Englisches Theater in der Realschule Oberaden

Am kommenden Freitag, 8. April 2016, wird in der Sporthalle der Realschule Oberaden das englische Theaterstück „The Slug in the Shoe“ aufgeführt. In der Zeit von 9.30-11.00 Uhr für den Jahrgang 5 und Klassen des Jahrgangs 6, von 11.30-13.00 Uhr für die anderen sechsten Klassen sowie den Jahrgang 7.

Aufgeführt wird das Stück durch die englischsprachige Gruppe White Horse Theatre. Luke und Megan sind Nachbarn und besuchen dieselbe Schulklasse. Beide sind Kinder allein erziehender Eltern. Doch sie reden nie miteinander – weil sie 13 sind und der eine ein Junge und die andere ein Mädchen ist. Aber dann verlieben sich Lukes Vater und Megans Mutter. Luke und Megan haben Angst, dass ihre Eltern zusammenziehen und ihre Kinder „Geschwister“ werden könnten!

Die zwei Kinder überlegen, wie sie die Beziehung ihrer Eltern sabotieren können und das verliebte Elternpaar muss bald feststellen, dass jedes Mal, wenn es einen romantischen Abend verbringen will, die seltsamsten Dinge passieren…

The Slug in the Shoe ist eine Komödie darüber, wie sich Mädchen und Jungen gegenseitig wahrnehmen. Das Stück vereint Humor mit einer einfühlsamen Annäherung an die Probleme von alleinerziehenden Eltern und des Erwachsenwerdens.

 




Antrittsbesuch bei der neuen Rektorin Martina Hoppe

Seit fast einem Monat ist die neue Rektorin der Gerhart-Hauptmann-Grundschule Martina Hoppe im Amt. Am Freitag erhielt sie den ersten offiziellen Besuch von Schuldezernentin Christine Busch und dem Leiter des Bergkamener Amts für Schule, Sport und Weiterbildung Andreas Krey.

Blumen für die neue Schulleiterin (v.l.): Martina Hoppe, Andreas Kray und Christine Busch.
Blumen für die neue Schulleiterin (v.l.): Martina Hoppe, Andreas Kray und Christine Busch.

Neue Besen sollen ja bekanntlich besonders gut kehren. Doch Martina Hoppe winkte entschieden ab, als sie von den beiden nach neuen Projekten an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule gefragt wurde. „Das, was angefangen wurde, soll zunächst mit allen Beteiligten weiterentwickelt werden“, betonte die Schulleiterin.

Dazu gehören natürlich die beiden Themen, die in allen Kollegien heißt diskutiert werden: die Inklusion und der Unterricht von Flüchtlingskindern. Immerhin muss diese Grundschule nicht bei null anfangen. Kinder mit besonderen Förderbedarf werden an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule seit über zehn Jahren unterrichtet. Neu ist allerdings die Bandbreite des Förderbedarfs.

Auch mit Kindern, die kaum ein Wort Deutsch sprechen, wissen die Lehrerinnen und Lehrer seit einigen Jahren umzugehen. Wie alle Bergkamener Grundschulen ist die Gerhart-Hauptmann-Grundschule eine sogenannte „Go-In-Schule“. Das heißt: Kinder, die aus dem Ausland zuziehen, nehmen soweit es geht am normalen Unterricht teil. Sie erhalten aber dazu eine spezielle Sprachförderung. Neu ist aber die große Zahl dieser Mädchen und Jungen. Zurzeit sind es 24

Seit ihr Vorgänger Walter Teumert im Sommer des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist, leitete seine Konrektorin Martina Hoppe die Gerhart-Hauptmann-Grundschule kommissarisch. Anfang dieses Jahres wählte die Schulkonferenz sie einstimmig zur neuen Rektorin.

Ihre Bewerbung für diese Position wie auch der Umstand, dass nun alle Schulleiterstellen an Bergkamener Schulen besetzt sind, werten Christine Busch und Andreas Kray als Wertschätzung des Stadt Bergkamen als Schulträger. Allerdings ist jetzt wieder eine Schulleitungsstelle frei geworden: die der Konrektorin oder des Konrektors an Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Sie solle nun ausgeschrieben werden, berichtete Martina Hoppen ihren Gästen.




RAG-Stiftung startet Bildungsprojekt für Flüchtlinge in Bergkamen

Am 1. März startete für 36 Flüchtlinge im Bildungszentrum Bergkamen von TÜV NORD Bildung ein durch die RAG-Stiftung gefördertes zehnmonatiges Bildungsprojekt. Bis Dezember 2016 nehmen junge Frauen und Männer an Sprachkursen, Berufsfelderkundung und berufspraktischen Tätigkeiten in Ausbildungswerkstätten teil.

Auf dem Programm stehen darüber hinaus Projekte zum interkulturellen Austausch. Ziel ist es, den Teilnehmern eine dauerhaft selbstständige Lebensführung in Deutschland zu ermöglichen. Das Projekt unter dem Titel „Schulterschluss des Bergbaus“ wird von der RAG-Stiftung mit bis zu 1,5 Millionen Euro finanziert und von TÜV NORD Bildung durchgeführt.

Um auf die teils großen Unterschiede im Bildungsniveau der Teilnehmer aus Herkunftsländern wie Syrien, Iran, Irak und Eritrea einzugehen, findet das Projekt in zwei Gruppen mit je 15 Personen statt. Vormittags steht Sprachunterricht auf dem Programm. Funktionale Analphabeten, also Personen, die das lateinische Alphabet nicht oder nur unzureichend kennen, werden schrittweise auf ein deutsches Sprachniveau gebracht, das es ihnen erlaubt, sich in Alltagssituationen zu verständigen. Teilnehmer, die bereits über grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, werden zu einem Sprachniveau geführt, das eine sichere Verwendung der deutschen Sprache im Alltag und erste beruflich relevante Sprachkenntnisse ermöglicht. Die Teilnehmer können dies mit einem Sprachzertifikat belegen. Dadurch sollen ihre Chancen auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gesteigert werden. Der Nachmittag ist gruppenübergreifend gemeinsamen Unternehmungen vorbehalten. In den Metall-, Elektro-, Holz- und weiteren Werkstätten des Bildungszentrums am Kleiweg lernen die Flüchtlinge verschiedene Ausbildungsberufe kennen. Durch gemeinsame Behördengänge, die Möglichkeit zu Aktivitäten in Sportvereinen und interkulturelles Training werden sie auf ein eigenständiges Leben in Deutschland vorbereitet.

„Wir möchten in dieser herausfordernden gesamtgesellschaftlichen Situation Verantwortung übernehmen und gleichzeitig an die traditionsreiche Integrationsleistung des Bergbaus anknüpfen“, erklärt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung. „Vor allem das Beherrschen der deutschen Sprache ist unabdingbar für eine schnelle und nachhaltige Integration. Sie ist der Schlüssel zu Bildung, Arbeit und Teilhabe und letztendlich der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.“

 




Vortrag: Vom Werden einer mittelalterlichen Stadt am Beispiel Kamen

Im Gegensatz zur Stadt Bergkamen, die in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken kann, reichen die Wurzeln der ihr benachbarten Städte in Kamen, Werne und Lünen und vieler anderer städtischer Gemeinwesen bis weit in das Mittelalter zurück.

Doch während für Bergkamen die Umstände und Gründe, die zur Stadtentstehung führten, bis ins Detail bekannt sind, sind diese für die älteren Städte meist in tiefes geschichtliches Dunkel gehüllt.

Vor diesem Hintergrund hat sich Klaus Holzer, Mitglied des Bergkamener Gästeführerrings, anlässlich des noch relativ „jungen“ Bergkamener Stadtjubiläums einmal grundsätzlich mit der Frage beschäftigt, wie und warum schon in sehr früheren Zeiten viele Städte entstanden sind.

Am Beispiel seiner Heimatstadt Kamen, aber auch anderer Städte hat Holzer die Voraussetzungen für mittelalterliche Stadtwerdungen, für ihre Anfänge und ihre anschließenden Entwicklungen untersucht und dabei viele interessante Aspekte und Details entdeckt, die bei vordergründiger Betrachtung unerkannt bleiben, bei genauerer Betrachtung aber zum Teil ganz ungewöhnliche Überraschungen bieten und bereiten.

Die höchst bemerkenswerten Ergebnisse seiner historischen Stadtforschung möchte Klaus Holzer alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern am kommenden Dienstag, 1. März, ab 19.30 Uhr im „Treffpunkt“ an der Lessingstraße in Bergkamen-Mitte in einem Bildervortrag vorstellen. Der Eintritt zu diesem Vortrag unter dem Titel „Vom Werden einer mittelalterlichen Stadt“ ist frei.

 




Lesestunde mit Elmar, dem Elefanten, in der Stadtbibliothek

Am kommenden Samstag, 27. Februar, liest die Lesepatin Gabriele Scholz ab 11 Uhr in der Stadtbibliothek Bergkamen aus dem Buch Elmar von David McKee vor.

Elmar ist ein bunt karierter, liebenswerter Elefant, der im Urwald mit vielen anderen Elefanten, die bis auf seine Familienmitglieder alle grau sind und seinen Freunden lebt. Er ist immer zu einem Streich aufgelegt und liebt es, die anderen an der Nase herumzuführen. Er ist aber ein guter Freund und immer zur Stelle, wenn jemand in Not ist und Hilfe braucht. In diesem Buch geht es vor allem darum, „anders“ zu sein. Dass es nicht schlecht ist, wenn man anders ist. Jeder für sich ist besonders und manchmal ist es gerade das „Andere“, was eine Persönlichkeit ausmacht. Das Buch zeigt, dass Äußerlichkeiten nebensächlich sind.  Allein das zählt, was in einem steckt.

Die Lesepatin liest das Original-Buch auf Englisch vor und wird natürlich seitenweise auf Deutsch übersetzen. Im Anschluss wird die Geschichte in verschiedenen Spielen pädagogisch mit Mandala malen, einem Brettspiel oder einem Puzzle nachbereitet. Außerdem werden verschiedene Rhythmen und der Elefantensong als Singspiel mit Bewegungen eingeübt. Die Lesestunde richtet sich an Kinder ab vier Jahren.




Dortmunder Streetworker besucht Pädagogikunterricht der WBG

Am Dienstag stellte sich Dietmar Fiedler, Streetworker aus Dortmund, allen interessanten Fragen des Pädagogikkurses des 10. Jahrgangs von Julia Koerdt. Dietmar Fiedler ist Diplom-Sozialarbeiter und seit 25 Jahren in der Straßensozialarbeit in Dortmund, hauptsächlich in der Nordstadt und in dem Bereich um den Hauptbahnhof, tätig.

Streetworker Dietmar Fiedler
Streetworker Dietmar Fiedler

Die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf der Straße leben oder gelebt haben ist seine Aufgabe. Häufig treten Suchtproblematiken auf, er wird mit Menschen mit großer Vergangenheit konfrontiert und bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Schülerinnen und Schülerinnen des Pädagogikkurses konnten erfahren, wie wichtig  Vertrauensaufbau und die Beziehungsarbeit auf diesem Gebiet sind. In einem regen Austausch und anhand vieler Beispiele konnten die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsbereich der Straßensozialarbeit kennenlernen und verstehen, was Überlebenshilfe bedeutet.




„Jugend debattiert“: Nora Varga vertritt Gymnasium beim Regionalfinale

Nora Varga aus dem neunten Jahrgang des Städtischen Gymnasiums Bergkamen hat das Finale des Regionalwettbewerbs „Jugend debattiert“ erreicht, welches am 2. März im Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt stattfinden wird. Nora erreichte als einziges Mädchen von allen 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Finale – eine herausragende Leistung.

 Das Foto zeigt die erfolgreichen Teilnehmerinnen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen (v.l:) Michelle Harcz, Nora Varga, Rebecca Staubach und Lisa Kirsch. Nora vertritt das SGB nun beim Regionalfinale Anfang März in Lippstadt. (Foto: SGB)
Das Foto zeigt die erfolgreichen Teilnehmerinnen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen (v.l:) Michelle Harcz, Nora Varga, Rebecca Staubach und Lisa Kirsch. Nora vertritt das SGB nun beim Regionalfinale Anfang März in Lippstadt. (Foto: SGB)

Im Märkischen Gymnasium in Hamm traten insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II aus Bergkamen, Hamm, Werne, Lippstadt und Selm in Pro- und Contra-Debatten gegeneinander an. Diese hatten sich zuvor in schulinternen Wettbewerben ein Ticket für den Regionalentscheid gesichert. Themen der Debatten waren u.a. „Sollte eine Mindestgewicht für Models eingeführt werden?“ (Sek I), „Sollte der Kauf von Elektroautos durch eine Kaufprämie gefördert werden?“ (Sek II) .

Vertreterinnen des Gymnasiums Bergkamen waren für die Sekundarstufe I neben Nora Varga (9a) und Michelle Harcz (9a) noch für die Sekundarstufe II Rebecca Staubach (EF) und Katharina Kirsch (Q1). Melike Karakilic (9d) und Lennard Tietz (9e), die im zuvor durchgeführten schulinternen Wettbewerb die Plätze drei und vier belegt hatten, unterstützten das SGB-Team vor Ort. Melike Karakilic war zudem als Zeitnehmerin und damit Teil der Jury eingespannt. Die Projekt-Betreuerinnen Monja Schottstädt, Isabel Heiling und Katrin Echtermann begleiteten die Schülerinnen und Schüler nach Hamm und wurden als Deutschlehrerinnen ebenfalls mit Juryaufgaben betraut.




Filzspaß auf der Ökologiestation – Tagesseminar für Anfänger

Am Sonntag, 6. März, gibt es in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil einen „Filzstart“ für Menschen, die schon immer mal Filzen ausprobieren wollten – oder über ein erstes Stück hinaus kommen möchten.

Das Grundprinzip ist einfach, und doch braucht es einiges an Tipps, Gefühl und Erfahrung, um das individuelle Einzelstück nach eigenen Vorstellungen Schritt für Schritt zu gestalten: Aus farbig feiner Wolle, Wasser und Seife entstehen Kugeln, Scheiben, Bänder und Flächen, aus denen kreative Schmuckstücke und dekorative Accessoires kombiniert werden können. Mitzubringen sind zwei bis drei Handtücher, Schreibzeug, Schere, Noppenfolie. Falls vorhanden: eigene Filzwolle und Filzprodukte, Filzbücher – und alles, was sich sonst kreativ verarbeiten lässt, wie Perlen, Schmuckzubehör, Steine etc..

Das Seminar unter Leitung von Monika Ullherr-Lang dauert von 9.30 bis 17.00 Uhr und kostet 30,- € je Teilnehmer, dazu kommen Materialkosten ab 8,- € (2,- € Hilfsmittel, Wolle nach Verbrauch). Anmeldungen sind bei der Volkshochschule Bergkamen, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, Telefon 0 23 07 – 28 49 54 möglich.




„The Wolfs of Wall Street“ von der Freiherr-vom-Stein-Realschule siegen beim Planspiel Börse

Über 39.600 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Schweden und Mexiko nahmen zehn Wochen lang mit dem Planspiel Börse live am Börsen-geschehen teil. Dabei vertieften sie sich in Aktienkurse und Unternehmensmeldungen – mit großem Erfolg! Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 231 Teilnehmer in 49 Teams. 

Die Siegerteams aus Bergkamen beim Planspiel Börse.
Die Siegerteams aus Bergkamen beim Planspiel Börse.

Michael Krause, Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen, gratuliert den Gewinnern zu ihrer Leistung und ihrem Wissenszuwachs: „Die Sparkasse möchte Jugendlichen und jungen Menschen den Zugang zu Finanzthemen erleichtern. Mit dem Planspiel Börse gelingt es uns, Börsenhandel und wirtschaftliche Zusammenhänge auf spielerische Art und Weise aufzuzeigen. Die tollen Ergebnisse und die Begeisterung, mit der die Teilnehmer bei der Sache sind, zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Und von diesem Wissen können die Teilnehmer profitieren, wenn sie in Zukunft eigene Finanzentscheidungen treffen müssen.“

Den 1. Platz belegt das Team „The Wolfs of Wall Street“ von der Freiherr-vom-Stein-Realschule. Die „Overbanker“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen liegen auf dem 2. Platz, gefolgt von den „Unicorns of Love“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule auf Platz 3.

Im Nachhaltigkeitswettbewerb geht der 1. Platz an das Team „Prime Time Players“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen. Platz 2 belegen die „Eikeholiker“ vom Marie-Curie-Gymnasium aus Bönen. Der 3. Platz geht ebenfalls an die „Overbanker“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen.

Die beiden erstplatzierten Teams lagen in der Verbandsbewertung punktemäßig so weit vorn, dass sie sich über einen Geldpreis über je € 50,00 freuen dürfen.

Die Siegerehrung der erfolgreichsten Teams findet am 16. Februar 2016 in der Kundenhalle der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen statt.

Die aktuelle Spielrunde ist jetzt zwar vorbei, wer sich aber weiter über die Börse informieren möchte, findet auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen viele Informationen dazu. Und mit dem 5. Oktober 2016 steht auch schon der Starttermin für die nächste Spielrunde fest.

 




Kommende Oberstufenschüler testen „Russisch“ beim Aktionstag

Die Schülerinnen und Schüler der fünf neunten Klassen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen hatten jetzt die Möglichkeit, im Rahmen eines Aktionstages die Fremdsprache Russisch kennenzulernen, die sie in der Oberstufe als weitere Fremdsprache wählen können.

AktionstagDie Kolleginnen der Russisch-Fachschaft des SGB hatten dazu über die Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ extra Sprachanimateurin Kira Strakhova aus Hamburg eingeladen, die mit den fünf Klassen für jeweils eine Doppelstunde in der Schatzkiste „Sunduk“ stöberte. Über einen spielerischen Zugang erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über Land und Leute in Russland und lernten natürlich auch ihre ersten Sätze in der noch neuen Sprache. Im Vordergrund stand, einen ersten Eindruck von Aussprache, kyrillischer Schrift und Grammatik zu erhalten.

Für landestypische kulinarische Genüsse sorgten Russischschülerinnen und -schüler aus den Jahrgängen EF und Q1 des SGB, die zuerst den Pfannkuchenteig „Blinis“ vorbereiteten und die „Neuner“ anschließend mit frischen Pfannkuchen versorgten. Die Oberstufenschülerinnen und – schüler halfen zudem bei ersten Schreibversuchen und gaben Informationen zum Moskau-Austausch der Schule.

Am Ende des Aktionstages zeigte sich die Fachschaft Russisch sehr zufrieden mit dem Verlauf. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr aufgeschlossen und interessiert an der neuen Fremdsprache, so dass sicher wieder viele bei der Fächerwahl ein „Kreuzchen“ bei Russisch setzen werden.

 




B-Orchester fährt zum achten Mal nach Emden

Eine inzwischen schon gefestigte musikalische Partnerschaft fand am Karnevalswochenende eine erfolgreiche Fortsetzung, als etwas 50 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gemeinsam mit ihren Begleiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach  ihre Orchester-Freunde in Ostfriesland besuchten. In Emden trafen bereits zum achten Mal die beiden musikalischen Partner, nämlich die Bigband „JAG-Youngsters“ des Johannes-Althusius-Gymnasiums und das B-Orchester des Bachkreises Bergkamen aufeinander.

Beide Orchester (B-Orchester des SGB und JAG-Youngsters) unter der Leitung von Heiner Jaspers.
Beide Orchester (B-Orchester des SGB und JAG-Youngsters) unter der Leitung von Heiner Jaspers.

Diese  Partnerschaft des Bachkreises wurde im Oktober 2010 gegründet, nachdem der ehemalige Musikreferendar des SGB, Heiner Jaspers, seine erste Stelle am Johannes-Althusius-Gymnasium in seiner Heimatstadt Emden angetreten und die Leitung der „JAG-Youngster“ übernommen hatte. Obwohl die unterschiedliche Besetzung beider Ensembles, nämlich die eines Sinfonieorchesters bzw. einer Bigband, damals vermuten ließ, dass man schwerlich miteinander musizieren könne, stellte sich schon bei der ersten Begegnung heraus, dass das sogar sehr gut ging, weil man sich mit den jeweils fehlenden bzw. unterbesetzen Instrumentengruppen wunderbar ergänzen konnte.

Dass es sich bei dieser Begegnung nicht allein um einen musikalischen Austausch handelt, sondern um einen ebenso partnerschaftlichen Kontakt zwischen den Gymnasien der ostfriesischen und der Ruhrgebietsstadt wird hinsichtlich der besonderen Ereignisse deutlich, zu denen die jeweiligen Ensembles zu ihren Partnern reisen. Hatten die „JAG“s noch im vergangenen September während des Schuljubiläums anlässlich des 50-jährigen Bestehens des SGB mit einem Feuerwerk an rockiger Musik  das Publikum begeistert, reiste das B-Orchester nun nach Emden, um einen musikalischen Beitrag in der alljährlich stattfindenden Kulturwoche „Kultur Pur“ des Johannes-Althusius-Gymnasiums zu liefern.

Dankbar begrüßte der Schulleiter Alexander Stracke des Emder Gymnasiums die jungen Musikerinnen und Musiker während des Konzertes am Freitagabend herzlich und drückte seine Freude über die Fortsetzung dieses Austausches aus.

Während dieses Konzertes im Neuen Theater der Stadt Emden begeisterten die JAG-Youngsters, das Publikum mit sehr ausgewogen arrangierten und temperamentvoll dargebrachten Musikstücken sowohl der neueren und älteren Popmusik als auch der Filmmusik. Das B-Orchester des Bachkreises präsentierte dieses Mal ebenso einen Querschnitt von Beispielen der modernen Rock- und Popmusik und mit den „Harry-Potter-Themen“ ein Musikstück, bei dem sich besonders die Streicher präsentieren konnten. So wurde es insgesamt ein musikalisch sehr stimmiges Konzert, dargebracht von gut eingestimmten und bestens gelaunten Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Heiner Jaspers und Bettina Jacka. Zum Schluss kam es zum großen Finale, als die Youngsters und das B-Orchester vereint vor allem mit Andreas Bouranis „Auf uns“ nicht nur das Publikum noch einmal richtig anheizten, sondern ihre musikalische Partnerschaft auf der Bühne feierten.

Der Auftritt des B-Orchesters war gleichzeitig schon die Generalprobe zu dem am 20.Februar 2016 im Städtischen Gymnasium Bergkamen stattfindenden Fest des Bachkreis-Fördervereins

Aber auch das Kennenlernen der Besonderheiten dieser Stadt im Norden Deutschlands ist bei jedem Besuch des B-Orchesters Teil des Austauschprogrammes. Dieses Mal besuchte die Gruppe das Landesmuseum Emden, um ihr durch zahlreiche Besuche gewonnenes historisches und geografisches Wissen über diese Stadt zu vertiefen.

Sehr traurig, aber nicht ohne eine Einladung an die norddeutschen Partner für eine weitere Begegnung in Bergkamen ausgesprochen zu haben, verließ das B-Orchester am Sonntag Emden in Richtung Heimat wieder.