ak-Dancers der ev. Friedenskirchengemeinde tanzten „beswingt“ in die Weihnachtspause
Die ak-Dancers der ev. Friedenskirchengemeinde tanzten „beswingt“ in die Weihnachtspause. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause fand am vergangenem Samstag der Weihnachtsball in den Räumlichkeiten des Thorheims statt.
Groß war die Resonanz und viele aktive Tänzer, aber auch Freunde und Bekannte haben das Tanzbein geschwungen und wurden zudem mit einem kleinen Rahmenprogramm auf das Weihnachtsfest eingestimmt. Nun gehen die AK-Dancers in die Weihnachtspause und Ende Januar wird dann wieder in den Räumen des Martin-Luther Hauses das „Parkett“ betreten. Dann werden die Kurse wieder Samstags im 2-wöchentlichen Rhythmus stattfinden. Ein neuer Anfängerkurs ist auch in Planung.
Neue Tänzer sind herzlich willkommen und können sich gerne bei Michael Krause und Kerstin Larm melden. (0160/98984400)
Öffnungszeiten der GSW-Bäder und Sauna Weihnachten 2022
Die Öffnungszeiten der Bäder und Sauna in Kamen, Bönen und Bergkamen gestalten sich in
den Weihnachtsferien 2022 wie folgt:
Ab Januar 2023 wird die Saunalandschaft in Bönen freitags um 22:00 Uhr (bisher 23:00 Uhr)
schließen.
Weitere Informationen zu den Bädern finden Sie auf www.gsw-freizeit.de.
Absage: Helgoland-Vortrag in der Ökologiestation wird ins nächste Jahr verschoben
Der Vortrag „ Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand, das sind die Farben von Helgoland“ am 8. Dezember muss leider auf 2023 verschoben werden.
Praxis-Workshop in der Ökologiestation: Trommeln-Kompaktkurs für Anfänger und Fortgeschrittene
Am Samstag, 17. Dezember, bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Djembe Kompaktkurs für Anfänger und Fortgeschrittene in der Ökologiestation an.
Von 11.00 – 15.00 Uhr üben erst beide Gruppen getrennt um ab 15.00 Uhr für eine Big-Djem-Jam gemeinsam aufeinanderzutreffen und zu trommeln. Mit Mamdou Beye Diop (Senegal) und Thomas Uken (Münster) ist es gelungen, zwei über das Ruhrgebiet hinaus bekannte Profi-Trommler für diese Veranstaltung zu gewinnen die die Teilnehmer in die Rhythmen einführen.
Begleitet werden die Teilnehmer von Mitgliedern der Djembe GmbH. Für das leibliche wohl während einer Mittagspause wird gesorgt. Allen Teilnehmern werden Original-Djembes für die Dauer der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
Die Kosten für diesen fünfstündigen Workshop betragen 70 Euro. Maximal können 15 Personen in jeder Gruppe teilnehmen.
Entdeckerpass 2022 für Familien: Verlängerung für Gewinnspiel bis Mitte Dezember
Was haben der „Jakobspilgerweg Werne-Cappenberg“, die „Emscher-Ruhr-Tour in Holzwickede“ und die „Spielplatzroute Unna“ gemeinsam? Richtig geraten! Es sind drei der zehn Rad- und Wandertouren des Familien-Entdecker-Passes für das Jahr 2022. Große und kleine Entdecker können noch bis 15. Dezember Touren sammeln und Preise gewinnen – die Frist zum 15. Oktober ist damit verlängert worden.
Auf den zehn Rad- und Wandertouren, auch zum Römerpark und zur Marina in Bergkamen, führt der Entdecker-Pass durch alle Städte und Gemeinden im Kreis Unna. Besonders spannend: Die Sehenswürdigkeiten, die auch für Kinder interessant sind und auf vielfältige Art und Weise zum Mitmachen einladen. Die Wandertouren sind in der Regel zehn Kilometer lang, die Radtouren 20 Kilometer. Einige sind teilbar, andere wiederum lassen sich durch einen Abstecher ergänzen und sind so perfekt für einen Familienausflug.
Touren sammeln und gewinnen
Wer eine Tour absolviert hat, kann sich diese im Pass stempeln lassen. Schon mit nur einem Stempel winken – bei Einsendung bis 15. Dezember – tolle Belohnungen. Pässe mit wenigstens drei Stempeln nehmen außerdem an einer Verlosung teil. In Aussicht stehen eine LWL-Familien-Museumskarte, Gutscheine für das Internationale Zentrum für Lichtkunst und für weitere Einrichtungen im Kreis Unna.
Tipp: Mitmachen lohnt sich – der Einsendeschluss ist jetzt vom 15. Oktober in den Dezember verlängert worden, weil erst wenige Lose in der Trommel sind. Sämtliche Touren und Karten inklusive der Stempelstellen finden sich auf www.kreis-unna.de/entdeckertouren.
– Max Rolke –
Gästeführerring Bergkamen lädt zum Spaziergang über den Ev. Oberadener Friedhof ein
Der Gästeführerring Bergkamen beendet seine offiziellen Aktivitäten im Jahr 2022 mit einem Spaziergang über den Evangelischen Friedhof in Bergkamen-Oberaden am kommenden Sonntag, 13. November.
Alle interessierten Teilnehmer*innen erhalten von Gästeführer Dieter Tatenhorst spannende Auskünfte zur Geschichte des Evangelischen Friedhofes sowie die ein oder andere Begebenheit und Kuriosität, die sich im Laufe des nunmehr über 100 Jahre alten Gottesackers ereignet hat. Herr Tatenhorst berichtet u.a. über die Anfänge der ersten Grundstückskäufe im Jahr 1919 und den Kampf der Oberadener Bevölkerung um den Erhalt ihres Ortsteilfriedhofes um die Jahrtausendwende. Zum Schluss erhalten die Anwesenden noch wissenswerte Informationen über die verschiedenen Bestattungsformen in diesen Tagen.
Gestartet wird zu dem gut eineinhalbstündigen Rundgang am Pavillon des Friedhofes an der Mühlenstraße in Bergkamen-Oberaden.
Termin: Sonntag, 13. November 2022, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Pavillon des Friedhofes an der Mühlenstraße
Dauer: ca. 1,5 Std.
Leitung: Dieter Tatenhorst
Für die Führung gilt eine Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen. Die Kosten betragen 3,00 Euro pro Person (Kinder bis zu 12 Jahren frei).
Praxis-Workshop für Erwachsene auf der Ökologiestation: Bienenwachstücher selber herstellen
Genug von Frischhalte- und Alufolie? Sie möchten etwas für die Umwelt tun? Die wiederverwendbaren Bienenwachstücher sind eine natürliche Alternative. Praktisch, wiederverwendbar und plastikfrei – zum Einwickeln und Frischhalten von Sandwiches, Brot, Obst, Gemüse, Käse uvm. und zum Abdecken von Schüsseln.
Dieser Workshop wird am Donnerstag 24. November in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr in der Ökologiestation angeboten. Die Teilnehmer lernen, wie die Bienenwachstücher hergestellt werden und erhalten Tipps und Tricks zur Handhabung, Reinigung und Pflege.
Das benötigte Material wird zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann gerne ein altes Bügeleisen, Zickzackschere oder Stoffschere mitgebracht werden. Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von Christiane Hüdepohl.
Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 35 Euro je Teilnehmer (in den Kosten sind die Honorarkosten, Material und Getränke enthalten). Teilnehmen können maximal 10 Personen.
Gästeführerring lädt ein: Rundgang über den Römerberg und Besuch der Holz-Erde-Mauer
Zum vorletzten Mal in diesem Jahr lädt der Bergkamener Gästeführerring alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 6. November, zu einem Spaziergang rund um den Oberadener Römerberg ein. Eine Station des Rundgangs ist die Holz-Erde-Mauer im Römerbergwald.
Unter der Leitung von Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter geht es ab 14.30 Uhr vom Startpunkt vor dem Eingang zum Stadtmuseum auf eine gut zweistündige fußläufige Erkundungs- und Besichtigungstour über das Gelände des früheren Legionslagers auf dem Römerberg. Dabei ist allerlei Wissenswertes über die römische Geschichte und das Lager selbst zu erfahren.
Während des Rundgangs werden mehrere markante Punkte des Lagers angesteuert und an Ort und Stelle direkt in Augenschein genommen, unter anderem natürlich auch die Rekonstruktion der früheren Holz-Erde-Mauer des Lagers nahe der katholischen St. Barbara-Kirche.
Für die Führung gilt eine Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen.
Endlich wieder Apfeltag auf der Ökologiestation: Mehr als ein Fest rund um die gesunde Frucht
Zwei bittere Jahre mussten Corona-bedingt die Freunde von „Malus (domestica)“ überstehen, bevor das Umweltzentrum Westfalen am Samstag wieder zum inzwischen legendären „Tag des Apfels“ auf die Ökologiestation einladen konnte. Übrigens zum 26. Mal. Zum Ausgleich schenkte dieser letzte Oktober-Samstag den rund 60 Ausstellern und den unzähligen Besucherinnen und Besuchern eitlen Sonnenschein und Temperaturen, über die wir uns in der guten alten Zeiten im Sommer gefreut hätten.
Ursprünglicher Kern dieser Veranstaltung war beim Start der Apfelkuchenwettbewerb. Diese Köstlichkeiten gab es auch diesmal, doch wer erst gegen 15 Uhr angekommen war, musste auf diese Leckereien verzichten. Entsprechen groß war am Stand der Waldschule Cappenberg die Nachfrage nach Waffeln. Doch auch hier musste man warten und konnte dabei beobachten, wie der Teig frisch angerührt wurde. Für die manchmal ungeduldigen Kinder gab es Stockbrot am Lagerfeuer oder Basteleien mit Kastanien und Eicheln.
Wer mehr über diese beliebte Frucht wissen wollte, konnte sich mit Pomologen unterhalten. Sie hatten eine Ausstellung mit zig Apfelsorten wie „Kardinal Rex“ oder die „Renette“ in ihren diversen Varianten mitgebracht. Nur Supermarkt-Äpfel wie die „Pink Lady“ gab es nicht. Wie lecker die heimischen Äpfel sind, konnten die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher draußen durch einen kräftigen Biss probieren. Dazu wurde frisch gepresster Apfelsaft angeboten.
Der Tag des Apfels hat sich in den zurückliegenden 27 Jahren zu einem Bauern- und Handwerkermarkt entwickelt mit einer Menge an Informationsangeboten von NABU, Fairtrade Bergkamen, ADFC und vielen anderen Organisationen. Dazu gehörte auch die NRW-Stiftung, die künftig auf der Ökologiestation ein Besucher- und Begegnungszentrum einrichten will.
Anfangs war es die Neuland-Bio-Bratwurst, die den Besucherinnen und Besuchern handfestere Nahrung beim Tag des Apfels bot. Am Samstag gab es dazu auch Köstlichkeiten von den Heckrindern in Werne und vom Damwild aus Bergkamen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte diesmal die Band „schwarz/rot Atemgold 09“ aus Dortmund mit einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Jazz, Ska und Weltmusik.
Ökologiestation
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Freizeit-Verkehrswende: Mit den „Öffis“ mitten in den Pott
Nettes Ausflugsziel – die Marina in Rünthe. (Foto A. Milk)
von Andreas Milk
Zugegeben: Dieser Buchtipp kommt ziemlich spät. Noch besser gepasst hätte er in die glorreiche Zeit des 9-Euro-Tickets. Vielleicht kriegen Bund und Länder ja eine erschwingliche Nachfolge geregelt. Jedenfalls: Die 41 Ausflugsziele in dem Band „Ab ins Grüne“ sind eine Reise mit den „Öffis“ wert. Und das ist gerade das Praktische an dem Ruhrpott-Reiseführer: Alle vorgestellten Ziele lassen sich flott mit Bus und Bahn erreichen.
Autor Michael Moll findet: „Von der Ruhrmündung in Duisburg bis in die alte Stadt Unna, von Haltern am See bis zum Essener Siepental: Das Ruhrgebiet hat jede Menge sehenswerte Reiseziele zu bieten.“ Recht hat der Mann. Und ich muss zugeben, dass ich die meisten dieser Ziele noch nicht kenne, selbst wenn sie kaum mehr als eine, anderthalb Stunden vom Kamener Bahn- oder Bergkamener Busbahnhof entfernt liegen.
Höchste Zeit, das zu ändern. Tagesausflüge als Mini-Urlaube sind einfach eine feine Sache. Wer mit Kurz- und Kürzestreisen anfangen möchte: Molls Taschenreiseführer nennt als attraktive Touristen-Destinationen für zwischendurch die Rünther Marina oder die Halde Großes Holz, Wernes Altstadt oder Unnas Lichtkunst. Zu Fuß und/oder mit dem Rad: Es gibt Tourenvorschläge für die Stadtregionen Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg – alles eigentlich ziemlich nah. Man muss bloß in die Pötte kommen. Beziehungsweise mitten in den Pott. Akuter Meeresküsten-Entzug? Kenne ich! Und ich darf aus Erfahrung sagen: Ein Blick auf den Kemnader See zwischen Bochum und Hattingen ist auch fein, wenn’s denn mangels Urlaubstagen nur für einige Stunden Auszeit reicht.
„Ab ins Grüne“ bietet einen Kartenteil, -zig Fotos, detaillierte Beschreibungen der vorgeschlagenen Routen und natürlich die geeigneten Stationen von Regionalzügen, Bussen, S- und U-Bahnen. Da kann die Freizeit-Verkehrswende im VRR-Gebiet losgehen.
Michael Moll: „Ab ins Grüne – Ausflüge im Ruhrgebiet“; 144 Seiten; via reise verlag, 14,95 Euro
GSW-Skaterpark am ehemaligen Wellenbad wird aufgebaut: In etwa drei Wochen nutzbar
Tonnenweise Beton wurden am gestrigen Donnerstag auf dem Parkplatz am Häupenweg bewegt. Die einzelnen Elemente für die Skateanlage sind durch Spezialfirmen angeliefert worden.
Die Skateanlage besteht aus neuen und vorhandenen Skateelementen, die am städtischen Baubetriebshof zwischengelagert waren. Die Altelemente werden vor Ort saniert und überarbeitet. Insgesamt ist die Anlage nun rund 600 m² groß.
Genutzt werden kann die Fläche in etwa 3-4 Wochen. Bis dahin müssen die sanierten Betonteile noch aushärten und einige sicherheitsrelevante Absperrungen aufgebaut werden. Entsprechend milde und trockene Witterung vorausgesetzt, können die Bergkamener Skater:innen die Anlage dann bereits in diesem Jahr befahren.
Die offizielle Einweihung erfolgt im Frühjahr. Das städtische Kinder- und Jugendbüro und der Sponsor der Skateanlage, die Gemeinschaftsstadtwerke, werden dann den zukünftigen „GSW-Skatepark“ eröffnen.