Werkfeuerwehr schult Chemtura-Mitarbeiter: Löschübungen bei Bayer
Die Werkfeuerwehr von Bayer HealthCare unterrichtet in den kommenden Wochen alle mehr als 200 Chemtura-Mitarbeiter im korrekten Umgang mit Löschmitteln. Aus diesem Grund führt sie am 3., 10., 16. und 24. Juni sowie am 1. Juli 2015 jeweils in der Zeit von 11 bis 13 Uhr und 13:30 bis15:30 Uhr verschiedene Löschübungen durch. Im Rahmen der Schulungen, die im östlichen Bereich des Werks stattfinden, kann es sowohl zu Geräusch- als auch zu gesundheitlich unbedenklicher Rauchentwicklung kommen. Bayer bittet die Nachbarn um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.
Wappenbeet soll zum Hafenfest erblühen
Die anhaltend gute Witterung der letzten Tage hat der Baubetriebeshof genutzt, um das Wappenbeet am Rathaus neu zu bepflanzen.
Rund 1.140 Sommerblumen wurden durch eine Gärtnerarbeitsgruppe eingesetzt. Es handelt sich um 780 Tagetes sowie je 180 Begonien rot und weiß.
Gärtnermeister Michael Bartusch: „Bei günstigem Witterungsverlauf werden die Pflanzen pünktlich zum Hafenfest in den Stadtfarben erblühen!“
Fahrradtour mit Gästeführer Gerd Koepe „Weddinghofen früher und heute“
„Weddinghofen früher und heute“ – unter diesem Motto steht eine Fahrrad-Führung des Gästeführerrings Bergkamen, die Gästeführer Gerd Koepe neu konzipiert hat und die er nun am kommenden Sonntag, 31. Mai, zum ersten Mal durchführen wird.
Gestartet wird zu dieser etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt, zu der alle interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, mit eigenen Fahrrädern um 10 Uhr an der Töddinghauser Straße auf dem Platz der Partnerstädte vor dem Rathaus.
Gerd Koepe wird die Fahrrad-Gruppe sachkundig begleiten und im Rahmen der Tour die Geschichte und die Besonderheiten des Stadtteils, der seit 1966 zu Bergkamen gehört, vorstellen. Dabei zeichnet er an etlichen Wegstationen die Entwicklung und den Wandel Weddinghofens vom bäuerlichen Dorf zur späteren Bergbaugemeinde und zum heutigen Stadtteil Bergkamens nach. Dabei fehlen weder das Waldgebiet Mühlenbruch und Haus Velmede noch das „alte Dorf“ und die längst aus dem Ortsbild verschwundene Zeche Grimberg III/IV, im Volksmund auch „Schacht Kuckuck“ genannt.
Selbst „alteingesessene“ Bergkamener und Weddinghofer dürften von Gerd Koepe, der sich mit großem Eifer in die örtlichen Gegebenheiten und Verhältnisse eingearbeitet hat, während der Radtour manches Wissenswerte und bisher Unbekanntes erfahren können.
Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme an der Wanderung kostenfrei. Die Fahrt endet voraussichtlich gegen 12.45 Uhr wieder am Anfangspunkt vor dem Rathaus.
„Werde Entdecker“ beim Kartoffelbauer Freisendorf am kommenden Samstag
„Werde Entdecker“ heißt es am kommenden Samstag, 30. Mai, beim Kartoffelbauer Freisendorf in Lünen-Niederaden.
Familie Freisendorf freut sich am Samstag, 30.05.2015, von 14:00-17:00 Uhr, auf einen wunderschönen Nachmittag in lockerer Atmosphäre mit vielen interessierten kleinen und großen Gästen. Die Veranstaltung findet auf dem Hof der Freisendorfs, Im Dorf 29, in Lünen-Niederaden, statt und ist wie immer kostenfrei. Die „Entdecker“ werden diesmal das Bergkamener Stadtgebiet verlassen und sich zu den Nachbarn nach Lünen gesellen – schließlich kennen interessante Freizeitangebote keine Stadtgrenzen.
Einen spannenden Tag beim Kartoffelbauern erleben
Stöbern, schauen und genießen ist am kommenden Wochenende angesagt. Bei der 3. „Werde Entdecker“-Aktion steht die Natur mit ihren schmackhaften Erzeugnissen im Vordergrund. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, den Bauernhof Freisendof mit all seinen unterschiedlichen Facetten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die „Entdecker“ können sich dabei auf einige ganz besondere Leckerbissen freuen: Es gibt Kaffee und Kuchen in idyllischer Umgebung, einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Kartoffelbauern und den Hofladen und Hintergründe zur Honigherstellung in der hauseigenen Imkerei. Gegen 17:00 Uhr findet wieder das „Werde Entdecker“-Gewinnspiel statt. Der 1. Preis wird noch nicht verraten, hängt aber selbstverständlich mit dem Thema „Bauernhof“ zusammen. Man darf gespannt sein.
Kartoffelbauer-Familie aus Leidenschaft
Der Hof Freisendorf wird bereits seit 1955 erfolgreich betrieben. Friedhardt Freisendorf übernahm den Hof später von seinen Eltern. Seither hat die Familie Freisendorf mit viel Herzblut Einiges auf die Beine gestellt. So gibt es z. B. den Hofladen, in welchem – neben Kartoffeln und Gemüse – frische Eier und Hähnchen direkt vom Hof angeboten werden. Der Hofladen hat außer sonntags jeden Tag in der Woche geöffnet und bietet hierdurch eine gesunde Alternative zu Lebensmitteln vom Discounter. An guten Ideen, um ihr Geschäft weiter nach vorne zu bringen, mangelt es der Familie Freisendorf nie – wen wundert es also, dass in Kürze bereits ein neues Highlight auf dem Bauernhof entstehen wird? Mehr wird zu diesem Zeitpunkt hierzu allerdings noch nicht verraten. Der Hof Freisendorf liegt in Niederaden und ist sehr gut an wunderschöne Radrouten angebunden. Radfahrer und Wanderer können rund um den Hof wunderbar in idyllischer Umgebung eine Pause machen.
Zur „Werde Entdecker“-Reihe
Einmal Kühe melken, Robin Hood sein, in die Tiefe eines Stollens hinabsteigen oder idyllische Kaffeeträume auf dem Kartoffelhof genießen? Natur pur und vieles mehr erleben alle interessierten Bergkamener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Reihe „Werde Entdecker 2015“, die jeweils einmal im Monat von März bis einschließlich November diesen Jahres stattfindet. Gemeinsam mit dem „Kleinen Arbeitskreis Tourismus“ öffnen Betriebe und Vereine wie bereits 2013 ihre Türen und zeigen einmal mehr, dass die Stadt ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot bereithält. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Generationen offen. An jedem Aktionstag gibt es zudem ein Gewinnspiel. Nähere Informationen zur Reihe erhalten Interessierte bei Simone Krämer, Tourismusförderin der Stadt Bergkamen, unter Tel. 02307-965-229, per E-Mail unter tourismus@bergkamen.de und im Internet: www.bergkamen.de/werde-entdecker.
Interkulturellen Netzwerkes zeigt unentdeckte Seiten der Stadt Bergkamen
Welche interessanten Orte kennen Sie in Bergkamen? Gibt es noch unbekannte Plätze die Sie mit Ihrer Familie oder Ihren Bekannten im Stadtgebiet erkunden möchten? Antworten darauf kann Ihnen Simone Krämer, aus dem Bürgermeisterbüro – Tourismus, beim nächsten Treffen des Bergkamener Interkulturellen Netzwerkes (b.i.n.) geben.
Wenn Sie mehr über die schönen, vielleicht unentdeckten Seiten der Stadt erfahren möchten, gibt es dazu Tipps und Ratschläge am Dienstag, 19. Mai, ab 18:00 Uhr im Sitzungssaal II des Bergkamener Ratstraktes gegenüber vom Rathaus.
Es werden Angebote vorgestellt, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto aufgesucht werden können. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen am Treffen teilzunehmen, um ihre Freizeit mit interessanten Aktivitäten füllen zu können.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Das Bergkamener Interkulturelle Netzwerk wurde 2010 durch das Integrationsbüro initiiert. Die „b.i.n –Treffen“ finden 5-6 Mal im Jahr in unregelmäßigen Abständen statt. Zu einem aktuellen Tagesordnungspunkt wird eine Referentin bzw. ein Referent eingeladen, um so dem Austausch der Bergkamener Bevölkerung förderlich zu sein und gezielt über Themen zu informieren.
Für Rückfragen steht das Integrationsbüro, Frau Juditha Siebert, unter 02307/965-272, gerne zur Verfügung.
Sparkasse stärkt mit 36.500 Euro die Jugendarbeit der Bergkamener Sportvereine
Auf dieses Geld haben viele Bergkamener Sportvereine gewartet: Beate Brumberg, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bergkamen-Bönen, überreichte einen Scheck über 36.500 Euro an den Vorsitzenden des Stadtsportgemeinschaft Dieter Voigt zur Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen.
Spendenübergabe (v.l.): Michael Krause (Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen), Dieter Voigt, Beate Brumberg und Heiko Rahn.
Über 40 Vereine und Abteilungen haben eine Jugendabteilung, in denen über 3000 Kinder und Jugendliche betreut werden. „In der nächsten Wochen wird das Geld an die Vereine überwiesen“, kündigte der Geschäftsführer der Stadtsportgemeinschaft Heiko Rahn an. Beate Brumberg kündigte an, dass die Sparkasse als verlässlicher Partner in der Region die Jugendarbeit der Sportvereine auch künftig unterstützen werde.
Aufgeteilt wird es das Geld nach einem geringen Sockelbetrag pro Verein und einem Betrag pro jugendlichem Mitglied. Dieser Pro-Kopf-Betrag wird etwas höher ausfallen als im Vorjahr. Wie Dieter Voigt erklärte, sind die Mitgliederzahlen in den Jugendabteilungen Rückläufig. Gründe seien das geänderte Freizeitverhalten der jungen Leute. Gestiegen seien aber auch die schulischen Ansprüche.
Drei Vereine, die bisher eine Jugendförderung über die Sparkasse erhalten haben, werden in diesem Jahr allerding auch leer ausgehen. Der Grund: Sie haben bisher noch nicht eine Vereinbarung mit der Stadt Bergkamen abgeschlossen, nach der sie sich verpflichten, von ihren Trainern und Betreuern das erweiterte Führungszeugnis vorlegen zu lassen. Dadurch soll nachgewiesen werden, dass die Erwachsenen nicht wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind.
Heiko Rahn geht davon aus, dass sich die drei Vereine grundsätzlich gegen diese Vereinbarung sperren. Vielmehr glaubt er, dass sie noch nicht erkannt haben, dass sie diese Vereinbarung mit der Stadt abschließen müssen, wenn sie Fördergelder für ihre Jugendarbeit erhalten wollen.
Halden-Gipfel offiziell eröffnet – RVR will dort keine Windräder haben
Die Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR) Karola Geiß-Netthöfel, Landrat Michael Makiolla und Bürgermeister Roland Schäfer eröffneten am Dienstag gemeinsam den neu gestalteten Gipfel der Ader Höhe. Kein Festtag dürfte es für die Bergkamener Befürworter von Windrädern auf den Bergkamener Bergehalden. Karola Geiß-Netthöfel erteilte ihren Forderungen eine klare Absage. Auf keiner der RVR-Halden mit einer Landmarke werde es Windenergieanlagen geben, erklärte sie in einer Höhe von rund 147 Metern über dem Meeresspiegel.
Bürgermeister Roland Schäfer, Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Landrat Michael Makiolla (vorne von links) eröffneten die neugestaltete Spitze der Adener Höhe.
Erstaunlich viele Bürgerinnen und Bürger hatte es zu dieser Eröffnungsfeier gezogen. Insbesondere an den Wochenende gebe es im Haldengebiet zahlreiche Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer, erklärte Bürgermeister Roland Schäfer. Dass die Halden im Ruhrgebiet nach der Industriekultur die zweitstärkste Anziehungskraft für Tourist – unter anderem aus China – ausübten, bestätigte die Verbandsdirektorin. Landrat Michael Makiolla sprach sogar davon, dass Bergkamen mit der Halde Großes Holz, der Marina Rünthe und dem Römerlager das touristische Zentrum im Kreis Unna sei
Nach dem offiziellen Akt lud der RVR zu Speis und Trank ein.
Nach dem offiziellen Teil lud Karola Geiß-Netthöfel die Käste zu kühlen Getränken, Bratwürstchen und Schnittchen ein. So gut versorgt und von einem Rundblick ins Münsterland und grüne Ruhrgebiet angetan, mag der eine oder andere gedacht haben, dass das Gipfelplateau sich hervorragend für Grillpartys eignen würde. Doch solch einen Wochenendrummel will der RVR nicht. Privatleute hätten wohl dafür keine Chance. Allerdings ist geplant, dass die Stadt Bergkamen mit zwei bis drei Events pro Jahr auf die Halde gehen wird. Noch besser werden die Rahmenbedingungen für Feste, wenn etwa 2018 die Naturarena fertiggestellt ist.
Der RVR ist davon überzeugt, dass er die Aufenthaltsqualität an der Landmarke deutlich verbessert hat. Rund um die 30 Meter hohe Lichtskulptur „Impuls“ ist eine große Aussichtsplattform aus zwei ineinander verschränkten ovalen Flächen entstanden. Ein asphaltierter Rundweg unterhalb des Plateaus, Treppenaufstiege direkt zum Gipfel, ein Rastplatz mit Leuchtturm und mehr Parkraum für Besucher komplettieren die gesamte Baumaßnahme, die im Herbst 2013 begann.
Wer nicht gut zu Fuß ist und einen Elektro-Scooter besitzt, kommt natürlich auf die Adener Höhe.
Besonderes Highlight der Neugestaltung der Adener Höhe ist die Aussichtsplattform. Die Flächenränder sind so gestaltet, dass sie als Sitzmöglichkeiten dienen. Der barrierefreie Zugang zum Plateau erfolgt über eine Rampe. Unterhalb der Plattform hat der RVR einen asphaltierten Rundweg gebaut, der auch eine Unterstellmöglichkeit bietet. Der Gipfel ist nicht nur über den Asphaltweg, sondern auch direkt über eine Treppe zu erreichen, die den Weg zum Gipfel deutlich abkürzt. Am Treppenfuß befindet sich ein kleiner, mit Gabionen eingefasster Aussichtsplatz. Auf diesem steht ebenfalls ein Leuchtturm anknüpfend an den vom RVR bereits gebauten Korridorpark quer über die Halde.
Mehr Parkraum für mehr Besucher
Um dem ständig steigenden Besucherstrom auf das Landschaftsbauwerk gerecht zu werden, wurde mehr Parkraum geschaffen. Der vorhandene Parkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße ist erweitert und ein neuer Parkplatz für etwa fünfzig Pkws an der Waldstraße angelegt worden.
Als weiteres hat der RVR die Wege zwischen der Bastion im Korridorpark bis zur Adener Höhe verbessert, um auch die vorhandenen Trampelpfade zurückbauen zu können. Der Korridorpark wird an die Naturarena angebunden. Als Ausgleich für die von der Maßnahme in Anspruch genommene Fläche wurden verschiedene Bäume und Sträucher auf der Halde gepflanzt.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Land NRW und EU haben die Baumaßnahme zu achtzig Prozent aus Mitteln des Ökologieprogramms Emscher Lippe gefördert. Die restlichen Kosten sind Eigenmittel des Regionalverbandes Ruhr. Nach Fertigstellung übernimmt die Stadt Bergkamen den Unterhalt der Aussichtsplattform auf der Adener Höhe.
Blaue Leuchttürme weisen den Weg über die Halde
2006 erwarb der RVR die 140 Hektar große Bergehalde Großes Holz. Mit dem Korridorpark, einem rund drei Kilometer langen Weg, der sich von Osten nach Westen quer über die Halde schlängelt, hat der Verband das Landschaftsbauwerk für Erholungssuchende erschlossen. Bläulich schimmernde Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas, blau blühende Staudenflächen und mit Blauglas gefüllte Gabionen säumen den Weg.
Bergkamener Altenpflegeschule der Diakonie entlässt neue Fachkräfte ins Berufsleben: Alle haben einen Job
16 Auszubildende des Fachseminars für Altenpflege der Diakonie Ruhr-Hellweg wurden jetzt nach bestandener Prüfung ins Berufsleben entlassen. Allen haben bereits einen Job gefunden. Im Altenpflegebereich herrscht Fachkräftemangel.
Die 16 neuen Fachkräfte im Altenpflegebereich.
Ihre Zeugnisse als staatlich examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger erhielten Karima Abbasi, Irene Albrecht, Laura Bühren, Aylin Durmus, Melanie Freiburg, Andreas Hahne, Alex Jakobi, Imana Jakubovic, Marvin Krebs, Lilia Meng, Benjamin Röper, Natalia Stroh, Sabrina Terhalle, Aylin Turgut, Osman Vuran und Elena Zibart.
Ihre Verabschiedung begingen die Absolventen mit einer Andacht mit Pfarrer Bernd Ruhbach und einer anschließenden Feierstunde, zu der auch die Angehörigen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungseinrichtungen eingeladen waren.
„Nun können Sie ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten mit Herz und Verstand in die Pflegepraxis umsetzen“, gab Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg. „Hierbei wünsche ich Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen.“ Alle Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben direkt im Anschluss eine Arbeitsstelle in den stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen im Umkreis.
Am 4. Mai hat bereits ein neuer Ausbildungskurs begonnen. Kontakt: Tel. 02307-98300-50, www.diakonie-ruhr-hellweg.de.
DRK-Blutspendetermine im Mai
Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Bergkamen e. V., veranstaltet im Monat
Mai 2015 folgende Blutspendetermine:
Freitag, 22. Mai 2015, 15.00 – 20.00 Uhr im Gemeindezentrum Haus der Mitte, Kanalstraße 7, Bergkamen-Rünthe und
Pfingstmontag, 25. Mai 2015, 11.00 – 14.00 Uhr im AWO-Haus „Heinrich-Martin-Heim“, Am Wiehagen 22, Bergkamen-Mitte
Auch das Bergkamener Jugendamt schickt manchmal schwierige Jugendliche ins Ausland
Der Skandal in Gelsenkirchen um die Auslandsunterbringung von Kindern und Jugendlichen hat mächtig Wellen geschlagen. Auch das Bergkamener Jugendamt nutzt diese Form der Jugendhilfe, um äußerst schwierige Heranwachsende wieder auf den rechten Weg zu bringen, bestätigte Jugendamtsleiter Udo Harder in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag. Zurzeit lebt ein Jugendlicher in Spanien.
In den vergangenen Jahren habe das Jugendamt diese Form in sechs Fällen gewählt. Aktuell lebt ein Jugendlicher in einer Gastfamilie in Spanien, berichtete Harder. Auch das Bergkamener Jugendamt bediene sich hier externer Institutionen. Sie seien vom Landesjugendamt eingehend geprüft worden.
Und auch dann verfahre man nicht nach dem Motto „Wir geben die Kinder ab und haben anschließend nichts mehr damit zu tun“, betonte der Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes Udo Beckmann. Mit den Dienstleistern gebe es regelmäßig Jugendhilfeplangespräche, in denen über die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und über die Art und Weise der Hilfen gesprochen werde.
Die Bergkamener Kindern werden in Familien untergebracht. Vor Ort betreuen sie Sozialpädagogen und erhalten durch einen Lehrer Unterricht. Zwei Mal im Jahr erhalten sie in der Regel Besuch von ihren Eltern. Einmal im Jahr informiert sich ein Mitarbeiter vor Ort über die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen.
Im Bereich der Jugendhilfe sind solche Auslandsaufenthalte oft die letzte Chance, auf Kinder und Jugendliche positiv einzuwirken, indem durch die Entfernung die Kontakte zum bestehenden Lebensumfeld, den Freunden und manchmal auch zu den Familien unterbunden werden. Wie Udo Harde betonte, seien sie nur unwesentlich teurer als die Unterbringung in einem Heim in Deutschland.
Nachtreffen zum Internationalen Frauentag 2015
Nach der erfolgreichen Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2015 in Bergkamen (Thema: “Frauen machen Zukunft“) am 8. März 2015 im „Treffpunkt“ ist es Tradition, dass die beteiligten und engagierten Frauen einen Rückblick auf die Veranstaltung halten. Deshalb findet am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr im Frägersaal des Stadtmuseums in Bergkamen-Oberaden das Nachtreffen des Frauentagteams und aller aktiv Beteiligten statt, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper herzlich einlädt.
Bei dieser Gelegenheit soll die offizielle Scheckübergabe erfolgen. Die Empfänger werden einen kleinen Einblick in die Verwendung der Spende geben. Inhaltlich soll an diesem Abend der Frauentag 2015 reflektiert werden, um die Weichen für die Planung für den Frauentag 2016 zu stellen. Die Vertreterinnen aus den bedachten Einrichtungen aus 2014 berichten zum Sachstand ihres Projektes.
Traditionell kommt der Erlös des Internationalen Frauentages lokalen Gruppen oder Vereinen zugute, die sich für die Situation von Frauen und Mädchen stark machen. Im Vorfeld hat das Frauentagteam beschlossen, den diesjährigen Erlös in Höhe von 1.071,20 € der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaftsprobleme und Familienplanung Bergkamen sowie dem Frauenforum im Kreis Unna e. V. zur Verfügung zu stellen.
Neben dem Rückblick werden Fotos der Veranstaltung gezeigt. Außerdem ist ein gemütlicher Teil mit einem kleinen Imbiss vorgesehen.