Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Preinstraße
Sirenen riefen am Sonntagmorgen gegen 6.45 Uhr die Löschgruppen Oberaden, Weddinghofen und Heil zur Preinstraße in Oberaden. Dort brannte es in einem leerstehenden Einfamilienhaus direkt neben dem Gelände der ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde.
Unter schwerem Atenschutz drang ein Trupp der Feuerwehr in das Einfamilienhaus an der Preinstraße ein, um von innen den Brand zu bekämpfen. (Fotos und Recherche vor Ort: Ulrich Bonke)
Das betroffene Gebäude befindet sich direkt neben dem Gelände der Martin-Luther-Kirchengemeinde.
In diesem Einfamilienhaus laufen seit geraumer Zeit Renovierungsarbeiten. In Brand geraten waren Baumaterialien. Da Feuer bekämpften die Feuerwehrleute innen unter schwerem Atemschutz und von außen. Das sich Personen nicht im Gebäude befanden, kam auch niemand zu Schaden.
Nach Aussagen von Nachbarn sollen sich in dem Einfamilienhaus öfters Jugendliche aufgehalten haben. Ob hier ein Zusammenhang mit dem Brand besteht, werden die Ermittlungen der Polizei zeigen.
Großeinsatz der Feuerwehr wegen kilometerlanger Ölspur und verbrannten Essens
Ein qualmender Backofen hat am Dienstagabend einen Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr mit rund 60 Einsatzkräften ausgelöst.
Gemeldet wurde kurz nach 19.30 Uhr Brandgeruch aus einer Wohnung am Friedrichsberg in Bergkamen-Mitte. Die Feuerwehrleute mussten die Tür aufbrechen, um in die Wohnung zu gelangen. „Die Räume waren bereits völlig verqualmt gewesen“, berichtete Einsatzleiter Uwe Dunemann.
Die Feuerwehrleute brachten den Bewohner ins Freie. Um ihn kümmerten sich dann der Notarzt und der Rettungsdienst. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich zu einem Krankenhaus gefahren. Gleichzeitig räumten andere Feuerwehrleute den Backofen aus und durchlüfteten die Wohnung. Schließlich reparierten sie noch das Schloss der Wohnungstür
Nach gut einer halben Stunde war der Einsatz für die Löschgruppen Mitte, Weddinghofen und Overberge beendet gewesen. Kurz vorher hatten sich die Feuerwehrleute aus Weddinghofen und Mitte noch um eine kilometerlange Ölspur gekümmert, die sich von den Autobahnzufahrten über die Buckenstraße, Schulstraße, Kleiweg und Erich-Ollenhauer-Straße bis zur Rathenaustraße zog. Hier wurde die Feuerwehr um 16 Uhr alarmiert.
Autofahrer übersieht Lkw auf der A2 beim Spurwechsel
Die Löschgruppen Bergkamen-Mitte und Weddinghofen sind am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr zu einem Unfall auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Oberhausen gerufen worden. Wegen eines Unfalls war die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kamen / Bergkamen und Dortmund-Nordost zeitweise komplett gesperrt gewesen.
Es ist kaum zu glauben, dass der Fahrer dieses Pkw nur leicht verletzt wurde. Er muss mehrere Schutzengel gehabt haben. Fotos: Feuerwehr Bergkamen
Um kurz vor 5 Uhr wechselte ein 27-jähriger Pkw Fahrer aus Hamm mit seinem Hyundai vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei übersah er offenbar einen dort fahrenden Lkw und fuhr auf diesen auf. Durch den Unfall wurden mehrere Trümmerteile durch die Luft geschleudert. Einige beschädigten einen Pkw Audi, der ursprünglich auf dem mittleren Fahrstreifen hinter dem Lkw her fuhr.
Bei dem Unfall verletzte sich der 27-Jährige leicht. Der 49-jährige Lkw Fahrer aus Sundern und der 54-jährige Bergkamener blieben unverletzt. Es bildet sich schnell ein Rückstau mit einer maximalen Länge von rund 6 km.
Für die Dauer der Aufräum- und Säuberungsarbeiten war die Fahrtrichtung Oberhausen zunächst komplett gesperrt. Nachdem der Verkehr dann über den Seitenstreifen geleitet wurde, konnten zusätzlich noch der rechte Streifen und gegen 9.45 Uhr auch der mittlere und linke Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Es entstand ein polizeilich geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro.
Zunächst hieß laut Alarm bei der Feuerwehr, dass durch einen Unfall eine Person eingeklemmt sei. Das bewahrheitete sich aber nicht, als die Bergkamener Feuerwehrleute am Unfallort eintrafen. Die Feuerwehrleute betreuten die Unfallbeteiligten und durchtrennten die Stromversorgung beim Lkw und beim Pkw.
Ein Trupp sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Außerdem wurden ausgelaufene Treibstoffe abgestreut und die Trümmerteile vom Seitenstreifen geräumt.
Unfall mit Pkw und Lkw auf der Autobahn A2
Die Löschgruppen Bergkamen-Mitte und Weddinghofen sind am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr zu einem Unfall auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Oberhausen gerufen worden. Wegen eines Unfalls war die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kamen / Bergkamen und Dortmund-Nordost zeitweise komplett gesperrt gewesen.
Um kurz vor 5 Uhr wechselte ein 27-jähriger Pkw Fahrer aus Hamm mit seinem Hyundai vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei übersah er offenbar einen dort fahrenden Lkw und fuhr auf diesen auf. Durch den Unfall wurden mehrere Trümmerteile durch die Luft geschleudert. Einige beschädigten einen Pkw Audi, der ursprünglich auf dem mittleren Fahrstreifen hinter dem Lkw her fuhr.
Bei dem Unfall verletzte sich der 27-Jährige leicht. Der 49-jährige Lkw Fahrer aus Sundern und der 54-jährige Bergkamener blieben unverletzt. Es bildet sich schnell ein Rückstau mit einer maximalen Länge von rund 6 km.
Für die Dauer der Aufräum- und Säuberungsarbeiten war die Fahrtrichtung Oberhausen zunächst komplett gesperrt. Nachdem der Verkehr dann über den Seitenstreifen geleitet wurde, konnten zusätzlich noch der rechte Streifen und gegen 9.45 Uhr auch der mittlere und linke Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Es entstand ein polizeilich geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro.
Zunächst hieß laut Alarm bei der Feuerwehr, dass durch einen Unfall eine Person eingeklemmt sei. Das bewahrheitete sich aber nicht, als die Bergkamener Feuerwehrleute am Unfallort eintrafen. Die Feuerwehrleute betreuten die Unfallbeteiligten und durchtrennten die Stromversorgung beim Lkw und beim Pkw.
Ein Trupp sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Außerdem wurden ausgelaufene Treibstoffe abgestreut und die Trümmerteile vom Seitenstreifen geräumt.
Hütte brennt auf ehemaligem Zechengelände Grimberg 3/4
Eine brennende Hütte am westlichen Rand des Grimberg-Geländes in Weddinghofen hatte am Freitagmorgen die Bergkamener Feuerwehr auf den Plan gerufen. Alarmiert wurden die Löschgruppen Weddinghofen und Bergkamen-Mitte gegen 9.25 Uhr auch über Sirenenalarm.
Feuerwehreinsatz auf dem ehemaligen Grimberg-Gelände in Weddinghofen. Laut Alarm brannte eine Hütte.
Zu ihrem Einsatzort kamen die Löschfahrzeuge durch das normalerweise verschlossene Tor in der Nähe des TÜV-Berufskollegs und über die Reste einer Werkstraße auf dem ehemaligen Bergwerksgelände. Nach gut einer halben Stunde konnten die Feuerwehrleute und auch die Polizeibeamten wieder abrücken. Über die Brandursachen liegen zurzeit noch keine Erkenntnisse vor.
Neue Homepage der Feuerwehr ist online – jetzt auch Infos über Einsätze
In den Jahresdienstbesprechungen der Löschgruppen wurde sie schon vorgestellt. Jetzt ist die Gründlich überarbeitete Homepage der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen auch online. Interessant ist für die Bürger der Menü-Punkt „Einsätze“. Hier gibt es ab sofort Infos zu Einsätzen. Wie schnell sie kommen, lässt sich jetzt noch nicht einschätzen. Nach wie vor gilt: Hilfe zu leisten und im Zweifelsfall Leben und Sachwerte zu retten, geht vor.
So ist am Mittwoch schon nachzulesen, warum am Dienstagabend kurz nach 18 Uhr in Weddinghofen und Bergkamen sie Sirenen geheult haben: „Am frühen Dienstagabend wurden die Löschgruppen Mitte und Weddinghofen in die Bambergstraße gerufen. Ein Anrufer hatte den Verdacht auf einen Kaminbrand gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, sicherte sie zunächst die Einsatzstelle ab. Die Drehleiter der Löschgruppe Weddinghofen kontrollierte den Kamin von oben, während weitere Einsatzkräfte auch im unteren Bereich den Kamin nach Schadensmerkmalen absuchten. Nachdem ein Feuer ausgeschlossen werden konnte, rückten die Wehrmänner und -frauen wieder ab.“
Dieser Sirenenalarm hatte wie zu oft eine kleine Diskussion in der Bergkamener Facebook-Gruppe ausgelöst. Wer dringend Infos braucht zu einem Feuerwehreinsatz, kann ja auf die neugestaltete Homepage schauen. Dort erfährt man auch, wo die Feuerwehrleute noch Hilfe geleistet haben. So bei der Unterstützung von Rettungskräften bei einem Krankentransport am gleichen Abend in Rünthe. Am Sonntag gab es einen Öleinsatz in Bergkamen-Mitte und in Oberaden wurde nach einem Wasserrohrbruch ein Keller ausgepumpt.
Sirenenalarm gibt es übrigens nur dann, wenn bei einem wirklich gravierenden Einsatz alle Feuerwehrleute eine Löschgruppe benötigt werden, falls sie zuhause sind und ihren Funkmelder nicht gehört haben sollten. Wäre dies nicht so, dann hätten bei den rund 420 Einsätzen der Feuerwehr im vergangenen Jahr die Sirenen mindestens ein Mal pro Tag heulen müssen.
Natürlich werden auch wir weiter zu den großen Einsätzen der Bergkamener Feuerwehr fahren, wenn es uns irgendwie möglich ist. Doch auch hier gibt es umfassende Infos nicht sofort. Wir warten mit unseren Fragen ab, bis der Einsatz beendet ist. Auch hier gilt: Die Rettungsarbeiten gehen vor!
Löschgruppe Heil außerhalb des Stadtteils stark gefragt
Die Brandschutzerziehung in Bergkamens kleinstem Stadtteil scheint zu wirken. Nur 18 Einsätze hatte die Löschgruppe Heil im vergangenen Jahr innerhalb des eigenen Ortsteils, im Jahr 2013 waren es noch 20 gewesen. Weiter zugenommen haben jedoch die Alarmierungen, die die Heiler in andere Ortsteile führen. Insgesamt sprangen die 21 Männer und Frauen der Löschgruppe Heil 44 Mal daher im vergangenen Jahr in die roten Fahrzeuge. „Das ist ein hoher Anteil“, sagte der stellvertretende Löschgruppenführer Frank Doritke und machte die große Schere mittels einer Grafik deutlich.
Auch bei der Löschgruppe Heil gab es Beförderungen und Ehrungen
Wenn die Zahl der Einsätze im Vergleich zu denen der anderen Löschgruppen auch gering war, so waren sie inhaltlich dennoch etwas Besonderes. So drohte die „Hildegard“ etwa keinesfalls zu sinken, wie es in der Alarmierung hieß, tatsächlich war das Boot beim Eintreffen der Wehr schon auf den Grund des Kanals gesunken. Bis in die Nacht hinein mühten sich die Wehrleute ab, das Schiff zu sichern und mussten letztlich noch ein zweites Mal ausrücken, um den eingetroffenen Tauchern Licht zu verschaffen. Als Kurios wird die Rettung eines Wildschweins aus dem Kanal in die Analen eingehen und besonders gefragt waren die Heiler Wehrleute bei den Unwettereinsätzen im vergangenen Frühjahr sowie beim Starkregen im September.
Die Löschgruppe, die von Axel Kallenbach und seinem Stellvertreter Frank Doritke geleitet wird, hat neben den 21 aktiven Kameraden auch noch sechs Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. Die Aktiven führten neben den echten Einsätzen 39 Übungen durch und probten bei vier Zugübungen sowie gemeinsamen Übungen mit Rünthe und Weddinghofen die Zusammenarbeit mit anderen Löschgruppen.
Alexander Knepper, Johannes Knepper, Axel Kallenbach und Frank Doritke besuchten im vergangenen Jahr erfolgreich Lehrgänge und Seminare auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Kallenbach besuchte den F/B V (a) an der Feuerwehrschule in Münster, Johannes und Alexander Knepper Kettensägenlehrgänge und Frank Doritke eine Multiplikatorschulung zum Digitalfunk im Kreis Unna. Am Leistungsnachweis in Unna-Mühlhausen nahm eine Gruppe zusammen mit der Löschgruppe Oberaden teil.
Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung am Samstagabend wurde Karl Otto Sprötge zum Hauptbrandmeister befördert, die Ehrung von Heinrich Stockhecke für 60-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr musste verschoben werden.
Wie im vergangenen Jahr wird es auch 2015 eine Neuauflage des Bürgerfrühschoppens am Gerätehaus in Heil geben: Die Löschgruppe Heil lädt für den 4. Juni ab 11 Uhr ein. – stt
Löschgruppe Rünthe war 2014 stolze 7100 Stunden im Einsatz
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rünthe wurden zahlreichen Beförderungen ausgesprochen.
Die Löschgruppe Rünthe ist schon eine starke Truppe. Insgesamt leisteten die 35 aktiven Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 7100 für die die 75 Einsätze, Übungen, Lehrgängen und Sonderveranstaltungen.
Dies sei eine hohe Zahl, betont Löschgruppenführer Dirk Kemke. Beachtlich sei auch, dass zu den 75 Einsätzen durchschnittlich 15 Feuerwehrleute mitgefahren sein. „Diese hohe Einsatzbereitschaft resultiert daraus, dass einige Rünther Firmen die Feuerwehrleute, die bei ihnen beschäftigt sind, unterstützen.“ Hinzu kämen die acht Feuerwehrleute, die bis zum Eintritt in den Vorruhestand bei Bergbau gearbeitet hätten.
Niedersächsische Hochwassemedaille
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rünthe gab es in der Mensa der Hellweg-Hauptschule noch etwas aus 2013 zu erledigen. Sechs Mitglieder waren zusammen mit anderen Feuerwehrleuten aus Bergkamen, bzw. dem Kreis Unna beim Elbehochwasser im Landkreis Lüchow-Dannenberg im Einsatz gewesen. Eine wesentliche Aufgabe war es, Sandsäcke zu befüllen und mit ihnen Deiche zu stärken oder Hilfsdeiche zu errichten. Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete sich im Auftrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil mit der Hochwassermedaille aus.
Der Kampf gegen die Auswirkungen von Unwettern führte 2014 zu anspruchsvollen Einsätzen. Im Juni waren Rünther Feuerwehrleute bei den Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief Ela beteiligt gewesen. Wenig später folgte der Hilferuf aus Hamm. Große Teile des Stadtgebiets waren nach Starkregen unter Wasser gesetzt worden. Am 19. September 2014 hatte es Rünthe selbst erwischt. Ein Haupteinsatzgebiet war die Dille. Dort standen die Keller zahlreicher Häuser unter Wasser.
Wildschwein aus dem Kanal gerettet
Mit Wasser hatte auch ein Einsatz zu tun gehabt, der etwas aus dem Rahmen fiel. Ein Wildschwein war in den Dattel-Hamm-Kanal geplumpst. Ein erster Rettungsversuch mit einem Bagger schlug fehl, weil der Keiler sich nicht so einfach retten lassen wollte und von der Baggerschaufel wieder in den Kanal sprang. Mit ihrem Boot konnten die Rünther Feuerwehrleute das Tier in einen Uferbereich ohne Spundwände andrängen. Bevor es dann ins Beverseegebiet lief, rannte es fast einen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtamts um.
Ein besonderes Augenmerk legte die Löschgruppe wieder auf die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen. Hier wurden zum Beispiel der sichere Umgang mit Zündmitteln und das Absetzen von Notrufen vermittelt. Außerdem wurden die sogenannten Hausfeuerwehren in Geschäftshäusern im Umgang mit Feuerlöschern geschult. Schließlich gab es mit der Feuerwehr Werne-Mitte im Mai 2014 ein Zeltlager am Alfsee.
Im Herbst Einzug ins neue Feuerwehrgebäude
Jetzt freut man sich bereits auf den Umzug ins neue Feuerwehrgebäude. Kemke rechnet damit, dass der Innenausbau Mitte Juni abgeschlossen sein wird. Danach geht es an die Außenanlagen. Der Termin für den Umzug wird im September oder Oktober sein.
Schließlich gab es einige Beförderungen in der Jahresdienstbesprechung:
zum Feuerwehrmannanwärter Tobias Fenski und Björn Koch
zur Feuerwehrfrau Melina Saller
zum Feuerwehrmann Volker Czarrnetzki, Marc-Norman Horejsi und Lukas Kempf
zum Oberfeuerwehrmann Mike Lowak
zum Oberbrandmeister Carsten Börste
zum Brandinspektor Kai Schulze
Löschgruppe Rünthe löscht brennenden Pkw auf dem Westenhellweg
Ein Pkw-Brand rief am Dienstagnachmittag die Löschgruppe Rünthe auf den Plan. Das Auto hatte gegen 17.30 Uhr auf seiner Fahrt auf dem Westenhellweg Richtung Rünthe in Höhe der Ökologiestation im Heckbereich Feuer gefangen.
Unter schwerem Atemschutz bekämpften am Dienstagnachmittag die Rünther Feuerwehrleute den Pkw-Brand auf dem Westenhellweg.
Die Löschgruppe rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen und 17 Feuerwehrleuten aus. Den Brand hatten sie dann schnell im Griff. Dabei mussten die Einsatztrupps unter schwerem Atemschutz vorgehen. Der Fahrer hatte Qualm eingeatmet und wurde deshalb zur Kontrolle mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Neuer Wohnwagen brennt völlig aus – Brandstiftung?
Drei Mal wurde am Samstag die Löschgruppe Oberaden alarmiert. Zwei Mal handelte es sich um Fehlalarme. Beim dritten wurde es aber richtig ernst.
Gegen 17.19 Uhr schlug die Brandmeldeanlage der Römerberg-Sporthalle an. Warum sie es tat, ist nicht bekannt. Gebrannt hatte es aber glücklicherweise nicht.
Gegen 21 Uhr löste ein Anruf bei der Leitstelle einen Großalarm aus, an dem auch die Löschgruppen Heil und Weddinghofen beteiligt waren. Der Anrufe hatte in oder an einem Gebäude am Römerberg/Kantstraße Feuerschein und Rauch gesehen. Als die Feuerwehrleute mit Großaufgebot und auch die Polizei vor Ort ankamen, konnten sie aber nichts entdecken und rückten kurze Zeit später wieder ab.
Zwei Stunden später heulten um 23.04 Uhr erneut die Sirenen in Oberaden und Weddinghofen. Diesmal brannte es tatsächlich. Und zwar stand auf einem Hofgelände an der Hermann-Stehr-Straße ein neuer Wohnwagen in Flammen. Das Feuer hatte auch bereits auf die Scheune übergegriffen und rund drei Quadratmeter Dachfläche beschädigt. Die Scheune konnte die Feuerwehrleute retten, den Wohnwagen, der völlig ausbrannte, aber nicht.
Gefährlich wurde der Einsatz durch zwei Gasflaschen. Sie befanden sich im Wohnwagen. Aus ihnen trat auch schon Gas aus, das sich entzündet hatte. Bevor sie zu explodieren drohte, konnten die Feuerwehrleute sie in großen Gefäßen mit Wasser kühlen.
Da normaler Weise ein neue Wohnwagen nicht von selbst in Brand gerät, ermittelt jetzt die Polizei nach möglichen Brandstiftern. An diesem Einsatz waren 37 Feuerwehrleute aus Oberaden, Weddinghofen und Heil beteiligt gewesen.
Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 30.000 Euro. Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern noch an. Im Bereich des angrenzenden Wohnhauses wurden auch noch diverse Farbschmierereien festgestellt. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02303/921-3220) entgegen.
Löschgruppe Overberge hat eine neue Führung mit zwei Stellvertretern an der Spitze
Die Löschgruppe Overberge hat eine neue Löschgruppenführung. 19 Jahre lang stand Bernd Grothaus an der Spitze der Feuerwehrleute. Jetzt hat er sich aus diesem Amt zurückgezogen. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Alexander Fuhrmann.
In der Jahresdienstbesprechung gab es eine Reihe von Ernennungen und Beförderungen. Sie hat auch ein neues Führungsteam.
Ab sofort hat die Löschgruppe mit Christoph Dettmar und Patrick Gundlach zwei stellvertretende Löschgruppenführer. Offiziell wird dieser Wechsel beim traditionellen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am 21. März vollzogen. Christoph Dettmar und Patrick Gundlach müssen außerdem noch einige Lehrgänge absolvieren.
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Overberge am Samstagabend bei Grundhöfer gab es weitere Beförderungen. Sidney Jägerhülsmann ist aus der Jugendfeuer als Feuerwehrmann übernommen worden. Mathias Pilch ist jetzt Oberfeuerwehrmann. Zum Gerätewart wurde Bastian Caspers ernannt sowie Ives Oestereich und Jörg Driesner zu Atemschutzgerätewarten.
Der neue stellvertretende Löschgruppenführer Patrick Gundlach hat sein Amt als Gerätewart aufgeben. Paul Plattfaut ist nach 17 Jahren nicht mehr Schriftführer und ist zusammen mit Heinz Wilhelm Hilboll in die Ehrenabteilung übergetreten. Jürgen Grothaus hat sich nach 25 Jahren vom Amt des Atemschutzgerätewarts zurückgezogen.
33 aktive Mitglieder hat zurzeit die Löschgruppe Overberge, darunter eine Frau. Im vergangenen Jahr kamen sie auf 69 Einsätze mit 1077 Teilnehmerstunden. Davon wurden 26 Einsätze in Overberge selbst gefahren. Bemerkenswert sind dabei der Brand bei Aldi am 3. Oktober 2014 und der Hochwassereinsatz vom 18. bis 21. September 2014. Ein Hochwassereinsatz in Bockum-Hövel führte sie auch über die Stadtgrenzen hinaus. Zwei Kameraden hielten sich nach dem Sturmtief Ela über Pfingsten in Einsatzbereitschaft, ausrücken mussten sie dann aber nicht.
Im Juni dieses Jahres wird die Löschgruppe zu einer Übung über zwei Tage ins Sauerland ausrücken, Am 10. Juni soll die Feuerschutzmesse Interschutz in Hannover besucht werden. Dazu wird es zwei weitere Übungen geben, eine mit der Löschgruppe Bergkamen-Mitte und eine weitere mit der Löschgruppe Hamm-Lerche.