Interreligiöse Adventstreffen im 5. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule

Im Rahmen des Integrationskonzeptes der Willy-Brandt-Gesamtschule finden in der Adventszeit kleine vorweihnachtliche Treffen, die sog. Adventsminuten, im 5. Jahrgang statt.

Bis zu den Weihnachtsferien können interessierte Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs sowie Lehrerinnen und Lehrer anders in den Schultag starten als sonst.

Dabei kommen die christlichen und islamischen Religionskurse des 5. Jahrgangs in der Schulmensa zu kurzen interreligiösen Begegnungen zusammen (07.12., 14.12. und 21.12.); die Religionskurse von Herrn Kavak, Frau Vennes und Frau Martins, unterstützt von Frau Schumacher und Herrn Fonk, bereiten jeweils die Adventsminuten vor, mit denen bewusst und ruhig in den Tag gestartet wird.

Im Mittelpunkt dieser Treffen steht jeweils ein Thema, das aus der Perspektive beider Religionen betrachtet wird. Das Thema des Treffens am 14.12. war „Wünsche/Liebe“. Unter anderem wurde ein Wunschbaum mit Wunschzetteln geschmückt; von einem muslimischen Schüler wurde ein Bittgebet vorgetragen, christliche Schülerinnen und Schüler lasen Fürbitten vor. Am Schluss durften die Schülerinnen und Schüler eine leere Wunschkarte mitnehmen und ihre Wünsche an Eltern, Geschwister und Mitschüler notieren.




5.000 Euro statt 5 Euro: Strafe für „Hure“ und fliegendes Teeglas vertausendfacht

von Andreas Milk
5 Euro hätte er ursprünglich noch zahlen sollen für den Ausraster gegenüber einer Nachbarin in Bergkamen-Oberaden. Jetzt ist das Tausendfache draus geworden – ein Strafbefehl in dieser Höhe ist vor dem Kamener Amtsgericht gegen Sedat F. (Name geändert) ergangen.

F. soll die Nachbarin wüst beschimpft haben: „Verpiss dich, du alte Hure“ – diese Worte fielen laut Anklage der Staatsanwaltschaft. Außerdem habe er von seinem Balkon aus ein Teeglas nach der Frau geworfen. Dabei zielte er eher mittelmäßig. Das Glas blieb in einem Baum hängen – die Frau blieb unverletzt. Ihr Sohn schritt ein. Es kam zur Strafanzeige gegen Sedat F..

Die unschöne Geschichte beschäftigt die Justiz inzwischen rund zwei Jahre. Es wurde ein – erster – Strafbefehl erlassen über 750 Euro. Sedat F. begann, die Summe häppchenweise zu bezahlen – stoppte aber bei 745 Euro, ganz knapp vor dem Ziel. Folge der 5-Euro-Zahlungslücke war ein weiterer Termin vor Gericht. Der Richter schlug eine Verfahrenseinstellung vor – eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft, noch in der Ausbildung, ließ sich nicht darauf ein. Es erging ein weiterer Strafbefehl: 100 Tagessätze zu 50 Euro, 5.000 Euro also unterm Strich.

Diesen Strafbefehl bekam Sedat F. – der wieder mal nicht zum Gerichtstermin erschienen war – per Post zugestellt. Wie es sein gutes Recht ist, legte er Einspruch ein. Darüber sollte nun diese Woche im Gerichtssaal verhandelt werden. Wer erneut nicht kam, war Sedat F. – das Ergebnis: Einspruch verworfen, F. muss die 5.000 Euro zahlen.




Gehölzpflege am Ostenhellweg in Bergkamen bis kommende Woche

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt voraussichtlich bis Ende nächster Woche Gehölzpflege auf beiden Seiten der L736 (Ostenhellweg) in Bergkamen zwischen den Kreuzungen Schlachtstraße und Hellweg durch.

Auf einer Strecke von etwa einem Kilometer werden tote und kranke Bäume entfernt und der Gehölzbestand ausgelichtet, also teilweise zurückgeschnitten. Während der Arbeiten ist auf einer Länge von etwa 20 Metern nur ein Fahrstreifen frei, der Verkehr kann den Bereich mit Vorsicht passieren.




Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) informiert über Schutz vor Starkregen

Hohe Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit – das wird es künftig deutlich häufiger geben. Umso wichtiger ist es, sich gut auf solche Starkregenereignisse vorzubereiten. Das betrifft Kommunen und Organisationen wie den Regionalverband Ruhr – aber natürlich auch private Haushalte. Insbesondere Eigentümer von Immobilien, die in der Nähe von Gewässern liegen, sind gut beraten, ihr Eigentum durch geeignete Maßnahmen vor Überschwemmungen
zu schützen. Hilfreiche Tipps erhalten sie dabei in Form eines Videos, das der Stadtbetrieb Entwässerung der Stadt Bergkamen jetzt auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Wie der Starkregen im Juli 2021 gezeigt hat, kann Hochwasser auf privaten Grundstücken große Schäden anrichten. Nicht nur an Gebäuden, sondern auch an Wegen, Grünanlagen und Fahrzeugen – um nur einige Beispiele zu nennen. Noch schlimmer fällt die Bilanz aus, wenn infolge des Regens Gewässer über die Ufer treten und das Kanalnetz überlastet ist.

„Das Video informiert über vorbeugende Maßnahmen im Haus sowie außerhalb von Gebäuden und zeigt, dass man diesem Szenario nicht schutzlos ausgeliefert ist“, sagt SEBLeiter Marc Ulrich. Unter dem Titel „Rückstausicherung und Grundstücksentwässerung“ klärt das Video darüber auf, welche – teilweise sehr einfach umzusetzenden Lösungen – wirksam vor Hochwasser schützen. So verhindert eine simple Rückstauklappe äußerst effektiv das Eindringen von
(Kanal-) Wasser ins Gebäudeinnere.

Für Fragen zu den Themen Starkregen und Hochwasserschutz steht der SEB den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergkamen natürlich auch gerne persönlich zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind online verfügbar unter: https://www.seb-bergkamen.de/service/kontakt/




Wohnungseinbruch an der Goethestraße: Täter stand plötzlich in Schlafzimmer

Am Mittwochmorgen verschaffte sich ein unbekannter Einbrecher gegen 7.30 Uhr zunächst Zutritt zum Garten eines Mehrfamilienhauses an der Goethestraße und schlug die Terrassentür einer Erdgeschosswohnung ein. Er durchsuchte die Räume und traf im Schlafzimmer auf eine im Bett liegende Bewohnerin. Als die Frau einen Schrei von sich gab, flüchtete der Täter unerkannt ohne Beute aus der Wohnung.

Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Erich-Ollenhauer-Straße ab dem 23. Dezember wieder frei

Noch vor Weihnachten gibt es für die Pendler in Bergkamen gute Nachrichten: Die  für eine Baumaßnahme des Landes und der Stadtwerke gesperrte Erich-Ollenhauer-Straße wird ab dem 23.12.2021 beidseitig für die Straßennutzung wieder freigegeben.

Der zu diesem Zeitpunkt beginnende dritte Bauabschnitt des Kreisverkehrs für den Neubau der Landesstraße L 821n sowie die Beendigung der Maßnahme der Gemeinschaftsstadtwerke führen dazu, dass die Sperrung und Umleitung, der Vergangenheit angehören. Durch die Vollsperrung konnten die Baumaßnahmen beschleunigt umgesetzt werden und dies führte zu einer vorzeitigen Freigabe der Straße.




Spende für neue Werbebanner der Overberger Grundschule

Für die Fördervereine der Schulen bleiben seit der Corona-Pandemie Spendeneinnahmen aus, da sehr viele Veranstaltungen wie z.B. Schulfeste und Adventsmärkte nicht stattfinden konnten. Umso mehr freuen sich die Schulleiterin der Overberger Schule Melanie Ludwig (2. von rechts), die Vereinsvorsitzende Stefanie Darenberg (2. von links), sowie die Schülersprecherin Ida Bolte und der stellv. Schülersprecher Felix Bolchowski über eine Spende der Sparkasse Bergkamen-Bönen für die neuen Werbebanner des Fördervereins der Schule. Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements der Sparkasse, überreicht die Banner mit dem neuen Schullogo.




„Angst um sein Leben“: Prozess nach Polizeieinsatz

von Andreas Milk
Ist der Bergkamener Boris K. (32, Name geändert) im März dieses Jahres auf dem Parkplatz am Haldenweg letztlich ohne triftigen Grund von Polizeibeamten angegangen worden – oder hatten sie völlig zu Recht eine Trunkenheitsfahrt verhindert und wurden dafür von K. attackiert? – Diese Frage hat das Amtsgericht in Kamen zu klären. K. ist wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstandes angeklagt. Beim Prozessauftakt gab es einen Eklat zwischen Verteidiger und Staatsanwalt: K.s Anwalt äußerte Zweifel an der Neutralität des Anklagevertreters. Der solle doch lieber mit seinem Vorgesetzten darüber reden, sich austauschen zu lassen.

Die Anklage geht von folgendem aus: Der betrunkene K. sei mit seinem Motorrad gestürzt. Als die Polizei ihn zu fassen versuchte, habe er einen Fluchtversuch gemacht. Dabei biss er einem Beamten heftig in den Finger; eine Kollegin erlitt Schürfwunden am Arm.

K.s Verteidiger legte dar, was aus seiner Sicht im Prozess bewiesen werden soll: Dass sein Mandant zwar die betreffende Person gewesen sei, das Motorrad aber nicht gefahren, sondern geschoben habe. Dabei sei er gestürzt – nicht der Trunkenheit, sondern örtlicher Gegebenheiten wegen. Die beiden Polizisten hätten ihn am Boden fixiert, durch ihre Knie im Rücken und im Halsbereich von Boris K. – weshalb der „Angst um sein Leben“ bekommen, ja sich sogar eingekotet – und sich eben in seiner Panik mit allen Mitteln gewehrt habe.

Was den Verteidiger nun mit Blick auf den Staatsanwalt so in Rage brachte: Der Staatsanwalt hatte geschildert, was seiner Einschätzung nach drohen könnte, falls K. bei der Notwehr-Version bleibe und kein Geständnis ablege. Und zwar: Haft – ohne Bewährung. Mit Geständnis käme dagegen eine Bewährungschance in Frage. Das ließ K.s Verteidiger mutmaßen, sein Kollege von der Gegenseite sei voreingenommen und unterstelle von vornherein, dass Polizisten stets korrekt handelten und die Wahrheit sagten.

Im Januar wird weiter verhandelt. Zu dem Fortsetzungstermin soll – auf Antrag des Verteidigers – ein Zeuge bestätigen, dass Boris K. nicht auf dem Motorrad gefahren ist. Diesen Zeugen hatte Boris K. selbst benannt. Und sein Anwalt betonte: Er würde sein Mandat nicht ausüben, wenn er den Eindruck hätte, dass K. jemanden dazu bringen wolle, für ihn zu lügen.

 




Martin-Luther-Kirchengemeinde: Es gibt viele Möglichkeiten, die Weihnachtsbotschaft zu hören

Um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, die Weihnachtsbotschaft zu hören oder einen Gottesdienst am Heiligabend zu besuchen, hat sich das Presbyterium der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde gemäß der Empfehlungen der Landekirche zu verschiedenen Formen entschieden, ihre Gottesdienste auszurichten.

Es wird Gottesdienste in den Kirchen geben, bei denen sich BesucherInnen aufgrund der begrenzten Platzzahl und um den Abstand zur gewährleisten anmelden müssen. Die Anmeldung ist möglich im Zeitraum von Samstag, den 18. bis Mittwoch, den 22. Dezember über die Veranstaltungsdatenbank der Evangelischen Kirche von Westfalen und telefonisch im Gemeindebüro (Tel.: 02306/83120). Der Link zur Anmeldung wird auf der Homepage der Kirchengemeinde zu finden sein. In den Gottesdiensten und Angeboten, die in den beiden Kirchen stattfinden, gilt die 2G-Regel und die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Bei den Outdoor-Gottesdiensten und Angeboten gilt die 3G-Regel und auch das Tragen der Masken auf unserem Gelände.

Zusätzlich versucht die Gemeinde, auch digital eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, an Gottesdiensten teilzuhaben. „Leider können wir aktuell noch nichts über die Form sagen – ob eine Aufnahme online gestellt wird auf unserem Youtube-Kanal oder ob es eine Streamingübertragung gibt“, erklärt Pfarrerin Sophie Ihne.

Oberaden

15:00 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel – outdoor – 3G – Maskenpflicht

16:30 Uhr Weihnachtsmusical – in der Kirche – 2G – Maskenpflicht

18:00 Uhr Christvesper – in der Kirche – 2G – Maskenpflicht

Rünthe

14:30 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel – outdoor, auf dem Parkplatz des HdM – 3G – Maskenpflicht

16:00 Uhr Weihnachtsmusical – in der Kirche – 2G – Maskenpflicht




Lions Club öffnet das 16. Fenster des Weihnachtskalenders 2021

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Donnerstag, 16. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Trotz Corona hat der Lions Club BergKamen auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zur Adventszeit wieder mit großem Erfolg durchführen können. Alle Kalender sind verkauft. Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen.

Hier nun die Gewinnnummern:

16. Dezember 2021 Gewinn Los-Nummer
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 1997
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 2553
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 336
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 3087
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 565
CSP Fahrzeugaufbereitungszentrum Warengutschein im Wert von 115,00 EUR 834
CSP Fahrzeugaufbereitungszentrum Warengutschein im Wert von 115,00 EUR 3592
Optik Schulte Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 3503
Optik Schulte Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2345
Optik Schulte Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2882
Optik Schulte Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2638
Optik Schulte Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1175
Restaurant Schützenheide Verzehrgutschein im Wert von 30,00 EUR 1525



Sieben Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus in Bergkamen

Bei der Verlegung der Stolperstein waren auch Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule und des Gymnasiums dabei.

Sieben Stolpersteine gegen das Vergessen hat am Mittwoch der Aktionskünstler Günter Demnig in Bergkamen in den Gehwegen vor den Wohnsitzen bzw. vor dem Geschäftshaus von Verfolgten des Nationalsozialismus verlegt. Dieses Erinnerungsprojekt, das Mitte der 1990er Jahre seinen Anfang nahm, gilt mittlerweile als das weltweit größte dezentrale Mahnmal für die Verfolgten der NS-Diktatur. In über 20 Ländern hat der Künstler mehr als 90.000 Stolpersteine verlegt.

Stolperstein für Max Herrmann an der Werner Straße. Fotos: Bernd Schäfer privat

In Bergkamen hatte sich eigens ein Arbeitskreis mit  engagierten Bürgerinnen und Bürger gebildet, Beteiligt waren auch die Willy-Brandt-Gesamtschule und das Städt. Gymnasium. Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten die Verfolgungsgeschichte mehrerer Opfer erforscht und dokumentiert. Die Jugendlichen gestalten außerdem einen Teil des Rahmenprogramms am Tag der Verlegung.

Stolpersteine wurden verlegt

  • für den früheren Kommunisten August Kühler in der Beverstraße 89. Er wurde von den Nazis verfolgt und war für eineinhalb Jahre in KZ-Haft, die er überlebte. Nach der NS-Diktatur engagierte er sich in der SPD und wurde der letzte Bürgermeister der Altgemeinde Rünthe. Er gehört zu den Gründervätern der heutigen Stadt Bergkamen
  • in der Glückaufstraße 6 ein Stolperstein für den Kommunisten Ernst Bronheim. Gleich nach dem Reichstagsbrand verhafteten ihn die Nazis und ermordeten ihn am 15. April 1933 im KZ Brauweiler.
  • an der Werner Straße 178 (Höhe JET-Tankstelle)  für den Juden Max Hermann, der in der Altgemeinde Overberge wohnte. Er wurde 1938 im KZ Sachsenhausen in Schutzhaft genommen, 1939 zur Zwangsarbeit in Köln verpflichtet und lebte ab 1944 versteckt in Werne-Stockum, wo er die Shoah überstand.
  • vor dem Haus Präsidentenstraße 53 der jüdischen Familie Hertz, die 1938 ihr Textilgeschäft an den Kaufmann Kroes aus Werne verkaufen musste und dann unfreiwillig nach Essen verzog. Von dort flüchtete die Familie in die USA und entkam so dem Holocaust. Die Stolpersteine erinnern an die Eheleuten Hermann und Amalie Hertz und an ihre Töchter Grete und Lieselotte. Die Mädchen wurden 1911 und 1922 in Bergkamen geboren.

Die sieben Stolpersteine wurden durch die großzügige Spende folgender Personen/Gruppen finanziert:

Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.
Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Bergkamen
Bürger gegen Rechts e.V.
Die Linke, Ortsverband Kamen/Bergkamen
Eheleute Nüsken, Bergkamen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen
SPD-Ortsverein Rünthe