Sparkassen Grand Jam und „Take 5“. Bluesröhre Butch Williams singt mit der original Bluesnight Band
Butch Williams. Foto: H. .J. .Maquet
Vor einigen Tagen wurde „Take 5“, das Jazzfestival am Hellweg gestartet. Beim ersten Konzert in Bergkamen am Mittwoch, 2. Oktober, wird die Blues- und Soil-Röhre Butch Williams erwartet. Es ist gleichzeitig der Neuauflage des Sparkassen Grand Jam. Los geht es also um 20 Uhr im Thorheim an der Landwehrstraße in Bergkamen-Overberge. Begleitet wird Butch Willams von der original Bluesnight Band, also den Ur-Vätern des Bergkamener Grand Jam.
Butch Williams hat nicht nur bei „The Voice of Germany“ bewiesen, dass er das Talent der ganz Großen besitzt. Er ist ein erstklassiger Sänger, Showman und Top-Entertainer in Personalunion. Butchs „Röhre“ sorgt für den richtigen „Groove“. Nicht umsonst nahmen ihn die Söhne Mannheims mit auf Tournee. Auch mit Chaka Khan, La Bouche, Jule Naigel, No Angels und vielen anderen arbeitete Williams zusammen.
Sein Repertoire reicht von Soul, Gospel, Blues und Rock bis hin zum Jazz. Aber auch bei R&B und Hip-Hop ist er ganz in seinem Element! Bestechend ist ebenso seine unverwechselbare Art, Balladen zu singen, bei der Gänsehaut und Herzklopfen garantiert sind! Seine grandiose Bühnenperformance bilden dabei das berühmte Tüpfelchen auf dem-„I“.
Musikalisch unterstützt wird er von der grandiosen Urformation der Bluesnightband: Gregor Hilden, Tommy Schneller, Olli Gee, Horst Bergmeyer und Frank „The Tank“ Boestfleisch.
„Fuji – Großes Holz“: Große Video-Kunst unter dem hohen Bergkamener Marktdach
Mit Spannung haben die Bergkamener Kunstfreunde der Premiere des Videos „Fuji – Großes Holz“ des Lünener Künstlerduos Simone Prothmann und Siegfried Krüger am Samstagabend im Rahmen des Kunstprojekts „Stadtbesetzung IV“ auf dem Stadtmarkt entgegengesehen.
Für Reisende mit dem Startpunkt Lünen und Ahlen in der parallel stattfindenden Nacht der Lichtkunst in der Hellwegregion war es eine wichtige Station in Richtung Lichtkunstzentrum Unna. Auch in Bergkamen startete ein Bus. Erste Station war der Ratstrakt. Dort konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal das Video der Künstlerin Iryna Kister sehen, die die Geschichte Bergkamens mit Sand gezeichnet hatte.
Enttäuscht wurden die Besucher der Video-Premiere auf dem Stadtmarkt nicht, es ist aber auch nicht weiterer Werbefilm für die Stadt Bergkamen geworden. Worauf alle stolz sind wie etwa die Marina Rünthe hat das Paar Simone Prothmann und Siegfried Krüger künstlerisch verfremdet, was nicht so gut aussieht wie Müll am Straßenrand oder achtlos „geparkte“ Einkaufswagen, ist klar zu erkennen.
Der Betrachter muss sich schon seinen eigenen Reim darauf machen. Allerdings war es etwas zu kalt und zu windig. Simone Prothmann hatte dann auch wärmende Decken an Besucher verteilt. Das Video wurde unter das Säulendach am Marktplatz und auf eine Hauswand projiziert, die Besucherinnen und Besucher konnten es sich von darunter platzierten Liegestühlen aus ansehen.
Vielleicht gibt es bald eine Möglichkeit, das Videoprojekt in aller Gemütlichkeit zuhause zu betrachten. Kulturreferentin Simone Schmidt will sich bemühen, dass das Video auch auf der Homepage der Stadt Bergkamen zu sehen ist.
Stadtbesetzung trifft am Samstag auf Lichtkunstnacht: Lichtkunstreise und Videofest am Stadtmarkt
Simone Prothmann und Siegfried Krüger._Foto: Thomas Berendt
Gleich 2mal spannend wird es am Samstag, 28. September in Bergkamen für Kunstinteressierte und Neugierige: Am Marktplatz / Alfred Gleisner Platz präsentiert das Lüner Künstlerduo Simone Prothmann und Siegfried Krüger ab 19.00 Uhr sein Bergkamen Video „Fuji – Großes Holz“., Besonders ist nicht nur das Video , sondern auch die Präsentation: Der Film wird unter das Säulendach am Marktplatz projiziert, die Besucherinnen und Besucher können es sich von darunter platzierten Liegestühlen aus ansehen. Stände und ein Getränkeservice stehen bereit.
Das Video „Fuji – Großes Holz“ ist Ergebnis einer Aktion im Rahmen des Projekts „Stadtbesetzung IV“ der Künstler/in Simone Prothmann und Siegfried Krüger.
Bekannt ist das Künstlerpaar dafür, die Poesie der Zeit und des dauerhaft Flüchtigen an jene Orte zu bringen, die sie für ihre Arbeit aufsuchen.
Im Rahmen der Lichtkunstnacht werden Besucherbusse aus Unna und Ahlen in Bergkamen erwartet. Von Bergkamen aus wird ab 18 Uhr eine Lichtkunstreise angeboten. Treffpunkt ist am Rathaus der Stadt Bergkamen.
Stationen sind u.a. das Lichtkunstwerk Subport Bergkamen von Rochus Aust, eine Videopräsentation, der Besuch des Internationalen Lichtkunstzentrums Unna mit Besichtigung der Ausstellung „INTERNATIONAL LIGHTART AWARD“ (ILAA) und die Stadt Fröndenberg mit der „Lightning-Blue“- Lichtskulptur des Künstlers Tilman Künzel. Zurück in Bergkamen erwartet die Gäste u.a. die Wasserleinwand der Künstlerin Birgit Hölmer, eine poetische Wasser-Lichtkunst-Installation, die auch gern als Selfiemotiv genutzt wird. Außerdem gibt es einen Textparkour der Künstlerin Billie Erlenkamp zum Thema „Licht“ zu sehen.
Für Fußgänger hält das Kulturreferat am Lichtkunst- Infostand auf dem Marktplatz Kartenmaterial bereit. Die Lichtkunstnacht in der Hellweg Region www.hellweg-ein-lichtweg.de ist ein Projekt der Kulturregion Hellweg. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Stadtbesetzung ist ein Förderprojekt des Kultursekretariat NRW Gütersloh. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
LICHTERVERKEHR, Bergkamen: Billie Erlenkamp erneuert und ergänzt ihre Tex-Inszenierungen
Text-Inszenierung von Billie Erlenkamp auf einer Verkehrsinsel auf der Töddinghauser Straße.
Fast alle Lichtkunstwerke in Bergkamen stehen im Kontext von Straße und Verkehr (Maik + Dirk Löbbert, Andreas Kaufmann) oder Platz (Birgit Hölmer). Auch der inszenierte „Subport“ von Rochus Aust hat verkehrliche Bezüge. Die Lichtkunstwerke stehen im Stadtraum wie Fingerzeige in eine andere Welt.
Bezugnehmend auf diese Situation installiert die Künstlerin Billie Erlenkamp bereits seit 2012 einen poetischen Parcours zum Thema Licht im Straßenraum in Bergkamen. An ungewöhnlichen Orten um Busbahnhof und Rathaus sind mit weißen Buchstaben hier und da kurze poetische Texte entstanden.
Billie Erlenkamp
Die Texte verweisen im kunstfremden Raum der Straße, auf Bordsteinen, Verkehrsinseln oder den Rückseiten von Schildern auf eine andere Dimension der Wahrnehmung. Im Stile eines japanischen Haikus erzählen sie von Augenblicken, Sinneseindrücken, Naturerlebnissen, kurzen Gedanken oder romantischen Vorstellungen. Alle beziehen sich in assoziativer Form auf das Thema Licht. So schimmert, glitzert, leuchtet es in den Texten, von Mondschein aber auch von Leuchtreklame ist die Rede. Es wird bemerkt, dass der Strahlemann unter der Milchstraße bei Tageslicht eher ein Blender ist.
Billie Erlenkamp lässt in den Texten die Gedanken nur kurz aufblitzen und überlässt die Interpretation und die Ausformulierung der Geschichten den Betrachtern.
Auch in diesem Jahr wird die Installation durch die Künstlerin erneuert und ergänzt.
Deutsch-türkische Standup-Comedian Senay Duzcu eröffnet am 25.09. den mittwochsMIX
Senay Duzcu. Foto: Jürgen Wegner
Man kann sie nicht in die üblichen Schubladen stecken. Senay Duzcu wird zwar im Comedy- beziehungsweise Stand-up-Comedy-Bereich verortet. Mit dem, was sie auf der Bühne macht, zeigt sie aber durchaus auch kabarettistische Qualitäten. Sie spielt sehr gekonnt mit ihren zwei Identitäten, stellt intelligent deutsche Gewohnheiten und Marotten ebensolchen türkischen entgegen. Und das macht sie auch darstellerisch meist nicht auf die schrill-laute, sondern auf die eher feine Art.
Geschickt mit gut gesetzten Pausen arbeitend. Nie so böse wie einige andere ihres Genres, vorzugsweise mit fein gesetzten Worten und gut herausgearbeiteten Pointen. Ihr feinerer Umgang mit der Sprache, ihr Wortwitz und die natürliche, nicht so sehr gespielt wirkende Explosivität in einzelnen Szenen gefallen. Angeblich beim Schminken fiel ihr eine künstliche Wimper vom Oberlid auf die Oberlippe. “Man kann es mit dem Anpassen auch übertreiben”, fiel ihr dazu spontan ein. Schon war der Titel für ihr Programm geboren. Es allen recht machen zu wollen hat sie endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.
Mi. 25.09.2019 / 19.30 UHR Senay Duzcu “Hitler war eine Türkin” Eintrittskarten 12 € / 9 € ermäßigt Galerie „sohle 1“ Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
Vier Saiten von allen Seiten, Konzert des Fachbereichs „Streichinstrumente“ in der Ev. Christuskirche
Foto: Bettina Pronobis
Die Klangvielfalt der verschiedenen Streichinstrumente in einem Konzert zu präsentieren ist das Ziel des Streicher-Fachbereichs in seinem Beitrag zum Jubiläumsprogramm der Musikschule am Dienstag, 1. Oktober, 18 Uhr in der Ev. Christuskirche, Bergkamen-Rünthe.
Vier Saiten, das haben Geige (Violine), Bratsche (Viola), Cello (Violoncello) und Kontrabass gemeinsam; und oft hört man sie in einer gemischten Besetzung – Streichquartett, Streichorchester – oder eben solistisch. Die Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs Streichinstrumente der Musikschule Bergkamen haben für ihr diesjähriges Fachbereichskonzert einen anderen Schwerpunkt gewählt, nämlich die Ensembles mit jeweils mehreren gleichen Instrumenten.
Viel Originalliteratur gibt es dafür nicht, wohl aber interessante Bearbeitungen für Schülerensembles. Auch haben sich die Kolleginnen und Kollegen zum Teil selbst an die Arbeit gemacht und ihren Gruppen, die eigens für dieses Konzert zusammen gestellt wurden, Stücke quasi „auf den Leib“ geschrieben.
Und so spielen die Schülerinnen und Schüler der Violinklasse von Bettina Pronobis in einer Gruppengröße von 8-16 Spielern drei Stücke für jeweils mehrere Violinen; die Violaklassen von Lydia Friedrich und Felix Bous Werke von Telemann und Händel für vier und mehr Violen. Je ein Ensemble entstand aus den Celloklassen von Dirk Franek und Annette Rettich; beide werden Arrangements verschiedener Komponisten zu Gehör bringen. Auch ein bekanntes Kontrabassstück, der „Elefant“ aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens wird in einer Bearbeitung für Kontrabassensemble von Kontrabasslehrer Michael Witt zu hören sein.
Danach spielen dann die „Fiddlesticks“, das junge gemischte Streicherensemble der Musikschule unter der Leitung von Lydia Friedrich Musik von Bach, Elgar und Gluck und die älteren Jugendlichen Schülerinnen und Schüler sowie das Erwachsenen-Ensemble den ersten Satz der Sinfonie Nr. 40, g-moll von Mozart. Hierbei verstärken einige Bläser das bis dahin reine Streichorchester. Zum Abschluss soll dann noch ein gemeinsames Stück erklingen, bei dem dann wohl über 80 Mitwirkende aktiv sein werden.
Get Loud For Youth Culture: Konzert im Yellowstone zum 10. Mal im Rahmen der Nacht der Jugendkultur statt.
Power Word Kill Bild. Foto: Florian Knippschild
Get Loud For Youth Culture – Konzert im Yellowstone findet zum 10. Mal im Rahmen der landesweiten „nachtfrequenz 19“ – Nacht der Jugendkultur statt. Nach dem großen Erfolg der „Nacht der Jugendkultur“ im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010, und Ihrer Fortsetzung unter dem Motto „nachtfrequenz“ in den Folgejahren wird es am Samstag, 28. September, die zehnte Veranstaltung der Reihe geben. Neben Bergkamen nehmen Städte und Gemeinden aus ganz Nordrhein-Westfalen teil.
Das Bergkamener Motto – Get Loud For Youth Culture – wird auf der Bühne des Jugendzentrums Yellowstone in die Tat umgesetzt. Musiker und Besucher schlagen hier gemeinsam Krach für die Jugendkultur. Mit den Jugendlichen des Workshops „Konzertgruppe“ der Jugendkunstschule Bergkamen entsteht unter fachkundiger Anleitung ein buntes und kurzweiliges Konzertprogramm. Nachwuchsbands teilen sich mit bereits renommierten Bands die Bühne.
In Bergkamen hat die Veranstaltung bereits Tradition. Das Yellowstone ist seit Jahren ein etablierter Konzertort in der Region. Das Programm bei der “ Nacht der Jugendkultur “ ist dabei so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. So trifft sich hier in einer Nacht Alternative-Rock, Punkrock, Hardcore, Heavy Metal und Singer/Songwriter Musik – alles gemeinsam auf einer Bühne.
Als Höhepunkt des Abends konnten die jungen Organisatoren LAST CARESS für ein Gastspiel verpflichten. Ende 2017 haben sich erfahrene Musiker aus der Dresdner Region zusammengefunden, um unter dem Bandnamen „LAST CARESS“ die Kultsongs der Misfits wieder auf die deutschen Bühnen zu bringen. Schon seit 1977 zieht die dienstälteste Horrorpunk-Combo durch die Musiklandschaft. Neben den RAMONES und den SEX PISTOLS sicherlich die Sternchen des Genres. Doch das Original hat sich rar gemacht, Die ursprüngliche Besetzung hat sich zwar wieder zusammengefunden, beschränkt sich aber seitdem auf zwei Auftritte pro Jahr in den USA. Umso besser, dass es jetzt eine Alternative gibt, die alle Klassiker, sowohl aus der Danzig-Ära, als auch aus der Zeit mit Michael Graves am Gesang, zum Besten gibt, und den zahlreich vorhandenen Misfits-Fans wieder Gelegenheit gibt, ihre Lieblingssongs auch live zu feiern! Natürlich stilecht im Horrorpunk Look.
Jede Menge Rock’n’Roll, das geht einem durch den Kopf, wenn man die Musik von The Backyard Band aus Düsseldorf und Köln zu Gehör bekommt. Dabei sind die Regeln ganz einfach: Laute Gitarren, dynamische Bässe, knallende Kick-Drums und schneidende Harp-Sounds – die vier Jungs im Studentenalter haben ihre festen Wurzeln im englischen und amerikanischen Rock und schaffen es, auf der Bühne ihren ganz eigenen Sound mit viel Elan überzeugend darzustellen. Ihre Songs handeln nicht nur von der ein oder anderen verlorenen Freundin oder der Liebe zum Rock’n’Roll, es kann ab und zu auch schon mal etwas politischer werden. Das erste offizielle Album SECOND HAND erschien im Frühjahr 2016 auf dem Indie-Label des Toten Hosen Schlagzeugers Vom Ritchie. Seitdem tourt die Band unentwegt durch die Clubs und über die Festival-Bühnen der Republik und des benachbarten Auslands.
Im Vorprogramm kommen weiterhin noch UWE AGAINST THE MACHINE) mit Musik der Beastie Boys, Skunk Anansie, Agnostic Front, Blink182, Die Kassierer, NOFX oder eben Rage Against The Machine zum Zuge. Die S.F. OUTLAWS (Punkrock & Hardcore, Lünen), das lokale Bergkamener Standbein um die Nachwuchsmusiker David Jentsch und Florian Knippschild von POWER WORD KILL mit Ihrem wilden Mix aus Heavy- und Powermetal und der Bergkamener Alleinunterhalter RASPUTIN DOUGLAS treten ebenfalls auf.
Zu Beginn des Abends präsentiert das Bergkamener Streetworkteam ein selbst produziertes Video. Das Musikvideo ist in den letzten Sommerferien im Rahmen des Projektes „SzenenTreff“ der Streetwork Bergkamen entstanden. Daran mitgewirkt haben 30 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 21 Jahren. Sie konnten im Projekt Einblicke in unterschiedliche jugendtypische Szenen bekommen und sich dort ausprobieren. Fachleute aus den einzelnen Szenen standen ihnen hier zur Seite. So konnten die Kinder und Jugendlichen Erfahrungen im Parkour, Graffiti, Skaten, Streetdance und Hip Hop sammeln. Im Tonstudio „Spontan“ in Rünthe bastelten sie dann eine Woche an ihrem Song, spielten Instrumente ein, sangen, texteten und rappten. Auf Basis dieses Songs studierten sie dann eine Tanzchoreografie ein, filmten unterschiedliche Szenen und Sequenzen und produzierten ihr eigenes Musikvideo.
Die „Nacht der Jugendkultur“ in Bergkamen wird gemeinsam mit Jugendlichen, der Jugendkunstschule Bergkamen, dem Jugendamt der Stadt, der LKJ NRW e.V. (Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.) und dem örtlichen Konzertveranstalter Horror Business Records organisiert. Gefördert wir die nachtfrequenz 19 vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Wochenendworkshop Radierung: Kreativangebot des Kulturreferats für Erwachsene
Das Kulturreferat der Stadt Bergkamen veranstaltet am Wochenende von Freitag, 27.09. bis Sonntag, 29. September, das nächste Kreativangebot für Erwachsene.
Die Künstlerin Tania Mairitsch – Korte ist Dozentin des Radierworkshops „Stadt-Mensch-Kunst“, der in der Druckwerkstatt im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Wochenendworkshops stehen Erinnerungen an den letzten Urlaub oder auch der eigene Wohnort und seine Umgebung. Sie können reizvolle Motive für eine kreative Auseinandersetzung bieten. Man muss nicht weit reisen, um „radierenswerte“ Bildideen zu finden. Alte Fotos, Zeitungsausschnitte oder auch eigene Zeichnungen können Vorlagen für die ersten Skizzen sein. Nach einer Einführung in die Techniken der Radierung können eigene Ideen auf die Kupferplatten gebracht werden. Nach dem Druck und einer kurzen Trocknungszeit können die Motive beispielsweise mit Aquarellfarbe, Tusche und mit verdünnter Acrylfarbe koloriert werden.
Die Workshopzeiten sind Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis17:00 Uhr. Das Teilnehmerentgelt beträgt 40 Euro zuzüglich Materialkosten von etwa 10 Euro. Der letzte Radierworkshop in 2019 findet vom 15. bis 17. November statt.
Interessenten können sich noch für die Wochenendworkshops anmelden und erhalten weitere Informationen bei der Jugendkunstschule Bergkamen 02307 28 88 48 und im Kulturreferat der Stadt Bergkamen 02307 965462
„Finnischer Tango“ auf Weltklasse-Niveau mit dem Lehtojärven-Hirvenpää Duo
Das Lethojärven-Hirvenpää Duo. Foto: Antti Sepponen
Das Lehtojärven-Hirvenpää Duo wird die Besucher mit gefühlvollem Gesang und Akkordeonbegleitung in die Welt des „FinnischenTangos“ entführen. In Zusammenarbeit mit der deutsch-finnischen Gesellschaft findet dieses Konzert am Montag, 21.10. um 19.30 Uhr
im Trauzimmer Marina Rünthe in Bergkamen statt.
Die Zusammenarbeit der beiden Künstler begann 2017, als Songwriter und Sänger Jaakko Laitinen – bekannt von Jaakko Laitinen & Väärä Raha „der ruhmreisten Live-Band Finnlands“ – und Akkordeonist Harri Kuusijärvi ihre Köpfe zusammensteckten, um gemeinsam neue Songs zu erarbeiten. Der Großteil der Texte entstand, während Laitinen alleine in einem Hotelzimmer in München eingeschlossen war. Kuusijärvi bekam die Anregungen für seine Kompositionen nach einem deutlich traurigeren Anlass. Man hatte ihm im argentinischen Azul sein ganzes Reisegepäck einschließlich seines Akkordeons gestohlen. So beschloss er, im Gegenzug den Argentiniern ihren Tango zu entwenden und etwas Eigenes daraus zu machen. Getreu der Überlegung: Der Rhythmus des Tangos öffnet unser Leben, wie es die Schalen einer Zwiebel tun, aber findet man am Ende überhaupt noch einen Kern, oder bleiben nur noch Tränen in der Schale zurück …?
Jaakko Laitinen – Gesang, Harri Kuusijärvi – Akkordeon
Eine Kooperation der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e. V. mit dem Kulturreferat Bergkamen MO 21.10.2019 / 19.30 UHR Trauzimmer Marina Rünthe Hafenweg 12, 59192 Bergkamen Weitere Informationen unter: 02307/ 965 464 Eintritt frei/ Spenden erbeten
Wochenendkurs Pastellmalerei in Bergkamen
Von Freitag, 27. September, bis Samstag, 28. September, veranstaltet das Kulturreferat den nächsten Pastellmalworkshop mit der Dozentin Marita Brassat in Bergkamen.
Bei dem Wochenendangebot bekommen Anfänger eine schrittweise Einführung in die Techniken der Pastellmalerei. Fortgeschrittene werden an verschiedenen Bildbeispielen differenzierte Maltechniken auf unterschiedlichen Malgründen kennen lernen. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer darin zu unterstützen, eigene Vorstellungen und Empfindungen in Bildern gestalterisch umzusetzen. Die Workshopzeiten sind Freitag von 16.00 bis 21.00 Uhr und Samstag von 10.00 bis 16.15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Jugendkunstschule im Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6 in Bergkamen-Mitte. Das Teilnehmerentgelt beträgt 30 Euro. Interessenten können sich im Kulturreferat der Stadt Bergkamen anmelden und erhalten weitere Informationen unter der Durchwahl 02307 965462.
Jubiläumskonzert: 10 Jahre Sinfonisches Blasorchester BOB
Das Sinfonische Blasorchester BOB. Foto: Markus Heinrich
Das Sinfonische Blasorchester Bergkamener feiert am kommenden Sonntag ab 11 Uhr mit einem Jubiläumskonzert im studio theater sein zehnjähriges Bestehen. Der Eintritt ist frei.
Am 22. September vor zehn Jahren wurde anlässlich einer Jubiläumswoche zum 40-jährigen Bestehen der Musikschule Bergkamen das Projekt „Angeblasen“ veranstaltet. Alle Blasinstrumenten- und Schlagzeugschüler der Musikschule trafen sich zusammen mit ihren Instrumentallehrkräften nachmittags im studio theater, um unter der Leitung von Posaunist Thorsten Lange-Rettich in einer dreistündigen Probe als Spontan-Blasorchester ein kleines Konzertprogramm vorzubereiten, das noch am selben Abend dem Publikum präsentiert wurde.
Dieser Tag machte allen Beteiligten Lust auf mehr, so dass kurz darauf das „BlasOrchester Bergkamen“, kurz „BOB“, ins Leben gerufen wurde. Man traf sich alle vier Wochen samstags zum Proben und trat jährlich beim Hafenfest und beim Matinéekonzert der Musikschule im Dezember auf. In den folgenden Jahren wurde der Probenrhythmus auf zwei Wochen verkürzt, jährliche Probenwochenenden veranstaltet und weitere Auftrittsmöglichkeiten wahrgenommen, so z.B. beim Stadtjubiläum, beim Klassik-Open-Air und in Konzerten gemeinsam mit befreundeten Orchestern.
Eines dieser befreundeten Orchester ist das Sinfonische Blasorchester BRASS & WIND der Musikschule Dortmund. Es wurde 1992 von Prof. Heinz Kricke gegründet und wird seit 2006 von Kevin W. Godden geleitet. 2017 hatte das BOB einen Gastauftritt im Jubiläumskonzert von BRASS & WIND im Orchesterzentrum Dortmund – in diesem Jahr nun freut sich das BOB wiederum, die Dortmunder als musikalische Gratulanten im eigenen Jubiläumskonzert in Bergkamen begrüßen zu dürfen.
Selbstverständlich darf zu solch einem Anlass auch der Nachwuchs nicht fehlen: die Musikerinnen und Musiker der BOBBIES, dem jungen Bläserensemble der Musikschule als Vorstufe zum BOB, dürfen das Jubiläumskonzert eröffnen.
Das „Sinfonische Blasorchester“ unterscheidet sich durch eine größere und breiter gefächerte Besetzung vom herkömmlichen Blasorchester. So finden sich unter den ca. 40 Musikerinnen und Musikern des BOB auch seltenere Instrumente wie Oboe, Fagott, Bassklarinette und außerdem ein mehrköpfiges Team von Schlagwerkern. Die Literatur umfasst Bearbeitungen populärer und klassischer Werke, Filmmusik, aber auch Kompositionen, die dem Sinfonischen Blasorchester quasi auf den Leib geschrieben wurden.
Im Konzert zum 10jährigen Jubiläum des BOB am 22. September wird von alldem etwas dabei sein – sowohl bekannte Melodien als auch sinfonische Kompositionen, die das Kopfkino anregen. Ein Höhepunkt wird die spanische Erzählung „El Cid“ aus der Feder von Bert Appermont sein, in der Nico Wellers, Absolvent der Förderklasse der Musikschule und langjähriges Mitglied des BOB, als Trompetensolist auftritt.
Das Konzert am 22.09.2019 beginnt um 11 Uhr im studio theater bergkamen. Der Eintritt ist frei.