Ehemalige Neuapostolische Kirche wird jetzt ein Jugendhaus

Das ehemalige Gotteshaus der Neuapostolischen Gemeinde Bergkamen an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte soll jetzt ein Jugendhaus werden. Dorthin wird im kommenden Jahr die Streetwork-Anlaufstelle „Anstoß“ am Hallenbad umziehen, wie die zuständige Beigeordnete Christine Busch am Dienstagabend den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses erläuterte.

Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.
Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.

Dass der „Anstoß“ in dieser kleinen Unterkunft zwischen der Turnhalle an der Lessingstraße und dem AWO-Sozialkaufhaus nicht mehr lange bleiben kann, war bereits im Sommer klar. Einerseits platzt die Einrichtung aus allen Nähten, weil insbesondere junge Flüchtlinge dort Rat und Hilfe suchen. Andererseits werden im Rathaus Pläne geschmiedet, nach der Eröffnung des neuen Kombibads in Weddinghofen ab 2019 das alte Hallenbad mit den zurzeit vom DRK genutzten Nebengebäuden abzureißen und den gesamten Bereich inklusive Turnhalle neu zu gestalten.

Die Vorzüge des ehemaligen Kirchengebäudes hatten Christine Busch und ihre Mitarbeiter im Jugendamt kennengelernt, als es im Oktober 2015 vorübergehend zur großen Kleiderkammer des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises wurde. Als dann im Herbst das Land ein Programm zur „Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ aufgelegt hatte, wurde schnell im Rathaus ein Antrag geschrieben, der auch das Pestalozzihaus umfasst, und auf den Weg gebracht.

Am vergangenen Dienstag ging nun der Förderbescheid aus Düsseldorf offiziell ein. Demnach wird das Land Investitionen in das Kirchengebäude bis zu 94.000 Euro fördern. 10 Prozent davon muss die Stadt als Eigenanteil beisteuern.

Wie das Gebäude im Detail künftig genutzt wird, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass die architektonischen Besonderheiten in das Konzept einbezogen werden. Christine Busch nannte am Dienstag unter anderem den Einbau einer Kletterwand in den hohen Kirchraum. Und der Altarraum soll sich in eine Bühne für Akrobatik oder Theater verwandeln.

Freuen werden sich über diese Entwicklung nicht nur das Streetworkteam um Imke Voigt und die Besucherinnen und Besucher des „Anstoß“, sondern auch alle, die seit Jahr und Tag ein Jugendzentrum für Bergkamens größten Stadtteil gefordert haben.




Pfadfinder holen das Friedenslicht in den Kreis Unna und nach Bergkamen

Die Pfadfinder vom Horst „Ritter der Tafelrunde e.V.“ bringen das Friedenslicht in den Kreis Unna. Ihr Motto lautet: „Frieden: Gefällt mir“. Zu diesem Zusammenschluss von Pfadfindern im Kreis Unna gehört auch der Stamm „Pendragon“. Sein Treffpunkt ist das Pfadfinder-Gelände an der Erich-Ollenhauer-Straße.

Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine
Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine

Dieses Jahr war es die zwölfjährige Melanie Walterer aus Klam, die das Licht entzünden durfte. Die deutsche Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“ und lädt alle Menschen ein, sich nicht nur das Licht in den Gottesdiensten am dritten Advent abzuholen, sondern auch im Internet „Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, ‚die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben‘.“ Der letzte Satz ist die Aufforderung von Lord Robert Baden-Powell, des Gründers der Pfadfinderbewegung, an alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit.

Das Friedenslicht wird in Deutschland von den großen Pfadfinderverbänden aus Wien abgeholt und dann entlang der Zugstrecke und in Gottesdiensten an mehr als 200 Orten weitergegeben.

Aus Bethlehem nach Wien und ganz Europa

Seit 1993 bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht zu den Menschen und in Institutionen. Das Licht leuchtet in Krankenhäusern und Kindergärten, in Asyl­bewerberheimen und Rathäusern, in Einkaufszentren und im Bundestag. Die Flamme wird von Wien aus in ganz Europa verteilt und schaffte im Jahr 2000 das erste Mal den Sprung über den Atlantik. 2001 brannte das Friedenslicht nach den Anschlägen vom 11. September in der Feuerwache am Ground Zero in New York.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt. Am 3. Advent haben die Pfadfinder das Friedenslicht aus Dortmund abgeholt und es zu uns in den Kreis Unna geholt, wo es an öffentliche Stellen verteilt wird.

Weitere Informationen zu den Pfadfindern finden Sie unter www.RitterderTafelrun.de




Frauenhilfe Wichernhaus trifft sich zur Adventsfeier

Die Frauenhilfe Wichernhaus trifft sich am kommenden Mittwoch, den 14. Dezember, zur Adventsfeier, die zugleich die letzte Zusammenkunft in diesem Jahr ist.

Beginn ist um 15:00 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am Nordberg“.  Das Programm für 2017 wird an diesem Tag auch erhältlich sein.




Tradionelle Barbarafeier in Weddinghofen

Zur Erinnerung an die Schutzpatronin der Bergleute findet am kommenden Samstag, 3. Dezember um 10:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Auferstehungskirche in Weddinghofen statt. Im Anschluss an den Gottesdienst, wird zu einem gemeinsamen Frühstück mit Bergamt ins Martin-Luther-Haus eingeladen. Den Festvortrag hält der Superintendent des Kirchenkreises Unna Hans-Martin Böcker. Wie immer sind Gäste herzlich willkommen.

Seit mehr als dreißig Jahre wird in Weddinghofen der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Berg- und Hüttenleute, mit einem tradionellen ökumenischen Gottesdienst in der Auferstehungs-kirche gedacht. Ausrichter dieser Veranstaltung waren im jährlichen Wechsel der Knappenverein Glück-Auf- Weddinghofen, die KAB St. Martin Weddinghofen und der Ev. Männerverein Weddinghofen. Nach der Auflösung der KAB haben der Knappenverein und der Ev. Männerverein diese Veranstaltung weitergeführt und möchten dies auch in der Zukunft so halten.

Die heilige St. Barbara als Schutzpatronin der Bergleute, Hüttenleute, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker und weiterer Berufsstände lebte ende des 3. Jahrhunderts im kleinasiatischen Nikomedia. Der Überlieferung nach wurde sie im Alter von 29 Jahren von Ihrem Vater enthauptet, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben abzulegen.
An der Bergmannstracht, dem Kittel, sind 29 Knöpfe, die auf das Lebensalter der hl. St. Barbara hinweisen. Als Zeichen Ihrer Standfestigkeit wird die Barbarafigur mit einem Turm in der Hand dargestellt. In den orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige und eine der 14 Nothelfer verehrt. Auch in der Türkei, dem Land in dem sie lebte, wird die Barbara als Schutzpatronin von den Bergleuten verehrt.

Ein alter Brauch ist es, am Barbaratag (4. Dezember) Zweige von einem Obstbaum, vorzugsweise Kirsche, zu schneiden und ins Wasser zu stellen. Die Zweige werden dann bis zum Heiligen Abend ihre Blüten zeigen, um in der kalten, dunklen Jahreszeit die Stuben zu erhellen.

In unseren Bergbau-Städten, so auch in Bergkamen, stoßen wir auf viele Orte, die mit der heiligen Barbara verbunden sind; Barbarasiedlung, Barbarastrasse, St. Barbarakirche, Barbara-Apotheke, Barbarastollen, Barbarakaserne (Unna) usw.

Der aktive Bergbau ist nicht mehr in Bergkamen, aber der Name der Barbara, als Schutzpatronin aller Bergleute, hat Bestand.

 




Skifreizeit der Diakonie: Mit Pistenspaß ins neues Jahr

Mit einer Schneegaudi direkt ins neue Jahr starten, verspricht die Skifreizeit der Diakonie Ruhr-Hellweg. Vom 1. bis zum 8. Januar 2017 sind alle schneebegeisterten Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien eingeladen, hunderte von Pistenkilometern in den Skigebieten Hochzillertal-Hochfügen und Zillertal Arena zu erkunden. Ob Skifahren, Snowborden oder Rodeln: Hier finden Gäste optimale Bedingungen für jedes Wintervergnügen.

Basislager ist Aschau im mittleren Zillertal. Hier kommt auch der Spaß beim Aprés-Ski nach dem Sport nicht zu kurz. Wer gemeinsam mit anderen eine der schönsten Winterregionen Österreichs  kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Die Unterbringung erfolgt überwiegend in Mehrbettzimmern.

Kontakt: Tel. (02303) 25024-222, www.diakonie-reisedienst.de




Chorkonzerte im Advent in der Auferstehungskirche

Die Friedenskirchengemeinde lädt traditionsgemäß sonntags ab 17 Uhr wieder zu ihren Konzerten im Advent ein. Neu ist, dass die Auferstehungskirche in Weddinghofen An allen vier Adventssonntagen singen und spielen die Chöre der Gemeinde ganz unterschiedliche Musik zu dieser besonderen Zeit im Jahr. Den Anfang machen der Chor „GospelCrossOver“ und Dr. Hans-Christian Tacke an der Orgel.

adventsmusiken%202016Am 2. Advent ist Chor „Die Bodelswinghers“ dran: Unter der Leitung von Josef Opfermann geht es auf eine adventliche Weltreise.

Der 3. Advent ist diesmal der „WunschLieder-Nachmittag“ mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Karl-Heinz Bleck. Mehr als die anderen Adventssonntage wird an diesem Nachmittag die Gemeinde zum Mitgestalten und – vor allem – Mitsingen eingeladen.

Am 4. Advent bildet dann der Posaunenchor den Abschuss der diesjährigen Reihe. Moderne bzw. modern arrangierte Adventsmusik wird neben allerlei traditionellen Musiken erklingen. So, wie wir das von unseren Bläserinnen und Bläsern mittlerweile gewohnt sind.

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Am Ausgang bittet die Gemeinde um eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit in der Friedenskirchengemeinde.




Spielzeugbörse Kinderkram hat die passenden Weihnachtsgeschenke

Die Spielzeugbörse Kinderkram der Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 26. November, von 10 bis 12 Uhr in der Auferstehungskirchen in Weddinghofen geöffnet. Hier haben finanziell schwache Familien die Möglichkeit, für ihre Kinder bereits Weihnachtsgeschenke  oder für-was-auch-immer-Geschenke kostenfrei auszusuchen.

Spielzeugbörse„Kinderkram“ wurde der Raum genannt, weil hier Kinder und Erwachsene kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen, um z. B. etwas für die nächste Kindergeburtstagsparty haben zu können. Kein Kind soll ohne Geschenk bleiben oder eine Einladung ausschlagen müssen, nur weil das Geld für ein Geschenk fehlt.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind wir dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Kinderkram ist jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in den unteren Räumen der Auferstehungskirche für jedermann geöffnet.




Gemeinsam am Heiligen Abend in der Thomaskirche Weihnachten feiern

Niemand muss alleine oder zu zweit alleine den Heiligen Abend feiern. Deshalb wird bereits zum fünften Mal der Heilige Abend in der Thomaskirche feiern. Alle, die gerne dazu kommen möchten, sind am 24. Dezember um 18.30 Uhr herzlich eingeladen.

Es gibt wie immer einen Tannenbaum, festlich gedeckte Tische, Kerzenschein und leckeres Essen, gute Gespräche und klassische Weihnachtslieder. Zum Abschluss gehen alle um 22:00 Uhr in den stillen Gottesdienst.

Ein kostenloser Fahrdienst wird eingerichtet

Anmeldeschluss ist 15.12.2016. Anmeldungen sind im Gemeindebüro, Tel. 98 42 63, oder per E-Mail Fam.Hackmann@gmx.de oder beim Momentmahl in der Friedenskirche möglich.




Menschen und Finanzen: Herbstsynode des Ev. Kirchenkreises Unna tagt in Kamen

Am Freitag, 25. November, tagt die Synode des Ev. Kirchenkreises Unna im Gemeindehaus Schwesterngang in Kamen. Die Synode beginnt um 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche. Dort wird Pfarrer Christian Bald in das Amt des Synodalassessors eingeführt. Bald, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke, wurde auf der Sommersynode zum Assessor gewählt.

Die Herbstsynode beschäftigt sich traditionell mit den Finanzen, so wird Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein den Haushalt für das Jahr 2017 einbringen. Sorgen bereiten ihm zurzeit die Haushalte der Kindertagesstätten, da die öffentliche Förderung seit Jahren hinter dem Wachstum der Kosten zurück bleibt. Die Neuauflage des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) des Landes Nordrhein-Westfalen kann hier für eine Entlastung sorgen, so hofft Sauerwein.

Erstmalig wird der neue Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg Christian Korte auf der Synode sein und sich vorstellen. Korte ist seit dem 1. Oktober der Nachfolger von Steffen Baumann. Eine weitere Personalie: Die Synode wählt einen neuen oder eine neue Skriba. Hierfür kandidieren Pfarrerin Petra Buschmann-Simons aus der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen und Pfarrerin Kerstin Duchow, Seelsorgekoordinatorin im Kirchenkreis.

Einige Berichte ergänzen die Tagesordnung: ein Zwischenbericht zum Reformationsjahres 2017, zwei Reiseberichte zu Partnerkirchen in den USA und Tansania und die Vorstellung des Terminstundenmodells, mit dem Pfarrer und Pfarrerinnen sowie Gemeinden einen Überblick über Arbeitszeiten im Pfarramt erhalten. Desweiteren wird der „Goldenen Kompass“ verliehen, der Sonderpreis der Stiftung Kompass. Die kreiskirchliche Stiftung hatte aufgerufen, Video-Clips von der Konfirmandenarbeit zu drehen. Die Prämierung des besten Clips bringt dem Gewinner immerhin 750 Euro ein.




Friedenskirchengemeinde: Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Münster.

Auch in diesem Jahr bietet die Ev. Friedenskirchengemeinde in Bergkamen wieder eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Münster an. Am Montag, 28. November, fahren die Busse um 13:00 Uhr an der Auferstehungskirche, Goekenheide 5 in Bergkamen-Weddinghofen los – zurück geht es ab Münster um 18:00 Uhr.

Karten zum Preis von 7,00 € erhalten Sie am Dienstag und Donnerstag zwischen 10 und 13 Uhr  im Gemeindebüro, Ebertstr. 20, Bergkamen.




Treffen der Frauenhilfe Wichernhaus

Die Frauenhilfe Wichernhaus trifft sich am Mittwoch, 23. November, um 15.00 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am Nordberg“.
Auf dem Programm stehen Lieder und Geschichten „zwischen den Jahren“ Dabei geht es um den  Abschied vom alten Kirchenjahr und der Einstimmung auf  das neue Kirchenjahr und die Adventszeit, die am kommenden Sonntag, dem 1. Advent anfängt.