Erste Schritte zum richtigen Beruf – 2500 Schüler lernen im Schacht III ihre Stärken kennen

Der Schacht III in Rünthe ist bis Ende März das Ziel von 2500 Schülerinnen und Schüler aus 24 Schulen des Kreises Unna. Die Siebtklässler erhalten durch den Erlebnisparcours „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ wichtige Hilfen für die Suche nach einem Beruf oder einem Studienfach. Aus Bergkamen sind die Realschule Oberaden und die Willy-Brandt-Gesamtschule dabei.

Zum Auftakt der dreiwöchigen „Komm auf Tour“ durften Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen im Terminal Platz nehmen. Hierbei ging es sofort um ihre Stärken.

Die Berufsorientierung sollte bei den jungen Leuten möglichst früh einsetzen und nicht erst in der 10. Klassen, betonten am Dienstag Claudia Hermsen von der Agentur für Arbeit Hamm und Landrat Michael Makiolla. Arbeitsagentur und der Kreis finanzieren das dreiwöchige Findungsangebot im Schacht III, das in dieser Form zum zweiten Mal stattfindet. Eine Förderung gibt es auch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, weil insbesondere die Mädchen zum Thema „Frühschwangerschaften“ sensibilisiert werden sollen.

Bei seinem Besuch der Veranstaltung verriet Landrat Michael Makiolla seine Stärken. Handwerkliche sind es übrigens nicht, wie er gestand.

Zusammen mit anderen berufsvorbereitenden Maßnahmen wie die Potenzialanalyse mit dem anschließenden dreitägigen Betriebspraktikum sollen die Jugendlichen das breite Spektrum von Berufen kennenlernen und herausfinden, welche Berufen ihnen liegen und Spaßmachen. Hier will der Kreis Unna die Basis der Betriebe verbreitern, die solche Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Der Kreis möchte es den Schülern zudem einfacher machen, einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden.

(Von links): Monika Lewek-Althoff vom Kreis Unna Claudias Hermsen und Dirk Mahltig.

 

Wie der Sachgebietsleiter Dienstleistungszentrum Bildung des Kreises Unna Dirk Mahltig erklärte, habe der Kreis seit einige Zeit dafür eine Internet-Plattform installiert, in die sich Betriebe mit Praktikumsplätzen eintragen und Schüler auswählen können. Diese Plattform ist unter dieser Adresse zu finden: https://berufsfelderkundung-kreis-unna.ontavio.de/login.php.

Rund 60 Firmen haben sich bereits in diese Plattform eingetragen. Sie stellen damit 900 Praktikumsplätze zur Verfügung. Dirk Mahltig lud dazu ein, dass noch mehr Unternehmen sich daran beteiligen.

Und was passiert auf dem Erlebnisparcours „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“?

Im Abflugterminal begrüßt die Reiseleitung die Jugendlichen und lädt sie ein, mit ihr auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Rap „2030“ macht Mut für die ersten Schritte in eine noch vage Zukunft. Er handelt von Wünschen wie Ängsten und öffnet den Blick für ungewohnte Lebens- und Berufswelten: „Wohin die Reise geht, kann heut’ noch keiner sagen. Aber du sagst wo es lang geht…“

Bei Loveline-TV geht es um eine Beratung in Liebesfragen.

In vier Überraschungsstationen müssen sich die Schülerinnen und Schüler spontan entscheiden, welche Aufgaben sie lösen. Zu bewältigen sind komplexe Alltagssituationen. Wer möchte in der „Loveline – TV-Beratung“ Tipps zu Liebesfragen in allen Lebenslagen geben? Wer baut die Betten? Wer will die Pizzabestellung übernehmen, verrückte Blumenkreationen zusammenstellen, Ordnung ins Chaos bringen oder einen coolen Tanz hinlegen? Plötzlich wird bekannt, dass es im Schlafzimmer einen „Zwischenfall“ gab. Was ist nach Meinung der Jugendlichen der „richtige“ Zeitpunkt für das „erste Mal“? Was wissen die Jugendlichen eigentlich bereits über die Pille, Kondome und den Umgang mit Verhütungspannen?

Ob Ordnung eine Stärke der Schüler ist, zeigt sich, wenn sie dieses Schlafzimmer aufgeräumt haben.

Für die Auswahl der Aufgaben und die mit ihnen verbundenen Anforderungen vergeben die Reisebegleiterinnen und -begleiter mehrere Stärken in Form von kleinen Aufklebern. Je nachdem, welche Stärken die Jugendlichen am meisten gesammelt haben, gehen sie zu dem entsprechenden Schrank mit spannenden Materialcollagen. Die Reiseleitung motiviert die Jugendlichen ausdrücklich zu prüfen, ob sie sich mit ihren spielerisch gesammelten Stärken identifizieren: „Arbeite ich wirklich gern mit meinen Händen?, Rede und berate ich gerne?, Hab ich’s mit Zahlen?, Bin ich ein Ordnungsmensch?, Helfe ich gerne anderen Menschen?, Hab ich den tierisch-grünen Daumen?, Oder sprühe ich vor Fantasie?“ Hierzu können sie auch zu allen weiteren Schränken wechseln und sich informieren, welche beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten.

Kind oder Beruf? Die für viele Mädchen wichtige Frage wurden in Spielszenen auf der Bühne behandelt.

Der Erlebnisparcours ist kein diagnostisches Testverfahren, sondern regt an, die eigenen Interessen und Fähigkeiten für sich zu entdecken. Damit die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausbildungs- und Lebensweg nach dem Parcours kontinuierlich weitergeführt wird, erhalten alle Jugendlichen ihr persönliches „komm auf Tour-Logbuch“. Die Arbeitsbroschüre im Hosentaschenformat motiviert über Selbsttests, Fragebögen und Informationen die sukzessive Entwicklung eines realistischen Selbstbildes. Bis zum Schulabgang schließen sich die bewährten regionalen Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung nahtlos an, zum Beispiel der Berufswahlpass, Betriebspraktika, Beratungsgespräche sowie der „Girls’Day“ und „BoysDay“

Weitere Informationen unter www.komm-auf-tour.de.

Hintergründe zu Berufsorientierung und Lebensplanung auch unter

www.planet-beruf.de

www.berufe-universum.de

www.loveline.de

www.schwanger-unter-20.de




Schultandems am Start: Qualifikation für Grundschul-Pädagogen

Geschafft! Zehn Grundschulen haben sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Offenen Ganztag auf den Weg gemacht, um neu zugewanderte Kinder gemeinsam sprachlich fit zu machen.

Landrat Michael Makiolla überreichte die Zertifikate an die Schultandems. Foto: Ursula Nagel – Kreis Unna

Unter dem Motto „Spielend Sprache lernen“ trafen sich die so genannten Schul-Tandems an sechs Tagen und erwarben Kenntnisse in den Bereichen Migrationssensibilität, Traumata und Sprachbildung. Unter Federführung des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna (KI) in Kooperation mit dem Schulamt für den Kreis Unna fand die Schulungsreihe für Lehrkräfte der Grundschule und pädagogische Fachkräfte des Offenen Ganztags statt.

Damit aber nicht genug: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten gemeinsam Projekte zu den Themenbereichen „Apfel“ und „Frühling“, die direkt in den Einrichtungen erprobt werden.

Das Stadtmuseum Werne, das Umweltzentrum Westfalen, die Jugendkunstschule Unna, die Waldschule Cappenberg, ARTMAL aus Bönen und das KI stellten praxisnahe Angebote vor, um die Bildungslandschaft des Kreises im Rahmen von außerschulischen Partnern zu skizzieren.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt war, Know-how zu erwerben, um gewonnene Erkenntnisse an das jeweilige Kollegium zu vermitteln. Denn nur so kann eine gute Basis für eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Rahmen der Offenen Ganztagsschule gelegt werden.

Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde mit der Zertifikatsübergabe durch Landrat Michael Makiolla entsprechend gewürdigt. PK | PKU




VHS zeigt mit der Methode „The Work“ nach Byron Katie den Weg zum inneren Frieden

Sie haben einen Gedanken, eine Situation, die Sie furchtbar nervt, ärgert, stresst, enttäuscht oder traurig macht und Ihre Gefühle aus dem Gleichgewicht bringt! „Gedanken sind harmlos, es sei denn, wir glauben sie“, so die Dozentin Gaby Krain, die mit der Methode „THE WORK“ nach Byron Katie einen Weg aufzeigt, der zum inneren Frieden mit sich selbst und der Welt führt.

Die VHS Bergkamen stellt  im Rahmen einer Abendveranstaltung diese Methode am Mittwoch den 15.03., 19.00 bis 20.30 Uhr vor. Anhand von Beispielen zeigt die Dozentin Gaby Krain, wie man einen belastenden Gedanken identifizieren und mit nur 4 Fragen für sich selbst den Weg finden kann, stressigen Gedanken mit mehr Verständnis zu begegnen und zu verändern. Der Kurs mit der Nummer 1705 kostet 12€ und findet im VHS-Gebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2 in Bergkamen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Für die VHS-Kurse ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden oder auch im aktuellen Programm stöbern.

 




Kinder-Uni: Wie entsteht ein neues Produkt?

„Wie entsteht ein neues Produkt? – Was passiert alles, bis es verkaufsfertig im Ladenregal steht?“ lautet der Titel der nächsten Kinder-Uni-Vorlesung am Freitag, 17. März in Unna. Woher kommen die Ideen für das Produkt? Wie entscheidet ein Unternehmen, welches Produkt tatsächlich auf den Markt gebracht wird? Wie lange dauert der Entscheidungsprozess und warum werden manche Produkte gut und manche doch zum Flop?

Prof. Vanessa Haselhoff (r.) und Jutta Pauels vom Kreis laden zur Kinder-Uni am 17. März ein. Foto: Kreis Unna

Prof. Dr. Vanessa Haselhoff von der Hochschule für angewandtes Management, Hochschulcampus Unna wird anhand vieler praktischer Beispiele beschreiben, wie neue Produkte entwickelt werden und welche Aufgaben und Schwierigkeiten ein Unternehmen zu meistern hat, bis ein neues Produkt im Ladenregal steht.

Beginn der Kinder-Uni-Vorlesung ist am Freitag, 17. März um 17 Uhr im Hochschulcampus Unna, Lippestraße 7 in Unna. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Vorlesung dauert rund 60 Minuten; der Eintritt ist frei.

Das komplette Halbjahresprogramm wurde an alle Grundschulen und weiterführenden Schulen im Kreis verteilt. Unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Kinder-Uni) steht es als PDF-Datei zur Verfügung. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Kinder-Uni-Projekt und zur Kinder-Uni Spezial. PK | PKU




Gesamtschüler erfahren alles über Haie und die Vermüllung der Meere

Am Mittwoch, 15. März, wird der Taucher, Meeres- und Haischützer Josef Baron Kerckerinck zur Borg, Gründer und Vorsitzender des Vereins „Sharkprotect e. V.“, im Studiotheater der Willy-Brandt-Gesamtschule einen Dia-Vortrag vor Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs halten.

Im Rahmen der Umwelt- und Ökologieerziehung geht es in diesem Vortrag insbesondere um die Wichtigkeit von Haien für das maritime Ökosystem und die Erfordernisse zu einem entsprechenden Artenschutz.

Ferner informiert der Vortragende auch über die Gefahren und Konsequenzen einer weltweiten Vermüllung der Meere, insbesondere durch den Plastikmüll. Beide Themenbereiche werden durch reichhaltiges und beeindruckendes Bildmaterial begleitet.

Nähere Informationen auch unter: http://www.sharkprotect.com/




Sieger des Planspiels Börse stehen fest. „Die Willys“ waren nicht zu schlagen

Über 35.900 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg und Schweden  nahmen zehn Wochen lang mit dem Planspiel Börse live am Börsen-geschehen teil. Dabei vertieften sie sich in Aktienkurse und Unternehmensmeldungen – mit großem Erfolg! Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 218 Teilnehmer in 49 Teams.

Siegerehrung beim Planspiel Börse in der neuen Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Michael Krause, Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen, gratulierte den Gewinnern zu ihrer Leistung und ihrem Wissenszuwachs: „Die Teilnehmer haben allein im letzten Quartal die Reaktion der Aktienmärkte auf die Brexit-Entscheidung, die US-Wahlen und das Italien-Referendum miterlebt. Besonders in Zeiten von gefühlter Unsicherheit ist es wichtig, wirtschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die diesjährigen Sieger des Planspiels Börse haben deshalb aus meiner Sicht nicht nur Preise gewonnen, sondern vor allem Wissen“.

Den 1. Platz belegt das Team „Die Willys“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule. Das Team „591er“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen liegt auf dem 2. Platz, gefolgt von den „Future Millionaires“ ebenfalls vom Städtischen Gymnasium Bergkamen auf Platz 3.

Im Nachhaltigkeitswettbewerb geht der 1. Platz an das Team „Squadguam“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen. Platz 2 belegt die „BörsenMafia92“ vom Marie-Curie-Gymnasium aus Bönen. Der 3. Platz geht an die „Littlemoneymonster“ vom Marie-Curie-Gymnasium aus Bönen.

Die Siegerehrung der erfolgreichsten Teams findet am 8. März 2016 in der Kundenhalle der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen statt.

Die aktuelle Spielrunde ist jetzt zwar vorbei, wer sich aber weiter über die Börse informieren möchte, findet auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen viele Informationen dazu. Und mit dem 27. September 2017 steht auch schon der Starttermin für die nächste Spielrunde fest.

 




„Aktion Kleider machen Leute“: Neue Uniformen für Kinder der Partnerschule in Princess Town

Der Nationalfeiertag am 6. März wurde von der Partnerschule der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Princess Town / Ghana ausgewählt, um die neuen Uniformen den Schülerinnen und Schülern zu übergeben und in der Öffentlichkeit bei den Feierlichkeiten zu präsentieren. Neu am Design ist das Schullogo auf dem Brustteil.

Die Kinder der Partnerschule in Princess Town / Ghana sind stolz auf ihre neuen Schuluniformen. Foto: Martin-Luther-Kirchengemeinde

Die Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde hatte von den Herbstferien bis Weihnachten die „Aktion Kleider machen Leute“ ausgerufen. Dank vieler Spenden und Kollekten sind ca. 3000 Euro gesammelt worden, genug, um alle 253 Schülerinnen und Schüler einzukleiden. Das Nähen der Bekleidung hat nun noch einmal gute zwei Monate gedauert.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler freuen sich über die neue Bekleidung, auch die Kirchengemeinde freut sich mit und dankt noch einmal allen in Bergkamen, die sich daran beteiligt haben.

Weiterhin sucht die Kirchengemeinde Menschen, die bereit sind, regelmäßig einen Beitrag zu leisten. Die monatliche Unterstützung, den die Gemeinde zum Unterhalt der Schule leistet beträgt 400 Euro und speist sich ebenfalls aus Spenden und Kollekten.




Jugend debattiert: Rebecca Staubach vom Gymnasium siegt auch auf Regionalverbundsebene

Rebecca Staubach aus dem Jahrgang Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gewann am gestrigen Mittwoch auf Schloss Overhagen in Lippstadt den Regionalentscheid „Jugend debattiert“ und qualifizierte sich somit für den Vorentscheid des Landesfinales.

Die erfolgreichen Debattantinnen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen auf Schloss Overhage in Lippstadt. Nora Varga (links) erreichte im Regionalfinale den dritten Platz, Rebecca Staubach (rechts) gewann und vertritt das SGB nun im Vorentscheid auf Landesebene. Foto: SGB/Echtermann

Die zweite Final-Teilnehmerin vom Städtischen Gymnasium Bergkamen, Nora Varga (Jahrgangsstufe EF), die sich gemeinsam mit Rebecca Staubach zuvor in den Vorentscheiden gegen insgesamt über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schulintern und dann im Regionalvorentscheid durchgesetzt hatte, erreichte im Regionalentscheid einen hervorragenden dritten Platz.

„Soll ein TÜV für Schulcaterer eingeführt werden?“ – zu diesem Thema debattierten gestern die beiden Gymnasiastinnen mit den weiteren Finalistinnen und Finalisten in Lippstadt. Dabei zeigten sich alle Schülerinnen und Schüler sehr eloquent, hatten treffsichere und überzeugende Argumente vorbereitet und debattierten so engagiert, dass die Jury „große Freude am Zuhören“ empfunden habe, berichtet SGB-Schulkoordinatorin Katrin Echtermann, die das SGB-Duo nach Lippstadt begleitet hatte.

Besonders überzeugen und beeindrucken konnte dabei Rebecca Staubach, die eindeutig Rang eins erreichte. Nun nimmt Rebecca Staubach als Siegerin des Verbundes Arnsberg 4 vom 15.-17. März gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern aller übrigen Regionalverbünde an einem durch „Jugend debattiert“ unterstützten Workshop in Kronenburg teil, in dem sie auf den Vorentscheid zum Landesfinale am 24. März in Oberhausen vorbereitet wird. Das Landesfinale ist für den 29. März im Landtag Düsseldorf terminiert.




Aktionstag „Russisch kommt“ für 9. Jahrgang des Städtischen Gymnasiums

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q1 und Q2 bereiteten russische Blinis (Pfannkuchen) zu. Fotos: SGB/Paul

Zum Aktionstag „Russisch kommt“ lud jetzt die Fachschaft Russisch des Städtischen Gymnasiums Bergkamen ihre Neuntklässlerinnen und Neuntklässler ein.

Dieser findet jährlich statt und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf das neue Fach Russisch vor, welches ab dem Jahrgang EF in der Oberstufe als neu einsetzende Fremdsprache angewählt werden kann. Der Aktionstag wurde von Felix Schmidtke von der Stiftung „Deutsch-Russischer-Jugendaustausch“ begleitet.

Schmidtke machte die Jugendlichen spielerisch mit Geografie, Leuten, Sprache und Kultur bekannt. Dazu nutzte er den „Sunduk“, eine „Russischbox“ der Stiftung mit vielen Lehrmaterialien zum Thema Russland, beispielsweise Musik, ein Riesen-Memory mit russischen Städten und Flüssen, ein Twister zum Thema Geografie und vieles mehr. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q1 und Q2 bereiteten dazu russische Blinis (Pfannkuchen) vor, halfen bei den ersten Schreibversuchen in kyrillischer Schrift und berichteten von dem Sergijew Posad/Moskau-Austausch. Die Kolleginnen der Fachschaft, Birgit Schatt, Anna Feger und Viktoria Paul, stellten Unterrichtsmaterialien und Inhalte vor und unterstützten den Referenten Felix Schmidtke.

Abermals kam der Aktionstag bei den Schülerinnen und Schülern, die jeweils klassenweise für eine Doppelstunde teilnahmen, sehr gut an. Die Jugendlichen erhielten einen ersten Eindruck vom Klang der Sprache, der Schrift und vom Alphabet. „Die Schüler fragen aber auch gezielt nach Unterrichtsinhalten, Schwierigkeitsgrad und möglichen Vorteilen im zukünftigen Berufsleben“, erklärt Fachlehrerin Viktoria Paul.




Noch Plätze frei im VHS-Kurs „Smartphone-Grundlagen: Android, Apps & Co.“

 Aufgrund der großen Nachfrage bietet die VHS außerhalb des veröffentlichten Programms einen zusätzlichen Kurs für Smartphone-Grundlagen an.

Im Internet surfen, E-Mails schreiben, soziale Netzwerke nutzen und Termine erstellen – diese und unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten bietet Ihnen das Smartphone mit Android. Anhand praktischer Übungen werden diese Funktionen im Kurs vorgestellt.

Bringen Sie bitte Ihr Android-Gerät aufgeladen mit Zubehör mit. Der zweitägige Kurs findet am 16.03. sowie am 23.03.2017 von 09.30 bis 11.45 Uhr im VHS-Gebäude „Treffpunkt“ statt und kostet 13,80 EURO. Er wird geleitet von Martin Prybylski, der alle Ihre Fragen kompetent beantworten wird.

Bitten melden Sie sich vorher für den Kurs an. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich.




Philosophie-Kurs des Gymnasiums beteiligt sich am Briefmarathon von Amnesty International

Der Philosophie-Kurs im Jahrgang acht des Städtischen Gymnasiums Bergkamen von Fachlehrerin Nina Weber hatte jetzt Besuch von Gaby Fendel von Amnesty International, die in einer Gesprächsrunde die umfangreiche Arbeit und die Ziele der Hilfsorganisation vorstellte. Die Referentin beantwortete auch die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich in Auseinandersetzung mit der Unterrichtsreihe „Ein klares Zeichen gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander“ und durch die Teilnahme an der „Woche des Respekts“ der Landesregierung NRW ergeben hatten.

Dabei hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage beschäftigt, was Respekt und Toleranz bedeutet und wie sie zu mehr Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung im Schulalltag und ihrer Freizeit beitragen können.

Dabei entstand der Wunsch, selbst aktiv zu werden und über den „eigenen Tellerrand“ hinaus zu schauen. So nahm der Kurs am Internationalen Briefmarathon teil, der jedes Jahr um den „Internationalen Tag der Menschenrechte“ von Amnesty International veranstaltet wird. Mit der Aktion will die Hilfsorganisation auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Der Fall eines 10-jährigen Mädchens aus Malawi/Südostafrika, das an Albinismus leidet und aufgrund dieser Erkrankung in ihrem Herkunftsland nicht nur diskriminiert und verfolgt wird, sondern auch um ihr Leben bangen muss, weil der Aberglaube existiert, dass ihre Knochen oder Körperteile Glück brächten, bewegte die Schülerinnen und Schüler besonders. Die Regierung Malawis unternimmt nichts, schützt die Betroffenen nicht und Täter erwartet, wenn überhaupt, nur eine geringe Strafe.

Einige Schülerinnen und Schüler unterschrieben daraufhin Protestbriefe oder nutzten die Gelegenheit, um während des Briefmarathons ihre Anteilnahme in persönlichen Briefen auszudrücken. In der Auseinandersetzung mit dem Fall entwickelten die Jugendlichen Fragen. Fachlehrerin Nina Weber nahm dies zum Anlass, um Kontakt zu Amnesty International aufzunehmen und eine Referentin für eine Gesprächsrunde einzuladen.