Erste Info-Probe für das ökumenische Musik-Projekt zum Luther-Jahr „Missa 4 You(th)“

Die ev. und kath. Kirchengemeinden Bergkamens laden am Samstag, 14. Januar um 14 Uhr zur ersten Info-Probe für das ökumenische Musik-Projekt zum Luther-Jahr „Missa 4 You(th)“ in die Friedenskirche ein.

missaKantor Dr. Hans-Christian Tacke bereitet diese Messe in modernem musikalischem Gewand gemeinsam mit evangelischen und römisch-katholischen Chören sowie dem Bachkreis und dem Posaunenchor Bergkamen vor. Aufgeführt werden soll die Messe dann am 25. Juni und 9. Juli.
Wer Interesse hat, dabei mitzumachen (gerne auch als Einzelsänger) komme am besten am Samstag um 14:00 Uhr in die
Friedenskirche. Dort wird es dann einen ersten Schnelldurchgang durch das Werk des Hammer Komponisten Tjark Baumann geben.




Mittagstisch „Moment Ma(h)l“ startet nach den Ferien wieder

Die Friedenskirchengemeinde weist darauf hin, dass der Mittagstisch in der Friedenskirche nach den Weihnachtsferien jetzt wieder seine Türen öffnet:

Am Freitag, dem 13. Januar geht es um 12.00 Uhr wieder los mit einem deftigen Grünkohlessen. Und danach lädt der Mittagstisch regelmäßig wieder jeden  Freitag ein.

Essensmarken können wie immer gegen eine Spende ab 11:30 Uhr erworben werden. Alte und  neue Gesichter sind herzlich eingeladen!

 




Seniorenkreis Wichernhaus trifft sich am Mittwoch

Der Seniorenkreis Wichernhaus der ev. Friedenskirchengemeinde trifft sich zu seinem monatlichen Treffen wie immer am 1. Mittwoch im Monat, also am 4. Januar um 15:00 Uhr im Seniorenzentrum Haus am Nordberg, Albert-Einstein-Straße 2. Herzliche Einladung!



Gottesdienste am Heiligen Abend im Pastoralverbund Bergkamen

Zu folgenden Zeiten beginnen die Weihnachtsgottesdienste im Pastoralverbund Bergkamen.

15:00 Uhr St. Elisabeth Krippenfeier

15:00 Uhr St. Michael Krippenfeier

16:00 Uhr Herz-Jesu Krippenfeier

16:00 Uhr St. Clemens Krippenfeier

16:00 Uhr St. Barbara Krippenfeier

18:00 Uhr Herz-Jesu Christmette

18:00 Uhr St. Michael Christmette

22:00 Uhr St. Elisabeth Christmette unter Mitwirkung des Kirchenchores St. Elisabeth/Herz Jesu

22:00 Uhr St. Barbara Christmette




Weihnachtsgottesdienste der Friedenskirchengemeinde

Die ev. Friedenskirchengemeinde lädt zu ihren Weihnachtsgottesdiensten ein. Dabei wird der fürchterliche Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz in Berlin in den Predigten ein Thema sein.

Dazu heißt in einem Newsletter, den die Gemeinde am Freitagmorgen verschickt hat: „Wir lassen uns Weihnachten nicht nehmen, denn dann hätte dieser Terrorist schon gewonnen. Wir freuen uns – wie jedes Jahr – dass Gott den Menschen ganz nahe ist. Besonders den Schwachen, Verletzten, Verfolgten. – Feiern Sie mit!“

 

Heiligabend, 24. Dezember

Auferstehungskirche

14:30 Uhr Kinderweihnacht, Pfarrer Maties

16:00 Uhr Familienweihnacht, Pfarrer Maties

17:30 Uhr Christvesper, Pfarrer Leue

22:00 Uhr Christmette, Pfarrer Maties

Friedenskirche

14:30 Uhr Familiengottesdienst, Pfarrer Ruhbach

16:00 Uhr Familiengottesdienst, Pfarrerin Goldmann

18:00 Uhr Christvesper, Pfarrer Ruhbach

23:00 Uhr Christmette, Pfarrerin Goldmann

Thomaskirche

15:00 Uhr Kindergottesdienst, Pfarrer Hielscher

16:30 Uhr Familiengottesdienst mit den Kirchenspatzen,Pfarrer Hielscher

22:00 Uhr Christmette, Pfarrer Hielscher

1. Weihnachtstag, 25. Dezember

Friedenskirche

10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Pfarrer Leue

Thomaskirche

11:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Pfarrer Hielscher

2. Weihnachtstag, 26. Dezember

Haus am Nordberg

10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, Pfarrer Ruhbach

Christuskirche Bergkamen-Rünthe

10:30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Maties




Der andere Gottesdienst in der Auferstehungskirche

Zum „anderen Gottesdienst“ lädt die Ev. Friedenskirchengemeinde zum 4. Advent in die Auferstehungskirche ein. Er findet als Gottesdienst mit meditativen  Elementen statt

und will in der oft lauten und hektischen Zeit kurz vor Weihnachten bewusst einen anderen Akzent setzen. Beginn ist – wie an jedem 3. Sonntag im Monat – um  10:30 Uhr.

 




Superintendent bekennt sich zu „Schwarzgelb“: BVB-Geschichten geben Flüchtlingen Halt

Mit den Worten: „Wir sind eine große schwarzgelbe Familie, die alle Kulturen, Sprachen, Religionen und Hautfarben in sich trägt …“ stellte Dr. Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, das neue Buch „Schwarzgelbe Freunde – überall auf der Welt“ aus dem Verlag „Die Werkstatt“ vor. Zur großen BVB-Fanfamilie gehört auch der Superintendent des Kirchenkreises Unna Hans-Martin Böcker, der in dem Werk seine ganz persönliche Geschichte erzählt.

Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher
Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher

Er ist einer von über 50 Personen, die in dem Buch von Uwe Schedlbauer und Andreas Goldberg ihre Fußballgeschichte erzählen. Auf über 160 bebilderten Seiten kommen Promis, Profis aber auch ganz normale Fans zu Wort. Entstanden ist eine Dokumentation mit viel schwarzgelbem Herzblut und viel Freundschaft. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Freundschaft, für ein Miteinander, für gelebte Integration“, erklärt Buchautor Uwe Schedlbauer, selbst seit Jahrzehnten BVB-Fan. Neben Fans aus unzähligen Ländern kommen auch aktuelle BVB-Stars wie Christian Pulisic oder Neven Subotic sowie ehemalige Dortmunder Größen wie Erdal Keser und Leonardo Dede zu Wort.

Für ein Miteinander zwischen den verschiedenen Kulturen nimmt Joel Zombou, Koordinator für Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt im Evangelischen Kirchenkreis Unna, jetzt auch ein paar Bücher mit in seine Arbeit. Sein Büro befindet sich bekanntlich im Treffpunkt des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises „HausFrieden“ auf dem Nordberg.,.

 „Viele Flüchtlinge sind begeisterte Fußballfans“, erzählt er. Der Sport verbinde und gebe Kraft. Zusammen könne man im Buch lesen bzw. Geschichten vorlesen. So berichten auch Reshat aus dem Kosovo, Arbi aus dem Iran, Yoshi aus Japan und Guilherme aus Brasilien, wie sie als Flüchtlinge durch den BVB eine neue Heimat in Deutschland fanden oder was sie alles unternehmen, um ihren BVB im Ausland sehen zu können.

Infos: Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-7307-0300-7; Preis: 16,90 Euro




Ehemalige Neuapostolische Kirche wird jetzt ein Jugendhaus

Das ehemalige Gotteshaus der Neuapostolischen Gemeinde Bergkamen an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte soll jetzt ein Jugendhaus werden. Dorthin wird im kommenden Jahr die Streetwork-Anlaufstelle „Anstoß“ am Hallenbad umziehen, wie die zuständige Beigeordnete Christine Busch am Dienstagabend den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses erläuterte.

Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.
Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.

Dass der „Anstoß“ in dieser kleinen Unterkunft zwischen der Turnhalle an der Lessingstraße und dem AWO-Sozialkaufhaus nicht mehr lange bleiben kann, war bereits im Sommer klar. Einerseits platzt die Einrichtung aus allen Nähten, weil insbesondere junge Flüchtlinge dort Rat und Hilfe suchen. Andererseits werden im Rathaus Pläne geschmiedet, nach der Eröffnung des neuen Kombibads in Weddinghofen ab 2019 das alte Hallenbad mit den zurzeit vom DRK genutzten Nebengebäuden abzureißen und den gesamten Bereich inklusive Turnhalle neu zu gestalten.

Die Vorzüge des ehemaligen Kirchengebäudes hatten Christine Busch und ihre Mitarbeiter im Jugendamt kennengelernt, als es im Oktober 2015 vorübergehend zur großen Kleiderkammer des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises wurde. Als dann im Herbst das Land ein Programm zur „Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ aufgelegt hatte, wurde schnell im Rathaus ein Antrag geschrieben, der auch das Pestalozzihaus umfasst, und auf den Weg gebracht.

Am vergangenen Dienstag ging nun der Förderbescheid aus Düsseldorf offiziell ein. Demnach wird das Land Investitionen in das Kirchengebäude bis zu 94.000 Euro fördern. 10 Prozent davon muss die Stadt als Eigenanteil beisteuern.

Wie das Gebäude im Detail künftig genutzt wird, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass die architektonischen Besonderheiten in das Konzept einbezogen werden. Christine Busch nannte am Dienstag unter anderem den Einbau einer Kletterwand in den hohen Kirchraum. Und der Altarraum soll sich in eine Bühne für Akrobatik oder Theater verwandeln.

Freuen werden sich über diese Entwicklung nicht nur das Streetworkteam um Imke Voigt und die Besucherinnen und Besucher des „Anstoß“, sondern auch alle, die seit Jahr und Tag ein Jugendzentrum für Bergkamens größten Stadtteil gefordert haben.




Pfadfinder holen das Friedenslicht in den Kreis Unna und nach Bergkamen

Die Pfadfinder vom Horst „Ritter der Tafelrunde e.V.“ bringen das Friedenslicht in den Kreis Unna. Ihr Motto lautet: „Frieden: Gefällt mir“. Zu diesem Zusammenschluss von Pfadfindern im Kreis Unna gehört auch der Stamm „Pendragon“. Sein Treffpunkt ist das Pfadfinder-Gelände an der Erich-Ollenhauer-Straße.

Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine
Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine

Dieses Jahr war es die zwölfjährige Melanie Walterer aus Klam, die das Licht entzünden durfte. Die deutsche Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“ und lädt alle Menschen ein, sich nicht nur das Licht in den Gottesdiensten am dritten Advent abzuholen, sondern auch im Internet „Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, ‚die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben‘.“ Der letzte Satz ist die Aufforderung von Lord Robert Baden-Powell, des Gründers der Pfadfinderbewegung, an alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit.

Das Friedenslicht wird in Deutschland von den großen Pfadfinderverbänden aus Wien abgeholt und dann entlang der Zugstrecke und in Gottesdiensten an mehr als 200 Orten weitergegeben.

Aus Bethlehem nach Wien und ganz Europa

Seit 1993 bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht zu den Menschen und in Institutionen. Das Licht leuchtet in Krankenhäusern und Kindergärten, in Asyl­bewerberheimen und Rathäusern, in Einkaufszentren und im Bundestag. Die Flamme wird von Wien aus in ganz Europa verteilt und schaffte im Jahr 2000 das erste Mal den Sprung über den Atlantik. 2001 brannte das Friedenslicht nach den Anschlägen vom 11. September in der Feuerwache am Ground Zero in New York.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt. Am 3. Advent haben die Pfadfinder das Friedenslicht aus Dortmund abgeholt und es zu uns in den Kreis Unna geholt, wo es an öffentliche Stellen verteilt wird.

Weitere Informationen zu den Pfadfindern finden Sie unter www.RitterderTafelrun.de




Frauenhilfe Wichernhaus trifft sich zur Adventsfeier

Die Frauenhilfe Wichernhaus trifft sich am kommenden Mittwoch, den 14. Dezember, zur Adventsfeier, die zugleich die letzte Zusammenkunft in diesem Jahr ist.

Beginn ist um 15:00 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am Nordberg“.  Das Programm für 2017 wird an diesem Tag auch erhältlich sein.




Tradionelle Barbarafeier in Weddinghofen

Zur Erinnerung an die Schutzpatronin der Bergleute findet am kommenden Samstag, 3. Dezember um 10:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Auferstehungskirche in Weddinghofen statt. Im Anschluss an den Gottesdienst, wird zu einem gemeinsamen Frühstück mit Bergamt ins Martin-Luther-Haus eingeladen. Den Festvortrag hält der Superintendent des Kirchenkreises Unna Hans-Martin Böcker. Wie immer sind Gäste herzlich willkommen.

Seit mehr als dreißig Jahre wird in Weddinghofen der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Berg- und Hüttenleute, mit einem tradionellen ökumenischen Gottesdienst in der Auferstehungs-kirche gedacht. Ausrichter dieser Veranstaltung waren im jährlichen Wechsel der Knappenverein Glück-Auf- Weddinghofen, die KAB St. Martin Weddinghofen und der Ev. Männerverein Weddinghofen. Nach der Auflösung der KAB haben der Knappenverein und der Ev. Männerverein diese Veranstaltung weitergeführt und möchten dies auch in der Zukunft so halten.

Die heilige St. Barbara als Schutzpatronin der Bergleute, Hüttenleute, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker und weiterer Berufsstände lebte ende des 3. Jahrhunderts im kleinasiatischen Nikomedia. Der Überlieferung nach wurde sie im Alter von 29 Jahren von Ihrem Vater enthauptet, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben abzulegen.
An der Bergmannstracht, dem Kittel, sind 29 Knöpfe, die auf das Lebensalter der hl. St. Barbara hinweisen. Als Zeichen Ihrer Standfestigkeit wird die Barbarafigur mit einem Turm in der Hand dargestellt. In den orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige und eine der 14 Nothelfer verehrt. Auch in der Türkei, dem Land in dem sie lebte, wird die Barbara als Schutzpatronin von den Bergleuten verehrt.

Ein alter Brauch ist es, am Barbaratag (4. Dezember) Zweige von einem Obstbaum, vorzugsweise Kirsche, zu schneiden und ins Wasser zu stellen. Die Zweige werden dann bis zum Heiligen Abend ihre Blüten zeigen, um in der kalten, dunklen Jahreszeit die Stuben zu erhellen.

In unseren Bergbau-Städten, so auch in Bergkamen, stoßen wir auf viele Orte, die mit der heiligen Barbara verbunden sind; Barbarasiedlung, Barbarastrasse, St. Barbarakirche, Barbara-Apotheke, Barbarastollen, Barbarakaserne (Unna) usw.

Der aktive Bergbau ist nicht mehr in Bergkamen, aber der Name der Barbara, als Schutzpatronin aller Bergleute, hat Bestand.