Fettexplosion in einer Küche an der Hans-Böckler-Straße: Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden

Zu einem Wohnungsbrand an der Hans-Böckler-Straße  wurden am Dienstagnachmittag gegen 15.20 Uhr die Löschgruppen Oberaden, Weddinghofen und Heil gerufen. Vorausgegangen war eine Explosion in der Küche, ausgelöst durch einen Fettbrand. Das Feuer breitete sich schnell in der Wohnung aus.
Ein Trupp unter Umluft-unabhängigem Atemschutz löschte den Brand mit einem Hochdruckfeuerlöscher ab und kontrollierte die Wohnung mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Weiterhin wurde ein Löschangriff vor dem Gebäude aufgebaut sowie ein Trupp unter Atemschutz in Bereitstellung vorgehalten.
Vier betroffene Personen wurden vom Notarzt versorgt, zwei Personen mussten zur stationären Behandlung zu einem Krankenhaus gebracht werden.
Abschließend wurde die Wohnung querbelüftet sowie die Straße von den Glasscherben, durch die Druckwelle bis auf die gegenüberliegende Straßenseite flogen, befreit.



Verkehrsunfall mit einer verletzten Person: Zusammenstoß auf der Jockenhöfer-Kreuzung

Verkehrsunfall auf der Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Am Mittwochmorgen fuhr gegen 7.35 Uhr eine 42-jährige Bergkamenerin auf dem Westenhellweg in Richtung Hamm. An der Kreuzung Westenhellweg/Werner Straße/Ostenhellweg (Jockenhöfer-Kreuzung) in Rünthe beachtete sie laut Polizei das gelbe Blinklicht der ausgefallenen Ampelanlage nicht und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein.

Hier kollidierte sie mit einem von rechts kommenden PKW eines 58-jährigen Bergkameners, der die Werner Straße in Richtung Werne befuhr. Durch den Aufprall wurde der PKW der Bergkamenerin gegen zwei am Ostenhellweg verkehrsbedingt haltende Fahrzeuge geschleudert. Dadurch wurde eine 24-jährige Emsdettenerin leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrzeug einer 50-jährigen Bergkamenrin entstand lediglich Sachschaden.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20 000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung zeitweise gesperrt werden.




Polizei sucht Zeugen: Wohnmobil in der Marina abgebrannt – hoher Sachschaden an Fitness-Studio

Foto: Feuerwehr Bergkamen

Am frühen Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Brand im Bereich der Marina Rünthe im Hafenweg gemeldet. Ein Wohnmobil brannte und das Feuer auch schon auf die Fassade eines angrenzenden Fitness-Studios übergegriffen hatte.

Der Brand wurde durch die Feuerwehr Bergkamen gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern an. Brandstiftung kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Der Sachschaden beläuft sich nach erster grober Schätzung auf insgesamt etwa 250.000 Euro. Davon entfallen etwa 90.000 Euro auf das vollständig zerstörte Wohnmobil.

Mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Brandgeschehen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder unter 02303 921 0 zu melden.




26 Beförderungen auf einem Schlag bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen

Gruppenfoto mit den 26 Bergkamener Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die befördert wurden. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Etwas länger als gewohnt mussten die Bergkamener Feuerwehrleute in diesem Jahr auf ihre Beförderungen warten. Diese werden üblicherweise bei den Jahresdienstbesprechungen der Einheiten oder beim gesamtstädtischen Kameradschaftsabend durchgeführt. Diese Veranstaltungen konnten bekanntlich wegen der hohen Inzidenzen innerhalb der Corona Pandemie in dieser Form nicht stattfinden.

Die derzeitigen sinkenden Inzidenzen haben nicht nur für das öffentliche Leben Lockerungen mit sich gebracht, sondern auch der Feuerwehr einen annähernd normalen Dienstbetrieb ermöglicht.
Somit wurden alle Kameradinnen und Kameraden, bei denen noch eine Beförderung Ausstand, zu einer kleinen Feierstunde in das Feuerwehrgerätehaus Bergkamen-Mitte eingeladen.

Die drei Leiter der Feuerwehr Bergkamen, Dirk Kemke, Bernd Externbrink und Dirk Meyer-Jürgens freuten sich die 26 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden begrüßen zu können. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Dirk Kemke bei den Anwesenden für die Bereitschaft an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen und das Erlernte zum Schutz der Bürger bei den vielfältigen Einsatzlagen der Feuerwehr umzusetzen.

Anschließend nahm er die Beförderungen der Kameradinnen und Kameraden vor. Per Urkunde wurden die Feuerwehrleute zu einem höheren Dienstgrad befördert und gleichzeitig mit ihren neuen Schulterklappen ausgestattet.

Dankesworte sprach zum Abschluss der Beförderungen auch die zuständige Dezernentin Christine Busch aus. Sie überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und lobte die Motivation und die stetige Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

(Text und Foto: Feuerwehr Bergkamen




Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr langjähriges Mitglied Manfred Filipponi

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr langjähriges Mitglied Manfred Filipponi. Er verstarb am 22. Juni im Alter von 81 Jahren.

Manfred Filipponi trat bereits am 07. September 1977 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb die Dienstgrade bis hin zum Unterbrandmeister, bevor er im Februar 2000 mit Erreichen des 60. Lebensjahres in die Ehrenabteilung übertrat.

Im Jahr 2018 erhielt er die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren (VdF) für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr treffen sich am Montag, 28. Juni, um 10.30 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in Rünthe, um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.

 

 




Fünf Einsätze am Montagmorgen für die Bergkamener Feuerwehr

Gleich zu fünf Einsätzen wurde die Bergkamen Feuerwehr am Montagmorgen gerufen.

Los ging es um 5.39 Uhr für die Einheit Rünthe. An der Rünther Straße befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Durch ein geöffnete Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet werden konnten.

Etwa eine Stunde später war die Einheit Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gerufen. Sie stand wegen des Starkregens teilweise unter Wasser. Ein Fahrzeug des Baubetriebshofes fuhr zufälligerweise gleichzeitig an der Straße vorbei und zogen die Gullys. Somit musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden.

Wiederum eine Stunde später um 7.28 Uhr wurden die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen zur Görlitzer Straße gerufen. Dort schlug ein Heimrauchmelder in einer Wohnung an. Der Grund: Auf einem eingeschalteten Herd befanden  sich Plastikbehälter, die geschmolzen waren.  Ein Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten setzte den Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür um das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Die Plastikteile landete schließlich in der Spüle und wurden dort abgelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Anschließend durchlüfteten sie die Wohnung.

Gegen 9.17 Uhr musste die Einheit Rünthe zur Marie-Curie-Straße fahren. Dort schlug ein Brandmeldealarmanlage an. Gebrannt hatte es dort aber nicht

Die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen trafen sich schließlich um 11.03 Uhr an der Heinrich-Jasper-Straße wieder. Ein Bewohner hatte sich dort ausgeschlossen, während in der Küchen das Essen auf dem Herd weiter vor sich hin köchelte, bis es verbrannt war. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zur Wohnung, nahmen das Essen vom Herd und durchlüfteten die Wohnung.




Fünf Einsätze am Montagmorgen für die Bergkamener Feuerwehr

Gleich zu fünf Einsätzen wurde die Bergkamen Feuerwehr am Montagmorgen gerufen.

Los ging es um 5.39 Uhr für die Einheit Rünthe. An der Rünther Straße befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Durch ein geöffnete Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet werden konnten.

Etwa eine Stunde später war die Einheit Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gerufen. Sie stand wegen des Starkregens teilweise unter Wasser. Ein Fahrzeug des Baubetriebshofes fuhr zufälligerweise gleichzeitig an der Straße vorbei und zogen die Gullys. Somit musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden.

Wiederum eine Stunde später um 7.28 Uhr wurden die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen zur Görlitzer Straße gerufen. Dort schlug ein Heimrauchmelder in einer Wohnung an. Der Grund: Auf einem eingeschalteten Herd befanden  sich Plastikbehälter, die geschmolzen waren.  Ein Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten setzte den Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür um das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Die Plastikteile landete schließlich in der Spüle und wurden dort abgelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Anschließend durchlüfteten sie die Wohnung.

Gegen 9.17 Uhr musste die Einheit Rünthe zur Marie-Curie-Straße fahren. Dort schlug ein Brandmeldealarmanlage an. Gebrannt hatte es dort aber nicht

Die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen trafen sich schließlich um 11.03 Uhr an der Heinrich-Jasper-Straße wieder. Ein Bewohner hatte sich dort ausgeschlossen, während in der Küchen das Essen auf dem Herd weiter vor sich hin köchelte, bis es verbrannt war. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zur Wohnung, nahmen das Essen vom Herd und durchlüfteten die Wohnung.




Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um Unterbrandmeister Thomas Koepe

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen trauert um ihr aktives Mitglied Thomas Koepe. Er verstarb am 09.06.2021 im Alter von nur 48 Jahren.

Thomas Koepe trat am 01. Juni 1986 als Feuerwehrmannanwärter in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen ein und erwarb dort in den Reihen der Einheit Mitte zuletzt den Dienstgrad eines Unterbrandmeisters.

Er erhielt im Jahr 2011 das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes Nordrhein-Westfalen für 25 Jahre und noch in diesem Jahr das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr.

Die Beisetzung findet am 16. Juni um 15.00 Uhr auf dem Friedhof in Hamm-Lerche statt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr werden dort Ihrem Kameraden die letzte Ehre erweisen.

 




23-jähriger Motorradfahrer bei Unfall auf der Industriestraße schwer verletzt

Foto: Feuerwehr Bergkamen

Bei einem Verkehrsunfall in Rünthe am Mittwochnachmittag  ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Ein 56-jähriger Bergkamener wollte gegen 17.30 Uhr mit seinem Pkw von der Industriestraße nach links in die Straße Am Romberger Wald abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah er den von geradeaus kommenden 23-jährigen Motorradfahrer. Es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der 23-jährige Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Der 56-jährige Bergkamener blieb unverletzt.

Die Einheiten Rünthe und Overberge der Bergkamener Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen des Rettungsdienstes, sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, stellte den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe aus.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 9000 Euro.




Pkw auf Parkplatz am Nordberg ausgebrannt: Kunden konnten wegen der Rauchentwicklung Kaufhaus nicht verlassen

Dieser Pkw brannte völlig aus. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Die Bergkamener Feuerwehr wurde am Freitag kurz vor 18 Uhr zum Parkplatz des Kaufhauses Schnückel gerufen. Dort geriet in Pkw in Flammen und brannte völlig aus. Mehrere Kundinnen und Kunden hatten sich zudem bei der Rettungsleitstelle per Telefon, weil sie wegen der Rauchentwicklung nicht mehr das Kaufhaus verlassen konnten. Deshalb wurden neben der Einheit Mitte auch die Einheiten Overberge und Weddinghofen und mehrere Rettungswagen zum Einsatzort alarmiert.

Auf dem Parkplatz brannte der PKW in voller Ausdehnung. Ein Trupp mit umluftunabhängigen Atemschutzgerät löschte mit einem C-Rohr den Pkw. Mit Brechwerkzeug öffnete der Trupp die Motorhaube und mit der Wärmebildkamera wurden Glutnester gesucht. Anschließend wurden mit der Schaumpistole die restlichen Glutnester erstickt. Parallel wurde eine Wasserversorgung aufgebaut.



Brand in der Kamener Innenstadt: Auch die Drehleiter der Feuerwehr Bergkamen im Einsatz

Großeinsatz der Feuerwehr in der Kamener Innenstadt.

Um 00:50 Uhr wurde die Feuerwehr Kamen am Montag zu einem ausgedehnten Gebäudebrand in die Straße »Güldentröge« alarmiert. Die Bergkamener Feuerwehr unterstützte die Löscharbeiten mit der in Weddinghofen stationierten Drehleiter.

Anrufer hatten der Leitstelle ein brennendes Dach an einem Gebäude in der Kamener Innenstadt gemeldet. Bei dem Gebäude handelte es sich um ein ungenutztes / unbewohntes Wohn- und Geschäftshaus in Fachwerkbauweise. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Aus mehreren Fenstern im 1. Obergeschoss schlugen die Flammen und hatten bereits auf das Dach übergegriffen. Zudem war eine erhebliche Rauchentwicklung und Feuerschein zu verzeichnen.

Die Feuerwehr baute umgehend einen Löschangriff auf, dieser wurde neben den eingesetzten Trupps auch über zwei Drehleitern durchgeführt. Durch den massiven Löscheinsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude und weitere Gebäudeteile verhindert werden. Im Einsatzverlauf mussten mehrere verschlossene Türen durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden um Zutritt zu den ungenutzten Gebäudeabschnitten zu erlangen.

Nach den Löschmaßnahmen wurde mittels einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht und Teile der Dachhaut sowie Fassadenverkleidung entfernt. Als besondere Herausforderung stellte sich die verwinkelte Bauweise des Gebäudes heraus. Im Einsatz waren alle drei Löschzüge der Feuerwehr Kamen sowie Kräfte der Feuerwehr Bergkamen, des Rettungsdienstes, und der Polizei.

Das Gebäude ist unbewohnbar. Die Umgebung – insbesondere die Straße „Güldentröge“ – wurde zur Sicherung abgesperrt. Neben dem Schaden am Gebäude wurde ein vor dem Haus abgestellter PKW durch herabfallende Dachteile beschädigt. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Die Kriminalpolizei hat unmittelbar nach Abschluss der Löschmaßnahmen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr wurde nach knapp fünf Stunden beendet.