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Peuckmann unterschreibt Schriftsteller-Erklärung gegen Überwachung von Handys und im Internet

Weltweit haben sich über 560 Schriftsteller gegen die aktuellen Überwachungspraktiken im Internet und von Mobiltelefonen mit einer Erklärung gewandt. „Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei“, lautet ihre Botschaft, die auch der heimische Schriftsteller Heinrich Peuckmann unterschrieben hat.

 Es sei ein Unding, dass jeder unserer Schritte überwacht werde, erklärt der Kamener, der über Jahrzehnte Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen. „Das dämliche Handy von Frau Merkel, auf das die ganze Diskussion reduziert wird, spielt dabei allenfalls eine Nebenrolle. Es geht um uns, um die Millionen anderen, die abgehört werden.“

 Peinlich sei, dass die Bundeskanzlerin in der Sache so tue, als sei die Sache damit erledigt, dass ihr Handy nun (angeblich) nicht mehr abgehört werde. „Peinlich auch SPD-Chef Gabriel, der die Initiative der Schriftsteller lobt, aber in der Koalition für die Vorratsspeicherung von Daten eintritt“, erklärt Peuckmann.