Pkw-Brand auf der Buckenstraße – wegen Fahrbahnschäden Sperrung bis voraussichtlich Montag

Die Buckenstraße in Weddinghofen ist voraussichtlich bis Montag gesperrt. Grund ist der Brand eines Autos am Donnerstagnachmittag, zu dem die Einheiten Weddinghofen und Mitte der Freiwilligen Feuerwehr gegen 14 Uhr gerufen wurde. Trotz des kurzen Anfahrtswegs ist das Fahrzeug nur noch Schrott.

Das Feuer hat für eine so große Hitze gesorgt, dass die Fahrbahn der Buckenstraße erheblich beschädigt wurde. Sie muss deshalb jetzt repariert werden.




Feuerwehr bekämpft Böschungsbrand an der Hamm-Osterfelder Bahnlinie

Am heutigen Donnerstag wurden um 12:07 Uhr die Löscheinheiten Overberge und Rünthe der Bergkamener Feuerwehr zu einem Böschungsbrand an die Bahnstrecke der Hamm-Osterfelder Bahnlinie in Overberge gerufen. Vor Ort angekommen stellten die Feuerwehrleute fest, dass rund 50 Quadratmeter Gebüsch und Vegetation des Bahndamms in Flammen standen.

Nachdem die Zugstrecke durch die Deutsche Bahn AG gesperrt war, konnte die Feuerwehr die betroffene Fläche mit 1.500 Liter Wasser ablöschen.  Der Einsatz war nach 1,5 Stunde beendet.




Feuerwehrübung am Biomassekraftwerk: Verpuffung mit mehreren Schwerverletzten

Rettung aus luftiger Höhe mit der Drehleiter der Einheit Weddinghofen.

An sich war das vergangene Wochenende ehr ruhig. Lediglich zwei kleinere Einsätze meldete Stadtbrandmeister Dirk Kempke am Sonntagmittag. Wenn da nicht am Samstag die Übung des Löschzugs 1 (Einheiten Mitte und Weddinghofen) mit Unterstützung von Feuerwehrleuten aus Kamen gewesen wäre. Eine Verpuffung im Biomassekraftwerk gegen 15 Uhr, so die Übungsannahmen, hatte neun teilweise schwerverletzte Personen gefordert.

Besonders schwierig war hier die Bergung der Verletzten aus luftiger Höhe mit der Drehleiter und deren Erstversorgung durch die Feuerwehrleute und Rettungskräften des DRK. Besonders schlimm hatte es einen „Mitarbeiter“ des Biomassekraftwerks erwischt, als die Verpuffung ihm ein Metallrohr durchs Bein getrieben hatte.

Die Verletzungen sahen wirklich echt aus.

Wie schon so oft sorgten Mitglieder der „Realistischen Unfalldarstellung“ des Jugendrotkreuz auch bei dieser Übung dafür, dass die „Verletzten“ nicht nur echt aussahen. Sie haben sich auch so wie Verletzte benommen, so dass die Rettungskräfte ihre liebe Mühe mit ihnen hatten.

Am Samstagmorgen gab es eine weitere Feuerwehrübung, und zwar die des ABC-Zugs der Kreisfeuerwehr auf dem Wellenbadparkplatz, die aber für Beobachter weniger spektakulär war. Wenig später löste die Einheit Weddinghofen bei der Frühjahrspflanzaktion im Bergkamener Jubiläumswald ihr Abschiedsgeschenk für die ehemalige Wehrführung Dietmar Luft und Ralf Klute ein, indem man gemeinsam dort für sie einen Baum pflanzte.

Etwas später war gegen 11.50 Uhr die Einheit Mitte auf der Landwehrstraße im Einsatz gewesen. Im Bereich des Kreisverkehrs Präsidentenstraße / Heinrichstraße hatte ein defekter Lkw eine mehrere hundert Meter lange Ölspur auf der Fahrbahn gezogen. Die Feuerwehrleute streuten das Öl mit Bindemittel rutschfest ab und bestellten die Kehrmaschine der Stadt Bergkamen, um das Bindemittel wieder aufzunehmen.

Am Sonntagmorgen wurde dann die Einheit Mitte kurz nach 10 Uhr in die Gartenstraße gerufen. Dort befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Die Feuerwehrleute machten dann den Weg frei für die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte.




Brand im Wasserpark – Schilf angezündet

‎Vermutlich Jugendliche haben am Sonntagnachmittag gegen 15.45 Uhr im Wasserpark Schilf angezündet. Eine Zeugin hatte gesehen, wie drei Personen sich an der südlichen Parkseite aufhielten. Eine von den Dreien zündete mit einem Feuerzeug das Schilf an, das sich durch den Wind immer wieder entfachte.

Nach dem ersten Löschversuch mit einem Feuerlöscher traf die Feuerwehr ein und löschte das Feuer gänzlich. Die drei Personen flüchteten, nachdem sie das Feuer gelegt hatten in Richtung Busbahnhof. Es handelte sich um zwei männliche und eine weibliche Jugendliche.

Der erste wird als etwa 15 Jahre und 1,70 bis 1,75m groß beschrieben. Er trug eine rote Jogginghose und eine schwarze Jacke. Der zweite Jugendliche war etwa 17 Jahre alt und 1,80m groß. Er hatte einen grünen Mantel und eine Jeanshose an. Die dritte Person war weiblich und hatte braune, lange Haare zum Zopf gebunden. Sie trug eine schwarze Jacke und schwarze Jeanshose.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Mögliche Beeinträchtigungen durch Löschübung der Bayer-Werkfeuerwehr

Am Mittwoch, 20. März, führt die Bayer-Werkfeuerwehr auf dem Werkgelände in der Ernst-Schering-Straße eine Löschübung durch. Dabei trainieren Mitarbeiter von Bayer, Lanxess und weiterer Unternehmen den Einsatz unterschiedlicher Löschmittel.

Im Rahmen der Löschübung, die im östlichen Bereich des Werks stattfinden wird, kann es in der Zeit von 10.30 bis 14.00 Uhr zu lauten Geräuschen und einer gesundheitlich unbedenklichen Rauchentwicklung kommen, die auch in den angrenzenden Bereichen der Stadt Bergkamen wahrnehmbar ist.

Bayer und die beteiligten Unternehmen bitten die Nachbarn um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.




Feuerwehreinsatz nach Gewitter mit Sturmböen: 10 Meter hohe Fichte legt sich auf Hochspannungsleitung

Fotos: Feuerwehr Overberge

Am Samstag wurde die Einheit Overberge der Bergkamener Freiwilligen Feuerwehr um 17:12 Uhr zu einem umgestürzten Baum alarmiert, welcher sich in einer Hochspannungsleitung befinden sollte. Vor Ort, im Kreuzungsbereich Hansastraße/Hammer Straße, bestätigte sich die Lage. Eine über 10 Meter hohe Fichte war abgebrochen und lag auf der Stromleitung.

Auf Grund dessen wurde durch die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, und sowohl der Energieversorger als auch die Drehleiter der Einheit Weddinghofen hinzugezogen.

Nachdem die Stadtwerke alles freigeschaltet und geerdet hatten, konnte nun die Fichte gefahrlos mit einer Elektromotorsäge aus dem Drehleiterkorb zurückgeschnitten werden.
Der Einsatz endete um 19:00 Uhr.




173 Einsätze im vergangenen Jahr ein Rekord für Weddinghofer Feuerwehrleute

Die Geehrten und Beförderten der Einheit Weddinghofen.

173 Einsätze im vergangenen Jahr sind ein Rekord der Weddinghofer Feuerwehrleute. 2019 sind bereits wieder rund 40 Zusammen gekommen, berichtete Einheitsführer Peter Budde am Samstagabend während ihrer Jahresdienstbesprechung im Gerätehaus am Häupen. Und auch diese Traditionsveranstaltung, zu der die Kameradinnen und Kameraden in schicker Uniform erschienen sind, wurde sie angefragt – hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume.

Das gemeinsame Grünkohlessen schließt traditionell die Jahresdienstbesprechung in Weddinghofen ab. Lecker zubereitet von Andreas Schubert mit seinem Sohn Dennis. Stadtbrandmeister Dietmar Luft hatte vorher „Schubi“ für die Kochjacke seine Schulterklappen geschenkt.

So waren gegen 17 Uhr auf der A2 ein Baum dank des heftigen Unwetters kurz vor Nordost auf die Fahrbahn gestürzt. Diesen Einsatz konnte Peter Budde gegenüber der Rettungsleitstelle noch abwenden. Schließlich sollte gleich die wichtige Jahresdienstbesprechung beginnen. Eine halbe Stunde später musste aber trotzdem Die Drehleiter samt Besatzung raus: Wegen der orkanartigen Bögen hatte sich ein Baum an der Hansastraße auf die Oberleitung gelegt und drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Die Einheit Overberge verfügt bekanntlich nicht über eine Drehleiter.

In seinem Jahresbericht ging der stellvertretende Einheitsführer Ralf Bartsch ausführlich auf die zahlreichen Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Einsatzgeschehens ein: auf die 33 Übungen, Unterrichtsdienste, vorschulische Branderziehung vieles andere mehr. Dazu gehören inzwischen auch Reinigungs- und Pflegearbeiten im Außengelände und im Gerätehaus. Eindringlich mahnte er bei den anwesenden Vertretern von Politik und Verwaltung die versprochene energetische Sanierung des Gerätehauses an.

Stadtbrandmeister Dietmar Luft ging anschließend auf die besonderen Einsätze im zurückliegenden Jahr ausführlich. Dazu gehörten beispielsweise der Wasserrohrbruch in den Turmarkaden, das Orkantief Frederike oder der Wasserrohrbruch bei Bayer.

Als Peter Budde über einen ganz besonderen Einsatz auf der A2 berichtete, gab es kräftigen Applaus. Die Einheit Weddinghofen was alarmiert worden, weil laut Meldung eine Person in einem Fahrzeug nach einem Unfall eingeklemmt war. Es hatte sich sogar eine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet. Was die Weddinghofer Feuerwehrleute allerdings störte, waren die drei Pkw, die hinterherfuhren. Die Fahrer hofften, so schneller vorwärts zu kommen. Nachdem die Meldung kam, dass keine Person mehr eingeklemmt sei und ihr Einsatz deshalb unnötig sei, hielt die Weddinghofener an, stiegen aus, sprachen mit den Fahrern ein paar Takte und forderten sie auf, sich links oder rechts in die Fahrzeugschlange wieder einzureihen.

Vorher hatten sie von dieser Aktion Fotos gemacht, die sie an der Unfallstelle der Polizei übergaben. Deren Fotoausbeute war noch größer. 32 Gaffer, die mit ihren Handys die Bergungsarbeiten gefilmt oder fotografiert hatten, wurden identifiziert und haben ebenfalls eine Anzeige erhalten.

Für Dietmar Luft und Ralf Klute waren es am Samstag der letzte offizielle Besuch bei einer Jahresdienstbesprechung einer Bergkamener Einheit. Mit den Weddinghofenern bekommt er es allerdings auch nach seinem Abschied als Stadtbrandmeister bzw. stellvertretender Stadtbrandmeister zu tun. Die Einheit hat beiden einen Ahorn mit Erinnerungstafel geschenkt, der am 6. April seinen Platz im Bergkamener Erinnerungswald bekommen soll. Hier hatte die Einheit Weddinghofen Luft und Klute gern dabei.

Lehrgänge auf Stadtebene

Grundlehrgang Michael Wiesner, Sven Koch, Mika Matthies, Jonas Katzenberg, Niklas Rödenbeck
Atemschutzgeräteträger -Lehrgang Sascha Knekties, Michael Wiesner, Mika Matthies, Jonas Katzenberg

Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene

F II (Truppführer)

Sprechfunker

Max Matthies, Adrian Bussek

Michael Wiesner, Sascha Knekties

Lehrgänge und Seminare auf Landesebene (IdF NRW)

Atemschutzgerätewart: Andreas Schorn

Führungsorganisation an Einsatzstellen: Peter Budde

Sonstige

Kompetenz-Center Notfallprävention der BG RCI

Grundseminar für Atemschutzgerätewarte: Tobias Birk

Verband der Feuerwehren in NRW

Brandschutzbeauftragter: Peter Budde

Hauke Geipel hat als Werkfeuerwehrmann der Bayer AG an einem Speziallehrgang für Brände in Industrieanlagen teilgenommen.

Leistungsnachweis

Leistungsnachweis der Freiwilligen Feuerwehren in Bergkamen am 16. Juni

Sport (eine Auswahl)

  1. April LakeRun in Winterberq

Bernd Laschober, Max Matthies, Mika Matthies, Andreas Schorn, Justin Tamme Kristiene Koepe (Mitte), Mareike Stückmann (Oberaden)

  1. Mai Altländer Blütenmarsch in Jork

gemischte Mannschaft aus mehreren Löschgruppen unter der Leitung von Andreas Schorn erfolgreich – 18. Platz von 61 Mannschaften!

  1. Juni Essener Treppenlauf 269 Stufen, 16 Etagen

Andreas Schorn

  1. September Bergkamener Firmenlauf

Frank Bartsch, Ralf Bartsch, Jonas Katzenberg, Mika Matthies, Thomas Michalik, Andreas Schorn, Justin Tamme, Michael Wiesner

  1. September FireFighter SkyRun in Düsseldorf

Teams: Frank Bartsch, Max Matthies; Justin Tamme, Jörg Buhrau (Mitte); Felix Koepe, Rene Buhrau (beide Mitte); Jenny Ganz, Annika Behnke (beide Mitte)

  1. Oktober Halbmarathon Köln

Frank Bartsch, Max Matthies

31 .Dezember Silvesterlauf von Werl nach Soest

Andreas Schorn, Niklas Rödenbeck

Deutsches Sportabzeichen

Max Matthies (Silber), Mika Matthies (Gold)

Beförderungen

Brandmeister: Andreas Schorn

Unterbrandmeister: Max Matthies und Adrian Bussek

Feuerwehrfrau: Vanessa Vehring

Feuerwehrmänner: Michael Wiesner, Mika Matthies, Sven Koch, Jonas Katzenberg, Niklas Rödenbeck

Feuerwehrmann-Anwärter: Dominik Lefarth und Daniel Bastin

Ehrungen

50 Jahre: Hans Jürgen Schmidt

40 Jahre: Frank Bartsch

40 Jahre: Dieter Markert

10 Jahre: Max Matthies

10 Jahre: Andreas Schorn

19 Jahre: Ramazan Özcelik

Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre: Sascha Knekties, Jörg Steinbach

Personal

Stand 31.12.2018:

2 Feuerwehrfrauen und 36 Feuerwehrmänner im aktiven Feuerwehrdienst unter der Leitung von Einheitsführer Brandoberinspektor Peter Budde.

16 Kameraden gehören der Ehrenabteilung an.

 

 




Feuerwehreinsatz auf der L821n-Trasse: Holzfäller hatten Mittwoch Baum angesägt und dann vergessen

Polizei- und Feuerwehreinsatz auf der Trasse der L821n. Fotos: BI

Der angesägte und dann vergessene Baum.

Die Fällaktion auf der Trasse der L821n am vergangenen Mittwoch löste am Samstag einen Einsatz der Oberadener Feuerwehr aus. Die von Straßen.NRW beauftragte Firma hatte vergessen, einen Baum final umzulegen, den sie vorher bereits mit eine Motorsäge bearbeitet hatte. Nach dem Befund der Polizei eine Gefahrenquelle für Spaziergänger. Sie verständigte die Feuerwehr.

Ausgelöst hatte den Polizei- und Feuerwehreinsatz Lucie Kleinstäuber von der Bürgerinitiative gegen den Bau der L821n. Sie war nicht davon überzeugt, dass bei den Rodungsarbeiten am Mittwoch der Artenschutz beachtet wurde. So inspizierte sie Samstagnachmittag noch einmal die gefällten Bäume nach Fledermaushöhlen und fand den angesägten Baum vor.

„Wir hoffen, dass der Einsatz Straßen NRW in Rechnung gestellt wird“, erklärte BI-Sprecherin Anja Lenz.




Kuchenplatte schmilzt auf dem Herd und sorgt für einen Feuerwehreinsatz

Eine Kuchenplatte aus Kunststoff sorgte am Freitagnachmittag für einen Einsatz der Feuerwehreinheiten aus Mitte, Overberge und Weddinghofen der Landwehrstraße. Sie war in einer Küche auf einem Herd geschmolzen. Der Rauch sorgte dann dafür, dass die Brandmeldeanlage gegen 14.47 anschlug.

Zu löschen gab es für die Feuerwehrleute nichts. Der Bereich wurde durch die Feuerwehrleute kräftig gelüftet. Außerdem stellten sie die Brandmeldeanlage wieder zurück.

Gut eine Stunde vorher gab einen weiteren Einsatz der Feuerwehr an der Buchfinkenstraße in Weddinghofen. Dort befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Die Feuerwehrleute setzten ihr Türöffnungswerkzeug ein. Anschließend unterstützten sie den Transport des Patienten in den Rettungswagen.

 




Feuerwehr rückt im Kreis Unna mehr als 5.000 Mal aus

Foto: Feuerwehr Oberaden

Wenn sie im Einsatz sind, geht es häufig um Leben und Tod. Die rund 2.000 ehrenamtlichen und 202 hauptberuflichen Feuerwehrleute im Kreisgebiet waren 2018 bei 5.308 Einsätzen (2017: 5.033) als Retter in der Not zur Stelle.

Zum Einsatzspektrum gehörten im vergangenen Jahr wieder Zimmer-, Wohnungs-, und Hausbrände sowie ein spektakulärer Großbrand der GWA Bönen, der den Kreis in Atem hielt. Insbesondere auf den durch den Kreis Unna führenden Bundesautobahnen und Landstraßen waren wieder zahlreiche schwere Verkehrsunfälle, Brände von Kraftfahrzeugen und Einsätze mit Gefahrguttransportern zu verzeichnen.

Dementsprechend hatte der Rettungsdienst viel zu tun: Rund 68.850 Mal rückten die Sanitäter und Ärzte aus. Zusätzlich wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ fast 1.300 mal alarmiert, fast 1.200 mal hob er tatsächlich ab.

Feuerwehr-Servicezentrum
Neben der Rettungsleitstelle ist an der Florianstraße das kreiseigene Feuerwehr-Servicezentrum angeschlossen. Ein Dienstleister für die Feuerwehren mit Schlauch- und Atemschutzwerkstatt. Die Mitarbeiter haben 2018 insgesamt über 5.600 Schläuche gereinigt und gewartet und fast 4.180 Atemschutzgeräte sowie gut 1.520 Feuerwehrgeräte wie Leitern, Seile und Leinen geprüft.

Die Mitarbeiter des Servicezentrums betreuen auch die Atemschutzübungsstrecke. Sie wurde im vergangenem Jahr 156 Mal genutzt von den Feuerwehren der Städte und Gemeinden sowie Werkfeuerwehren, der Polizei und privaten Hilfsorganisationen. Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, schulte der Kreis Unna in 13 Lehrgängen über 90 lernwillige Teilnehmer.

Ehre, wem Ehre gebührt
Auf Vorschlag des Kreises hat der NRW-Innenminister im letzten Jahr 34 Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und 30 in Gold verliehen. Die Ehrenzeichen des Landes werden auf Antrag für 25 Jahre (Silber) oder 35 Jahre (Gold) aktive Feuerwehrzugehörigkeit verliehen.

Die Einsätze der Schutzkräfte werden dabei übrigens unter anderem aus Mitteln der Feuerschutzsteuer bezahlt, die sich wiederum aus Versicherungsprämien zusammensetzt. Der Kreis, die Gemeinden und Städte haben 2018 rund 736.000 Euro dieser Fördermittel erhalten. PK | PKU




Katze zwischen zwei Garagen eingeklemmt: Feuerwehr befreit sie mit einem Abbauhammer

Morgendliche Katzenrettung geglückt: Die Feuerwehr war heute früh an der Hochstraße im Einsatz.

Zwischen zwei Garagen hatte sich die Katze verkeilt, sagte Wehrführer Dietmar Luft. Und das Tier aus dieser Lage zu befreien, war gar nicht so leicht. Am Ende half nur ein Abbauhammer, ausgeliehen von den Kollegen der Kamener Wehr. Also: interkommunale Zusammenarbeit zwecks Katzenbefreiung.

Der Hammer kam mit Zustimmung des Garagenbesitzers zum Einsatz. Ein Loch in der Garagenwand ist die Folge. Die Katze wurde in einem speziellen Tierkorb zu einem Veterinär gefahren.