Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr verstorbenes Mitglied Mario Lievore
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr Mitglied Mario Lievore. Er verstarb am 29. Oktober im Alter von 76 Jahren.
Mario Lievore trat im Februar 1983 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb bis zu seinem Übertritt in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am 27. November 1999 den Dienstgrad eines Oberfeuerwehrmannes.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 11. November, um 14.00 Uhr in der ev. Kirche in Rünthe, Rünther Str. 42 statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem ev. Friedhof in Rünthe.
Die Kameraden der Feuerwehr treffen sich um 14.15 Uhr am Pavillon auf dem Friedhof, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.
Feuerwehr bekämpft Gebäudebrand in Rünthe: 250.000 Euro Schaden
Die Bergkamener Feuerwehr ist am frühen Freitagmorgen um 2.20 Uhr zu einem Gebäudebrand an der Straße „Zum Füllort“ in Rünthe gerufen worden. Das Einfamilienhaus hatte offensichtlich ein Miteigentümer angezündet. Er stellt sich noch in der Nacht der Polizei in Lüdinghausen. Der 54-jährige Bergkamener, der merklich unter Alkohol- und/oder Medikamenteneinfluss stand, wurde vorläufig festgenommen.
Da der 54 jährige Bergkamener offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Medikamenten stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.
Brand eines Einfamilienhauses Am Füllort in Rünthe. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Mit insgesamt 60 Einsatzkräften rückten die Löschgruppen Rünthe, Overberge, Oberaden und Heil zum Einsatzort an. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Werne mit deren Drehleiter. Vor Ort waren neben der Polizei auch ein Rettungswagen und ein Notarzt. Verletzt wurde beim dem Einsatz glücklicherweise niemand, wie Stadtbrandmeister Dietmar Luft feststellte.
Schnell wurde klar, dass an dem Einfamilienhaus nicht mehr viel zu retten war. Nachdem die Feuerwehrleute die Eingangstür aufgebrochen hatten, sahen sie, dass es im Erdgeschoss derart brannte, dass ein Durchkommen zum Obergeschoss unmöglich war. Wenig später zündete dann auch das Dachgeschoss voll durch. Die Feuerwehr konzentrierte sich dann darauf, durch den Aufbau einer Wasserwand ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude zu verhindern. Das gelang ihnen.
Erst gegen 7.30 Uhr befand sich das Feuer vollständig unter Kontrolle. Eine Brandwache sichert jetzt das Gebäude ab. Außerdem unterstützt die Feuerwehr die Brandursachenermittler der Polizei, indem zum Beispiel das Löschwasser, das sich im Keller gesammelt hatte, schnell wieder herausgepumpt wurde. Der Schaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt.
Der besondere Dank der Bergkamener Feuerwehr gilt den Menschen, die am Füllort wohnen. „Die Nachbarn haben uns durch die Bereitstellung ihrer Toiletten und durch die Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen, Kaffee und anderen Getränken hervorragend unterstützt“, betonte Dietmar Luft.
Aktualisiert: Pkw-Brand an der Potsdamer Straße in Oberaden
Die Löschgruppe Oberaden wurde am Sonntagmorgen gegen 5.34 Uhr zur Potsdamer Straße gerufen. Dort brannte auf einem Parkplatz ein Opel Corsa. Als die elft Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Motorraum in den Innenraum des Autos. Obwohl die Flammen schnell mit Wasser gelöscht werden konnten, hat der Corsa wahrscheinlich nur noch Schrottwert. Ebenfalls beschädigt wurde ein weiteres Fahrzeug, ein Audi, das daneben parkte. Die Zierleisten begannen wegen der Hitze zu schmelzen.
Die Kripo hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Es ist nicht davon auszugehen, dass es sich hier um einen Fall von Selbstentzündung gehandelt hatte. Der Sachschaden wird auf 6000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213220) entgegen.
Pkw-Brand greift auf Einfamilienhaus über
Am Samstagmorgen geriet gegen 6:18 Uhr aus bisher nicht geklärter Ursache ein unter einem Carport abgestellter PKW in der Straße Abdinghof in Werne in Brand. Die Flammen schlugen auf das Carport und im weiteren Verlauf auf den Dachstuhl eines Einfamilienhauses über. Die Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen.
Die Löscharbeiten dauern derzeit an.
Zur Brandursache und der Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
Einsatz der Bergkamener Feuerwehr: 29-jährige Frau auf der A1 schwer verletzt
Ein Pkw ist am frühen Donnerstagmorgen auf der A1 bei Werne gegen das Heck eines vorausfahrenden Lkw gefahren. Die Fahrerin verletzte sich dabei schwer.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 29-Jährige gegen 5.30 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der A1 in Richtung Münster. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über ihren Mercedes. Nahezu ungebremst kollidierte der Pkw mit dem Heck eines vorausfahrenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls prallte der Mercedes vom Heck des Lkw gegen die Leitplanke. Das stark beschädigte Auto kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.
Die 29-Jährige Münsteranerin kam mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Als die Feuerwehrleute aus Bergkamen am Unfallort eintrafen, lag die Frau neben ihrem Auto. Die Feuerwehr übernahm sofort die Betreuung der Frau und übergab sie an den Notarzt/Rettungsdienst der Feuerwehr Kamen nach deren Eintreffen an der Einsatzstelle. Außerdem leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig aus, klemmte die Batterie ab und streute die auslaufenden Medien mit Bindemittel ab.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 28.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A1 in Fahrtrichtung Münster an der Unfallstelle für rund eine Stunde gesperrt.
Feuerwehren aus Bergkamen und Werne bekämpfen Brand eines ehemaligenPfarrhauses in Herne
Um 11:31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergkamen und Werne am zu einer überörtlichen Unterstützung nach Herne alarmiert. Dort hatte die Feuerwehr Herne aus bislang ungeklärter Ursache in den letzten beiden Tagen mit einem Brand in einem ehemaligen Pfarrhaus zu kämpfen.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich in dem alten Gebäude schwierig, da es teilweise einsturzgefährdet ist. Aktuell fahren die Feuerwehren Bergkamen und Werne im Rendezvous-System ein Spezialfahrzeug aus dem Projekt FeuerwEHRensache des Ministeriums für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen (MIK NRW) sowie dem Verband der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen (VdF NRW). Das sogenannte Vorauslöschfahrzeug Cobra verfügt über die Möglichkeit, im offensiven Außenangriff Feuer von außen zu bekämpfen. Dazu wird in einem Kaltschneideverfahren über eine Löschlanze ein Wasser-Abrasiv-Gemisch unter hohem Druck (ca. 300 bar) etwa auf eine Außenmauer aufgebracht und diese durchschnitten. Durch das resultierende ca. 5 mm große Loch wird ein extrem fein vernebelter Sprühstrahl in den Brandraum eingebracht, der letztlich den Löscherfolg verursacht.
Aufgabe in Herne war es, von außen außerhalb des Trümmerschattens eine Zwischendecke zu erreichen, in der immer wieder Flammen aufloderten. Da das Gebäude aber nicht betreten werden könnte, musste eine Lösung gefunden werden, das Feuer von außen zu bekämpfen. Die Einsatzleitung unter dem Leiter der Feuerwehr Herne, Andreas Spahlinger, entschied sich für den Einsatz der Cobra, die daraufhin alarmiert wurde.
In Absprache mit den Kameraden der Cobra-Bedienmannschaft wurde nach der Untersuchung des Brandobjektes per Wärmebildkamera ein kombinierter Plan aus Cobra- und konventionellem Angriff entwickelt. Die Cobra punktierte zunächst über eine Drehleiter die Außenhaut des Brandobjektes (Ziegelbauwerk) im Bereich der Zwischendecke und konnte hier bereits einen ersten Löscherfolg erzielen. Durch die Löscharbeiten veränderte sich die Luftzirkulation und an anderer Stelle konnten Glutnester wieder entfacht werden, die dadurch deutlich erkennbar waren. Optimal wäre ein Einsatz im Bereich des einsturzgefährdeten Giebels gewesen, aber hier wurden neben dem direkten Einsatz der Löschlanze auch konventionelle Methoden verwendet, um den Aufenthalt im einsturzgefährdeten Bereich vermeiden zu können. Unter Einsatz eines B-Rohres mit entsprechender Wurfweite, konnten diese Glutnester letztlich auch erreicht werden. Der Einsatz der Cobra wurde gegen 14:15 Uhr beendet.
Auf der Rückfahrt zum Standort erhielt die Mannschaft um 14:35 Uhr den Einsatzbefehl zu einem Folgeeinsatz auf der Autobahn. Ein verrauchter PKW wurde durch die Polizei auf der BAB 1 in Richtung Bremen, kurz vor dem Rastplatz Mersch gemeldet. Hier handelte es sich aber nicht um einen Fahrzeugbrand, sondern lediglich um eine Rauchentwicklung durch verdampfendes Motoröl, das vermutlich durch ein defektes Bauteil entwichen war. Die Cobra wurde lediglich zur Kühlung des Motors eingesetzt und ein Rüstwagen der Freiwillige Feuerwehr Werne nachalarmiert, um die auslaufenden Medien aufzunehmen. Nach ca. 40 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.
Unbekannte setzen im Lüttke Holz umgestürzten morschen Baumstamm in Brand
Das hätte am Samstagnachmittag richtig bös enden können. Unbekannte hatten im Lüttke Holz gezündelt und sich dann aus dem Staub gemacht. Ein Spaziergänger, der auf dem Weg durch den Wald von der Schulstraße zum Gymnasium unterwegs war, entdeckte etwa 100 Meter westlich die Flammen und alarmierte die Feuerwehr.
Für die Löschgruppe Weddinghofen war es kein Problem gewesen, das Feuer zu löschen. Doch ohne das Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug hätten sich die Flammen durch das morsche und sehr trockene Holz eines umgestürzten Baumes schnell ausbreiten können, zeigte sich Löschgruppenführer Peter Budde überzeugt.
Schnell vor Ort war auch die Polizei, die sich kurz vorher mit einem Betrunkenen auf der Pfalzstraße auseinandersetzen musste. Die Beamtin und ihre beiden Kollegen ließen sich den Sachverhalt erklären. Von den Feuerwehrleuten erhielten sie den Namen des Spaziergängers, der für sie nun ein vielleicht wertvoller Zeuge geworden ist.
Freiwillige Feuerwehr Bergkamen übt bei Bayer Pharma
Am Samstag, 8. Oktober, führt die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen auf dem Gelände der Bayer Pharma AG in der Zeit von 16 bis 19 Uhr eine Löschübung durch.
Im Rahmen der Übung, die im östlichen Bereich des Standorts stattfindet, kann es sowohl zu Geräusch- als auch zu gesundheitlich unbedenklicher Rauchentwicklung kommen.
Bayer und die beteiligten Feuerwehrkräfte bitten die Nachbarn um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.
Feuerwehr übt den Ernstfall auf der Bergehalde: 11 verletzte Schüler und ein Waldbrand
Besucher der Bergkamener Bergehalden sollten sich besser so verhalten, dass sie keinen Einsatz von Rettungskräften auslösen. Dieser Satz gilt schon im Allgemeinen. Er ist aber noch wichtiger für dieses schwierige Gelände, wie die große gemeinsame Übung der Löschzugs 1 der Bergkamener Feuerwehr (Mitte und Weddinghofen) sowie des Löschzugs 1 der Kamener Feuerwehr (Mitte und Südkamen) am Samstagnachmittag deutlich zeigte.
Nach dem von Berthold Boden entwickelten Szenario, hatte eine Schulklasse auf der kleinen Halde parallel zum Kanal auf einer Lichtung ein Lagerfeuer entzündet. Dabei kam es zu einer Explosion, durch die elf Jugendliche schwer verletzt wurden. Eine Schwierigkeit für Rettungskräfte war, die Brandopfer, dargestellt von entsprechend geschminkten Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der Jugendfeuerwehr, zu finden, weil sie in Panik in unterschiedliche Richtungen geflüchtet waren. Außerdem hatte sich ein Waldbrand entwickelt, der sich schnell ausbreitete.
Das Feuer wurde zunächst mit dem Tanklöschfahrzeug aus Weddinghofen bekämpft. Der fasst rund 4000 Liter, die aber bereits nach nur zwei Minuten verbraucht waren. Deshalb sollte eine Wasserleitung vom Kanal hoch zum Haldenplateau aufgebaut werden. Dieser Teil der Übung wurde allerdings wegen der fortgeschrittenen Zeit abgebrochen.
Die Übung litt sicherlich unter dem Problem, dass oben auf der Bergehalde keine halbwegs realitätsnahen Bedingungen zu schaffen waren. So war es nicht möglich, Rauch zu erzeugen, der den Waldbrand hätte simulieren können. Schwierigkeiten gab es auch bei der Verständigung zwischen den Kamener und Bergkamener Feuerwehrleuten. Die Kamener verfügen bereits über digitale Handfunkgeräte, die Bergkamener arbeiten noch analog.
Die Auswertung dieser Übung wird bestimmt wichtige Hinweise geben für die Entwicklung eines künftigen Sicherheitskonzepts für die Bergehalden. Bekanntlich soll das Kanalband in Bergkamen von der Marina Rünthe bis zur Wasserstadt 2027 Schauplatz der Internationalen Gartenbau-Ausstellung werden. Dann werden dort wesentlich mehr Besucher erwartet als am vergangenen Samstag. Dort drehten nämlich zwei junge Männer auf geländegängigen Motorrädern ihre runden, was übrigens nicht erlaubt ist.
Beteiligt waren neben den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der Jugendfeuerwehr rund 60 Feuerwehrleute aus Bergkamen und Kamen.
Übung Halde (57)
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Brand im Universitätsklinikum Bergmannsheil: Notfallnummern für Angehörige von Patienten eingerichtet
Im Universitätsklinikum Bergmannsheil ist in der Nacht zu Freitag gegen 2.35 Uhr ein Brand ausgebrochen, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Mindestens 16 Menschen sind verletzt, drei von ihnen schwer. Folgende Notfallrufnummern sind vom Bergmannsheils für Angehörige von Patienten eingerichtet worden: 0234 / 302 6114, 0234 / 302 6116, 0234 / 302 6118
Nach den bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer in einem Patientenzimmer in der 6. Etage entstanden. Es hatte sich danach auf die gesamte Station ausgebreitet. Die Feuerwehr Bochum ist mit über 200 Einsatzkräften vor Ort, massive Einsatzkräfte aus dem gesamten Ruhrgebiet wurden zur Unterstützung angefordert. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer den Einsatzraum großräumig zu umfahren!
Unterstand aus Holz am Westfalenweg abgebrannt
Der Unterstand am Westfalenweg ist nur noch ein Trümmerhaufen. Foto: Feuerwehr.
Das war nicht mehr viel zu retten gewesen. Als die Feuerwehrleute der Löschgruppe Oberaden am Dienstagnachmittag am Westfalenweg eintrafen, brannte der Unterstand aus Holz bereits in voller Ausdehnung. Um die genauen Ursachen des Feuers kümmert sich jetzt die Polizei.
Die Löschgruppe wurde um 16.23 Uhr alarmiert. An dem Einsatz waren 15 Oberadener Feuerwehrleute beteiligt gewesen. Beendet war der Einsatz gegen 17.40 Uhr.