Christoph 8 landet auf der A1: Unfall mit drei Fahrzeugen und vier Verletzten

Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der A 1 sind am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr vier Personen leicht verletzt worden. Für knapp über eine Stunde musste die Autobahn an der Unfallstelle komplett gesperrt werden.

Die Feuerwehr Werne war mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Fotos: Feuerwehr Werne

Ersten Erkenntnissen und Zeugenangaben zufolge war eine 29-jährige Münsteranerin zum Unfallzeitpunkt zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen unterwegs. Sie befuhr demnach den linken Fahrstreifen, als plötzlich das Auto eines 43-jährigen Münsteraners vor ihr auf die linke Spur wechselte. Dabei kam es offenbar zum Zusammenstoß. Fahrerin und Fahrer verloren dadurch die Kontrolle über ihre Autos.

Der Wagen des 43-Jährigen geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Leitschutzplanke. Schließlich kam er auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die 29-Jährige konnte ein Auffahren auf ihren „Vordermann“, den Wagen einer 59-jährigen Frau aus Hamm, nicht mehr verhindern.

Christoph 8 flog einen Notarzt zur Autobahn.

Bei dem Unfall wurden alle Fahrerinnen bzw. Fahrer ebenso wie die 36-jährige Beifahrerin der 59-Jährigen (ebenfalls aus Hamm) leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Aufgrund der Anzahl an verletzten Personen waren insgesamt drei Rettungswagen und zwei Notärzte im Einsatz. Ein Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 zur Einsatzstelle auf die Autobahn geflogen.

Die Feuerwehr Werne unterstützte den Rettungsdienst und sicherte die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr. Es wurde der Brandschutz sichergestellt, sowie auslaufende Medien der verunfallten Fahrzeuge mit Bindemittel abgestreut und wiederaufgenommen.

Die freiwilligen Feuerwehrkräfte räumten die linke Spur frei, sodass der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte.

Gegen 9 Uhr war die A 1 an der Unfallstelle wieder einspurig befahrbar, ab ca. 9.30 Uhr floss der Verkehr wieder störungsfrei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro.




Container mit Bauschutt brannte an der Fritz-Husemann-Straße


In der Nacht zu Freitag wurde um 1:34 Uhr wurde die Feuerwehr Bergkamen mit dem Einsatzstichwort „FEUER_3 Wohnhausbrand, Personen im Gebäude – Fritz-Husemann-Straße alarmiert. Im Einsatz waren die Löschgruppen Mitte, Weddinghofen und Overberge sowie der Notarzt aus Kamen, zwei Rettungswagen der Feuerwehr Kamen und die Polizei.

Containerbrand an der Fritz-Husemann-Straße. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht das Wohnhaus brannte, sondern ein davorstehender Container mit „Bauschutt“. „Das Haus selbst befindet sich gerade im Umbau, deshalb waren auch keine Personen betroffen“, so Stadtbrandmeister Dietmar Luft. Über die Brandursachen liegen zurzeit noch keine Erkenntnisse vor.

Das Feuer wurde unter Atemschutz mit Wasser gelöscht. Zum Schluss wurde ein Schaumteppich „aufgelegt“, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Nach gut einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

 




Großeinsatz der Feuerwehr: Hoverboard beim Aufladen in einer Wohnung in Brand geraten

„Menschenleben in Gefahr“ lautete am Sonntagabend die Alarmmeldung für die Löschgruppen Weddinghofen, Mitte und Overberge. Als die Feuerwehrleute, die Besatzung eines Rettungswagens und die Polizei gegen 19.30 Uhr am Einsatz an der Heinestraße in Weddinghofen eintrafen stellte sich die Lage als weniger dramatisch heraus.

Großeinsatz der Feuerwehr am Sonntagabend in der Heinrichstraße in Weddinghofen.

Auslöser für den Feueralarm war ein sogenanntes Hoverboard, mit dessen Hilfe man sich durch einen Elektromotor stehend fortbewegen kann. Beim Aufladen war der Akku in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend auf einen engen Bereich des Parketts über.

Nur noch Schrott: Das Hoverboard, das beim Aufladen anfing zu brennen.

Zu löschen gab es nicht viel für die Feuerwehrleute. Sie brachten aber das heiße Hoverboard zum Abkühlen ins Freie. Der betroffenen Familie habe man empfohlen, die Nacht wegen der ausgetretenen Gase nicht ihrer Wohnung zu verbringen, erklärte der Weddinghofer Löschgruppenführer Peter Budde. Verwandte, die in direkter Nachbarschaft wohnen, haben sie dann aufgenommen.

Das Hoverboard ist nur noch Schrott. Wie groß der Schaden am Parkett ist, wird sich dann am Montag zeigen, wenn die Wohnung wieder betreten werden kann.




Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um Friedrich Böinghoff

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr Mitglied Friedrich Böinghoff. Er verstarb am 20. März im Alter von 81 Jahren.

Friedrich Böinghoff trat im Februar 1967 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb bis zu seinem Übertritt in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am 05.09.1995 den Dienstgrad eines Oberfeuerwehrmannes.

Er erhielt für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr im Jahre 1992 das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Noch im Februar 2017 wurde er mit der Ehrennadel für insgesamt 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Die Trauerfeier zur anschließenden Beisetzung findet am Donnerstag, den 23. März 2017, um 14.00 Uhr in der Trauerhalle des Ev. Friedhofes in Bergkamen-Overberge statt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr treffen sich um 13:50 Uhr auf dem Friedhof in Overberge, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.




Kameradschaftsabend 2017 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen

Der Kameradschaftsabend 2017 für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen findet am kommenden Samstag, 18. März, im Foyere der Realschule in Oberaden statt

Kameradschaftsabend 2016.

Zu diesem, schon traditionellen Feuerwehrfest werden rund 300 Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.00 Uhr.

Zu Beginn des Abends werden im offiziellen Teil Ehrungen für 35-jährige und 25-jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr vorgenommen. Des Weiteren werden Verabschiedungen und Ernennungen durchgeführt.

Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein statt. Die musikalische Umrahmung wird in diesem Jahr durch einen Discjockey gestaltet.




Feuerwehreinsatz an der Werner Straße: Essen war auf dem Herd angebrannt

Brandgeruch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Werner Straße führte am Sonntagmittag zu einem Einsatz der Löschgruppen Bergkamen-Mitte, Overberge und Weddinghofen. Besorgte Nachbarn hatten die Rettungskräfte alarmiert

Schnell schickte die Einsatzleitung zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude, weil davon auszugehen war, dass sich im ersten Obergeschoss noch eine Person befinden könnte. Gleichzeitig wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Sicherheitstrupp vor dem Gebäude in Bereitschaft gesetzt.

Einen Menschen fanden die Feuerwehrleute nicht, dafür aber angebranntes Essen auf dem Herd, das zu dieser starken Rauchentwicklung geführt hatte.

Das Gebäude wurde anschließend mit einem Lüfter vom Rauch befreit. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet gewesen.

Einen weiteren Einsatz fuhr die Löschgruppe Weddinghofen am Sonntagmorgen. Die Brandmeldeanlage des Hagebaumarkts hatte Alarm geschlagen. Passiert war allerdings nicht.

 




Retter als Beruf: Die Feuerwehr informiert im BiZ

 
Am Donnerstag, den 16. März, steht die Feuerwehr im Mittelpunkt des Berufsinformationszentrums (BiZ) der Arbeitsagentur Hamm. Erstmals findet ein Infonachmittag statt, bei dem Brandmeister Marian Müller die verschiedenen Ausbildungs- und Karrierewege bei der Feuerwehr vorstellt.
„Später will ich einmal Feuerwehrmann werden“, hört man fast jeden kleinen Jungen sagen. Für viele handelt es sich dabei nämlich um den ersten wahren Traumberuf. Für Brandmeister Marian Müller ist das nicht verwunderlich, auch er hat über die freiwillige Feuerwehr den Einstieg gemacht und sich später bei der Berufsfeuerwehr ausbilden lassen. Daher weiß er, dass es sich um einen sehr anspruchs- und verantwortungsvollen Beruf handelt.
Beim Infonachmittag am 16. März wird er erklären, warum es nicht nur um Brandlöschung geht. Auch den Führerschein zu erwerben, Sanitätsdienst zu absolvieren oder Maschinenlehrgänge zu durchlaufen gehören zu festen Bestandteilen seiner Arbeit. Welche Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen bestehen, wird der Brandmeister ebenfalls erläutern und gerne individuelle Fragen beantworten.
Wer sich für die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten interessiert und sich umfassend informieren will, kann die Veranstaltung kostenfrei und ohne Anmeldung um 16.30 Uhr im BiZ  der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2) besuchen.



Landrat dankt Feuerwehren: Sie sorgen für unsere Sicherheit

Sie sind immer zur Stelle, rund um die Uhr, Tag für Tag. So wundert es nicht, dass Landrat Michael Makiolla beim Empfang des Kreisbrandmeisters wieder das zumeist ehrenamtliche Engagement, die Einsatzbereitschaft und das große Können der Feuerwehren im Kreis Unna würdigte.

Beim Empfang des Kreisbrandmeisters rücken die Chefs der Feuerwehren und anderer Hilfsdienste im Kreis besonders nah zusammen. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna

Der Verwaltungschef machte gleichzeitig klar, was gar nicht geht: „Anpöbeleien und Angriffe auf Rettungskräfte sind völlig inakzeptabel.“ Feuerwehrleute, Polizeibeamte und Mitglieder von Hilfsorganisationen leisteten oft lebensrettende Arbeit. „Sie dürfen dabei nicht von respektlosen Dummköpfen behindert oder bedroht werden“, unterstrichen auch Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck und Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann. Beide begrüßten, dass die Strafen bei der Behinderung von Rettungsarbeiten härter ausfallen sollen.

Wie leistungsstark und wie wichtig die Arbeit der Feuerwehren und Rettungsdienste ist, verdeutlichten einige Zahlen: Rund 2.100 ehrenamtliche und etwa 220 hauptamtliche Einsatzkräfte gibt es im Kreisgebiet. Gefordert waren sie 2016 bei rund 5.400 Feuerwehreinsätzen und gut 51.000 Einsätzen des Rettungsdienstes.

Dass sie fest zupacken können, bewiesen die Wehren einmal mehr im letzten Jahr beim Abbau der Notunterkünfte für insgesamt 400 Flüchtlinge in Bönen und Werne, die sie im Herbst 2015 auch aufgebaut hatten.

Und dass sie helfen, wenn ein Leben in Gefahr ist, belegt die steigende Zahl der „Mobilen Retter“. Über 350 Ehrenamtliche – zumeist Feuerwehrleute und Rettungskräfte – springen nach einer Alarmierung per Smartphone bei Notfällen in ihrer Nähe ein und überbrücken durch Erste Hilfe die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Leistungsbereitschaft hat auch etwas mit Leistungsstärke zu tun, und dafür nimmt der Kreis immer wieder Geld in die Hand. Rund 320.000 Euro kostete der beim Empfang des Kreisbrandmeisters offiziell übergebene Abrollbehälter, der bei der Feuerwehr Unna stehen wird. Er ist unter anderem mit einer Hochleistungspumpe ausgestattet. Damit kann er bei Unwettern zur Entwässerung sowie bei Großbränden zur Wasserversorgung eingesetzt werden.

Auch bei der Rettungsleitstelle des Kreises tut sich etwas. Die Verlagerung der Notleitstelle vom Kreishaus Unna zur Feuerwache nach Lünen ist auf den Weg gebracht; der Auftrag zur Erweiterung der Lüner Feuerwehrzentrale soll in Kürze erteilt werden. Derzeit vorbereitet werden außerdem der Erwerb eines dritten Rettungswagens und der Kauf eines Wechselladerfahrzeugs.

Für den Katastrophenfall traf der Kreis ebenfalls Vorbereitungen. So lagern in der ehemaligen Raketenstation der Bundeswehr in Holzwickede rund 160 Feldbetten, rund zehn Kilometer Schläuche und 20.000 Sandsäcke. Im Notfall darauf zurückgreifen können alle Kommunen im Kreisgebiet. PK | PKU




Test läuft bis Mitte 2017: Wenn die Feuerwehr ausrückt, bleiben die Sirenen stumm

Viele Bergkamener werden es noch gar nicht richtig registriert haben, doch seit einigen Monaten heulen bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr keine Sirenen mehr. Hierbei handelt es sich um einen Test, der noch bis Mitte dieses Jahres läuft, wie Stadtbrandmeister Dietmar Luft und sein Stellvertreter Ralf Klute gegenüber dem Bergkamen-Infoblog bestätigten.

Sirene auf dem „Hochhaus“ in der ECA-Siedlung.

Ein wesentliches Ziel des Sirenenalarms war es aus der Sicht der Feuerwehr, auch die Rettungskräfte zu erreichen, die aus welchen Gründen auch immer weder ihr Smartphones noch den digitalen Funkmelder bei sich tragen. Gleichzeitig sollte es auch eine Warnung sein, dass gleich Feuerwehrleute in ihren Privatfahrzeugen versuchen werden, so schnell es möglich und erlaubt ist, zu den Gerätehäusern zu kommen.

Ralf Klute (l.) und Dietmar Luft.

Was den Punkt „Erreichbarkeit der Feuerwehrleute“ betrifft, scheinen die heulenden Sirenen entbehrlich zu sein. Vor etwa zehn Jahren hat die Bergkamener Feuerwehr die Alarmierung über Handy eingeführt. Ein System, dass sich bewährt hat. Denn per App können die Feuerwehrleute sofort melden, ob sie einsetzbereit sind und wie lange es dauern wird, bis sie am Gerätehaus sind. Im Gerätehaus wird dann innerhalb kürzester aufgelistet, wer wann kommt. Das erleichtere enorm die Einsatzplanung, wie Dietmar Luft und Ralf Klute betonen.

Ob die Sirenen tatsächlich für sie verzichtbar sind, dass will die Bergkamener Feuerwehr etwa im Juni oder Juli breit in den Löschgruppe diskutieren. Sollte das Ergebnis lauten „Wir können darauf verzichten“, dann heißt das aber noch lange nicht, dass die etwa 25 aufs Stadtgebiet verteilten Sirenen demontiert werden könnten. Sie werden weiterhin als laute Warninstrumente beim Katastrophenschutz benötigt. Man wird sie deshalb auch ab und zu hören. Hoffentlich nur dann, wenn ihre Funktionstüchtigkeit überprüft wird.




Katze zwischen zwei Garagen eingeklemmt: Feuerwehr unnd Tierärztin retten den Stubenpanther

Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz der Löschgruppe Weddinghofen an der Meisenstraße zur Rettung einer Katze. Das Tier war offensichtlich bereits in der Nacht bei einem Streifzug über die Garagendächer sehr unglücklich in einen Spalt zwischen zwei Garagen geraten. Die Katze machte mit lauten Rufen auf ihre Notlage aufmerksam. Nachbarn alarmierten dann die Feuerwehr.

Erste Untersuchung nach der Rettung. Fotos: Feuerwehr Bergkamen

Die ersten Bemühungen der Löschgruppe, die Katze aus ihrer Notlage zu befreien, schlugen zunächst fehl. Unterstützung habe dann die Feuerwehr vom Tierarztteam Scheele erhalten, berichtet Stadtbrandmeister Dietmar Luft. Der Tierärztin sei es gelungen, über eine Pfote die Schlaufe eine dünnen Seils zu ziehen. Daran zog sie vorsichtig das Tier aus dem Spalt heraus, während die Feuerwehrleute mit einem dünnen Rohr und Besenstielen von der anderen Seite drückten.

Schließlich gelang es, die Katze aus dem Spalt zwischen den beiden Garagen zu befreien. Danach nahm die Tierärztin die Katze zur weiteren medizinischen Versorgung mit zu ihrer Praxis.




Löschgruppe Rünthe zieht Bilanz: neues Gerätehaus bezogen, Cobra getestet und 85 Einsätze gefahren

Zu 85 Einsätzen wurde in 2016 die Löschgruppe Rünthe gerufen. Das geht aus dem Jahresbericht vor, den Löschgruppenführer Dirk Kempke und sein Stellvertreter Bernd Externbrink in der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe am Samstag vorlegten.

Beförderungen und Ehrungen bei der Löschgruppe Rünthe.

Der vermutlich spektakulärste Einsatz war der Brand eines Hauses an der Straße Am Füllort am 28. Oktober 2016. Das Einfamilienhaus hatte ein Miteigentümer angezündet. Er stellt sich noch in der Nacht der Polizei in Lüdinghausen. Der 54-jährige Bergkamener, der merklich unter Alkohol- und/oder Medikamenteneinfluss stand, wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt

Das sicherlich wichtigste Ereignis der Löschgruppe Rünthe war sicherlich die Einweihung ihres neuen Gerätehauses im Januar 2016. 2,5 Millionen Euro wurde in dieses Projekt investiert. Hinzu kommen 190.000 Euro für die feuerwehrtechnische Ausstattung, unter anderem eine Atemschutzwerkstatt und ein hoch aufgerüsteter Funk- und Stabsraum. In das neue Gerätehaus mussten auch nach der offiziellen Übergabe jede Menge weitere Arbeitsstunden von den 39 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern investiert werden. Es seien so viel gewesen, dass es jetzt unmöglich gewesen sei, die Gesamtstundenzahl für planmäßig und außerplanmäßigen Dienstag auch nur annähernd richtig zu beziffern, erklärte Löschgruppenführer Dirk Kempke.

Wichtig waren für die Löschgruppe Rünthe auch die Erfahrungen, die sie zusammen mit der Feuerwehr Werne mit der modernen Löschtechnik „Cobra“ über drei Monatesammeln konnte. Mit einer Kaltschneidetechnik wird ein kleines Loch zum Brandraum geschnitten und aus dem sicheren Bereich mit Hochdruck und extrem fein vernebeltem Wasser gelöscht. Eine wichtige Erkenntnis war für Dirk Kempke, dass die Einsatzmöglichkeiten für „Cobra“ begrenzt sind. Dort wo sie eingesetzt werden kann, arbeitet sie aber höchst effektiv.

Während der Jahresdienstbesprechung wurden folgende Beförderungen ausgesprochen:

  • Lars Linnemann und Phillip Beier zu Feuerwehrmannanwärtern,
  • Pia Terbeck und Pia Bismark zu Feuerwehrfrauen sowie Björn Koch zum Feuerwehrmann
  • Volker Czarnetzki und Marc-Norman Horejsi zum Oberfeuerwehrmann
  • Mateusz Kocziela zum Unterbrandmeister
  • Johannes Kreutzer zum Brandmeister
  • Kevin Lowak zum Oberbrandmeister
  • Bernd Externbrink zum Brandoberinspektor
  • Brandinspektor Bernd Niehage wurde von der Feuerwehr Lünen übernommen.

Geehrt wurden:

  • Kevin Wenzel für 10 Jahre
  • Etwin Kramer für 40 Jahre
  • Kurt Schüttrumpf für 60 Jahre
  • Josef Schweins für 70 Jahre.

Zu den besonderen Aktivitäten in diesem Jahr gehören das Zeltlager mit der Löschgruppe Mitte der Feuerwehr Werne am Alfsee, der Ausflug mit den Familien zum Movieworld in Bottrop und natürlich die inzwischen berühmte Glühweinparty.