Photovoltaik: Jetzt noch bauen oder besser abwarten? Online-Impulsvortrag zur Zukunft privater PV-Anlagen

Die Sonne schickt weiterhin keine Rechnung – doch die Rahmenbedingungen für Solarstrom vom eigenen Dach könnten sich ändern. Mit der geplanten EEG-Novelle steht die bisherige Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen vor einem Wandel. Für viele Hausbesitzer stellt sich deshalb die Frage: Jetzt noch eine PV-Anlage bauen oder besser abwarten?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der Impulsvortrag „Private PV-Anlagen: Abschied von der Einspeisevergütung!? – Von der Idee bis zur fertigen PV-Anlage“ von Herrn Manfred Einerhand am 06. Oktober 2026 um 18:00 Uhr in Soest. Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Photovoltaik interessieren oder gerade über eine eigene Anlage nachdenken – unabhängig von Ihrem Wohnort. Die Teilnahme ist auch
online möglich.

Inhaltlich geht es um den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen PV-Anlage: Wie funktioniert moderne Photovoltaik? Welche Rolle spielen Eigenverbrauch, Batteriespeicher und Einspeisung? Und worin unterscheiden sich klassische Dachanlagen von Balkonsolaranlagen? Im Mittelpunkt steht die Frage, was die geplanten Veränderungen bei der Einspeisevergütung für die Wirtschaftlichkeit privater PV-Anlagen bedeuten. Denn wenn die Vergütung für eingespeisten Strom künftig eine geringere Rolle spielt, wird es wichtiger, möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst zu nutzen.

„Das Ende der bisherigen Einspeisevergütung ist sicher eine Veränderung, aber kein Grund, Photovoltaik grundsätzlich abzuschreiben“, erklärt Manfred Einerhand. „Die Planung wird vielleicht etwas komplexer – und damit wird gute Beratung umso wichtiger.“ Da sich die gesetzlichen Regelungen derzeit noch im Verfahren befinden, wird der Vortrag den aktuellen Stand aufgreifen und die möglichen Veränderungen praxisnah einordnen.

Die Online-Teilnahme ist unkompliziert: Nach der Anmeldung wird der persönliche Zugangslink rechtzeitig vor Beginn per E-Mail zugeschickt.
Vortrag: „Private PV-Anlagen: Abschied von der Einspeisevergütung!?“
Datum: 06.10.2026 | Uhrzeit: 18:00 Uhr |
Ort: Am Handwerk 4, 59494 Soest | Raum: Kleines Forum |
Referent: Manfred Einerhand




Kostenlose Energieberatung der Stadt Bergkamen startet nach der Sommerpause wieder am 2. Oktober

Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit rückt auch das Thema Heizen wieder stärker in den Fokus. Sinkende Temperaturen lassen den Energiebedarf steigen und machen sich häufig auch bei den Heizkosten bemerkbar. Wer frühzeitig Maßnahmen zum Energiesparen ergreift oder über eine energetische Sanierung nachdenkt, kann langfristig Kosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nach der Sommerpause geht die kostenlose Energieberatung der Stadt Bergkamen am Freitag, 2. Oktober 2026, wieder an den Start. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich rund um die Themen Energieeinsparung, moderne Heizsysteme, energetische Sanierung, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten informieren.

Die Stadt Bergkamen organisiert die Beratung gemeinsam mit dem Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ regelmäßig vor Ort. Ein qualifizierter Energieberater unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, Möglichkeiten zur energetischen Optimierung des eigenen Hauses zu erkennen und passende Maßnahmen zu planen.

Im persönlichen Gespräch können individuelle Fragen geklärt und erste Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich der Energieverbrauch reduzieren und das eigene Zuhause langfristig energieeffizienter gestalten lässt.

Die nächste Beratung findet statt am:

  • Freitag, 2. Oktober 2026
  • 16:00 bis 18:00 Uhr
  • 30-minütige Einzeltermine nach Anmeldung
  • VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis spätestens Montag, 28. September 2026, vorliegen. Der Fragebogen zur Energieberatung sollte möglichst vor dem Termin ausgefüllt werden. Er ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ verfügbar. Das Formular zur Vorbereitung auf die Energieberatung ist unter folgendem Link abrufbar:




Eisblockwette startet am 21. September auf dem Museumsplatz

Wie groß ist der Unterschied zwischen einem gut gedämmten und einem ungedämmten Haus? Das können Bürgerinnen und Bürger bei der Eisblockwette der Stadt Bergkamen ab dem 21. September selbst erleben und dabei attraktive Preise gewinnen.

Auf dem Museumsplatz am Stadtmuseum in Bergkamen-Oberaden (Jahnstraße 31) werden zwei äußerlich gleiche Modellhäuser aufgestellt. Eines ist gut gedämmt, das andere nicht. Beide Häuser werden im Rahmen der Initiative „Energiesparhaus Ruhr“ des Regionalverbands Ruhr (RVR) mit jeweils 200 Litern Eis gefüllt.

Anschließend heißt es: beobachten, schätzen und mitwetten. Am 29. September 2026 werden die Häuser geöffnet und es wird gemessen, wie viel Eis jeweils geschmolzen ist.

Mitmachen und gewinnen. Teilnehmen können alle Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Bergkamen. Beschäftigte der Stadt Bergkamen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Gesucht werden drei Schätzwerte:

  • Wie viele Liter Eis schmelzen im ungedämmten Haus?
  • Wie viele Liter Eis schmelzen im gedämmten Haus?
  • Wie groß ist die Differenz zwischen beiden Mengen?

Die Teilnahme ist per E-Mail an klimaschutz@bergkamen.de oder über die Wettkarte möglich. Diese kann in den Briefkasten bei den Eisblockhäusern oder am Stadtmuseum eingeworfen werden.

Einsendeschluss ist der 28. September 2026 um 23:59 Uhr.

Entscheidend ist die Differenz

Aus den beiden eigenen Schätzwerten wird die persönliche geschätzte Differenz – also der eigentliche Wett-Tipp – ermittelt.

Nach der Öffnung der Häuser am 29. September wird die tatsächlich geschmolzene Eismenge in beiden Häusern gemessen. Daraus ergibt sich die tatsächliche Differenz zwischen dem ungedämmten und dem gedämmten Haus.

Gewonnen hat die Person, deren aus den beiden Schätzwerten ermittelte Differenz der tatsächlich gemessenen Differenz am nächsten kommt. Entscheidend ist also nicht, wie nah die beiden einzelnen Schätzwerte an den Messwerten liegen, sondern wie genau die geschätzte Differenz mit der tatsächlich gemessenen Differenz übereinstimmt.

Beispiel: Wer 150 Liter für das ungedämmte und 30 Liter für das gedämmte Haus schätzt, tippt auf eine Differenz von 120 Litern. Werden tatsächlich 148 Liter beziehungsweise 30 Liter gemessen, beträgt die tatsächliche Differenz 118 Liter. Der Tipp liegt damit nur 2 Liter daneben.

Bei mehreren gleich guten Schätzungen entscheidet das Los. Jede Person kann nur einen Wettvorschlag abgeben.

Drei Preise warten

  1. Preis: Balkonkraftwerk (900 Watt Modulleistung, 800-Watt-Wechselrichter)
  2. Preis: Smartes Heizkörperthermostat-Starter-Kit
  3. Preis: Smarte Steckdose mit Energiemessfunktion

Die Eisblockwette macht anschaulich, welchen Unterschied eine gute Wärmedämmung machen kann. Sie hilft, Wärme im Winter im Haus zu halten und im Sommer vor Hitze zu schützen – und kann dadurch Energie sparen und den Wohnkomfort verbessern.

Kontakt:

Stadt Bergkamen

Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität
klimaschutz@bergkamen.de

02307 / 965-372




Bürgerenergiegenossenschaft LiSe eG stellt Weichen für die Zukunft

Von links links Konrad Seiler (Vorstand), Dr. Detlev Bolle, Jochen Nadolski-Voigt, Birgit Kühmichel, Tobias Molzahn, Silke Samson, Thomas Semmelmann, Peter Hensel (aller Aufsichtsrat),

Die Bürgerenergiegenossenschaft LiSe eG (Region Lippe-Seseke) im Mai 2026 ihre ordentliche Generalversammlung in der Mensa der Regenbogenschule in Rünthe durchgeführt. Im Mittelpunkt standen neben den Berichten über das Geschäftsjahr 2025 und dessen Jahresabschlusses insbesondere personelle Veränderungen im Aufsichtsrat sowie die weitere Entwicklung der Genossenschaft.

Gleich zu Beginn der Versammlung konnte eine besondere Nachricht bekanntgegeben werden: Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen hat die Schirmherrschaft über die LiSe eG übernommen. Aus Termingründen konnte sie nicht persönlich an der Generalversammlung teilnehmen, übermittelte den Mitgliedern jedoch eine Videobotschaft. Darin betonte sie die Bedeutung einer verlässlichen, nachhaltigen und unabhängigen Energieversorgung und würdigte die Bürgerenergiegenossenschaft als wichtigen Baustein der Energiewende in der Region. Die Videobotschaft stieß bei den anwesenden Mitgliedern und den Gremien der LiSe eG auf große Zustimmung. (Vollständiges Video auf der Internetseite „lise-buergerenergie.de“ Rubrik „Wir über uns“

Neben den turnusmäßigen Berichten und Beschlüssen standen mehrere personelle Veränderungen auf der Tagesordnung. Aus dem Vorstand schied Hakki Sactanaroglu aus. Aus dem Aufsichtsrat verabschiedete sich Dirk Lampersbach. Der Vorstandsvorsitzende Normann Kirschberg und der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Semmelmann dankten beiden für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement für die Genossenschaft.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde außerdem der Aufsichtsrat neu gewählt. Die Wahl erfolgte im Zusammenhang des in der Satzung vorgesehenen Rotationsprinzips. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Silke Samson aus Kamen und Dr. Detlev Bolle aus Bergkamen. Silke Samson arbeitet im kaufmännischen Bereich eines Projektierers für Windkraftanlagen und Photovoltaik. Dr. Detlev Bolle war als Kinderarzt tätig und engagiert sich heute ehrenamtlich als geschulter, unabhängiger Solarberater für Bürgerinnen und Bürger.

Ebenfalls in den Aufsichtsrat gewählt wurden Peter Hensel, Jochen Nadolski-Voigt, Thomas Semmelmann, Tobias Molzahn und Birgit Kühmichel. Damit verfügt die LiSe eG weiterhin über einen siebenköpfigen Aufsichtsrat. Im Anschluss an die Generalversammlung bestätigte der neu gewählte Aufsichtsrat Thomas Semmelmann einstimmig als Vorsitzenden. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Peter Hensel gewählt.

Auch inhaltlich blickt die LiSe eG auf ein intensives Jahr zurück. Der Vorstand berichtete über das Geschäftsjahr 2025 und gab einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Genossenschaft.

Besonders freuen konnten sich alle Anwesenden über die Information, dass mit den beiden bestehenden PV-Anlagen die Marke von 100.000 kWh seit deren Betrieb erzielt werden konnte und somit die CO2 Reduktion weiter vorangetrieben wurde. Eine Anlage soll, wenn möglich noch in diesem Jahr dazu kommen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 wurde von der Generalversammlung einstimmig festgestellt.

In der anschließenden Diskussion nutzten die Mitglieder ausführlich die Möglichkeit, Fragen und Anregungen einzubringen. Dabei ging es unter anderem um die Erträge der bestehenden Photovoltaikanlagen, die Vermarktung des erzeugten Stroms, die weitere Entwicklung der Genossenschaft sowie mögliche neue Projekte. Ein besonderes Anliegen der LiSe eG bleibt die Gewinnung weiterer geeigneter Dachflächen für Photovoltaikanlagen in der Region.

Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Vernetzung mit anderen Bürgerenergiegenossenschaften hervorgehoben. Die LiSe eG steht bereits mit verschiedenen Genossenschaften in der Region im Austausch und wird diese Vernetzung weiter ausbauen.

Nach zahlreichen Fragen, Anregungen und lebhaften Diskussionen konnte die Generalversammlung nach rund zweieinhalb Stunden geschlossen werden. Der Vorstand und der Aufsichtsrat sehen die LiSe eG damit personell und organisatorisch gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Weg der Bürgerenergie in der Region weiterzuführen.

 




Letzte Gelegenheit vor der Sommerpause: Energieberatung am 17. Juli in Bergkamen

Auch im Juli bietet die Stadt Bergkamen wieder eine kostenlose Energieberatung für interessierte Bürgerinnen und Bürger an. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten Informationen zu Energieeinsparungen, modernen Heizsystemen, energetischen Sanierungen, erneuerbaren Energien und Förderprogrammen.

Die Stadt Bergkamen organisiert die Beratung gemeinsam mit dem Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ regelmäßig vor Ort. Ein qualifizierter Energieberater hilft dabei, Möglichkeiten zur energetischen Optimierung des eigenen Hauses zu erkennen und passende Maßnahmen zu planen.

Die nächste Beratung findet statt am:

  • Freitag, 17. Juli 2026 (Anmeldung bis 10. Juli 2026)
  • 14:30 bis 16:00 Uhr
  • 30-minütige Einzeltermine nach Anmeldung
  • VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Fragebogen zur Energieberatung sollte möglichst vor dem Termin ausgefüllt werden. Er ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ verfügbar:

https://www.bergkamen.de/files/bk/images/content/klimaschutz/smz_unna_interaktives_formular_initialberatung.pdf

Weitere Beratungstermine sind nach der Sommerpause am 2. Oktober, 6. November und 18. Dezember 2026 geplant.

Anmeldung und Rückfragen:

  • Stadt Bergkamen – Stabsstelle Klimaschutz & Mobilität
  • Telefon: 02307 / 965-372
  • E-Mail: klimaschutz@bergkamen.de



Wärmeplanung in Bergkamen: Stadt lädt zum Bürgerinformationsabend ein

Wie wird künftig in Bergkamen geheizt? Welche Möglichkeiten gibt es für einzelne Stadtteile und was bedeutet die kommunale Wärmeplanung konkret für Bürgerinnen und Bürger? Antworten auf diese Fragen gibt die Stadt Bergkamen bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende vor Ort. Ziel ist es, langfristig aufzuzeigen, wie die Wärmeversorgung in Bergkamen klimafreundlich, wirtschaftlich und zukunftssicher gestaltet werden kann. Dabei wird unter anderem untersucht, in welchen Bereichen beispielsweise Wärmenetze sinnvoll sind und wo individuelle Lösungen für Gebäude die bessere Option darstellen.

Erste Einblicke in den aktuellen Stand der Planung wurden bereits am 03.03.2026 im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorgestellt. Die nun geplante Bürgerveranstaltung bietet die Gelegenheit, diese Inhalte verständlich aufzubereiten, einzuordnen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Neben der Vorstellung erster Ergebnisse stehen vor allem die Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Die Stadt Bergkamen möchte frühzeitig Transparenz schaffen und den Dialog fördern, damit alle Interessierten die Möglichkeit haben, sich über die zukünftige Wärmeversorgung zu informieren und eigene Hinweise einzubringen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.




Kostenlose Energieberatung in Bergkamen am 24. April

Die kostenlose Energieberatung wird auch im April wieder angeboten. Sie bietet die Möglichkeit, sich über Energieeinsparmöglichkeiten, moderne Heiztechnik, energetische Sanierung, Wärmedämmung, erneuerbare Energien sowie aktuelle Förderprogramme zu informieren.

Die Stadt Bergkamen organisiert die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ einmal monatlich vor Ort. In der Vergangenheit wurde das Format bereits vielfach genutzt. Unter dem Motto „Nach der Energieberatung ist vor der Energieberatung“ wird das Angebot kontinuierlich fortgeführt. Die persönliche Beratung durch einen qualifizierten Energieberater liefert wertvolle Impulse zur Optimierung des eigenen Hauses.

Wer sich informieren möchte, hat die nächste Gelegenheit zur persönlichen Energieberatung:

  • Datum: Freitag, 24. April 2026 (Anmeldung bis 20.04.2026)
  • Uhrzeit: 14:30 – 16:00 Uhr (30-minütige Einzeltermine nach Anmeldung)
  • Ort: VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Interessierte werden gebeten, den Fragebogen zur Energieberatung möglichst vorab auszufüllen. Dieser steht auf der Internetseite der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ bereit: https://www.bergkamen.de/files/bk/images/content/klimaschutz/smz_unna_interaktives_formular_initialberatung.pdf

Auch über den April hinaus sind bereits weitere Beratungstermine geplant: 8. Mai, 26. Juni 17. Juli und 2. Oktober. In der Regel findet die Energieberatung einmal im Monat an einem Freitag statt.

Anmeldung und Rückfragen




Zoff am Zaun – aber: „Hecke nicht sexuell belästigt“

von Andreas Milk
„Ich habe niemals eine Hecke sexuell belästigt“: Das dürfte einer der merkwürdigsten Sätze sein, die je vor dem Kamener Strafrichter gefallen sind. Gesagt hat ihn der Bergkamener Angeklagte Markus N. (39, Name geändert) in einem Prozess wegen Beleidigung und Bedrohung. Tatort: Ein Grundstücksrand in der südwestlichen Kamener Innenstadt.

Dort wohnt ein Ehepaar – zwei Frauen -, das mit Markus N. schon manch unangenehme Erfahrung gemacht hat. Dass es Berührungspunkte gibt, liegt daran, dass ein Onkel von N.s Frau in der Nachbarschaft des Paars wohnt. Wenn N. und sein Anhang ihn besuchen, bleibt zumindest Sichtkontakt kaum aus.

Am Nachmittag des 29. Juni 2025 muss es in der Siedlung sehr laut geworden sein. In der Anklageschrift heißt es, Markus N. habe üble, gerade auch sexuell grundierte Beleidigungen in Richtung der beiden Frauen ausgestoßen. Er selbst räumte vor Gericht ein: „Wir haben uns gegenseitig angeschrien und beleidigt.“ N.s Kinder waren dabei. Sie seien vorher von den Frauen „Drecksblagen“ genannt worden.
Nur von einem Teil des Geschehens gibt es einen Videomitschnitt, angefertigt von den Frauen. Zu hören ist darin unter anderem „Ich hau dir die Fresse kaputt“ – ausgerufen von Markus N. Und der war darüber im Gerichtsprozess selbst ein bisschen überrascht. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er das rausgehauen hat. Der Satz war juristisch eine Bedrohung. Als solche gilt er auch, wenn er nicht so ganz ernst gemeint war. Und was die Hecke angeht: Markus N. soll sich einen Busch oder etwas Ähnliches gekrallt und daran typische Kopulationsbewegungen vollführt haben. Seine Kinder hätten das nachgeahmt, erzählte eine der Frauen. N. erwiderte, das sei Quatsch.

Markus N. hat eine Vorstrafe wegen Bedrohung einer Minderjährigen: Seine Tochter hatte Stress in der Schule; N. glaubte, eine Mitschülerin von ihr einnorden zu müssen. Eine Geldstrafe war die Folge. Auch für den Vorfall am Kamener Gartenzaun wurde nun eine verhängt – und aus beiden Strafen eine Gesamtstrafe gebildet: 80 Tagessätze à 30 Euro soll N. zahlen, 2.400 Euro also, rund das Anderthalbfache seines monatlichen Nettoeinkommens. Er nahm das Urteil an.

 




Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert regelmäßig zum Thema „Sonnenstrom vom Balkon“

Eine Stecker-PV-Anlage kann man auch auf einem Sonnigen Plätzchen im Garten Platzieren. Foto: deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS e.V.).

Die Nutzung von sogenannten Balkonkraftwerken – auch bekannt als Steckersolargeräte – erfreut sich wachsender Beliebtheit. Für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zu diesem Thema informieren möchten, bietet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen regelmäßig kostenfreie Online-Seminare an.

Im Rahmen dieser digitalen Veranstaltungen erhalten Teilnehmende einen verständlichen Überblick über die Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten sowie rechtliche und technische Rahmenbedingungen von Balkonkraftwerken. Zudem gibt es praktische Tipps für die Anschaffung und den Betrieb der Anlagen.

Der nächste Termin findet am Dienstag, 14. April 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr online statt. Sollte dieser Termin nicht wahrgenommen werden können, besteht kein Anlass zur Sorge, da die Seminare in der Regel einmal monatlich angeboten werden. Weitere Termine für das Online-Seminar „Sonnenstrom vom Balkon“ sind:

  • 05.2026, 18:00 Uhr
  • 06.2026, 18:00 Uhr
  • 07.2026, 18:00 Uhr
  • 08.2026, 18:00 Uhr
  • 09.2026, 18:00 Uhr
  • 10.2026, 18:00 Uhr
  • 11.2026, 18:00 Uhr
  • 12.2026, 18:00 Uhr

Interessierte finden den Zugangslink zu den Veranstaltungen sowie weitere Informationen unter: https://www.verbraucherzentrale.nrw/e-veranstaltungen

Als ergänzendes Präsenzangebot zu den Online-Seminaren bietet die Stadt Bergkamen zudem eine Veranstaltung „Balkonkraftwerk zum Anfassen“ an. Diese findet am Freitag, 10. April 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Ratstrakt statt. Vor Ort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Technik praktisch kennenzulernen und individuelle Fragen im direkten Austausch zu klären.

Die Stadt lädt alle Interessierten herzlich ein, sowohl die Online- als auch die Präsenzangebote zu nutzen, um sich umfassend über die Möglichkeiten der eigenen Stromerzeugung zu informieren.




Wärmeplanung in Bergkamen: Stadt lädt zum Bürgerinformationsabend ein

Wie wird künftig in Bergkamen geheizt? Welche Möglichkeiten gibt es für einzelne Stadtteile und was bedeutet die kommunale Wärmeplanung konkret für Bürgerinnen und Bürger? Antworten auf diese Fragen gibt die Stadt Bergkamen bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende vor Ort. Ziel ist es, langfristig aufzuzeigen, wie die Wärmeversorgung in Bergkamen klimafreundlich, wirtschaftlich und zukunftssicher gestaltet werden kann. Dabei wird unter anderem untersucht, in welchen Bereichen beispielsweise Wärmenetze sinnvoll sind und wo individuelle Lösungen für Gebäude die bessere Option darstellen.

Erste Einblicke in den aktuellen Stand der Planung wurden bereits am 03.03.2026 im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorgestellt. Die nun geplante Bürgerveranstaltung bietet die Gelegenheit, diese Inhalte verständlich aufzubereiten, einzuordnen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Neben der Vorstellung erster Ergebnisse stehen vor allem die Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Die Stadt Bergkamen möchte frühzeitig Transparenz schaffen und den Dialog fördern, damit alle Interessierten die Möglichkeit haben, sich über die zukünftige Wärmeversorgung zu informieren und eigene Hinweise einzubringen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.




Workshop „Stecker-PV“ im Bergkamener Ratstrakt am 10. April 2026

Eine Stecker-PV-Anlage kann man auch auf einem Sonnigen Plätzchen im Garten Platzieren. Foto: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS e.V.).

Die BürgerSolarBeratung Bergkamen (BSB-Bergkamen) lädt gemeinsam mit der Stadt Bergkamen zu einem praxisnahen Workshop unter dem Motto „Balkonkraftwerk zum Anfassen“ ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am Freitag, den 10. April 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Ratstrakt, Sitzungsraum 2 (Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen) die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten kleiner Photovoltaik(PV)-Anlagen für den Balkon zu informieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Teilnahme der Stadt Bergkamen an der Initiative „Solarmetropole Ruhr“ des Regionalverbands Ruhr (RVR) statt.

Das erwartet die Teilnehmenden:

  • Ein Balkonkraftwerk und seine Komponenten aus nächster Nähe betrachten
  • Fragen zu Aufbau, Funktion und Nutzung stellen
  • Erfahrungen von Anwenderinnen und Anwendern hören, die bereits eigene Anlagen installiert haben

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich direkt mit der BSB-Bergkamen auszutauschen. Neben Balkonkraftwerken können auch Fragen zu klassischen Dach-PV-Anlagen besprochen werden. Bei Interesse können vor Ort individuelle Beratungstermine mit der BSB-Bergkamen vereinbart werden.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stadt freut sich jedoch über eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme, um die Veranstaltung besser planen zu können. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für nachhaltige Energie, Eigenstromversorgung und praktische Tipps rund um Photovoltaik interessieren oder die Anschaffung einer Balkon-PV-Anlage planen.

Kontakt für Rückmeldungen zum Termin

Kontakt zur BürgerSolarBeratung Bergkamen

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