Stromausfall: Kohlefrachter knickt am Kanal Strommast ab

In Teilen Bergkamen gab es am Freitagnachmittag einen Stromausfall. Der Grund klingt etwas skurril: Ein holländischer Kohlefrachter hatte in Heil eine Überlandleitung über dem Kanal „mitgenommen“ und dabei einen Strommast umgeknickt.

Wenn ein Kohlefrachter zieht, dann hält kein Kabel und dann knickt auch der Strommast um. Fotos: Ulrich Bonke
Wenn ein Kohlefrachter zieht, dann hält kein Kabel und dann knickt auch der Strommast um. Fotos: Ulrich Bonke

Offensichtlich hatte der Kapitän sich schon richtig auf seinen kurz bevorstehenden Landgang in Rünthe gefreut. Genauer gesagt: Es sollte wohl eine Fahrt mit seinem Auto werden. Deshalb nahm er den Pkw, den er auf seiner Tour dabei hatte, gegen 16 Uhr bereits in Höhe der Nördlichen Lippestraße in Heil an den Haken seines Krans. Er zog damit das Auto hoch und der Kranausleger verhedderte sich in der niedrig hängenden Überlandleitung.

Unfall Kanal (2)Zwar dürfen die Skipper auf diesem Kanalabschnitt nur sehr langsam fahren. Doch solch ein voll beladener Kohlefrachte hat jede Menge Masse. Die sorgte letztlich dafür, dass ein Strommast in unmittelbarer Nähe zum Kanalufer abknickte.

Auch der Kran ist hin. Das Auto scheint aber den Unfall noch gut überstanden zu haben.
Auch der Kran ist hin. Das Auto scheint aber den Unfall noch gut überstanden zu haben.

Erste Hilfe leistete wie so oft die Freiwillige Feuerwehr. Sie half unter anderem bei der Bergung des Pkw und sicherte auch die beschädigte Leitung und den abgeknickten Mast ab.

Die Wasserschutzpolizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

Zu den Leidtragenden dieses seltsamen Pkw-Unfalls gehörte zum Beispiel der DLRG. Der führt in unmittelbarer Nähe im Hallenbad der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule ein Training für Kinder durch. Dieses Training musste wegen des Stromausfalls abgebrochen werden.

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Piepsender Rauchmelder löst Feuerwehr-Großalarm aus

Der schrille Ton eines Rauchmelders in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Feldstraße in Rünthe löste am Donnerstagabend um 18.47 Uhr per Sirenen einen Großalarm der Bergkamener Feuerwehr aus. Als die Löschgruppen Rünthe, Oberaden, Heil und Rünthe samt Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren, stellt sich schnell heraus, dass es in der leer stehenden Wohnung nicht gebrannt hatte. Möglicher Grund für den Fehlalarm des Rauchmelders: Die Batterien waren leer. Kurz bevor der „Saft“ ausgeht, melden sich diese Geräte noch einmal laut und vernehmlich.

Nach 15 Minuten sei der Einsatz beendet gewesen, berichteten Stadtbrandmeister Dietmar Luft und Rünthe Löschgruppenführer Dirk Kemke. Für die Löschgruppen Rünthe, Oberaden und Heil ging es praktisch Übergangslos weiter zur Königslandwehr. Dort hatten Anlieger einen unangenehmen Schwefelgeruch festgestellt und deshalb die Feuerwehr alarmiert.

Den Geruch nahmen die Feuerwehrleute zwar auch wahr, nur ihre Messgeräte konnten nichts feststellen. Nach eineinhalb Stunden war dann auch dieser Einsatz beendet gewesen.

Übrigens: Zur genau der gleichen Zeit wie in Rünthe hatte am Dienstag in Bergkamen-Mitte ein Rauchmelder angeschlagen und zu einem Sirenenalarm geführt. Als hier die Löschgruppen Mitte, Overberge und Weddinghofen am Einsatzort eintrafen, gab es im Treppenhaus auch tatsächlich auch Rauch.

Mehrere Trupps der Freiwilligen Feuerwehr drangen unter Atemschutz von verschiedenen Seiten in die Wohnung ein. Eine vermisste Person gab es entgegen der ursprünglichen Meldung allerdings nicht. Ein Trupp entdeckte aber in der Küche angebranntes Essen auf dem Herd, das wohl für die starke Verrauchung verantwortlich war. Anschließend wurde die Brandwohnung mit einem Überdrucklüfter wieder bewohnbar gemacht. Die Mieterin konnte danach wieder einziehen.




Jedes Jahr ein neues Feuerwehr-Fahrzeug

Die Löschgruppe Rünthe lädt am 28. November zur traditionellen Glühweinparty ein. Das Warmgetränk wird den Feuerwehrleuten des Stadtteils diesmal besonders gut schmecken, denn der Umzug ins neue Gerätehaus an der Martin-Luther-Straße steht kurz bevor.

rp_Feuerwehr-Symbolbild-700x452-300x193.jpgGrund ein bisschen zu feiern haben auch die übrigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen. Wegen der Kosten für den Neubau in Rünthe hat die Wehr im Gegenzug auf den Kauf und auf die Indienststellung großer Einsatzfahrzeuge verzichtet. Damit ist nun 2016 Schluss. 310.000 Euro hat Kämmerer Holger Lachmann für diesen Zweck in seinen Investitionsplan hineingeschrieben. 2017 soll es sogar etwas mehr sein, nämlich 370.000 Euro.

Doch die Feuerwehr bekommt noch mehr.  Denn nach den bisherigen Planungen zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsgesetzes sollen laut Lachmann von den 5, Mio. Euro an Bundesmittel 450.000 Euro in die energetische Sanierung der Feuerwehrgerätehäuser Bergkamen-Mitte und Weddinghofen in 2016 und 2017 gesteckt werden. Die Gebäude erhalten unter anderem neue Fenster, neue Dächer und neu Heizungsanlagen.




Großeinsatz der Feuerwehr: 37-Jähriger schläft mit brennender Zigarette ein

Normalerweise benötigen die Brandermittler der Polizei, bis die Ursache eines Feuers feststeht. Doch nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Feldstraße in Rünthe am frühen Sonntagmorgen war für die Polizei bereits nach fünf Stunden alles klar: Ausgelöst wurde der Brand durch den 37-jährigen Mieter. Er war mit einer brennenden Zigarette auf dem Sofa eingeschlafen.

Der Mann habe ein Riesenglück gehabt, erklärte Stadtbrandmeister Dietmar Luft. Denn er wurde noch früh genug wach, um seine Wohnung rechtzeitig zu verlassen. Auch die übrigen Hausbewohner konnten sich mit Unterstützung der Feuerwehr ins Freie retten.

Insgesamt wurden vier Löschgruppen, Rünthe, Oberaden, Overberge und Heil sowie die Drehleiter aus Werne am Sonntagmorgen um 4.36 Uhr alarmiert. Zunächst hieß es von der Rettungsleitstelle, es liege ein Kellerbrand vor. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war dann auch Rauch zu sehen. Dieser kam jedoch nicht aus dem Keller, sondern aus der Wohnung des 37-jährigen im Erdgeschoss. Die Bewohner des Hauses waren bereits dabei sich ins freie zu begeben. Sie wurden von den Einsatzkräften dabei unterstützt und anschließend betreut.

Während die Feuerwehrleute die Anwohner aus dem Haus führten und den Wohnungsinhaber der Bandwohnung dem Rettungsdienstpersonal übergaben, wurde zeitgleich ein Löschangriff über das Treppenhaus eingeleitet. Ein Trupp unter Atemschutz begab sich mit C-Strahlrohr in die Brandwohnung. Das Feuer wurde innerhalb kurzer Zeit ausfindig gemacht und mit Wasser gelöscht.

Nach den Löscharbeiten wurde die Wohnung noch mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester abgesucht. Weil die Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung so umsichtig vorgingen, war kein Rauch in die anderen Wohnungen gedrungen. Diese konnten die Bewohner nach dem Ende des Einsatzes wieder beziehen. Die Erdgeschosswohnung des 37-Jährigen ist unbewohnbar. Durch das Feuer entwickelte eine so große Hitze, dass Putz von den Wänden platzte und die Thermopenscheiben drohten zu zerplatzen.

Nach zwei Stunden wurde der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand.




Wasserrauschen und Piepton rufen die Feuerwehr auf den Plan

Ein Wasserrauschen und ein Piepton riefen am Wochenende die Löschgruppen Rünthe und Mitte auf den Plan.

Die Rünther Feuerwehr wurde in der Nacht zu Samstag um 0.02 Uhr alarmiert. Eine Bewohnerin eines Hauses meldete ein lautes Wasserrauschen aus dem Badezimmer. Sie wusste sich offensichtlich nicht anders zu helfen, als die 112 anzurufen.

Wie sich dann nach dem Eintreffen der Feuerwehrleute herausstellte, stammte das Wasserrauschen von einem Defekt im Spülkasten der Toiletten. Die Spüleinheit der Toilette konnte kurzfristig von den Feuerwehrleuten repariert werden. Alle weiteren Schritte erfolgen nun durch eine Fachfirma.

Die Löschgruppe Mitte wurde am Sonntagmorgen um 9.06 Uhr wegen eines Pieptons hinter einer Tür zu einem Gebäude an der Töddinghauser Straße gerufen.  Nach Erkundung durch Feuerwehr und Polizei konnte ein Rauchmelder als Ursache des Pieptons ausgeschlossen werden. Er stammte vielmehr von einer Meldeanlage. Da eine Gefährdung offensichtlich nicht bestand, rückte die Feuerwehr wieder ab. Alle weiteren Maßnahmen wurden durch die Polizei veranlasst.




Kilometerlange Ölspur von Lünen bis nach Oberaden

Eine kilometerlange Ölspur zog sich am Samstagmittag von der Zwolle Allee in Lünen über die Kreuzstraße und Rotherbachstraße bis zur Bruktererstraße in Oberaden. Die Beseitigung der Ölspur auf Bergkamener Stadtgebiet übernahm ab 12:53 Uhr die Löschgruppe Oberaden. Dabei wurden sie von Mitarbeitern des Bergkamener Baubetriebshofs mit ihrem Besenwagen unterstützt. Um die Ölspur von der Zwolle Allee bis einschließlich Kreuzstraße kümmerte sich die Feuerwehr der Stadt Lünen.




Pkw prallt auf der Lünener Straße gegen einen Baum

Ein Verkehrsunfall auf der Lünener Straße rief am Samstag gegen 14:16 Uhr die Löschgruppen Oberaden und Weddinghofen auf den Plan. Ein Pkw war gegen einen Baum geprallt.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 14.15 Uhr, befuhr eine 25jährige Frau aus Bergkamen mit ihrem Pkw auf der Lünener Straße in Richtung Kamen. Etwa in Höhe der Einmündung Goekenheide verlor die junge Frau in einer langgezogenen Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hier prallte sie frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die Bergkamenerin schwere Verletzungen; sie musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der total beschädigte Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme wurde die Lünener Straße in Höhe der Unfallstelle komplett gesperrt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kamen unter der Telefonnummer 02307 – 921 – 3220 oder der Polizei in Unna unter 02303 – 921 0 in Verbindung zu setzen.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute war die verletzte Person bereits aus dem Auto gerettet worden. Die Feuerwehr sorgte dann dafür, das ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut und die Fahrbahn anschließend gereinigt wurde.




Dampfwolken überm Bauernhof führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

Wo "Rauch" ist, muss es nicht immer brennen. Diese Wolken über dem Dach des Hofes Darenberg bestand glücklicherweise nur aus Dampf.
Wo „Rauch“ ist, muss es nicht immer brennen. Diese Wolken über dem Dach des Hofes Darenberg bestand glücklicherweise nur aus Dampf. Foto: Feuerwehr

Rauch stieg am Freitagnachmittag aus einem Dach des Hofes Darenberg an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte. Das führte um 16.42 Uhr zu einem Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr unter Beteiligung der Löschgruppen Mitte, Weddinghofen, Oberaden und Overberge.

Ursache für diese Rauchentwicklung war aber glücklicherweise kein Feuer, sondern eine Maistrocknunganlage. Feuchte warme Luft stieg nach oben und verdampfte an den kalten Dachziegeln. Dass dort nichts brennt, zeigte abschließende die Kontrolle der Dachfläche durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera.




Trauer um Fred Steinbach (56)

Bergkamen. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr aktives Mitglied Fred Steinbach. Er verstarb am 01.10.2015 im Alter von nur 56 Jahren.

Fred Steinbach trat im Januar 1977 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein.

Er erhielt im Jahr 2002 das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und im Jahr 2012 für die 35-jährige Pflichterfüllung im aktiven Dienst das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.

Die Trauerfeier beginnt am 07.10.2015 um 14.00 Uhr in der Trauerhalle des Bestattungshauses Tomaszewski, Am Hauptfriedhof 4, 59192 Bergkamen. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr treffen sich um 13.45 Uhr vor der Trauerhalle, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.




Auto bei Feuerwehreinsatz beschädigt

OberadenAm  Samstag, dem 03.10.2015, rückte die Feuerwehr gegen 18.50 Uhr aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus aus. In Höhe Sugambrerstraße 15 behinderte ein geparkter silberner PKW Ford Focus die Zufahrt zum Einsatzort. Beim Versuch, an diesem Fahrzeug vorbei zu kommen, sei der parkende PKW getroffen und vermutlich beschädigt worden. Als die Polizei dies überprüfen wollte, hatte sich der unbekannte Fahrzeugführer mit dem PKW bereits entfernt.

Der Sachschaden am Fahrzeug der Feuerwehr wird auf 50 Euro geschätzt.

Der Fahrzeugführer wird gebeten, sich bei der Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213220) zu melden.




Kellerbrand am Preußenweg in Oberaden

Per Sirenenalarm wurden am späten Donnerstagnachmittag die Löschgruppen Oberaden, Weddinghofen und Heil zu einem Kellerbrand am Preußenweg in Oberaden gerufen.

Die Hausbewohner waren rechtzeitig ins Freie geflüchtet. Ein Ehepaar musste allerdings wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung ärztlich behandelt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr hatte den Brand schnell im Griff. Um die Aufklärung der Brandursachen kümmert sich jetzt die Polizei.