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CDU-Europaabgeordneter Dennis Radtke besucht das Bergkamener Bayer-Werk

Anhand eines Modells erläuterte Betriebsleiter Stefan Diehle (l.) dem Europa-Abgeordneten Dennis Radtke (r.) den Aufbau der Production Unit F. Im Hintergrund: Standortleiter Dr. Timo Fleßner. Foto: Bayer AG

Von Unternehmenskultur über Nachwuchsförderung bis hin zu aktuellen Trends in der medizinischen Forschung reichte das Themenspektrum, das Standortleiter Dr. Timo Fleßner und sein Gast, der christdemokratische Europaparlamentarier Dennis Radtke, bei einem Gedankenaustausch am vergangenen Freitag behandelten.

Radtke erwies sich als Gesprächspartner, der mit den aktuellen Herausforderungen der chemischen Industrie und bei Bayer bestens vertraut ist. Als Gewerkschaftssekretär leitete er bis 2017 fast zehn Jahre lang den IG BCE-Bezirk Moers, wodurch er unter anderem Einblick in die niederrheinischen Bayer-Werke erhielt. Am Standort Bergkamen war er dagegen bislang noch nicht – weshalb er ihn die Sommertour 2018 durch seinen Wahlkreis aufnahm.

Aufgrund seiner Tätigkeit im Fachausschuss „Arbeit und Soziales“ war Radtke insbesondere an der Beschäftigungsentwicklung und der Ausbildungssituation interessiert. Beim Blick auf die hohe Ausbildungsquote von über zehn Prozent bestärkte der Abgeordnete den Standort darin, diese Praxis beizubehalten: „Qualifizierte Mitarbeiter sind unerlässlich. Heute mehr denn je. Es ist daher gut, dass Bayer die erforderlichen Fachkräfte zu einem großen Teil selbst ausbildet.“

Übereinstimmung bestand bei den Teilnehmern des Treffens außerdem darin, dass es gelingen müsse, die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation zu verbessern – auch durch Anpassungen der rechtlichen Vorgaben auf europäischer Ebene. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, um qualifizierte, gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen und die Wertschöpfung am Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhöhen.