Elektroschrott soll Gesamtschule zu modernen „Informationsboards“ verhelfen

Viel los war am vergangenen Samstag am Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße. Schülerinnen und Schüler der Städt. Gesamtschule Bergkamen brachten zusammen mit ihren Lehrern Elektro-Schrott zum Wertstoffhof.

Schükler der Willy-Brandt-Gesamtschule liefern ihren Elektroschrott auf dem Wertstoffhof ab.
Schükler der Willy-Brandt-Gesamtschule liefern ihren Elektroschrott auf dem Wertstoffhof ab.

Vor allem alte Rechner und Monitore aus dem Computerraum wurden auf zwei Anhängern in zwei Umläufen angeliefert. Auch viele Bergkamener Bürger haben die vom Betriebspersonal des Wertstoffhofes in der Vorwoche verteilten Flyer gelesen und Elektroschrott vorbeigebracht. Dafür gab es von den Veranstaltern GWA und Sims M+R GmbH für jeden Helfer zunächst mal ein kleines Geschenk sowie eine Grillwurst und Cola kostenlos dazu.

Das große Geschenk, die Spende, die die Gesamtschule für ihren Einsatz erhält, wird ermittelt, wenn die gesammelten Mengen gewogen wurden. Ab 3.000 kg Sammelmenge spendet Sims M+R 1.000 Euro, ab der doppelten Menge sind es sogar 2.500 €uro. Veranstalter und Lehrer sind mit den Sammelmengen und dem Engagement der Schüler zufrieden. Nun sind sie ganz gespannt, wie viel denn genau gesammelt wurde.

Die Gesamtschule will die Spende in „Informationsboards“ für die Schüler investieren. Diese Boards sind Monitore die z. B. in den Pausenräumen oder der Mensa aufgehängt werden sollen.  Dort werden dann fortlaufend aktuelle Informationen angezeigt, die die Schule betreffen (z. B. Menu der Mensa, Stundenpläne und Stundenplanänderungen, Veranstaltungen etc.).

Die Sammelaktion für Elektro-Schrott fand im Rahmen des „Earth Day 2013“ statt. Der internationale Umwelttag soll auf den nachhaltigen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen aufmerksam machen. In diesem Zusammenhang ist auch das getrennte Sammeln und Recyceln von Elektroaltgeräten wichtig. Einerseits müssen Schadstoffe ordnungsgemäß entsorgt werden, andererseits geht es auch um die Schonung von Rohstoffen.




200 Grundschüler trainieren für den „Zirkus Overbergini“

Die Overberger Grundschule hat am Montag ein neues Zirkusprojekt gestartet. Die öffentlichen Aufführungen finden am kommenden Freitag und Samstag statt.

Es ist geschafft: Das Zirkuszelt steht.
Es ist geschafft: Das Zirkuszelt steht. Fotos: Ulrich Bonke

Begonnen hat das Unternehmen Zirkus für Eltern und Lehrer bereits vor zwei Wochen. Der Zirkuspädagoge Reinhard Gildenstern und sein Team führten die Erwachsenen in die vielen kleinen und großen Geheimnisse unter der Zirkuskuppel ein.

Was die Großen gelernt haben zeigten sie am Montagmorgen den Kindern der Overberger Grundschule. „Dadurch fiel es den Kindern einfacher zu entscheiden, welche Tricks sie lernen Wollen“ erklärt Schulleiterin Annegret Bonke.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler lernen jetzt das Zirkusleben kennen. Sie Team schlüpfen in die Rollen von Zauberern, Clowns, Fakiren, Akrobaten, Seiltänzern, Feuerschluckern, Schwarzlichttänzern und orientalischen Tänzern. Lehrer und Eltern unterstützen sie in dieser Woche natürlich weiterhin bei ihren Probenarbeiten,

Am kommenden Freitag und Samstag gibt es dann Schülervorstellungen vor hoffentlich ausverkauftem Haus: Der „Zirkus Overbergini“ wird am 3. Mai. um 14 und 16.30 Uhr sowie am 4. Mai. um 10 und um 14 Uhr die Kunststücke vor Publikum vorführen.

Eintrittskarten für Kinder kosten 3 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro. Karten sind an der Tageskasse immer eine Stunde vor Vorstellungsbeginn käuflich zu erwerben. Gleiches gilt auch für die Programmhefte (2 Euro).

Zur Generalprobe am Freitagmorgen hat die Overberger Grundschule den Kindergarten ‚Die Sprösslinge‘ sowie die Bewohner eines Seniorenheims eingeladen und die Bewohner des Altenheims. Für sie ist natürlich der Eintritt frei. Gastronomieangebot in den Vorstellungspausen sowie vor und nach den Vorstellungen: kalte und warme Getränke, Kuchen und Bratwürste sowie Popcorn und Wassereis.




Preinschüler erleben an der Holz-Erde-Mauer Bergkamener Geschichte zum Anfassen

Bergkamener Geschichte zum Anfassen erleben Schülerinnen und Schüler der Preinschule am kommenden Donnerstag und Freitag an der rekonstruierten Holz-Erde-Mauer des Oberadener Römerlagers.

Foto: Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche

Dabei fühlt sie die Schule auch ein bisschen ihrem Namensgeber verpflichtet. Pfarrer Otto Prin hatte das bisher größte bekannte römsiche Heerlager entdeckt. Nun wollen die Kinder die römische Lebensweise kennenlernen. Eingeladen dazu wurden sie von den Bergkamener Römerfreunden, der „Classis Augusta Drusiana“.

Diese Gruppe hat uns schon bei unserem Römerfest 2010 Blicke in ihre Zelte gewährt  und so freuen wir uns auf einen spannenden Morgen“, erklärt Schulleiterin Regina Kesting. „Als Besonderheit bietet die Gruppe uns ein römisches Frühstück. Die Kosten von 2 € pro Kind übernimmt zur Hälfte der Förderverein.“

Am Donnerstag, 2.Mai gehen die Klassen 3a und 4a von 10 Uhr bis ca. 12:30 Uhr und Freitag, 3.Mai die Klassen 1 und 2 von 8:15 Uhr bis ca. 11 Uhr zu Fuß über geschichtsträchtigen Boden zur Holz- Erde Mauer. „Als die Römer frech geworden“ singendend laufen sie dann über die Hermannstraße und den Römerberg.




Am Welttag des Buches besuchen Realschüler die Stadtbibliothek

Am „Welttag des Buches“, Mittwoch, 23. April, besuchen die 5ten Klassen der Freiherr-vom-Stein-Realschule die Stadtbibliothek sowie die Buchhandlung Hopp.

Diese Besuche sind gute Tradition an der Freiher-vom-Stein-Realschule. Die stellvertretende Büchereileiterin Jutta Koch bietet  den Schülern als etwas ganz Besonderes eine Rallye sowie ein Quiz. Direkt im Anschluss besuchen die Kinder die Buchhandlung Hopp und bekommen dort das jährlich vom Börsenverein herausgegebene Buch „Ich schenke dir eine Geschichte“.

„Der Welttag des Buches (…) am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.
Das Datum des 23. April geht zurück auf den Georgstag. Es bezieht sich auf die katalanische Tradition, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Außerdem fallen das (vermutete) Geburts- sowie das Todesdatum von William Shakespeare, die Todestage von Miguel de Cervantes und des katalanischen Autors Josep Pla sowie der Geburtstag des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness auf dieses Datum; wobei aber zu beachten ist, dass Shakespeare und Cervantes zwar am gleichen Datum (23. April 1616), jedoch nicht am selben Tag, starben. Zu dieser Zeit wurde in England noch mit dem Julianischen Kalender gerechnet, während in Spanien schon der Gregorianische Kalender galt. Somit starb Shakespeare 10 Tage später als Cervantes.
In Deutschland bemühen sich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen mit der Schüleraktion Ich schenk dir eine Geschichte um den höchsten Feiertag der Bibliophilen. Dabei können Lehrkräfte der 4. und 5. Jahrgangsstufe kostenfrei Büchergutscheine bestellen, die sie am 23. April an ihre Schüler verteilen. Diese Gutscheine können bei ausgewählten Buchhändlern gegen jeweils ein Exemplar des diesjährigen Welttagbuchs „Ich schenk dir eine Geschichte“ eingelöst werden….“ (Quelle: Wikipedia).




Trödelmarkt und Kinderfest an der Pestalozzischule

Die Pestalozzischule veranstaltet an Freitag,  26. April,  von 13.30 bis 15.30 Uhr auf dem Schulhof einen Trödelmarkt „von Kindern für Kinder“ mit anschließendem Kinder est anlässlich des „Tages des Kindes“ in der Türkei.

Die Kinder sollen selbständig trödeln. Erwachsene  können im „Hintergrund“ helfen und etwas aufpassen, sollen aber nicht dominieren. Spielzeug, Bücher, Zeitschriften, Sportgeräte, Kassetten und Sammelbilder werden zum Verkauf und Tausch angeboten. In bewährt guter Qualität werden außerdem Kaffee und Kuchen in einer Cafeteria angeboten, Getränke und Grillstände sind ebenfalls vorhanden. Ein lukullischer Geheimtipp dabei ist sicherlich wieder der Stand der türkischen Eltern mit selbstgefertigten Spezialitäten.  Alle Bergkamener Kinder, Eltern und Freunde der Pestalozzischule sind herzlich eingeladen und werden „so oder so“ auf ihre Kosten kommen.




Autorin Silke Leidecker liest aus ihrem Buch „Gwen“ in der Preinschule

Zum 13.Mal veranstaltet von die Preinschule Oberaden vom 22. bis 26. April ihre Lesewoche. Erstmals erleben die Kinder mit Silke Leidecker eine „echte“ Autorin.

Silke Leidecker
Silke Leidecker

Die Autorin, die in Oberaden wohnt, verzaubert jeden Morgen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Geschichten aus ihrem Buch „Gwen“. Natürlich möchte Silke Leidecker auch einige Exemplare ihres Kinderbuches verkaufen. Gelegenheit dazu besteht während des Elternsprechtags am 23. und 24. April. Dann ist die Schriftstellerin auch anwesend und wird auf Wunsch die Bücher auch signieren.

Jeden Morgen suchen sich die Kinder in dieser Lesewoche aus einem Angebot von ca. 20 Büchern das für sie passende aus. Die Bücher werden auf Plakaten mit kurzer Inhaltsangabe und der Lesestufe vorgestellt. Dann folgen sie den Müttern und den Lehrerinnen und lehrer in die verschiedenen Räume, wo sie eine Stunde malend oder mit dem Kopf auf den Armen den lustigen oder spannenden Geschichten lauschen. Danach geht es im Stundenplan weiter.

Am Freitag singen die Kinder dann in der Turnhalle mit den Thomas Quast und Michael Sacher, die eine „Musikalische Lesung“ präsentieren.

„Die Lesewoche,die Autorenlesungen, die regelmäßige Nutzung der wachsenden schuleigenen Bücherei, die Lesekiste und das das Lesen unterstützende PC-Leseprogramm Antolin zeigen, wie hoch die Leseförderung an der Preinschule gesetzt wird“, so Schulleiterin Rengina Kesting.




Internationales Kinderfest an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule veranstaltet am kommenden Dienstag ein Internationales Kinderfest. Dass dies augerechnet am 23. April stattfindet, hat einen besonderen Grund.In der Türkei ist der 23. April ein offizieller Feiertag für Kinder. Der Gründer der Türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, führte im Jahr 1920 diesen Feiertag ein, um zwischen den Kindern die Brüderlichkeit, die Liebe und die Freundschaft zu fördern, damit die Kinder, wenn diese erwachsen sind, in Frieden miteinander leben können. Seit 1979 wird dieser Feiertag auch in anderen Ländern als internationales Kinderfest gefeiert.

Daher findet am Dienstag,  23. April, von 11 bis 13 Uhr ein Kinderfest an der Gerhart-Hauptmann-Schule statt. Dazu sollen zunächst in der Turnhalle eine Tanzvorführung und Gedichtvorträge stattfinden und einige Lieder gesungen werden. Nach der Eröffnung in der Turnhalle sollen die Kinder auf dem Schulhof bis 13.00 Uhr spielen können, entweder auf dem Spielplatz oder an einigen Spielständen (Dosenwerfen, Stelzenlauf, Kegeln, Torwandschießen, Korbballwerfen….). Die Kinder erhalten zum Abschluss in ihren Klassenräumen von Müttern und Vätern eine kleine Überraschungstüte.

Der Reinerlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen ist für den Fördervererin der Schule bestimmt.




Eine Gruppe der Kita St. Elisabeth zieht um unter die Turnhalle der Pestalozzischule

Spätestens mit Beginn der Sommerferien ziehen in das Untergeschoss der Turnhalle der Pestalozzischule Bauarbeiter ein. Zwei Klassenräume werden dort umgebaut. Nach Abschluss wird dort eine der drei Gruppen des benachbarten kath. St. Elisabeth-Kindergartens einziehen.

Eine Gruppe der Kita St. Elisabeth zieht um in zwei Klassenräume unter der benachbarten Turnhalle  der Pestalozzischule.
Eine Gruppe der Kita St. Elisabeth zieht um in zwei Klassenräume unter der benachbarten Turnhalle der Pestalozzischule.

Notwendig wird dieser Umbau, für den die Stadt rund 78.000 Euro zahlen muss, weil das bestehende Gebäude des Kindergartens selbst für die Schaffung von sechs Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren umgebaut wird und deshalb nur noch zwei Gruppen mit Kindern von 3 bis 6 Jahren aufnehmen kann.

Diese Lösung, die das Jugendamt jetzt in Absprache mit dem Träger des kath. Kindergartens gefunden hat, garantiert zweierlei: Einerseits gibt es dann ausreichend viele Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren, sodass die Stadt Bergkamen den Rechtsanspruch, der mit Beginn des neuen Kindergartenjahres in Kraft tritt, erfüllen kann. Anderseits bleiben mit dem Erhalt der dritten Kindergartengruppe so viele Plätze für Kinder über drei Jahren im Stadtteil Bergkamen-Mitte erhalten, dass auch dort der bestehende Rechtsanspruch der Eltern langfristig nicht infrage gestellt wird.

Das geht sogar so weit, dass der ursprüngliche Plan des Jugendamts, an der Turnhalle an der Lessingstraße wieder die zweite Kindergartengruppe der AWO-Kita wieder aufleben zu lassen, nicht zum Zuge kommen muss. Die Anlaufstelle des Streetworkteams kann deshalb seine Räume dort weiter nutzen.

Dass das Jugendamt offensichtlich nicht Gefahr läuft, Eltern könnten ihren Rechtsanspruch einklagen, hat viel mit ihrem Anmeldeverhalten zu tun. So werden mit Beginn des neuen Kindergartenjahres besuchen 93 Prozent der über Dreijährigen einen Kindergarten besuchen. Allerdings befinden sich noch 80 Mädchen und Jungen auf den Wartelisten der Kitas. Hier wollen offensichtlich die Eltern, dass ihr Nachwuchs eine bestimmte Kita besucht. Sie nehmen deshalb Wartezeiten in Kauf.

Bei den unter Dreijährigen beanspruchen nur 23 Prozent der Eltern einen Betreuungsplatz. Die Nachfrage liegt so weit unterhalb der Annahme des Bergkamener Jugendamts (unter 30 Prozent) gerechnet hat. Und das mochte schon den Empfehlungen des Landes (etwa 35 Prozent) nicht trauen.

Das Jugendamt rechnet damit, dass die Nachfrage bei den U 3-Plätzen auch in Bergkamen steigen wird. Sie geht aber davon aus, dass wegen des Geburtenrückgangs und der geringeren Auslastung bei den Ü-3 Plätzen die Bergkamener Kindergärten mit ihren bestehen Raumangebot diesen Mehrbedarf mindestens bis zum Jahr 2020 decken können.




Kinderstück „Schnickschnack und Schnuck“ im studio theater

Für das Kindertheaterstück „Schnickschnack und Schnuck“ am Mittwoch,  24. April, um 15 Uhr im studio theater sind noch Karten erhältlich.

Trotz-Alledem Theater Bielefeld gastiert im studio theater.
Trotz-Alledem Theater Bielefeld gastiert im studio theater.

Das Trotz- Alledem Theater aus Bielefeld gastiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Theaterspaß am Nachmittag“ des Kinder- und Jugendbüros in Bergkamen.

Zum Inhalt: Herr Schnuck und seine Assistentin Schnickschnack haben eine neue Berufung gefunden: Als frischgebackene Detektive haben sie gerade ihr neues Büro bezogen. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Vielleicht ist es ein Missverständnis, vielleicht hat Schnickschnack einfach wieder mal Verwirrung gestiftet, aber Herr Schnuck ist wild entschlossen – die Liebe ist verschwunden und muss wiedergefunden werden. So beginnt eine turbulente Jagd und eine phantastische Reise rund um den Globus. Dabei erweisen sich die verdattert-patente Schnickschnack und der organisiert-hilflose Herr Schnuck immer wieder als virtuoses Gegensatzpaar. Vielleicht sind sie nicht nur das perfekte Clownspaar, sondern müssen auch die Liebe in gar nicht so weiter Ferne suchen? Hier verbindet sich der Spaß eines Clownsduos mit der Geschichte vom Erkennen und Anerkennen gegensätzlicher Temperamente und Fähigkeiten.

Von dieser Geschichte erzählt das etwa 60-minütige Stück für Kinder ab 3 Jahren. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugendbüro erhältlich. Hier gibt es auch weitere Informationen unter 02307/965-381.




Vampire der Pfalz- und Schillerschule laden zum Tanz ein

Die Vampire der Pfalz- und Schillerschule laden am Samstag, 20. April, zum Tanz ein. Ihr großer Auftritt findet statt im Rahmen des Theaterfestivals des Stadtjugendrings im studio theater.Es geht ein Raunen und Ächzen, ein Stöhnen und Kichern über die Bühne des studio theaters. Nein, es sind nicht die Schauspieler und Kabarettisten, die ansonsten die weite Welt auf die Bühne des Theaters zaubern, es sind die Tänzerinnen und Tänzer des Gemeinschaftsprojektes des Stadtjugendringes Bergkamen, die als geheimnisvolle Vampire durch das Licht huschen.

Kinder der Schillerschule und der Pfalzschule, Tänzerinnen der Schreberjugend, Lehrerinnen und Vertreter des Stadtjugendringes – all diese Mitwirkenden machen das diesjährige Tanzical „Es laden die Vampire zum Tanz!“  möglich.

Seit Oktober 2012 wird an der Entwicklung des Stückes gearbeitet.  „In den einzelnen Schulen wurde viel geübt, erst einmal die Tänze und dann auch der Text mit vielen Kindern“, berichteten Maria Franke und Laura Stutzinger. Die beiden Tänzerinnen und Gruppenleiterinnen der Schreberjugend Bergkamen, die die Kinder der Schillerschule betreuen sind ganz begeistert vom Engagement der mitwirkenden Kinder, „Wir sind sicher – das ist für alle Kinder eine tolle Sache!“. Das glaubt auch Susanne Drobik, Lehrerin und Projektbetreuerin an der Pfalzschule in Bergkamen und: „Nun wird es spannend zu schauen, wie das Projekt zusammen klappen wird!“

Um was es geht – das ist noch etwas geheim, doch so viel wollen die drei engagierten Choreographen verraten: „Vampire und Monster zusammen spielen die Hauptrollen!“ So werden in diesem durch den Stadtjugendring Bergkamen koordinierten Projekt rund 60 junge Darsteller die ersten Schritte auf die Bühne wagen. Aus Erfahrung wissen Susanne Drobik, Laura Stutzinger und Maria Franke : „Das macht den Kindern Spaß und stärkt ihr Selbstvertrauen –macht sie stark!“

Und darum unterstützt der Stadtjugendring diese Gemeinschaftsprojekte. „In letztem Jahr das „Sternenkind“, in diesem Jahr „Es laden die Vampire zum Tanz“ – ich freue mich schon sehr darauf. Es macht mir Spaß zu sehen, wie viele Beteiligten zusammen ein tollen Projekt entwickeln“, so der Vorsitzende des Stadtjugendringes Marcel Pattke.

Am 20. April – beim Theaterfestival des Stadtjugendringes Bergkamen- ist es dann soweit: Um 12:20 Uhr ist Premiere, dann laden die Vampire zum Tanz.

 




Bergkamen für seine internationalen Jugendbegegnungen vom Land ausgezeichnet

Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde nahm Bürgermeister Roland Schäfer am  Freitag im Museum Kunstpalast in Düsseldorf den Sonderpreis für besonders gute europäische und internationale Jugendarbeit im Rahmen der Auszeichnung „Europaaktive Kommune Nordrhein-Westfalen“ von der Ministerpräsidentin des Landes NRW Hannelore Kraft entgegen.

Tobias Ach, Mihriban Uyar vor dem Museum Kunstpalast mit derAuszeichnungsurkunde
Tobias Ach, Mihriban Uyar vor dem Museum Kunstpalast mit der
Auszeichnungsurkunde

Begleitet wurde er von dem für Städtepartnerschaften zuständigen Dezernenten Manfred Turk, der Städtepartnerschaftsbeauftragten Angelika Joormann-Luft, Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule Bergkamen sowie stellvertretend für die TeilnehmerInnen beider Projekte der Schülerin des Städtischen Gymnasiums Bergkamen Mihriban Uyar und dem ehemaligen Schüler der Realschule Oberaden Tobias Ach.

Kommunen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich auf unterschiedlichste Art und Weise bei der Gestaltung Europas. Städtepartnerschaften sind da ein wichtiger Bestandteil dieser Bemühungen.  Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn entwickelte die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen die Aus-zeichnung „Europaaktive Kommune Nordrhein-Westfalen“, um diese Arbeit zu würdigen und ihr eine Außenwirkung zu geben.

Jugendbegegnungen mit der Türkeiund Polen

Bürgermeister Schäfer, Mihriban Uyar und Tobias Ach im Publikum
Bürgermeister Schäfer, Mihriban Uyar und Tobias Ach im Publikum

Auf die in diesem Jahr zum ersten Mal lancierte Ausschreibung bewarb sich die Stadt Bergkamen mit zwei Jugendmaßnahmen aus dem Städtepartnerschaftsbereich. Zum einen mit der Aktion „Bergkamen-Ta?ucu / 360 Grad Bildung“. Bei diesem durch die EU geförderten Projekt kamen zunächst Jugendliche aus der türkischen Partnerstadt Ta?ucu nach Bergkamen, um sich gemeinsam mit ihren deutschen Freunden eine Woche lang mit dem Thema Bildung auseinanderzusetzen. Ein Jahr später erfolgte der Gegenbesuch der deutschen Jugendlichen.

Die andere Begegnung führte Jugendliche in der polnischen Partnerstadt Wieliczka zusammen, um gemeinschaftlich zwei „Freiheitsskulpturen“ zu entwickeln und zu fertigen. Eine dieser Skulpturen wurde dauerhaft in Wieliczka und die andere in Bergkamen platziert. Dieses Projekt wurde seinerzeit im Rahmen des „Polen-NRW-Jahres“ vom Land NRW ebenfalls finanziell gefördert.

Die Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und der Landesregierung befand beide Maßnahmen für anerkennenswert.