Gottesdienste und Andachten auch am kommenden Sonntag nur als Video

Am kommenden Sonntag, 26. April, wird es Gottesdienste und Andachten wieder nur online im Internet geben.

Die Hl. Messe in der St. Elisabeth-Kirche kann man schon jetzt auf dem Youtube-Kanal der kath. Kirchengemeinde Bergkamen schon „vorbuchen“. An 10 Uhr wird die Messe „life“ gestreamt.

Ebenfalls life ist man dabei, wenn die ev. Friedenskirchengemeinde ab 11 Uhr auf ihre Facebook-Seite https://www.facebook.com/Friedenskirchengemeinde/oder auf ihre Homepage https://www.friedenskirchengemeinde-bergkamen.de/ einlädt. Die Video-Andacht kommt diesmal aus der Thomaskirche in Overberge. Am Mittwoch will sich das Presbyterium damit befassen, ob und unter welchen Bedingungen wieder reguläre Gottesdienst in der Gemeinde wieder stattfinden können.

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde bietet am Sonntag Videoandachten an. Bisher waren sie vorproduziert und konnten auf dem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCq1WTfdao5EUmbsWva2Cokg bereits vor Beginn der üblichen Gottesdienstzeiten angesehen werden.

 




Corona und Ramadan: Einschränkungen im Fastenmonat

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelten zurzeit viele Einschränkungen. Davon betroffen ist auch die Religionsausübung. „Die Einschränkungen verbinden die Menschen im Kreis Unna auch über den Glauben hinaus“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla vor dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 24. April.

In einem Brief an die Migrantenorganisationen und Integrationsräte im Kreis Unna stellt der Landrat fest: „Die Bedeutung der so wichtigen Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen ist religionsübergreifend bei den Menschen angekommen.“ Er appelliert, weiterhin auf enge Kontakte und Zusammenkünfte außerhalb der Kernfamilie auch im Fastenmonat Ramadan zu verzichten.

Da die gemeinschaftlichen Gebete (wie z.B. tägliche Pflichtgebete und Freitagsgebete) untersagt sind und bereits vor dem Fastenmonat nicht praktiziert wurden, wird auch auf das gemeinsame Fastenbrechen innerhalb des Fastenmonats verzichtet. Die muslimischen Gemeinden setzen auf alternative Kommunikationswege über die Sozialen Medien, wie z.B. Facebook, Instagram, YouTube. Auch für Gesprächskreise, wie „Sohbet“ (Frauentreffpunkte zu religiösen Themen) werden digitale Lösungen gefunden.

„Ich danke allen Moscheevereinen, Religions- und Glaubensgemeinschaften und allen Gläubigen ganz persönlich für ihre Mitwirkung in dieser schwierigen Zeit“, unterstreicht Landrat Makiolla.

Thema in der Bürgermeisterkonferenz
Die Herausforderungen, die die Kontaktverbote besonders in der Fastenzeit der Muslime mit sich bringen, war in der Bürgermeisterkonferenz ebenfalls Thema. Denn gemeinschaftliche Gebete wie z.B. tägliche Pflichtgebete und Freitagsgebete sind genauso untersagt wie das gemeinsame Fastenbrechen im Ramadan im großen Kreis. Unter den Beschränkungen leiden vor allem die Seniorinnen und Senioren, für die die Zusammenkünfte mehr waren als ein reines Gebet – sie dienten auch der Kontaktpflege, um mit Gleichgesinnten, z.B. bei einem „schwarzen Tee“ in den Dialog zu kommen.

Der Landrat pflegt seit vielen Jahren den intensiven Dialog zu den Moscheevereinen, unter anderem mit persönlichen Besuchen vor Ort. Er gratuliert zudem jedes Jahr mit einer persönlichen Grußkarte zum größten islamischen Fest, dem „Opferfest“, welches in diesem Jahr vom 31. Juli bis 3. August stattfindet.

Weitere Informationen und Info-Telefon
Jede und jeder Einzelne kann mit dem eigenen Verhalten dazu beitragen, Menschen vor dem Coronavirus zu schützen und seine weitere Verbreitung einzudämmen. Wer Fragen hat, kann sich in mehreren Sprachen (Türkisch, Arabisch, Persisch, Englisch, Rumänisch) auf der Internetseite des Kreises informieren: www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kommunales Integrationszentrum). Das Infotelefon des Kreises Unna ist unter Tel. 08 00 / 10 20 205 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr) erreichbar.

Weitere Informationen, auch in türkischer Sprache, gibt es beim Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna. Ansprechpartner ist Gökhan Kabaca unter Tel. 0 23 07 / 924 88 77. PK | PKU




Würde und Trauerbewältigung ermöglichen: Kirchenkreis Unna beschreibt Beisetzungsregeln auf evangelischen Friedhöfen

In einem Schreiben hat sich der Evangelische Kirchenkreis Unna an die Bestatter gewandt. Denn zwischen den Kommunen und von Bestatter zu Bestatter gab und gibt es verschiedene Regelung bezüglich der Durchführung von Bestattungen. Daneben hat auch die Evangelische Landeskirche von Westfalen hierzu Hinweise gegeben. Mit dem Brief beschreibt der Ev. Kirchenkreis nun, was zurzeit bei Beerdigungen in der Corona-Krise auf evangelischen Friedhöfen gilt.

Einen würdigen Abschied von einem Menschen zu ermöglichen, dies sei gerade jetzt geboten, wo die Begleitung in den letzten Stunden nicht möglich ist. Sowohl aus Respekt vor dem Verstorbenen als auch für die Trauerbewältigung der Hinterbliebenen sei das angemessen, so der stellvertretende Superintendent Andreas Müller in dem Schreiben: „Dies ist für uns ein Grundsatz christlicher Trauerkultur.“ Bei den Regelungen, wie dies in der jetzigen Zeit gelingen kann, bezieht sich Müller auf die Hinweise der westfälischen Landeskirche. Dort heißt es, dass unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen eine „Versammlung zum Zwecke der Durchführung einer Bestattung als gottesdienstlicher Handlung zulässig“ ist. Auch gibt es hierfür keine Personenhöchstgrenze, auf die Begrenzung „engster Familienkreis“ verzichtet die evangelische Kirche ebenfalls.

Eine Beschränkung, wie in einzelnen Fällen durch Bestatter geschehen, auf zehn Personen, werde es daher auf den evangelischen Friedhöfen nicht geben. Dabei bleibe es ein Ziel: „die Beisetzung so klein wie möglich zu halten und Menschen, die in einer engen familiären Beziehung standen, die Teilnahme zu ermöglichen.

Im Evangelischen Kirchenkreis Unna sind insgesamt dreizehn Friedhöfe in Trägerschaft einer Kirchengemeinde, darunter die ev. Friedhöfe in Oberaden, Rünthe, Overberge und Heil.




„Kaufnett“-Sozialkaufhäuser der Diakonie wieder geöffnet

Die „Kaufnett“-Sozialkaufhäuser der Diakonie Ruhr-Hellweg in Fröndenberg, Holzwickede, Unna, Kamen und Werne sind wieder geöffnet. „Kinderfüße wachsen trotz Corona, und Babys werden weiterhin geboren. Sie benötigen Kleidung und Kinderbetten, Kinderwagen, Spielsachen und vieles mehr“, sagt Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin der Kaufnett gGmbH. „Auch die Großen brauchen gut erhaltene Kleidung und Haushaltsgegenstände.“

In der aktuellen Situation läuft der Betrieb natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen Regeln zur Sicherheit und Hygiene. Unter anderem ist deshalb zunächst weniger Personal dabei. Auch die Öffnungszeiten können abweichen. Die Annahme von Spenden erfolgt kontaktlos an der Laderampe. Die Cafés bleiben geschlossen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kaufnett-Filialen freuen sich, dass sie nun wieder zur Daseinsfürsorge für arme Menschen beitragen dürfen. Einige, die zu Hause bleiben müssen, nähen Gesichtsmasken. So helfen alle mit, die Corona-Pandemie gut zu überstehen.




Ev. Männerforum Weddinghofen sagt Veranstaltungen ab

Das Evangelische Männerforum Weddinghofen sagt seine in dieser Woche geplanten Veranstaltungen wegen der Covid-19 Pandemie ab. Das gilt sowohl für das monatliche Treffen des Männerforums am 24. April als auch für die Boule-Veranstaltung am 25. April. Die Mitglieder hoffen, dass bald wieder Gottesdienste und Gruppenveranstaltungen in christlicher Gemeinschaft möglich sein werden.




Moscheegemeinden rufen an drei Abenden über Lautsprecher zum Gebet

In diesen Tagen ist der Alltag bestimmt von der Frage, wie die Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden kann. Das führt dazu, dass alle Bürgerinnen und Bürger Gewohnheiten überdenken müssen und Freizeitveranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden. Unter das Versammlungsverbot fallen auch alle religiösen Zusammenkünfte in den Kirchen und Moscheen.

ie christlichen Kirchen haben sich ökumenisch verbunden und lassen nun an jedem Abend um 19.30 Uhr die Glocken ertönen. Damit rufen sie zum Innehalten und persönlichen Gebet auf, damit verbinden sich trotz der körperlichen Distanz die Menschen und können daraus Zuversicht schöpfen.

So geht es auch den islamischen Gemeinden in unserer Stadt. Auf deren Antrag hin hat nunmehr die Stadt Bergkamen ausnahmsweise gestattet, dass bis Gründonnerstag einschließlich über Lautsprecher zum Abendgebet gerufen werden darf. Ebenso wie das Glockengeläut am Abend darf der Ruf nicht länger als
5 Minuten dauern, er beginnt in dieser Zeit um ca. 20.15 Uhr. Das gilt für die Moscheegemeinden an der „Ernst-Schering-Straße“ und „Am Wiehagen“. Der islamischen Gemeinde in Oberaden ist der Gebetsruf ebenfalls gestattet, dort wird aber kein Lautsprecher eingesetzt.

Es handelt sich hier für drei Abende um eine Ausnahme, die in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg der besonderen Situation geschuldet ist“ erklärt die Beigeordnete Christine Busch.




Offene Kirchen der Martin-Luther-Kirchengemeinde am Karfreitag und über Ostern

Die Kirchen der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen sind Ostersonntag wie folgt geöffnet:
Martin-Luther-Kirche: In der Zeit von 10.00-11.30 Uhr mit der Möglichkeit, das Osterlicht mitzunehmen.
Christuskirche: In der Zeit von 08.00-10.00 Uhr. Von 08.00-12.00 Uhr gibt es die Möglichkeit, vor der Kirche das Osterlicht an der Osterkerze zu entzünden und mitzunehmen.

Ferner wird am Donnerstag, dem 09.04., vor der Christuskirche ein Kreuz aufgestellt, welches am Sonntag als Kreuz der Hoffnung gestaltet ist.
An Karfreitag ist die Christuskirche von 14.00-16.00 Uhr (die Orgelmusik spielt von 14.00-15.00 Uhr) für Besucher geöffnet.




Nähgruppen der Friedenkirchengemeinde stellen Schutzmasken für Krankenhäuser, Altenheime und Pflegedienste

Zwar dürfen sich zur Zeit die Nähgruppen der Friedenkirchengemeinde in keinem der Gemeindehäuser treffen, aber Nichtstun ist für sie im Moment auch keine Alternative. Aus Stoffresten, die sie haben, wollen die Mitglieder der Nähgruppen in Heimarbeit Mund- und Nasenschutz an der Nähmaschine entstehen lassen. Diese werden dann den verschiedenen Organisationen wir Krankenhaus, Altenheim oder Pflegedienst kostenlos zur Verfügung gestellt.

Gerne dürfen aber auch andere an dieser Aktion teilnehmen oder Stoffe spenden. Dazu wendet man sich am besten an Pfr. Bernd Ruhbach, der alles koordiniert.

An Materialien werden gesucht:

  • Stoffreste (möglichst kochfeste Baumwolle)
  • Gummilitze (ist z.Zt. in vielen Läden ausverkauft)
  • Pfeifenreiniger oder Blumendraht (zur Verstärkung der Masken)



Martin-Luther-Kirchengemeinde ist wieder im Internet erreichbar: Konfirmationsgottesdienste abgesagt

Auch die Martin-Luther-Kirche in Oberaden kann zurzeit nicht für Gottesdienste genutzt werden. Foto: Martin-Luther-Kirchengemeinde

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde ist nach langer Pause wieder im Internet erreichbar. Hier ist die Adresse: https://www.ev-martin-luther-kirchengemeinde-bergkamen.de/.

Sie hat auch einen Youtube-Kanal. Dort sind Videos von den beiden Andachten am vergangenen Sonntag in der Martin-Luther-Kirche und in der Christuskirche eingestellt. Weitere Sonntagsandachten sollen folgen, bis in den beiden Kirchen wieder Gottesdienste mit der Gemeinde gefeiert werden können. An den Donnerstagen werden dann die Passionsandachten ab 26. März hochgeladen.

Weitere Angebote der Gemeinde sind in der Zeit des Coronavirus:

    • Gebetsläuten zu den üblichen Gottesdienstzeiten
    • Offene Kirchen zum stillen Gebet und zur persönlichen Andacht. Eine Übersicht der Zeiten Öffnungszeiten der Kirchen
    • Ein Zeichen der Gemeinschaft – jede/jeder ist eingeladen, um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und ein Vaterunser zu beten.
    • Aktion „Wir helfen“. Einkäufe, Rezepte holen etc.
      Wir sind für unsere älteren Mitmenschen da.
      Sie brauchen Hilfe oder wollen mithelfen: Kontaktieren Sie uns:
      0151 431 573 02 oder für den Bereich Rünthe 0151 431 573 01
    • Gottesdienst zur Einführung des Presbyteriums und zur Verabschiedung der ausscheidenden PresbyterInnen
    • Die Gottesdienste der Karwoche und der Osterfeiertage (Gründonnerstag, Karfreitag, die geplanten Ostergottesdienste und Veranstaltungen)
    • Die Konfirmationen der Gemeinde am 26. April in Rünthe und in Oberaden am 3. Mai und am 10. Mai in Oberaden
    • Tag des Friedhofs und Jubliäumsfeier des Oberadener Friedhofs am 16. Mai
    • Konficamp der Katechumenen am 6./7. Juni

    Bitte geben Sie diese Informationen auch an die weiter, die über kein Internet verfügen.




Sonntagsmesse der Kath. Kirchengemeinde Pfarrei Heilig Geist Bergkamen online

Gottesdienste und Messen wird es vorerst wegen der Corona-Krise in Bergkamen nicht geben. Deshalb lädt die Kath. Kirchengemeinde Pfarrei Heilig Geist Bergkamen am Sonntag, 22. März, zum Gottesdienst online ein. Ab spätestens 10.00 Uhr wird die Sonntagsmesse online als Video auf der Homepage der kath. Kirchengemeinde https://katholische-kirche-in-bergkamen.de/gottesdienste/ zur Verfügung stehen. „Wir laden alle Gläubigen mit dieser alternativen Form herzlich zur häuslichen Mitfeier der Sonntagsmesse ein“, erklärt die Gemeinde.

Auf der Homepage erläutert die Gemeinde weitere Maßnahmen in der Corona-Krise:

„Um die Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen und zum Schutz der Menschen haben das Pastoralteam und der Vorstand des Vermögensverwaltungsrates unserer Kirchengemeinde Heilig Geist Bergkamen nachfolgende Entscheidungen getroffen. Wir setzen damit die Vorgaben unseres Erzbistums Paderborn um.

  1. Bis auf Weiteres werden wir keine öffentlichen Gottesdienste feiern. Die bestellten Messintentionen werden wir in nicht öffentlichen Messfeiern hineinnehmen. Es besteht die Gelegenheit, die Sonntagsmesse aus einer unserer Bergkamener Kirchen auf unserer Homepage mitzufeiern.
  2. Auch unsere Gemeindehäuser bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Veranstaltungen und Treffen der Gruppen und Vereine können nicht stattfinden.
  3. Trauungen und Taufen können aktuell nur im kleinsten Kreis stattfinden, d.h. bei einer Taufe mit den Eltern und den Paten und bei einer Trauung mit dem Brautpaar und zwei Zeugen.
  4. Das Erzbistum Paderborn verfügt, dass die Erstkommunionfeiern aufgrund der Gesamtsituation in die zweite Jahreshälfte verschoben werden. Neue Termine werden bei einem gemeinsamen Elternabend gesucht, zu dem dann eingeladen wird.
  5. Beerdigungen dürfen in dieser besonderen Situation ausschließlich im kleinsten Kreis direkt am Grab stattfinden. Trauerfeiern und Seelenämter sind bis auf Weiteres nicht möglich, sie können zu einem späteren Zeitpunkt nachgefeiert werden.
  6. Das Pastoralteam ist auch weiter für Sie ansprechbar. Bitte nutzen Sie vorrangig das Telefon oder die E-Mail.
  7. Bitte beachten Sie, dass ab sofort nur das Pfarrbüro an der Elisabeth-Kirche in der Parkstr. 2a besetzt ist. Der Kontakt sollte derzeit ausschließlich per E-Mail und per Telefon erfolgen. Telefon: 02307/87011 oder pfarrbuero@pastoralverbund-bergkamen.de.“



Glockenläuten als Zeichen der Verbundenheit

Der Corona-Virus hat das Gemeindeleben einschneidend verändert: Gottesdienste sind abgesagt, Gruppen können sich bis auf weiteres nicht mehr treffen, viele Begegnungen, die Gemeindeleben ausmachen, sind unmöglich geworden.

„Nun gilt es, mitten in der Corona-Krise neue Formen gemeindlichen Lebens zu entwickeln, die uns auch in dieser Zeit spüren lassen, dass wir miteinander verbunden sind als Christen in unserer Stadt und als Menschen, die gemeinsam in Bergkamen leben“, heißt es in einer Mitteilung der Friedenskrichengemeinde.

„Ein Zeichen für diese Verbundenheit untereinander soll ab heute Abend das Läuten der Kirchenglocken sein, die dann nicht zum Gottesdienst rufen, aber zum gemeinsamen Gebet: Täglich um 19:30 Uhr erklingen für fünf Minuten landesweit die Glocken von evangelischen und katholischen Kirchen – auch die Glocken in unserer Friedenskirchengemeinde. Sie laden dazu ein, innezuhalten und still zu werden, die Nöte und Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen, aber auch den Dank für das Engagement vieler Mensch in dieser Krise.

In diesen besonderen Zeiten aneinander zu denken, ein Vaterunser zu beten, vielleicht eine Kerze ins Fenster zu stellen als Zeichen der Verbundenheit mit all den anderen Menschen, dazu rufen die Glocken uns auf – ab heute Abend täglich um 19:30 Uhr.“