Ehemalige Oberadener Jugenddörfler trafen sich zur Plauder-Runde

Foto: Günter Ebeling

(Eb) Zum 6. Treffen ehemaliger Bewohner der 1951 bis 1976 bestehenden Oberadener Bergbau-Jugenddörfer „Knappendorf“, „Im Sundern“ und „Am Römerberg“ hatte das Orga-Team erneut zur „Plauder-Runde“ ins Museums-Cafè eingeladen.

Sie kamen als 14- bis 16-jährige Jugendliche (zB. im Landkreis Helmstedt angeworben) nach Oberaden, lebten im Jugenddorf und arbeiteten als Berglehrlinge, als gestandene Bergleute und auch als Steiger, Fahrsteiger usw auf der Zeche Haus Aden.

Zu den insgesamt 25 Teilnehmern (tlw mit Begleitung), die überwiegend aus Bergkamen, aus dem Emsland, Dortmund, Hamm, Marl und Münster angereist waren, zählte auch Marina Becker, die sich als ehrenamtliche Heimatpflegerin der Stadt Bergkamen einen Einblick in die 25-jährige Jugenddorfzeit verschaffen konnte. Bei einem leckeren Frühstück hatten sich die im stolzen Alter von 75- und über 90-jährigen Ehemaligen viel zu erzählen. Erinnerungen an ehemalige Kollegen, ans Jugenddorf, Jugendleiter sowie die zahlreichen Freizeit-Angebote z.B. im Jugenddorf-Chor, in Laienspiel-, Tanz- und anderen musischen Gruppen, sportlich mit Fußball, Handball, Leichtathletik und viele Urlaubsreisen an Ostsee und Atlantik brachten angeregte Gespräche über die weit zurückliegende gemeinsam verbrachte wunderschöne Jugenddorf-Zeit.

Bei der Verabschiedung war man sicher, sich beim nächsten Treffen 2027 wieder zu sehen.