Generationenwandel im Rechtsamt der Stadt Bergkamen gelungen

Generationenwechsel im Bergkamen Rechtsamt (v. l.): Kim Stratesteffen, Marc Alexander Ulrich, Bernd Roreger, Bürgermeister Bernd Schäfer.

Nach 36 Jahren im Dienste der Stadt Bergkamen verabschiedet sich Bernd Roreger, Leiter des Rechtsamtes, in den wohlverdienten Ruhestand.

Seine Nachfolge tritt zum 01.07.2021 die aus Hagen stammende Volljuristin Kim Stratesteffen an. Bereits seit November 2018 ist Frau Stratesteffen Teil des Rechtsamtes der Stadtverwaltung und bearbeitete neben Herrn Roreger Verfahren in verschiedenen Zuständigkeitsbereichen. Ihr zweites Staatsexamen absolvierte Frau Stratesteffen im September 2018 im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm. Die Verwaltung blickt mit dieser Nachbesetzung auf eine gezielte Personalentwicklung.

Zukünftig ändert sich nicht allein die Zahl der weiblichen Führungskräfte im Bergkamener Rathaus, sondern auch die Ausrichtung des Rechtsamtes. So wird das Amt die Bezeichnung „Recht und Vergabe“ tragen und neben der Rechtsberatung und Prozessführung auch die neue Zentrale Vergabestelle beheimaten. Der Servicegedanke soll weiter in den Fokus der Tätigkeit des Amtes rücken.

Frau Stratesteffen blickt ihrer neuen Funktion mit Freude entgegen. Eine Vorstellung ist nach der „Sommerpause“ der Gremien geplant.

„Ich freue mich, dass wir durch langfristige Personalentwicklung mit Frau Stratesteffen eine engagierte und kompetente Volljuristin für diese Aufgabe qualifizieren konnten und das Amt für Recht und Vergabe weiter in guten Händen liegt“, so Rechtsdezernent Marc Alexander Ulrich.




Klangkosmos Weltmusik startet am kommenden Montag im Trauzimmer der Marina Rünthe

Am 14. Juni wird das Gastspiel von Tamala im Trauzimmer der Marina Rünthe nachgeholt. Foto: Dieter Telemans

Eindrucksvolle Live Klänge können die Besucher*innen am kommenden Montag mit der Gruppe Tamala im Trauzimmer Marina Rünthe in Bergkamen erleben. Hierfür gibt es noch wenige Restkarten.

Telefonische Voranmeldung und weitere Informationen unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de.

Westafrika trifft Europa: Das senegalesisch-belgische Trio Tamala („Reisende“) erforscht virtuos die unendlichen klanglichen Möglichkeiten, die sich aus dem Zusammentreffen beider Welten ergeben. Die drei Musiker swingen mit entspannter Leichtigkeit zwischen Tradition und Innovation, getragen von faszinierender Spielfreude, die sich auf ihr Publikum überträgt. Gemeinsam unterstützen sie mit ihrer Arbeit eine Schule im Senegal.

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung beim Kulturreferat Bergkamen erforderlich.
Der 3 G Status ( Geimpft oder Genesen oder „negativ“ Getestet ) muss für den Zutritt nachgewiesen werden. Bitte legen Sie einen dieser Nachweise zusammen mit einem persönlichen Ausweis an der Abendkasse vor.
Ebenso möchte das Kulturreferat auf die bisher bereits bekannten AHA-Regeln, sowie den Mund-Nasenschutz hinweisen. Die Gäste werden an ihre Sitzplätze geführt und es gibt eine begrenzte Anzahl an Plätzen.

14.06.2021 / 20.00 Uhr

Klangkosmos Weltmusik

Tamala (Senegal / Belgien)

Nomaden der Metropolen

Trauzimmer Marina Rünthe, Bergkamen

(Nachholtermin vom 08.06.2020)

Eintrittskarten können noch bis Montag 12.00 Uhr im Kulturreferat reserviert und abgeholt werden. Eine Abendkasse wird es nicht geben.




Coronavirus: Inzidenzwert für den Kreis Unna liegt jetzt bei 21,8

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

12 neue Corona-Fälle sind heute für den Kreis Unna gemeldet worden, davon drei in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 18.993 Fälle gemeldet worden, 2868 in Bergkamen. 30 Personen mehr gelten als wieder genesen, drei in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 345, in Bergkamen bei 58.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 21,8 (Stand: 10. Juni 2021) und damit den fünften Werktag in Folge unter der Inzidenz von 35. Weitere Lockerungen (Stufe 1) treten ab Samstag, 12. Juni in Kraft.

Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 2 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.




Neue Integrationsmanagerin bei der Stadt Bergkamen

Bergkamens neue Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim. Foto: Stadt Bergkamen

Das städtische Integrationsmanagement ist wieder voll besetzt: Hevidar Yildirim ist seit einigen Tagen für diese vielfältige Aufgabe bei der Stadtverwaltung zuständig.

Die Sozialarbeiterin hat zuvor sieben Jahre lang einen Stadtteiltreff in Bochum geleitet, zu dessen Schwerpunkten die interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit und die Integrationsarbeit im Stadtteil zählen. Beste Vorrausetzungen also für die Arbeit in Bergkamen.

Yildirims Arbeitsbereich ist umfangreich. Das aus der Kooperation mit vielen Bergkamener Ehrenamtlichen, Organisationen und Vereinen entstandene Projekt „Bergkamen for all“ soll bis zum Jahresende verstetigt werden. Nach einer Vereinsgründung soll dieser die Arbeit der engagierten Gruppe weiterführen. Hevidar Yildirim wird hier als eine Art Geschäftsführerin die Koordination und Organisation der Vereinsarbeit intensiv begleiten.

Bereits am zweiten Arbeitstag voll eingestiegen ist Yildirim in ein gemeinsames Sprachförderprojekt mit der AWO für Mütter mit Kindern aus Iran und Afghanistan. Das Projekt befindet sich gerade in der Abstimmungsphase und wird Ende Juni der Öffentlichkeit vorgestellt.

Yildirim übernimmt auch die Geschäftsführung für den noch jungen Integrationsrat, der bereits einige ehrgeizige Projekte geplant hat. Dazu zählen eine bessere Sichtbarkeit des Integrationsrats, ein Anti-Mobbing-Projekt an Schulen und die Gesundheitsvorsorge von Migrant:innen. Dem Integrationsrat steht hier mit Hevidar Yildirim eine erfahrene Projektmanagerin zur Seite.

Nach den Sommerferien sollen auch die Brückenprojekte (Spielgruppen) für Kinder aus Flüchtlingsfamilien wieder starten. Yildirim hat ähnliche Projekte bereits in ihrer alten Wirkungsstätte umgesetzt. Erste Kontakte zu den Akteuren der Bergkamener Integrationsarbeit hat sie bereits geknüpft, ist aber noch mitten in der Einarbeitungsphase. „Ich bin positiv überrascht, wie vielfältig sich die Integrationsarbeit in Bergkamen gestaltet“, so Yildirim, die gerade dabei ist sich einen Überblick zu verschaffen: „Das ist schon eine ganze Menge, aber ich freue mich auf die Herausforderung und die Arbeit mit den engagierten Bürger:innen in Bergkamen.“ Daher ist es nur konsequent, dass die Ansprechpartnerin für Bergkamener Organisationen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zum Thema Integration als Schnittstelle zur Verwaltung in Zukunft häufig in Bergkamen unterwegs sein wird. „Ich will die Stadt und ihre Menschen möglichst schnell kennen lernen“, so Yildirim.

Hevidar Yildirim ist im Rathaus (Zimmer 304) telefonisch unter 02307/965-132 und per E-Mail unter h.yildirim@bergkamen.de zu erreichen. Weitere Informationen zum Thema Integrationsmanagement in Bergkamen sind unter www.bergkamen.de/integration zu finden.




Nepp bei Ebay: 300 Euro kassiert – keine Nintendo verschickt

von Andreas Milk
Betrügerische Verkäufe auf Ebay oder anderen Internetplattformen machen den Gerichten reichlich Arbeit. Beispiel: Der Fall des Bergkameners Marcel T. (22, Name geändert). Am 20. Juni vorigen Jahres verkaufte er eine Nintendo-Spielekonsole für 300 Euro. Eine Frau überwies ihm das Geld. Die Konsole bekam sie aber nicht. T. wurde wegen Betrugs angeklagt.

Wegen einer anderen Straftat sitzt der junge Mann mittlerweile in Haft. Die Beweisaufnahme in Sachen Nintendo vor dem Kamener Amtsrichter ging ausgesprochen kompliziert vonstatten. Erst mal erklärte T., er habe die Konsole per Hermes-Paket an die Frau abgeschickt; für den Versand habe er 17,75 Euro bezahlt. „Das hört sich nicht gut an“, sagte der Richter, nach eigenem Bekunden „langjähriger Hermes-Kunde“. Denn einen solchen Gebührensatz gebe es bei der Firma gar nicht.

Ob er eine Quittung habe? Woher denn, antwortete der Angeklagte – die sei in seiner Wohnung geblieben und er selbst später ja ins Gefängnis gekommen. Erst nach langem Hin und Her und taktischen Erwägungen zum Thema „vorzeitige Haftentlassung“ gab Marcel T. zu: „Ich hab‘ das Paket nicht abgeschickt“ – aber so leicht kam er aus der Sache nicht mehr raus. Es wird einen weiteren Termin im Herbst geben. Der Richter forderte T. auf, sich bis dahin nochmal Gedanken zu machen zu der Frage, ob die „Nintendo Switch“ überhaupt je in seinem Besitz gewesen sei, wie es mit einer Rückzahlung des Geldes aussehe und was es eigentlich mit einer gewissen „Tanja“ auf sich habe, unter deren Namen Marcel T. die Konsole bei Ebay angeboten haben soll und deren Existenz auch nicht so ganz sicher ist.

Etwas später an diesem Verhandlungstag ging es dann übrigens um einen betrügerischen iPhone-Verkauf. Und eine gute Stunde später um einen weiteren.




23-jähriger Motorradfahrer bei Unfall auf der Industriestraße schwer verletzt

Foto: Feuerwehr Bergkamen

Bei einem Verkehrsunfall in Rünthe am Mittwochnachmittag  ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Ein 56-jähriger Bergkamener wollte gegen 17.30 Uhr mit seinem Pkw von der Industriestraße nach links in die Straße Am Romberger Wald abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah er den von geradeaus kommenden 23-jährigen Motorradfahrer. Es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der 23-jährige Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Der 56-jährige Bergkamener blieb unverletzt.

Die Einheiten Rünthe und Overberge der Bergkamener Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen des Rettungsdienstes, sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, stellte den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe aus.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 9000 Euro.




Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Unna seit fünf Werktagen unter 35: Weitere Lockerungen ab Samstag

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Unna liegt heute seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Schwellenwert von 35. Das Land hat dies am Donnerstag, 10. Juni offiziell festgestellt. Damit treten ab Samstag, 12. Juni mit der Inzidenzstufe 1 weitere Lockerungen in Kraft.

Das Land regelt in der Coronaschutzverordnung, was erlaubt ist und was nicht. In drei Stufen soll gelockert werden. Bisher war der Kreis Unna in Stufe 2 und erreicht jetzt Stufe 1. Die greift bei einer stabilen Inzidenz unter 35. Auf einer Sonderseite erklärt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, was in Stufe 1 gilt: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.

Zentrale Punkte

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt.
  • Innengastronomie ist ohne vorherige Tests möglich.
  • Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
  • Freibäder dürfen ohne vorherigen Test öffnen; Bordelle usw. dürfen mit negativem Test öffnen; Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen dürfen für bis zu 100 Personen öffnen (negativer Test erforderlich).
  • Private Veranstaltungen sind außen mit bis zu 250 Gästen und negativen Tests möglich. Innen sind private Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen und negativen Tests möglich.
  • Partys sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Die relevanten Inzidenzen für alle kreisfreien Städte und Kreise – auch für den Kreis Unna – werden vom Robert-Koch-Institut (RKI) unter www.rki.de/inzidenzen in einer Tabelle veröffentlicht. Alle Details sind auf der genannten Sonderseite des Ministeriums nachzulesen sowie in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW unter www.land.nrw/corona.

– Max Rolke / Kreis Unna –




Durchblick im Weiterbildungsdschungel: Arbeitsagentur berät Arbeitslose, Erwerbstätige und andere Interessierte

Eine Weiterbildung kann viele Gründe haben. Neben dem Beruf kann sie dazu beitragen, die eigene Stellung im Unternehmen zu festigen. Bei Menschen, die eine berufliche Rückkehr anstreben, kann sie Kompetenzen auffrischen und damit die Chancen auf einen Job erhöhen. Arbeitslose können sich mithilfe einer Weiterbildung neue Tätigkeitsfelder erschließen und so ihre Arbeitslosigkeit bestenfalls beenden. Insbesondere während der Pandemie oder einer Phase der Kurzarbeit können Weiterbildungen eine sinnvolle und zukunftsweisende Investition darstellen.

Am Mittwoch, den 16. Juni, sowie an jedem 3. Mittwoch im Monat, informieren Mitarbeiter der Arbeitsagentur daher über die breite Palette an Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten einer Weiterbildung, Umschulung oder eines Berufsabschlusses. Angesprochen sind neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Arbeitgeber, die sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter informieren möchten.

Die rund einstündige digitale Informationsveranstaltung startet um 16.30 Uhr. Um die Einwahldaten zu erhalten, ist eine Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.




Coronavirus: Wocheninzidenz im Kreis Unna am vierten Werktag in Folge unter 35

Am Donnerstag wird es spannend: Sollte die Wocheninzidenz erneut unter 35 liegen, wäre dies der fünfte Werktag in Folge und weitere „Lockerungen“ wären dann ab Samstag möglich. So könnten zum Beispiel Schwimmbäder und die Innengastronomie ohne vorherigen Test besucht werden,

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

12 neue Fälle sind heute gemeldet worden, davon vier in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 18.981 Fälle gemeldet worden, 2865 in Bergkamen. 34 Personen mehr gelten als wieder genesen, fünf in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 363, in Bergkamen bei 58.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 28,6 (Stand: 9. Juni 2021) und damit den vierten Werktag in Folge unter der Inzidenz von 35. Weitere Lockerungen (Stufe 1) sind zu erwarten, wenn die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 35 fällt.

Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 2 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.




Naturschutzakademie bietet in Online-Seminar Informationen für eine klimafeste Stadtgestaltung

Fassadenbegrünung Gladbecker Straße in Essen
© Allbau GmbH

„Grün statt grau“ lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, zu der die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW Fachleute aus den Rathäusern und der Bevölkerung gleichermaßen einlädt. Um Steinwüsten in den Städten entgegenzuwirken, sollen Maßnahmen zur Förderung von blühenden Vorgärten, grünen Dächern und Fassaden vorgestellt werden. Mit dabei sind auch Experten von Emschergenossenschaft und Zukunftsinitiative, die für die „Klimaresiliente Region“ arbeiten.

Der Trend ist in den Wohnquartieren der Städte und gerade in Neubausiedlungen unübersehbar: Vorgärten, die geschottert oder gepflastert werden, weil das den Besitzerinnen und Besitzern als pflegeleicht erscheint. Doch diese versiegelten Flächen wirken sich negativ auf das Stadtklima und damit auch auf die Anwohnerinnen und Anwohnern aus: Im Sommer erhitzen sich die Steine stark und bilden auch nachts noch intensive Wärmespeicher direkt vor dem Haus. Pflanzen könnten dagegen für Kühlung sorgen.

Wie wichtig dieses Grün in Vorgärten, an Fassaden und auf Dächern für die Lebensqualität in den Städten ist, will eine Online-Veranstaltung am Mittwoch, 16. Juni, von 10 bis 15 Uhr zeigen. „Grün statt grau“ lautet das Seminar der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, zu dem eine Anmeldung noch bis einschließlich 11. Juni möglich ist.

Folgen des Klimawandels abmildern
Um die Folgen des Klimawandels wie zum Beispiel Hitzestau in den Städten abzumildern, sind Fassaden-, Dach- und Vorgarten-Begrünungen ein gutes Mittel. Die Expertinnen und Experten stellen Möglichkeiten und Anreize dar, solche Maßnahmen in den Städten zu fördern und somit den Schottergärten entgegenzuwirken.

So widmet sich ein Beitrag dem Thema „Grüne Dächer für mehr Artenvielfalt“ (Daniel Westerholt, Institut für Landschaftsarchitektur, Leibniz Universität Hannover). Best-Pratice-Beispiele werden vorgestellt wie die Fassadenbegrünung der Allbau GmbH an der Gladbecker Straße in Essen (Wolfgang Telöken, Allbau GmbH, Lehrbeauftragter an der Universität Kassel) oder die Begrünung von Dächern der Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage in Oberhausen (Dr. Angela Sabac-el-Cher, GMVA-Geschäftsführerin).

Im zweiten Teil der Veranstaltung gibt es unter dem Titel „So gelingt die Umsetzung – Fördermaßnahmen und Möglichkeiten“ konkrete Hilfestellung – vom Gründachkataster über das Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ und Gewerbegebiete im Wandel bis hin zum Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, das Andreas Giga, Leiter der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ bei der Emschergenossenschaft vorstellt.

Kontakt und Anmeldung
„Grün statt grau“, 16. Juni, 10 bis 15 Uhr, Ausrichter: Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Anmeldung: online unter https://event.nua.nrw.de/prod/Anmeldung.aspx?vstg=78277 Die Anmeldung ist verbindlich, Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2021. Ein Zugangslink zur Veranstaltung wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss an die von den Interessierten angegebene E-Mail-Adresse zugesendet. Die Teilnahme kostet 15 Euro (Info: www.nua.nrw.de).

Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW ist eine direkte Bildungseinrichtung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz und eingerichtet im Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV).

Die Zukunftsinitiative
Mit der 2014 gegründeten Zukunftsinitiative (ZI) „Wasser in der Stadt von morgen“ arbeitet die Emschergenossenschaft zusammen mit den Städten an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung. Teil der Initiative ist das Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ der Ruhrkonferenz des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem sich seit Anfang 2020 alle Wasserverbände und Kommunen der Region (RVR-Raum) beteiligen. Die ZI-Serviceorganisation bei der Emschergenossenschaft setzt mit den Städten Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels um. Für den klimafesten Umbau der Städte in den Grenzen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stehen bis 2030 rund 250 Millionen Euro zur Verfügung. Bis 2040 sollen 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt werden und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Stadterneuerung, Quartiersumbau, Wasserwirtschaft und Stadtnatur sind die tragenden Säulen der ZI-Serviceorganisation.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effizient Aufgaben für das Gemeinwohl mit modernen Managementmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren knapp 5,5 Milliarden Euro investiert werden. www.eglv.de




Ausgabe von kostenlosen Luca-Schlüsselanhängern im Rathaus und in der Stadtbibliothek

Die Stadt Bergkamen gibt Luca-Schlüsselanhänger an Personen aus, die über kein eigenes Smartphone verfügen. Die Schlüsselanhänger sind an der Information im Foyer des Rathauses und in der Stadtbibliothek erhältlich.

Luca dient der schnellen und lückenlosen Kontaktrückverfolgung mit den Gesundheitsämtern. Auch das Gesundheitsamt des Kreises Unna ist angeschlossen und verfügt über eine entsprechende Schnittstelle zur verschlüsselten Datenübermittlung.

Mit Hilfe des freiwilligen Angebotes können sich Nutzerinnen und Nutzer ganz einfach mit Hilfe eines QR-Codes per Smartphone-App als Gast einchecken – sei es beim Einkaufen oder auch beim Gastronomiebesuch. Der Luca-Schlüsselanhänger ist das analoge Gegenstück zur Smartphone-App. Auf jedem Schlüsselanhänger ist ein individueller QR-Code aufgedruckt, welcher einmalig im Internet unter https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger/ registriert wird und dann einer bestimmten Person zugeordnet ist. Die einmalige Registrierung kann durch Dritte, zum Beispiel durch Kinder, Enkel oder Freunde vorgenommen werden.