Französische Partnerstadt sucht deutsche „Gastarbeiter“

In Paris studieren? Das ist möglich. Bergkamens Partnerstadt Gennevilliers, direkt vor den Toren Paris gelegen, sucht deutsche oder deutschsprachige Studenten, die sechs Stunden in der Woche Deutschunterricht geben. Im Gegenzug kümmert sich Gennevilliers um die Unterkunft!Als deutsche Studentin bzw. deutscher Student zum Studieren nach Paris? Für viele ein Traum, aber aus finanziellen Gründen in seiner Realisierung nicht immer ganz einfach. Dank des Erasmus-Stipendiums wird vielen inzwischen zwar ein Auslandsstudium ermöglicht, aber auch hiermit sind die Möglichkeiten in finanzieller Hinsicht sehr eingeschränkt.

Ein Angebot aus der Bergkamener Partnerstadt Gennevilliers könnte da der/dem einen oder anderen Studierenden gelegen kommen .

Gennevilliers, das direkt vor den Toren von Paris liegt, möchte bereits bei seiner jungen Generation Interesse für die deutsche Sprache wecken, denn seit vielen Jahren ist Deutsch als Fremdsprache rückläufig.

Es werden deutsche Studentinnen bzw. Studenten gesucht, die in Paris studieren, ihre eigenen Fremdsprachenkenntnisse verbessern wollen und gerne mit Kindern arbeiten.

Auf „spielerische Art und Weise“ sollen Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren aus Schulen und Freizeitzentren an ca. 6 Stunden in der Woche muttersprachlichen Unterricht erhalten. Die Maßnahme soll direkt nach den Sommerferien Anfang September starten und ist für die Dauer des gesamten Schuljahres 2013/2014 (1 Jahr) vorgesehen.

Als Gegenleistung für diese Tätigkeit bietet die Stadt Gennevilliers den Muttersprachlerinnen bzw. Muttersprachlern, die vorzugsweise aus Bergkamen oder der Region kommen, kostenfrei ein möbliertes Appartement, das man sich im Rahmen einer Wohngemeinschaft mit anderen Mietern teilt.

Die Interessenten sollten über französische Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 gemäß dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ (GER) verfügen und sich in überlicher Weise (Bewerbung, Lebenslauf, Motivationsschreiben) in französischer Sprache direkt bei der Stadt Gennevilliers bewerben.

Bei Interesse stellt die Städtepartnerschaftsbeauftragte, Angelika Joormann-Luft, im Bergkamener Rathaus unter der Rufnummer 02307 / 965-202, Mail: a.joormann-luft@bergkamen.de,  den Kontakt zu den Ansprechpartnern der französischen Partnerstadt Gennevilliers her.




VHS bietet neue EDV-Kurse an

Der Computer, das unbekannte Wesen. Doch das muss nicht sein. Die VHS bietet neue Computerkurse an. Für Anfänger und Fortgeschrittene.Mit zwei auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittenen PC-Grundlagenkursen startet die VHS ab dem 9. September ist das neue Semester.

Der Kurs „PC-Grundlagen für Frauen“ (Kursnummer 5103) läuft donnerstags morgens von 08:30-11:30 Uhr, der Kurs „PC-Grundlagen für Seniorinnen und Senioren“ (Kursnummer 5101) dienstags morgens von 09:00-10:30 Uhr. „Wir haben gute Erfahrungen mit zielgruppenspezifischen Angeboten gemacht“, sagt Patricia Höchst, die den Fachbereich „EDV und berufliche Bildung“ bei der VHS Bergkamen verantwortet. In diesen Grundlagenkursen wird die Handhabung eines PCs und der Windows-Benutzeroberfläche Schritt für Schritt erarbeitet. „Wir haben hier sehr erfahrene Dozentinnen und Dozenten im Einsatz, die mit den besonderen Fragestellungen der einzelnen Zielgruppen gut vertraut sind“, sagt Höchst. Beide Kurse umfassen 24 Unterrichtsstunden und kosten 55,20 € Teilnehmerentgelt.

In der ersten Semesterwoche startet ebenso der Kurs „Webseitenpflege mit TYPO3“ (Kursnummer 5109), der vier Mal mittwochs von 18:00-21:00 Uhr läuft. Dieser Kurs richtet sich an Personen, die eine eigene Internetseite pflegen müssen und dazu das freie Content-Management-System TYPO3 einsetzen. In diesem Kurs erläutert Dozentin Karen Falkenberg die Arbeitsweise mit TYPO3 und übt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Anlegen und Bearbeiten von Inhaltselementen wie Texte, Bilder und andere. Dieser Kurs mit 16 Unterrichtsstunden kostet 36,80 €.

Wer sich mit den Grundlagen des Tabellenkalkulationsprogramms MS Excel beschäftigen möchte, der ist in dem Kurs „MS Excel 2010 für Anfänger“ (Kursnummer 5202) richtig aufgehoben, der am Samstag, den 14.09.2013 von 09:00-15:30 Uhr stattfindet. Dozent Marcus Garand bietet hier in kompakter Form einen Einstieg in die zahlreichen Funktionen dieses Programms an. „Wir beschäftigen uns unter anderem mit dem allgemeinen Tabellenaufbau und den möglichen Zellformatierungen. Wir üben die Funktionen „AutoEingabe“ und „AutoAusfüllen“, die vieles in der Handhabung vereinfachen, und lernen, einfache Berechnungen und Funktionen anzuwenden“, erläutert Marcus Garand die Kursinhalte. Interessierte sollten solide PC-Grundlagenkenntnisse mitbringen. „Für diejenigen, die weiter in die Tiefe gehen möchten, biete ich im Dezember auch einen Excel-Fortgeschrittenenkurs an“, sagt Garand.

Die genannten Kurse finden im VHS-Gebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, Bergkamen statt. Interessierte finden sämtliche Angebote im VHS-Programmheft, das in allen öffentlichen Einrichtungen ausliegt, oder im Internet unter www.bergkamen.de.

Für alle VHS-Kurse ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen.

 

Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284 952 oder 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden.




VHS boomt – Und weitere Anmeldungen sind gern gesehen

Rund zwei Wochen nach Erscheinen des neuen VHS-Programmheftes gab es schon über 550 Anmeldungen.

logovhs„Wir freuen uns über den guten Zulauf“, sagt Sabine Ostrowski, Leiterin der VHS Bergkamen. Schon zwei Wochen nach Verteilung der Programmhefte an die öffentlichen Einrichtungen in den Stadtteilen konnten  im VHS-Verwaltungsprogramm über 550 Anmeldungen zu Kursen des zweiten Semesters 2013 verzeichnet werden.

„Allerdings muss man dabei  berücksichtigen, dass viele Teilnehmende uns die Treue halten. Insbesondere aus den Gesundheitskursen und den Fremdsprachenkursen gibt es zahlreiche Weitermeldungen in den nächsten Kurs“, erläutert sie. In der Tat gibt es 119 Kursteilnehmende, die sich bereits für die Fortsetzung ihres Fremdsprachenkurses angemeldet haben, sowie 158 Kursteilnehmende aus Gesundheits- und Bewegungskursen, die weiter machen möchten.

Im Fremdsprachenbereich finden sich im aktuellen Programm einige Neuerungen. „Erstmalig bieten wir einen Spanischkochkurs mit integriertem Grammatik- und Vokabeltraining an“, berichtet Patricia Höchst, die diesen Fachbereich seit Januar bei der VHS Bergkamen verantwortet. „Das Sprachenlernen in angenehmer Atmosphäre gewinnt zunehmend an Bedeutung. Interessierte können bei uns zum Beispiel auch einen Französisch-Konversationskurs zum Thema Weihnachtszeit in Frankreich buchen. Hier wird ganz gemütlich an einem Samstagnachmittag bei Kaffee und Plätzchen geplaudert und dabei werden Französischkenntnisse aufgefrischt und erweitert.“

Aber auch besondere Kurskonzepte sind im Kommen. So werden im nächsten Semester zwei Englisch-Kompaktkurse am Samstag angeboten: Turbo-Englisch und Englisch für Frauen. „In diesen Kursen sollen die Teilnehmenden die Chance haben, mit der für sie völlig neuen Sprache vertraut zu werden, um anschließend möglicherweise einen regulären, wöchentlich stattfindenden Sprachkurs zu besuchen“, erläutert Höchst. Thematische Spezialisierungen finden sich ebenfalls im Fremdsprachenprogramm.

„English for scientists“ richtet sich beispielsweise an Oberstufenschüler, Studierende oder Berufstätige, die verschiedene Situationen im Bereich der Naturwissenschaften bearbeiten möchten. Aufgaben wie die Planung von Projekten, Präsentationen von Ergebnissen und das benötigte Fachvokabular werden Inhalt dieses Kurses sein, der von einem Dozenten mit eigener wissenschaftlicher Erfahrungen geleitet wird.

Für Interessierte, die bereits ein höheres Niveau in einer Fremdsprache erreicht haben und ihre Kenntnisse gerne einmal auffrischen möchten, bietet die VHS Bergkamen unterschiedlichste Kurse an. „Wir haben für Fortgeschrittene zum Beispiel Angebote in Italienisch, Spanisch, Türkisch und Schwedisch. Im Bereich Englisch gibt es sogar mehrere Angebote auf unterschiedlichsten Niveaustufen“, sagt Höchst. „Auch Niederländisch für Fortgeschrittene ist wieder im Programm.“

Ab September kann man mit vielen Fremdsprachen bei der VHS Bergkamen neu beginnen. Sogar Chinesisch wird angeboten. „Wir empfehlen die Kontaktaufnahme vor der Anmeldung, um die persönlichen Voraussetzungen zu klären und sich bei der Auswahl des richtigen Kurses beraten zu lassen“, erläutert Höchst. „Sie erreichen uns telefonisch unter 02307/284953 oder persönlich im VHS-Gebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, Bergkamen.“

Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307 / 284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden.

 




Bauarbeiter haben jetzt Hochbetrieb an Bergkamener Schulen

An den Bergkamener Schulen sind die Sommerferien ausgebrochen. Das heißt aber nicht, dass an allen Ruhe herrscht. An der Gesamtschule werden die Arbeiten zur energetischen Sanierung fortgesetzt. Erst in einigen Wochen werden Möbel und anderes mehr aus der Alisoschule geholt. Sie läuft aus. Die übriggebliebenen Klassen ziehen in das Gebäude der Preinschule.

Willy-Brandt-GesamtschuleWie in jedem Jahr, so werden auch jetzt die Sommerferien dazu genutzt, zumindest an einer Bergkamener Schule eine größere Baumaßnahme durchzuführen. Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um eine solche, die aufgrund der Größe und des Umfanges nicht während des laufenden Schulbetriebes vorgenommen werden kann.

An der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen wird die energetische Sanierung in der Abt. 5 – 7 fortgesetzt. Nachdem der dreigeschossige Trakt in den Sommerferien 2012 neue Fenster und auch neue Heizkörper bekommen hat sowie die Heizzentrale energetisch effektiver umgerüstet worden ist, wird in diesem Jahr die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt und das Dach ebenfalls erneuert und energetisch aufgewertet. Etatisiert sind für diese Arbeiten, die ausschließlich am dreigeschossigen Trakt der Abt. 5 – 7 durchgeführt werden, mit 1,1 Mio. Euro.

Damit die Arbeiten rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn am 4. September 2013 fertig gestellt werden können, war es erforderlich, gewisse Vorarbeiten bereits vor Beginn der Sommerferien durchzuführen. So sind noch einige wenige Fenster im Bereich der Treppenhäuser ausgetauscht worden und auch das Einrüsten des Traktes hat bereits Anfang Juli begonnen.

Es ist geplant, in 2014 mit der energetischen Sanierung des zweigeschossigen Traktes der Abt. 5 – 7 fortzufahren.

Alisoschule wird Mitte August ausgeräumt

Neben dieser größten Maßnahme gibt es noch einige kleinere Arbeiten in den Schulen und Sportstätten, die in den Sommerferien durchgeführt werden. So wird z. B. an der Schillerschule das Parkett in den Verwaltungsräumen im Altbau neu versiegelt, am Städt. Gymnasium Bergkamen ein Wanddurchbruch zwischen zwei benachbarten Räumen hergestellt und an der Pestalozzischule die Umbauarbeiten von zwei Klassenräumen zu Gruppenräumen der benachbarten Kindertagesstätte durchgeführt.

Ansonsten werden die Ferien dazu genutzt, die zwei frei werdenden Schulgebäude der Hellweg-Hauptschule Weddinghofen (ehem. Heideschule) und der Aliso-Grundschule in Bergkamen-Oberaden freizuziehen. Während ein Großteil des Inventars der ehem. Heideschule bereits an andere Schulen verteilt worden ist, wird mit den Umzugsarbeiten an der Alisoschule in Abstimmung mit der Schulleitung erst ab dem 19. August begonnen.




Bundestagskandidaten diskutieren kurz vor der Wahl bei „Arbeit und Leben“

Die Podiumsdiskussion am 10. September mit den Kandidaten zur Bundestagswahl ist für den Vorsitzenden Heinz Mathwig die wichtigste Veranstaltung im neuen Arbeitsprogramm von „Arbeit und Leben“.

Stellten das neue Arbeitsprogramm von "Arbeit und Leben" vor (v.l.): Reiner-Horst Hennig, Sabine Ostrowski und Heinz Mathwig.
Stellten das neue Arbeitsprogramm von „Arbeit und Leben“ vor (v.l.): Reiner-Horst Hennig, Sabine Ostrowski und Heinz Mathwig.

Hier hat sich die VHS/DGB-Arbeitsgemeinschaft Unterstützung bei der größten Einzelgewerkschaft vor Ort, dem IGBCE-Regionalforum geholt. Dessen Vorsitzender Reiner-Horst Hennig versprach, dass bei dieser Diskussion sozialpolitische Themen, aber auch Fragen zur Steuerpolitik nicht zu kurz kommen werden.

Natürlich werden die Bundestagskandidaten die Gelegenheit nutzen, ihre Positionen dazustellen und die Unterschiede zu den Mitbewerbern herausarbeiten. Zugesagt haben bisher Oliver Kaczmarek (SPD), Hubert Hüppe (CDU), Heike Schaumann (FDP), Malte Spitz (Bündnis 90/Die Grünen) und Ulla Jelpke (Die Linke).

Die Podiumsdiskussion beginnt am Dienstag, 10. September, um 19 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße.

Eugen Drewermann stellt sein neues Buch vor

LeidVHS-Leiterin Sabine Ostrowski bedauert, dass die beiden Veranstaltungen von Arbeit und Leben sehr kurz hintereinander stattfinden. Am Montag, 9. September, wird Dr. Eugen Drewermann ab 19.30 Uhr die Inhalte seines neuen Buches „Liebe, Leid und Tod – Daseinsdeutungen in antiken Mythen“ vorstellen, das kürzlich im Patmos-Verlag erschienen ist. (768 Seiten, ISBN: 978-3-8436-0347-8, 44 Euro).

Wie immer ist der Eintritt frei. Es wird aber um eine Spende gebeten. Ein Teil ist bestimmt für zusätzliche Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung für die Teilnehmer der VHS-Schulabschlusskurse. „Diese Zielgruppe liegt Dr. Drewermann besonders am Herzen“, erklärt Sabine Ostrowski. Die Kurse werden zwar durch den Europäischen Sozialfonds gefördert, es bleiben aber immer wieder Finanzierungslücken. Der andere Teil der Spenden geht an den REVAG-Geschichtsarbeitskreis. Bestimmt ist das Geld für die regelmäßigen Besuche des Arbeitskreises in Bergkamener Pflegeheimen. Auch sie möchte Dr. Eugen Drewermann gern unterstützen.

Dazu bietet „Arbeit und Leben“ im November und Dezember zwei Seminare mit Felizitas Kaluzny an. Am 15. Und 16. November geht es um „Persönlichkeit und Profil“ sowie am 6. Und 7. Dezember um das Thema „Ziel-Coaching“.

Weiter Auskünfte zu diesen Seminaren gibt es bei der Geschäftsführerin von „Arbeit und Leben“, Mechthild Turk, im Treffpunkt, Tel. 02307/284-953.




Die Geschichte des Stadtteils Rünthe per Fahrrad erkunden

Der Gästeführerring Bergkamen ist auch während der Ferienzeit aktiv. Auf seinem Veranstaltungsprogramm steht für den kommenden Sonntag, 28. Juli, eine Erkundung des Stadtteils Bergkamen-Rünthe mit dem Fahrrad.

Gestartet wird zu der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt, zu der alle interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind,  mit eigenen Fahrrädern um zehn Uhr auf dem Parkplatz Beversee/Bahnhof an der Werner Straße in Bergkamen.

Sachkundig geführt wird die Fahrrad-Gruppe von Gästeführerin Sonja Fellmann, die im Rahmen der Tour die Geschichte und die Besonderheiten des Stadtteils, der seit 1966 zu Bergkamen gehört, vorstellen möchte. Dabei zeichnet sie an etlichen Stationen die Entwicklung und den Wandel Rünthes vom bäuerlichen Dorf zwischen Beverbach und Lippe zur Zechengemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach. Selbst „alte“ Rünther dürften von Sonja Fellmann, die sich in der Geschichte des Stadtteils Rünthe bestens auskennt, während der Radtour manches Wissenswerte und bisher Unbekanntes erfahren können.

Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Die Fahrt endet voraussichtlich gegen 12.45 Uhr wieder am Anfangspunkt am Parkplatz Beversee/Bahnhof an der Werner Straße.




631.355 Euro vom Land sichern Betreuung an Bergkamener Schulen

Rechtzeitig in der Woche vor den Sommerferien hat die Stadt Bergkamen vom Land Nordrhein-Westfalen die Zuwendungsbescheide für den Offenen Ganztag, die Verlässliche Betreuung und die Übermittagbetreuung an den Schulen der Sekundarstufe I erhalten. In Summe hat das Land 631.355 Euro bewilligt.

Im Einzelnen hat die Bezirksregierung Arnsberg mitgeteilt, dass für die Durchführung der neun offenen Ganztags-Grundschulen der Stadt Bergkamen und die Verlässliche Grundschule eine Gesamtzuwendung von 445.155 Euro gewährt wird. Diese Mittel sind für den laufenden Betrieb und damit insbesondere für die Personalkosten vorgesehen.

Die Förderung wird nach den Schülerzahlen berechnet, die der Schulträger im Frühjahr an die Bezirksregierung Arnsberg gemeldet hat. Das waren seinerzeit 348 Schülerinnen und Schüler. Damit ist die Gesamtzahl in etwa unverändert zu den Schülerinnen und Schüler, die im laufenden Schuljahr die Offenen Ganztags-Grundschulen besuchen.

Anmeldungen für die OGS noch möglich

Eltern haben noch bis zu Beginn der Herbstferien die Möglichkeit, ihr Kind an der Offenen Ganztags-Grundschule anzumelden. Eine Endabrechnung mit dem Land wird es auch erst zu diesem Zeitpunkt geben. Erfahrungsgemäß werden die Schülerzahlen noch leicht ansteigen.

Für die Übermittagsbetreuung an den Schulen der Sekundarstufe I ist ein Betrag aus dem Programm „Geld oder Stelle“ in Höhe von 186.200 Euro bewilligt worden. Erstmalig hat auch die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen Mittel aus dem Fördertopf beantragt und ist jetzt in der Lage außerschulisches Personal einzustellen und damit Angebote, zusätzlich zum lehrplanmäßigen Unterricht, umzusetzen. Die Gesamtschule erhält hierfür genau wie die beiden Realschulen insgesamt 20.000 Euro. Aufgrund der höheren Schülerzahlen bekommt das Städt. Gymnasium Bergkamen 30.000 Euro und die Hellweg-Hauptschule als gebundene Ganztagsschule immerhin 81.200,00 €.

Für die Hellwegschule hat es im letzten Jahr noch über 100.000 Euro gegeben. Die Reduzierung ist der gesunkenen Schülerzahl zum Schuljahr 2013/2014 geschuldet. Bekanntermaßen werden im folgenden Schuljahr nur noch die Jahrgänge 8 bis 10 an der Hellweg-Hauptschule in Bergkamen-Rünthe beschult. Die verbleibenden 15.000 Euro entfallen auf die Albert-Schweitzer-Förderschule.




Jahnschule verabschiedet sich von Konrektorin Birgit Grothaus

Bevor die Kinder der Oberadener Jahnschule in ihre wohlverdienten Sommerferien gingen, trafen sie sich mit dem Kollegium, vielen Eltern und auch manchen Großeltern in der Turnhalle zur traditionellen Abschlussfeier. Dort hieß es nicht nur Abschiednehmen von den 4. Klassen, sondern auch von Konrektorin Birgit Grothaus.

Brigitte Grothaus verabschidedet sich von der Jahnschule Oberaden.
Brigitte Grothaus verabschidedet sich von der Jahnschule Oberaden.

Sie stellt sich jetzt der Herausforderung als Rektorin einer Schule in Dortmund-Bodelschwingh. An der Jahnschule war sie seit elf Jahren als Konrektorin und als Klassenlehrerin überaus erfolgreich. Schulleiterin Susanne Fahrner wünschte ihr dafür viel Glück.

Birgit Grothaus bedankte sich bei ihrer Kollegin, aber auch beim Schulamt Unna, beim Kollegium, der OGS „Wasserzauber“, den Eltern und allen Institutionen in Oberaden und Bergkamen für die angenehme Zusammenarbeit. „Es war eine schöne und intensive Zeit, die viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Fortbildung geboten hat“, so die scheidende Konrektorin. Sie gehe weg mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Schulabschlussfeier in der Turnhalle
Schulabschlussfeier in der Turnhalle




Kulturrucksack bietet jede Menge Lesespaß in den Sommerferien

Die Stadtbibliothek startet am kommenden Dienstag, 22. Juli, die erste von  vier Aktionen im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW.  Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren können sich dann wieder auf spannende Leseabenteuer während der Sommerferien freuen.

Dafür hat die Stadtbibliothek brandaktuelle Jugendromane angeschafft, die dann erstmals zur Ausleihe angeboten werden. Das Besondere dabei ist, dass diese Bücher in Rucksäcken verpackt sind und die Jugendlichen so nicht wissen, ob sie eine Abenteuer- oder Fantasygeschichte, einen Liebesroman oder spannenden Krimi erwischen.

Der Spaß etwas Neues auszuprobieren und sich an Bücher heranzuwagen, die man sonst nicht in die Hand nehmen würde, steht hierbei im Vordergrund. Das Extra bildet der „Geschichtentausch“. Die Kinder und Jugendlichen erhalten den Anfang einer Geschichte, ein paar Stichworte die die Mitte der Geschichte bestimmen und einen Schlusssatz. Dann ist Kreativität gefragt.  Wie könnte die Geschichte verlaufen, was für ein Ende könnte die Geschichte nehmen? Das alles liegt in der Händen der Kinder und Jugendlichen.

Alle Interessierten können ab Dienstag in der Stadtbibliothek einen Rucksack ausleihen.




Oberadener Realschüler laufen, damit Kinder in Ghana zur Schule gehen können

Ursprünglich als „Sponsorenmarsch“ für Schulessen am Aschermittwoch abgehalten, hat sich der Zweck des Hungermarsches verlagert. Heute unterstützt die Realschule Oberaden (RSO) eine Schule in Princesstown, Ghana. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Martin-Luther-Kirchengemeinde.

Hungermarsch3Die RSO konnte die Schule beim Neubau eines Gebäudes für die Sekundarstufe und Toiletten helfen. Außerdem werden von den Spenden  Lehrer, Schulmaterial und Schulessen finanziert.

In Ghana gibt es mittlerweile eine Pflichtschulzeit von sechs Jahren. Trotz der kostenfreien Schulplätze können sich ghanaische Eltern aber den Schulbesuch nur für wenige Kinder leisten. In der Regel gehen lediglich die ersten zwei von mehr als sechs Kindern der Familie in die Schule, da auch Schuluniformen und Schulmaterial bezahlt werden wollen. Bei einem Durchschnittsverdienst von ca. 33 Euro im Monat sind die Eltern oft auch auf das Einkommen der Kinder angewiesen.

Die drei sechsten Klassen der RSO marschierten wieder zur Halde hoch. Die Schülerinnen und Schüler sammelten dabei Geld sammeln, um die Schule in Ghana zu unterstützen. Immerhin kamen dabei über 800 Euro zusammen.

Obwohl die Religionslehrer den Hungermarsch mit Pfarrer Reinhard Chudaska zusammen planen und durchführen, kommt es nicht darauf an, welcher Religionsgemeinschaft man angehört. Alle laufen zusammen für eine Gute Sache: damit Kinder in Ghana zur Schule gehen können.

 




Bergkamener Gymnasium verabschiedet sich von Schulleiterin Silke Kieslich

Es ist doch immer wieder das Gleiche: Schon vor Monaten kennen sie das Datum des großen Tages und konnten sich lange genug darauf vorbereiten. Doch wenn er dann da ist, wird’s ihnen doch schwer ums Herz: so auch am Mittwochnachmittag, als sich das Städt. Gymnasium einer stilvollen Feier von seiner Schulleiterin Silke Kieslich verabschiedet hatte.

Abschied von einer verdienten Schulleiterin (v.l.): Schulausschussvorsitzender Rüdiger Weiß, Ex-Chef Karl Jüdes, Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray, Silke Kieslich, stellv. Bürgermeister Kai Schule und Ex-Chef Adalbert Horstmann.
Abschied von einer verdienten Schulleiterin (v.l.): Schulausschussvorsitzender Rüdiger Weiß, Ex-Chef Karl Jüdes, Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray, Silke Kieslich, stellv. Bürgermeister Kai Schulte und Ex-Chef Adalbert Horstmann.

Eingeladen hatte sie ins Pädagogische Zentrum alle ihr wichtigen Persönlichkeiten, die sie in den zurückliegenden 33 Jahren als Lehrerin für Deutsch und Sport und später als stellvertretende Schulleiterin und ab 2009 als Schulleiterin begleitet haben. Gekommen waren auch die beiden ersten Chefs der Penne, Karl Jüdes und Adalbert Horstmann, die ihrer „Anstalt“ (ein beliebter Begriff von Karl Jüdes aus den 70er Jahren) weiterhin die Treue halten.

Die Grußworte vom stellvertretenden Bürgermeister Kai Schulte sowie den Vorsitzenden der drei Fördervereine und Schülersprecher Till Weiß vielen kurz und knackig aus. Schulte sprach hier witzelnd von einer „Bikini-Rede“: kurz, knapp und alles abdeckend. Verzichten musste die Festgemeinde allerdings auf das bisher übliche Grußwort eines Dezernenten der Oberen Schulaufsicht. Regierungspräsident Gerd Bollermann hatte vielmehr alle Schulleiter nach Arnsberg eingeladen, um ihnen persönlich für ihren Einsatz zu danken und ihnen ihre Entlassungsurkunde zu übergeben.

Es durfte nicht bierernst werden

Ein Abschiedsgeschenk des Kollegiums: ein Foto von Silke Kieslich in ihrer Anfangszeit am Bergkamener Gymnasium.
Ein Abschiedsgeschenk des Kollegiums: ein Foto von Silke Kieslich in ihrer Anfangszeit am Bergkamener Gymnasium.

Dafür gab es mehr Raum für den Bachkreis, der Pantomime „Marionetten“ des Literaturkurses und der Abschiedsvorstellung des Kollegiums. „Die haben mich immer rausgeschickt, wenn es um ihre Vorbereitungen ging“, berichtete Silke Kieslich. Als Vorgabe hatte sie ihnen vorher auf den Weg gegeben, dass die Abschiedszeremonie doch bitte nicht bierernst sein dürfe.

An diese Anweisung der Chefin hatte sich der Lehrerrat tatsächlich gehalten: Eine Riesenschultüte nahm die vielen Geschenke auf, die ihre das Leben nach der Schule versüßen sollte. Vieles rankte sich um die große Norwegenfahrt von Silke und Wolfgang Kieslich im Wohnmobil. Es gab aber auch Eintrittskarten fürs Dortmunder Konzerthaus und für das schönste Fußballstadion der Welt. Spätestens am 7. November wird sich das Kollegium mit der Pensionärin Silke Kieslich treffen: im Bergkamener Jubiläumswald. Dort wird sie ein weiteres Geschenk, eine Eiche, einpflanzen.

Eindeutiges Votum der Schulkonferenz zur Nachfolge

Der Literaturkurs präsentierte die Pantomime "Marionetten".
Der Literaturkurs präsentierte die Pantomime „Marionetten“.

Eine Wesensart von Silke Kieslich wurde bei all den lobenden Worten an diesem Nachmittag wenig bis gar nicht beleuchtet: ihre Korrektheit. Am Abend vorher wurde in der erweiterten Schulkonferenz die Nachfolgerin gewählt. Und zwar einstimmig bei einer enthaltung.

Der Name war nicht aus ihr herauszulocken gewesen. „Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet“, betonte sie. Hier müsse schließlich auch noch der Personalrat zustimmen. Außerdem hätten die unterlegenen Bewerber noch die Gelegenheit, Widerspruch einzulegen.

Der Bachkreis hatte in Silke Kieslich immer eine Unterstützerin.
Der Bachkreis hatte in Silke Kieslich immer eine Unterstützerin gefunden.