LANXESS investiert an der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule mehr als 20.000 Euro in Bildung

LANXESS unterstützt Schulprojekte an seinem Standort in Bergkamen, hier an der Willy-Brandt-Gesamtschule mit 20.000 Euro. Foto: LANXESS AG

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS setzt seine Bildungsinitiative fort und unterstützt Schulprojekte am Standort Bergkamen mit insgesamt 20.000 Euro. Das Unternehmen stellt der schulformübergreifenden Arbeitsgemeinschaft (AG) „Kleine Forscher“ in Bergkamen Smart-Sensoren für Schülerexperimente, eine Dokumentenkamera zur Visualisierung der Schülerergebnisse, eine Laborwaage und zahlreiche Verbrauchsmaterialien für Experimente im Wert von 3.300 Euro zur Verfügung.

Die Arbeitsgemeinschaft, in der rund 50 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen von sechs Bergkamener Grundschulen einmal wöchentlich forschen, experimentieren und lernen, wird von zwölf extra dafür ausgebildeten Zehntklässlern sowie von zwei naturwissenschaftlichen Lehrkräften der Willy-Brandt-Gesamtschule betreut. Ziel ist die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen sowie die Steigerung des Interesses an naturwissenschaftlichen Phänomenen. So werden in der AG Fragestellungen aus den Bereich der Chemie, aber auch aus den Fachrichtungen Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt. Jeder Projekttag steht unter einem übergeordneten Thema wie etwa „Pflanzen und ihre Inhaltsstoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“ oder „Nachhaltigkeit – wir denken auch an morgen“.

„Wir möchten junge Menschen für Naturwissenschaften, allen voran für die Chemie, begeistern“, erklärt Nina Hasenkamp, stellvertretende Leiterin der LANXESS-Bildungsinitiative. „Das funktioniert über die praktische Erfahrung des Forschens und Experimentierens einfach am besten.“

In einem weiteren Projekt unterstützt der Spezialchemie-Konzern den Aufbau eines interdisziplinär genutzten Schulgartens an der Willy-Brandt-Gesamtschule mit 16.880 Euro. Der neue Schulgarten richtet sich an die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Klassen vier bis sieben. Ihnen soll hier das Verständnis des Pflanzenwachtums näher gebracht und das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen verstärkt werden. So sollen in einem „grünen Klassenzimmer“ Sitzmöglichkeiten für eine ganze Schulklasse (rund 30 Personen), entstehen und Forschertische angeschafft werden, die Unterrichtssequenzen im Schulgarten möglich machen. Selbstverständlich steht der neue Garten auch der AG „Kleine Forscher“ zur Verfügung. Unter dem Projektnamen „Kleine Forscher ganz groß“ sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab sofort innerhalb eines Schulhalbjahres thematisch auch im Schulgarten beschäftigen. Inhaltlich geht es unter anderem darum, aus geernteten Pflanzen Duftessenzen zu extrahieren, die dann in Cremes eingearbeitet werden. In dem Projekt „Vom Feld auf den Tisch“ sollen zudem die Hauswirtschaftskurse in den Klassen fünf bis sieben von den Pflanzen profitieren. So können Salate, Kräuter und Gemüsesorten geerntet und bei der Zubereitung von Speisen genutzt werden.

„Ohne die großzügige Unterstützung durch die Lanxess AG könnten wir solche Großprojekte nicht verwirklichen. Gerade als zertifizierte MINT-Schule liegt uns das experimentelle Lernen und das Entdecken mit allen Sinnen sehr am Herzen“, erklärt André Schuhmann, Koordinator für die MINT-Fächer an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen.

LANXESS setzt bereits seit mehr als zehn Jahren auf Bildung

Seit 2008 hat der Spezialchemie-Konzern rund acht Millionen Euro weltweit in Bildungsmaßnahmen investiert, um das Lern- und Wissensangebot für junge Menschen zu verbessern – davon fast fünf Millionen Euro in Deutschland. Insgesamt profitierten rund 700.000 Schülerinnen und Schüler von dem Engagement, rund 200.000 von ihnen an den deutschen LANXESS-Standorten. In der vergangenen Dekade hat das Unternehmen weltweit mehr als 500 Bildungsprojekte realisiert, etwa 300 davon in Deutschland.

Fokus auf Naturwissenschaften und Technik

LANXESS unterstützt allen voran naturwissenschaftliche Unterrichtsprojekte an seinen Partnerschulen. Mit dem Geld wurden an den deutschen Standorten in den vergangenen Jahren zum Beispiel neue Laboreinrichtungen, technische Geräte und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik angeschafft. Außerdem hat der Spezialchemie-Konzern zahlreiche praxisbezogene Projektwochen und Workshops für Schüler, aber auch für Lehrer organisiert. An Grundschulen hat LANXESS zudem einen eigens für den Primarstufenunterricht entwickelten Chemie-Experimentierkoffer sowie für den Sachunterricht konzipierte Unterrichtsmaterialien verteilt.

Mehr Informationen gibt es unter: www.bildung.lanxess.de.




Willy-Brandt-Gesamtschule ehrt die „kleinen Forscher“ aus den Bergkamener Grundschulen

Bereits zum sechsten Mal nach ihrer Einführung im Schuljahr 2013/2014 ehrt die Willy-Brandt-Gesamtschule am Mittwochnachmittag die Teilnehmer an der Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“.

Rund 40 Grundschulkinder der vierten Klasse der sechs kooperierenden Bergkamener Grundschulen experimentierten, forschten und lernten in diesem Schuljahr wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten. So wurden in der an der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfindenden Arbeitsgemeinschaft Fragestellungen aus den Bereichen der Chemie, Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt.

Dabei steht jeder Projekttag unter einem übergeordneten Thema (z.B. „Kunststoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“, „Winterliches“, „Nachhaltigkeit – Wir denken auch an morgen“, „Elektrizität“ oder „Stärke – eine starke Verbindung?!“). Betreut werden die „Kleinen Forscher“ von zehn zuvor ausgebildeten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 sowie den zwei Naturwissenschaftslehrern Sebastian Engbert und André Schuhmann. Auch im nächsten Jahr bietet die als MINT-Schule zertifizierte Willy-Brandt-Gesamtschule die AG für die neuen Viertklässler an. Gefördert wird die AG in diesem Jahr von dem Chemieunternehmen „Lanxess“.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen richtete im Schuljahr 2013/2014 in Kooperation mit den lokalen Grundschulen die schulformübergreifende Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“ ein. In dieser experimentieren, forschen und lernen rund 35 Grundschulkinder der vierten Klasse wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen, interdisziplinär angelegten Themengebieten.

Das Ziel dieses Angebotes liegt darin, den jungen SchülerInnen ergänzend zum regulären Schulunterricht den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen (scientific literacy) zu ermöglichen und das Interesse der Kinder zur Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen zu fördern. Es geht nicht darum, Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts der weiterführenden Schulen vorwegzunehmen. Der Spaß am Experimentieren und am naturwissenschaftlichen Arbeiten steht im Vordergrund.




Elterninfoabend und Tag der offenen Tür am Gymnasium Bergkamen

Das Städtische Gymnasium Bergkamen stellt sich vor: Am Mittwoch, 16. Januar, 19 Uhr, laden Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Erprobungsstufenleiter Sascha Rau alle Interessierten herzlich zum Informationsabend für den neuen fünften Jahrgang ins PZ der Schule ein. Nach einem Einführungsvortrag haben die Eltern die Möglichkeit sich bei einer Schulführung einen genaueren Überblick über Angebote und Ausstattung zu verschaffen und sich auszutauschen.

Im Vorfeld nutzten in der letzten Woche bereits über 80 Kinder aus den vierten Klassen den Probeunterricht, um in verschiedenen Jahrgangsstufen eigene Eindrücke und Einblicke vom Schulalltag und dem Unterricht zu gewinnen.

Am Tag der Offenen Tür, der sich am Samstag, 19. Januar, anschließt, können Eltern und Kinder von 9 bis 12 Uhr die Schule noch einmal gemeinsam genau unter die Lupe nehmen. „Der Tag wird von der gesamten Schulgemeinde gestaltet, wir haben zahlreiche Ausprobier- und Mitmachaktionen vorbereitet und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein“, erläutert Sascha Rau, der ebenso wie die Schulleitung natürlich auch für weitergehende Informationen zur Verfügung stehen wird.

Zeit- und Ablaufplan am Tag der offenen Tür: Samstag, 19.01.2019, 9 bis ca. 12 Uhr

8.45 – 9.00 Uhr
Ankommen – Begrüßung am Eingang des Pädagogischen Zentrums (PZ)
9.00 – 9.20 Uhr
Eröffnung
• Das B-Orchester spielt unter der Leitung von Frau Jacka.
• Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Heidenreich.
• Der Chor unter der Leitung von Herrn Manteufel singt.
• Informationen zum Tag durch Herrn Rau.

9.20 – 11.30 Uhr Freies Erkunden der vielfältigen Fächerangebote
• Alle Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen können mit ihren Eltern die verschiedenen Angebote der Fächer aufsuchen. Dazu stehen im Gebäude Lotsen aus der Klasse 8a zur Verfügung, die die Besucher zu den gewünschten Angeboten bringen und herumführen.
• Schülerinnen und Schüler aus der Q1 versorgen unsere Gäste im Eingangsbereich mit Snacks und Getränken, am Aktionsstand Französisch können Crêpes erworben werden. Die Russischkurse halten Blynis und andere russische Spezialitäten bereit.
• Infostand vor dem PZ (Austeilen von Flyern und Infobroschüren etc.)
Bei Interesse: Wie geht es weiter? Anmeldung, Kennenlerntag

11.50 Uhr Ausklang des Tages




Förderverein der Kettelerschule plant Mitgliederversammlung

Die „Freunde und Förderer der Freiherr-von-Ketteler Grundschule“ haben ihre Migliederversammlung terminiert, die am Mittwoch, 27. März 2019, 19.30 Uhr, im Filmraum der Schule stattfinden wird.

Neuwahlen stehen in diesem Jahr nicht an, so dass die obligatorischen Rechenschaftsberichte Hauptbestandteile der Versammlung sein werden.
Die Vorsitzende, Martina Plath, wird dabei die Planungen und Vorhaben bis einschließlich dem Schuljahr 2019/2020 vorstellen, bei denen der Förderverein unterstützend mitwirken wird.

Einen Rückblick wird sie dann auch auf das Projekt „Mein Körper gehört mir“ geben können, das der Förderverein für die 3. und 4. Klassen wieder initiiert hat und auch die Kosten tragen wird.
Für dieses Projekt ist die „Theaterpädagogische Werkstatt“ aus Osnabrück gewonnen worden, die unterschiedliche Situationen im „Umgang mit sexueller Gewalt“ behandeln werden.

Für die Eltern gibt es am Dienstag, 22. Januar 2019, 19.00 Uhr, einen Infoabend im Filmraum der Schule. Das Projekt selbst wird mit den Schülerinnen und Schülern in der ersten Februarhälfte durchgeführt.




IHK bietet kostenlosen Social-Media-Workshop an

Die Nutzung von Social-Media-Kanälen ist auch für kleinere Unternehmen fast unverzichtbar geworden. Für die Kundenansprache werden Fotos und Videos immer wichtiger. Gerade Instagram hat in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Nutzer gewonnen – und steht deshalb im Mittelpunkt des kostenlosen Social-Media-Workshops, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am 23. Januar von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der IHK-Hauptstelle, Märkische Straße 120, 44141 Dortmund, anbietet.

Die Teilnehmer erfahren unter anderem, welche Inhalte sich über Instagram besonders gut vermarkten lassen und wie man die Markenbildung und Kundenbindung optimieren kann. Für den praktischen Teil sollten die Teilnehmer Laptop oder Tablet mitbringen. Mehr Informationen und Anmeldung in der IHK-Zweigstelle Hamm. Ansprechpartner ist David Reinemann, Tel.: 02381 92141-512, E-Mail: d.reinemann@dortmund.ihk.de




Französisch-Schülerinnen und -Schüler des Gymnasiums erhalten DELF-Zertifikate

Die erfolgreichen Absolventinnen und den Absolventen der DELF-Prüfungen mit Schulleiterin Bärbel Heidenreich (Mitte) und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb (1.v.l.): Faruk Kece, Sina Losch, Katharina Schönwald, Sarah Hüsing, Saskia Nicolei, Marco Steube und Moritz Weidlich (v.l.).                                                                                                                                       Foto: Pytlinski/SGB

Vier Schülerinnen und drei Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielten jetzt aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich sowie Französisch-Lehrerin und AG-Leiterin Constanze Lieb ihre DELF-Zertifikate für das Niveau A2.
Alle bestanden die anspruchsvollen Prüfungen für das international anerkannte Sprachzertifikat, bestehend aus mündlichen und schriftlichen Aufgabenformaten, mit hervorragenden Ergebnissen.

Das Niveau A2 bescheinigt den Jugendlichen grundlegende Sprachkenntnisse, orientiert am offiziellen europäischen Referenzrahmen, der Sprachfertigkeiten von A1-C2 klassifiziert.

Félicitations!




IHK-Weiterbildung stellt Programm für 2019 vor

Unter dem Motto „Neue Wege“ ist das Programm der IHK-Weiterbildung für 2019 erschienen. Seminare, Zertifikatslehrgänge und Kurse der höheren Berufsbildung wie Fachwirte oder Meister sind darin zusammengefasst.

Der zielgruppenspezifische Folder „AZUBI & Ausbilder. Weiterbildung 2019“ präsentiert ergänzend sämtliche Angebote der AZUBI-Akademie sowie der Ausbilderqualifikation. Wie jedes Jahr sind neue Weiterbildungsthemen mit im Programm, zum Beispiel der „Agile Projektmanager (IHK)“, die „Fachkraft Industrie 4.0 (IHK)“, die Seminarreihe „Vom Ausbilder zum Coach“ sowie ein Kombilehrgang „Wirtschaftsfachwirt + Betriebswirt“.

Das Weiterbildungsprogramm 2019 der IHK ist in der Online-Kursdatenbank sowie als PDF auf www.ihkdo-weiterbildung.de abrufbar.




Gesamtschule kooperiert mit Jugendmigrationsdienst der AWO: Spielerisch Deutsch lernen

Auf den Fotos sind Sprachlerner mit Frau Hauernherm zu sehen, für die die deutsche Sprache noch ganz neu ist und die teilweise noch alphabetisiert werden müssen. Fotos: C. Funke-Yazigi

Im 1. Halbjahr diesen Schuljahres startete das Projektangebot „Spielerisch Deutsch lernen“ des AWO Jugendmigrationsdienstes (Unterbezirk Unna) mit drei Veranstaltungen in der Willy-Brandt-Gesamtschule. Die Idee erwuchs aus einem Kontakt zwischen den Abteilungsleitern Herrn Franz und Frau Scharfenberg mit Frau Robbert (AWO-Mitarbeiterin) und Eugenia Zimmer (AWO-Mitarbeiterin).

Das Projekt richtet sich an sog. Go-In-Schülerinnen und –Schüler. Ziel ist es, dass diese Kinder, die mit einer anderen Muttersprache zu uns gekommen sind, in lockerer Atmosphäre durch Spiele, Quizrätsel und andere Gruppenangebote die Sprache spielerisch erlernen bzw. Erlerntes festigen und anwenden. Der Sprachförderunterricht der Schule wird so sinnvoll und motivierend ergänzt.

Für das Kalenderjahr 2019 sind 28 weitere Veranstaltungen zum Thema „Spielerisch Deutsch lernen“ an unserer Schule vereinbart. Projektbeteiligte sind Frau Hauernherm (AWO-Integrationskurs-Lehrerin), Frau Robbert (AWO-Mitarbeiterin) und Eugenia Zimmer (AWO-Mitarbeiterin).




Städtisches Gymnasium Bergkamen lädt Anfang Januar wieder zum Probeunterricht ein

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler steht Anfang 2019 eine wichtige Entscheidung an: Sie müssen gemeinsam mit ihren Eltern schauen, welche weiterführende Schule für sie ab Sommer die richtige ist: Um den Kindern einen möglichst genauen Einblick in das Schulleben zu ermöglichen, lädt das Städtische Gymnasium Bergkamen wieder zum Probeunterricht ein. In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien, von Mittwoch, 9. Januar bis Freitag, 11. Januar 2019 können sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen einen eigenen Eindruck verschaffen, wie Unterricht und Lernen am Gymnasium gestaltet ist.

Im Vergleich zum Vorjahr wird das Angebot noch erweitert: „Wir wollen diesmal nicht nur Einblick in die Jahrgangsstufen bieten, die den Kindern am nächsten liegen, sondern auch Angebote machen, sich den Unterricht in den höheren Jahrgangsstufen anzuschauen und aktiv mitzumachen. So ist unter anderem ein Angebot zum Mikroskopieren im Fach Biologie geplant“, erläutert Unterstufenkoordinator Sascha Rau.

Der Elterninformationsabend mit Schulvorstellung und Rundgängen folgt am Mittwoch, 16. Januar um 19 Uhr, ehe sich Eltern und Kinder beim Tag der offenen Tür am Samstag, 19. Januar ab 9 Uhr, noch einmal gemeinsam die Schule und ihre Angebote ansehen können.

Anmeldungen für den Probeunterricht sind ab sofort und bis Montag, 7. Januar 2019, per E-Mail unter rau@gymnasium-bergkamen.de möglich. Bitten geben Sie folgende Daten in der E-Mail an:
Name, Vorname des Kindes
Grundschule
Wunschtag

Eine Rückmeldung zur Teilnahme unter Angabe des Tages und der Zeiten erfolgt per E-Mail bis Montag, 7. Januar 2019 um 20 Uhr.




VHS-Programm 2019/1 mit 150 Kursen liegt vor: Anmeldungen sind ab sofort möglich

Die Vorstellung des neuen VHS-Programms nutzten am Dienstag Ausschussvorsitzender Rüdiger Wei9 (stehend 2. v. l) und Amtsleiter Andreas Kray (1. v. l.) für den Besuch eines Integrationskurses.

Am 20. November haben die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung das neue VHS-Programm für das 1. Semester 2019 verabschiedet. Das neue Semester beginnt am 22. Januar und umfasst rund 150 Kurse. Das druckfrische Programmheft liegt ab Mittwoch, dem 12. Dezember an allen bekannten Stellen im Stadtgebiet aus. Anmeldungen werden ab sofort persönlich, schriftlich, telefonisch und online vom VHS-Team angenommen. Die Kontaktdaten können dem VHS-Programm entnommen werden.

Rüdiger Weiß, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung, freut sich über das attraktive Programm, das sich ebenso an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch an den bildungspolitischen Erfordernissen der Stadt Bergkamen orientiert. Er betont darüber hinaus, dass die VHS sowohl beim nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen als auch mit den Deutschkursen erfolgreich Daseinsfürsorge betreibt. Beide Bereiche werden gut nachgefragt. Bei seinem Besuch in der VHS nutzte er die Gelegenheit, die Teilnehmer eines Integrationskurses zu besuchen und sich von der Qualität des Unterrichts zu überzeugen.

Ein Blick in die Kursstatistiken der letzten Semester zeigt, so Amtsleiter Andreas Kray, dass in den beiden Bereichen Sprachen und Gesundheitsbildung die Nachfrage bei der VHS Bergkamen im Laufe der letzten Jahre stetig zugenommen hat. „Es ist sehr erfreulich, dass die Bergkamener Bürgerinnen und Bürger so ein großes Interesse daran haben, sich in Vorträgen, Entspannungskursen und den Bewegungsangeboten um ihre Gesundheit zu kümmern.“

Manuela Sieland-Bortz und Sabine Ostrowski haben wieder ein breit gefächertes Programm zusammengestellt. Neben etablierten Angeboten ist auch wieder eine Vielzahl neuer Kurse und Einzelveranstaltungen zu finden. So widmet sich der Bereich Ernährung/ Kulinarisches im kommenden Semester u.a. den indischen und karibischen Genüssen sowie den bewährten Kochkursen der italienischen und mediteranen Küche mit neuen Rezepten und bringt wieder Abwechslung in die Lehrküche der Willy-Brandt-Gesamtschule. Und wer sich in die Kunst des Cocktails mixen einführen lassen möchte, wird ebenfalls bei der VHS fündig.

Der Programmbereich Politik, Gesellschaft und Ökologie widmet sich in diesem Semester dem Thema Demokratie sowie dem 100-jährigen Jubiläum der Volkshochschulen. Die Volkshochschule der Stadt Bergkamen wird sich im nächsten Jahr an den bundesweiten Aktivitäten mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligen. Highlights werden die Veranstaltungen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle und dem Jugendamt sein. Zu nennen ist die Ausstellung “Es lebe die Weimarer Republik – Anfang und Ende der ersten deutschen Demokratie“, die am 18. März mit einem Vortrag von Dr. Torsten Reters eröffnet wird. Die Ausstellung ist 4 Wochen im VHS-Gebäude „Treffpunkt“ zu sehen. Und auch der in diesem Halbjahr neu eingeführte Dienstagsfilm wird wieder angeboten. Am 26.02. wird der erfolgreiche Kinofilm, der die Geschichte dreier afroamerikanischer Mathematikerinnen zeigt, die in den 1950er und 60er Jahren hinter den Schirmen bei der NASA arbeiten, die sich mit der Sowjetunion einen Wettlauf um die erste Rakete im All liefert, gezeigt. In den USA herrscht zu dieser Zeit Rassentrennung und Geschlechtergleichheit existiert nicht. Diesen drei brillanten Frauen ist es zu verdanken, dass John Glenns Erdumrundung in einem Raumschiff im Jahr 1962 erfolgreich und sicher verläuft.

Eine weitere Veranstaltung wird die Arbeit des Popstars der Wissenschaft Stephen Hawkings ins Zentrum rücken: Seine berührende Lebensgeschichte und tiefgründige Arbeit zu den Schwarzen Löchern und dem Ursprung des Kosmos werden am 25.06. von Dr. Peter Zinn vorgestellt.
Die bewährten Kooperationen mit dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum werden weitergeführt. Dazu wird die Qualifizierung zum Gästeführer erneut angeboten und der Zeitzeugenkreis beschäftigt sich mit Geschichten von Leid und Glück in Bergkamen.
Neu sind die Vorträge zur Heizkostensenkung und zu modernen Heiztechniken mit der Verbraucherzentrale NRW, die Interessierte anbieterneutral beraten wird und zu Fördermöglichkeiten informiert.
Im Programmbereich Kreatives wird neben Tanz und digitaler Fotografie auch wieder das Filzen gemeinsam mit der Ökologiestation im Programm sein.

Der Programmbereich Fremdsprachen bietet wie immer ein breites Spektrum auf unterschiedlichen Niveaustufen in den Sprachen Schwedisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Spanisch und Englisch sowohl vormittags, nachmittags und am Abend. Seiteneinsteiger sind in den Kursen willkommen.

Im Bereich EDV und berufliche Bildung wird es im neuen Semester wieder bewährte Angebote für den PC-Anwendungsbereich, digitale Bildbearbeitung, Office -Programme und Internetnutzung geben. Neu ist hier das Angebot „Word und Excel für Schulabgänger und angehende Auszubildende“, in dem die Grundlagen dieser Programme mit Praxisbezug zur Ausbildung und Studium vermittelt werden. Außerdem wurden Angebote zur Nutzung von Musik und TV-Angeboten aus dem Internet neu aufgenommen. Eine besondere Veranstaltung beschäftigt sich mit dem „digitalen Nachlass“ und den Fragen „Was passiert mit meinen Fotos, Online-Profilen und Nutzerkonten nach meinem Tod? Was soll mit Profilen bei Facebook & Co. passieren?
Wo bewahre ich Zugangsdaten sicher und auffindbar auf? Welche Rechte und Pflichten habe ich als Erbe?
Es wird erläutert, was alles zum digitalen Nachlass gehört und warum es sinnvoll ist, sich frühzeitig darum zu kümmern.

Im Februar startet der Kurs zur Einkommenssteuererklärung. Speziell für Arbeitnehmer und Rentner werden die Besteuerungsgrundlagen vorgestellt und erläutert. In diesem Jahr können die Teilnehmer ihren eigenen Laptop mitbringen, um die elektronische Steuererklärung auf den Weg zu bringen.

Abgerundet wird das Programm im Bereich der beruflichen Bildung mit neuen Workshops zur Kommunikation, Berufswahl für Erwachsene und Beratungsangeboten zum beruflichen Wiedereinstieg für Frauen.




Edelweißpiraten“ und andere: Pädagogik-Leistungskurse des Gymnasiums auf den Spuren von Jugendlichen im Widerstand gegen das NS-Regime

Die Pädagogik-Leistungskurse während ihrer Exkursion nach Köln-Ehrenfeld. Sie setzten sich dort mit dem Leben und Wirken oppositioneller Jugendgruppen zu Zeiten des Nationalsozialismus auseinander. Fotos: SGB

Eine Exkursion nach Köln unternahmen die beiden Pädagogik-Leistungskurse der Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, um sich auf die Spuren widerständiger Jugendlicher zur Zeit des Nationalsozialismus zu begeben.

Nachdem die Gruppe in Köln angekommen war, begann der Tag mit einer Stadtviertelführung durch Ehrenfeld, einem ehemaligen Arbeiterviertel in Köln, in dem es besonders starke Bewegungen unangepasster Jugendgruppen gab. In diesem Zusammenhang wurden frühere Treffpunkte angelaufen, über die Aktivitäten der Jugendlichen berichtet, aber auch über einzelne Personen und deren Schicksale gesprochen, wobei nebenbei auch Fragen der Stadtentwicklung thematisiert wurden. Die Viertelführung endete dann nach knapp zwei Stunden am Ehrenfelder Bahnhof, Ort der Hinrichtung mehrerer Jugendlicher im November 1944. Ein Ort des Erinnerns macht dort auf das Schicksal einiger so genannter „Edelweißpiraten“ hin, wie Jugendgruppen mit unangepasstem, teilweise oppositionellem Verhalten zur Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet wurden.

Anschließend besuchten die beiden Leistungskurse noch das NS Dokumentationszentrum im „EL-DE Haus“ im Kölner Zentrum, früher Quartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und heute als Museum, Gedenkort und Forschungsstelle genutzt. Dort könnten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019 ihr Wissen über die konkreten Vorgänge in Köln noch um grundsätzliche Informationen über die Jugend zur Zeit des Nationalsozialismus ergänzen, um abschließend noch die Verhör- und Gefangenenzellen im Keller des Gebäudes zu erkunden. Eindrucksvoll und bedrückend wurde dort über die Folter der sogenannten „verschärften Vernehmung“ berichtet. Die vielen noch vorhandenen originalen Inschriften der oft noch jugendlichen Insassen brachte viele der Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken.


„Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Unterrichtsreihe ‚Erziehung und Widerstand im Nationalsozialismus‘ wollten wir uns an Originalschauplätzen der Thematik authentisch widmen, um das Thema anschaulicher und nachhaltiger zu bearbeiten“ so Peter Manteufel, einer der beiden betreuenden Lehrer. Sein Kollege Jan Groesdonk ergänzt: „Die Schülerinnen und Schüler haben uns positive Rückmeldungen gegeben. An eine gelungene Bildungsfahrt erinnern sie sich in der Regel auch nach Jahren noch, während einiges an erarbeitetem ‚Bücherwissen‘ oft schon ganz schnell wieder verschwunden ist.“