Kostenloses Schulungsangebot: Spracharbeit mit Geflüchteten erlernen

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) eine Neuauflage der Schulung für Ehrenamtliche zur Spracharbeit mit Geflüchteten in Unna an. Ein Einführungskurs findet am Mittwoch, 5. Juli und ein Aufbauseminar am Donnerstag, 6. Juli statt.

Das Angebot, gefördert durch KOMM-AN NRW, richtet sich an ehrenamtlich Engagierte, die Einzelpersonen oder Gruppen deutsche Sprachkenntnisse vermitteln, auch im Rahmen einer Patenschaft. Zudem sind ausdrücklich Personen eingeladen, die eine Tätigkeit im Bereich der Sprachvermittlung anstreben oder daran interessiert sind.

Neben den Grundlagen der Spracharbeit und praktischen Übungen zum Hör- und Leseverstehen werden im Aufbauseminar Themen wie „Lernen mit Filmen und Musik“ und „Deutsch am Arbeitsplatz“ behandelt. „Damit wollen wir ehrenamtlich Engagierte in ihrer Rolle als Lernbegleitende stärken und konkrete Anregungen für die persönliche Spracharbeit mit Geflüchteten geben“, erklärt Katja Arens, Mitarbeiterin des Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna.

Anmeldungen für die Schulung in den Räumen der Werkstatt Unna, Obere Husemannstraße 10, in Unna sind ab sofort über das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna, Tel. 0 23 07 / 924 88-6, E-Mail ki@kreis-unna.de möglich. Für weitere Informationen stehen die Ansprechpartnerinnen Katja Arens, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 69, E-Mail: katja.arens@kreis-unna.de und Ina Ravenschlag, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 68, E-Mail: ina.ravenschlag@kreis-unna.de, Fax 0 23 07 / 9 24 88 88 zur Verfügung. PK | PKU




Android-Smartphone-Aufbaukurs der VHS Bergkamen

Sie haben bereits einen Grundkurs zum Umgang mit Ihrem Android-Smartphone besucht oder verfügen über Grundkenntnisse im Umgang mit dem Smartphone. Dann ist dies das richtige Kursangebot der VHS Bergkamen für Sie: Sie vertiefen Ihre bereits erworbenen Kenntnisse im Umgang mit Ihrem Android-Smartphone und lernen weitergehende Bereiche sowie allgemeine Tipps und Tricks kennen. Der Kurs findet am 23. und 30. Juni 2017 jeweils von 09:30 bis 13.00 Uhr im Treffpunkt statt.

Für alle Kurse ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über http://vhs.bergkamen.de anmelden.




Zeitzeuge des SED-Regimes Rainer Dellmuth erneut zu Gast am Städtischen Gymnasium Bergkamen

Bereits zum dritten Mal konnte die Fachschaft Politik/Wirtschaft & Sozialwissenschaften den Zeitzeugen des SED-Regimes, Rainer Dellmuth, im Städtischen Gymnasium Bergkamen begrüßen.

Foto: SGB/Matthias Fahling

Der Berliner saß als Jugendlicher und junger Erwachsener insgesamt drei Jahre in verschiedenen Gefängnissen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR. Der Vorwurf damals: „Versuchter, unerlaubter Grenzübertritt“ und Verdacht auf „staatsgefährdende Hetze“.
Heute engagiert sich der 68-jährige u.a. als freier Mitarbeiter in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Stasi, und als Referent an weiterführenden Schulen und Universitäten und als Schauspieler.

In diesem Jahr referierte Rainer Dellmuth vor den Q1-Leistungskursen Pädagogik, Geschichte und Sozialwissenschaften, einem Geschichtskurs im Jahrgang EF, Neuntklässlern und Achtklässlern über seine beklemmenden Erfahrungen als Stasi-Häftling und seinem persönlichen Lebensweg.
Mit „Berliner Schnauze“ und teilweise drastisch in seiner Wortwahl brachte Dellmuth den Schülerinnen und Schülern eindringlich nahe, wie die DDR durch das Ministerium für Staatssicherheit systematisch seine Bürgerinnen und Bürger überwachte und Andersdenkende und vermeintlich Andersdenkende aus dem Verkehr zog. Dabei stellte er auch immer wieder Bezüge zur aktuellen weltpolitischen Lage her. Wenn er beispielsweise an die Türkei oder Russland denke, da haue es ihm regelmäßig „den Draht aus der Mütze“- zu viele „erschreckende Parallelen“ seien für ihn erkennbar.
Wer sich aufgrund seiner Eloquenz zunächst im politischen Kabarett wähnte, stellte schnell fest, dass hier ein Mann sprach, der als Zeitzeuge Dramatisches erleben und ertragen musste: „Meine Haft damals hat mich für mein Leben geprägt. Ich war ja erst 18 Jahre alt. Die haben mich um drei Jahre meiner Jugend beraubt.“ Auch knapp 50 Jahre nach seiner Haft sind die Spätfolgen für ihn allgegenwärtig: „Posttraumatische Belastungsstörung“ laute die Diagnose, „chronische Schlafstörungen“ gehörten beispielsweise ebenso zu seinem Leben, erläutert Dellmuth, wie auch „Beziehungsschwierigkeiten“. Auch der „üble Sarkasmus“, den er an den Tag lege, sei seinen Erlebnissen und Erfahrungen geschuldet. Kein Wunder: Seine Stasi-Akte, aus der er auch zitierte, wuchs im Laufe der Jahre auf über 1200 Seiten an. Auf die Frage, ob er die minutiöse und penible Überwachung auf Schritt und Tritt bemerkt habe, antwortete er: „Nein, ich hatte absolut keine Ahnung“.

Abschließend betonte Rainer Dellmuth daher nochmals, wie wichtig und schützenswert die Demokratie sei: „Das Leben in einer Demokratie ist nicht selbstverständlich, seid euch dessen bewusst und schützt diese.“

Ein Wiedersehen mit Rainer Dellmuth für 2018 ist bereits verabredet – zunächst Ende Januar im Rahmen der 9er-Jahrgangsstufenfahrt in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dann im Frühsommer anlässlich einer weiteren Gesprächsrunde mit den Schülerinnen und Schülern.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Mensaverein des SGB und der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die Finanzierung dieser Veranstaltung sicherstellten.




Ausgezeichnet: „Berufswahl-SIEGEL“ für Bergkamener Schulen

Für ihre vorbildlichen Angebote im Bereich der Berufsorientierung erhielten die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule und die Willy-Brandt Gesamtschule aus Bergkamen am gestrigen Donnerstag das „Berufswahl-SIEGEL“. Sieben weitere Schulen aus dem Kreis Unna, Dortmund und Hamm durften sich im Rahmen der Feierstunde im Dortmunder Rathaus über die begehrte Auszeichnung freuen, die die Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) in Kooperation mit weiteren Partnern jährlich an allgemeinbildende weiterführende Schulen verleiht. 

Vertreter der beiden Schulen nahmen die Auszeichnung gestern in Dortmund entgegen. Foto: Roman von Götz

„Eine Schule, die das Siegel führt, hat eine herausragende Berufs- und Studienorientierung. Sie kümmert sich intensiv um ihre Schülerinnen und Schüler und erreicht so, dass ihre Absolventen einen Anschluss an ihre Schullaufbahn finden“, sagte Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund. Die ausgezeichneten Schulen würden mit ihrem Engagement somit einen Beitrag zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit leisten, lobte der Oberbürgermeister. Auch Claudia Hermsen, Juryvorsitzende und Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm, hieß die Vertreter der Schulen und die geladenen Gäste zu der Feierstunde willkommen. 

Für die Friedrich-von-Bodelschwingh Schule nahm Schulleiterin Ursula Landskron das „Berufswahl-SIEGEL“ entgegen. Die Förderschule zeichne sich durch ein überwiegend selbst konzipiertes Berufsorientierungskonzept aus, das einem ständigen Optimierungsprozess unterliege. Dadurch gelänge es, die Schülerinnen und Schüler für das Leben nach der Schule bestmöglich vorzubereiten, begründete die Jury ihre Entscheidung. 

Auch das Angebot der Willy-Brandt-Gesamtschule überzeugte: „Die Berufs- und Studienorientierung wird von Lehrern und Schülern gleichermaßen gelebt. Durch Projekte, Arbeitsgemeinschaften und die Teilnahme an Wettbewerben haben die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Stärken zu erkennen und realistische berufliche Perspektiven zu entwickeln“, resümierte die Jury. Besonders hervorzuheben sei die Arbeitsgemeinschaft „Stage Crew“, die sich bei schulischen Veranstaltungen um die gesamte Technik kümmere und auch mit externen Unternehmen zusammenarbeite. 

Jan Dettweiler, projektverantwortlich bei der Stiftung Weiterbildung der WFG Kreis Unna, zog ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung: „Nach der heutigen Preisverleihung tragen in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna nun 44 Schulen das SIEGEL. „Durch die Verleihung animieren sich die Schulen gegenseitig, immer weiter an ihren Angeboten für Jugendliche zu arbeiten. Sie sorgen somit für die dauerhafte Sicherung von Fachkräften in der Region“, erklärt Jan Dettweiler abschließend.  




Sprachunterricht mal anders: Russisch im Supermarkt Smak an der Schulstraße

Die Russischkurse von Frau Opalko und Frau Paul im Jahrgang EF des Städtischen Gymnasiums Bergkamen (1. Lernjahr) besuchten den russischen Supermarkt Smak an der Schulstraße.

Schülerinnen und Schüler aus der EF vor dem Supermarkt Smak an der Schulstraße in Weddinghofen. Fotos: Paul/SGB

Ziel war die praktische Anwendung und Erweiterung des Wortschatzes zum Thema „Lebensmittel“. Die Schülerinnen und Schüler mussten im Laden verschiedene Aufgaben lösen: Lebensmittel nach Kategorien (Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleischwaren, Getränke, Süßes) finden, Preise und Namen aufschreiben sowie unbekannte Lebensmittel finden. „Herbei mussten die Schüler auch Mitarbeiter auf Russisch ansprechen, und Lebensmittel selbstständig einkaufen“, erläutert Russisch-Lehrerin Viktoria Paul. Zum Abschluss gab es für jeden ein echtes russisches Eis.

 

 




„France Mobil“ weckt am Gymnasium Lust an der französischen Sprache

Mit einem besonderen Angebot für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wartete jetzt die Fachschaft Französisch auf: Zu Gast war das „France Mobil“. Ziel des Workshops war spielerisch für die französische Sprache sowie Kultur, Land und Leute zu begeistern.

Das France Mobile. Fotos: Pytlinski&Lieb/SGB

Zum Einsatz kamen unter Anleitung des Referenten Ulysee Labate aktuelle französische Musik, Zeitschriften, Spiele und vieles mehr, damit die Schülerinnen und Schüler die französische Sprache ausgiebig testen konnten. Schließlich steht für sie vor Eintritt in die sechste Klasse eine wichtige Entscheidung an – Latein oder Französisch.

Zum Hintergrund: Das Programm „FranceMobil“ wird in Kooperation u.a. des Instituts français d’allemagne, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Französischen Botschaft in Deutschland angeboten.




Schüler der Freiherr-vom-Stein-Realschule lernen in der Waldschule Cappenberg

Einen Unterricht der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom- Stein-Realschule. Der Schulranzen blieb zu Hause, stattdessen ging es mit einem Rucksack in ein großes, grünes Klassenzimmer: Die Schüler und Schülerinnen  besuchten mit ihren Lehrerinnen Frau Flachs-Zibirre  (Kl. 5 a) und Frau Steinau (Kl. 5 b) die Waldschule Cappenberg. Gesponsert hat das Erlebnislernen die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH.

Die Klasse 5b der Freiherr-vom-Stein-Realschule

Andreas Witte und Oliver Bellaire, Mitarbeiter der Waldschule, führten die Klassen durch den Wald und durch das umweltpädagogische Programm. Bei sehr gutem Wetter hatten die Schüler sichtlich ihren Spaß bei der spielerischen Erforschung des Waldes. Ausgestattet mit Becherlupen schwärmten sie in kleinen Gruppen immer wieder aus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Spinnen, Riesenkäfer, Frösche, Erdkröten und sogar ein Lurch wurden bestaunt. Manches Wesen war den Schülern bisher höchstens aus dem Zoo bekannt, nun konnten sie die Tiere in den eigenen Händen halten und bewundern. Selbstverständlich wurden alle Tiere wieder frei gelassen. Aufmerksam wurden auch die Waldregeln befolgt. So wurde z. B. das Pausenbrot – umweltfreundlich, da Abfall sparend – in wiederverwendbaren Brotdosen mitgebracht. Vereinzelt anfallende Verpackungsabfälle wurden eingepackt und mitgenommen, nichts blieb im Wald zurück.

Die Frage, was denn eigentlich mit den vielen Blättern im Wald geschieht, führte schließlich zum wichtigen Thema Kompostierung. So erfuhren die Kinder Wissenswertes über die im Waldboden lebenden Mikroorganismen, wie mit deren Hilfe das Laub kompostiert wird und daraus wertvoller Humus entsteht. Ein Vergleich mit der Kompostierung der in der Biotonne gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten am Fröndenberger Kompostwerk rundete das Thema ab. Zur Vor- und Nachbereitung erhielten die Klassen von der GWA ein umfangreiches Paket mit Informations- und Arbeitsmaterialien. Seit fast 20 Jahren arbeitet die GWA-Abfallberatung mit der Waldschule zusammen, um das Thema den Schülern spielerisch zu vermitteln. Jährlich werde kreisweit bis zu 30 Schulklassen ein Besuch der Waldschule finanziert, erläutert Regine Hees von der GWA.

 Auch im nächsten Jahr bietet die GWA-Abfallberatung einen erlebnisreichen Besuch zum Thema „Kompostierung“ in der Waldschule für 30 Schulklassen an. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter  ( 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, im Kreis Unna) vormerken lassen.




BAföG-Stelle beim Kreis rät: Anträge frühzeitig stellen

BAföG-Leistungen für Schüler sollten bereits jetzt beim Kreis beantragt werden, auch wenn die Ausbildung erst im August bzw. September beginnt. Dieser Tipp gilt vor allem für die, die das Geld zur Absicherung des Lebensunterhaltes einplanen.

„Erfahrungsgemäß kann es durch die Vielzahl der zu Beginn des Schuljahres eingehenden Anträge bei der Bewilligung zu Verzögerungen kommen. Und wer BAföG erst nach dem Beginn der Ausbildung beantragt, kann bares Geld verlieren“, betont Maik Hahne vom Amt für Ausbildungsförderung.

Ein Anspruch auf Ausbildungsförderung entsteht zwar mit Beginn der Ausbildung, gezahlt werden kann BAföG aber frühestens ab dem Monat der Antragstellung. Zusätzlich gilt: Je vollständiger ein BAföG-Antrag eingereicht wird, desto schneller können auch die Leistungen bewilligt werden.

Nähere Informationen über förderfähige Ausbildungen, erforderliche Antragsunterlagen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten des Amtes für Ausbildungsförderung des Kreises Unna gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: BAföG).

Der BAföG-Antrag kann auch unter www.bafoeg-online.nrw.de ausgefüllt und dem Amt für Ausbildungsförderung übermittelt werden. Unbedingt beachten: Die Antragstellung gilt erst mit Eingang des Antrags per E-Mail, Fax oder per Post. PK | PKU




Lateinschüler des Gymnasiums erkunden per pedes das antike Rom

Text von Melike Karakilic, Jahrgang EF; Fotos: Matthias Fahling

Im Rahmen des Lateinunterrichts reisten knapp 80 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF des Städtischen Gymnasiums Bergkamen und sechs begleitende Lehrkräfte nach Rom.

Da die Schüler die letzte Lateinklausur und die Prüfung zum Latinum erwarteten, wurde diese Abschlussfahrt als Exkursion geplant. Aufgeteilt in zwei Gruppen, die um einen Tag versetzt reisten, ging es ab Düsseldorf per Flugzeug direkt nach Rom. Anschließend wurden die Schülergruppen jeweils mit dem Bus zum Camping Village Roma im Stadtbezirk Aurelia gefahren, der knapp 15 Zugminuten von der römischen Innenstadt entfernt liegt.

Nach dem Einchecken in den Bungalows am frühen Abend, durften die Jugendlichen sich in Ruhe umschauen und die Einkäufe für den Abend und die nächsten Tage erledigen, da jeder Bungalow selbst für die Verpflegung zuständig war.

Vor der Nachtruhe gab es, wie jeden Abend, eine Besprechung am Lehrerbungalow, um Pläne und Programm des nächsten Tages zu besprechen.

Die Tage darauf erkundeten die Gymnasiasten bei schönstem Sommerwetter Rom. Innerhalb von zwei Tagen wurden – größtenteils per pedes – das Colosseum, das Pantheon, der Vatikan, die Caracalla-Therme, der Circus Maximus, das Forum Romanum, das Kapitol, die Engelsburg und die spanische Treppe von den Gruppen besucht. Für das entsprechende Hintergrundwissen zur eindrucksvollen römischen Geschichte sorgten die Bergkamener mit bestens recherchierten Referaten selbst.

 Der von den Gruppen gemeinsam verbrachte Mittwoch begann mit dem Besuch in Ostia Antica und beinhaltete eine zweistündige Führung durch die beeindruckenden Ausgrabungen der antiken römischen Hafenstadt. An diesem Nachmittag gab es noch einen Ausflug an die Mittelmeerküste vor Ostia.

Der Donnerstag stand beiden Gruppen zur freien Verfügung, wobei sich ein Teil zum Einkaufen in die Innenstadt verabschiedete und der andere den Tag am Pool des Campingplatzes verbrachte. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler nutzte ein freiwilliges Angebot und besuchte eine der beeindruckenden Katakomben Roms.

Am letzten Tag mussten morgens die Bungalows geräumt und geputzt werden. Darauf folgte das Auschecken und die Rückreise nach Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler und die begleitende Lehrkräfte Herr Heinze, Herr Hilligsberg, Herr Buchholz, Frau Koschnick, Frau Heiling und Herr Fahling waren sich am Ende einig – die Exkursion nach Rom hat sich gelohnt.

 




Ackern macht Spaß – Kartoffeln, Erdbeeren und mehr wachsen am Gymnasium

Knapp vier Stunden wurde bei strahlendem Sonnenschein im Schulgarten des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gebuddelt, gesetzt, gegossen und gelacht. Bei der ersten von insgesamt drei Pflanzungen halfen neben der Garten-AG erst die Klassen 5a und dann die 5b tatkräftig mit, indem sie für die frühen und späten Kartoffeln Furchen zogen, diese mit dem Keimling nach oben in die Erde setzten und sie anschließend nicht gossen, denn so hatten sie vorher von den Ackermentoren von Ackerdemia e.V. gelernt Kartoffeln sind anfällig für Fäule und Schädlinge, wenn sie zu feucht gehalten werden. Ganz anders die Rote Beete, deren Mulden erstmal zu kleinen Schwimmbecken verwandelt wurden, ehe die jungen Pflänzchen vorsichtig in die Erde gesetzt wurden.

Das neue Kartoffelbeet. Fotos: Gymnasium Bergkamen

Stolz zeigte eine Schüler-Gruppe der Schulleiterin Bärbel Heidenreich schon nach einer Stunde, die mit Sand markierten Kresse-Beete und erklärte nahezu fachmännisch, dass der gepflanzte Knoblauch den Möhren und dem Sellerie hilft, gesund und gut zu wachsen.

Und der selbstgebackene Kuchen half dann auch allen Helfenden, wieder gestärkt das nächste Beet zu bepflanzen.

Die insgesamt 30 Beete wurden in den letzten Wochen von der Garten-AG gemulcht und von Unkraut befreit. Aber auch Herr Burkhardt, Großvater einer Schülerin des SGB, hatte dankenswerterweise im Vorhinein immer mal wieder seine Nachmittage damit verbracht, den Garten optimal auf das große Pflanzen vorzubereiten.

Zwischen all den gärtnernden Kindern fand sich auch eine Gruppe, die zusammen mit dem Techniklehrer Florian Mitterlechner Bretter sägte und befestigte, sodass rund um den Kompost ein Erdbeer-Beet entstehen konnte, in das dann auch umgehend die von der Stadt bereitgestellten Erdbeerpflanzen einzogen.

Dass Ackern mehr Spaß macht als gedacht, und dass die Pastinaken nichts mit Pasta zu tun haben, erklärten die Schüler und Schülerinnen der 5a dann zum Tagesabschluss auch der stellvertretenden Schulleiterin Maria von dem Berge, die das emsige Treiben den Tag über von ihrem Schreibtisch im Büro aus beobachten konnte.

„Vielen Dank, ihr lieben Helfenden: Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen. Aber auch an die Lehrerinnen, die den Garten und Tag mit vorbereitet und das Gartengeschehen betreut und angeleitet haben; und an das Team von Ackerdemia e.V. für die fachmännische Betreuung“, hob Sabrina Koschnick von der Garten-AG abschließend die tolle Unterstützung bei der Pflanzaktion hervor.




Literaturkurs des Gymnasiums spielt Michael Endes „Die Spielverderber oder das Erbe der Narren“

 

Am Freitag, 19. Mai und Samstag, 20. Mai, jeweils 19.00 Uhr, spielt der Theaterkurs des Jahrgangs Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen ein Stück von Michael Ende. In „Die Spielverderber, oder das Erbe der Narren“ geht es um ein geheimnisvolles Testament, welches auf den ersten Blick nicht lösbar scheint:

Johannes Philadelphia ist tot. Elf Erben, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, kommen zur Vollstreckung seines letzten Willens in seinem Haus zusammen. Allerdings kennen sie weder einander noch den Verstorbenen. Nur durch das Zusammenlegen ihrer Testamentsanteile können sie erfahren, was ihr Erbe jeweils beinhaltet. Nebenbei jedoch versucht jeder der Erben auf seine eigene Art und Weise den größtmöglichen Gewinn für sich herauszuschlagen. Nur der alte Hausangestellte des Toten ahnt, dass der Ausgang des Unterfangens schreckliche Konsequenzen haben könnte.

Michael Ende zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Er schrieb Bücher wie „Die unendliche Geschichte“, „Momo“, oder „Jim Knopf“, welche alle weltweite Erfolge feierten. Viele seiner Werke wurden verfilmt, als Theaterstücke aufgeführt oder fürs Fernsehen umgeschrieben. Michaels Endes Werke verkauften sich über dreißig Millionen Mal und wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 4 Euro im Sekretariat des Gymnasiums Bergkamen oder vor der jeweiligen Vorstellung an der Abendkasse zu kaufen.

Der Einlass findet an beiden Tagen jeweils um 18.30 Uhr statt.

Der Theaterkurs freut sich auf zahlreiche Zuschauer.