Der Garten der Freundschaft: Maria Volkermann liest in der Ökologiestation
Am Mittwoch, 16. Juni, gestaltet die Kamener Autorin Maria Volkermann, gemeinsam mit Hubertus Waterhues von der Buchhandlung Beckmann in Werne, einen interessanten Leseabend in der Ökologiestation in Bergkamen. Sie liest Kurzgeschichten aus ihrem neuen Buch „Der Garten der Freundschaft“ und möchte darüber gerne mit den Zuhörern ins Gespräch kommen.
Wie ein roter Faden zieht sich die Geschichte einer innigen Frauenfreundschaft durch das Buch. Darin eingebettet sind Erzählungen über Menschen in besonderen Lebenslagen und in extremen Situationen. Es sind Geschichten über menschliche Größe und Schwäche. Die Autorin berichtet von historischen Ereignissen und ihrem Bezug dazu. Sie bricht eine Lanze für das Pflegepersonal und plädiert für ein offenes Miteinander aller Menschen. Heitere Begebenheiten und tragisches Geschick wechseln sich ab. Was kann im Leben nicht alles passieren?
Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,- €. Eine Anmeldung ist unter beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de möglich. Nach den derzeitigen Coronaregeln benötigt man einen negativen Test. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Klangkosmos Weltmusik startet mit eindrucksvollen Live-Klängen am 14. Juni
Am 14. Juni wird das Gastspiel von Tamala im Trauzimmer der Marina Rünthe nachgeholt. Foto: Dieter Telemans
Nach der langen, sehr stillen Zeit wird nun dem Start des Klangkosmos NRW im Trauzimmer Marina Rünthe in Bergkamen entgegengefiebert am Montag, 14 Juni, um 20 Uhr im Trauzimmer der Marina Rünthe entgegengefiebert.
Die Gruppe Tamala (“Reisende“) erforscht die unendlichen Möglichkeiten der drei musikalischen Universen der Musiker, ihre Begegnungen und das Zusammenwirken ihrer Instrumente.
Geleitet werden sie von einer natürlichen musikalischen Alchemie. Die Musiker wandeln mit Leichtigkeit zwischen Tradition und Innovation, Kraft und Subtilität, Traum und Realität. Über ihr musikalisches Verständnis hinaus teilen sie auch Werte, die sie dank ihrer Musik zu verteidigen beschlossen haben. So unterstützen sie gemeinsam mit ihrer Arbeit eine Schule im Senegal, da Bildung einen wichtigen Beitrag für Frieden und für das Verständnis zwischen den Menschen leistet.
14.06.2021 / 20.00 Uhr
Tamala (Senegal / Belgien)
Nomaden der Metropolen
Trauzimmer Marina Rünthe, Bergkamen
(Nachholtermin vom 08.06.2020)
In der Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ stehen musikalische Reisen in fremde Länder, das Erleben unbekannter Klänge sowie die Entdeckung neuer Instrumente und Künstler im Fokus. Die anregende und lockere Atmosphäre der Konzerte garantiert ein einzigartiges Klang- und Musikerlebnis – örtlich passend in der Marina Rünthe, in dem schönen Yachthafen in Bergkamen. Die Konzerte dauern eine Stunde und verstehen sich als „Appetizer“ am frühen Abend und laden zu einer musikalischen Weltreise ein.
Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung beim Kulturreferat Bergkamen erforderlich. Der 3 G Status ( Geimpft oder Genesen oder „negativ“ Getestet ) muss für den Zutritt nachgewiesen werden. Bitte legen Sie einen dieser Nachweise zusammen mit einem persönlichen Ausweis an der Abendkasse vor. Ebenso möchte das Kulturreferat auf die bisher bereits bekannten AHA-Regeln, sowie den Mund-Nasenschutz hinweisen. Die Gäste werden an ihre Sitzplätze geführt und es gibt eine begrenzte Anzahl an Plätzen.
Telefonische Voranmeldung und weitere Informationen unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
Keine Abendkasse
Endlich wieder Open-Air Veranstaltungen! – Das Kulturreferat startet im Juni mit einem Kulturpicknick!
Awesome Scampis spielen am 18. Juni im Römerpark Bergkamen. Foto: Leif Dryden
Was im vergangen Jahr erstmals ein Testlauf für Kultur und Publikum war, wird in diesem Jahr vom Kulturreferat wiederholt und soll auch in Zukunft als neue Veranstaltungsreihe verankert werden. Mit Decken und selbst mitgebrachten Speisen können es sich die Besucher*Innen auf der Wiese bequem machen – und sich mit einem Mix aus Musik, Kabarett, Varieté und Kleinkunst unterhalten lassen. So wird aus einem normalen Sommerabend mit Freunden etwas ganz Besonderes.
Am Freitag, 18.06.2021, wird es eine musikalische und hypnotische Live-Veranstaltung im Römerpark Bergkamen geben.
Das Kulturpicknick startet um 19.00 Uhr. Der Einlass beginnt ab 18.00 Uhr.
Für diesen Abend hat das Kulturreferat folgende Künstler engagieren können:
Awesome Scampis:
Die AWESOME SCAMPIS sorgen mit knalligen Bläsern und deutschen Texten für schnellen und tanzbaren Ska-Punk – eine Garantie für großartige Live-Shows. Wer musikalische Vergleiche sucht, liegt mit Sondaschule, Farin Urlaub oder den Mad Caddies ganz gut.
Über 250 Live-Shows im In- und Ausland haben die AWESOME SCAMPIS seit der Gründung 2005 absolviert und dabei Festivalbühne und Clubs gleichermaßen gerockt. Dabei spielten die „Scampis“ nicht nur im Vorprogramm von deutschen Ska-, Punk- und Reggae- Bands wie Sondaschule, Russkaja, Jupiter Jones, Rantanplan, Betontod, Montreal, Kapelle Petra, Skatoons und Los Placebos sondern unterstützten auch internationale Acts wie die Mad Caddies, Jaya the Cat, Mark Foggo, Suburban Legends, Voodoo Glow Skulls und The Black Seeds.
Spätestens seit dem Esel Rock (Wesel, 2017) oder dem Rock am Beckenrand (Wolfshagen im Harz, 2017) sind die AWESOME SCAMPIS auch Besuchern von größeren Festivals ein Begriff. Die Gründungsmitglieder der Band sind echte Bergkamener Jungs. Sie sind hier zur Schule gegangen, hatten im Yellowstone ihren ersten Auftritt und proben auf einem Bauernhof in Heil. Derzeit arbeitet die Band an ihrem dritten Studioalbum. Ihr letztes Konzert vor Publikum gab es Corona-bedingt Anfang 2020.
Aaron – der Showmaster unter den Hypnotiseuren
Aaron der Hypnotiseur.
Aaron ist Hypnotiseur und sein ungewöhnlicher Beruf macht ihn regelmäßig zum Weltreisenden. Stetig ist er in der ganzen Welt unterwegs, um bei seinen Auftritten das Publikum zu begeistern oder sich, wie jüngst bei seiner Reise nach Las Vegas (USA), mit anderen Hypnotiseuren zu treffen und neue Darbietungen zu entwickeln. So arbeitet er konstant an seiner Show, um auch weiterhin seinem Publikum eine perfekte und zeitgemäße Show zu präsentieren. Aber nicht nur auf der Bühne ist Aaron sehr gefragt: Auch hinter den Kulissen ist er eine feste Größe im Showbusiness. Bei vielen Freizeitparkshows hat er als Regisseur die Fäden in der Hand und bereichert mit seinem Know-how Showproduktionen in der ganzen Welt. Erst jüngst feierten seine Shows in Dänemark und Holland umjubelte Premieren.
In seiner Show werden die freiwilligen Probanden zu den Stars der Show. Durch die Kraft der Hypnose verwandeln diese sich in Filmhelden und Supermodels oder können in einem Quiz alle Fragen beantworten, außer die alles entscheidende Frage: „Wie heißt Du?“. Umso verblüffender, dass sich die Probanden nach der Show an nichts erinnern können und sich nur glücklich, zufrieden und ausgeschlafen fühlen. Die Hypnose Show ist vom Künstler Corona-konform ausgerichtet worden.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Für die Teilnahme ist jedoch eine vorherige Anmeldung beim Kulturreferat Bergkamen erforderlich.
Der 3 G Status ( Geimpft oder Genesen oder „negativ“ Getestet ) muss für den Zutritt nachgewiesen werden. Bitte legen Sie einen dieser Nachweise zusammen mit einem persönlichen Ausweis an der Abendkasse vor.
Ebenso möchte das Kulturreferat auf die bisher bereits bekannten AHA-Regeln, sowie den Mund-Nasenschutz hinweisen.
Die Gäste werden gebeten gegebenenfalls an wetterfeste Kleidung zu denken.
Anmeldungen sind über a.mandok@bergkamen.de möglich oder Anne Mandok, Tel. 02307/965-464
Peuckmanns neuer Krimi „Buchempfehlung der Woche“
Heinrich Peuckmann
Eine ehrenvolle Anerkennung hat Heinrich Peuckmanns neuer Krimi „Sprung von der Brücke“ erfahren, denn er ist zur „Buchempfehlung der Woche“ bei der größten Krimiautorenvereinigung Europas, dem „Syndikat“, gewählt worden. Dort wird auf der Startseite der Homepage auf den Krimi hingewiesen, ergänzt werden die Angaben durch ein Interview mit dem Autor.
„Sprung von der Brücke“ ist für Peuckmann ein Jubiläumsband, denn er ist der zehnte Krimi in seiner Reihe mit dem pensionierten Kommissar Bernhard Völkel. Peuckmann freut sich über dieses Jubiläum, denn er merkt, dass das Interesse an Völkel ungebrochen ist. „Es gibt Fans, die warten schon auf das nächste Abenteuer von ihm“, sagt er.
Ein Mann springt zu Beginn des Romans von einer Brücke. Spuren von Gewalt sind nicht erkennbar, also muss es sich um einen Selbstmord handeln, denkt die Polizei. Aber Ehefrau und Tochter des Toten wollen das nicht glauben. Sie bitten Bernhard Völkel nachzuforschen. Der Tote war viel zu optimistisch, warum sollte er sich umbringen? Völkel beginnt zögerlich zu recherchieren, als aber kurz darauf wieder ein Mann von einer Brücke springt, merkt er, dass mehr dahintersteckt. Nach und nach wird eine tragische, schreckliche Geschichte erkennbar, die längst vergessen schien.
„Sprung von der Brücke“ hat bisher viel Aufmerksamkeit erfahren. Vor gut einer Woche erschien eine lange, äußerst positive Besprechung in der großen Leipziger Volkszeitung. „Das Syndikat“ hat nun also mit seiner „Buchempfehlung der Woche“ nachgezogen. Weitere Besprechungen sind verabredet. Bald wird es das Ende des Lockdowns möglich machen, dass Peuckmann mit dem neuen Roman auf Lesetour geht, worauf er sich freut. „Das Gespräch mit den Zuhörern hat immer eine besondere Qualität“, sagt er.
Heinrich Peuckmann: Sprung von Brücke. Lychatz Verlag Leipzig, 9.95 Euro
Erfolg für Merle Steinberg: Schülerin der Musikschule Bergkamen gewinnt zweiten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert
Merle Steinberg gewann mit ihrer Querflöte den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. Foto: Frauke Steinberg
Merle Steinberg beeindruckte mit ihrem Flötenspiel die Jury beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als Videowettbewerb stattfand.
Die Schülerin der Musikschule Bergkamen überzeugte mit einem auswendig gespielten Programm von 20 Minuten Länge und gewann mit 23 Punkten einen zweiten Preis. Extra für den Bundeswettbewerb hatte sie ein neues Konzertprogramm einstudiert und präsentierte Werke aus dem Rokoko, der Romantik und der Moderne. „Durch Corona hatte ich mehr Zeit als sonst im regulären Schulbetrieb und hatte Lust, neue Stücke kennenzulernen. Die Musikschule hat mich bei den Proben und der nötigen Videoaufnahme sehr unterstützt“, sagt die junge Preisträgerin.
„Merle hat aus den schwierigen Arbeitsbedingungen dieses Halbjahres wirklich das Beste herausgeholt. Ich gratuliere ihr im Namen der Musikschule Bergkamen zu dem Erfolg“, sagt Anne Horstmann, die ihre talentierte Schülerin seit drei Jahren als Flötenlehrerin an der Musikschule Bergkamen betreut. „Ich wünsche ihr und allen Musikerinnen und Musikern bald wieder live auftreten und zusammen spielen zu können!“
Der diesjährige Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ fand als Videowettbewerb statt. Die Teilnehmer mussten eine Videoaufnahme ihres Programmes einschicken und vier Wochen auf die Ergebnisse warten. Am Pfingstwochenende wurden die Wertungen bekannt gegeben. Drei Wochen zuvor hatte Merle Steinberg bereits den Jugendkulturpreis der Stadt Wuppertal in einem live gespielten Wettbewerb gewonnen.
Jahresausstellung Wegmarke Rhythmus der „kunstwerkstatt sohle 1“ ab Sonntag online
Ebbe – Flut
Tag – Nacht
Sommer – Winter
Der Rhythmus ihres Wechsels ist vorhersehbar.
Nicht vorhersehbar dagegen ist, was den Mitgliedern der kunstwerkstatt sohle 1 zum Thema Rhythmus einfällt.“
So ist die Ausstellung, die eigentlich am 30. 5. in der Galerie Sohle 1 beginnen sollte im Heft „Kultur in Bergkamen“ angekündigt. Nicht vorhersehbar war allerdings auch, dass die Pandemie uns noch immer recht fest im Griff hat, wenngleich langsam die Hoffnung auf Besserung berechtigt ist. Und ebenso wenig waren die Verzögerungen u. ä. der Baumaßnahmen an und im Gebäude des Museums und der Galerie vorher zu sehen.
Um dennoch das Ergebnis der Arbeit an dem Thema Rhythmus in die Öffentlichkeit bringen zu können, haben sich die Mitglieder der kunstwerkstatt sohle 1 einiges einfallen lassen:
Zunächst einmal kann jeder Kunstinteressierte, der über ein entsprechendes Endgerät verfügt, sich einen Eindruck von der Ausstellung in digitaler Form machen: Entweder über die Homepage der kunstwerkstatt, https://kunstwerkstatt-sohle1.jimdofree.com/, die ihn weiter zu YouTube leitet oder über die Seite der Galerie www.galerie-sohle1.de (vom 30. Mai unter bis zum 4. Juni). Hier ist von jedem teilnehmenden Künstler zumindest ein Werk zu sehen. Nahezu vollständig ist die Werkschau im diesjährigen wieder von Thea Holzer gestalteten Katalog zu finden, der für 5,- € im Kulturreferat (Rathausplatz 4) zu erwerben ist. Nicht nur die Werke sind abgebildet, auch Hintergrundinformationen und Gedanken zum Werk sind auf den über 70 Seiten enthalten. Wer jedoch auch beide von Marij Neumann gestalteten Filmchen sehen und alle Werke direkt auf sich wirken lassen möchte, der sollte sich das letzte Wochenende im Oktober vormerken. Am 30./31. Oktober wollen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler die jährliche Kunstlese dazu nutzen, ihre Werke in der Ökologiestation präsentieren. Und auch dort wird es den Katalog natürlich noch geben.
Ob es gelingen wird, zu diesem Termin auch die Gastkünstlerinnen aus Hettstedt nach Bergkamen zu locken, ist noch nicht gewiss, aber die Werke sollen schon gezeigt werden. Anlässlich des Jubiläums der 25. Jahresausstellung waren nämlich Kunstschaffende aus Hettstedt eingeladen, sich an der Ausstellung zu beteiligen und zu zeigen, was ihnen zum Thema Rhythmus eingefallen ist – und vier Künstlerinnen haben mitgemacht. Im Katalog und im Video sind sie auf jeden Fall vertreten.
Stadtbibliothek Bergkamen ab kommenden Donnerstag wieder geöffnet
Die Stadtbibliothek Bergkamen wird am kommenden Donnerstag (27.05.2021) endlich wieder öffnen. Entsprechend der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW und des Infektionsschutzgesetzes darf sie unter Einhaltung der Hygienebestimmungen (u.a. AHA-Regeln, einfache Rückverfolgbarkeit) wieder für die Ausleihe und Rückgabe von Medien öffnen. Um den Kontakt zu minimieren, bietet die Stadtbibliothek weiterhin die Bestellung von „Medien zur Abholung“ an. Dabei können telefonisch (02307/983500) oder per eMail (stadtbibliothek@bergkamen.de) Medien bestellt werden, die nach Absprache zum nächsten Öffnungstag während der Öffnungszeit fertig verpackt und auf den Bibliotheksausweis verbucht abgeholt werden können. Für den Besuch ist kein Termin nötig!
Die Öffnungszeiten werden zunächst wie folgt sein
Dienstag 10-12 und 14-18 Uhr
Mittwoch 10-12 und 14-18 Uhr
Donnerstag 14-18 Uhr
Freitag 10-14 Uhr
Samstag 10-12.30 Uhr
Die Mittagssschließung ist weiterhin nötig, um eine Zwischenreinigung mit der Desinfektion aller Kontaktflächen durchzuführen.
Besonders mit den Öffnungszeiten bis 18 Uhr und dem geöffneten Samstag möchte die Stadtbibliothek möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern wieder den Zugang zu Medien ermöglichen.
Bei der Nutzung der Stadtbibliothek gelten folgende Regeln
Ein Zugang zur Stadtbibliothek erfolgt nur für Besucher mit einem gültigen Büchereiausweis bzw. für Besucher, die Ihren Ausweis verlängern oder einen neuen Büchereiausweis ausstellen lassen möchten,
Es ist ein Abstand von 2 Metern einzuhalten,
Das Tragen von medizinischen Masken des Mund-Nasen-Schutzes ist im gesamten Publikumsbereich der Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten für Besucher und Mitarbeiter Pflicht.
Die Anzahl der gleichzeitig im Publikumsbereich der Stadtbibliothek befindlichen Besucher ist auf 20 Personen eingeschränkt Die Steuerung des Zutritts erfolgt über die Ausgabe von Bibliothekskörben, die nach Verwendung desinfiziert werden.
Kinder unter 10 Jahren dürfen die Stadtbibliothek momentan leider nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten.
Der Aufenthalt ist auf maximal 20 Minuten begrenzt, damit möglichst vielen Besuchern der Zugang ermöglicht wird,
Die Nutzung der Stadtbibliothek ist derzeit zu Recherchezwecken an den vorhandenen Katalog-PCs und zur Rückgabe bzw. Ausleihe von Medien möglich
Die Internet-PCs, die Arbeitstische und Sitzmöglichkeiten dürfen nicht genutzt werden,
Alle Medien werden nach der Rückgabe in einem gekennzeichneten Bereich für minimal drei Tage einer Quarantäne ausgesetzt. Erst nach Ablauf dieser Quarantäne werden die Medien zurückgebucht und anderen Besuchern wieder zur Ausleihe zur Verfügung gestellt.
Entsprechend der Coronschutzverordnung ist die Stadtbibliothek u.a. verpflichtet, die einfache Rückverfolgbarkeit zu leisten. Diese besagt, dass von allen Besuchern folgende Daten zu erfassen sind: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts. Diese Daten werden für vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Die Leihfristen der Medien werden durch das Team der Stadtbibliothek zunächst noch automatisch bis Ende Juni verlängert.
Das Team der Stadtbibliothek war auch während des letzten Lockdowns nicht untätig. So wurden die Romane weiter umgearbeitet und stehen jetzt in Interessenkreisen wie z.B. Liebe, Historisches, Familie, Frauen. Auch im Kinderbereich wurden neue Möbel angeschafft, die jetzt die Medien ganz anders präsentieren. Auch der Bestand an Tonie-Figuren wurde ausgebaut. Und natürlich hat die Stadtbibliothek laufend aktuelle Medien angeschafft, die jetzt zur Ausleihe bereit stehen.
Kunst am Rathaus in Bergkamen: Skulptur für temporäre Ausstellung gesucht
Überdimensionalen Motorradhelm MH06 von Achim Riethmann vor dem Bergkamener Rathaus.
Zur Stadtbesetzung 2020 stellte das Kulturreferat der Stadt den MH06, einen überdimensionalen Motorradhelm des Berliner Künstlers Achim Riethmann, zwischen Ratstrakt und Zentralem Omnibusbahnhof in der Bergkamener Mitte aus. Seitdem ist der Platz Ausstellungsfläche, aktuell für eine Skulptur von Wolfgang Kerak, Mitglied der Künstlergruppe kunstwerkstatt sohle 1 in Bergkamen.
Kulturreferentin Simon Schmidt-Apel möchte nun ein neues temporäres Kunstwerk an dem gut frequentierten Platz präsentieren. Lokale und überregionale Künstler*innen werden um Interessensbekundung gebeten. Es werden auch Vorschläge angenommen, welche Künstlerinnen und Künstler aus der Region angefragt werden könnten. Eine Bedingung muss laut Simone Schmidt-Apel erfüllt werden: „Das Kunstwerk soll stark genug sein, dass es mit Sicherung am Fundament einige Wochen am Standort ausgestellt werden kann. Beim Transport wird das Kulturreferat behilflich sein.“
Seit Juli 2020 ist der Platz am Ratstrakt mit Kunst besetzt und wird gut angenommen. „Mal was Modernes“ hieß bei dem einen, „ein Hoffnungsschimmer in Coronazeiten“ bei dem nächsten Werk, so Schmidt-Apel. Sie würde auch gern das Werk einer Künstlerin ausstellen, nachdem bereits zwei Künstler ausgestellt haben, doch letztendlich ist Schmidt-Apel jedes interessante Werk willkommen.
Kontakt / Information: Kulturreferat der Stadt Bergkamen, Simone Schmidt-Apel, 02307/965-263, s.schmidt-apel@bergkamen.de
„Bunte Fäden der Hoffnung“: Liederabend mit Mona Lichtenhof
Mona Lichtenhof
In Coronazeit ist vieles nicht möglich, vieles anders. Der Frauensalon kann nicht wie gewohnt stattfinden. So gibt’s nun einen Versuch online: bequem von der Couch aus, vielleicht mit einem Glas Wein, allein und doch verbunden mit anderen.
Am Mittwoch, 19. Mai,, sollen Fäden der Hoffnung gespannt werden mit Gedichten und Geschichten, mit Liedern, gesungen von Mona Lichtenhof, und der Möglichkeit zum Austausch. Aus diesen Fäden soll an diesem Abend ein Muster entstehen- ein Muster der Hoffnung, des Zusammenhalts, der Kraft und der Zuversicht.
+496938079883,,88960913455#,,,,*531625# Deutschland
+496950502596,,88960913455#,,,,*531625# Deutschland
Ab 18.30 Uhr gibt es auch Hilfe zum Einwählen : 0175 509 5557
Frühlingserwachen am Kurt-Schumacher-Platz – Reinigungsarbeiten an „Mutter mit Kind“ abgeschlossen
Die Skulptur „Mutter mit Kind“ auf dem Kurt-Schumacher-Platz erstrahlt im neuen Glanz.
So sah die Skulptur vor der Reinigung aus.
Die Skulptur „Mutter mit Kind“ von Else Montag kann sich wieder sehen lassen. Die Reinigungsarbeiten an der Figurengruppe am Kurt-Schumacher-Platz in Bergkamen sind nun abgeschlossen und der Einsatz hat sich sichtbar gelohnt. „Bergkamen hat hier eine besonders schöne Skulptur“ meint Restaurator Robert Wennemer, der mit der Reinigung den weißen Unterberger Marmor wieder richtig zur Geltung gebracht hat. 1953 war sie ein Geschenk der Maximilianshütte in Sulzbach-Rosenberg an die Bergkamener Schachtanlage Grimberg. Moos, Flechten und Graffitis haben im Laufe der Jahre das Erscheinungsbild der schönen Dame getrübt. Die Reinigung und Restaurierung erfolgte nach Denkmalschutzrechtlichen Vorgaben.
Direkt im Anschluss an die Reinigung, wurde auch der gesamte Platz vom städtischen Bauhof in Form gebracht und das ehemalige Brunnenbecken neu bepflanzt. Die zahlreichen Bänke um die Skulptur laden nun wieder zu einer Kunstpause ein.
Bereits 2018 rückte die Kunstaktion „Stadtbesetzung“ den idyllischen Platz in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Künstler Samuel Treindl und David Rauer errichteten um das Brunnenbecken vier Funktionsbereiche. Küche, Bar, Café und Ofen verwandelten den Ort in einen sozialen Treffpunkt und luden alle Interessierten zur Mithilfe und gemeinsamen Aktionen ein.
HALT – vom Lockdown der Möglichkeiten und kreativer Überlebenskunst: Film- und Fotoausstellung in der Online-Galerie „sohle 1“
Foto: Claudia Wiens
HALT! Was denken Sie, wenn sie diesen Begriff lesen? Denken Sie: Stopp! Nicht zu nah! Abstand halten? Oder eher: Wer gibt mir Halt und Orientierung? Iris Wolf, Fotografin und Künstlerin aus Dortmund, durchlebte wie viele Kulturschaffende im Laufe der Pandemie eine Achterbahn der Gefühle – ausgelöst von der Sehnsucht nach Nähe, Unbeschwertheit, Austausch. Und immer wieder stellte sie sich die Frage: Wie gehen andere Künstler*innen mit der Situation um?
HALT – eine Ausstellung, acht Positionen
Also hat die Fotografin und Ausstellungsmacherin deutschlandweit recherchiert und bei anderen Künstler*innen nachgefragt: Wie lebt und arbeitet ihr in Zeiten der Pandemie? Iris Wolf kuratierte das Projekt HALT. Die Stadtgalerie Bergkamen stieg als Partnerin mit ins Boot. „Das Ausstellungskonzept HALT vereint acht Künstler*innen-Positionen. Jede*r der beteiligten Fotokünstler*innen eröffnet eine außergewöhnliche Perspektive auf diese besondere Zeit“, sagt Simone Schmidt-Apel, Kulturreferentin der Stadt Bergkamen. Die Ergebnisse sind ab 16. Mai 2021 online auf der Website der Stadtgalerie Bergkamen unter galerie-sohle1.de zu sehen und zu hören.
Gleichzeitig werden Elemente der Ausstellung auch im Stadtbild Bergkamens sichtbar – an der Front der Galerie, in Schaufenstern von vorübergehend geschlossenen Geschäften oder Leerständen. HALT bietet außerdem partizipative Elemente: Die Betrachter*innen sind eingeladen, ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen im Hinblick auf das Leben während der Pandemie einfließen zu lassen.
Die Künstler*innen
Die Berlinerin Katrin Streicher, in nicht pandemischen Zeiten als freie Fotografin für Magazine im In- und Ausland tätig, dokumentierte das Leben ihrer vierköpfigen Familie unter Corona- und Lockdown-Bedingungen. Ihr Beitrag beleuchtet in der Ausstellung den Aspekt „zusammenHALTen“. Sie verlagert eine zentrale Fragestellung ihrer fotografischen Arbeit – die Wechselwirkung zwischen Menschen, Orten und Identitäten – ins Persönliche. Ihre Bilder erzählen von kostbaren Momenten der Innigkeit, aber auch von Ängsten und Unsicherheiten. Arbeiten von Katrin Streicher waren bereits in Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Asien und Afrika zu sehen. So nahe wie im Rahmen der Ausstellung in Bergkamen hat sie ihre Rezipienten bisher nicht an sich selbst herangelassen. [katrinstreicher.com]
Foto: Marlena Waldthausen
Die Fotografin Debora Ruppert aus Berlin porträtiert seit vielen Jahren Menschen ohne Obdach. Während der Pandemie traf sie Männer und Frauen, die auf den Straßen Berlins leben: einfach ’mal „anHALTen“ und den ganz persönlichen Geschichten dieser Menschen zuhören. Gemeinsam mit der Filmemacherin Rebecca Rütten besuchte sie Einrichtungen der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe und sprach auch mit denjenigen, die unter COVID-19-Bedingungen diese Angebote aufrechterhalten. In ihrem 15-minütigen Filmbeitrag „Obdachlos in Zeiten von COVID-19 – Wenn Du nicht zuhause bleiben kannst“ dokumentieren die beiden Frauen eindrucksvoll, was es bedeutet, wenn es kaum noch Flaschen zum Sammeln gibt und die Essensausgaben geschlossen sind. Bereits seit 2009 porträtiert die Künstlerin Debora Ruppert Menschen, die auf der Straße leben, und schenkt ihnen im Anschluss das mit viel Wertschätzung und Einfühlungsvermögen entstandene Bild. [deboraruppert.com]
Der gebürtige Schleswig-Holsteiner Fred Hüning lebt in Berlin. Sein Beitrag unter der Headline „inneHALTen“ basiert auf seinem Frühlingstagebuch für die Zeitung TAZ. Seine Bilder und Geschichten erzählen mit einem Augenzwinkern, was ihm während diverser Landpartien durch den Kopf ging: Küssen und dabei lachen! Lachen und dabei küssen! Wie gesund ist das denn? Da muss unter Lockdown-Bedingungen auch schon mal der Inhalt der Obstschale herhalten und kurzerhand werden die Banane rot und der Apfel gelb. Das so entstandene Pop-Art-Werk trägt den Titel „Rote Banane grüßt Blauen Reiter“. Neben Ausstellungen in Deutschland waren die Arbeiten von Fred Hüning bereits in Großbritannien, Frankreich, Rumänien, Polen, China und den USA zu sehen. [fredhuening.de]
Mit einer Fotodokumentation – in der Ausstellung unter dem Titel „festHALTen“ zu sehen –wirft Tobias Wuntke, Fotograf aus dem Schwabenland, den Blick bewusst auf das, was eigentlich hinter verschlossenen Türen geschieht: Er fotografierte den Alltag auf der COVID-Intensivstation des Universitätsklinikums Tübingen – seine präzise und klare Bildsprache vermittelt auf eindrückliche Weise Anstrengung, Leid, Technik, Engagement. Tobias Wuntke sagt: „Obwohl das Thema COVID-19 über sämtliche Medien sehr präsent ist, fehlt uns die Vorstellungskraft davon, was ein schwerer Verlauf der Krankheit für Patient*innen, Ärzt*innen und vor allem Pflegende bedeutet. Die Idee zu diesem Fotoprojekt kam aus dem Pflegeteam selbst, eine der Intensivpflegerinnen äußerte den Wunsch, der Öffentlichkeit die Geschehnisse auf der Intensivstation zugänglich zu machen.“ [tobiaswuntke.de]
Marzena Skubatz zeigt mit dem Beitrag „HALTlos“ Teile ihrer Arbeit „Cocoon“, die während des Lockdowns im Jahr 2020 entstanden ist. Die lyrischen, zum Teil surrealen Motive zeigen einen Menschen – mit sich allein: Fast hört man die Stille, den Wimpernschlag, das Rascheln der Bettdecke, das dumpfe Rauschen des eigenen Blutes beim Untertauchen in der Badewanne. Marzena Skubatz machte ihr Fotografie-Diplom 2010 in Dortmund, lebt und arbeitet mittlerweile in Berlin und Island. Die Arbeiten waren bereits in einer Gruppenausstellung unter dem Titel „The Journal – Documenting COVID-19“ im Herbst 2020 im Benaki Museum Athen und im Washington Post Magazin zu sehen. [marzenaskubatz.com]
Marlena Waldthausen (Fotos) und Miriam Dahlinger (Texte) porträtierten für die Serie „Corona Blues“ der Wochenzeitung DIE ZEIT ältere Menschen während des Lockdowns. Eine Auswahl dieser Fotos und Geschichten präsentieren sie nun unter dem Titel „entHALTsam“ in der Ausstellung. Der Blick der Betrachter wird von außen durch die Fensterscheibe ins Innere gelenkt. Spiegelungen und Schattierungen lassen das Außen mit den Gesichtern verschwimmen. Eindrücklich und berührend berichten die Porträtierten, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen: „Abends geben wir uns ein Küsschen. Morgens freuen wir uns, dass wir noch da sind.“ [marlena-waldthausen.de]
Iris Wolf führt mit einem Selbstporträt und einem Audio in ihren Beitrag „verHALTen“ ein: „Ich vermisse die Unbeschwertheit, ich bewundere mutige Menschen, ich sehne mich nach Schönheit …“ Ihre Arbeit ist ein Gedankentagebuch, ein Blick auf die Gesellschaft während der Pandemie. Ihre Fotografien und Typografien spielen mit den Widersprüchen, die sich durch die Ausnahmesituation auftun, sie verbildlichen einen inneren Diskurs zwischen dem Wunsch nach heiler Welt und dem Drang, etwas bewegen zu müssen. Iris Wolf: „Die Pandemie offenbart Schwachstellen der Gesellschaft, macht sie schmerzlich erlebbar: Nationalismus, Rassismus, Klimakrise, Bildungsungleichheiten, Antifeminismus …“ All‘ diese Themen schwirren herum und formieren sich zu Motiven: zur Fotografie des eigenen Achselhaars, zum ästhetisch perfekt in Szene gesetzten Blümchens in einer Vase oder zum melancholisch anmutenden Schneeengel im menschenleeren Feld. [iriswolf-fotografie.de]
Schrill, bunt – un poco loco. Das war die Überlebensstrategie der Foto-Künstlerin Claudia Wiens, die den strengen siebenwöchigen Lockdown im Frühjahr 2020 in Sevilla erlebt hat. „unterHALTen“ basiert auf einer Corona-Chronik der besonderen Art. Täglich zur gleichen Zeit baute die Künstlerin auf der Dachterrasse des Hauses, das sie nicht verlassen durfte, ein immer wieder neues buntes Setting auf. Da wird die Veranda zum Surferparadies, zur Oase in der Wüste oder zur Einflugschneise für überdimensionale Bienen. „Die Bilder feiern keineswegs das Eingesperrtsein, die Situation hat mich bis ins tiefste Innere erschüttert”, berichtet die Künstlerin. Um ihre Verzweiflung zu überwinden, habe sie all ihre kreativen Ressourcen aktiviert. Manchmal schaue sie sich diese Bilder an und fühle sich an den Film „Einer flog übers Kuckucksnest“ erinnert. [claudiawiens.com]
Ausblick
Die Fotoausstellung HALT ist als digitales Format auf der Website der Galerie Sohle 1 zu erleben – erweitert durch Audio- und Videoelemente. Am Ende werden die Betrachter*innen anhand von Leitfragen aufgefordert, ihr aktuelles Befinden zu hinterfragen und einige Sätze oder Audios an die Adresse enthalten@web.de zu senden. Die Zuschauer*innen-Beiträge fließen dann nach und nach in die Ausstellung ein.