NRW-weite Kulturkonferenz in Bergkamen: Treffen der Ständigen Konferenz des Kultursekretariats NRW Gütersloh
Die Stadt Bergkamen ist Gastgeberin für die 2. Sitzung der Ständigen Konferenz des Kultursekretariats NRW Gütersloh am kommenden Donnerstag, 14. November.
Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich wird an die zwanzig Amtskolleginnen und -kollegen und Bürgermeister aus ganz NRW im Ratstrakt begrüßen. Weitere Gäste: Antje Nöhren, neue Leiterin des Kultursekretariats NRW Gütersloh und Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Das Gremium der Ständigen Konferenz wird von Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh als Vorsitzendem geleitet.
Die Ständige Konferenz befasst sich mit Grundsatzfragen zur nordrhein-westfälischen Kulturpolitik und Kulturarbeit. So geht es unter anderem um den Kulturförderplan des Landes NRW, das landesweite Kulturprogramm „Dritte Orte“ sowie die spartenbezogenen Arbeitskreise und Fördermittel für die verschiedenen Kulturprojekte, die vom Kultursekretariat NRW initiiert und gefördert werden, wie etwa das Projekt „Stadtbesetzung“ oder Kabarett – und Musikveranstaltungen. Die Stadt Bergkamen ist wie etwa siebzig weitere Städte Mitglied des Kultursekretariats NRW Gütersloh. Ihnen gemein ist, dass sie keine eigenen Theater führen. Theatertragende Städte in Nordrhein-Westfalen sind in der Regel Mitglied des Kultursekretariats NRW Wuppertal.
Bilderwechsel in der Medienskulptur: Einladung zum Gespräch mit Künstler Andreas M Kaufmann in der Alevitischen Gemeinschaft
Medienskulptur “no agreement today – no agreement tomorrow” (2004) von Andreas M. Kaufmann. Foto: Manfred Pokoj
Am Dienstag, 19. November, 18 Uhr lädt das Kulturreferat mit dem Künstler Andreas M Kaufmann zur Publikumsdiskussion ein. Thema ist der mittlerweile traditionelle Diawechsel in der Medienskulptur “no agreement today, no agreement tomorrow”, im Bergkamener Volksmund auch Waschtrommel genannt. Auch in diesem Jahr geht es um die Frage, welche Person nach Auffassung der Bergkamener Gäste am häufigsten in den Medien vertreten war und damit in der Skulptur präsentiert gehört. Das Künstlergespräch findet in der Alevitischen Gemeinschaft des Kreises Unna in der Buchfinkenstrasse 8 in Bergkamen statt.
Andreas M Kaufmann zeigt sich hocherfreut über die Gastgeber: „ Ich habe Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel gebeten, für mich bei der Alevitsichen Gemeinschaft anzufragen, denn ich möchte gern auch in den Austausch mit dieser in Bergkamen ansässigen Gemeinschaft kommen“, so der Künstler. Mit der Medienskulptur verbindet Kaufmann eine soziale Funktion, denn er diskutiert, sofern es dem mittlerweile mit seiner Familie in Barcelona lebenden Künstler möglich ist, einmal im Jahr die Idee zu seinem Kunstwerk und die Bilderauswahl.
Seit dem Jahr 2004 steht in der Stadt Bergkamen ein einzigartiges Kunstwerk: Die Medienskulptur von Andreas M Kaufmann trägt den Titel „no agreement today – no agreement tomorrow“ (in etwa „Keine Übereinstimung heute, keine Übereinstimmung morgen“). Der Titel verfolgt dabei eine ironische und zeitkritische Intention: Die in der Medienskulptur kreisenden Porträts von Menschen (und ihre typischen Gesten) sind aus dem ursprünglichen Kontext ihrer Darstellung herausgelöst und in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Der Künstler will so zeigen, dass in den Massenmedien zwar eine Selbstdarstellung möglich ist, echte Kommunikation und echtes Verständnis allerdings nicht.
Andreas M Kaufmann wird über 24 Jahre jährlich jeweils ein Bild austauschen und diese Veränderung mit den Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern diskutieren!
Wer für das Jahr 2019 in die Skulptur aufgenommen wird, hängt also von den gemeinsamen Vorschlägen und der Diskussion am 19. November ab: Wichtig ist dem Künstler, dass die Vorschläge sich auf Menschen beziehen, die im vergangenen Jahr in der Öffentlichkeit besonders präsent waren. Auch über die auszuwechselnde Person wird er mit den Anwesenden diskutieren.
Mit der Skulptur hatte Andreas M Kaufmann im Jahr 2002 den ersten Platz in einem internationalen Wettbewerb zu „Kunst in Verkehrskreiseln“ belegt. 24 sich bewegende und verändernde Bilder gestikulierender, größtenteils prominenter Menschen rotieren seit 2004 in der Skulptur an dem Verkehrskreisel „Stadttor Rathaus“ und haben seither zu allerlei Vermutungen und Diskussionen Anlass gegeben. Andreas M Kaufmann ist die Auseinandersetzung mit den Menschen wichtig, die mit der Kunst im öffentlichen Raum leben. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Alevitischen Gemeinschaft im Kreis Unna e.V. und dem Kulturreferat der Stadt Bergkamen statt.
Diawechsel in der Medienskulptur
Einladung zum Gespräch mit Künstler Andreas M Kaufmann in der Alevitischen Gemeinschaft
19. November 18.00 – ca. 19.30 Uhr
Buchfinkenstr. 8
59192 Bergkamen
Eingeladen sind alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger
Eintritt frei
Vierter Krimiabend im Friseursalon „Claudias Haarteam“: Thrillerkönig Horst Eckert liest
Horst Eckert. Foto: Kathie Wewer
Zum vierten Mal lädt Claudias Haarteam, Auf den Birken 1 in Oberaden, ein zum Krimiabend im Friseursalon, dieses Mal mit dem „Thrillerkönig aus Düsseldorf“ Horst Eckert (Rheinische Post), der am Dienstag, 19. November, ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) aus seinem neuen Thriller „Der Preis des Todes“ liest.
Zum Inhalt:
Die junge Journalistin Sarah Wolf hat es geschafft: Seit kurzem leitet sie eine politische Talkshow im Abendprogramm der ARD. Als ihr Freund, der Politiker Christian Wagner, erhängt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden wird, glaubt sie nicht an Selbstmord. Sarah beginnt zu ermitteln und stößt in seinen Unterlagen auf beunruhigende Informationen. Wie gut kannte sie den Mann, in den sie verliebt war? Was hat es mit seinen Verbindungen zu einem privaten Krankenhauskonzern auf sich?
Unterdessen wird an einem See bei Düsseldorf eine Frauenleiche entdeckt. Kommissar Paul Sellin findet heraus, dass die Tote, eine
Menschenrechtsaktivistin, mit Christian Wagner in Kontakt stand. Was hatte die Menschenrechtsaktivistin mit dem Politiker zu schaffen? Ein hochbrisanter Fall beginnt. Möglicherweise der letzte für den todkranken Kommissar.
Horst Eckert, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist. 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe“.
Seine Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt.
Bergkamens Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel ist Projektsprecherin der Kulturregion Hellweg
Bergkamens Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel.
Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel ist seit dem 28.Oktober dieses Jahres Projektratssprecherin des Projektrates der Hellweg Region im Rahmen der Regionalen Kunst- und Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wurde als Nachfolgerin von Ulrich Weißenberg, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hamm gewählt.
Mit dem Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“ unterstützt die Landesregierung seit Ende der 1990er-Jahre die zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens dabei, sich zu profilieren und ihre Attraktivität und Identität nach innen und nach außen zu stärken. Im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik entscheidet das Land über die Vergabe von Fördermitteln in den zehn Regionen. Die Projekträte der Kulturregionen bestimmen in erheblichem Umfang die Landesförderung für regionale Kulturprojekte in der jeweiligen Region mit. Sie sprechen etwa die Empfehlungen zur Förderung der Projektanträge gegenüber dem Fördergeber aus, die in der Regel übernommen werden. Sie setzen Ziele und leiten Entwicklungsprozesse zum Ausbau regionaler Kulturarbeit ein und stimmen die regionale Entwicklung mit dem Land NRW ab. Auch die Vermittlung der Regionalen Kulturpolitik an die kommunalen Verwaltungen, die politischen Gremien und die Freie Kulturszene gehört zu den Aufgaben.
Im Rahmen der Förderung der Hellweg Region wurden und werden etwa Projekte wie das Take 5 Jazzfestival und Mord am Hellweg, die Lichtkunstwerke in der Hellweg Region und das Kinderkulturprojekt „KinderKulturTage“ gefördert. „Nachdem die Stadt Bergkamen seit vielen Jahren von der Regionalen Kulturpolitik profitiert, war es mir eine Ehrensache die Aufgabe der Profilsprecherin zu übernehmen“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. „Ein Ziel meiner Tätigkeit als Profilsprecherin sehe ich darin, das Projekt „Hellweg Region“ an möglichst viele Kulturschaffende in der Region zu vermitteln, das Potenzial ist da bei weitem noch nicht ausgeschöpft“.
Kommunen und Vereine, Unternehmen oder Einzelpersonen können sich in der regionalen Kulturpolitik engagieren, die mit einem Projekt das Kunst- und Kulturangebot ihrer Kulturregion bereichern oder weiter qualifizieren möchten. In der Regel kann eine Landesförderung bis maximal 50 Prozent jeweils zum 30. September des Jahres beantragt werden. Die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Region ist dabei ein wichtiges Förderkriterium. Von großer Bedeutung ist außerdem das Beratungsangebot, das die regionalen Koordinierungsbüros leisten.
Soirée Francaise: Musik und Literatur aus Frankreich in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen
Die Flötistin Anne Horstmann lädt zum Soirée Francaise ein. Foto: Privat
Die Kombination von schöngeistiger Literatur und passender Musik sind ein Spezialgebiet der Flötistin Anne Horstmann. Eine persönliche Affinität zu Frankreich und die umfangreiche Flötenliteratur, die in unserem Nachbarland eine lange Tradition hat, inspirierten sie zu ihrem aktuellen Programm „Soirée Francaise“, das sie am kommenden Donnerstag, 14. November, in der Kundenhalle der Sparkasse präsentiert.
Die Flötistin verbindet in diesem Programm Heiteres, Besinnliches und Märchenhaftes aus der französischen Literatur mit französischer Flötenmusik aus drei Jahrhunderten.
Anne Horstmann präsentiert u.a. Texte von Brillat-Savarin, Alphonse Daudet, Anatole France und Mi-chel de Montaigne. Zur Untermalung und Einstimmung erklingt Flötenmusik von Bodin de Boismortier, Maran Marais, Arthur Honneger, Claude Debussy und George Bizet.
Die Erzählungen handeln von Reiselust und Feinschmeckerei, dem Preis der Freiheit und der Vertreibung aus dem Paradies. Der unterhaltsame Abstecher in die Kultur unseres Nachbarlandes im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen der Musikschule Bergkamen beginnt am, Donnerstag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.
Die Lesung ist in deutscher Sprache, der Eintritt ist frei.
Lange Jazz-Nacht im Thorheim mit CaboCuba Jazz und der Band „Schwieriges Kind“
CaboCuba Jazz. Foto: Eric van Nieuwland
Wer guten Jazz liebt, darf am Freitag, 22. November ab 19.30 Uhr die lange Jazznacht in Bergkamen nicht verpassen. Ein Highlight des Abends in der Gaststätte Thorheim ist die Band Cabo Cuba Jazz. Das Publikum erwartet im Rahmen des Take 5 Festivals-Jazz am Hellweg Kapverdischer Blues und kubanische Rhythmen.
Die Kapverden und Kuba liegen auf demselben Längengrad. Dass beide Kulturen auch musikalisch auf einer gemeinsamen “Wellenlänge” verschmolzen werden können, das beweisen die Musiker von CaboCuba Jazz. Sie verweben den verträumten kapverdischen Blues, den man dort “Morna” nennt, mit Rhythmen des Jazz, des Rumba und Salsa, die so typisch für das pulsierende kubanische Leben stehen. Was dabei herauskommt, mundet wie ein exzellent zubereiteter Cocktail aus feinsten Ingredienzien des Kapverdischen “Ponche” – gerührt oder geschüttelt – mit dem Cuba Libre. Wer in der Musik von CaboCuba Jazz auch manchmal Parallelen zu “Buena Vista Social Club” heraushört, liegt richtig. CaboCuba Jazz präsentieren das, was man als allerfeinste “Gute-Laune-Musik” bezeichnen kann. Es ist schlicht unvorstellbar, bei den Rhythmen der Band nicht mit den Fingern zu schnippen, im Takt mit den Füßen zu wippen oder gar tanzen zu wollen.
Nils Fischer (Percussion), Carlos Matos (Piano), Dina Medina (Gesang), Armando Vidal (Drums), Yerman Aponte (Bass)
Als Vorband gastiert erstmals eine deutsche Formation mit dem Namen „Schwieriges Kind“.
Schwieriges Kind. Foto: Yannik Schulte Smerrob
Auf der Bühne wird ein Stilmix aus Rock, Pop, Soul, Funk mit witzig-satirischen Texten und traumschönen Balladen geboten.
In der Band mischen sich Genres und Generationen. Eltern- oder Älterwerden und wie man beides überlebt, die Sehnsucht nach Heimat, die ein Zuhause ist und Haltung gegen Rechts und Rassismus kennzeichnen Inhalte und Profil der Band. „Schwieriges Kind“ ist eine Fusion befreundeter und verwandter Musiker aus Altena im Sauerland und Bochum.
Frontfrau Ina Wohlgemuth wandert mit ausdrucksstarker Stimme leichtfüßig über drei Oktaven, legt poetisch satirisch oder tiefgründig ihre Sprache in die Musik der Band, die keine Grenzen kennt. Tom Victor am Piano, Musikpädagoge und Komponist von Filmmusik, hat als Gründungsmitglied der Soulband Komm´MitManns bereits auf vielen Bühnen Europas gespielt. Volker Spitz am Schlagzeug gehört zu der seltenen Spezies sprechender Trommler, der sich als Comedian bereits einen Namen gemacht hat. Pelle Spitz am E-Bass drückt den Altersdurchschnitt der Band auf reizvolle 45 Jahre und gibt der Band den jugendlichen Bumm. Pelle spielte bereits seit seinem 16. Lebensjahr in professionellen Rock- und Jazzbands.
FR. 22.11.2019 / 19.30 UHR / Einlass ab 19.00 UHR
Thorheim (ehemals Haus Schmülling), Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen
Preise Abendkasse (AK): 20,00 Euro (*ermäßigt 17,00 Euro)
Preise im Vorverkauf (VVK): 15,00 Euro (*ermäßigt 12,00 Euro)
Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
Herbstliche Römerberg-Führung am kommenden Sonntag
Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter vom Bergkamener Gästeführer-Ring lädt zum kommenden Sonntag, 10. November, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer herbstlichen Wanderung über den Römerberg im Stadtteil Oberaden ein, um dabei den Spuren der „alten Römer“ zu folgen.
Los geht es an diesem Tag ab 14.30 Uhr vom Startpunkt vor dem Eingang zum Stadtmuse-um auf eine gut zweieinhalbstündige fußläufige Erkundungs- und Besichtigungstour über das Gelände des früheren Legionslagers auf dem Römerberg. Während des Rundgangs werden mehrere markante Punkte des Lagers angesteuert und an Ort und Stelle direkt in Augenschein genommen, darunter auch die Rekonstruktion der früheren Holz-Erde-Mauer des Lagers nahe der katholischen St. Barbara-Kirche. Außerdem ist viel zu erfahren über die Lebensbedingungen der römischen Soldaten und der früheren einheimischen germanischen Bevölkerung in dieser Region.
Für die Teilnahme an der Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu ent-richten; für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Rundgang endet später wieder vor dem Stadtmuseum. Allerdings findet die Führung nur dann statt, wenn sich mindestens fünf interessierte Personen am Treff-punkt einfinden.
Mord am Hellweg: Detektiv Georg Wilsberg nimmt die Ermittlungen in Bergkamen auf
Abschluss der Recherchen für den nächsten Bergkamen-Kurzkrimi (v. l.): Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, Sina Ziegler von der Festivalleitung, Krimi-Autor Jürgen Kehrer und Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich.
Die hochmoderne Schießanlage in Overberge oder der Zerlegebetrieb an der Ökologiestation in Heil können einen Krimi-Autor schon auf mörderische Gedanken bringen. Das war Jürgen Kehrer zum Abschluss seiner dreitägigen Recherchetour für seinen Bergkamen-Krimi deutlich anzumerken, der am 21. September 2020 zum Verkaufsstart in der inzwischen 10. Anthologie im Rahmen des Krimi-Festivals „Mord am Hellweg“ nachzulesen sein wird.
Bis Ende März 2020 hat Jürgen Kehrer Zeit, aus seinen Eindrücken eine etwa 12-seitige Kurzgeschichte zu formen. Wohin ihn die Ermittlungen führen werden., konnte und durfte er noch nicht sagen. Nur so viel: Vielleicht wird er seinen berühmten Privatdetektiv und Ex-Anwalt Georg Wilsberg den Fall lösen lassen. Und: Er liebt es nicht so blutrünstig, sondern mehr ironisch.
Abgemacht ist, dass eine der drei bis vier Bergkamener Veranstaltungen im Herbst kommenden Jahres im Rahmen des größten europäischen Krimi-Festivals „Mord am Hellweg“ von Jürgen Kehrer bestritten wird. Natürlich wird er dann seinen Bergkamen-Krimi wie auch seinen inzwischen 20. Wilsberg-Krimi, der im kommenden Frühjahr erscheint, persönlich vorstellen – möglicherweise in der Schießanlage oder im Zerlegebetrieb.
Wer nicht so lange warten möchte, muss aufs Fernsehen ausweichen. Zurzeit laufen die Dreharbeiten für eine neue Wilsberg-Folge, bei der Jürgen Kehrer mit seine Frau, der Schriftstellerin Sandra Lüpkes, auch das Drehbuch geschrieben hat. Das passiert übrigen ein Mal im Jahr. Andere Wilsberg-Folgen wie der am vergangenen Samstag haben sich andere Autoren erdacht.
Von der von Renaissance bis zum Rock: Drei Fachbereichskonzerte für Zupfinstrumente in der Kapelle Heil
Die Bergkamener Musikschule lädt zu drei Fachbereichskonzerten für Zupfinstrumente am 11., 12. und 15. November, jeweils ab 17.30 Uhr in der Kapelle Heil ein.
Als Melanie Scharne die Leitung des Fachbereichs Zupfinstrumente und Popular-musik an der Bergkamener Musikschule im Frühsommer übernommen hatte, war eine ihrer ersten Aufgaben, einen Ersatz für das ausgefallene Konzert „Gitarre & Co.“ Innerhalb der Jubiläumsveranstaltungen der Musikschule zu schaffen.
Das ist ihr jetzt in mehrfacher Hinsicht gelungen, denn der Fachbereich wird sich in der kommenden Woche gleich dreimal konzertant präsentieren. Dabei soll allen jungen Gitarristen der Musikschule die Gelegenheit gegeben werden, sich am 11., 12. und 15. November jeweils um 17.30 Uhr musikalisch vorzustellen. Dabei soll die Bandbreite ihres vielseitigen und beliebten Instruments präsentiert werden, von Renaissance bis Rock sind viele Stile vertreten. Die knapp einstündigen Konzerte finden alle in der Kapelle Heil, Westenhellweg 142, Bergkamen-Heil statt, der Eintritt ist frei.
Kostenloser Workshop der Jugendkunstschule: Manga/Comic zeichnen wie die Profis
Die Jugendkunstschule Bergkamen veranstaltet am kommenden Samstag, 9. November von 15.00 bis 18.00 Uhr einen kostenlosen Mangaworkshop für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren.
In diesem Workshop können Jugendliche professionelle Zeichentechniken und das dazugehörige Equipment kennen lernen. Die Künstlerin Ingrid Schmechel zeigt, wie man Bishoujo oder Bijonen, Drachen oder Pokemons zeichnen kann. Wer lieber klassische Comicfiguren zeichnet, ist ebenfalls herzlich willkommen. Auch eigene Manga-/Comicfiguren können von den Teilnehmern entworfen und entwickelt werden. Mit Leuchttisch und Copicmarkern geht es dabei professionell zu Werke. Ganz gleich, ob Interessierte junge Menschen bereits Erfahrungen mit dem Zeichnen haben oder als Anfänger zu dem dreistündigen Workshops kommen: jeder wird individuell gecoacht.
Interessierte Jugendliche können sich noch bei der Jugendkunstschule Bergkamen zu dem kostenlosen Workshop anmelden. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6 in Bergkamen-Mitte. Informationen gibt es unter 02307/28 88 48 oder 02307/965462.
Der Workshop findet statt im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW.
Kulturstrolche von der Preinschule in der Stadtbibliothek
Zur Zeit besucht die dritte Jahrgangsstufe der Preinschule Oberaden im Rahmen des Projektes „Kulturstrolche“ die Stadtbibliothek Bergkamen. Das Projekt wird seit vielen Jahren in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW in Gütersloh durchgeführt. Die teilnehmenden Schulklassen lernen die Kultureinrichtungen der Stadt Bergkamen kennen; nun machen sie Station in der Stadtbibliothek. Sie besuchen die Einrichtung insgesamt zwei Mal.
Der erste Besuch dient dem ersten Kennenlernen; als „Bibliotheks-Detektive“ machen die SchülerInnen zunächst die Bibliothek unsicher. Es gilt, ein spannendes Detektiv-Quiz rund um einen „Diebstahl“ in der Bibliothek zu lösen. Die Kinder werden außerdem über die Ausleihmöglichkeiten und die verschiedenen Medien informiert. Anschließend leihen sie sich etwas aus dem Bestand aus.
Beim zweiten Besuch wird den Schulklassen dann eine Bilderbuchkino-Vorführung geboten. Im gemütlichen Rahmen mit Popcorn und Getränk wird den Kindern die Geschichte „Arthur und Anton“ von Sybille Hammer auf großer Leinwand in der Kinderbibliothek präsentiert.