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Neue Bergkamener Notfallkarte kann im Notfall Leben retten

Sie heißt zwar „Notfallkarte“, doch eigentlich ist es ein kleines Heft. Der Grund: Die „Notfallkarte“ des Bergkamener Seniorenbüros in Zusammenarbeit mit dem DRK enthält, wenn sie richtig ausgefüllt ist, jede Menge Informationen, die im Notfall Leben retten können.

Vorstellung der neuen Bergkamener Notfallkarte (.l.): Roland Schäfer, Andreas Kray, Christine Busch, Inge Freitag und Timm Jonas von den GSW.
Vorstellung der neuen Bergkamener Notfallkarte (.l.): Roland Schäfer, Andreas Kray, Christine Busch, Inge Freitag und Timm Jonas von den GSW.

Ab sofort ist die Notfallkarte im Rathaus, im Treffpunkt und in der Stadtbibliothek zu haben. Sie soll aber auch während der Treffen von Seniorengruppen verteilt werden, erklären Inge Freitag vom Seniorenbüro und der Vorsitzende des Bergkamener DRK-Ortsvereins Andreas Kray. Und zwar kostenlos. Den Druck in einer Auflage von 16.000 Stück haben die GSW übernommen.

Notfall 2Ausfüllen kann man die Notfallkarte selbst: den Namen mit Adresse, den Namen des Hausarztes und wer in einem Notfall zu benachrichtigen ist. Bei anderen Angaben, etwa zu den Grunderkrankungen oder zu den einzunehmenden Medikamenten sollte ein Arzt gefragt werden. Zumindest sollte er mal „´rüberschauen“, raten nicht nur Inge Freitag und Andreas Kray, sondern auch Bürgermeister Roland Schäfer bei der offiziellen Vorstellung des Dokuments am Montag.

Gedacht ist die Notfallkarte vor allem für Seniorinnen und Senioren. Sie sollten gleich zwei ausfüllen: eine, die sie immer bei sich tragen und eine, die sie am besten an der Wohnungstür in Augenhöhe deutlich sichtbar befestigen. „So erhalten in einem Notfall Rettungssanitäter, der Notarzt oder die Feuerwehr sofort die wichtigsten Informationen“, erklärt Sozialdezernentin Christine Busch.