Weddinghofen früher und heute – Rundwanderführung am kommmenden Sonntag

„Weddinghofen früher und heute“ – unter diesem Motto steht eine fußläufige Führung des Gästeführerrings Bergkamen, die am kommenden Sonntag, 1. Oktober, unter der Leitung von Gästeführer Klaus Lukat stattfindet.

Gestartet wird zu der gut zweieinhalbstündigen Rundwanderung, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, um 10 Uhr am Häupenweg vor dem Restaurant Olympia/ Zur alten Post.

Klaus Lukat wird während der Führung die Geschichte und die Besonderheiten der früheren „Kuckuck“-Gemeinde vorstellen, die seit 1966 als Stadtteil zu Bergkamen gehört. An etlichen Wegstationen zeichnet er dann die Entwicklung und den Wandel Weddinghofens vom bäuerlichen Dorf zur späteren Bergbaugemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Die Fahrt endet voraussichtlich gegen 12.45 Uhr wieder am Anfangspunkt vor dem Restaurant Olympia.

Die Wanderung findet allerdings nur statt, wenn sich mindestens fünf  interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.




Filzspaß auf der Ökologiestation: Tagesseminar für Anfänger

Am Sonntag, 8. Oktober, gibt es in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil einen „Filzstart“ für Menschen, die schon immer mal Filzen ausprobieren wollten – oder über ein erstes Stück hinaus kommen möchten. Das Grundprinzip ist einfach, und doch braucht es einiges an Tipps, Gefühl und Erfahrung, um das individuelle Einzelstück nach eigenen Vorstellungen Schritt für Schritt zu gestalten: Aus farbig feiner Wolle, Wasser und Seife entstehen Kugeln, Scheiben, Bänder und Flächen, aus denen kreative Schmuckstücke und dekorative Accessoires kombiniert werden können.

Mitzubringen sind zwei bis drei Handtücher, Schreibzeug, Schere, Noppenfolie. Falls vorhanden: eigene Filzwolle und Filzprodukte, Filzbücher – und alles, was sich sonst kreativ verarbeiten lässt, wie Perlen, Schmuckzubehör, Steine etc.. Das Seminar unter Leitung von Monika Ullherr-Lang dauert von 9.30 bis 17.00 Uhr und kostet 30,- € je Teilnehmer, dazu kommen Materialkosten ab 8,- € (2,- € Hilfsmittel, Wolle nach Verbrauch). Anmeldungen sind bei der Volkshochschule Bergkamen, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, Telefon 0 23 07 – 28 49 54 möglich.




Aktionen für Kinder in den Herbstferien mit Flecki und den Kelten in der Ökologiestation

In der ersten Herbstferienwoche vom 23. – 27. Oktober 2017 findet für Kinder ab 8 Jahre eine Ferienwoche zum Thema „Erneuerbare Energien“ statt. Mit Hilfe des Hundes Flecki wird gewerkelt, geforscht und experimentiert.

Die Mädchen und Jungen lernen unterschiedliche Arten der Energiegewinnung kennen und führen verschiedene Experimente dazu durch. Sie versorgen die Beleuchtung in Fleckis Hundehütte durch Solarzellen, Windrad, Handdrehdynamo oder Dampfmaschine mit Strom und bauen unter Anleitung ein Solarauto, Segelboot und ein kleines Wasserhammerwerk. Natürlich werden alle angefertigten Dinge auch ausprobiert. Diese Ferienaktion geht Mo – Do von 10.00 – 16.30 Uhr und Fr bis 15.00 Uhr. Durchgeführt wird die Veranstaltung von den Mitarbeitern des Umweltzentrums und der Naturförderungsgesellschaft und den Mitarbeitern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna.

Maximal können 15 Kinder an der Ferienwoche teilnehmen

„Keltenabenteuer“

In der zweiten Ferienwoche vom 30. Oktober – 3. November 2017 erleben die Kinder ab 7 Jahre ein Keltenabenteuer. Gemeinsam üben sie sich in der Heilkunst der Druiden, schnitzen kleine Gebrauchsgegenstände, backen Brot im Feuer und fertigen keltische Schmuckstücke an. Was die Kelten mit den Römern zu tun hatten und welche Bedeutung das Salz für unsere Vorfahren hatte wird natürlich auch verraten.

Mitzubringen sind: feststellbares Schnitzmesser (falls vorhanden); waldtaugliche und regenfeste Kleidung; festes Schuhwerk; Trinkflasche

Diese Ferienwoche geht von Mo – Fr von 10.00 –  15.00 Uhr. Durchgeführt wird die Herbstferienaktion von der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth und der Wildnispädagogin Sandra Bille. Maximal können 18 Kinder an dieser Ferienaktion teilnehmen.

Die Kosten für jede Woche betragen 135 Euro (Geschwisterkind: 80 Euro). Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Neues Bergkamener Familienbad könnte im Mai 2021 an den Start gehen

Es läuft wohl auf ein Familienbad hinaus, was da in einigen Jahren auf dem Gelände des Wellenbads in Weddinghofen entstehen soll. Vorbild ist das CabrioLi in Lippstadt. Jochen Batz vom Architekturbüro Krieger in Velbert und der Geschäftsführer der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft Dr. Christian Kuhn stellten am Dienstagabend im  Treffpunkt den Mitgliedern des Stadtentwicklungs- und Sportausschusses vor, was passieren würde, wenn man das Lippstädter Konzept nach Bergkamen übertragen würden.

Jochen Bath (l.) und Dr. Christian Kuhn stellten am Dienstag das Konzept für ein neues Familienbad in Bergkamen vor.

In Zahlen gepackt hieße das: Baukosten von rund 16,6 Mio. Euro (netto) und laufende Betriebskosten pro Jahr von 755.000 Euro. Dafür bekäme Bergkamen ein Kombibad mit einem 6 Bahnen-Sportbecken, einem Erlebnisbecken samt großer Rutsche und einem verschiebbaren Dach, ein Kursbecken mit Hubboden, einen Kleinkinderbereich, eine Gastronomie, und im Außenbereich bliebe die Sprunganlage des Wellenbads erhalten (nicht das gesamte große Becken). Allerdings wie in Lippstadt ein Außensportbecken anzulegen, davon rieten dringend ab, weil es die Attraktivität nicht steigern, dafür aber zusätzliche Kosten verursachen würde. (Mehr Infos zum CabrioLi in Lippstadt gibt es hier.

Auf der Grundlage einer Potentialanalyse rechnet Kuhn mit einer jährlichen Besucherzahl von 177.000, also erheblich mehr als bisher in den beiden GSW-Bädern. Die Stadt gewänne mit dem neuen Bad erheblich an Attraktivität und wäre ein Plus bei den weichen Standortfaktoren. Kuhn ist dermaßen von seiner Prognose überzeugt, dass er der Stadt anbietet, bei weniger Badegästen eine Ausgleichszahlung zu leisten. Werden es mehr, müssten die Stadt bzw. die GSW allerdings an ihn zahlen. Die DSBG wäre nach dem Modell nicht Eigentümer des Bads, sondern übernehme lediglich die Betriebsführung.

Kuhn hat den Betrieb des Familienbads mit 23 Vollzeitstellen kalkuliert. Wie sie bezahlt werden, entscheide nicht die DSBG, sondern der Aufsichtsrat ebenso wie über die Höhe der Wassertemperatur, die Höhe der Eintrittspreise oder die Öffnungszeiten. Schwimmen können die Lippstädter übrigens von Montag bis Freitag von 6.50 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 8 bis 21 Uhr. Diese Öffnungszeiten würden weder den Schul- noch Vereinssport beeinträchtigen, betonte Kuhn.

Die Sprecher der Fraktionen ließen erkennen, dass sie dieses Konzept zumindest für diskussionswürdig halten. Für eine Entscheidung haben sie nun bis zur nächsten Ratssitzung Mitte Oktober Zeit. Wichtig dabei ist, dass sich laut Kuhn der Zuschussbedarf von einem wesentlich billigeren reinem Sportbad und einem Familienbad nur geringfügig differieren würde. Ein Auslöser für die Bäderdiskussion war die Vorgabe, diesen Zuschussbedarf erheblich zu verringern, was auch mit einem Familienbad erreichbar wäre.

Sollte der Rat sich für das Familienbad (oder auch nur ein reines Sportbad) im Oktober entscheiden, könnte der Bau Anfang 2019 beginnen. Für das bestehende Wellenbad wäre dann noch eine weitere Freiluftsaison möglich. Fertiggestellt wäre das Band etwa im Mai 2021.




„Spalten, behauen, schnitzen“ – Ferien-Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark

In den Herbstferien bietet das Stadtmuseum Bergkamen vom 23. bis 27. Oktober jeweils von 10 bis 15 Uhr für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzen das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel.  Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 15 €. Für einen kleinen Mittags-imbiss wird gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das

Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.




Neuer Anfänger-Tanzkurs der ev. Friedenskirchengemeinde

.Am 7. Oktober beginnt ein neuer Anfänger-Tanzkurs der ev. Friedenskirchengemeinde. In den darauffolgenden Wochen erlernen die Neutänzer Lateinamerikanische Tänze (Rumba, Chachacha, etc.), Standardtänze (Tango, Walzer, etc.) aber auch natürlich den beliebten Disco-Fox.

Der Unterricht findet grundsätzlich samstags in der Zeit von 14.30 – 16 Uhr im Martin-Luther-Haus statt und ist für jung und alt! Weitere Informationen können Sie bei den Tanzlehrern Kerstin Larm und Michael Krause unter 016098984400 erhalten. Zudem gibt es auch alles Wissenswerte auf der Homepage von ak-dancers.de

Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. In den Fortgeschrittenen Kursen sind ebenfalls noch Plätze frei. Neben den Unterrichtsstunden warten noch viele weitere Highlights auf die
Tänzer. So findet jährlich ein Weihnachtsball, Tanz in den Mai , eine Radtour u. v. m. statt.




Baubeginn für das neue Schießzentrum in Overberge

Am vergangenen Mittwoch sind die Bauarbeiten auf dem Gelände des Schießzentrums Unna-Hamm gestartet. „Wir freuen uns, dass es nun endlich richtig los geht. Die ersten Arbeiten sind schon gemacht und bald rollen auch die Bagger an“, berichtet Prof. Dr. Lothar Reinken, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Hamm e.V..  Ende letzter Woche bekam die GmbH endlich den lang ersehnten Förderbescheid des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, kurz LANUV.

Baustart für das neue Schießzentrum an der Hansastraße in Overberge. Foto: Kreisjägerschaft

Der Bau wird aus Eigenmitteln der Kreisjägerschaften Unna und Hamm, Krediten und Mitteln aus der Jagdabgabe finanziert. Reinhard Middendorf, der Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna e.V. betont:  „Bei den Fördermitteln aus der Jagdabgabe handelt es sich nicht um Steuermittel, sondern um Gelder, die die Jägerinnen und Jäger in NRW selbst in die Kasse der Jagdabgabe beim Ministerium eingezahlt haben.“

Der geplante Schießstand, der aus einem jagdlichen Schießstand, einer Raumschießanlage und einem Geschäft mit Büchsenmacherei bestehen wird, ist in dieser Form einmalig in Deutschland. Die Kreisjägerschaften, die gemeinsam die GmbH Schießzentrum Unna-Hamm gegründet haben, werden den jagdlichen Schießstand betreiben. Dieser besteht aus vier 100 Meter Bahnen, fünf Pistolenbahnen, einer Kipphasenanlage und der Möglichkeit des Schießens auf den „laufenden Keiler“. Die Raumschießanlage und das Geschäft mit Büchsenmacherei werden durch die GmbH vermietet.

Für die Raumschießanlage besteht ein Mietvertrag mit Achim Trebing aus Kamen. Für das Geschäft und die Büchsenmacherei wurde ein  Vertrag mit der Firma „Jagdwelt 24“ aus Fürstenau abgeschlossen.

Das Schießzentrum wird über die modernste Schallschutztechnik in Deutschland verfügen, vergleichbar mit der DEVA-Anlage (Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V.) in Berlin. „Auch sicherheitstechnisch werden die höchsten Auflagen erfüllt werden.“, erklärt Prof. Reinken.

Beweggründe für den Bau eines neuen Schießzentrums gibt es viele. Die Jägerschaft hat hier die Möglichkeit alle staatlich geforderten Schießnachweise abzuleisten. Zudem kann die Jungjägerausbildung der Kreisjägerschaften Unna und Hamm dann vor Ort zentral stattfinden. Der Schießstand beinhaltet zudem die Möglichkeit des Trainings und Ausbildung von Bundespolizei und Zoll. So soll nach der Fertigstellung die Schießraumanlage vormittags durch verschiedene Behörden ausgelastet werden. Am Nachmittag wird der Schießbetrieb für Jägerinnen und Jäger möglich sein. Die Kreisjägerschaften wollen das Außengelände des Zentrums nutzen, um pädagogisch im Bereich Lernort-Natur tätig zu sein. Die ebenfalls geplanten Seminarräume können zur Ausbildung der Jungjäger, Fortbildungsangebote und Vorstandssitzungen des Landesjagdverbandes NRW genutzt werden. Außerdem sollen hier Hersteller von Optik, Waffen und Zubehör die Möglichkeit bekommen, Seminare anzubieten.

Der Geschäftsführer der Schießzentrum Unna-Hamm GmbH, Herr Joachim Trebing, rechnet mit der Fertigstellung der Anlage im ersten Quartal 2019.




Märchenzeit im Kinder- und Jugendhaus Balu mit dem Froschkönig

Die nächste Märchenzeit im Kinder- und Jugendhaus Balu startet am Freitag, 22. September, um 16 Uhr  mit dem „Froschkönig“.

Und darum geht es: Einer Prinzessin fällt ihre goldene Kugel beim Spiel in den Brunnen. Ein Frosch bietet an, ihr zu helfen. Sie muß ihm dafür versprechen, seine Freundin zu werden und Teller und Bett mit ihm zu teilen. Als sie die Kugel zurück hat, geht sie nach Hause und vergißt den armen Frosch in seinem Brunnen. Doch der Frosch kommt an die Tür des Königsschlosses und auf Drängen ihres Vaters bekennt sie sich widerwillig zu ihrem Versprechen. Sie muß ihren Tisch mit dem Frosch teilen. Als jedoch der Frosch fordert, dass sie ihn mit in ihr Bett nehmen solle, ist ihre Abscheu so groß, dass sie den schleimigen und häßlichen Frosch an die Wand wirft. Im gleichen Augenblick verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Er war von einer bösen Hexe verwünscht worden. Nach dem Willen ihres Vaters führt er die Königstochter als seine Gemahlin in einer Kutsche in sein Königreich. Sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Vor zwei Jahren startete das Kinder- und Jugendhaus Balu in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Bergkamen im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW“ ein neues Projekt für Kinder und Jugendliche. Unter dem Titel „Märchenzeit im Balu“ werden bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt interessierten Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren näher gebracht.

In atmosphärischer Umgebung werden von  der Theaterpädagogin Birgit Schwennecker Märchen vorgelesen. Es ist auch möglich kleine Szenen aus den Märchen nachzuspielen –  Kostüme und Requisiten liegen hierfür bereit. Mit Fotoapparat, Bastelmaterial, Papier und Farbe kann in spannende Phantasiewelten eingetaucht und Märchen ganz hautnah erlebt werden.

Die  Märchenzeit am Freitag, 22. September findet von 16.00 – 18.00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Balu, Grüner Weg 4, in Weddinghofen statt.

Weitere Lesungen stehen am 13.10., 10.11. und 08.12. an. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber darum gebeten, sich direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu anzumelden. Dort gibt es telefonisch unter 02307/60235 oder auf der Homepage www.balu-bergkamen.de weitere Informationen.

 




Die Eishalle ist hergerichtet: Saison 2017/18 kann Freitag starten

Die Vorbereitungen für den Start der Saison 2017/18 in der Eishalle Bergkamen am 15. September laufen auf Hochtouren. Noch wird an vielen Stellen Hand angelegt, gestrichen und gewienert, doch der Geschäftsführer der Betreiberin, die neugegründete „Spiele und Eissportgesellschaft“ Martin Brode ist sicher, dass am Freitag bis 19 Uhr diese Arbeiten abgeschlossen worden sind.

Eishallen-Geschäftsführer Martin Brode

Allerdings gebe es noch einiges zu tun, erklärte Brode. Denn wegen der kurzen Anlaufzeit von nur drei Monaten konnte er nicht alles abhaken, was auf seiner „To-Do-Liste“ steht. Immerhin ist der Eingangsbereich umgestaltet, die Toilettenanlagen strahlen fast im neuen Glanz und auch die Pistenbar wurde gründlich aufgemöbelt.

Ein erstes Probetraining hat Martin Brode, der beim Eishockey-Club „ESV Grizzlys Bergkamen das Tor hütet, auch schon absolviert.  Dies allerdings noch auf etwas dünnem Eis. Beim Start des „Freaky Friday“, der Freitags-Disco, soll das Eis aber die erforderlich Dicke haben, verspricht er.

Die Eismaschine in Aktion.

Wer sich die Öffnungszeiten ansieht, dass er Bewährtes vom Vorgänger GSW übernommen hat. Dazu zählt zum Beispiel die Oldie -Disco am Montag und die Familienlaufzeit am Sonntag. Neu im Programm sind die Motto-Laufzeiten am Samstagabend. Deren Beginn ist variabel, weil zunächst das Bundesliga-Team des EC Bergkamen vortritt an. Die Spielpläne für die „Bärinnen“ liegen allerdings noch nicht vor.

Der dritte Verein in der Bergkamener Eishalle ist der „ERC Bergkamen“. Die Eiskunstläufer werden wie die Grizzlys und die Bärinnen ab dem kommenden Montag am Häupenweg den Trainingsbetrieb aufnehmen.

Die aufgemöbelte Pistenbar.

Die jetzt beginnende Eislaufsaison wird in jedem Fall erst nach den Osterferien 2018 enden. Wann genau, weiß Martin Brode noch nicht. Das hänge vor allem vom Wetter, bzw. den Außentemperaturen ab, erklärte er. Seien die zu hoch, dann sei der Energieaufwand, die Eishalle kalt zu halten, ebenfalls viel zu hoch.

Auch danach in den Sommermonaten soll die Eishalle weiter genutzt werden. Wie, das ist noch nicht klar. Hier lässt sich der Geschäftsführer auch nicht drängen.  Seine „Spiele und Eissportgesellschaft“ kommt nach den bisherigen Berechnungen auch allein mit den Einnahmen aus der Wintersaison gut über die Runden.

Die Eintrittspreise:

Erwachsene: 5 € (10er-Karte 45 €)
Kinder und Jugendliche (4-17 Jahre), Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises: 4 € (10er-Karte 36 €)
Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Jugendliche): 14 €
Kinder bis einschließlich 3 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt.

Die Öffnungszeiten

Montag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Oldie-Disco oder individuell

Dienstag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Eishockey Training

Mittwoch
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
18.15 Uhr Bambini Training
ab 19.00 Uhr Eishockey Training

Donnerstag
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Eishockey Training

Freitag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
18.15 Uhr Eltern-Kind Laufzeit
ab 19.15 Uhr Disco

Samstag
ab 8.00 Uhr Bambini Training
ab 11.00 Uhr Familienlaufzeit
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Disco / Motto-Party




Gästeführung durch den Stadtteil Rünthe  am kommenden Samstag

Mit der etwas älteren Geschichte des Stadtteils Rünthe und speziell einiger markanter Häuser und Gebäude dort befasst  sich Gästeführerin Marie-Luise Kilinski im Rahmen einer besonderen Gästeführung am kommenden Samstag, 16. September.

Die fußläufige Führung,  beginnt um 11 Uhr vor dem evangelischen Gemeindezentrum „Haus der Mitte“ an der Kanalstraße, wo sie gegen 12.30 Uhr auch wieder endet. Die Schwerpunkte werden im Bereich Kanalstraße, Hellweg, Haus Rünthe, Schachtstraße und Rünther Straße und damit im engeren eigentlichen Ortsbereich liegen.

Für die Teilnahme an der Führung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Die Rundwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn  mindestens fünf  interessierte Personen an ihrem Ausgangspunkt einfinden.

 

 




Schmiedeworkshop für Erwachsene und/oder Familien auf der Ökologiestation

Die Beherrschung des Feuers war schon immer ein Merkmal der Menschen. Aber wie entfachte man ein Feuer vor den Zeiten von Feuerzeug und Streichhölzern?

Im Rahmen dieses Workshops werden die notwendigen Kenntnisse zum Feuermachen vermittelt und jeder Teilnehmer kann unter Anleitung ein Feuereisen und ein Messer schmieden. Das Schmieden erfolgt an dafür errichteten kleinen Lehmessen, in denen der Stahl erhitzt und im Team bearbeitet wird. Nach dem Schmieden werden das fertige Feuereisen und das Messer gehärtet. Alles was die Teilnehmer hergestellt haben dürfen sie mit nach Hause nehmen und sie erhalten zusätzlich etwas Zunder und einen scharfkantigen Feuerstein.

Der Workshop ist auch für Familien geeignet und findet am Samstag, 30. September in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird der Schmiedeworkshop von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöppges. Die Kosten betragen für Einzelpersonen 40 Euro ein Familienteam von zwei Familienmitgliedern bezahlt 74 Euro.

Maximal können 20 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.

Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen bis Do, 14. September bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.