Programm „Rucksack Schule“ untersucht: Uni Hamburg stellt Ergebnisse vor

Ministerialrätin Christiane Schüßler vom Ministerium Schule und Bildung auf dem Fachtag Rucksack Schule in Unna. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf – zwischen den Sprachen zu wechseln gehört zum Lebensalltag der Kinder. Das Sprachbildungsprogramm „Rucksack Schule“, das unter anderen an der Bergkamener Gerhart-Hauiptmann-Grundschule angeboten wird,

stärkt Kinder und Eltern bei der Entwicklung dieser Sprachfähigkeiten. Und dass das Programm nachhaltig etwas bewirkt, hat jetzt eine Studie der Uni Hamburg bewiesen. Dafür gab es viel Lob von höchsten Stellen auf dem Fachtag Rucksack Schule am 1. April in Unna.

„Die Förderung der Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Ansatz. Diese schon in der frühen Kindheit zu fördern, ist eine der zentralen Aufgaben unserer Integrationspolitik. ‚Rucksack Schule‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, lobt Agnes Heuvelmann vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW das Programm.

Auch Suat Yilmaz, Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren, lobt: „Rucksack Schule trägt durch seine Zielsetzung zur Teilhabe und Chancengerechtigkeit maßgebend zur partizipativen Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse bei und entspricht damit auch den Zielsetzungen der Landesregierung.“

Landrat Michael Makiolla ergänzt: „Die Studie hat gezeigt, dass das Rucksackprogramm äußerst effizient ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir es im Kreis Unna möglichst flächendeckend und lange fortführen können.“

Ergebnisse der Studie
Das Lob von höchster Stelle kommt nicht umsonst, denn die Universität Hamburg, die das Programm 2015 bis 2018 wissenschaftlich evaluierte, hat festgestellt: „Rucksack Schule fördert die Häufigkeit außerschulischer Leseaktivitäten der Kinder – an Rucksack teilnehmende Familien führen zudem häufiger Literacy-Akvititäten durch als Familien der Kontrollgruppe.“

Und: „Die Entwicklung der narrativen Schreibfähigkeit über die Zeit: Stärkere Zuwächse bei den ‚Rucksack-Kindern‘ als bei denen aus der Kontrollgruppe – auch und gerade bei den bildungssprachlichen Elementen im Deutschen.“

Außerdem: „Vorteile für an Rucksack (Schule und/oder Kita) teilnehmende Kinder für die schriftliche Kompetenzentwicklung an mehreren Messzeitpunkten zu erkennen!“

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, haben die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Drorit Lengyel und Dr. Vesna Ilic das Programm vier Jahre lang wissenschaftlich begleitet. Dazu haben sie zu verschiedenen Zeitpunkten den Teilnehmern Sprachtests gestellt und sie mit Schülern vergleichen, die nicht am Programm teilnahmen (sogenannte Vergleichsgruppe).

Derzeit nehmen 16 Klassen von fünf Schulen mit 112 Eltern und 112 Kindern am Programm Rucksack Schule teil. Das Programm wird vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna koordiniert und die Studie von dort aus auch begleitet.

Was bedeutet das für die Zukunft?
Zunächst ist die Studie noch nicht vorbei – die Wissenschaftlerinnen planen, den Effekt des Programms auch mittelfristig zu untersuchen und in ein paar Jahren erneut die Teilnehmer zu befragen.

Die Ergebnisse, die sie jetzt vorgestellt haben, sind für die Vertreterinnen aus dem Schul- und Integrationsministerium Grund genug, sie in die Landeshauptstadt zu tragen, dort vorzustellen und auch politisch zu beraten. PK | PKU




Freier Eintritt und freier Transport in Museen: LWL schafft Eintritt unter 18 ab und gründet Mobilitätsfonds

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Foto: LWL

Kinder und Jugendliche haben ab Dienstag (2.4.) freien Eintritt in den 18 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Außerdem können sich Schulen und Kitas bei der Anreise mit Bus und Bahn ins Museum durch einen neuen „Mobilitätsfonds“ des LWL unterstützen lassen (Antrag ab 1.4. im Internet unter http://www.mobilitaetsfonds.lwl.org). Zusätzlich sind die Eintrittspreise bereits bei einem Grad der Behinderung von 50 Prozent statt bisher 80 Prozent auf die Hälfte reduziert.

Im neuen Mobilitätsfonds stehen insgesamt 300.000 Euro jährlich zur Verfügung. Nach einer Schätzung können damit über 35.000 junge Museumsbesucherinnen unterstützt werden. Die Zahl der minderjährigen Besucher in den LWL-Museen geht nach Auskunft von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger jedes Jahr um rund 16 Prozent zurück. „Freier Eintritt führt nicht unbedingt zu mehr Besucherinnen und Besuchern. Nötig ist darum eine Kombination von freiem Eintritt und freiem Transport“, so Rüschoff-Parzinger zum Konzept.

Der LWL-Landschaftsausschuss hatte im Oktober 2018 den freien Eintritt für junge Menschen unter 18 beschlossen, im Gespräch ist er seit längerem. 2014 hatte LWL-Direktor Matthias Löb das Thema in seiner Antrittsrede angesprochen. Vergangenes Jahr besuchten rund 2,2 Millionen Menschen (2016: 1,4) die Museen des LWL, darunter zwei Freilichtmuseen, archäologische und Industriemuseen sowie das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster.

Eine Evaluation nach einem Jahr soll zeigen, wie erfolgreich die Aktion war. Schon jetzt ist laut Rüschoff-Parzinger das Interesse am freien Eintritt und dem Mobilitätsfonds groß. Den Ausfall von Eintrittsgeldern sollen höhere Ticketpreise für Erwachsene (plus 1 Euro) und weniger eintrittsfreie Tage für alle ausgleichen, wie der LWL-Landschaftsausschuss am Freitag (29.3.) beschlossen hat.

Die neuen Eintrittspreise:




Gymnasium: Maxim Poggemann tritt als Landessieger beim Bundeswettbewerb der Mathematik-Olympiade an

Maxim Poggemann (3.v.l.) bei der Ehrung in Düsseldorf. Foto: SGB

Maxim Poggemann, Schüler des Jahrgangs EF des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, bewies bei der Mathematik-Olympiade einmal mehr seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und wurde nun als einer von 13 Landessiegern in Düsseldorf ausgezeichnet. Bei der Ehrung im Rahmen einer offiziellen Feierstunde erhielt Maxim auch eines der begehrten Tickets für das Bundesfinale.

Zuvor hatte sich Maxim über die Schul- und Regionalrunde für die NRW-Runde qualifiziert. Schulleiterin Bärbel Heidenreich begleitete Maxim zu dieser besonderen Auszeichnung nach Düsseldorf und hob dessen außergewöhnliche Leistung hervor: „Als Mathematiklehrerin freue ich mich natürlich besonders, wenn Schülerinnen und Schüler meine Begeisterung für diese Wissenschaft teilen und so viel Freude an innermathematischen Problemfragen zeigen. Dies war besonders in der äußerst lebhaften Beteiligung bei dem Vertrag von Prof. Dr. Immanuel Halupczok zu ‚Hilberts Hotel‘ zu beobachten“, erzählt Bärbel Heidenreich.

Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 200.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Diese hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition. Die Lösung der nicht alltäglichen Aufgaben erfordert vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden.

Beim Bundesfinale der nunmehr 58. Auflage, welches vom 12. bis 15. Mai in Chemnitz stattfinden wird, startet Maxim als einer von 200 Endrundenteilnehmerinnen und -teilnehmern aus ganz Deutschland.




Zweite Studien- und Berufsmesse „Perspektive hautnah“ der Willy-Brandt-Gesamtschule

Zum zweiten Mal organisierten Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule am Freitag in der Dreifachsporthalle die Berufsmesse „Perspektive hautnah“.

Über 40 Aussteller aus verschiedenen Berufsfeldern und mehreren Universitäten geben den Schülerinnen und Schülern Informationen über Studium, Ausbildung und Berufschancen direkt aus erster Hand. Eine Vortragsreihe im Studiotheater ergänzt die Messe. Hier gab es jede Menge Hilfen bei der Suche nach dem richtigen Studien-, Ausbildungs- oder Praktikumsplatz.

Die erst Berufs- und Studienmesse „Perspektive hautnah“ fand im Juli vergangenen Jahres statt.

Die Arbeitsgemeinschaft „Perspektive hautnah“, hier mit Julia Koerdt und Daniel Becker, hatte diese zwei Studien- und Berufsmesse der Willy-Brandt-Gesamtschule organisiert. Fotos: WBG




Nina-Leonie Wille vom Gymnasium erfolgreich bei Deutschlands größtem Geographiewettbewerb

Nina-Leonie Wille kennt sich in Geografie aus. Foto: SGB

Nina-Leonie Wille, Schülerin des Bergkamener Gymnasiums, hat erfolgreich an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt.

Nun müssen nur noch zwei Hürden überwunden werden! Nachdem Nina den Klassensieg erreichte, konnte sie sich danach als Siegerin des Städtischen Gymnasiums gegen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid in NRW. Damit würde sich die 15-jährige Nina einen Platz im großen Finale von Diercke Wissen am 7. Juni 2019 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschüler/innen Deutschlands gegeneinander antreten.




Ehrung der Willy-Brandt-Gesamtschule für besonderes Engagement bei bundesweiten Informatikwettbewerben

Informatik-Lehrer P. Köhne (7. v. l.) im Kreise der geehrten Lehrkräfte mit Y. Gebauer, NRW-Ministerin für Schule und Bildung, und Prof. Dr. M. Tietjens, Prorektorin der Universität Münster. Foto: BWINF

Die Willy-Brandt-Gesamtschule freut sich über eine Auszeichnung im Bereich der Digitalen Bildung. Die Fachgruppe der Informatik-Lehrkräfte aus NRW innerhalb der Gesellschaft für Informatik (GI) zeichnete 20 NRW-Schulen für ihr besonderes Engagement bei den bundesweiten Informatikwettbewerben aus. NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer würdigte die Leistung und übergab gemeinsam mit Prof. Dr. Maike Tietjens, Prorektorin der Universität Münster, Urkunden und Preise.

Münster, März 2019. Sie zeigten besonderes Engagement für informatische Bildung: Zu den Fach-Lehrkräften, die Schülerinnen und Schüler motivierten, am 37. Bundeswettbewerb Informatik, am Informatik-Biber 2018 oder am Jugendwettbewerb Informatik 2018 teilzunehmen, gehört auch unser Informatik-Lehrer Patrick Köhne. Für dieses Engagement im Bereich Informatik gab es jetzt öffentliches Lob. Die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ der Gesellschaft für Informatik hat 20 Schulen aus Nordrhein-Westfalen als Anerkennung ihrer Aktivitäten bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen des 18. Informatiktags NRW in Münster statt. Zu der Veranstaltung lud die Fachgruppe gemeinsam mit dem Arbeitsbereich „Didaktik der Informatik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Wie groß die Anerkennung für das Engagement der Lehrkräfte ist, zeigte der Besuch der NRW-Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer. Wertschätzung gab es zudem von Prof. Dr. Maike Tietjens, Prorektorin der Universität Münster.
Für hervorragende Teilnahmezahlen am Informatik-Biber ehrte die Fachgruppe die Willy-Brandt-Gesamtschule. 882 Kinder und Jugendliche der Schule waren dabei.

Beim Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF), dem Informatik-Biber, gab es einen neuen Rekord: Am Informatik-Biber 2018 nahmen bundesweit 373.406 Schülerinnen und Schüler von 2.101 Bildungseinrichtungen teil und damit so viele Kinder und Jugendliche wie nie.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die sich noch nicht in einem Studium bzw. einer Berufstätigkeit befinden. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik. BWINF ist darüber hinaus für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz empfohlene Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.




„France Mobil“ vertieft am Gymnasium spielerisch die Kenntnisse der französischen Sprache

Foto: Pytlinski /SGB

Mit einem besonderen Angebot für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wartete jetzt die Fachschaft Französisch auf: Zu Gast war das „France Mobil“. Ziel des Workshops war spielerisch die Kenntnisse der französischen Sprache und von Kultur, Land und Leuten zu vertiefen.

Zum Einsatz kamen unter Anleitung eines Referenten aktuelle französische Musik, Zeitschriften, Spiele und vieles mehr.
Das Programm „FranceMobil“ wird in Kooperation u.a. des Instituts français d’allemagne, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Französischen Botschaft in Deutschland angeboten.




Urkunde als Dank für besonderes Engagement: Gesamtschule beteiligt sich am Amnesty-International-Briefmarathon

Eine Urkunde gab es als Dank für besonderes Engagement beim Amnesty-International-Briefmarathon. Foto: S. Kartal

Schreib für die Freiheit! Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs nahmen in Kursen der Fächer Sozialwissenschaften und Geschichte am Amnesty-International-Briefmarathon teil und leisteten somit einen Beitrag zur weltweiten Solidarität mit politischen Gefangenen.

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und des „Tages der Menschenrechte“ forderten weltweit Millionen Menschen Regierungen dazu auf, politische Gefangene freizulassen und Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Auch die Willy-Brandt-Gesamtschule hat am Briefmarathon teilgenommen und zum Dank für das besondere Engagement eine Urkunde erhalten.

Angeleitet durch die Lehrerin Sevil Kartal und die Referendarin Pakize Deniz schrieben die Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang mit der Thematisierung von Aufgaben und dem Engagement von Amnesty International Briefe an Regierungen, um auf Menschenrechtsverletzungen im Hinblick auf politische Gefangene aufmerksam zu machen.




Jugend-Uni in Lünen: Lernen erlernen

Max Biela von Cineworld in Lünen (r.) und Martina Bier vom Kreis Unna (l.) informieren über die nächste Vorlesung der Jugend-Uni. Foto: Kreis Unna

Lernen will gelernt sein. Was konfus klingt, erweist sich immer wieder als zutreffend. Denn: Sich Wissen anzueignen, fällt vielen Menschen oft schwer. Dabei kann ein Lernprozess mit Hilfe von bestimmten Faktoren zielführender gestaltet werden. Was genau beachtet werden sollte, das erklärt Prof. Dr. Barbara Mertins von der TU Dortmund am Mittwoch, 27. März ab 17 Uhr bei der Jugend-Uni im Cineworld in Lünen, Im Hagen 3.

In dem Vortrag „Lernen – über die Schwelle treten“ erläutert die Professorin, welche wichtige Rolle Timing beim Lernen spielt und welche Bedingungen erfüllt sein sollten, um gut und vor allem nachhaltig Wissen behalten zu können. Außerdem zeigt Barbara Mertins kleine praktische Übungen, bei denen die Nachwuchsforscher unterschiedliche Lernzustände kennenlernen.

Lernen als überlebensnotwendiger Prozess
Ergänzend zum Vortrag wird im Anschluss der Film „Raum“ vorgeführt. Zu dem Film werden während der Vorlesung bereits Bezüge hergestellt. Er verdeutlicht, warum Lernen überlebensnotwendig ist. Der 2016 für mehrere Oscars nominierte Spielfilm handelt von einer jungen Mutter und ihrem fünfjährigen Sohn, die eine völlig neue Welt kennenlernen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Jugend-Uni). Ansprechpartnerin ist Martina Bier von der Stabsstelle Planung und Mobilität des Kreises Unna, erreichbar unter Tel. 0 23 03 / 27-24 61. PK | PKU




Spende für den Deutschunterricht im 5. und 6. Jahrgang der Gesamtschule

Übergabe der selbstgeschriebenen Grammatikübersichten. Foto: S. Jürgens

Werner Schulz, Lehrer im Ruhestand, hat der Willy-Brandt-Gesamtschule etliche Exemplare seiner selbstgeschriebenen Grammatikübersicht samt Arbeitsbuch gespendet. So konnten der gesamte 5. Jahrgang und jede Klasse des 6. Jahrgangs mit einem kleineren Klassensatz von ca. 20 Stück ausgestattet werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die Hefte den Schülerinnen und Schülern im Studiotheater übergeben.




Jugend-Uni in Unna – Thema: Star Wars

Wer hätte nicht gerne ein Lichtschwert und würde Gegenstände mit Hilfe „der Macht“ bewegen? Ob das, was Luke Skywalker, Yoda und Co. in den Star Wars-Filmen können, physikalisch irgendwie machbar ist, klärt Prof. Dr. Mark Schülke von Fachhochschule Südwestfalen am 20. März ab 17 Uhr bei der Jugend-Uni. Und um 18.15 Uhr wird „Star Wars“ gezeigt.

Doch zuerst die kommt die Theorie im Kinorama an der Massener Straße 32 in Unna: Im Vortrag „Möge die Ableitung des Impulses mit Dir sein!“ nimmt der Physiker die Jugendlichen ab zwölf Jahren mit auf eine Reise durch das Universum von Star Wars.

Was ist ein Ionenantrieb?
Beantwortet werden Fragen, die sich jeder beim Schauen der Star Wars-Filme schon mal gestellt hat: Hat die „Macht“ etwas mit Physik zu tun? Kann man mit Lichtgeschwindigkeit oder noch schneller fliegen? Sind Raumschlachten wirklich so laut? Ist R2D2 ein Droide, ein Druide oder eine Drohne? Warum heißen die TIE-Fighter eigentlich so, und was ist ein Ionenantrieb?

Prof. Dr. Mark Schülke geht den Fragen im Vortrag nach und unternimmt dabei eine kleine Reise durch die Physik. Auch ein paar Experimente sind geplant ­– „wenn die Macht mit uns ist“, scherzt das Programmheft. Im Anschluss wird Star Wars gezeigt. Der Eintritt ist frei. Tickets für Vortrag und Film sind an der Kasse des Kinorama Unna erhältlich.