Kornnatter hält Polizei und Feuerwehr auf Trab

Am Freitag wurden gegen 11:30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zur Herbert-Wehner-Straße in Kamen gerufen. Spaziergänger hatten im Bereich des Parks eine große Schlange im Gebüsch entdeckt.

Während die eingesetzten Polizeibeamten die Schlange daran hinderten, sich zurück ins Unterholz zu schlängeln, gelang es der Feuerwehr, das Tier einzufangen und in einen Sack zu stecken. Die Schlange wurde anschließend von der Feuerwehr zu einem Schlangenexperten gebracht. Es soll sich auf den ersten Blick um eine Kornnatter handeln.

Das Verbreitungsgebiet dieser Würgeschlange liegt jedoch üblicherweise eher im Bereich der Tropen und Subtropen Südostasiens. Wie die Schlange in den Park im sommerlich warmen Westfalen kam, ist noch nicht klar. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.




3. Weddinghofener Dorfabitur: Anmeldungen sind noch möglich

Zu ihrem 3. Weddinghofer Dorfabitur für jedermann lädt am Samstag, 25. August, die Einheit Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen. Start und Ziel ist erneut an der Pfalzschule im Stadtteil. Alle sind herzlich eingeladen, zum Fest zu kommen. Einzige Voraussetzung: Spaß und Freude sind mitzubringen.

Es geht darum, sich in Weddinghofen für einen schönen Tag bei Spiel und Spannung zu treffen, beim Zuschauen, Unterstützen, Anfeuern oder Mitmachen!
Und am Abend: Abiturfeier für alle (Musik-DJ-, Tanz). Für das leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr (Grill, Getränke) über den Tag.

Das Dorfabitur ist der bekannte spaßige Mix aus Geschicklichkeits- und Denkaufgaben verbunden mit einer Wanderung (4 Km). Die Aufgaben mit Namen, wie A la Carte, Tieftaucher oder Schwerkraft versprechen jede Menge Spaß. Das Abi ist so gut wie garantiert! „Praktische“ Preise sind ausgelobt.

Die Gruppen bestehen aus 6 bis 8 Personen (Mindestalter 18 Jahre). Ob verkleidet, in Schuluniformen mit Gruppen-/Klassennamen, wie auch immer- alles erlaubt und erwünscht.

Eine frühzeitige Anmeldung (lg-weddinghofen@feuerwehr-bergkamen.de) und Überweisung des Teilnahmebeitrags (15,-€ pro Gruppe) ist erforderlich!

Natürlich kann man sich auch Feuerwehrautos anschauen und erklären lassen. Kinder dürfen sich auf dem weitläufigen Areal austoben.




Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr verstorbenes Mitglied Heinrich Schmidt

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr langjähriges Mitglied Heinrich Schmidt. Er verstarb am 2. Augusrt 2018 im Alter von 90 Jahren.

Heinrich Schmidt trat am 1. Juli 1942 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb bis zu seinem Übertritt in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen am 03.09.1987 den Dienstgrad eines Oberfeu-erwehrmannes.

Er erhielt sowohl das Feuerwehrehrenzeichen in Silber wie auch in Gold für 25- bzw. 35-jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr sowie die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes als Sonderauszeichnung für 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Überdies war Heinrich Schmidt rd. 75 Jahre Mitglied in der Feuerwehr und verzeichnet damit eine der längsten Mitgliedschaften in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen überhaupt.

Die Trauerfeier beginnt am 08.08.2018 um 10.00 Uhr im Bestattungshaus Schäfer an der Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden. Die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden treffen sich am um 10.20 Uhr zur Teilnahme an der Beisetzung am Friedhof in Oberaden, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.




Schwerer Unfall auf der A1 mit fünf Verletzten – darunter auch ein Kleinkind und ein Säugling

Auslaufenden Medien wurden abgestreut und die Batterien der verunfallten PKW abgeklemmt.
Bild-Infos Download. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne.

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde mit dem Stichwort „2RTW – zwei verunfallte PKW“ am Samstagnachmittag um 15:48 Uhr auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen  Hamm Bockum / Werne und Hamm / Bergkamen. Es handelte sich um einen Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW.

Ein silberner Skoda mit vier Personen inklusive Hund aus dem Hochsauerlandkreis kam dabei ins Schleudern und kollidierte mit der rechten Leitplanke. Dabei riss der Fahrradträger am Heck des PKW ab und der PKW blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Standstreifen liegen. Glücklicherweise flog der abgerissene Fahrradträger in die rechte Fahrbahnrandböschung abseits der Fahrbahn und traf keinen weiteren PKW. Der zweite PKW ein schwarzer Opel aus dem Kreis Soest, der mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern besetzt war, überschlug sich und blieb stark deformiert auf dem Dach der rechten Fahrbahn liegen. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte um die Beteiligten und Verletzten des Unfalls.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Werne wurde bereits der schwer verletzte Fahrer des schwarzen PKW durch den Rettungsdienst aus Werne behandelt. Er wurde später zur weiteren Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. Die Freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Werne unterstützten den Rettungsdienst mit der Betreuung der weiteren unter Schock stehenden Unfallbeteiligten. Es wurde ein weiterer Rettungswagen und der Notarztwagen aus Werne zur Unterstützung nachalarmiert. Insgesamt gab es fünf Verletzte darunter einen schwer Verletzten sowie ein Säugling und ein Kleinkind. Für den Säugling wurde aus dem auf dem Dach liegenden PKW ein Kindersitz demontiert und im Rettungswagen verbaut, um den Säugling inklusive Mutter und Bruder sicher zur Kontrolle ins Krankenhaus zu fahren.

Die Feuerwehr sicherte mit Straßenleitkegeln und Warnleuchten bzw. mit den Großfahrzeugen mit Heckwarneinrichtung die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr und stellte zusätzlich zweifach mit dem Schnellangriff des Hilfeleistungslöschfahrzeug [HLF] und über einen Pulverlöscher den Brandschutz sicher. Es wurden die Batterien an beiden PKW aufgrund der potentiellen Brandgefahr abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel abgestreut und verunreinigt wieder aufgenommen. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr übernahm die Einsatzdokumentation und führte die Rücksprachen mit der Rettungsleitstelle des Kreises in Unna. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geführt. Bis auf wenige Ausnahmen (Verkehrsteilnehmer im Stau tauschten noch kurzfristig vor den heraneilenden Einsatzfahrzeugen die Fahrbahn) war die Rettungsgasse grundsätzlich lobenswert.

Es waren 14 freiwillige Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Nachdem die Arbeiten der Feuerwehr erledigt waren, die Abschleppunternehmen die zwei PKW verladen hatten und die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatten, wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben. Um 17:45 Uhr konnte Einsatzende gemeldet werden. Desweiteren an diesem Einsatz beteiligt waren drei Rettungswagen [RTW] (einer aus Kamen und zwei aus Werne) sowie ein Notarzt aus Werne, die Autobahnpolizei aus Münster und ein Abschleppunternehmen.




Brandstiftung in der ehemaligen Heideschule – Polizei sucht nach weiteren Zeugen

Am Donnerstagabend bemerkte ein Zeuge gegen 20.50 Uhr Rauch, der aus der seit Jahren ungenutzten ehemaligen Heidehauptschule an der Berliner Straße drang und verständigte die Feuerwehr. Im Gebäude hatten unbekannte Täter an mehreren Stellen alte Möbelstücke und andere Dinge in Brand gesetzt.

Die Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Nach ersten Ermittlungen haben die Täter sich durch ein mit Holz verkleidetes Fenster Zutritt zum Gebäude verschafft.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Pkw brannte auf der A2 vollständig aus: Glücklicherweise niemand verletzt

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Dortmund

Am Mittwoch gegen 12:15 Uhr geriet auf der A 2 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund Nordost und der Anschlussstellestelle Dormund-Mengede ein PKW während der Fahrt in Brand. Der Fahrer reagierte besonnen und steuerte das Fahrzeug auf den Seitenstreifen, wo er das Fahrzeug unverletzt verlies.
Das beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand stehende Fahrzeug wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr abgelöscht.

Nach einer halben Stunde war der Einsatz für die 11 Einsatzkräfte der Feuerwache 6 (Scharnhorst) und der Feuerwache 2 (Eving) beendet. Durch den Einsatz kam es zu einem Stau auf der A 2, da für den an der Einsatzstelle vorbeifahrenden Verkehr nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung standen.




Freiwillige Feuerwehr hat bereits bis jetzt in diesem Jahr 267 Einsätze gefahren

Stadtbrandmeister Dietmar Luft (r.) und sein Stellvertreter Ralf Klute stellten im Stadtrat den Jahresbericht 2017 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen vor.

Die Freiwillige Feuerwehr war am Donnerstag ein thematischer Schwerpunkt der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats vor der Sommerpause. Zunächst stellten Stadtbrandmeister Dietmar Luft und sein Stellvertreter Ralf Klute den Jahresbericht 2017 der Feuerwehr vor. Anschließend verabschiedete der Rat den neuen Brandschutzbedarfsplan.

Und das vorweg: Die Bergkamener Feuerwehr wird im März 2019 eine komplett neue Wehrführung erhalten. Er werde wie auch Ralf Klute nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehen, erklärte Dietmar Luft im Stadtrat. 27 Jahre habe er sich in Leitungsfunktionen befunden. Nun wolle er kürzertreten und sich auch Dingen widmen, die er bisher vernachlässigen musste.

Die Aufgaben werden für die neuen sicherlich nicht einfacher. 433 Einätze (plus 91 gegenüber 2016) fuhr die Bergkamener Wehr 2017. Und in diesem Jahr sind es auch schon wieder 267. Eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung dieser hohen Einsatzzahlen sind ausreichend viele und vor allem gut ausgebildete Einsatzkräfte. Mit dem Stichtag vergangener Mittwoch verfügte die Bergkamener Feuerwehr über 2011 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner.

„Respekt? Ja. Bitte!“ hat die Feuerwehr auf die schriftliche Version ihres Jahresberichts 2017 gedruckt. „Respekt“ nötigen schon allein die Gefahren für Leib und Leben ab, denen sich die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute bei vielen ihrer Einsätze stellen.

Dietmar Luft und Ralf Klute hatten zur Ratssitzung wirklich beeindruckende Videos mitgebracht. Beispielsweise am 17. Mai 2017, als am Roggenkamp in Bergkamen-Mitte ein Gabelstapler brannte. Der wurde mit Gas betrieben. Als gerade der erste Angriffstrupp sich dem Brandherd näherte, explodierte die Gasflasche mit einer riesigen Stichflamme. Die Metallflasche flog wie ein Geschoss davon, beschädigte ein Feuerwehrfahrzeug und landete in etwa 170 Metern Entfernung in einem Vorgarten. Wie durch ein Wunder wurde niemand dabei verletzt.

Nicht ganz so glimpflich lief es beim Großbrand in der GWA-Recyclinganlage in Bönen am 30. Juni dieses Jahres ab. Vier Bergkamener Feuerwehrleute wurden bei diesem Einsatz verletzt. Ihnen ginge es schon wieder erheblich besser, berichtete Dietmar Luft am Donnerstag.

Noch keine gesicherten Prognosen gibt es für das Ergehen Teleskopmastbühne der Einheit Oberaden, die bekanntlich bei dem Einsatz am 30. Juni in Bönen erheblich beschädigt wurde. Ob sie überhaupt repariert werden könne, werde erst ein Gutachten zeigen, berichtete die für Feuerwehrwesen zuständige Beigeordnete Christine Busch.

Das Ersatzfahrzeug befindet sich bereits in Bergkamen. Bevor es zum Einsatz kommen kann, müssen allerdings noch die Feuerwehrleute, die diese Teleskopmastbühne bedienen sollen, von den Fachleuten der Lieferfirma eingewiesen werden.

Einstimmig wie das Lob für den ehrenamtlichen Einsatz fiel das Votum des Stadtrats für den neuen Bergkamener Brandschutzbedarfsplan aus. Der legt zum Beispiel fest, dass bei einem Wohnungsbrand der erste Trupp der Feuerwehr mit sieben Funktionsträgern in 85 Prozent der Einsätze nach spätestens 8 Minuten vor Ort ist. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel. Damit es auch erreicht wird, haben sich im Gegenzug Politik und Verwaltung verpflichtet, alle dafür notwendigen personellen und sachlichen Voraussetzungen zu legen. Dazu gehört auch, möglichst schnell das Ersatzfahrzeug für die beschädigte Teleskopmastbühne zu beschaffen.
Dieser Brandschutzbedarfsplan ist Voraussetzung, dass die Bezirksregierung Arnsberg weiterhin erkennt, dass Bergkamen weiterhin auf eine Berufsfeuerwehr verzichten kann. Die Bezirksregierung wird nicht nur den Plan begutachten, sondern seine Inhalte, etwa zu den Einsatzzeiten, wie in der Vergangenheit auch regelmäßig überprüfen.




Feuerwehrleute laden zum 3. Weddinghofener Dorfabitur ein

Eine der interessanten Prüfungen beim 2. Weddinghofener Dorfabitur 2016. Foto: Katja Burgemeister

Die Einheit Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen lädt am Samstag, 25. August, zum dritten Weddinghofener Dorfabitur ein. Weitere Informationen und Anmeldung interessierter „Klassen“ unter: lg-weddinghofen@feuerwehr-bergkamen.de.

Die Klassen mit einer Stärke von sechs bis acht volljährigen Abiturienten starten mit ihren Prüfungen ab 9 Uhr im Abstand von ca. 15 Minuten über den Tag verteilt. Die genaue Startzeit erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frühzeitig. Die Zeugnisvergabe findet nach Auswertung der Prüfungen mit anschließender Dorf-Abi-Party ab 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Pfalzschule statt.

Die einzelnen Prüfungen finden auf einem etwa vier Kilometer langen Parcours durch die Weddinghofener Felder statt und sind ein spaßiger Mix aus sportlichen, Denk- und Geschicklichkeitsaufgaben. Diese sind ohne vorhergehenden Unterricht und Üben zu bewältigen. Die Teilnehmer sollten geeignetes Schuhwerk und Wechselkleidung mitbringen, weil man bei den Prüfungen auch mal ein wenig schmutzig oder nass werden könnte. Über ein möglichst einheitliches Klassenoutfit würden sich die Weddinghofer Feuerwehrleute freuen.

Start und Ziel sind an der Mehrzweckhalle der Pfalzschule, Pfalzstraße 94 in Weddinghofen. Für das leibliche Wohl ist zu zivilen Preisen während der gesamten Veranstaltung gesorgt.




Polizei ermittelt Ursache des Großbrands in Bönen: Selbstentzündung

Am Samstag, den 30.06.2018 sind Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr zum Großbrand der GWA-Recyclinganlage in Bönen gerufen worden. Brandermittler der Polizei Unna untersuchten am Montag die Brandstelle und stellten als Ursache Selbstentzündung von Recyclingmaterial fest.

Unter den Einsatzkräften befanden sich auch zahlreiche Feuerwehrleute aus Bergkamen. Zu ihnen zählen auch vier der insgesamt neun verletzten Feuerwehrleute. Außerdem wurde ein Bergkamener Feuerwehrfahrzeug bei diesem Einsatz total beschädigt. Geschätzter Schaden: rund 350.000 Euro




Großeinsatz der Feuerwehr in einer GWA-Recyclinganlage: Eine der größten Brände seit Jahren

Die Rauchwolke vom Brand in einer GWA-Anlage in Bönen war heute Mittag auch von Heil aus gut zu sehen gewesen. Foto: Hartmut Biermann

„Es ist einer der größten Brände seit Jahren. Die Feuerwehren aus dem Kreis und darüber hinaus bekommen den Brand in einer Recycling-Anlage in Bönen langsam unter Kontrolle“, erklärt der Kreis Unna aktuell am späten Samstagnachmittag zu dem Feuer, das am Samstagmorgen ausgebrochen ist und mehrere Gebäude erfasst hatte. Unter den Einsatzkräften befinden sich auch Feuerwehrleute aus Bergkamen.

Es könne aber noch Stunden dauern, bis das Feuer komplett gelöscht worden ist, heißt es weiter. Inzwischen liegen mehrere Messergenbisse vor. Sie alle sagen das Gleiche: Es gab und gibt keine gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung. Die Rauchwolke war heute Mittag selbst in Heil noch deutlich zu erkennen Vorsorglich wurde der Messradius bis zur nördlichen Kreisgrenze gezogen.

Wer auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, ist mit der Warn-App NINA immer an der richtigen Adresse.
Die Autobahn A2 bleibt weiterhin zwischen Bönen und Hamm-Rhynern bis auf weiteres aus Gründen der Verkehrssicherheit weiter gesperrt. Der Sachschaden steht noch nicht fest. Insgesamt hat es fünf Leichtverletzte gegeben.

„Gute Besserung den Verletzten und danke schon jetzt an die Einsatzkräfte für ihren immer noch andauernden Einsatz!“, erklärt der Kreis Unna.




Großbrand in Bönen: Dicke Rauchwolke zieht auch über Bergkamen

Eine dicke Rauchwolke zieht zurzeit über Bergkamen. Sie stammt von einem Großfeuer in einer Anlage der GWA in Bönen. Ausgelöst wurde der Alarm etwa gegen 9 Uhr. Schreddermaterial hatte dort Feuer gefangen. Inzwischen sind die Flammen auch auf Gebäude übergegriffen.

Die Feuerwehr Bönen erhält bei der Brandbekämpfung Unterstützung aus dem gesamten Kreis Unna, auch von der Bergkamener Feuerwehr. Für die Bewohner von Kamen erging vom Kreis Unna die Aufforderung, Türen und Fenster fest geschlossen zu halten.