Bergkamener Feuerwehr fuhr bisher am Wochenende zwei Einsätze
Relativ ruhig verlief das Wochenende bisher für die Bergkamener Feuerwehr. Stadtbrandmeister Dirk Kemke meldet lediglich zwei Einsätze am Wochenende.
Die Einheit Rünthe musste am Samstag gegen 1.33 Uhr ausrücken. Am Hellweg befand sich hinter einer verschlossenen Wohnungstür eine hilflose Person.
Der starke Wind hatte am Samstagnachmittag am Rathausplatz einen Bauzaun umgepustet. Hier beseitigte ab 16.42 Uhr die Einheit Mitte diese Gefahrenstelle.
Lange Ölspur, brennender Baum und eine verlorene Getreideladung: Bergkamener Feuerwehr hatte einiges zu tun
Bisher sechs Einsätze meldet Stadtbrandmeister Dirk Kemke für dieses Wochenende. Gebrannt hatte allerdings nur ein Baum und dieses Feuer wurde bereits durch die Anwohner gelöscht.
Hier die Einsätze im Einzelnen:
Samstag, 14.08.
12.07 Uhr Einheiten Oberaden, Heil, Weddinghofen
Gemeldet wurde eine Ölspur in Oberaden von der Jahnstraße bis zur Schlenke – Die Ölspur wurde durch die Feuerwehr und der Kehrmaschine des Baubetriebshof beseitigt.
16.42 Uhr Einheiten Mitte und Weddinghofen
Brennender Baum an einer Garage in der Karl-Arnold-Straße – Das Feuer wurde vor Eintreffen der Feuerwehr von Anwohnern gelöscht. Kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.
19.57 Uhr Einheiten Rünthe, Mitte, Oberaden
Im Bereich der Lippewiesen sollte ein Heißluftballon in einer Baumkrone hängen – Nach Such- und Erkundungsmaßnahmen durch Polizei und Feuerwehr konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Problemelose geplante Landung.
20.20 Uhr Einheit Rünthe
Auf der Werner Str. im Ortseingangsbereich Rünthe hatte ein Getreidetransporter seine Ladung verloren – Die Gefahrenstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert.
23.38 Uhr Einheit Oberaden
Gemeldet wurde eine Ölspur im Bereich Jahnstr. / Lünener Str. – keine Maßnahme der Feuerwehr erforderlich.
Sonntag, 15.09.
09.09 Uhr Einheit Weddinghofen
Unterstützung des Rettungsdienstes in der Heinrichstraße – Im Zuge einer medizinischen Notfallbehandlung, musste eine Person über die Drehleiter aus dem Wohnhaus befördert werden.
Ein Piep kann Leben retten: Kreisbrandmeister erinnert an Rauchmelderpflicht
Unscheinbar sorgt er für mehr Sicherheit: der Rauchmelder. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
In ganz Deutschland sind Rauchmelder vorgeschrieben. Doch in vielen Wohnungen fehlen die wichtigen Warnanlagen – oft sind die Batterien leer, wurden vergessen oder abmontiert, weil sie genervt haben. Ein Fehler, der schlimme Folgen haben kann, warnt Kreisbrandmeister Thomas Heckmann zum anstehenden Tag des Rauchmelders am Freitag, 13. September.
„Wenn der Rauchmelder Alarm schlägt, bleiben in der Regel nur 120 Sekunden, um sich und andere in Sicherheit zu bringen“, erklärt Kreisbrandmeister Thomas Heckmann. „Das ist schon wenig Zeit. Ohne einen Rauchmelder wird ein Feuer – wenn überhaupt – viel später erkannt.“
Schutz im Ernstfall
Vor Rauchentwicklung warnt nur ein Rauchmelder rechtzeitig und kann so das Leben retten. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nämlich nicht das Feuer, sondern der Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann bleibende Schäden verursachen.
Heckmann weiß nicht nur um die Bedeutung der Rauchmelder, sondern kennt auch die breite Angebotspalette: „Der Warnmelder sollte ein sogenanntes VdS-Zeichen vom Verband der Schadenversicherer – auch erkennbar am „Q“ – tragen. Das bestätigt, dass er geprüft wurde und zuverlässig funktioniert.“
Auf die Bedeutung der kleinen weißen Geräte weist auch die Brandschutzdienststelle des Kreises Unna hin. „Rauchmelder sind eine kostengünstige Lebensversicherung“, sagt Jens Bongers von der Brandschutzdienststelle. „Sie arbeiten wie eine feine Nase, schlafen aber nicht.“ PK | PKU
Vier Einsätze der Bergkamener Feuerwehr am Samstag
Vier Einsätze fuhr am Samstag die Bergkamener Feuerwehr. Im Einzelnen sind dies:
03.03 Uhr Einheit Bergkamen – Rünthe
BAB 1 Rastplatz An der Landwehr = LKW verliert Betriebsstoffe. Der Einsatz konnte nach der Rückmeldung der Polizei auf der Anfahrt abgebrochen werden.
09.50 Uhr Einheiten Bergkamen – Overberge und Weddinghofen
Friedhofstr. in Overberge = Unklare Rauchentwicklung. Es handelte sich um ein Nutzfeuer in einem Behältnis. Kein Einsatz für die Feuerwehr.
13.34 Uhr Einheit Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg / Parkplatz Wellenbad = Defekte Ölwanne an einem PKW. Es musste durch die Feuerwehr eine Ölspur beseitigt werden.
15.17 Uhr Einheiten Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg = Hund im PKW eingeschlossen. Laut Meldung zeigte das Tier schon Anzeichen einer Überhitzung. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden, da der Fahrzeughalter letztlich vor Ort erschienen ist.
Tödlicher Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen
Der 70-jährige Fahrer dieses Kleinwagens aus Großbritannien starb noch am Unfallort.
Bei einem Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen kurz vor dem Rastplatz Im Mersch ist am Montag gegen 1 Uhr ein 70-jähriger Mann aus Großbritannien an seinen schweren Verletzungen verstorben.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der Kleintransporter, besetzt mit zwei Personen aus dem Landkreis Coesfeld, einem 57-jährigen Fahrer sowie einer 79-jährigen Beifahrerin, aus bislang ungeklärter Ursache auf den Kleinwagen aus Großbritannien auf Infolge des Unfalls verstarb der 70-jährige Fahrer des Kleinwagens noch an der Unfallstelle. Der 57-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. Die 79-jährige Beifahrerin verletzte sich schwer, sie wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt, wo sie stationär verblieb.
Die Richtungsfahrbahn Bremen der BAB A1 war wegen der Rettungsmaßnahmen zwischen den Anschlussstellen Hamm Bockum und Ascheberg bis 6.00 Uhr gesperrt gewesen. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne, zwei RTW und ein Notarzt sowie zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei Münster.
Verkehrsunfall auf der A1 kurz vor Hamm/Bergkamen: zwei Verletzte
Das sieht schlimm aus. Die Fahrer der beiden beteiligten Fahrzeuge wurden aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Foto: Feuerwehr Werne
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 19 Uhr auf der A 1 kurz vor der Abfahrt Hamm / Bergkamen sind zwei Menschen verletzt worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 34-Jähriger aus Kamen mit seinem Auto auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln unterwegs. Vor der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache auf den vor ihm fahrenden Wagen eines 20-Jährigen aus Dortmund auf. Beide Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Rettungswagen brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Zunächst waren Feuerwehrkräfte aus Kamen vor Ort, die auf der Gegenfahrbahn in Richtung Bremen im Einsatz waren. Es folgten dann die Feuerwehrleute aus Werne, die sich vor allem um die Abschirmung der Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr kümmerten.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen der betroffenen Richtungsfahrbahn eingezogen. Gegen 20.20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett freigegeben werden.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.
Ehrenamtskarteninhaber*innen erhalten interessante Einblicke hinter die Kulissen der Feuerwehr Lünen
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erhielten am vergangenen Freitag zahlreiche Ehrenamtskarteninhaber*innen aus Bergkamen, Lüdinghausen, Lünen, Selm und Werne interessante Einblicke hinter die Kulissen der Hauptfeuerwehr- und Rettungswache in Lünen.
Die Besichtigung erfolgte auf Einladung der fünf Kommunen als Dank für das bedeutende ehrenamtliche Engagement.
Michael Thiel, Teamleiter der Feuerwehr Lünen im Bereich Einsatzplanung und Vorbereitung, hatte den Besuch gemeinsam mit seinen Kollegen hervorragend organisiert, so dass der geplante Rundgang nach einer kurzen Einweisung zeitnah starten konnte.
Eine Vielzahl von Eindrücken und (auch humorvoller!) Geschichten rund um die Arbeit der Feuerwehr sorgten für Kurzweil und Abwechslung. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abschluss bei kühlen Getränken und leckerem Grillgut.
Stellvertretend für die Bürgermeister des Arbeitskreises richtete Lünens Stadtoberhaupt Jürgen Kleine-Frauns in diesem Rahmen seinen besonderen Dank an alle Anwesenden aus. Er betonte die stetig steigende Bedeutung des Ehrenamtes und die Wichtigkeit all derjenigen, die durch ihr Ehrenamt „das Kitt einer Gesellschaft darstellen“.
Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Kay Schulte, nutzte die Gelegenheit des gemütlichen Beisammenseins, um sich mit den anwesenden Ehrenamtlichen persönlich auszutauschen sowie seinen persönlichen Dank zu übermitteln. Es entstand ein reger Gedankenaustausch, den alle Anwesenden sichtlich begrüßten.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Dankschön-Aktion für alle Ehrenamtskarteninhaber*innen geben. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für Oktober geplant. „Wir werden uns wieder eine nette Idee einfallen lassen“ lässt Corinna König, Leiterin der Stabsstelle Bürgermeisterbüro der Stadt Bergkamen, durchblicken.
Ehrenamtskarten-Inhaber*innen besichtigen die Hauptfeuer- und Rettungswache in Lünen
Im Rahmen eines Ortstermines bereiteten die Mitglieder des Arbeitskreises Ehrenamtskarte NRW den Besuch in der Hauptfeuer- und Rettungswache in Lünen vor: Josef Bone, Martin Thiel, Henriette Koll, Corinna König, Arber Aliu und Jochen Höinghaus (v.l.n.r.). Foto: Feuerwehr Lünen / Renert
Insgesamt 80 Inhaber/Innen von Ehrenamtskarten NRW werden am kommenden Freitag, 23. August 2019 die Hauptfeuer- und Rettungswache in Lünen besuchen. Dies ist das Ergebnis einer Abfrage in den Kommunen und eines Ortstermines zwischen den Organisatoren aus den Verwaltungen sowie den verantwortlichen Vertretern der Feuerwehr in Lünen.
Bekanntlich kooperieren seit vielen Jahren die Städte Werne, Bergkamen, Lünen, Selm sowie Lüdinghausen in Fragen rund um die Ehrenamtskarte NRW sehr eng miteinander. „Vor diesem Hintergrund ist die Teilnehmerzahl ein sichtbarer Beweis für die gelungene Vernetzung“, bewertet Corinna König, Leiterin der Stabsstelle des Bürgermeisterbüros und Ansprechperson für das Ehrenamt, die langjährige Zusammenarbeit.
Die beiden Feuerwehr-Vertreter Martin Thiel und Christopher Renert erläuterten den Arbeitskreis-Mitgliedern den Ablauf und den geplanten Rahmen des Besuches. Die Hauptfeuer- und Rettungswache an der Kupferstraße in Lünen wurde im Jahre 2012 fertiggestellt. Seitdem gehört sie zu einer der größten und modernsten Feuerwehrwachen im gesamten Kreis Unna.
Insgesamt vier Besuchergruppen werden gebildet und voneinander getrennt über das Gelände bzw. durch die Wache geführt. Der gemeinsame Abschluss bei einem Würstchen vom Grill und einer Auswahl an kalten Getränken führt alle Gäste wieder zusammen. In diesem Rahmen werden die ebenfalls geladenen Bürgermeister die Möglichkeit nutzen, den anwesenden Ehrenamtler*innen – stell-vertretend für alle Ehrenamtlichen– ihren Dank für das uneigennützige Engagement auszusprechen.
Alle angemeldeten Teilnehmer/Innen aus Bergkamen erhalten kurzfristig eine schriftliche Bestätigung mit detailliertem Ablauf der Veranstaltung sowie Parkmöglichkeiten.
Brand am Standort Bergkamen von LANXESS: Niemand wurde verletzt
Am heutigen Dienstag kam es gegen 9.15 Uhr im Verfahrenstechnikum von LANXESS in Bergkamen infolge eines Produktaustrittes zu einem Brand. Die Werkfeuerwehr konnte den Brand innerhalb weniger Minuten löschen. Zur Unterstützung waren auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen im Einsatz.
Es wurden keine Personen verletzt, teilt das Chemieunternehmen jetzt mit. Die zuständigen Behörden wurden unverzüglich informiert.
Bei dem ausgetretenen Produkt handelt es sich um eine organische Metallverbindung, die u.a. als Katalysator in der Kunststoffindustrie eingesetzt wird.
Schwerer Lkw-Unfall auf der A1 kurz vor der Anschlussstelle Hamm / Bergkamen: Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert
Ein Kleinlastwagen war auf einen vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, eine davon schwer. Der schwerverletzte Beifahrer wurde durch den Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert. Fotos: Feuerwehr Werne
Am Donnerstagmorgen 6:41 Uhr wurde die Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln kurz vor der Anschlussstelle Hamm / Bergkamen alarmiert. Einsatzstichwort auf dem digitalem Meldeempfänger war „TH_PERSON_KLEMMT – VU 3 LKW“. Ein Kleinlastwagen war auf einen vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, eine davon schwer.
Da keine Person eingeklemmt war, beliefen sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Patientenversorgung.
Zum Unfallzeitpunkt gegen 6.40 Uhr war laut Polizei ein 19-Jähriger aus Wallenhorst mit einem Kleintransporter auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Köln unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen kam er mit dem Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrspur ab. Dort prallte er gegen den auf der rechten Spur fahrenden Lkw eines 41-Jährigen aus der Ukraine. Der Kleintransporter geriet ins Schleudern, prallte zunächst linksseitig gegen die Mittelschutzplanke und anschließend auf der rechten Seite gegen die Leitplanke. Der Kleintransporter überschlug sich mehrfach.
Bei dem Unfall wurden der 19-Jährige schwer und ein Mitinsasse (22 aus Westerkappeln) leicht verletzt. Der Beifahrer (42 aus Westerkappeln) trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Er wurde bei dem Unfall offenbar aus dem Wagen geschleudert. Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.
Zwischenzeitlich landete auch ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle, dieser flog jedoch ohne Patienten wieder davon.
Die A 1 in Richtung Köln musste an der Unfallstelle bis ca. 8.45 Uhr komplett gesperrt werden. Anschließend war der linke Fahrstreifen frei. Ab ca. 9.25 Uhr waren beide Fahrstreifen wieder befahrbar.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 15.000 Euro.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst bereits die schwer verletzte Person am Mittelstreifen der Autobahn. Zwei weitere Mitfahrer wurden ebenfalls verletzt und durch nachrückende Kräfte behandelt. Aufgrund des Einsatzstichwortes wurde ein weiterer Notarzt durch den Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle geflogen.
Da keine Person eingeklemmt war, beliefen sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Patientenversorgung. Außerdem zählte zu den ersten Maßnahmen der Feuerwehr den Brandschutz sicher zu stellen und auslaufende wasserverunreinigende Medien zu binden. Die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr betreuten andere Beteiligte an der Unfallstelle und sicherte diese ab. Es wurden Aufgrund der potentiellen Brandgefahr die Batterien abgeklemmt.
Die Patienten wurde mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die BAB 1 in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne, Christoph 8, drei RTW und ein Notarzt aus Werne sowie drei Streifenwagen der Autobahnpolizei.
Unfall auf der Landwehrstraße: Feuerwehr befreit Beifahrerin aus deformierten Pkw
Die Feuerwehr befreite die Beifahrerin aus diesem reichlich deformierten Auto. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Die Einheiten Overberge und Rünthe wurden am heutigen Montagnachmittag um 15.04 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landwehrstraße gerufen. An der Kreuzung mit der Hansastraße verwechselte der Fahrer, ein 89-jähriger Bergkamener, offensichtlich Gas und Bremse, fuhr über den Kreuzungsbereich, touchierte die Hauswand einer Gaststätte und prallte anschließend in einen geparkten PKW, der wiederum auf einen anderen PKW geschoben wurde.
Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt. Da sich zunächst die Beifahrertür an dem Mercedes nicht öffnen ließ wurden die Feuerwehr alarmiert. Die Beifahrerin musste aufgrund der deformierten Beifahrerseite mit den hydraulischen Rettungsgerät der Feuerwehr befreit werden. Nach Erstversorgung durch Rettungskräfte wurden beide einem Krankenhaus zugeführt; der Daimler und die beiden anderen Fahrzeuge, ein VW Passat und ein Ford Fiesta, wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird vorläufig auf rund 35.000 Euro geschätzt.