ver.di Bezirk Hamm/Unna wertet Warnstreik als vollen Erfolg

Der erste Warnstreiktag im ver.di Bezirk Hamm/Unna am heutigen Dienstag war nach Auffassung der Gewerkschaft ein voller Erfolg. Aus der Stadt Hamm und dem Kreis Unna sind insgesamt ca. 800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, darunter auch viele aus Bergkamen, zur regionalen Kundgebung nach Bielefeld gefahren. Daneben haben sich ca. 150 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den Stadtwerken Hamm vor dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Hamm trotz des widrigen Aprilwetters zu einem Demonstrationszug und anschließender Kundgebung zusammengefunden.
Warnstreik am 26.04.16Zentrales Thema, was die Forderungen anging, war die Ankündigung der Arbeitgeber, in die betriebliche Altersvorsorge der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst eingreifen zu wollen. „Die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst haben bei diesem ersten Auftakt gezeigt, dass Druck auf dem Kessel ist und die Altersvorsorge/Zusatzversorgung im Öffentlichen Dienst die Menschen bewegt“, so Bezirksgeschäftsführerin Gudrun Janßen.
Neben den Kundgebungen heute in Bielefeld, Bochum und Düsseldorf wird es morgen in Dortmund und Köln weitergehen, sodass hier aus Nordrhein-Westfalen ein deutliches Zeichen für die nächste Verhandlungsrunde am 28./29. April an die Arbeitgeber gesetzt wird.
„Heute sind aus dem Bezirk Hamm/Unna 1.000 Kolleginnen und Kollegen im Ausstand gewesen, sollte Donnerstag/Freitag kein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet werden, werden wir die Streikaktionen weiter forcieren und ausweiten. Der Druck ist da, die Kolleginnen und Kollegen erwarten einen vernünftigen Tarifabschluss und dafür ist die Streikbereitschaft da“, so Bezirksgeschäftsführerin Gudrun Janßen.



Zeichen stehen auf Streik in Kitas, Jugendzentren und Jugendamt

Die Zeichen stehen in den drei Bergkamener städtischen Kindergärten auf Streik. In anderen Bundesländern soll es am kommenden Freitag losgehen. Nordrhein-Westfalen schließt sich dann am Montag, 11. Mai, an. Die Betriebsgruppenvorsitzende von Verdi bei der Bergkamener Stadtverwaltung geht davon aus, dass die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erziehungsberufen  ihre Arbeit niederlegen werden.

Konkret heißt dass: Nicht nur die Erzieherinnen und Erzieher der drei Kitas in Overberger, Oberaden und Bergkamen-Mitte werden aller Voraussicht nach zum Streik aufgerufen, sondern auch die Sozialarbeiter in den Jugendzentren und im Jugendamt. Fast alle bei Verdi Organisierten haben sich in Bergkamen an der Urabstimmung beteiligt. Deshalb geht Sabine Boden fest davon aus, dass sie dem Streikaufruf auch folgen werden. Zudem gab es bei den Warnstreiks bereits hohe Beteiligung.

Die letzten Weichen für den Streik im Bezirk Hamm/Unna, den Verdi notfalls bis über Pfingsten ziehen will, werden am heutigen Mittwochabend gestellt. Wahrscheinlich werden wie bei den Warnstreiks in den Kitas wieder Notgruppen gebildet. Dass sich da Unmut bei den Eltern bilden wird, die auf eine sichere Betreuung ihres Nachwuchses angewiesen sind, weiß Verdi natürlich auch. Eltern sollten sich aber nicht an die Gewerkschaft wenden, sondern zum Beispiel an die Bürgermeister, um so auch den gewerkschaftlichen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Eine konkrete Forderung lautet, die Beschäftigten in den Erziehungsberufen höher zu gruppieren. Das würde einer Gehaltssteigerung von rund 10 Prozent gleichkommen. Ziel sei zu einer Aufwertung der Arbeit zu kommen, erklärte Sabine Boden. Schließlich seien die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeit erheblich gestiegen. Kitas seien inzwischen zu Bildungseinrichtungen geworden, in denen die Kinder gezielt gefördert würden.

Mehr Infos zu den Verdi-Förderungen gibt es auf www.verdi.de.




Franz Rethmeyer Knappschaftsältester und IGBCE-Hauptkassierer

Durch den unerwarteten Tod von Heinz Mathwig wurden Nachwahlen bei der IGBCE Oberaden nortwendig. Als Hauptkassierer  wurde Franz  Rethmeyer , als Pressewart Uwe Radtke und als Revisor Helmut Schipper  gewählt.

Von links nach rechts: Helmut Schipper, IGBCE-Ortsgruppenvorsitzender Wilhelm Null, Franz Rethmeyer, Uwe Radtke
Von links nach rechts: Helmut Schipper, IGBCE-Ortsgruppenvorsitzender Wilhelm Null, Franz Rethmeyer, Uwe Radtke

Für den Knappschaftsältesten wurde Franz Rethmeyer in dieser Versammlung nominiert. Diesem Vorschlag folgte die BKS am 18. September.

Sprechstunden des Knappschaftältesten finden im IGBCE-Haus an der Rotherbachstraße 144 statt. Immer Dienstags von 16:30 – 17:30 Uhr. Telefon: 0157-34338624