Sommerkonzert mit den Soulteens und Band in der Friedenskirche
Die SoulTeens, also die musikalisch engagierten Jugendlichen der Friedenskirchengemeinde, fiebern ihrem großen Auftritt am Sonntag, 14. Juli, entgegen. Geboten werden bei diesem Sommerkonzert mit Band in der Friedenskirche jede Menge charttaugliche Songs, eine Mischung aus Gospel, Soul, R&B und Pop.
Im Januar startete das zweite Jugend-Chorprojekt „Soulteens“ der Friedenskirchengemeinde. Mittlerweile liegen vierzehn Probenabende und zwei Auftritte hinter den 14 Sängerinnen und Sängern. Zuletzt konnte man den Chor im Konfirmationsgottesdienst in der Auferstehungskirche hören.
Nun nähert sich bereits das Ende der zweiten Projektlaufzeit und das soll feierlich mit einem Abschlusskonzert begangen werden. Wer bisher noch keine Gelegenheit hatte die Bergkamener Soulteens zu hören, der kann dies beim Sommerkonzert am Sonntag von 17 bis 18.30 Uhr nachholen. Erstmalig in diesem Jahr werden die Soulteens begleitet von einer Live-Band.
Der Eintritt ist frei. Es wird für die weitere Arbeit der Soulteens aber um eine Spende gebeten.
Sieben neue Patinnen ziehen aus in die Familien
Sieben neue Familienpatinnen des Bergkamener runden Tischs „Kinder im Zentrum“ machen sich jetzt an die Arbeit. Zum Auftakt stellten sie sich am vergangenen Sonntag der Friedenskirchengemeinde vor.
Eine von ihnen ist Andrea Spelt. Anfangen hat es mit dem Neffen. Ihn zu betreuen, sich um ihn zu kümmern: „Das habe ich gern gemacht“, sagt Andrea Spelt. Seit der Neffe mit seinen Eltern weggezogen ist, fehlt ihr das. Ein Zeitungsaufruf weckte sofort ihr Interesse. Patin für eine Familie zu werden, im ganz normalen Alltag helfen – das konnte sie sich gut vorstellen. Wie sieben andere Frauen aus Bergkamen, die am Sonntag ihre Zertifikate für den ehrenamtlichen Einsatz in Familien bekamen.
Der Stein fiel in diesem Gottesdienst in der Friedenskirche nicht nur symbolisch im Auftaktlied „heimlich, still und leise“ ins Wasser und zog weite Kreise. „Sie sind wie ein Stein im Wasser in den Familien – Sie bewirken viel“, betonte Margarete Hackmann, die den sieben Familienpatinnen seit Januar bei den neun Treffen der inzwischen zweiten Ausbildungsrunde zur Seite stand. „Sie geben viel Gottesliebe weiter – und sie brauchen viel Intuition und Feingefühl, um die Familien dort zu unterstützen, wo sie es brauchen.“ Thomas Semmelmann fand noch deutlichere Worte in Vertretung des Bürgermeisters und für „Kiz – Runder Tisch für Kinder in Bergkamen“ als Initiator des ungewöhnlichen Ehrenamt-Projektes bei der Zertifikatsübergabe: „Sie sind ein Kompass in den Familien!“
Andrea Spelt ist schon als Familienpatin aktiv. Sie ist für ein siebenjähriges Mädchen in einer achtköpfigen Familie mit sechs Kindern die ganz persönliche Freundin. „Wir haben uns schon drei Mal getroffen“, erzählt sie. „Das Eis taut inzwischen – wir haben gemeinsam einen Besuch auf den Bauernhof unternommen und waren mit meinem Hund spazieren.“ Ein Ausflug in den Zoo ist auch schon geplant.
Familien sind das Thema der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ein Impulspapier will das Gespräch anregen und „Familien heute“ unter die Lupe nehmen. Patchworkfamilien, getrennt lebende oder geschiedene Ehepartner mit und ohne Kinder, verwitwet mit Kindern in weiter Ferne: Schon eine kleine Umfrage per Handzeichen im Gottesdienst zeigte, dass Familien heute bunt und unterschiedlich sind. „Schon in der Bibel kommen unterschiedlichste Familienformen vor – und auch Jesus stammt aus einer Patchworkfamilie“, betonte Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. Deshalb ist es an der Zeit, Familien mit anderen Augen zu sehen. Das ist auch eine Herausforderung, mit der sich die neuen Familienpaten beschäftigen müssen.
Sonja Franz freut sich schon auf ihre neue Aufgabe. Die frischgebackene Familienpatin und Mutter einer Tochter hat das Ehrenamtsprojekt von „KiZ – Runder Tisch für Kinder in Bergkamen“ von Anfang an interessiert verfolgt. „Ich habe selbst in Krisensituationen erlebt, wie wichtig es ist, Hilfe zu bekommen“, sagt sie. Jetzt endlich hatte sie Zeit, um am zweiten Ausbildungsdurchgang teilzunehmen. „Die Schulung war rundum intensiv und richtig gut – daraus habe ich viel für mich mitgenommen.“ Auch eine Familie hat sie schon, mit der sie sich demnächst treffen wird: Eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind.
Inzwischen gibt es 13 Familienpaten, die jungen Familien ein Stück Last im Alltag abnehmen. Die sieben neuen Paten bekamen den Segen Gottes mit auf ihren wichtigen Weg und tauschten sich anschließend beim gemeinsamen Sekt noch angeregt über ihre ersten Erfahrungen aus.
Mehr zum Projekt unter: http://www.familienpate-bergkamen.de/
Gastpredigerinnen gestalten Gottesdienste der Friedenskirchengemeinde
Die „Gottesdienstlandschaft“ in der Friedenskirchengemeinde ist Thema der Klausurtagung des Presbyteriums an diesem Wochenende. Einen kleinen Vorgeschmack darauf sind vielleicht die Gastpredigerinnen am kommenden Sonntag, das Stammpersonal befindet sich ja in Klausur:
- 9:30 Uhr Auferstehungskirche, Pfarrerin Sabine Sarpe
- 10:30 Uhr Friedenskirche, Pfarrerin Petra Buschmann-Simons
- 11:00 Uhr Thomaskirche, Pfarrerin Sabine Sarpe
Im Visitationsbericht wurde auf der einen Seite die Vielzahl der ganz unterschiedlichen Gottesdienste in der Gemeinde gelobt. Auf der anderen Seite wurde aber auch angefragt, ob wir unsere Kräfte nicht anders (und vielleicht sogar besser?) bündeln können und wollen“, heißt es im altuellen Newsletter der Gemeinde.
Und weiter: „Um die Frage wirklich beantworten zu können, bedarf es zuerst einmal einer Bestandsaufnahme, welche Gottesdienste wir wirklich so im Jahreslauf anbieten; dann wir Raum gegeben werden, für persönliche Anregungen und Wünsche zu allem, was unsere Gottesdienste betrifft; natürlich wird auch theologisch über den Gottesdienst gesprochen; und Kleingruppenarbeit – all das steht auf dem Programm von Freitag bis Sonntag. Außerdem die Teilnahme an einem Gottesdienst vor Ort und eine Weinprobe am Abend; ein klein wenig gemütlich soll es schließlich auch werden dürfen.“
Pfarrfest rund um die St. Barbara-Kirche
Himmelbooten haben jetzt auch ein Juniorenteam im Drachenboot: Schnuppertraining am Samstag
Die „Himmelsbooten“ haben jetzt auch ein Juniorenteam im „Drachenboot“. Zwei mal wurde nun schon auf dem Kanal trainiert. Im Vordergrund steht im Moment das Erlernen der richtigen Paddeltechnik und das Verhalten im Boot. Und natürlich der Spaß am Sport und das Miteinander.
Langsam soll das Training dann auf die Kondition und Ausdauer gehen, damit die Jugendlichen sich schon im nächsten Jahr mit anderen Mannschaften auf Regatten messen können. Für dieses Vorhaben brauchen sie aber noch Unterstützung. Daher laden die Himmelsbooten alle interessierten Jugendlichen zu einem Schnuppertraining am kommenden Samstag, dem 6. Juli, um 13:30 Uhr ein. Treffpunkt ist die „Slip-Anlage“ in der Marina Bergkamen-Rünthe, Hafenweg 38.
Ebenso laden die Himmelsbooten auch alle Erwachsenen, die diesen Sport kennenlernen möchten zu einem Schnupperpaddeln ein. Dieses findet vor dem Schnupperpaddeln für die Jugendlichen um 12:15 Uhr statt.
Bei beiden Terminen werden die Neuen durch erfahrene Himmelsbooten unterstützt. Paddel werden gestellt. Mitzubringen ist nur Kleidung, die nass werden darf. Und natürlich Spaß an der Sache.
Um die Trainings richtig planen zu können wird um eine Anmeldung unter bmlehmkoester@gmx.de oder unter j.loehring@helimail.de gebeten. Eine Anmeldung ist auch auf Facebook möglich.
Gottesdienst zum Auftakt: Sieben neue Familienpaten gehen an den Start
Neue ausgebildete Familienpaten des Bergkamener Runden Tischs „Kinder im Zentrum“ gehen jetzt an den Start. Zum Auftakt findet am kommenden Sonntag, 7. Juli, ab 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der Friedenskirche statt. Dabei werden die Gottesdienstbesucher auch eine Menge über die Arbeit der Familienpaten erfahren.
Gemeinsam spielen, Ausflüge unternehmen, Arztbesuche bewältigen, Hausaufgaben schaffen: Die Familienpaten,kurz FiPs, sind in Bergkamen längst eine eigene Erfolgsgeschichte. Die wertvollen Alltagshelfer für junge Familien sind gefragter denn je, sowohl von Eltern, die etwas Unterstützung im Alltag brauchen, als auch von Interessierten, die als Paten helfen möchten.
Im zweiten Ausbildungsdurchgang von „Kinder im Zentrum – Runder Tisch Bergkamen“ ist das Team der FiPs von sieben neuen Paten verstärkt worden. Die Ehrenamtlichen überschreiten jetzt die Schwelle von der Theorie zur Praxis und gehen in die Familien.
Dieser Gottesdienst begleitet sie auf diesem Weg und gibt ihnen wertvolles Rüstzeug mit für ihre wichtige Arbeit.
Protestanten stellen die Familie in den Mittelpunkt
Wenn am kommenden Mittwoch, 26. Juni, die Sommerkreissynode Kreissynode traditionsgemäß in der Kamener Pauluskirche tagt, werden sich die rund 100 Synodalen vor allem mit dem Thema „Familie“ beschäftigen. Die Hauptvorlage der Landeskirche bildet dazu die Grundlage, die Stellungnahmen der Gemeinden weiteren Gesprächsstoff.
in Workshops und im Plenum wird die Bedeutung von Familien für und die kirchliche Arbeit mit ihnen beraten. Ziel ist es, eine Stellungnahmen seitens des Kirchenkreises an diesem Tag zu verabschieden, die in die Bertaungen der Landessynopde im Herbst einfließt.
Am Nachmittag wird die Vorlage „Gemeinsame Dienste“ präsentiert. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und den synodalen Diensten wird hierin in drei Szenarien dargestellt, ein gemeindezentrierter und ein synodalzentrierter Ansatz sowie eine Mischform werdend arin beschrieben. Diese drei möglichen Modelle gehen zur Beratung in die Gemeinden.
Zwei Gäste begrüßt die Synode, die Eine erstmals, den Anderen letztmalig. Erstmals spricht Ina Scharrenberg, Mitglied des Landtages, vor der Kreissynode ein Grußwort, zum letzten Mal wird Superintendent Rüdiger Schuch aus Hamm seine Nachbarsynode besuchen. Er wechselt im nächsten Jahr in die Leitung des Perthes-Werkes nach Münster.
Mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche Kamen beginnt die Synode (8.30 Uhr), die Predigt hält Pfarrer Gerhard Ebmeier aus Unna-Hemmerde. Die Beratungen beginnen um 10.15 Uhr im Gemeindehaus Schwesterngang.
Jugendliche sind durchaus in der Lage, sich zu engagieren
Es ist ein von vielen gehegtes Vorurteil, dass sich junge Menschen sich nur für sich selbst interessierten und zu einem gesellschaftlichen Engagement nicht in der Lage wäre. Den Gegenbeweis traten von Donnerstag bis Sonntag 35 Jugendliche aus dem Pastoralverbund Bergkamen an: Sie brachten die Außenanlage des Kindergartens St. Elisabeth in Oberaden auf Vordermann.

Hierbei handelte es sich um den Bergkamener Beitrag zur Aktion „72 Stunden“ des Bundes der deutschen katholische Jugend (BDKJ). In diesen vier Tagen ging es um einen sozialen und gesellschaftlichen Einsatz. Hier waren die jungen Katholikenauch in Afrika und Südamerika tätig. In Holzwickede, so ein anderes Beispiel, verwandelten sich die beteiligten Jugendlichen in Gärtner, Straßensänger oder Tapetenabreißkommandos. Sie sammelten so über 4000 Euro für die Flutopfer entlang der Elbe.
Viel Lob gab es für die Bergkamener Jugendlichen. Die Vertreter des Koordinierungskreises dieser Aktion auf Dekanatsebene hatten bei ihrer Visite Besuch aus der Politik mitgebracht, die viel Lob für die neue Kräuterschnecke oder den neuen Anstrich für Tische und Bänke spendeten. Die Spielgeräte wurden gründlich gesäubert und der Sand der Sandspielfläche mehrmals gründlich durchsiebt.
„Jugendliche sind durchaus in der Lage, sich zu engagieren.“ Darin waren sich Ulrich Klauck vom Erzbistum Paderborn, der Vorsitzende des Bergkamener Jugendhilfeausschusses Thomas Semmelmann, der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und die Vorsitzende des Sozialausschusses, Elke Middendorf, einig. Sie hatte erneut die Schirmherrschaft dieser 72 Stunden in Bergkamen übernommen.
Diese Aktion hat möglicherweise noch einen anderen Effekt: Elke Middendorf und Thomas Semmelmann verabredeten, im Jugendhilfeausschuss andere Projekte zu entwickeln, in denen sich Bergkamener Jugendliche engagieren können. Seine Unterstützung hat bereits Gemeindereferent Markus Brinkmann zugesagt, der die Organisationsarbeit der 72 Stunden im Pastoralverbund geleistet hat. Dafür gab es ein dickes Lob von Pastor Sebastian Zimmer.
Friedenskirchengemeinde bittet um Kirchgeld für Kindermusical und SoulTeens
Post vom Gemeindebüro haben in diesen Tagen die Mitglieder der Friedenskirchengemeinde erhalten. Sie werden um ein Kirchgeld in selbstbestimmter Höhe gebeten. Diese freiwillige Spende, durch die bei den vorausgegangenen Aktionen jeweils Beträge im vierstelligen Bereich zusammenkamen.

Diesmal ist die Aktion für die musikalische Arbeit der Gemeinde mit Kindern und Jugendlichen bestimmt. Sie sei beispielhaft für den Kreis Unna und auch der Landeskirche, lautete im Frühjahr der Befund der Visitation durch den Kirchenkreis Unna.
Zurzeit ruht die Kindermusicalarbeit nach außen hin. Sicherlich laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Musicalprojekt. Normalerweise beginnt hier die Anmeldephase am 1. Advent. Aufführungen gibt es dann im darauffolgenden Frühjahr.
Die SoulTeens, also die musikalisch engagierten Jugendlichen der Gemeinde, fiebern noch ihrem großen Auftritt am 14. Juli entgegen. Unter der Leitung von Jugendreferent Thorsten Schlüter und Kantor Andreas Rinke wird bis dahin fleißig geprobt. Wer Spaß hat an charttauglichen Songs, eine Mischung aus Gospel, Soul, R&B und Pop, die extra für die SoulTeens produziert worden sind, kann sicherlich noch mitmachen. Die nächsten Probentermine sind eine Mischung aus Gospel, Soul, R&B und Pop. Die nächsten Probentermine sind am 1., 6., 8. und 13. Juli in der Friedenskirche.
Weiter Auskünfte gibt es im Jugendbüro in der Friedenskirche bei Torsten Schlüter, Tel.: 02307/60878 (mo.-fr. von 14.00 bis 20.00 Uhr) oder per eMail: soulteens@friedenskirchengemeinde-bergkamen.de
Gemeindefest mit Einweihung der „neuen“ Kita Arche Noah
Das Gemeindefest der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Rünthe am Sonntag, 30. Juni, ist mit der Einweihung der ev. Kindertageseinrichtung „Arche Noah“ verbunden. Los geht es um 13 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Anschließend freuen sich die Erzieherinnen darauf, die neuen Räume präsentieren zu können.
Wie immer gibt es Spiele und Attraktionen für klein und groß, musikalische und schauspielerische
Darbietungen sowie jede Menge Angebote, den kleinen wie den großen Hunger zu stillen. Im Haus der Mitte können sich die Besucher endlich wieder mit Kaffee und Kuchen stärken, während der Jugendkeller besonders die jungen Menschen einlädt.