Klinikum Westfalen bedankt sich bei Bevölkerung: Einhaltung von Auflagen hilft Überlastung der Gesundheitsversorgung zu vermeiden

Pflege, Ärzteschaft und Betriebsleitung des Klinikums Westfalen (Dazu gehört auch das Hellmig-Krankenhaus un Kamen.) wenden sich mit einem großen Dankeschön an die Öffentlichkeit in der Region. „Die Einhaltung von Auflagen durch die allermeisten Menschen in der Region haben es ermöglicht, dass wir in den Krankenhäusern bisher gut mit der Pandemie umgehen konnten. Unsere Mitarbeiter sind sehr dankbar dafür, dass speziell Überlastungssituationen in der Intensivmedizin bisher vermieden werden konnten“, so Hauptgeschäftsführer Stefan Aust, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer und Pflegedirektor Klaus Böckmann in einer gemeinsamen Stellungnahme. Deshalb wolle man auf diesem Weg die vielen positiven Botschaften aus der Bevölkerung zurückgeben. „Für dieses gute Miteinander sind wir sehr dankbar“, so die drei Klinikums-Vertreter.

Miteinander habe man bisher die Corona-Krise bewältigen können. Die Krankenhäuser des Klinikums Westfalen haben wie viele andere Häuser die Zeit seit Ausbruch der Pandemie genutzt, um sich intensiv auf die weitere Entwicklung vorzubereiten. „Wir haben unsere Intensivkapazitäten noch ausgebaut und dafür auch zusätzliches Personal für intensivmedizinische Betreuung schulen können. Wir haben Isolationsbereiche und separate Aufnahme- und Behandlungswege geschaffen und halten spezielle Stationen für die Betreuung von Covid-Patienten vor“, so Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer. In Abstimmung mit weiteren Krankenhäusern und den regionalen Gesundheitsämtern seien intensive Vorbereitungen auf weitere denkbare Entwicklungen erfolgt.
„Das bedeutet auch, dass wir die umfassende Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region auch in allen anderen Gesundheitsfragen weiter sicherstellen können. Es macht weiterhin Sinn, unkritisch verschiebbare Eingriffe zu vertagen, um jeder Zeit Optionen für die Corona-Entwicklung zu sichern. Jede medizinisch erforderliche Leistung wird aber in vollem Umfang angeboten“, betont Stefan Aust. Dies gelte natürlich erst recht für Notfallsituationen. Der Schutz vor Ansteckungsrisiken werde in den Krankenhäusern mit professioneller Expertise umgesetzt. Dafür sei man dort gut aufgestellt. „Es macht überhaupt keinen Sinn, persönliche Gesundheitsrisiken einzugehen, weil man den Kontakt zu Kliniken meiden will“, so Prof. Dr. Bauer. Dadurch gefährde man sich nur grundlos selbst. Auch viele ambulante Leistungen werden in den Häusern des Klinikums Westfalen weiterhin angeboten. „Es macht immer Sinn, im Zweifel telefonisch anzufragen“, so Stefan Aust.

Die positive Anteilnahme in der Bevölkerung sei auch bei den Pflegekräften im Klinikum Westfalen angekommen, so Pflegedirektor Klaus Böckmann. Über die Wertschätzung und viele kleine Unterstützungsaktionen freue man sich dort sehr. Für die kommenden Wochen komme es nun darauf an, das gute Miteinander mit gleichem Einsatz fortzusetzen. Die Einhaltung von Auflagen in der Bevölkerung sei weiterhin unverzichtbar, um die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser aufrecht zu erhalten. „Wir tun auf unserer Seite alles, um für Patienten mit Covid-Erkrankungen aber auch mit jedem anderen Krankheitsbild eine optimale Versorgung zu garantieren“, betonen Stefan Aust, Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer und Klaus Böckmann im Namen der gesamten Belegschaft der vier Krankenhäuser im Klinikum Westfalen, der beiden Dortmunder Knappschaftskrankenhäuser, des Hellmig-Krankenhauses in Kamen und der Klinik am Park in Lünen.




Coronavirus: 17 der 22 infizierten Bergkamen sind wieder gesund

Gute Nachrichten zum Wochenende: Die Zahl der gesundeten Personen im Kreis Unna nach einer Coronainfizierung steigt weiter. Mit Stand Freitag (17. April) waren 253 Menschen aus der Corona-Quarantäne entlassen worden. In Bergkamen sind es 17 der insgesamt 22 infizierten Personen. Dem gegenüber stehen 271 aktuell als infiziert registrierte Menschen. Davon werden 29 im Krankenhaus behandelt. Verstorben sind 22 Personen.

– Constanze Rauert / Kreis Unna –

Hier der Überblick über die Kommunen des Kreises Unna

16.04.2020 | 15 Uhr 17.04.2020 | 12 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 22 22 +0
Bönen 18 20 +2
Fröndenberg 138 141 +3
Holzwickede 18 18 +0
Kamen 13 13 +0
Lünen 95 98 +3
Schwerte 86 87 +1
Selm 51 52 +1
Unna 50 52 +2
Werne 41 43 +2
Gesamt 532 546 +14

Infizierte stationär

16.04.2020 17.04.2020 Differenz
Kreisweit 34 29 -5

Gesundete

03.04.2020  09.04.2020 17.04.2020
Bergkamen 11 17
Bönen 7 11
Fröndenberg 12 27
Holzwickede 4 8
Kamen 7 9
Lünen 29 48
Schwerte 39 55
Selm 35 37
Unna 18 26
Werne 9 15
Gesamt 105 171 253

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 12
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 3
Selm 1
Unna
Werne 1
Gesamt 22

 

Wichtige Rufnummern

  • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 / 9119 1001 (Mo.- Fr. 8 bis 18 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 34 64 65 100 und 0800 / 011 77 22 (Mo.- Do. 8 bis 18 Uhr, Fr.  8 – 12 Uhr )
  • Infotelefon des Kreises Unna: 0800 / 10 20 205 (Mo.-Do. 8 – 16 Uhr, Fr. 8 – 15 Uhr)
  • Infotelefon (für Unternehmen und Azubis) der IHK zu Dortmund:  0231 / 5417- 444 (zu den Geschäftszeiten)
  • Infotelefon (für Unternehmen) der WFG Kreis Unna: 02303 / 27-1690
  • Infotelefon der Erziehungsberatungsstelle (für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede): 02301 / 945940 (Mo.-Do. 8 – 15.45 Uhr, Fr. 8 – 12.30 Uhr)

Kreis und VKU organisieren Schulneustart

Nach dem aktuellen Beschluss der Landesregierung dürfen Schüler ab Donnerstag, 23. April teilweise wieder in die Schulen zurück. Deshalb ergreifen auch die fünf Berufskollegs des Kreises die notwendigen organisatorischen Maßnahmen. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung eines Raumnutzungskonzeptes zur Gewährleistung der Abstandsregelungen im Unterricht und in den Pausen sowie um die Planung des Personaleinsatzes.

Öffnen werden die Berufskollegs am kommenden Donnerstag dann für die Jugendlichen, die in diesem Schuljahr die schulische Ausbildung beenden möchten und dafür noch Prüfungen ablegen müssen, bzw. für die Schüler*innen, die mit den Noten des Abschlusszeugnisses die Vergabe eines Schulabschlusses erreichen. 




Zehn weitere Personen im Kreis Unna infiziert – zwei zusätzliche Todesopfer

Die Zahl der Infizierten steigt auch im Kreis Unna weiter. Am heutigen Donnerstag (16. April) waren 532 Erkrankte statistisch erfasst. Das ist ein Plus von 10 Personen gegenüber den Mittwochszahlen. In Bergkamen ist die Zahl der Infizierten konstant bei 22 geblieben

Erhöht hat sich auch die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf 22. Verstorben sind eine 75-jährige Frau, die im Schmallenbachhaus in Fröndenberg gewohnt hatte, und ein 76-jähriger Mann aus Schwerte.

– Constanze Rauert /Kreis  Unna –

Hier eine kurze Zusammenfassung der Beschlüsse von Bund und Länder von Mittwoch:

Foto: Bundesregierung

Der Überblick über die Lage in den Kommunen des Kreises Unna

15.04.2020 | 15 Uhr 16.04.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 22 22 +0
Bönen 18 18 +0
Fröndenberg 137 138 +1
Holzwickede 18 18 +0
Kamen 13 13 +0
Lünen 92 95 +3
Schwerte 84 86 +2
Selm 49 51 +2
Unna 48 50 +2
Werne 41 41 +0
Gesamt 522 532 +10

Infizierte stationär

15.04.2020 16.04.2020 Differenz
Kreisweit 38 34 -4

Gesundete

14. KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Gesamt 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 12
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 3
Selm 1
Unna
Werne 1
Gesamt 22

 




Inzwischen sind 522 Personen im Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert worden

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist von Dienstag auf Mittwoch um 27 auf 522 gestiegen. Allein in Fröndenberg sind es 13 neue Fälle. Dort sind inzwischen zwei Pflegeeinrichtungen von dieser tückischen Krankheit betroffen. In Werne sind 7 hinzugekommen und in Lünen 4. In Bergkamen ist die Zahl der infizierten Personen konstant bei 22 geblieben.

Auch am heutigen Mittwoch (15. April) ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu melden. Verstorben ist eine 98-jährige Frau, die zuletzt in einer Pflegeeinrichtung in Fröndenberg gewohnt hatte. In Frödenberg sind inzwischen 11 Todesopfer zu beklagen.

Der Kreis hat seine Abstrichstellen zur Ermittlung von mit dem Coronavirus infizierten Menschen geschlossen. Die Aufgabe übernommen hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Patienten werden vom behandelnden Arzt, vom ärztlichen Notfalldienst oder von einer Krankenhausambulanz per Fax in einem der drei Behandlungszentren der KVWL in Lünen, Unna bzw. Schwerte angemeldet. Die anschließende Terminvergabe erfolgt per SMS/Telefonanruf.

Mehr Infos gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus.

– Constanze Rauert –

 

Zahl der Fälle (aufsummiert)

14.04.2020 | 15 Uhr 15.04.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 22 22 +0
Bönen 17 18 +1
Fröndenberg 124 137 +13
Holzwickede 18 18 +0
Kamen 13 13 +0
Lünen 88 92 +4
Schwerte 84 84 +0
Selm 48 49 +1
Unna 47 48 +1
Werne 34 41 +7
Gesamt 495 522 +27

Infizierte stationär

14.04.2020 15.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 41 38 -3

Gesundete

14 KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Kreisweit 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 11
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 2
Selm 1
Unna
Werne 1
Kreisweit 20



Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle im Kreis Unna zu beklagen

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist erneut gestiegen und liegt aktuell bei 19 Personen. Am heutigen Dienstag (14. April) als verstorben gemeldet wurde eine 78-jährige Frau, die zuletzt im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg gelebt hatte. Erstmals ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch ein Toter in Werne zu beklagen. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann, der in einer Pflegeeinrichtung gewohnt hatte und positiv auf Covid 19 getestet worden war.

In Bergkamen hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen um einen auf insgesamt 22 erhöht. Davon gelten elf Personen mit dem Stand Gründonnerstag als wieder genesen.

Über die Ostertage waren der Gesundheitsbehörde aus Fröndenberg bereits drei Tote gemeldet worden. Dabei handelte es sich um zwei Bewohnerinnen des Schmallenbach-Hauses, die im Alter von 96 bzw. 74 Jahren verstarben, und eine 75-jährige Bewohnerin eines weiteren Pflegeheims in Fröndenberg. Bei der in Lünen verstorbenen Person handelt sich um eine 80-jährige, in häuslicher Umgebung lebende Frau. Über Ostern wurde zudem der erste, im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Todesfall in Selm registriert. Es handelt sich um einen 71-jährigen Mann, der ebenfalls in häuslicher Umgebung gelebt hatte.
Constanze Rauert – Kreis Unna

Der Überblick über die Lage in den Kommunen des Kreises Unna

13.04.2020 | 12 Uhr 14.04.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 21 22 +1
Bönen 17 17 +0
Fröndenberg 125 124 -1
Holzwickede 18 18 +0
Kamen 13 13 +0
Lünen 86 88 +2
Schwerte 83 84 +1
Selm 47 48 +1
Unna 47 47 +0
Werne 33 34 +1
Gesamt 490 495 +5

Infizierte stationär

13.04.2020 14.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 45 41 -4

Gesundete

14 KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Kreisweit 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 10
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 2
Selm 1
Unna
Werne 1
Kreisweit 19



Coronavirus: Inzwischen 17 Menschen im Kreis Unna verstorben

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Unna verstorbenen Personen ist über die Osterfeiertage auf nun insgesamt 17 gestiegen. Neu gemeldet wurden der Gesundheitsbehörde drei Tote aus Fröndenberg und eine Person aus Lünen. Erstmals gab es einen Toten in Selm.

Gestiegen ist auch die Zahl der Infizierten zwischen Gründonnerstag (9. April) und Ostermontag (13. April). Aktuell registriert sind 490 Erkrankte, das ist ein Plus von 52 Personen gegenüber dem letzten Update am 9. April (Stand 15 Uhr). (Constanze Rauert – Kreis Unna).

In Bergkamen ist die Zahl der Infizierten konstant bei 21 geblieben. Keine weiteren Corona-Fälle gab es seit Gründonnerstag auch in Kamen und Unna.

Hier der Überblick über die Kommunen des Kreises Unna

Bergkamen 21 21 +0
Bönen 15 17 +2
Fröndenberg 102 125 +23
Holzwickede 16 18 +2
Kamen 13 13 +0
Lünen 73 86 +13
Schwerte 81 83 +2
Selm 46 47 +1
Unna 47 47 +0
Werne 24 33 +9
Gesamt 438 490 +52

Infizierte stationär

09.04.2020 13.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 36 45 +9

Gesundete

14 KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Kreisweit 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 9
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 2
Selm 1
Unna
Werne
Kreisweit 17



Corona-Krise: Elf Bergkamenerinnen und Bergkamener sind inzwischen wieder gesund

Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Kreis Unna ist von Mittwoch um weitere 20 gewachsen. Aktuell sind am Donnerstag um 15 Uhr 438 Personen als infiziert gemeldet worden,. In Bergkamen sind 21 Coronavirus-Fälle gemeldet worden, einer weniger als am Mittwoch. Davon gelten inzwischen 11 Personen als gesundet, sodass am Donnerstag noch 10 Bergkamenerinnen und Bergkamener erkrankt sind.

Hier die Lage in den Kommunen des Kreises Unna:

08.04.2020 | 17 Uhr 09.04.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 22 21 -1
Bönen 14 15 +1
Fröndenberg 95 102 +7
Holzwickede 15 16 +1
Kamen 13 13 +0
Lünen 70 73 +3
Schwerte 77 81 +4
Selm 46 46 +0
Unna 45 47 +2
Werne 21 24 +3
Gesamt 418 438 +20

Infizierte stationär

08.04.2020 09.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 35 36 +1

Gesundete

14 KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Kreisweit 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 6
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 3
Schwerte 2
Selm
Unna
Werne
Kreisweit 12



Zwei weitere Todesfälle gemeldet

Auch am heutigen Donnerstag (9. April) wurden der Gesundheitsbehörde weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet werden. Dabei handelt es sich um eine in Holzwickede beheimatete Frau. Sie starb am 9. April im Alter von 83 Jahren. Am selben Tag verstarb auch ein 76-jähriger Mann aus Schwerte.

Constanze Rauert – Kreis Unna




Coronavirus: Soll ich mich testen lassen – Neue „CovApp.kreis-unna“ hilft bei der Entscheidung

Zu den am häufigsten gestellten Fragen gehört: Wer sollte sich auf das Virus testen lassen und wer nicht? Eine schnelle Entscheidungshilfe im Fragebogen-Format hat jetzt die Berliner Universitätsmedizin Charité mit der „CovApp“ zur Entlastung des Gesundheitsamtes, der Kliniken und Anlaufstellen im Internet veröffentlicht. Der Kreis Unna konnte die App übernehmen und hat sie jetzt freigeschaltet. Sie kann deshalb auch von Bergkamenerinnen und Bergkamenern genutzt werden. Die App kann über diesen Link aufgerufen werden: https://covapp.kreis-unna.de

Über eine „Web-Applikation“ werden Fragen zur persönlichen Lebenssituation, dem Gesundheitszustand und möglichen Symptomen gestellt. Am Ende bekommt jeder Nutzer eine individuelle Handlungsempfehlung sowie entsprechende Kontaktmöglichkeiten.

Den Fragebogen hat die Charité gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Data4Life entwickelt und kostenfrei zur Einbindung auf der eigenen Webseite bereitgestellt. Durch die Kreisverwaltung ergänzt wurden nur die lokal-spezifischen Kontaktdaten. Daten werden dabei übrigens nicht übertragen, sondern nur lokal auf dem Endgerät gespeichert.

Max Rolke – Kreis Unna

 




Verstorbene Bergkamenerin nicht mit dem Coronavirus infiziert, aber aktuell 22 bestätigte Fälle

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt weiter. Aktuell gibt es 403 laborbestätigte Fälle, 26 mehr als am Montag. In Bergkamen sind zwei Fälle hinzu gekommen, sodass es jetzt 22 sind. Allerdings hat sich inzwischen herausgestellt, dass die in der vergangenen Woche verstorbene Bergkamenerin nicht mit dem Coronavirus infiziert war. Das Labor hat sein ursprüngliches Ergebnis korrigiert, berichtet der Kreis Unna.

In der letzten Woche wurden aufgrund der Corona-Verdachtsfälle im Caritas Altenzentrum in St. Norbert in Lünen-Altlünen stichprobenartig Tests in der Einrichtung durchgeführt. Die Ergebnisse sind durchweg negativ.
Auch die eine Person, die in der letzten Woche positiv getestet worden war, ist nicht an Covid-19 erkrankt. Die fehlerhafte Testung wurde vom Labor über das Gesundheitsamt des Kreises an den Caritasverband bestätigt.
– Constanze Rauert / Kreis Unna  –

Hier der Überblick über die Kommunen im Kreis Unna:

06.04.2020 | 15 Uhr 07.04.2020 | 16 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 20 22 +2
Bönen 11 14 +3
Fröndenberg 90 92 +2
Holzwickede 13 15 +2
Kamen 12 12 +0
Lünen 59 64 +5
Schwerte 68 73 +5
Selm 43 45 +2
Unna 41 45 +4
Werne 20 21 +1
Gesamt 377 403 +26

Infizierte stationär

06.04.2020 07.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 32 35 +3

Gesundete

13. KW 14. KW Differenz
Kreisweit 38 105 +67

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen 0
Bönen
Fröndenberg 5
Holzwickede
Kamen
Lünen 3
Schwerte 1
Selm
Unna
Werne
Kreisweit 9



Coronavirus: Weiterer Todesfall im Kreis Unna

Im Kreis Unna ist erneut ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Es handelt sich um eine Frau (Jahrgang 1928). Sie starb am 5. April und wohnte zuletzt im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg. Damit ist Zahl der Corona-Todesfälle im Kreis Unna auf 10 gestiegen, darunter einer in Bergkamen.