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Landesprogramm für kulturelle Infrastruktur: Vier Projekte der Stadt Bergkamen werden mit 108.000 Euro gefördert

 

Fruede über die zusätzlichen Landesmittel bei den Bergkamener Kulturschaffenden (v. l.): David Zolda Simone Schmidt-Apel, Gereon Kleinhubbert und Marc-Alexander Ulric

Das Kulturreferat Bergkamen hatte sich im September dieses Jahres mit acht Anträgen auf die Ausschreibung von Fördermitteln für den kulturellen Infrastrukturausbau beworben. Ausgelobt hat den Fördertopf das Kultur- und Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Das gleich vier Projekte nun mit insgesamt 108.000 Euro bedacht werden, erfreut Kulturdezernent Marc-Alexander Ulrich, Kulturdezernentin Simone Schmidt-Apel, Museumleiter Mark Schrader und den Leiter der Jugendkunstschule Gereon Kleinhubbert.

In der vergangenen Woche konnte die Stadt Bergkamen gleich vier Förderzusagen des Landes verbuchen, drei davon gehen an das Stadtmuseum und die vierte Bewilligung erhält die städtische Jugendkunstschule. Von der digitalen Erweiterung der Jugendkunstschule über technische Modernisierungen im Stadtmuseum und Römerpark reicht das Spektrum der bewilligten Projekte. Die Maßnahmen müssen noch bis Ende des Jahres umgesetzt werden.

„Uns war klar, dass wir bei Bewilligung zeitlich unter Druck stehen werden, aber wir möchten die Gelegenheit nutzen, notwendige Infrastruktur in den Kultureinrichtungen den heutigen Ansprüchen an digitale und technische Standards anzupassen“, so Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich, und weiter: „Die Landesförderung ermöglicht es uns, einen breiten Maßnahmekatalog umzusetzen, was sonst in diesem Ausmaß nicht so schnell leistbar gewesen wäre.“

Die Bewilligungen fließen in die Anschaffung von digitaler Ausstattung und Veranstaltungstechnik für die Jugendkunstschule; das Stadtmuseum kann Technik für einen Multifunktionsraum anschaffen und die Beleuchtung im Gebäude modernisieren. Der Barrierefreiheit des Stadtmuseums ist ebenfalls ein Förderprojekt gewidmet: mit Hör-, Fühl, – und Mitmachstationen werden Präsentationen barrierefreier. Die Gesamtsumme der Anträge beläuft sich auf 110.000 €, die Förderquote des Landes ist 80 Prozent. „Insgesamt wurden 1100 Anträge gestellt, davon 270 bewilligt, wir freuen uns sehr so berücksichtigt worden zu sein“, freut sich Simone Schmidt-Apel, Leiterin des Kulturreferates. „Damit haben wir eine nahezu 50prozentige Antragsbewilligung“. Das Museumsteam um Mark Schrader und Jugendkunstschulleiter Gereon Kleinhubbert haben nun alle Hände voll zu tun, um bis Ende des Jahres alle Maßnahmen umzusetzen. Im nächsten Jahr können die Besucherinnen und Besucher von Jugendkunstschule und Stadtmuseum die neuen Techniken dann selbst erleben und begutachten!