Essen auf dem Herd verbrannt – Feuerwehr findet Mieter schlafend auf dem Sofa
Seit dem 1. Januar sind Rauchmelder in Wohnungen Pflicht. Wie wirksam diese Geräte sind, zeigte sich am Dienstagabend in einem Haus im Sundern in Oberaden. Einer dieser kleinen Lebensretter schlug gegen 22 Uhr Alarm. Nachbarn wurden durch das laute Piepsen aufmerksam und sahen auch, wie Rauch aus einem Fenster der Wohnung stieg.
Als dann die Löschgruppen Oberaden, Weddinghofen und Heil herangerückt waren, öffnete eine Nachbarin die Wohnungstür mit einem Schlüssel, den der Wohnungsinhaber ihr für Notfälle gegeben hatten.
Zu löschen gab es allerdings nicht viel. Auf dem Essen kokelte das Essen und sorgte dafür, dass die gesamte Wohnung bereits reichlich verqualmt war. Der Mieter lag auf dem Sofa und schlief fest. Geweckt wurde er erst, als die Feuerwehrleute vor ihm standen.
Eine Untersuchung vor Ort durch den Rettungsdienst zeigte, dass er den Qualm gut überstanden hatte. Nachdem die Feuerwehr seine Wohnung gründlich quergelüftet hatte, durfte er wieder einziehen. Dieser Feuerwehreinsatz hatte rund eine Stunde gedauert.
Erster Einsatz der Löschgruppe Rünthe: Brand in einem Altkleidercontainer
Zum ersten Einsatz im neuen Jahr wurde die Löschgruppe Rünthe am Neujahrstag um 16.35 Uhr gerufen. In der Schlägelstraße brannte der Inhalt eines Altkleidercontainer. Der Einsatz war nach 20 Minuten beendet. Es ist nicht ganz abwegig zu vermuten, dass ein Unbekannter einen Feuerwerkskörper in den Container geworfen hat.
Nette Geste: Junge Familie stößt mit Feuerwehrleuten und alkoholfreiem Sekt aufs neue Jahr an
Das hatte die Oberadener Feuerwehrleute nach ihrem dritten Einsatz im neuen Jahr total überrascht: Als sie mit ihren Einsatzfahrzeugen kurz nach 1 Uhr in der Silvesternacht zum Gerätehaus an der Jahnstraße wieder zurückkamen, wurden sie von einer jungen, fünfköpfigen Familie erwartet. Sie wollten sich bei den Rettern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr bedanken und aufs neue Jahr mit ihnen anstoßen, erklärten sie den Mitgliedern der Löschgruppe. Und damit dies nicht trocken wurde, hatten sie auch drei Flaschen Sekt dabei – alkoholfrei natürlich.
Diese nette Geste habe die Feuerwehrleute richtig gefreut, erklärte der Sprecher der Löschgruppe Martin Schmidt. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Rettungskräfte zunehmend den Aggressionen mancher Mitbürger ausgesetzt sind. So etwas hat die Löschgruppe bei ihren Einsätzen zu Silvester nicht erlebt, allerdings wurden in Oberaden Feuerwehrleute mit Feuerwerkskörpern beworfen, als sie in ihren Privat-Pkw zum Gerätehaus fuhren. Ein Auto wurde dadurch sogar beschädigt. Die junge Familie wohnt übrigens in Nachbarschaft zum Gerätehaus. Sie bekommen also jeden Einsatz der Löschgruppe mit – zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Die drei Einsätze sind schnell erzählt. Um 0.13 Uhr wurde die Löschgruppe zusammen mit der Löschgruppe Heil zur Königslandwehr gerufen. Dort ist vermutlich durch Feuerwerkskörper eine Hecke in Brand geraten. Das Feuer griff anschließend auf ein Holzhäuschen über. Diesen Brand bekamen die Anwohner mithilfe von Feuerlöschern selbst unter Kontrolle. Die Feuerwehrleute übernahmen dann die Restlöscharbeiten.
Bei den beiden folgenden Einsätzen war am Museumsplatz in Oberaden und in der Nähe des Kraftwerks Heil Müll von Feuerwerkskörpern in Brand geraten. Diese Kleinbrände waren schnell gelöscht.
Am kommenden Sonntag, 8. Januar, lädt die Löschgruppe Oberaden zum traditionellen Neujahrsempfang ein.
Unfall auf spiegelglatter Straße – Schwerverletzter muss eine Stunde auf Rettung warten
Etwa eine Stunde musste ein Unfallfahrer in der Nacht zu Freitag auf seine Rettung warten. Gegen 23.30 Uhr war ein 23-jähriger Selmer in Werne in Richtung Selm losgefahren. Auf der Selmer Landstraße kurz vor der Gaststätte Mutter Stuff geriet er auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Er kam nach rechts von der Straße ab, durchbrach den Zaun einer Pferdekoppel und überschlug sich mehrere Male. Hier blieb das nun unbeleuchtete Fahrzeug mit dem schwerverletzten Fahrer auf der leeren Koppel liegen.
Foto: Feuerwehr Werne
Gegen 0.50 Uhr bemerkte ein vorbeifahrendes Pärchen aus Selm das Auto. Die beiden jungen Leute öffneten gewaltsam die Fahrertür und nahm die Erstversorgung vor. Der Rettungsdienst sowie der Notarzt kümmerten sich anschließend um den unterkühlten sowie schwer verletzten Mann und brachten ihn in den Schockraum des Marienhospitals nach Lünen.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen im Fahrzeug befunden haben könnten, wurden Suchmaßnahmen mit Unterstützung der Feuerwehr Werne im Umfeld durchgeführt. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz.
Abschließend konnte der Unfallfahrer nach seiner Versorgung im Krankenahaus angeben, dass er allein im Fahrzeug gewesen sei.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 4500 Euro. Die Selmer Landstraße musste für den Zeitraum der Unfallaufnahme bis gegen 3 Uhr gesperrt werden. Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte des Löschzugs 1 der Feuerwehr Werne der Rettungsdienst und der Notarzt aus Werne, mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei sowie der Suchhubschrauber.
Tanklastzug mit Milch auf der A1 umgekippt
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurden die Kamener Feuerwehr gegen 2 Uhr auf die Autobahn 1 gerufen. Kurz vor dem Kamener Kreuz war ein Tanklastzug mit Milchumgekippt und der Hänger die Böschung heruntergerutscht. Das Zugfahrzeug lag quer auf der Fahrbahn. Ein Teil der Ladung war durch den Unfall ausgelaufen.
Fotos: Ulrich Bonke
Der Fahrer des Lkw hatte sein Führerhaus glücklicherweise vor Eintreffen der Feuerwehr leichtverletzt selbst verlassen können. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor, so die Polizei, der 38-jährige Fahrer gegen 2 Uhr die Kontrolle über das Gespann. Der Lkw prallte gegen die rechte Leitplanke und schlitterte an dieser entlang. Nach mehreren Metern wirkten die physikalischen Kräfte und der Sattelzug kippte auf die Seite. Der Anhänger hingegen rutschte über die Leitplanke hinweg eine Böschung hinunter. Nur durch die Deichsel verbunden kam es zu keinem vollständigen Abrutschen des Hängers. Der durch die Wucht des Aufpralls stark zerstörte Anhänger verlor nun sukzessive seine Ladung – tausende Liter Milch.
Die Polizei setzte in der Nacht an den Autobahnzufahrten neuartige Stauwarnschilder ein.
Der Fahrer aus Balve erlitt leichte Verletzungen. Zur weiteren Behandlung brachte ein Rettungswagen ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A1 an dieser Stelle, ca. zwei Kilometer vor dem Kamener Kreuz, nur eingeschränkt befahrbar. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an.
Um den Verkehrsteilnehmern frühzeitig Ausweichmöglichkeiten anzubieten, setzten Polizei und Autobahnmeisterei erstmals auf neue Hinweisschilder. Diese brachte man noch vor den Zufahrten an. Die Stauschilder sollen dem Verkehrsteilnehmer signalisieren, den betroffenen Autobahnabschnitt zu umfahren.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 300.000 Euro.
Feuerwehr zieht hochträchtige Kuh aus der Lippe – leider hat das Kalb nicht überlebt
Eine dramatische Rettungsaktion spielte sich heute Nachmittag am Lippeufer in Heil ab: Eine hochträchtige Kuh war die Böschung runtergerutscht und ins Wasser gestürzt.
Dramatische Rettungsaktion an der Lippe: Eine hochträchtige Kuh stürzte ins Wasser. Fotos: Feuerwehr Oberaden.
Bei Eintreffen der drei Löschgruppen Oberaden, Heil und Rünthe mit ihrem Schlauchboot gegen 13 Uhr am Unglücksort in Höhe des ev. Friedhofs in Heil habe die Kuh schon einen sehr erschöpften Eindruck gemacht, berichtete der Sprecher der Löschgruppe Oberaden Martin Schmidt.
Die Kuh war völlig erschöpft, als die Feuerwehrleute sie an Land gezogen hatten.
Zunächst hatten sich die Retter von einem Landwirt einen Traktor mit einem Vorderlader besorgt. Dann legten sie um die Vorderläufe des Tier ein Feuerwehrseil und um den hinteren Bereich des Rumpfes einen Feuerwehrschlauch. Mithilfe des Treckers und der Unterstützung mehrerer Feuerwehrleute, die die Kuh stabilisierten, gelang es den Feuerwehrleuten, die Kuh wieder an Land zu ziehen.
Es war auch eine inzwischen alarmierte Tierärztin zur Stelle, als die Kuh anfing zu kalben. Leider war es eine Totgeburt. Das wie auch den Sturz ins Lippewasser hatte aber die Kuh gut überstanden. „Sie erholte sich zusehends“, erklärte Martin Schmidt. Gegen 14.30 Uhr war für die drei Löschgruppen dieser sicherlich nicht alltägliche Einsatz beendet gewesen.
Älteres Ehepaar hatte viel Glück: Feuer griff vom brennenden Adventskranz nur auf die Tischdecke und einen Stuhl über
Seit Wochen warnen die Feuerwehren vor leichtsinnigem Umgang mit Adventskränzen – jedenfalls wenn sie von echten Kerzen beleuchtet werden. Wie wichtig diese Warnungen sind, zeigte sich am Dienstagmorgen in der Nachbar Werne.
Dank der aufmerksamen Handwerker blieb der Schaden gering.
Um 8.33 Uhr wurden der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppe Langern zu einem Wohnungsbrand in die Cappenberger Straße gerufen. Dort hatten Kerzen zunächst einen Adventskranz in Brand gesetzt. Das Feuer griff dann rasch auf die Tischdecke und einen Stuhl über.
Zufällig anwesende Handwerker kamen dem älteren Ehepaar zur Hilfe und versuchten mit einem Pulverlöscher die Flammen einzudämmen. Parallel alarmierten sie die Feuerwehr, die bei ihrem Eintreffen die glimmenden Überreste unter Atemschutz ins Freie brachte und dort ablöschte. Die Wohnung wurde mittels Hochdrucklüfter vom Rauch befreit und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Der Einsatz für die rund 20 Kräfte, die mit fünf Fahrzeugen ausgerückt waren, war nach rund 30 Minuten beendet. Ebenfalls im Einsatz war ein Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei. Der Hauseigentümer verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht an der Hand, musste aber nicht ärztlich versorgt werden.
Ohne das beherzte Eingreifen der Handwerker hätte sich das Feuer sicherlich zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand entwickelt.
Tödlicher Unfall: Lkw überrollt im Eingangsbereich von Amazon 72-jährigen Mann
Am Freitagmorgen wurde ein 72-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall im Gewerbegebiet Wahrbrink auf dem Gelände von in Werne tödlich verletzt.
Tödlicher Unfall im Eingangsbereich von Amazon in Werne. Foto: Feuerwehr Werne
Gegen 6.15 Uhr stand nach Mitteilung der Polizei ein 28-jähriger Lkw-Fahrer aus Bochum mit seinem Fahrzeug vor der Schranke eines Fimengeländes im Wahrbrink. Als er auf das Gelände fahren wollte, stieß er mit dem 72-jährigen Gelsenkirchener zusammen. Der Mann, nach Auskunft der Feuerwehr Werne ebenfalls ein Lkw-Fahrer, ging zu Fuß in Richtung Anmeldung. Durch Rufen hatten einige Mitarbeiter noch auf die gefährliche Situation aufmerksam machen wollen, doch leider zu spät.
Der Fußgänger war unter dem Lkw eingeklemmt und konnte somit nicht durch Ersthelfer versorgt werden. Daraufhin wurden um 6.26 Uhr der Löschzug Werne-Stadtmitte sowie ein Rettungswagen und der Notarzt alarmiert. Die männliche Person konnte relativ schnell durch vorsichtiges Zurücksetzen des Fahrzeugs und gleichzeitiges Anheben über die Luftfederung befreit werden. Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Im Einsatz waren 20 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen.
Gasalarm an der Kamener Gesamtschule löst Großeinsatz von Rettungskräften aus
Ein Gas-Alarm löste am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus. Mit dabei war auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 mit einem Notarzt.
Großeinsatz von Rettungskräften an der Gesamtschule Kamen. Fotos: Ulrich Bonke
Schüler wie auch Lehrer wurden am Nachmittag plötzlich von Übelkeit befallen und es tränten ihnen die Augen. Bei dem Stoff, der diese unangenehmen Begleiterscheinungen verursacht hatte, handelt es sich vermutlich um ein Gas, das nach Auskunft der Feuerwehr zwar gerochen werden konnte, aber nicht messbar war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden vier Personen leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ein Toter bei einem Wohnungsbrand in Werne – 170 Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Unna im Einsatz
Am Dienstagnachmittag kam ein 74-jähriger Mann bei einem Wohnungsbrand in Werne ums Leben. Ein weiterer Mann erlitt bei einem Rettungsversuch Verletzungen durch eingeatmete Rauchgase. Weitere 16 Bewohner konnten unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden. Dazu standen zu Spitzenzeiten rund 170 Einsatzkräfte zur Verfügung.
Fotos: Feuerwehr Werne
Um 16:34 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Werne per automatische Brandmeldung zu einem Brand in der Ottostraße in Werne alarmiert. Da der Löschzug 1 (Stadtmitte) gerade von einem Einsatz in der Marga-Spiegel-Schule zurückgekehrt war, hier hatte ein auf seine Eltern wartendes Kind einen Druckknopfmelder ausgelöst, konnte der Löschzug unmittelbar wieder ausrücken und war schnell vor Ort. Ein Feuerwehrkamerad, der in der Nachbarschaft des Brandortes wohnt, empfing die ersteintreffenden Kräfte bereits mit der Information, dass es in einem privat vermieteten Gebäude neben dem Seniorenzentrum St. Antonius brenne und dort noch eine Person in einem Pflegebett liege.
Eine Ersterkundung ergab eine Zugangsmöglichkeit von der Rückseite, da die Wohnung ebenerdig durch eine Terrassentür erreichbar war. Ein mit der Erkundung verbundener Rettungsversuch scheiterte ebenso wie ein bereits zuvor gestarteter Rettungsversuch durch einen Hausbewohner, da der Raum bereits vollständig verraucht war und das Bett im Vollbrand stand. Der Ersthelfer wurde mit einer Rauchgasintoxikation ins Werner Krankenhaus eingeliefert.
Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Unna waren am Dienstag in Werne im Einsatz.
Während ein Löschangriff aufgebaut wurde, konnte das Feuer mit einem Pulverlöscher klein gehalten werden. Gleichzeitig wurde Vollalarm für die Stadt Werne gegeben und das Stichwort auf „Feuer_4“ erhöht.
Wesentliche Maßnahmen erstreckten sich anschließend auf die Evakuierung des mehrstöckigen Gebäudes, in dem 18 Parteien gemeldet waren. Aufgrund der zu erwartenden Zahl an Betroffenen und möglicherweise Verletzten, wurden seitens der Rettungsleitstelle die vorgeplanten Maßnahmen bei einem Massenanfall von Verletzen eingeleitet und überörtliche Rettungskräfte zur Einsatzstelle beordert. Für diese wurde ein Bereitstellungsraum am Autohaus Schmidt in Betrieb genommen. Der Leitende Notarzt konnte mit Personal der Freiwilligen Feuerwehr Werne eine Sammelstelle einrichten und die geretteten Hausbewohner sichten. Da einerseits die Brandwohnung geschlossen blieb (Löschangriff über die Terrasse) und die Brandschutzeinrichtungen im Haus einem sehr hohen Standard entsprechen, konnten alle Hausbewohner durch das rauchfreie Treppenhaus ins Freie geführt und an die Sammelstelle übergeben werden.
Der Einsatz konnte seitens der Feuerwehr mit der Übergabe an die Kriminalpolizei, die die Ermittlungen zur Brandursache unmittelbar aufgenommen hatte, gegen 18:30 Uhr beendet werden. Durch einen Bedienfehler bei der Neukonfiguration der Brandmeldeanlage seitens eines Servicetechnikers wurde der LZ 1 um 18:36 Uhr nochmals zur Einsatzstelle alarmiert, konnte jedoch schnell Entwarnung geben.
Im Einsatz waren alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit ca. 70 Einsatzkräften sowie Polizei und Kriminalpolizei mit mehreren Fahrzeugen. Neben dem Rettungsdienst und dem Notarzt aus Werne wurden 27 weitere „weiße“ Rettungsmittel aus den umliegenden Städten alarmiert. Darunter die Städte Hamm, Kamen, Unna (inkl. Rettungsdienstzug Kreis Unna), Ascheberg, Lüdinghausen und Lünen, so dass in Spitzenzeiten ca. 170 Einsatzkräfte zur Verfügung standen.
Küchenbrand macht fünfköpfige Familie in Rünthe obdachlos – Eltern und Kinder wurden verletzt
Der Brand in einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße „Im Stollen“ in Rünthe am Mittwochmorgen hat eine fünfköpfige Familie obdachlos gemacht. Die Eltern und die drei Kinder wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Fotos: Ulrich Bonke
Die Löschgruppe Rünthe, Oberaden, Overberge und Heil wurden am Mittwoch gegen 6.06 Uhr alarmiert. Zunächst hieß es, ein Altenheim würde brennen. Tatsächlich war das Feuer in der Küche der Obergeschosswohnung im Gebäude der UKBS ausgebrochen. Die genaue Brandursache konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Die Feuerwehr vermutet, dass das Feuer von einem Energieträger, möglicherweise vom Herd oder der Kaffeemaschine, ausgegangen ist. Es hatte sich dann schnell auf die Küchenmöbel ausgebreitet. Dabei ist auch Kunststoff verbannt. Der Ruß hatte sich dann in der Wohnung verteilt, sodass die Feuerwehr davon ausgeht, dass die Wohnung erstmal nicht wieder genutzt werden kann.
Zum Haushalt der betroffenen Familie gehörten auch einige Tier. Eine Katze, die in Panik ausgebüxt war, konnten die Feuerwehrleute wieder einfangen. Ein Kaninchen wurde zum Tierarzt gebracht.