Bauarbeiten im Bereich Präsidentenstraße/Ebertstraße: ebene Obefläche für Fußgänger mit Gehhilfen

Die Stadt Bergkamen will ab kommenden Montag, 13. März, Teile der Oberfläche in der Zufahrt zum Nordberg im Bereich der Präsidentenstraße Ecke Ebertstraße barrierefrei zu erneuern.

Die vorwiegend von Fußgängern genutzten Bereiche der verkehrsberuhigten Zone erhalten einen neuen Oberflächenbelag. Die Wegeverbindungen zwischen der Gaststätte „Haus Elsner“ und der Bushaltestelle „Ebertstraße“ sowie in Richtung Nordberg geben die genauen Abschnitte der Baumaßnahme vor. Dabei wird das raue Natursteinpflaster aufgenommen und durch Betonsteinpflaster ersetzt. Die somit ebene Oberfläche soll insbesondere Fußgängern mit Gehhilfen das Fortbewegen erleichtern.

Zusätzlich entstehen innerhalb der östlichen Baumreihe, ausgehend von der Bushaltestelle „Ebertstraße“, zwei größere zusammenhängend bepflanzte Baumbeete. Diese werten das Erscheinungsbild der Zufahrt zum Nordberg auf und werden dem Anspruch der Bäume nachhaltig gerecht.

Der Bereich um den Quellpunkt des blauen Bands und die wasserführende Rinne bleiben von den Maßnahmen unberührt.

Angrenzende Parkplätze und Anliegergrundstücke sowie die Gaststätte „Haus Elsner“ bleiben während der gesamten Baumaßnahmen erreichbar. Lediglich für den Pkw-Verkehr kann die Zu- und Abfahrt zum Nordberg an dieser Stelle kurzweilig unterbrochen werden. Währenddessen wird der Verkehr über die Pestalozzistraße geführt.

 

Durch den geschilderten Bauablauf und die Verkehrsführung sollen die Beeinträchtigungen, die sich zwangsläufig durch die Baumaßnahme ergeben, für Anlieger und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich gehalten werden.

Die Stadt geht davon aus, dass die Bauarbeiten bei entsprechender Witterung bis Anfang April abgeschlossen werden können.
   




IPZ-Europapreis an Bergkamen übergeben – Bürgerreise in die Türkei gut nachgefragt

Für das Projekt „Europa / Bergkamen – Dekaden der Freundschaft“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen hat am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses das Vorstandsmitglied des Institutes für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) Josef Poqué den IPZ-Europapreis mit Urkunde an Bürgermeister Roland Schäfer übergeben.

IPZ-Vorstandsmitglied Josef Poqué (3. v. r.)überreicht den Europapreis an Bürgermeister Roland Schäfer.

Sicher kann Josef Poqué sein, dass Bergkamen bei der Pflege seiner Beziehungen zu den Partnerstädten nicht nachlassen wird. So gibt es trotz aller aktuellen Verwicklungen und Irritation auf oberster politischer Ebene bereits 30 Anmeldungen für die Bürgerreise zur türkischen Partnerstadt Silifke im Herbst. Freie Plätze gebe es aber auch noch, betonte am Donnerstag Bürgermeister Roland Schäfer.

Die Reise dorthin soll in der Zeit vom 9. bis 15. Oktober 2017 stattfinden. Die Kosten werden sich inklusive Flug (Direktflug Düsseldorf – Adana – Düsseldorf mit der Fluggesellschaft SunExpress), Transfer und Übernachtung mit Halbpension pro Person voraussichtlich auf ca. € 595,00 im Doppelzimmer (Zuschlag Einzelzimmer € 100,00) belaufen. Weiter Auskünfte gibt es bei der Städtepartnerschaftsbeauftragten der Stadt Bergkamen, Angelika Joormann-Luft, Tel.: 965-202, email: a.joormann-luft@bergkamen.de,

Josef Poqué hatte am Donnerstag nochmals die zahlreichen Aktivitäten zur Stärkung des Europa-Gedankens während des Jubiläumswochenendes gewürdigt. Ausdrücklich beglückwünschte er die Stadt für die hohe Förderung des Projekts durch die EU mit 14.500 Euro.

 

 




Hoher Krankenstand: Weiter Einschränkungen für Besucher des Bürgerbüros

Wer das Bürgerbüro der Stadt Bergkamen in den letzten Wochen aufgesucht hat, musste feststellen, dass viele Arbeitsplätze nicht besetzt waren und dass zum Teil eine lange Wartezeit mitgebracht werden musste. Grund hierfür ist ein sehr hoher Krankenstand, der weiterhin anhält.

„Wir erfahren viel Verständnis von den Kunden, jedoch tut der ein oder andere Kunde seinen Unmut über lange Wartezeiten kund. Daher bitten wir insbesondere für Samstag, den 11.03.2017, uns nur dann aufzusuchen, wenn ein eilbedürftiges Anliegen erledigt werden soll“, wirbt die zuständige Beigeordnete Christine Busch um weiteres Verständnis.

„Bereits jetzt ist absehbar, dass das Bürgerbüro am Samstag, den 25.03.2017, geschlossen bleiben muss“, teilt sie weiter mit.




Oberverwaltungsgericht stoppt Waldsiedlung – Bebauungsplan kann aber „geheilt“ werden

Im Normenkontrollverfahren zum Bebauungsplan Nr. WD 103/II „Waldsiedlung Weddinghofen“ hatte das Oberverwaltungsgericht Münster zur mündlichen Verhandlung am Mittwoch geladen. Geklagt hatte ein Bergkamener Landwirt, der eine Überschwemmung seiner Äcker durch die Wohnbebauung auf der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 befürchtet.

Auf dem ehemaligen Grimberg 3/4-Gelände soll die Waldsiedlung entstehen.

Nach einer einstündigen Erörterung hat das OVG den materiellen Vortrag bzw. die Argumente des Klägers als für den Bebauungsplan unerheblich beurteilt.

Allerdings wurde im Urteil der Bebauungsplan aus anderen formellen Gründen für unwirksam erklärt; die gerügten Formalien können in einem erneuten Verfahren jedoch geheilt werden. Daher haben die Vertreter der Stadt Bergkamen das Urteil des OVG Münster mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen. „Die Argumente des klagefreudigen Landwirts gingen ins Leere. Die RAG Montan Immobilien kann als Grundstückseigentümer gemeinsam mit der Stadt das planerische Ziel zur Schaffung von Wohnbauflächen auf der heutigen Brachfläche daher kurzfristig weiter verfolgen, um für eine weitere Entspannung auf dem Bergkamener Wohnungsmarkt zu sorgen“ erklären sie.




Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen blickt optimistisch in die Zukunft

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen gehört zu den eher kleineren Sparkassen im Land. Trotzdem ist Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg und das neue Vorstandsmitglied Tobias Laaß ein Zusammengehen mit einem anderen Institut, wie es im Kreis Unna in den zurückliegenden Jahren schon ein paar Mal vorexerziert wurde, zurzeit überhaupt kein Thema. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen sei wirtschaftlich gesund, betonten beide am Freitag, als sie den vorläufigen Geschäftsstand zum Ende des Jahres 2016 präsentierten.

Der Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen Beate Brumberg und Tobias Laaß ist mit dem Geschäftsjahr 2016 sehr zufrieden.

Die Eckdaten, die sie der Öffentlichkeit vorlegten, weisen in allen wirtschaftlichen Bereichen nach oben. So stieg die Bilanzsumme des regionalen Kreditunternehmens um satte 5,65 Prozent auf 630,6 Mio. Euro, um nur einen Parameter zu nennen. „Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen wie die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die stetig steigenden Regulierungsanforderungen und die zunehmende Digitalisierung, kann die Sparkasse auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken“, betonte Beate Brumberg.

Zu diesem Erfolg haben sicherlich Sparer erheblich beigetragen. Sie legten trotz aller Magerzinsen gegenüber 2015 nochmal 10,2 Mio. Euro (plus 5,4 %) mehr auf die hohe Kante. Diese Summe liegt fast bei 200 Mio. Euro. Die Gesamteinlagen erhöhten sich im vergangenen Jahr um 2,8 % auf 411,5 Millionen Euro. Die Kunden wüssten, dass kein Weg am Sparen vorbeiführe. „Denn wenn es um das Erfüllen von Wünschen oder um die Altersversorgung geht, muss Geld zur Seite gelegt werden“, sagte Beate Brumberg.

Wichtig für die privaten Anleger ist, dass der Vorstand garantiert, dass sie in 2017 nicht mit Negativzinsen rechnen müssen. Etwas anders kann es allerdings für die gewerblichen Anleger aussehen.

Das Kreditvolumen der Sparkasse Bergkamen-Bönen ist Ende 2016 um 1,3 Prozent auf 336,4 Mio. Euro gewachsen. Dieser Anstieg ist vor allem auf den Zuwachs bei den Investitionskrediten zurückzuführen. Zwar wurden im vergangenen Jahr neue Wohnungsbaukredite in Höhe von 14,3 Mio. Euro vergeben, allerdings ist hier das Gesamtvolumen leicht rückläufig, weil viele Kunden angesichts der mickrigen Sparzinsen die Möglichkeit von Sondertilgungen genutzt haben.

Im vergangenen Jahr wurde nicht nur neu gebaut. Die Sparkasse vermittelte auch 21 Gebrauchtimmobilien mit einem Wert von 2,3 Mio. Euro. Beate Brumberg: Hinzu kommen 293 neue Bausparverträge. „Das Thema Immobilie bleibt bei den Kunden in Bergkamen und Bönen auch 2017 aktuell. Die historisch günstigen Finanzierungszinsen verstärken den Wunsch nach den eigenen vier Wänden.“

Der Sparkassen-Vorstand hat allen Grund, optimistisch in Jahr 2017 zu schauen. Ziel ist es, die Marktposition durch gezielte Maßnahmen noch mehr zu verbessern. Ein moderates Wachstum sei in allen Geschäftsbereichen möglich. Brumberg: „Die Sparkasse Bergkamen-Bönen kann somit auch zukünftig ihre Funktionen als finanzieller Partner der Träger, der Bevölkerung und des Mittelstandes sowie als Förderer des kulturellen, sportlichen und sozialen Lebens vor Ort erfüllen.“




Kaufvertrag ist unterschrieben: Turmarkaden haben einen neuen Eigentümer

Dass sich etwas rund um die Turmarkaden bzw. BergGalerie tut, deutete sich spätestens im Vorfeld der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr an. Dort wurden die Pläne des neuen Eigentümers für eine geänderte Zufahrt zum Parkhaus des seit Jahren verwaisten Einkaufszentrum vorgestellt.

In den Turmarkaden haben schon vor Wochen die Entkernungsarbeiten begonnen. Jetzt werden sie in den ehemaligen Räumen von Baby Walz gestartet.

Jetzt teilen Bürgermeister Roland Schäfer und der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters mit, dass dieser neue Eigentümer erklärt habe, dass die Kaufverträge „für eine der wichtigsten derzeit leerstehenden Immobilien im Stadtgebiet Bergkamen notariell beurkundet worden“ seien.

Sich und seine Pläne für die ehemaligen Turmarkaden will nun der neue Eigentümer am kommenden Dienstag im Rahmen eine Pressekonferenz umfassend der Öffentlichkeit vorstellen. Übrigens: Solch eine Präsentation von Umbauplänen für die Turmarkaden gab es zuletzt vor ziemlich genau drei Jahren Mitte März 2014. Dass sie nicht zum Zuge kamen, lag zum großen Teil daran, dass die damalige Geschäftsführerin von CharterHaus, Brigitte van der Jagt-Buitink, schwer erkrankte und dannEnde 2015 starb.

 

 

 




Gedenkfeier für die 405 Opfer des schwersten Grubenunglück in der Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus

Am 20. Februar 1946 ereignete sich auf der ehemaligen Schachtanlage Grimberg 3/4 in Weddinghofen das schwerste Grubenunglück in der Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus. Wie in jedem Jahr wird am Montag, 20. Februar 2017 der 405 Todesopfer mit einer Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Friedhof „Am Spüdhang“ gedacht.
Denkmal 1Der Knappenverein Glück Auf Weddinghofen und die Mitglieder der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen treffen sich um 10.30 Uhr am Parkplatz unterhalb des Ehrenmals. Um 10.45 Uhr gehen die Teilnehmer der Gedenkfeier gemeinsam zum Ehrenmal.
Die IG BCE und der Knappenverein legen dann gemeinsam einen Kranz nieder. Vertreter der RAG werden ebenfalls einen Kranz niederlegen.
Alle Bürgerinnen und Bürger aus Bergkamen und Umgebung sind ebenfalls zu dieser Gedenkfeier eingeladen.



Projekt „Wir sind Bergkamener.de“ stellt sich mit einem Video auf Youtube vor

Jetzt kommt noch mehr Bergkamen ins Netz. Vor vier Jahren, am 1. Februar 2013, ging die Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“, die stark mir Internetseite „Bergkamen-Infoblog“ verbandelt ist, an den Start. Vor einigen Monaten gesellte sich die Facebook-Seite „Wir in Bergkamen“ dazu. Am vergangenen Freitag kam jetzt „Wir sind Bergkamener.de“ dazu.

Obwohl der Name auf eine Internet-Seite deutet, handelt es sich hier um einen Youtube-Kanal, der vom Bergkamener Fotografen Bernd Falkenberg sowie dem Gästeführer Detlef Göke. Bernd Falkenberg will zu diesem Projekt beisteuern. Angekündigt sind bewegte Bilder vom jüngstem Hafenfeuer.

Zurzeit gibt es auf diesem Youtube-Kanal nur ein Video zu sehen. Vor den Hintergrund der Marina Rünthe erklären Bernd Falkenberg und Detlef Göke ihre Pläne. Man darf gespannt sein, was da noch alles kommen wird.




Gelsenwasser erneuert Leitungen in der Amselstraße

Ab Freitag, 3. Februar, beginnt Gelsenwasser mit der Erneuerung einer Wasserleitung in der Amselstraße in Bergkamen.

Zwischen den Hausnummern 2 und 214 wird auf insgesamt 115 Metern in offener Bauweise gearbeitet. Die Dauer der Baumaßnahme wird voraussichtlich drei Wochen betragen. Die GSW bitten alle Anlieger um Verständnis.




Marina Hafenfeuer ein prächtiger Start ins Bergkamener Veranstaltungsjahr 2017

Das Veranstaltungsjahr hätte für die Stadt Bergkamen kaum besser starten können. Das Marina Hafenfeuer zog jede Menge Publikum auf den Platz am Nauticus. Insbesondere der Samstagabend mit Bengalos und Partymusik stellte die Organisatoren vor bisher nicht gekannten Herausforderungen.

hafenfeuer-17„Beim ersten Hafenfeuer haben wir vielleicht 20 Glas Bier verkauft, jetzt mussten wir beim Bierverleger sechs 50-Liter-Fässer auf die Schnelle nachordern“, berichtete der Leiter des Stadtmarketings Karsten Quabeck. Eine halbe Stunde lang saß die Besucherschar, was die Versorgung mit Gerstensaft betraf, auf dem Trockenen. Der plötzliche Tempertaturanstieg hatte offensichtlich erheblich dazu beigetragen.

hafenfeuer-1Der Besucherandrang sorgte auch bei den Standbetreibern mit ihren überwiegend kulinarischen Angeboten für gute Stimmung. Eiskönigin Elsa hatte richtig Stress, weil sich so viele Kind mit ihr fotografieren lassen wollten. Clownin Nicole lud fast in Zivil Groß und Klein zu winterlichen Basteleien ein.

Basteln im aufblasbaren Iglu
Basteln im aufblasbaren Iglu

Hier hatte das große aufblasbare Iglu-Zelt gute Dienste geleistet. Es verhalf nicht nur zu einer stimmungsvollen Atmosphäre, dort war es auch richtig muckelig warm. Jedenfalls war es für Kälteempfindliche ein wesentlich angenehmerer Aufenthaltsort als die Strandkörbe mit Decken beim ersten Hafenfeuer.

Auch die Fackel-Nachtwanderung erwies sich diesmal als Hit. „Vor einem Jahr wollten gerade vier Teilnehmer mitgehen. Diesmal waren es 250“, berichtete Karsten Quabeck. Klar ist für ihn, dass es 2018 wegen des großen Erfolgs die dritte Auflage des Marina-Hafenfeuers geben wird.

"Radiolukas" spielte und sang am Sonntagnachmittag die großen Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte
„Radiolukas“ spielte und sang am Sonntagnachmittag die großen Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte

„Es hat auch den richtigen zeitlichen Abstand zu den Weihnachtsmärkten.“ Deshalb hatten offensichtlich viele Bergkamener, aber auch Besucher aus den Nachbarstädten wieder Lust, sich mit Freunden draußen am Lagerfeuer zu treffen. Nicht wenige nutzten das brauchbare Wetter auch für einen ersten Bummel auf der Marina-Promenade.

Erklärtes Ziel des Stadtmarketings war es, mit dem Marina-Hafenfeuer für eine nachhaltige Belebung des Yachthafens in der kalten Jahreszeit zu sorgen. Bei dieser zweiten Auflage wurde es voll erreicht.

 




Bayer unterstützt biologiebegeisterte Schüler

Auch in der Schule gilt: Erfolg kommt nicht von allein. Wer Großes erreichen will, muss viel lernen und regelmäßig üben. Beste Voraussetzungen dafür fanden zwölf Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen kürzlich bei Bayer in Bergkamen, wo sie sich auf die nächste Runde der 28. Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) vorbereiteten.

Unter Anleitung von Bayer-Azubi Hendrik Tölle führt Tabea Marx eine Lebendzellzahlbestimmung auf einer Agarplatte durch. Foto: Bayer AG
Unter Anleitung von Bayer-Azubi Hendrik Tölle führt Tabea Marx eine Lebendzellzahlbestimmung auf einer Agarplatte durch. Foto: Bayer AG

Das Unternehmen hatte den Nachwuchswissenschaftlern aus diesem Anlass seine modernen Ausbildungslabore für eigene Experimente zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns, den deutschlandweit wichtigsten Schulwettbewerb im Fach Biologie bereits zum 18. Mal unterstützen zu können“, machte Werkleiter Dr. Stefan Klatt deutlich und kündigte an: „Dieses Engagement werden wir in den kommenden Jahren fortsetzen.“

Neben dem Bergkamener Bayer-Standort beteiligt sich auch die Bayer Science & Education Foundation – die Bayer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung – an der Unterstützung der IBO. Programm-Managerin Mona Ehrenberg betrachtet den Wettbewerb als idealen Partner: „Die Internationale Biologie-Olympiade hat sich vorgenommen junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern – dasselbe Ziel verfolgen wir auch.“ Gemeinsam, so Ehrenberg weiter, werde man das Wissen und die praktischen Fähigkeiten interessierter Schülerinnen und Schüler weiter verbessern können.

Insgesamt hatten sich Ende vergangenen Jahres 148 der im Juni gestarteten 351 nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler für die zweite Runde der Internationalen Biologie-Olympiade qualifiziert – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Die zehn Besten nehmen Ende Februar 2017 in Kiel an der nächsten Ausscheidungsrunde auf Bundesebene teil, wo sie sich für das Finale des Wettbewerbs in Coventry (Großbritannien) qualifizieren können.

Die jährlich stattfindende Internationale Biologie-Olympiade dient der Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie. Sie will kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln. Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.