Wieder Themen-Cafés im Familienzentrum „Tausendfüßler“
Das Familienzentrum „Tausendfüßler“ bietet Themen-Cafés für interessierte Eltern aus dem Sozialraum an. Hier sollen ganz gezielt Fachthemen rund um das Kind besprochen werden.
Start ist am 20. September mit dem Thema „Ästhetische Bildung in der Kindertageseinrichtung“.
Es folgen am:
18.10.2021: „Haus der kleinen Forscher – Entdecken und Forschen in der Kindertageseinrichtung“
15.11.2021: „Gesundheit beginnt im Mund – Wissenswertes zur Zahngesundheit bei Kleinkindern“
20.12.2021: „Psychomotorik – Ideen und Anregungen für Zuhause“
17.01.2022: „Spracherwerb im Alltag“.
Die Themen-Cafés beginnen jeweils um 14:00 Uhr.
Präsenzveranstaltungen, die aufgrund der pandemischen Lage nicht stattfinden können, werden nach Möglichkeit über digitale Medien angeboten.
Anmeldungen sind bis eine Woche vor Beginn des jeweiligen Themen-Cafés zwingend erforderlich und werden im Familienzentrum unter der Rufnummer 02306-80141 oder per Mail unter tausendfuessler@helimail.de entgegengenommen.
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet Sprechstunden im Familienzentrum „Tausendfüßler“ an
Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die Eltern bewegen und manchmal ist es schwierig, allein passende Lösungen zu finden. In Rahmen von Sprechstunden haben deshalb Eltern und Anwohner aus dem Sozialraum Oberaden die Möglichkeit ihre Anliegen, Unsicherheiten oder Sorgen vertraulich zu besprechen. Frau Hagemeier (Diplom-Sozialpädagogin) oder Herr Ronge (Diplom-Psychologe) von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen stehen hierfür jeden dritten Freitag im Monat, also bereits am Freitag, 20. August, von 9:00 bis 11:00 Uhr im Familienzentrum „Tausendfüßler“ zu Verfügung.
Die Termine im Überblick:
20.08.2021
17.09.2021
29.10.2021 (5. Freitag)
19.11.2021
17.12.2021
Aufgrund der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen ist eine Voranmeldung unter der Rufnummer 02306-80141 zwingend erforderlich.
Impfangebot für Kinder ausgeweitet: Neuer Erlass ändert Details
Das Impfzentrum für den Kreis Unna hat das Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgeweitet. Ein neuer Erlass des Landes NRW lässt jetzt zu, dass auch Hausärzte aufklären dürfen und nur noch die Einwilligung eines Sorgeberechtigten vorliegen muss.
Weil nicht mehr nur Kinderärzte das Aufklärungsgespräch führen dürfen, können die Zeiten für die Impfungen ausgeweitet werden: Ab sofort können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ohne Termin zu den allgemeinen Öffnungszeiten eine Impfung erhalten. Die Zeitfenster für die Impfungen entfallen.
Kinderärzte vor Ort
Wer das Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt bevorzugt, dem stehen nach wie vor die Termine am Freitag und Samstag ohne Anmeldung sowie sonntags mit Terminbuchung jeweils zwischen 14 und 18 Uhr zur Verfügung.
Neu ist zudem, so regelt es der Landes-Erlass, dass kein Sorgeberechtigter mehr den Impfling persönlich begleiten muss. Eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ist ausreichend und die impfende Ärztin bzw. der Arzt hat sich lediglich von der Einsichtsfähigkeit der Minderjährigen zu vergewissern.
Allgemeine Öffnungszeiten
Für alle Impfwilligen besteht nach wie vor die Möglichkeit, sowohl ohne Termin zu kommen oder unter Telefon 0800 116 117 und www.116117.de einen Termin zu buchen. Geöffnet ist das Impfzentrum täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ins Impfzentrum ist der Terminvergabe entsprechend 19.15 Uhr. PK | PKU
Mit selbstgemachten Handpuppen und Video-Dreh: Kinderkulturtage „Wir sind draußen“ machen Namen alle Ehre
Es waren tolle und abwechlungsreiche Tage, die 30 Jungen und Mädchen bei der Jugendkunstschule erlebten. Aus „Wir sind draußen“ auf dem Rünther Bolzplatz an der Wierlingstraße wurde zwar nichts. Denn wären die 30 Kinder und ihre Betreuer den widrigen Wetterverhältnissen dieses Sommers schutzlos ausgeliefert gewesen. Doch mit der Verlegung der Kinderkulturtage zum Pestalozzihaus konnte man der Intention des Namens treu bleiben: Zwar blieb man in der Höhle des Löwen bzw. im Stammhaus der Jugendkunstschule – aber draußen waren dennoch alle nahezu die gesamte Zeit.
Die unterschiedlichen überdachten Bereiche des ehemaligen Schulhofs schützten die Kinder vor Regen – und warm genug war es zudem, um an den einzelnen Stationen kreativ sein zu können. Die Rückzugsmöglichkeiten im Inneren des Pestalozzihauses und der Jugendkunstschule wurden so nur sporadisch in Anspruch genommen, wenn technisches Equipment benötigt wurde.
Draußen war man zwar in getrennten Gruppen unterwegs, aber über Blickkontakt und Geräuschpegel doch miteinander verbunden. Und wenn in der einen Gruppe das eigens komponierte Titellied eingeübt wurde, dann summten die, die es vom Vortag schon kannten, mit oder hörten zu, was sie denn am nächsten Tag erwarten würde.
Aufgeteilt waren die Jungen und Mädchen nämlich in fünf Gruppen und durchliefen in diesen festen Einheiten einen fünfteiligen Spartenparcours. In diesem Jahr drehte sich nämlich alles um Puppentheater – und vom Figuren- über das Theaterbasteln bis hin zur Kulissengestaltung wurde alles behandelt, was wichtig war. Schnell vergaßen die Kinder die Anwesenheit der Theaterpädagogen, wenn die Ratte lustige Fragen stellte, der Maulwurf die Kinder kennenlernen wollte oder sich der Rabe in Szene brachte.
An den täglich wechselnden Stationen konnten die Kinder nicht nur einen spielerischen Einstieg in die kreativen Tätigkeiten finden, sondern auch ihr eigenschöpferisches Potential kennenlernen. Mit etwas Hilfestellung nähten Mädchen wie Jungen ihre Handpuppen aus Filzstoff zusammen und auch beim Sammeln von Naturmaterialien, um daraus Farben herzustellen, hatten alle gleichermaßen Spaß.
Da wurde gemörsert, die auch der kleinsten Brocken zu Pulver geworden war und mit den selbst hergestellten Naturfarben wurden nicht nur die Kulissen des Puppentheaters gefärbt, sondern auch so manche Mund-Nasen-Maske, um dem langweiligen weiß den Garaus zu machen.
Am Ende der Woche musste das traditionelle Abschlussfest zwar ausfallen, aber alle konnten im selbstgebauten Puppentheater mit selbstgemachten Vorhängen und Kulissen und mit selbstgenähten und gebastelten Handpuppen spielen. All das hatten sie bei Klara Ratajczak, Vasilij Plotnikov, Reinhild Altinger und Lisa Hähn gelernt. Wie man den Puppen allerdings Leben einhaucht, das erfuhren die Kinder von Anna von der Lohne und Nic Koray, die zudem den Kinderkulturtage-Song komponiert hatte. Eine bleibende Erinnerung sind für alle die Stop Motion Filme, die mit Medienpädagoge Oliver Idmann nach einem richtigen, selbst erstellten Drehbuch gedreht wurden.
Gefördert wurde das Projekt vom LionsClub BergKamen und im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik Hellweg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Wie immer gut angelegtes Geld. Denn die Kinder wurden nicht nur in ihrer Kreativität gefördert, sie hatten dabei auch noch eine riesige Menge Spaß.
Bei KinderKulturTagen sind Anmeldungen noch möglich: LionsClub BergKamen spendet 3000 Euro
Stellten das Programm der KinderKulturTage vor (v. l.): Vasilij Plotnikov, Kulturdezernent Marc-Alexander Ulrich, Klara Ratajczak Gereon Kleinhubbert und Roland Schäfer.
Die KinderKulturTage 2021 der Bergkamener Jugendkunstschule starten am kommenden Montag, 2. August, um 10 Uhr auf dem Bolzplatz an der Wirlingstraße in Rünthe. Diesmal dreh sich bis zum 6. August (10 bis 15 Uhr) vieles um das Thema „Puppenspiel“. Angemeldet sind bereits 30 Kinder. Weitere können noch hinzukommen. Die Obergrenze liegt bei 50 Kindern. Es werden wetterfeste Kleidung sowie Verpflegung, Snacks und ggf. Getränke benötigt. Bitte geben Sie Ihrem Kind auch einen mit dem Namen des Kindes beschrifteten Becher mit. Weitere Infos bei der Jugendkunstschule: 02307 / 28 88 48. Das Anmeldeformular gibt es hier.
Am Dienstag besuchte der Präsident des LionsClubs BergKamen Roland Schäfer die Jugendkunstschule. Mit dabei hatte er eine Spende von 3000 Euro für dieses Projekt. Ein Schwerpunkt des Lions-Club BergKamen sei die Förderung von Initiativen, die Kindern und Jugendlichen in Bergkamen und Kamen zugutekomme. Die KinderKulturTage der Jugendkunstschule seien ein Projekt, das der Lions-Club Bergkamen seit vielen Jahren unterstütze.
Neben der Förderung durch den Lions-Club BergKamen wird das Bergkamener Projekt auch gefördert im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik Hellweg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Förderung findet statt im Verbundprojekt „Wir sind draußen!“ mit Partnern aus Bergkamen, Unna, Soest, Lünen und Holzwickede.
Die Kinder durchlaufen in festen Gruppen einen Spartenparcours, den sie in einem rotierenden System im Laufe der Projektwoche erleben. An jedem Tag erwartet die Kinder ein neues Angebot. In diesem Jahr gibt es zum Thema Puppenspiel Mitmachmodule in den Bereichen
Puppenbau mit Klara Ratajczak, bildende Künstlerin, Kulturpädagogin
Gestaltung einer eigenen kleinen Puppenbühne mit Vasilij Plotnikov, Bildhauer
Puppenspiel, Bewegung-Tanz-Musik mit Anna von der Lohe, Tänzerin und darstellende Künstlerin, sowie Nic Koray, Musikerin und Umweltpädagogin
Erstellen von kleinen Bühnenbildern zur eigenen Puppengeschichte mit Reinhild Altinger, Erzieherin, Theaterpädagogin, Heilpädagogin, Facherzieherin für Natur und Umwelt, sowie Lisa Hähn, Sonderpädgogin, Logopädin
Stop Motion, Trickfilm mit Oliver Idmann, Medienpädagoge
Die erfahrenen KulturpädagogInnen und KünstlerInnen begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrer kreativen Reise. Damit können wir einen Beitrag leisten, dass Kinder einen spielerischen Einstieg in die kreative Eigentätigkeit bekommen und ihr eigenschöpferisches Potential kennenlernen können.
Familientreff Pestalozzihaus und das Familienbüro starten schrittweise in die Normalität
Der Familientreff im Pestalozzihaus hat nach langem Pausieren am 16.06.21 unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung wieder eröffnet. Das Programm ist zunächst noch eingeschränkt, wird aber nach den Möglichkeiten der geltenden Hygienevorschriften regelmäßig angepasst. Gestartet ist der Familientreff montags, mittwochs und freitags mit dem offenen Café und donnerstags mit dem Stillcafé. Am 20.07. startet auch wieder das Babycafé. Eine Anmeldung ist für den Cafébesuch unter der Rufnummer 02307/280333 erforderlich.
Der Cafébetrieb bleibt auch in den Sommerferien geöffnet.
Die Angebote des Familientreffs sind auf der Internetseite unter www.familientreff-bergkamen.de zu finden oder unter der Rufnummer 02307/280333 zu erfragen.
Auch das Familienbüro plant nach den Sommerferien wieder zu den Besuchen bei den Familien mit Neugeborenen zurückzukehren, um die Willkommenstasche mit wichtigen Informationen zu unterschiedlichen Themen, wie z. B.:
was ist für die Entwicklung meines Kindes wichtig
wo finde ich Hilfe und Unterstützung
wo finde ich eine Tagesmutter
wo finde ich einen Kindergartenplatz
und vieles mehr
zu überreichen. Die Eltern haben bei diesem Besuch die Gelegenheit, wichtige Fragen und Anliegen zu besprechen oder Anregungen zu machen.
Die Angebote des Familienbüros und weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Seite des Familienbüros unter https://www.bergkamen.de//familienbuero/. Telefonisch ist das Familienbüro unter den Rufnummern 02307/ 965-264,- 258,- 476 erreichbar.
Kinder- und Jugendbüro feiert 25. Geburtstag: Jungen Bergkamerinnen und Bergkamenern eine starke Stimme geben
Das Bergkamener Kinder- und Jugendbüro wird 25 (v. l.): Arne Vogt, Jugendamtsleiter Ludger Kortendiek, Christine Busch und Christian Scharwey.
Ein Schülerparlament, wie es die Fraktion DIE LINKE in der jüngsten Sitzung des Stadtrats gefordert hat, wird es vorerst nicht geben. Gleichwohl wird die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am politischen Geschehen in Bergkamen ein wichtiges Thema bleiben. Das unterstrich die Beigeordnete Christine Busch am Freitag. Auf den Tag genau vor 25 Jahren nahm das Bergkamener Kinder- und Jugendbüro als zentrale Anlaufstelle für die jüngeren Bürgerinnen und Bürger seine Arbeit auf.
Dabei kommen es nicht nur auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an. Noch wichtiger sei, dass sie auch gehört werden, betonte die Beigeordnete. Oft habe sie erlebt, dass Kinder weniger herummäkeln wie die Erwachsenen, sondern zu einfachen und pragmatischen Lösungen kommen. Das ist auch die Erfahrung von Imke Vogt, Arne Vogt und Christian Scharwey, der aktuellen personellen Besetzung des Kinder- und Jugendbüros. Vor einigen Wochen haben sie unter den Kindern „Spielplatztester“ gesucht. (Dieses Aktion läuft noch weiter.) In kleinen Gruppen haben sie sich auf den Weg gemacht und einen Fragebogen abgearbeitet. Bisher sind viele Bögen wieder zurückgekommen mit Hinweisen, wo etwas verbessert werden kann. Eine Reihe dieser Spielplatzdetektive haben ihre Ergebnisse mit beeindruckenden Fotos belegt. Jetzt gilt es, nach Abschluss der Aktion auch Taten folgen zu lassen.
Eigentlich hätte der runde Geburtstag des Kinder- und Jugendbüros mit einem großen Fest gefeiert werden können, meinte Christian Scharwey. Aus bekannten Gründen ginge das aber nicht. Stattdessen hat das Kinder- und Jugendbüro zusammen mit einem Profi eine neue Internet-Seite „www.kijub-bergkamen.de“ geschaffen, die den jungen Nutzern Infos über Projekt, etwa in den Sommerferien, liefert und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, Wünsche und Forderungen zu äußern.
In den 25 Jahren seines Bestehens führte das Kinder- und Jugendbüro (kijub) zahlreiche Stadtteilkonferenzen mit jungen Menschen durch, initiierte Beteiligungsprojekte zur Wohnumfeldgestaltung und organisierte die politische Teilhabe der Schülervertretung in der Kommune. Viele Projekte wurden angestoßen, viele Ideen der Kinder und Jugendlichen aufgenommen und parteiisch in Entscheidungsprozesse eingebracht.
Unbürokratisch wurden so unter Mithilfe des kijub in den vergangenen Jahren die BMX-Strecke „Marina Trails“ in Rünthe, die Halfpipe in Oberaden, die drei überdachten Jugendtreffs und aktuell der Skatepark am Wellenbad umgesetzt.
Seit 25 Jahren organisiert das kijub auch die Kindertheaterreihe und die städtischen Ferienprogramme, Ferienfreizeiten und Ausflugsfahrten für Familien. Weiterhin beteiligt sich das Kinder- und Jugendbüro am Seifenkistenrennen und ist als Geschäftsführung des Stadtjugendrings e.V. in Veranstaltungen, wie das Theaterfestival oder den Weltkindertag, eingebunden. Zudem ist es für den Erzieherischen Jugendschutz in Bergkamen zuständig und bietet so Präventionsseminare, Veranstaltungen, Informationen und Workshops zu Themen wie Deeskalation von Gewalt, Rassismus, Mobbing, Sexualität und Sucht an.
Mit dem digitalen Beteiligungsprojekt „Oberaden jugendlich gestalten“ sammelte das kijub die Meinungen Jugendlicher zu den Angeboten und Möglichkeiten der Jugendarbeit im Stadtteil Oberaden. Dies soll dabei helfen, die dortige Jugendarbeit neu aufzustellen und adäquate Angebote für die jungen Menschen zu entwickeln. Gerade dieses Projekt hat den breiten Beteiligungswunsch junger Leute offengelegt und soll daher als Blaupause für die anderen Stadtteile dienen.
Die digitale Angebotspalette des Kinder- und Jugendbüros wurde im letzten Jahr stark erweitert. So entstand neben einem Facebookauftritt und einem eigenen Youtubekanal nun eine eigene Webpräsenz unter der Adresse www.kijub-bergkamen.de. Auf dieser Seite werden die Angebote des Kinder- und Jugendbüros vorgestellt, die sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an Eltern, Erzieher:innen und Lehrer:innen richten. Weiterhin finden Kinder und Jugendliche hier gebündelt die sie betreffenden Informationen. Zukünftig wird so ein digitaler Kinderstadtplan als zentrales Element auf der Seite verankert.
Aktuell widmet sich die Arbeit vor allem der Initiierung von Beteiligungsprozessen bei den Kindern im Grundschulalter. Nachdem in den Herbstferien die Kinderstadt Oberaden erfolgreich an den Start gegangen ist – in der Bürgermeisterwahlen und Ratssitzungen täglich auf dem Programm standen – konnten sich Kinder in den Osterferien auf den Weg machen, im Projekt „Spielplatztest“ Bergkamener Spielplätze unter die Lupe zu nehmen. Diese werden nun mittels des neuen interaktiven Kinderstadtplans anderen Kindern vorgestellt und gegebenenfalls weiterempfohlen. Das Projekt „Magische Kinderorte“ startet pünktlich zum 25. Geburtstag. Hier können die Kinder anderen Kindern ihre Lieblingsorte näherbringen und dort ein zu suchendes Monster verstecken.
Ein besonderes Highlight gibt es zudem am Jugendzentrum Yellowstone. Dort gibt es neue große Graffitiwände, die bei den Geburtstagsfeierlichkeiten mit viel Kreativität und Farbe eingeweiht werden.
Abschließend startet in den Sommerferien das Projekt „kijub scout“, in dem Kinder im Rahmen einer einwöchigen Ausbildung für ihre Umwelt und ihre Bedürfnisse sensibilisiert werden. Sie werden in diesem Projekt darin bestärkt ihre Rechte wahrzunehmen und dabei zu helfen, Bergkamen zu einem guten Ort für Kinder zu machen.
Weitere Informationen gibt es beim Team des Kinder- und Jugendbüros Bergkamen unter 02307/965371.
Fotoaktion „Lieblingsort“ ein – Spaß für die ganze Familie: Gewinner stehen fest
Viele Familien beteiligten sich an der Aktion und es entstanden sehr schöne Bilder von dem Lieblingsort. Fotografien, aber auch gemalte Bilder wurden eingereicht. Nun ist es soweit, die Gewinner stehen fest. Aus allen eingereichten Bildern wurde jeweils ein Gewinner aus jeder Kita ausgewählt. Als Preis bekommen die Familien einen Eisgutschein von 25€.
Alle Familien, die bei der Aktion mitgemacht haben, bekommen natürlich auch etwas, Sie können sich in ihrer Einrichtung ein leckeres Wassereis abholen.
Die AWO- Kitas Bergkamen:
Flohzirkus, Funkelstein, Schatzinsel, Sonnenblume, Springmäuse, Traumland, Villa Kunterbunt, Vorstadtstrolche und Wackelzahn, bedanken sich bei allen Familien für die rege Beteiligung und wünschen viel Spaß beim Einlösen des Gutscheins.
Kinder- und Jugendbüro wird 25: Magische Kinderorte und Ferienreporter in Bergkamen
Das Kinder-und Jugendbüro sucht magische Kinderorte.
Am 25. Jubi – pünktlich zum 25. Geburtstag des Kinder- und Jugendbüros (kijub) – startet mit dem Projekt „Magische Kinderorte“ die erste Ferienaktion für den Sommer. Kinder sollen gemeinsam mit ihren Freunden oder Familien aus Modelliermasse ein eigenes Monster gestalten und dieses an ihrem Lieblingsort, draußen in Bergkamen, verstecken.
Das Versteck und eine kurze Beschreibung des Ortes wird später auf dem interaktiven Kinderstadtplan des kijub veröffentlicht, so dass andere Kinder den Ort selbst aufsuchen können, die besondere Magie dort erspüren und vielleicht das versteckte Monster finden können. Natürlich soll das Monster dann an Ort und Stelle bleiben, damit noch viele andere Kinder diese magische Suche erleben können.
Die Anmeldung zu dem Projekt erfolgt über www.unser-ferienprogramm.de/bergkamen. Nach Anmeldung hat man drei Wochen Zeit das Monster zu gestalten und zu verstecken – danach gibt es eine zweite Runde mit neuen Kindern.
In das Ferienprogramm wurde kurzfristig auch noch eine neue Kreativveranstaltung für Acht- bis Zwölfjährige aufgenommen: die Ferienreporter. Hier können die Kinder in einer echten Redaktion mitarbeiten und Interviews führen, Berichte schreiben und spannende Videos und Fotos der besuchten Ferienangebote erstellen. Zudem gestalten sie eine eigene Zeitung und erhalten Einblick in die vielen Programmworkshops des Bergkamener Ferienprogramms.
Weitere Informationen gibt es beim Team des Kinder- und Jugendbüros Bergkamen unter 02307/965371.
Pflanzenklau im Familienzentrum: Die Kinder der Villa Kunterbunt sind traurig.
Pflanzenklau und Vandalismus im Außenbereich der Villa Kunterbunt,
Am Wochenende haben unbekannte auf dem Außengelände der Villa Kunterbunt an der August-Bebel-Straße in Bergkamen gewütet. Die vorhandenen Natur- und Gartenecken werden gerade erweitert und neu gestaltet. Allerdings ist der Frust bei allen Beteiligten gerade hoch, da viel geklaut und zerstört wurde.
Die Unbekannten haben folgende Dinge entwendet: 2 Blumenkasteneinsätze für Paletten, 5 Blumentöpfe aus Terrakotta, 6 Pflanzen Lavendel, 4 Gräser und 6 weitere Stauden.
Der bereits schön gewachsene Rhabarber wurde abgerissen und zerstört, Vogeltränken versteckt und Blumenerde auf dem gesamten Außengelände verteilt.
Kinder und Mitarbeiter der Villa Kunterbunt bitten die Anwohner und andere Beobachter ein wachsames Auge auf das Außengelände zu haben, damit so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommt und der Garten für Kinder und Wildtiere eine schöne Oase bleibt.
Nächstes Anmeldeverfahren für den Kita-Besuch erfolgt in Bergkamen digital und online
Das Anmeldeverfahren für den Besuch einer Kita in Bergkamen wird zum Kindergartenjahr 2022/23 auf Online und Digital umgestellt. Darauf können sich insbesondere die Eltern freuen, die sich im kommenden Frühjahr auf die Suche nach einem Kita-Platz für ihren Nachwuchs begeben wollen. Vieles wird einfacher und geht auch schneller
Im Internet können sie sich anmelden. Sie bekommen dann online eine Liste, bzw. einen Stadtplan für Bergkamen, auf dem die Kita eingetragen sind. Es gibt dazu kurze Portraits der Einrichtungen mit Angabe der Entfernung von der Wohnadresse. Hier können sich die Eltern „ihre“ Wunsch-Kitas mit einer Priorisierung aussuchen.
Natürlich bleibt es den Eltern unbenommen, ihre Wunsch-Kitas persönlich zu besuchen. In jedem Fall soll es vor dem Start des Anmeldeverfahren „Tage der offenen Tür“ geben, hieß es in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, der die „Digital-Pläne“ einhellig begrüßte.
Nach wie vor wird aber die Entscheidung darüber, welche Kinder aufgenommen werden, bei den Einrichtungen bzw. ihren Trägern bleiben. Danach soll es auch weiterhin persönliche Aufnahmegespräche geben. Ein wesentlicher Vorteil für die Eltern ist, dass sie Zeit und auch manchen Weg für ein Vorgespräch sparen.
Möglichst schnell sollen jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas mit dem neuen Aufnahmesystem vertraut gemacht werden. Das passierte Corona-bedingt bisher nicht, weil diese Fortbildungsveranstaltung persönlich und nicht als Video-Konferenz stattfinden sollten.
Das neue digitale Online-Anmeldeverfahren wird nicht nur per heimischen Computer oder Laptop, sondern auch per Smartphone und Tablet funktionieren. Eltern, die dabei Schwierigkeiten haben, sollten in den Kitas und auch im Rathaus Unterstützung erhalten.
Wichtig ist auch, dass die Chance für Kinder über drei Jahren einen Kita-Platz zu bekommen, in Bergkamen immer größer wird. Nach dem Entwurf des neuen „Jugendhilfeplans Tageseinrichtungen für Kinder“ ist in den Stadtteilen Bergkamen-Mitte, Oberaden/Heil und Overberge eine Vollversorgung bereits erreicht. Weddinghofen wird nachziehen, wenn die neue Kita im Pued gebaut und in Betrieb gegangen ist. Schwieriger scheint es in Rünthe zu sein, eine Vollversorgung zu erreichen. Die zuständige Beigeordnete Christine Busch berichtete im Ausschuss von Gesprächen mit den Trägern, die Zahl der Kita-Plätze durch Erweiterungen oder Neubau zu vergrößern.