Ausflug der Overberger SPD nach Giethoorn in Holland

Der SPD Ortsverein Overberge lädt ein zum Mitgliederausflug am Samstag, den 20.Juli, nach Giethoorn in Holland. Abfahrtzeit des Busses ist um 8 Uhr an der Gaststätte Brügmann.

Die Grachten und die zahllosen hohen Holzbrücken haben Giethoorn den Namen“das Holländische Venedig“ gegeben. Die mit Schilfdächern gedeckten Bauernhäuser und der Reiz der Umgebung geben Giethoorn dieses besondere Flair. Das langgedehnte Dorf liegt im Herzen eines des größten Gebiete des Naturschutzvereins De Wieden, zusammen mit dem benachbarten Nationalpark De Weerribben verfügt De Wieden über das größte ununterbrochene Tieflandsmoorgebiet in Nordwest-Europa dar.

Der Unkostenbeitrag für diesen Ausflug beträgt 12,50 Euro pro Person. Anmeldung bis zum 10. Juli 2013 bei Willi Muche, Tel. 02307 / 87461 oder bei  Uwe Reichelt,  Tel. 02307 / 80779.




Schwimmbäder auf dem Prüfstand

Keine guten Nachrichten von der Bade-Front. Der Ist-Stand von sieben Bädern in Bergkamen, Kamen und Bönen ist wohl dauerhaft nicht zu halten.

Das Hallenbad in Bergkamen.
Das Hallenbad in Bergkamen.

„Sieben Bäder in einer Region mit 120.000 Einwohnern. Andere Regionen oder Städte mit der gleichen Einwohnerzahl haben deutlich weniger Einrichtungen“, sagte am Mittwoch Robert Stams, Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke. Seine GSW betreiben allein in Kamen vier Bäder plus zwei in Bergkamen und ein noch recht neues Bad in Bönen. Hinzu kommt die Eissporthalle in Bergkamen. Und alleine die drei Einrichtungen in Bergkamen fahren jährlich 2 Mio. Euro Miese ein. Tendenz steigend.

„Wenn bei uns jemand eine nicht ermäßigte Eintrittskarte für 3,80 Euro kauft, müssten wir theoretisch jeweils 12,50 Euro oben drauf legen. Dann wären alle Kosten gedeckt“, sagte Robert Stams im Bergkamener Ausschuss für Schule, Sport und Weiterbildung. Und er sagte wörtlich: „Wir müssen Veränderungen vornehmen.“

Mehrere Aspekte bereiten den GSW Kopfzerbrechen:

– der demografische Wandel und damit die sinkenden Zahl der Badegäste,

– das veränderte Freizeitverhalten; so bleibt den Schülern wegen des Nachmittagsunterrichts kaum noch Zeit, etwa einem Schwimmverein beizutreten,

– steigende Energie- und Lohnkosten,

– die schlechte, teilweise 40 Jahre alte Gebäudesubstanz vieler Bäder.

„Nicht nur die Lebenserwartung der Technik endet irgendwann. Wir wissen nicht, wie lange die Betonkörper, die ständig hoher Luftfeuchtigkeit und Chlor ausgesetzt sind, noch durchhalten“, sagte Stams.

Die Politiker verstanden den Wink mit dem Zaunpfahl. Jens Schmülling (SPD) sprach aus, was die meisten dachten: „Müssen wir mit einer Schließung der Bergkamener Einrichtungen rechnen – etwa zu Gunsten eines neuen Bades wie in anderen Städten?“

Sportdezernent Horst Mecklenbrauck kam Robert Stams mit einer Antwort zuvor: „Das ist doch schon geschehen. Wir haben in Bergkamen bereits zahlreiche Lehrschwimmbecken und das Freibad Mitte geschlossen sowie die Kleinschwimmhalle in Oberaden. Ich sehe deshalb jetzt keine Notwendigkeit, in Bergkamen ein Bad zu ersetzen oder abzugeben. Aber wir müssen investieren.“ Und dann fügte er hinzu: „Aber das kann ich nicht für Kamen sagen.“

Steht also ein Kamener Bad auf dem Prüfstand? Dort wurde doch auch erst vor kurzem das kleine Freibad in Heeren geschlossen.

Dazu Robert Stams: „Wir müssen derzeit die Situation definieren und Schritte zu einer Veresserung einleiten. Das wird nicht heute und auch nicht morgen geschehen.“  Fest stehe nur, dass die Situation nicht so bleiben werde und auch nicht bleiben könne wie derzeit, sagte er.

Mit kleineren Maßnahmen wollen die GSW schon jetzt zumindest für eine Steigerung der Besucherzahlen (400.000 pro Jahr in allen Einrichtungen, davon etwa die Hälfte Schul- und Vereinssport)  sorgen. So soll Firmen ein betriebliches Gesundheitsmanagement (z.B. Schwimmen) angeboten werden, Aqua- und Schwimmkurse sollen durchgeführt und Wellnesstage eingerichtet werden. Am 14. Juli wird zudem die Deutsche Meisterschaft im Badewannenrennen viele Besucher nach Kamen locken; und in Bergkamen gibt es eine Woche später im Wellenbad eine Poolparty. Gleichzeitig wird nach weiteren Energiesparmöglichkeiten gesucht; und auch die Dienstpläne der 44 Mitarbeiter in den Freizeiteinrichtungen sollen optimiert werden.

Übrigens: Egal, zu welchem Schluss die GSW kommen werden: Die Schließung oder auch der Neubau einer Einrichtung ist immer nur mit der Zustimmung des jeweiligen Stadtrates möglich.

Claudia Behlau




Barrierefreien Rundwanderung über den Nordberg bis zur Zeche Grimberg 1/2

Die Möglichkeit zur Teilnahme an einer sachkundig geführten und barrierefreien Rundwanderung über den Nordberg, durch die „Alte Kolonie“ und den so genannten „Zechenpark“ bis hin zum Standort der früheren Zeche Grimberg I/II  bietet der Gästeführerring Bergkamen allen interessierten Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag, 7. Juli, an.

Gestartet wird zu der etwa zweieinhalbstündigen Fuß-Wanderung um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof).  Die Leitung liegt in den Händen von Gästeführer Gerd Koepe, der mit seinem Heimatstadtteil Bergkamen-Mitte, seinen Menschen und seinen Vereinen eng verwachsen und vertraut ist.

Mit ihm können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Exkursion nicht nur tief in die Geschichte des Stadtteils Bergkamen-Mitte und der früheren Altgemeinde Bergkamen eintauchen, sie können sich von ihm auch anschaulich über den unübersehbaren Wandel des Nordbergs und seiner Umgebung sowie über den Werdegang und das Ende der einstigen großen Bergkamener Doppelschachtanlage Grimberg I/II  unterrichten lassen.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundwanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei.




Fahrradtour durch Bergkamen auf den Spuren des Strukturwandels

Zu einer Fahrradrundfahrt mit einem aktuellen und durchaus spannenden Bezug lädt der Gästeführerring Bergkamen interessierte Bürgerinnen und Bürger am kommenden Samstag, 6. Juli, ein. Mit Gästeführer Klaus Holzer begeben sich die Teilnehmer auf eine Entdeckungsreise, auf der den Spuren des Strukturwandels in dieser Region gefolgt werden soll.

Dazu Klaus Holzer: „In den letzten Jahrzehnten hat das gesamte Ruhrgebiet mit dem allmählichen Rückzug von Kohle und Stahl einen Strukturwandel durchgemacht, der durchaus mit dem Strukturwandel vor 150 Jahren – Einzug des Bergbaus in den Raum Kamen/Bergkamen – zu vergleichen ist, nur jetzt eben in genau umgekehrte Richtung. Ich möchte Personen, die sich für diese Thematik und vielfältigen technischen Wandel interessieren,  die Gelegenheit geben, während einer gut dreistündigen Rundfahrt per Fahrrad den Ausprägungen dieses Strukturwandels anhand von prägnanten Beispielen auf Bergkamener Stadtgebiet nachzugehen und nachzuspüren.“

Die geplante Tour beginnt am kommenden Samstag um 14.00 Uhr im Sportboothafen Marina in Rünthe an der Promenade am Hafenbecken hinter dem Hotel „Neumanns Nautilus“ und führt über von dort aus in Richtung Kraftwerk und Ökostation. Die Teilnehmer erfahren während der Exkursion aber auch Wissenswertes über die Halde – sie wird nicht bestiegen – und die frühere Industrie und fahren dann durch den Wald um den Beversee zurück zur Marina Rünthe. Es gibt ausführliche Informationen zu allen Anlaufpunkten und am Ende der Rundfahrt in der Marina gegen etwa 17.30 Uhr schließlich auch noch eine Einordnung in allgemeine Zusammenhänge.

Klaus Holzer bittet alle Teilnehmer darum, zu der Fahrt möglichst auch Ferngläser mitzubringen. Angesichts der Länge der Tour sollten Interessierte, so Holzer, überdies etwas zur Stärkung für unterwegs dabeihaben.

Für die Teilnahme an der Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von fünf Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei.




Feuer, Fledermäuse und viel Musik bei der Extraschicht

Nicht vergessen! Am Samstag, 6. Juli, ist die „Nacht der Instrustriekultur“ mit ihrer „Extraschicht“ zum ersten Mal auch in Bergkamen zu Gast. Die Besucher dürfen sich auf das Wuppinger Orchester Europa und das Sven Bergmann Trio auf der der Ökologiestation freuen. 

Wuppinger Orchestre  l’Europa
Wuppinger Orchestre l’Europa

Gleich zwei herausragende Musikgruppen werden die Besucher bei der ExtraSchicht am 6. Juli an der Ökologiestation empfangen.

Sven Bergmann Trio und Frank Wuppinger Orchestré Europa spielen ab 18.00 Uhr Folk, Jazz und Weltmusik aus Europa ein besonderes Musik- und Hörerlebnis für die ganze Familie und Musikfans.

Inspiriert durch seine vielen Reisen in die verschiedensten Gegenden und Länder Europas gründete Gitarrist & Komponist Frank Wuppinger 2003 das „Orchestre Europa“. Schon der Name der Band zeigt die Lust an der Stilmischung, und so bezeichnet er die Musik seiner Gruppe auch gerne als Cross-Over-Weltmusik. Frank Wuppinger hat sich durch zahlreiche Konzerte und Tourneen im In- und Ausland einen beachtlichen Namen in der Liga junger aufstrebender Gitarristen erspielt und vor allem die eigenen Kompositionen des Gitarristen spiegeln seinen individuellen Stil wieder, in dem sich Jazz und Folklore sowie Klassik und Weltmusik vereinen. Begleitet wird Frank Wuppinger durch vier hervorragende Musikern, die nicht zuletzt durch ihre Referenzen schon Großes Versprechen. Klaus Marquardt an der Violine, Tino Derado am Akkordeon, Marco Kühnl am Bass und Matthias Rosenbauer am Schlagzeug sorgen für ordentlich Dampf auf ihrer Reise durch das Beste aus diversen Folk-Welten. Die Gruppe improvisiert über alte europäische Musik, schlägt die Brücke ins Heute, spielt zum Tanz aus, schafft Fernweh und nicht zuletzt ein Stückchen Nostalgie. Das Repertoire reicht von Osteuropa und dem Balkan über Frankophones bis hin zum keltischen Kulturkreis. Das Publikum kann sich auf virtuose, gleichzeitig aber verspielte musikalische Reiseberichte freuen!

Das Sven Bergmann Trio spielt unterhaltsamen Jazz – Eigenkompositionen von Sven Bergmann bis zu bekannten Filmmusiken und Titeln.

Sven Bergmann Trio: Sven Bergmann (Klavier), Uli Bär (Kontrabass), Matthias Rumpf (Schlagzeug)

Beide Musikgruppen wurden vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen eingeladen und werden vom Kultursekretariat Gütersloh gefördert.

Highlights:

18.00 – 01.00 Uhr Cross-Over-Weltmusik (live) und weitere Gruppen und SolistInnen

18.00 – 01.00 Uhr  Naturerlebnis: Wasser, Insekten, Fledermäuse u. m.

22.00 – 02.00 Uhr  Feuer und Illumination

Preise:

Tickets gibt noch bis zum 5. Juli im Vorverkauf. Am Veranstaltungstag gibt es nur noch Kontrollband/Ticket („Tageskasse“) zum Preis von 18,- Euro. Es gibt keine Ermäßigung!

Die Card-Leistung „Pro RUHR.TOPCARD 50%“ gilt nur auf das reguläre Einzelticket im Vorverkauf. Der Preis liegt einheitlich bei 7,50 Euro. RUHR:TOPCARD-Inhaber erhalten an der Tages- bzw. Abendkasse am 6. Juli keine Ermäßigung auf das ExtraSchicht-Kontrollband!

 Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf: 15,- Euro

Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf ermäßigt: 12,- Euro

Hardticket „4-Personen-Ticket“ Vorverkauf: 50,- Euro

Kontrollarmband Einzelticket Tageskasse: 18,- Euro, keine Ermäßigung!

Spielort-Ticket ( nur als Hardticket an der Ökologiestation erhältlich): 10,- Euro

Weitere Infos unter www.extraschicht.de

Die Tickets für die Bergkamener ExtraSchicht-Veranstaltung sind erhältlich in der Ökologiestation des Kreises Unna/Umweltzentrum Westfalen, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen (Tel: 02389/98 09 11) und unter www.extraschicht.de/tickets. Das Einzelticket Vorverkauf RUHR.TOPCARD gibt es in Bergkamen ausschließlich im Rathaus/Bürgerbüro.

 

 

 

 




GSW öffnen ab Mittwoch, 3. Juli, wieder das Wellenbad in Weddinghofen

Ab Mittwoch, 3. Juli, ist das Wellenbad in Bergkamen wieder geöffnet. Gleichzeitig bleibt das Hallenbad in Bergkamen für die Öffentlichkeit geschlossen.  Die Öffnungszeiten des Wellenbades in Bergkamen lauten: Montag bis Sonntag 10:00 – 19:30 Uhr

Die GSW passen die Öffnung ihrer Freizeiteinrichtungen jederzeit flexibel an die Wetterbedingungen an und stellen den Bürgern somit bei jeder Wetterlage mit ihren Hallen- und Freibädern permanent Schwimmmöglichkeiten in Kamen, Bergkamen und Bönen zur Verfügung.

Alle Informationen zu den Freizeiteinrichtungen der GSW sind auch im Internet unter www.gsw-kamen.de/freizeit erhältlich.




Erste „Stadt-Rallye“ des Gästeführerrings führt durch das gesamte Stadtgebiet

Der Bergkamener Gästeführerring bietet am kommenden Sonntag, 7. Juli, unter der Leitung der beiden Gästeführer Andrea Wißmann und Dieter Heise zum ersten Mal eine Bergkamener Stadtrallye an. Diese Rallye ist für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen konzipiert, die das Stadtgebiet einmal mit Spaß und detektivischem Spürsinn auf eigene Faust erkunden wollen.

Die Rallye beginnt um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof). Hier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst  eine genaue Einweisung und bekommen einen Fragenkatalog mit neun Fragen über die Stadt und ihre Stadtteile ausgehändigt.

Zur richtigen Beantwortung dieser Fragen müssen bis zum späten Nachmittag alle sechs Stadtteile besucht werden. Dabei ist es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern freigestellt, ob sie  je nach Wetterlage sowie nach Lust und Laune per Fahrrad, mit dem eigenen Pkw oder auch zu Fuß auf ihre  entsprechende Erkundungstour gehen.

Die Gästeführer Andrea Wißmann und Dieter Heise betonen, dass es für alle Teilnehmer notwendig ist, sich schon selbst „auf die Socken“ zu machen, denn nach ihrer Aussage ist ein „ergoogeln“ der Antworten zum Fragenkatalog am heimischen PC unmöglich.

Zur Bewältigung der Aufgaben und Beantwortung der Fragen sollten die Teilnehmer einen Stadtplan und eine Bastelschere sowie Grundwissen über ihre Heimatstadt mitbringen. Gefragt sind als Rüstzeug weiterhin logisches Denken, Kombinationsgabe und die Bereitschaft, ein kleines Märchen zu lesen. Als hilfreich kann sich möglicherweise auch die Fähigkeit erweisen, Himmelsrichtungen bestimmen und Baumarten von einander unterscheiden zu können.

Die geplante Stadtrallye endet um 17 Uhr wieder am Rathaus, wo anschließend die Antworten zu den ausgegebenen Fragen ausgewertet und die bestplazierten Teilnehmer mit kleinen Sachpreisen ausgezeichnet werden. Für die Teilnahme an der Rallye, die aus versicherungsrechtlichen Gründen auf eigene Gefahr erfolgen muss, zahlen Erwachsene fünf Euro, für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei.




Seniorensportverein lädt jeden Mittwoch ein zum Nordic Walking Treff

Der Seniorensportverein Bergkamen bietet für alle Interessierte jeden Mittwoch von 17.45 bis 19 Uhr einen Nordic Walking Treff an, der von einem ausgebildeten Physiotherapeuten und Nordic Walking Instruktor geleitet wird. Treffpunkt ist der Parkplatz Schacht Grimberg 3/4  Schulstr./Kleiweg in Bergkamen-Weddinghofen.
Alle Interessierten, sowohl Senioren als auch Nicht-Senioren, sind willkommen.Das Training findet bei jeder Witterung statt. Es sollte dem Wetter angepasste Sportbekleidung getragen werden. Als geeignete Schuhe empfehlen wir Lauf- oder leichte Trekkingschuhe. Nähere Informationen unter 0178 2528580



Kindercamp bei den Pfadfindern – Die jüngsten Bergkamener kennen kein schlechtes Wetter

Schlechtes Wetter? Das kennen Bergkamener Kinder nicht, jedenfalls die 30 Mädchen und Jungen nicht, die an diesem Wochenende sich im gemeinsamen Zeltlager des Pfadfinderstamms Pentragon und des Jugendamts teilnehmen.

Kindercamp (2)Am späten Freitagnachmittag wuchs mit Unterstützung der Eltern auf dem Pfadfindergelände an der Erich-Ollenhauer-Straße eine kleine Zeltstadt. Die Väter und Mütter beschwerten sich allerdings darüber, dass an diesem Wochenende mehrer Kindercamps, unter anderem auf der Ökologiestation, stattfinden. So hätten sie jetzt nur ein kinderfreies Wochenende.

Bastelaktivitäten im großen Aufenthaltszelt standen am ersten Abend auf dem Programm. Unter anderem bemalten die kleinen Camper T-Shirts mit bunten Motiven und mit ihrem Vornamen. Das macht es einfacher, sich gegenseitig kennenzulernen.

Weil es ohnehin zum Abendbrot Pizza gab, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Auch wenn die Kinder auf ihre Lieblingsspielzeuge wie Handys, Smartphones, MP3-Player und anderes mehr verzichten mussten. Dafür starteten sie am Samstagmorgen zu einem Geländespiel in den benachbarten Wald.

Schon die Vorbereitungen waren so aufregend, dass sie den Besuch von Christian Scharwey gar nicht richtig bewerkten. Scharwey hatte im Herbst die Aufgaben von Stadtjugendpfleger Udo Preising übernommen, der über viele Jahre das Kinderzeltlager organisiert hat. Weil Christian Scharwey weiterhin auch als Streetworker tätig ist, gab es eine Neuaufteilung seines Aufgabenbereichs als Stadtjugendpfleger. „Da lag es eigentlich nahe, sich an die Pfadfinder zu wenden“, erklärte er.

Zwei Betreuer kommen sogar aus Niedersachsen

Kindercamp (1)Und die Bergkamener Pentragon-Pfadfinder? Denen macht es offensichtlich großen Spaß, sich um eine größere Zahl von Kindern zu kümmern, von denen sie viele vorher noch nie gesehen haben. Stammesführerin Pia Müller kümmert sich kaum um den Besuch. Viel lieber organisiert sie die Schnitzeljagd. Sie wie auch die übrigen elf Betreuerinnen und Betreuer sind in vielen Schulungen dafür ausgebildet worden. Verstärkt wird dieses Team übrigens von zwei Pfadfindern aus Niedersachsen. Dass man sich gegenseitig auch über Landesgrenzen unterstützt, ist bei den St. Georgs-Pfadfindern, an die sich der Stamm Pentragon angeschlossen hat, üblich. Bergkamener fahren dann für solch ein Wochenende auch bis nach Bayern.

Zwischendurch diskutierte Pia Müller mit den anderen Mitgliedern des Führungsgremiums, ob sie sich am großen Zeltlager des St. Georgs-Pfadfinder auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Rom beteiligen sollen. Dabei sagte sie sofort, dass sie davon nichts hält. Der Preis von 700 Euro für sieben Tage in Luxuszelten ohne Fahrt ist ihr zu hoch. „Wir bleiben lieber bei unseren Fahrten ins Sauerland oder anderen Gebieten in der Nähe“, bekräftigte Christian Stork. In diesen Sommerferien geht es vom 29. Juli bis 5. August ins Sommerlager bei Telgte.

Bei den Pfadfindern herrscht eigentlich ein generelles Elektronikverbot und nicht nur beim Kinderzeltlager an diesem Wochenende. Bewusst verzichten sie zu Beispiel auf die moderne GPS-Technik, um sich im unbekannten Gelände zurechtzufinden. „Dafür brauchen wir nichts anderes als eine Wanderkarte und einen Kompass“, erklärte Christian Stork.

Elektronikverbot und Fahnenklau

Kindercamp (6)Allerdings so ganz geht es doch nicht. Beim Kindercamp sind tatsächlich zwei Handys im Einsatz. Die werden nicht offen gezeigt. Sie sind aber sofort einsatzbereit. „Für Notfälle“, wie Christian Stork erklärt.

Eins dieser Handys hütete Dennis während seiner Nachtwache. Es hätte ja sein können, dass eins der Kinder aufwacht. Nachtwache schieben die Pentragon-Pfadfinder aber auch, damit Mitglieder anderer Gruppen ihnen nicht die Stammesfahne klaut, die an einem Mast flattert. Da ist ein beliebter Sport. Die Fahne ist dann natürlich nicht ganz weg. Doch wer sie wiederhaben möchte, muss sie auslösen.

Dennis hat seine Sache gut gemacht. Die Kinder sind hervorragend durch die Nacht gekommen. Und auch die Fahne ist immer noch da. Dennis verschläft den Besuch von Christian Scharwey in einer Blockhütte. Zumindest im Unbewussten war er dann froh, als die gesamte Meute zu ihrem Geländespiel im Wald aufbrach.

Kindercamp (8)




Wer will den „Schacht III“ haben?

Wer will den „Schacht III“ haben? Die Stadt Bergkamen will das Veranstaltungszentrum in Rünthe verkaufen. Ab 2015 ist es zu haben.Interessierte können die Unterlagen für die alte  Waschkaue der ehemaligen Schachtanlage Werne III schon jetzt im Rathaus anfordern.

Am liebsten würden die Verantwortlichen im Rathaus das Gebäude veräußern. Doch eine Verpachtung ist ebenfalls möglich.

Das Gebäude wurde von der Stadt Bergkamen im Jahre 1986 von der Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (LEG) erworben und in den Jahren 1988 – 1990 mit finanziellen Zuwendungen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen durch die Stadt saniert und wird seitdem als multikulturelles Begegnungszentrum genutzt.

Im Erdgeschoss des Gebäudes ist auf der Grundlage eines unbefristeten Mietverhältnisses seit Beendigung der Sanierungsmaßnahmen u. a. eine Behindertenwerkstatt des Evangelischen Perthes-Werkes e. V. in Münster untergebracht.

Vorhandene Umkleide- und Sanitärräume werden von den auf der angrenzenden Sportanlage spielenden Vereinen genutzt.

Der Pächter des Veranstaltungszentrums im Obergeschoss führt dort derzeit vor allem Großveranstaltungen wie türkische Hochzeiten durch. Teilweise sehr zum Unwillen der Anwohner, die sich durch die vielen an- und abfahrenden Autos gestört fühlen.

Prägender Bestandteil des Obergeschosses ist hier eine ca. 650 Quadratmeter große Veranstaltungshalle, die über ein Foyer erreicht und ergänzt wird durch angrenzende Sanitär-, Lager- und Nebenräume. Die Stadt hat das Veranstaltungszentrum nach der erfolgten Sanierung zunächst selbst bewirtschaftet. Seit 1995 wird dieser Bereich der Allround Event Veranstaltungsagentur zur Verfügung gestellt, die auch die Räume der ehemaligen Stadtbücherei Rünthe nutzt.  Beide Verträge enden am 31.12.2014 und können zu diesem Zeitpunkt gekündigt werden.

Die Stadt Bergkamen möchte und muss aus finanziellen Gründen (Haushaltssicherungskonzept) den  Gebäudekomplex sowie der dazugehörigen Außenanlagen verkaufen. Sofern der Rat in seiner Juli-Sitzung zustimmt, soll sofort mit der Vermarktung begonnen werden. Gewährte Zuwendungen brauchen nicht zurückgezahlt werden, da die Zweckbindung inzwischen abgelaufen ist.

Für die bisherigen Mieter besteht somit natürlich auch die Möglichkeit, sich an dem Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen. Das Evangelische Perthes-Werk hat allerdings schon 2012 mitgeteilt, dass es  kein Interesse am Erwerb hat und auch eine Nutzung des derzeitigen Veranstaltungsbereiches nicht in Frage kommt.

Interessenten können im Rathaus bei Herrn Brauner ein Exposé anfordern, Mail: r.brauner@bergkamen.de, Tel. 02307 / 954-420.

Und was kostet der Spaß? Ihre Vorstellungen zum Kaufpreis oder einem möglichen Pachtzins sollen die Interessenten selbst benennen. Die Stadt Bergkamen will dann – nach Absprache mit dem Rat – dem überzeugendsten Angebot den Zuschlag erteilen.




Seifenkisten rollen wieder

Ein besonderes Jubiläum feiert das Bergkamener Seifenkistenrennen am Sonntag, 7. Juli: Die 30. Auflage des traditionellen Rennens startet dann wieder auf der Alisostraße.

Foto: Stadt Bergkamen
Foto: Stadt Bergkamen

Rennleiter Michael Sulitze kann wieder Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßen. Neben den Wertungsläufen zum deutschen Seifenkistenderby wird auch wieder die Bergkamener Stadtmeisterschaft ausgefahren. In den Klassen Junior, Senior und XL-Elite wird um Punkte und Pokale gefahren.

Neben dem eingespielten Team der Seifenkistengruppe tragen noch viele weitere freiwillige Helfer zum Gelingen der Veranstaltung bei. So helfen etwa die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk beim Auf- und Abbau von Strecke und Zelten.

Für die Zuschauer wird neben spektakulären und rasanten Rennen auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Hüpfburg, Tombola sowie Bastel- und Spielangebote warten auf die Besucher. Es werden auch zwei Seifenkisten mit BVB-Logo vor Ort sein, in denen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene fotografieren lassen können. Die Bilder können dann auch direkt mitgenommen werden. Für das leibliche Wohl der Besucher ist natürlich auch gesorgt.

Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Roland Schäfer übernommen. Als weitere Ehrengäste werden die Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (CDU), Oliver Kaczmarek (SPD) und Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/Die Grünen) an der Rennstrecke erwartet.

Der 30. Bergkamener Seifenkisten Grand Prix startet am Sonntag, 7. Juli um 11 Uhr an der Alisostraße in Oberaden. Die Siegerehrung durch Bürgermeister Roland Schäfer findet um 17 Uhr statt.