Beratungsangebot im Rathaus zum Thema Existenzgründung
Für alle Bergkamener Bürgerinnen und Bürger, die über eine Existenzgründung nachdenken, gibt es am Dienstag, 12. Juli 2016 die Möglichkeit, sich im Rathaus beraten zu lassen. Frau Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna informiert kostenfrei zu allen Fragen rund um die Selbständigkeit und steht jungen Unternehmen in den ersten zwei Jahren nach Gründung mit Rat und Tat zur Seite.
Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Egal ob zur Gründung im Nebenerwerb oder Vollerwerb. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob es sich „lohnt“, diese weiterzuverfolgen.
Für die Sprechstunde im Rathaus Bergkamen in Raum 106 im 1. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.
Die nächsten Termine für die Gründungsberatung im Rathaus sind am 13. September und 11. Oktober 2016.
Themen des 12. Unternehmerstammtischs: Niedrige Zinsen, schnelles Internet und Flüchtlinge
Die IHK zu Dortmund und die Stadt Bergkamen veranstalten den 12. Unternehmerstammtisch am kommenden Dienstag, 28. Juni, um 19 Uhr in der Schützenheide.
Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Themen:
Historische Niedrigzinsphase! Warum Förderprogramme und wofür?
Ausbauplanungen für die Breitbandinfrastruktur im Kreis Unna und der Stadt Bergkamen
Flüchtlinge als Hospitanten und Praktikanten – was muss der Arbeitgeber beachten?
Bund spendiert 50.000 Euro für schnelleres Internet in Bergkamen
Wirtschaftsförderer Walter Kärger brachte gestern gute Nachrichten aus Berlin mit nach Bergkamen. Im Rahmen einer Breitbandförderkonferenz im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhielt die Stadt Bergkamen einen Zuwendungsbescheid für Beratungsleistungen zum nachhaltigen Breitbandausbau in Höhe von 50.000 Euro. Insgesamt erhielten gestern 91 Kommunen entsprechende Förderbescheide von Minister Alexander Dobrindt.
Übergabe des Förderbescheides in Berlin durch den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt (l.) an Bergkamens Wirtschaftsförderer Walter Kärger.
„Mit dem Geld können wir nun eine differenzierte Bestandsanalyse in Auftrag geben und Antragsunterlagen für weitere Fördermittel aus Bundes- und Landesförderungsprogrammen vorbereiten“, war auch Bürgermeister Roland Schäfer hocherfreut über die gute Nachricht aus Berlin.
Allein mit den Fördermitteln des Bundes werden in den Jahren bis 2018 rund 2,7 Milliarden Euro für die Breitbandförderung bereitgestellt. „Die nächsten Schritte werden nun sein, ein erfahrenes Ingenieurbüro mit den erforderlichen Planungsarbeiten auszuwählen. Auf der Grundlage der Bestandsanalyse sollen dann nach Möglichkeit weitere Infrastrukturförderanträge gestellt werden“, erläutert Wirtschaftsförderer Walter Kärger die nächsten Schritte auf dem Weg zum schnellen Internet.
Der Zeitplan ist dabei durchaus ambitioniert. „Die konkreten Infrastrukturmaßnahmen müssen bis Ende 2018 physisch abgeschlossen sein. Neben den eigentlichen Planungsleistungen sind sowohl die Vorgaben des nationalen Vergaberechts als auch des EU-Beihilferechts zu beachten.
„Die Breitbandinfrastruktur in Bergkamen ist in weiten Teilen schon gut ausgebaut. So haben wir u.a. in 2012 die Gewerbe- und Industriegebiete in Rünthe mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz auf FTTH-Basis ausgebaut, das auch zukünftig allen Anforderungen gerecht werden kann“, ist sich Bürgermeister Schäfer sicher, dass sich Bergkamen auf einem guten Weg befindet. „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Siedlungsbereiche und die Gewerbestandorte, die heute noch nicht den Anforderungen entsprechen in den nächsten zwei bis drei Jahren mit Hilfe der verschiedenen Förderprogramme werden ausbauen können“, gibt sich Schäfer optimistisch.
Tonnenweise Sand für „Bergkamen Karibisch“: Markt wird verlegt
Im Rahmen der Vorbereitungen für die Auftaktveranstaltung „Sommer in Bergkamen“ wird auf dem Stadtmarkt schon am Montag, 20. Juni, damit begonnen, sattelzugweise Sand für „Bergkamen Karibisch“ aufzuschütten. Daher kommt es am Mittwoch, 23. Juni, zu einer örtlichen Verlegung des Wochenmarktes.
Der Wochenmarkt wird auf der Ebertstraße vom Kreuzungsbereich Parkstraße bis zur Präsidentenstraße und auf der Präsidentenstraße von der Eberstraße bis zum Kreuzungsbereich Leibniz-/Kepplerstraße abgehalten.
Des Weiteren wird die Hochstraße von der Präsidentenstraße bis zur Augustastraße mit in den Wochenmarkt einbezogen.
Diese Straßenzüge sind an dem betroffenen Donnerstag für den Individual- sowie für den Anlieferverkehr von 5:00 bis 15:00 Uhr gesperrt.
Overberge lädt Samstag ein zum „Spiel der Vereine“
Ortsvorsteher Uwe Reichelt lädt alle Bürgerinnen und Bürger am kommenden Samstag, 18. Juni, ab 14 Uhr zum „Spiel der Vereine“ (Spiel ohne Grenzen) auf dem Rasensportplatz an der Hansastraße ein. Es ist der Beitrag des jüngsten Bergkamener Stadtteil zu den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt.
Dieses Fest ist als Event für die ganze Familie geplant. Neun Vereine und Institutionen nehmen an dem Spiel ohne Grenzen teil:
FC Overberge
Förderverein für den Friedhof Overberge
Reitverein Bergkamen Overberge
Theaterverein Overberge e.V.
Feuerwehr Bergkamen LG Overberge
TuS Overberge –Handball
Overberger Grundschule
Schützenverein Ostenfeldmark
Schützenverein Bergk. – Overberge 1833
Auf der Tartanbahn werden die Vereine Zelte aufbauen, in dem sie sich und Ihre Tätigkeiten vorstellen. Für Kinder gibt es folgende Attraktionen: Hüpfburg, Kinderschminken, Ponyreiten usw.
Uwe Reichelt: „Alle Gäste können mitfiebern und die Vereine bei den verschiedenen Spielen anfeuern und unterstützen. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.“
Abwassergebühren bleiben in Bergkamen auf hohem Niveau
Die Bergkamener bezahlen mit die höchsten Abwassergebühren im Kreis Unna. Daran wird sich offensichtlich in absehbarer Zeit nicht viel ändern.
Die renaturierte Seseke.
Genährt wurde die Hoffnung auf Besserung vor etlichen Jahren durch Aussagen, dass mit dem Abschluss der Seseke-Renaturierung die Beiträge, die jährlich an den Lippenverband sinken oder doch zumindest konstant bleiben werden. Diesen Hoffnungen machte jetzt Matthias Köster vom Lippeverband ein Ende. Er wurde auf Antrag der CDU-Fraktion zur Berichterstattung in den Betriebsausschuss des Stadtrats eingeladen.
5,2 Millionen Euro zahlen die Bergkamener über ihre Abwassergebühren in diesem Jahr an den Lippeverband. Zurzeit kalkuliert laut Köster der Verband mit einer Preissteigerung von 1,5 Prozent in den kommenden Jahren. Als Grund nannte er unter anderem die höheren Aufwendungen für den Bau von Abwasserbehandlungsanlage.
In diesem Jahresbeitrag entfallen rund 1,3 Millionen Euro auf die Finanzierung der Seseke-Renaturierung. Hier rechnet er zwar mit einer Verringerung dieses Beitrags, aber in wesentlich kleineren Schritten als ursprünglich angenommen. Auf Anfrage räumte er zudem ein, das ein gewisses Zinsrisiko besteht. Der Lippeverband hat für dieses Projekt neben den Fördermitteln auch Kredite aufgenommen. Zurzeit ist die Zinsbelastung bekanntlich sehr schnell ändern. Falls die Zinsen wieder klettern, dann werden auch letztlich die Bürger mehr zahlen müssen.
Hauptursache für die hohen Abwassergebühren sind aber nicht die Lippeverbandsbeiträge, sondern die hohen Kosten für die Sanierung des Bergkamener Abwassersystem, die vor allem durch den Bergbau verursacht werden. Hier beteiligt sich zwar die RAG an der Finanzierung, ein großer Teil müssen aber auch die Bürgerinnen und Bürger tragen.
Wochenende hat es gezeigt: Bergkamen versteht auch in der Stadtmitte zu feiern
Dass Bergkamen zu feiern versteht, ist oft genug in der Marina Rünthe unter Beweis gestellt worden. Doch funktioniert dies auch im Zentrum? Skeptiker, die sich mit Grauen an die sogenannten Stadtfeste früherer Jahre erinnerten, wurden durch die große Jubiläumsparty zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen eines Besseren belehrt.
Vor allem der Festsamstag kam bei den vielen Tausend Besuchern mächtig gut an. Auf dem Platz der Partnerstädte und auf dem Stadtmarkt herrschte stets Trubel. Vor eineinhalb Jahren hatte das Team des Stadtmarketings um Thomas Hartl und Karsten Quabeck auf dieses Wochenende hingearbeitet. Letztlich spielte auch das Wetter mit, was ja nach den vielen Katastrophenmeldungen der letzten Tage nicht selbstverständlich war.
Bereits beim Empfang für die Gäste aus Gennevilliers, Hettstedt und Wieliczka sowie deren Gastfamilien im Ratssaal, hatte sich Bürgermeister Roland Schäfer festgelegt: Das machen wir wieder – aber nicht so bald. Vielleicht zum 60. Geburtstag. Oder auch nicht, denn nur ein Jahr später wird aller Voraussicht nach die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet mit starker Bergkamener Beteiligung eröffnet. Bis dahin soll in jedem Fall die Neugestaltung des Haldenbereichs abgeschlossen sein. Dann verfügt Bergkamen über mit der Naturarena über einen Veranstaltungsort, der das, was der Stadtmarkt bietet, weit in den Schatten stellt.
Nach NRW-Innenminister Ralf Jäger trugen sich auch Patrice Leclerc (Bürgermeister Gennevilliers), Danny Kavalier (Bürgermeister Hettstedt) und Rafal Sleczka (stellv. Bürgermeister Wieliczka) (von links, sitzend) in das neue Goldene Buch der Stadt Bergkamen ein.
Dort hatten sich am Samstag über 2500 Teilnehmer des Sternmarsches der Stadtteile versammelt. Später feierten etwa 5000 bis 6000 Begeisterte mit der Band „Just Pink“ und dem Duo aus Norwegen Nico & Vinz. Ohne die Unterstützung durch Antenne Unna, der Sender feiert selbst in diesem Jahr sein Silberjubiläum, wäre die Abendveranstaltung kaum zu stemmen gewesen.
Am Sonntag waren es vor allem die Oldtimer und die geöffneten Geschäfte, die die Besucherscharen auf den Nordberg lockten. So viele Menschen habe er in der Fußgängerzone und in den Geschäften schon lange nicht mehr gesehen, erklärte Thomas Hartl.
Ihre erste ernsthafte Bewährungsprobe hatten an diesem Wochenende die beiden neuen Dienstagfahrzeuge der Stadtverwaltung: zwei Tretroller für Erwachsene. Sie seien wesentlich besser geeignet gewesen, um vom Rathaus mal schnell zum Stadtmarkt zu kommen, als Fahrräder oder gar Autos, lautet das erste Resümee. Auch Bürgermeister Roland Schäfer probierte es aus. Sonntagmittag traf er auf der Parkstraße auf ein Ehepaar aus dem englischen Partnerkreis Kirklees. 23 Mitglieder des deutsch-englischen Freundschaftskreises halten sich seit Samstag in Bergkamen auf. Es ist die inzwischen 39. Begegnung dieser Art.
Natürlich wollten sich das Ehepaar mit Schäfer und den Gastgebern fotografieren lassen – mit dem Tretroller.
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Deutsch-türkische Verstimmung überschattet Auftakt der Bergkamener Jubiläumsfeier
Das Gemeinschaftskonzert des Bachkreises und des Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers war ein stimmungsvoller Auftakt für die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen. Doch der schwelende Konflikt zwischen der Bundesregierung und dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan brachte doch am Freitagabend eine Dissonanz in das studio theater.
Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers
Bürgermeister Roland Schäfer
Laut Programm sollte Mustafa Turgut, der Bürgermeister von Silifke ein Grußwort sprechen. Doch er war nicht gekommen wie die gesamte Delegation aus der türkischen Partnerstadt. „Sie haben praktischen schon auf den gepackten Koffern gesessen“, berichtete Bürgermeister Roland Schäfer den rund 400 Gästen des Eröffnungskonzerts. Doch dann hätten sie den Hinweis bekommen, dass sie mit „Konsequenzen“ rechnen müssten, wenn sie zurückkämen.
Patrice Leclerc und Partnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft
Schäfer zeigte Verständnis für den Verzicht auf die Reise nach Bergkamen.
Danny Lavalier
Dass der Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Wieliczka Artur Koziol nicht kommen würde, war bekannt. Wieliczka bereitet sich zurzeit zusammen mit der Nachbarstadt Krakau auf den 31. Weltjugendtag der kath. Kirche vor. Erwartet werden Ende Juli rund 3 Mio. Teilnehmer, unter ihnen befindet sich auch Papst Franziskus. Da gibt es natürlich jetzt für die Organisatoren einiges zu tun. Vertreten wurde Koziol am Freitagabend von seinem Partnerschaftsbeauftragten Marek Filipek.
Marek Filipek
Gekommen waren, und das mit erkennbarer Freude, die Bürgermeister von Gennevilliers Patrice Leclerc und von Hettstedt Danny Kavalier. Beide haben wie auch Marek Filipek musikalische Botschafter mitgebracht, die am heutigen Samstag beim „Fest der Kulturen und der Städtepartnerschaften“ auf dem Platz der Partnerstädte am Rathaus zu hören sind. Spielen und singen werden: „Clarinettes Urbaines“ aus der französischen Partnerstadt Gennevilliers, das Tanz- und Gesang-Ensemble SU?KOWIANIE aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka und der Shanty Chor aus Hettstedt.
Bachkreis Bergkamen
Bergkamen baut auf für die große Geburtstagsparty
Die vermutlich größte Bühne, die bei einer Veranstaltung in Bergkamen eingesetzt wurde, wird zurzeit auf dem Stadtmarkt aufgebaut. Zunächst bietet sie um 16.30 Uhr ein Podium für die Festreden, unter anderem von Bürgermeister Roland Schäfer und von NRW-Innenminister Ralf Jäger. Vorab gibt es den Einmarsch der über 2500 Teilnehmer des Sternmarsches aus den Stadtteilen.
Ab 17.30 Uhr sorgt dann Antenne Unna für Party-Stimmung. Erwartet werden drei Live-Bands. Den Anfang macht MicLowry aus Liverpool. Das ist ein junges Vokalquintett aus Liverpool. Die fünf haben gerade ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben. Danach geht es weiter mit „Just Pink“. Top-Act sind die Hitparadenstürmer Nico & Vinz aus Norwegen.
Sandstrand auf dem Stadtmarkt
Wenn das Wetter es zulässt, kann man die Musik ganz relaxt in einem Strandkorb genießen. Mitarbeiter des Baubetriebshofs haben unter dem Marktdach einem Stück Sandstrand aufgeschüttet. Der wird mit Bühnenmusik beschallt, sehen kann man die Bands allerdings nicht.
Ganz so groß wie auf dem Stadtmarkt ist die Bühne auf dem Platz der Partnerstädte nicht. 12 Uhr geht es am Samstag los. Rund vier Stunden wird das Fest der Kulturen dauern. Im Programm befinden sich auch Musikbeiträge aus den Partnerstädten Gennevilliers, Wieliczka und Hettstedt. Während dieser Zeit läuft auch der „Tag der offenen Tür“ des Rathauses, das vor 40 Jahren eingeweiht wurde. In Pavillons stellen sie die einzelnen Ämter vor. Bei der Stadtplanung gibt es zum Beispiel Infos zur Wasserstadt Aden und auch zu den Grundstücken.
Hier nun Auswahl der Aktionen, die an beiden Festtagen angeboten werden.
Am Samstag, 4. Juni:
12 bis 15 Uhr Helfer und Rettertag mit Feuerwehr, DRK, DLRG und THW auf dem Nordberg
12 bis 16 Uhr Fest der Kulturen und Städtepartnerschaftsfest auf dem Platz der Partnerstädte
12 bis 16 Tag der offenen Tür der Stadtverwaltung (40 Jahre Rathaus, das Bürgerbüro bleibt allerdings geschlossen!) – auch in der Stadtbibliothek, Stadtmuseum, Jugendkunstschule (Pestalozzihaus) und VHS (Treffpunkt)
16 Uhr Sternmarsch zum Stadtmarkt
16.30 Uhr Festreden – es gratuliert unter anderen NRW-Innenminister Ralf Jäger
Ab 17.30 Uhr präsentiert Antenne Unna „Just Pink!“ und Nico & Vinz
22.45 Uhr Feuerwerk
Das ausführliche Programm für den Samstag gibt es hier.
Am Sonntag, 5. Juni:
10 Uhr Gottesdienst in der Friedenskirche zum Stadtjubiläum
10 Uhr Oldtimer-Ausstellung auf dem Nordberg und Oldtimer-Rallye durch alle Stadtteile
11 Uhr musikalische und sportliche Programm auf dem Stadtmarkt
17 Uhr Volkslauf und Volksradfahren
18 Uhr Rebel Tell Band
20 Uhr Ausklang
Das ausführliche Programm für den Sonntag gibt es hier.
PueD-Gesundheitshaus kostet 17 Mio. € – 1. Spatenstich am 30. Juni
Am 30. Juni soll der 1. Spatenstich für das PueD-Gesundheitszentrum auf dem ehemaligen Grimberg-Gelände gesetzt werden. Am Donnerstag brachten der Geschäftsführer der „PueD-Partner unter einem Dach GmbH“ Lünen Wolfgang Bahrenberg und Architekt Thomas Eiling den Bauantrag persönlich ins Rathaus und übergaben ihn an den 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters, dem Leiter des Amts für Bauberatung und Bauordnung Falk Stankowski sowie Stadtplaner Thomas Reichling.
Übergabe des Bauantrags(v. l.): Wolfgang Barenberg, Thomas Eiling, Dr. Hans-Joachim Peters, Falk Stankowski und Thomas Reichling.
Rund sechs Wochen wird die endgültige Bearbeitung wohl dauern. Damit die Arbeiten zügig gestartet werden können, stellte Peters für das Projekt eine Teilbaugenehmigung in Aussicht. Die umfasst zum Beispiel die Erdarbeiten. Außerdem soll in den nächsten Wochen der Kampfmittelräumdienst das Grundstück untersuchen und eventuell noch vorhandene Fliegerbomben bergen und entschärfen. Das Gelände gelte als Verdachtsfläche, erklärten Barenberg.
Computeranimation des künftigen Gesundheitshauses auf Grimberg 3/4.
Rund 17 Millionen Euro wird der Bau kosten. Zwischenzeitliche Finanzierungsschwierigen sind jetzt weggeräumt. Für den PueD in Bergkamen gibt es jetzt einen Fond, der in Luxemburg beheimatet ist.
Barenberg und Architekt Eiling rechnen rechnet mit einer Bauzeit von 14 Monaten. Eröffnungstermin sei dann der 1. September 2017. Das wird sicherlich Sozialdezernentin Christine Busch freuen, denn dann wird auch der dringend benötigte 4-Gruppen-Kindergarten den Betrieb aufnehmen. Mit dem künftigen Betreiber, der Lebenshilfe in Unna, ist sich Barenberg so gut wie einig. Künftig werden dort auch behinderte Bergkamener Kinder betreut.
Das Nebengebäude bietet Platz für eine Tagespflege und einen 4 Gruppen-Kindergarten sowie barrierfreie Wohnungen. Das eigentliche Gesundheitszentrum befindet sich links.
Was es im Bergkamener PueD definitiv nicht geben wird, sind Pflegeplätze. Stattdessen ist jetzt eine Art „Pflegehotel“ (Dr. Peters) vorgesehen mit 33 Mini-Apartment. Hier können sich Patienten für eine gewisse Zeit einmieten und dazu Angebote aus den Pflegedienstleistungen dazu buchen. Praktisch ist auch, dass Barenberg bis zu fünf Hausärzte in dem Gebäude ansiedeln möchte. Die Möglichkeit, nicht an jedem Tag zu arbeiten, sich gegenseitig zu vertreten und medizinische Einrichtungen gemeinsam zu nutzen, soll das Interesse insbesondere bei jungen Ärzten wecken.
Geplant sind weiterhin eine Kurzzeitpflege, barrierefreie Wohnungen eine Apotheke, die Ansiedlung eines Optikers und eines Gehörgeräteakustikers und ein Café, das von Patienten als Wartezone genutzt werden kann.
Samstagsmarkt fällt wegen Stadtjubiläum aus
Im Rahmen des Stadtjubiläums der Stadt Bergkamen findet der „Helfertag“ am Samstag, 4. Juni, auf der Fläche der Fußgängerzone statt. Aus diesem Grunde wird der Samstagsmarkt nicht durchgeführt.