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Interesse ist groß: Seminar „ Prävention sexualisierter Gewalt“ ausgebucht

Das Seminar „ Prävention sexualisierter Gewalt“ ist zwischenzeitlich ausgebucht. Für das durch die Stadtsportgemeinschaft und den Stadtjugendring Bergkamen angebotene Seminar liegen zwischenzeitlich 25 Anmeldungen vor, die am Montag, 22. Februar 2016, durch den Referenten des LSB NRW, Klaus-Peter Uhlmann, über Themeninhalte informiert werden und natürlich Arbeitsergebnisse am Ende der Veranstaltung präsentieren sollen.

Los geht es um 18.00 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße.

Das Thema „Kindeswohlgefährdung – Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen“ ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt. Hierbei geht es nicht darum, den Sport unter Generalverdacht zu stellen, sondern alle in den Vereinen, die Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben, zu befähigen, Auswirkungen vo0n sexueller Gewalt, wo immer sie entstanden ist, zu erkennen und richtig zu handeln.

Es ist der Schutzauftrag von Verbänden und Vereinen sowie von Trainerinnen oder Trainer, eine gewaltfreie Atmosphäre im Verein zu schaffen, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren. Zum Schutzauftrag der Sportvereine und Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gehört ebenso Maßnahmen zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb der Vereinsstrukturen zu verankern.

Kinder haben häufig vertrauensvolle Beziehungen zu den Übungsleiter/innen und Trainer/innen sowie zu den Jugendgruppenleiter/innen und anderen Mitarbeiter/innen der sportlichen und aussersportlichen Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen. Ihnen vertrauen sich Mädchen und Jungen gerade in schwierigen Situationen am ehesten an. Für die Angesprochenen stellt sich dann die Frage: „Was ist jetzt zu tun – wie gehe ich damit um?“

Weitere Inhalte sind die Klärung folgender Fragestellungen: „Wie erkenne ich entsprechende Signale von Kindern und Jugendlichen, wie ist meine eigene Wahrnehmung und wie gehe ich damit um?! Aus Angst, etwas Falsches zu tun, geschieht vielmals gar nichts.

Der Stadtsportverband: „Schweigen schützt die Täter, nicht den Sport und erst recht nicht die Kinder und Jugendlichen.“