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KOMM-AN im Kreis Unna: Ehrenamtliche helfen Flüchtlinge mit der Sprache weiter

Viele Ehrenamtliche unterstützen Geflüchtete im Alltag und helfen gleichzeitig beim Deutschlernen. Aber wie kann das ohne richtige Ausbildung klappen? Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) hilft in Kooperation mit dem Goethe-Institut weiter.

Dr. Natalia Inozemtseva (links, Goethe-Institut), präsentiert mit Cornelia Kettling und Edith Wichmann (beide ehrenamtlich in der Sprachvermittlung von Geflüchteten tätig) gesammelte Texte. Foto: Katja Arens – Kreis Unna

Zur Orientierung in einem neuen Land gehören auch Sprachkenntnisse. Das wissen 16 ehrenamtlich engagierte Flüchtlingshelfer, die jetzt erfolgreich einen Einführungskurs „Spracharbeit mit Geflüchteten“ der im Rahmen des landesgeförderten Programms KOMM-AN absolviert haben.

Neben der Planung von Unterrichtsstunden, dem Trainieren des „Hörens“ und der interkulturellen Sensibilisierung genossen die Teilnehmer ebenso besonders lebendige Elemente wie Mundgymnastik und Sprachverwechslungen. Es blieb darüber hinaus ausreichend Zeit, Erfahrungen zur Sprachvermittlung und der Rolle als ehrenamtliche Lernbegleiter auszutauschen.

Das nächste kostenlose Seminar des KI für alle ehrenamtlich Engagierten aus der Flüchtlingshilfe findet übrigens am 3. Mai zum Thema „Resilienz – Entlastung durch Nutzung eigener Ressourcen“ in Unna statt.

Weitere Informationen und Anmeldung im Kommunales Integrationszentrum Kreis Unna. Ansprechpartnerinnen sind Katja Arens, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 69, E-Mail: katja.arens@kreis-unna.de und Ina Ravenschlag. Tel. 0 23 07 / 9 24 88 68, E-Mail: ina.ravenschlag@kreis-unna.de, Fax 0 23 07 / 9 24 88 88. PK | PKU