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SPD: Bergkamener sollten mitmachen bei der Befragung über den Bahnlärm

Uwe und Paul sind zwei von insgesamt fünf Bergkamenern, die sich bisher an der Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) mitgemacht haben. Es müssten viel mehr sein, mein SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer. Denn je mehr sich Lärm-Betroffene entlang der Hamm-Osterfelder Bahnlinie sich im Internet oder auch per Brief an der Befragungsaktion der Behörde beteiligen, umso größer ist nach seiner Überzeugung die Chance, dass die Güterbahnlinie quer durchs Bergkamener Stadtgebiet als Problemzone überhaupt erkannt wird.

Hamm-Osterfelder-Bahnlinie in Heil.
Hamm-Osterfelder-Bahnlinie in Heil.

Hier sieht es offiziell nicht so gut aus. Durch die Lärmaktionsplanung will die EBA zunächst nur  Hauptbahnlinien mit mehr als 30.000 Zugbewegungen pro Jahr ins Visier nehmen. Die EBA meint, weil nach ihrer Zählung etwas weniger Züge durch Bergkamen fahren, dass die Hamm-Osterfelder Bahnlinie nicht dazu gehört.

Doch Bernd Schäfer kennt ganz andere Zahlen von der Bundesbahn. Genannt wurden sie im Genehmigungsverfahren für die geplante Jahnstraßenbrücke über die Bahn. Demnach soll es sich um über 40.000 Zugbewegungen pro Jahr Handeln.

Ob nun knapp unter oder weit mehr als 30.000: Den Bergkamenern Uwe und Paul ist es vermutlich egal. Denn für sie ist Fakt, dass der Lärm von den Güterzügen viel zu groß ist. Wer genau so empfindet, sollte an der Bürgerbeteiligung der EBA teilnehmen. Möglich ist das bis zum 30. Juni auf der Internetseite https://www.laermaktionsplanung-schiene.de oder per Brief an das

Eisenbahn-Bundesamt

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