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Hellmig-Krankenhaus feiert am 24. 10. sein 130-jähriges Bestehen

1885 wurde die erste Patientin in Kamen stationär medizinisch betreut. Eine Spende der Schuhmacherwitwe Wilhelmine Hellmig machte den Start des Kamener Krankenhauses zunächst noch in angemieteten Räumen möglich. Zum 130. Geburtstag des Hellmig-Krankenhauses und zugleich dem 30. Geburtstag des heutigen Krankenhausgebäudes lädt das Klinikum Westfalen am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 18 Uhr ein. 

Hellmig

Angemietete Räume, hier wurde 1885 die erste Patientin betreut.
Angemietete Räume, hier wurde 1885 die erste Patientin betreut.

Die Witwe Hellmig stellte 15.000 Mark zur Verfügung. Dieser Grundstock wurde durch weitere Spenden erweitert. Betreut wurden die Patienten zunächst in angemieteten Räumen, ausgestattet mit 6 später 12 Betten bis das erste eigene Gebäude errichtet wurde. Träger des Hellmig-Krankenhauses war zunächst eine nach der Spenderin benannte Stiftung, die der evangelischen Kirchengemeinde nahestand, aber überkonfessionell arbeitete. 1938 wurde das Krankenhaus städtisch. Zum 1. Januar 2013 fusionierte das Haus dann mit dem Klinikum Westfalen. 

 

Der erste, 1888 entstandene, fortlaufend erweiterte Neubau.
Der erste, 1888 entstandene, fortlaufend erweiterte Neubau.

Der langen Tradition des Hauses stellt sich das Hellmig-Krankenhaus noch heute, betont Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen. „Die medizinische Grundversorgung der Menschen in der Stadt bleibt unser Anliegen, ergänzt durch neue starke Gesundheitsleistungen“, schildert er. 

Den 130. Geburtstag und zusätzlich den 30. Geburtstag des heutigen Krankenhausgebäudes feiert das Hellmig-Krankenhaus am Samstag, 24. Oktober. Eingeladen werden dazu von 11 bis 18 Uhr alle Bürger der Stadt und des Umkreises.

Vorträge und Beratungen zu Gesundheitsfragen

 

Das Hellmig-Krankenhaus in den 1960er Jahren.
Das Hellmig-Krankenhaus in den 1960er Jahren.

Ein umfangreiches Vortragsprogramm zu medizinischen Themen, leicht verständlich aufbereitet, wartet dazu mit der Gelegenheit, zusätzlich Fragen an die Gesundheitsexperten zu richten. Außerdem werden Beratungen zu Gesundheitsfragen angeboten. Örtliche Selbsthilfegruppen stellen sich vor. Kostenlose Angebote diverser Gesundheitschecks wird es geben, Angebote für Kinder von der Puppenklinik über eine Luftballonaktion  bis zur Hüpfburg oder dem Kinderradio von Antenne Unna. Natürlich ist auch für Stärkungsmöglichkeiten gesorgt. 

 

So sieht das Hellmig-Krankenhaus heute aus.
So sieht das Hellmig-Krankenhaus heute aus.

Viele Highlights warten an diesem Tag in und um das Krankenhaus. Ein übergroßes Darmmodell kann begangen werden, an Weingummiobjekten können Besucher moderne chirurgische Techniken selbst ausprobieren und minimalinvasiv „operieren“. Eine Ausstellung führt durch die Geschichte des Hauses. Zusätzlich gibt es eine ganz besondere Verlosung, deren Erlös der Förderverein des Klinikums Westfalen im Sinne der Patienten einsetzen wird. Zu gewinnen gibt es dabei einen nagelneuen Opel Karl. Lose sind schon im Vorfeld des Jubiläums in allen Standorten des Klinikums Westfalen zu erwerben. 

Andreas Schlüter: „Mit Mitarbeitern, Partnern und Freunden des Hellmig-Krankenhauses wollen wir dessen 130. Geburtstag feiern und freuen uns zugleich auf viele weitere positive Jahre.“

Vortragsprogramm am 24. Oktober

Vortragssaal 1 (Ebene 2)

  • 13.30 bis 14.00 Uhr Dr. Ulrich Hofstadt-van Oy, Chefarzt für Neurologie: „Beim Schlaganfall zählt jede Minute“
  • 14.00 bis 14.30 Uhr Dr. Pedro Garcia, Krankenhaushygieniker: „Keime – Gefahren und erfolgreiche Hygienekonzepte“
  • 14.30 bis 15.00 Uhr Dr. Martin Haas, Chefarzt für Geriatrie: „Altersmedizin – Selbständigkeit im Alter sichern“
  • 15.00 bis 15.30 Uhr Jaroslaw Jamrozy, Oberarzt für Psychiatrie: „Typische psychische Erkrankungen im Alter“
  • 15.30 bis 16.00 Uhr Georg Wirtz, Leiter des Dialysezentrums: „Was tun wenn die Niere versagt?“
  • 16.00 bis 16.30 Uhr Dr. Thomas Barchfeld, Leitender Oberarzt Pneumologie: „Hilfe ich habe Luftnot!“
  • 16.30 bis 17.00 Uhr Prof. Dr. Thomas Buck, Chefarzt für Kardiologie: „Wenn das Herz Hilfe braucht“

Vortragssaal 2 (Ebene 2)

  • 13.00 bis 14.00 Uhr Dr. Christos Erifopoulos, Leitender Oberarzt Intensivmedizin: „Im Notfall Leben retten – Wiederbelebung für Laien“
  • 14.00 bis 14.30 Uhr Dr. Stefan Orth, Chefarzt Urologie (Prostatazentrum): „Neue Wege in der Behandlung des Prostata-Krebses“
  • 14.30 bis 15.00 Uhr Dr. Marcus Rottmann, Chefarzt Diabetologie/Angiologie: „Wenn Diabetes auf die Füße schlägt – was dann?“
  • 15.00 bis 16.00 Uhr Dr. Andreas H. Ludwig, Chefarzt Allgemeinchirurgie: Darm-OP durchs Schlüsselloch“ (Vortrag bis 15.30 Uhr, danach „Minimalinvasive Eingriffe an Weingummiherzen selbst ausprobieren“
  • 16.00 bis 16.30 Uhr Dr. Dieter Metzner, Chefarzt Wiederherstellungschirurgie: Wenn die Hüfte schmerzt – Hüftarthrose“
  • 16.30 bis 17.00 Uhr Dr. Frank Schmolling, Chefarzt Frauenklinik: „Brustkrebs früh erkennen und behandeln
  • 17.00 bis 17.30 Uhr Dr. Peter R. Ritter, M.A., Chefarzt für Onkologie: „Moderne Chemotherapie im Kampf gegen den Krebs“ ab 17.30 Uhr Perückenmodenschau(Fa. Rieswick)

Seminarraum Reha Kamen (EG)

      • 12.30 bis 13.30 Uhr Dr. Erwin Wernet, Leitender Arzt Reha Kamen „Gelenkersatz: Wie komme ich schnell auf die Beine?“