18-jähriger Autofahrer prallt gegen Baum

Am Donnerstagnachmittag (27.01.2022) fuhr gegen 16 Uhr ein 18-jähriger Kamener mit seinem PKW auf der Werver Mark in Richtung Unna. Etwa 50 Meter vor der Hermann-Löns-Straße fuhr er nach Zeugenaussagen plötzlich ungebremst nach rechts und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer konnte selbstständig sein Fahrzeug verlassen. Nach ersten Aussagen sei ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden und er habe die Kontrolle verloren.

Der 18-Jährige wurde schwer verletzt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand zudem ein Sachschaden von insgesamt etwa 10 500 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Werver Mark halbseitig gesperrt und der Verkehr geregelt werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr abgestreut.




SMS vom Gesundheitsamt: Schneller Zugriff auf Corona-Dokumente

Wer zukünftig positiv auf das Corona Virus getestet wird, wird sich kurz danach über eine SMS wundern. Absender: der Kreis Unna. Das Gesundheitsamt geht in der Kontaktnachverfolgung und Dokumentation von Corona-Infizierten nun den digitalen Weg mittels SMS-Versand. Das bedeutet weitere Arbeitsentlastung für das Gesundheitsamt und Zeitersparnis auch für Infizierte und Kontaktpersonen.

Wer in der letzten Woche ein positives PCR-Ergebnis erhielt, bekam schon keine Quarantäne-Anordnung mehr. Das ist auch nicht nötig, denn laut Landesverordnung ist man selbst verantwortlich sich in Isolierung zu begeben. Eine telefonische Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt findet inzwischen auch nicht mehr statt, zu viele Fälle gab es in den letzten Wochen. Eine Quarantäne-Bescheinigung mit Hinweisen zu den aktuellen Regeln und ein Zugang zum Covid-19 Informations- und Mitteilungsportal gab es bislang per Post. Ab sofort ist der Übermittlungsweg ein anderer.

SMS mit Link und PIN
Die mit einem positiven Testergebnis an das Gesundheitsamt im Kreis Unna übermittelte Handynummer erhält ab sofort eine SMS. Hier findet sich der Link zum Corona-Portal und ein individueller PIN-Code zum Einwählen. Gibt man im Portal nun PIN und Geburtsdatum ein, gelangt man zu den persönlichen Corona-Dokumenten.

Das ist zum Beispiel die Quarantäne-Bescheinigung mit Hinweisen zu den zurzeit geltenden Regeln, die zuvor noch per Post verschickt wurde. Das Dokument gilt auch als Genesenen Nachweis oder für den Arbeitgeber. Im Corona-Portal müssen auch die im Haushalt lebenden Kontaktpersonen angegeben werden, diese erhalten daraufhin ebenfalls eine SMS, inklusive Zugang zum Portal. Wer sich „freigetestet“ hat, kann das auch negative Testergebnis hier hochladen.

100 Tage ist ein Dokument im Portal gespeichert. Und Änderungen sind unkompliziert. Stimmt das Datum der positiven Testung nicht? Via Anruf bei der kürzlich ausgebauten Corona-Hotline lässt sich das schnell korrigieren und das Dokument ersetzen. Auch hier erhält die betroffene Person eine SMS: der Hinweis auf eine Änderung oder ein neues Dokument im Portal. Die Hotline ist auch erster Ansprechpartner bei Problemen mit dem Log In.

Postversand nur noch ohne Nummer
Ist keine Handynummer hinterlegt, wird der Versand aller Dokumente und Hinweise weiterhin per Post abgewickelt. Das geht nur lange nicht so schnell wie ein SMS-Versand. Die übermittelte Handynummer wird im System des Gesundheitsamtes automatisch über den Provider geprüft. Gibt es sie gar nicht, wird automatisch der Postversand eingeleitet. Sollte die Nummer jemand anderes gehören, kann sich die Person ohne das zugehörige Geburtsdatum auch mit der PIN nicht in das Corona-Portal eines anderen einwählen.

Wichtig ist also, eine richtige und aktuelle Handynummer beim Test anzugeben. Auch beim Hausarzt sollte die aktuelle Nummer hinterlegt sein. So kann ein langsamer und umständlicher Post-Versand vermieden werden. Informationen zu geltenden Regeln und Antworten auf viele Fragen unter www.kreis-unna.de/corona. Die Corona Hotline: Tel.: 0 800 / 10 20 205 oder Tel.: 0 23 03 / 67 62 80, montags bis freitags: 8 bis 12 Uhr sowie 13 bis 16.30 Uhr und samstags: 10 bis 13 Uhr. PK | PKU




Blues, Boogie und Rock’n Roll beim Sparkassen Grand Jam

Nachdem der Januar ohne feine Live- Musik für die Fans des Sparkassen Grand Jam Bergkamen verkraftet werden musste, geht es am 2. Februar 2022 wieder los. In der beliebten Konzertreihe im Thorheim stehen dann, mit Roger Wade und Till Seidel, zwei der führenden Blues Musiker Deutschlands auf der Bühne. In den letzten 25 Jahren hat sich Roger C. Wade (harp/Gesang) als herausragender Mundharmonikaspieler unter den Bluestraditionalisten etabliert. Sein ebenso kraftvoller wie sensibler Stil, eindringliches Bluesfeeling, gepaart mit einem gesunden Maß an Virtuosität,begeistern den Bluesspezialisten und das Partypublikum gleichermaßen.

Mit 14 Jahren griff Till Seidel erstmals zur Gitarre. Zunächst war es vorwiegend Musik der härteren Gangart. Später galt die Musik von Howlin‘ Wolf, Muddy Waters, Little Walter für ihn wie eine Offenbarung.Präsentieren werden sie eine frische Mischung aus traditionellem Blues, Boogie und Rock
‘n Roll, Klassiker aus den 40ern und 50ern oder Rock ́N Roll aus den 60ern. Was die Konzerte von Roger and Till auszeichnet, ist ihre unglaubliche Spielfreude. Sie schaffen es blitzschnell, dieses so ganz besondere Flair der Livemusik ihrem Publikum nahe zu bringen. Niemanden hält es bei ihren Auftritten ruhig auf den Stühlen. Beide zeichnen sich durch eine erstklassige Gesangsstimme aus. Ihre Qualitäten als Instrumentalisten stehen dem in nichts nach. Roger and Till sind Garanten für einen ebenso kurzweiligen wie begeisternden Livemusik Abend.

Roger Wade ist zudem die treibende Kraft hinter der CD „Lockdown Sessions“ (Unter dem Label: CrossCut Records). Wegen der globalen Pandemie durften auch Bluesmusiker nicht auftreten. Daher kamen einige der weltbesten Bluesmusiker virtuell zusammen, um eine außergewöhnliche Doppel-CD aufzunehmen. Mit dabei waren 32 Musiker, von Abi Wallenstein bis Victor Puertas. 25 Titel wurden eingespielt. Diese CD war so erfolgreich und
außergewöhnlich, dass sie sogar im „Haus der Geschichte“ einen Platz gefunden hat.

Sparkassen Grand Jam
Roger and Till
MI, 02.02.2022 / 20.00 Uhr
Thorheim, Landwehrstraße 160, Bergkamen
Tickets: VVK: 14 € (erm.11 €) AK: 16 € (erm.13 €)
Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 300 oder k.petersdorf@bergkamen.de

Die Zahl der Besucher ist auf 80 Personen festgelegt. Am Veranstaltungsort gilt die 2G+ Regel. Das Tragen einer Maske am Sitzplatz wird empfohlen.




Dieter Mittmann ist neuer SPD-Fraktionsvorsitzender

Der bisherige Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen, Knut Bommer, hat aus persönlichen Gründen alle politischen Ämter im Rat der Stadt Bergkamen niedergelegt. Als Nachfolger Bommers, der damit auch den Vorsitz des Ausschusses für Bauen und Verkehr aufgibt, hat die SPD-Fraktion seinen Stellvertreter Dieter Mittmann gewählt. Mittmanns Wahl zum neuen Fraktionsvorsitzenden erfolgte in der Fraktionssitzung am Mittwoch, 26. Januar 2022, und fiel einstimmig aus.

Dieter Mittmann ist neuer Fraktionsvorsitzender der SPD. Foto: SPD

Im Namen der gesamten SPD-Stadtratsfraktion dankt Dieter Mittmann seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit: „Knut Bommer hat die Leitung der Fraktion in einer äußerst schwierigen Situation übernommen. Damit hat er ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein gezeigt, wofür ihm die
Fraktion zu großem Dank verpflichtet ist. Die Entscheidung von Knut Bommer, die er nach reiflicher Überlegung getroffen hat, ist äußerst bedauerlich. Zugleich empfinden wir großes Verständnis für die Motive, die ihn zu diesem Schritt bewogen haben.“

„Dieter Mittmann, der in der aktuellen Wahlperiode bereits zwei Mal die kommissarische Leitung der SPD-Fraktion übernommen hat, ist motiviert, die unter seinen Vorgängern gepflegte kommunikative und offene Arbeitsweise fortzuführen und das vorhandene Fachwissen innerhalb der SPD-Fraktion gewinnbringend für alle Bergkamener Bürgerinnen und Bürger einzubringen“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion.




„mittwochsMix“ mit Andrea Bongers wird auf September verschoben

Für den 9. Februar 2022 war in der Reihe „mittwochsMix“ ein Abend mit Andrea Bongers geplant. Diese Veranstaltung wird verschoben. Doch der neue Termin steht schon fest: Am Mittwoch, 21. September 2022, wird die Veranstaltung mit Andrea Bongers nachgeholt.




Gymnasium vergibt weitere Termine für die Anmeldewoche

Das Städtische Gymnasium Bergkamen nimmt weiter Terminanfragen für die Anmeldewoche zum Schuljahr 2022/2023 entgegen, die von Montag, 14. bis Freitag, 18. Februar 2022 angesetzt ist. „Mit allen Interessentinnen und Interessenten, die sich bereits im Vorfeld haben vormerken lassen, haben wir bereits Termine abgestimmt, für weitere Anfragen sind wir aber natürlich weiterhin erreichbar, auch Terminvereinbarungen sind selbstverständlich
noch möglich“, berichtet Erprobungsstufenkoordinator Sascha Rau, der unter s.rau@portal-gymnasium-bergkamen.de oder über das Sekretariat (Tel.: 02307/964440) erreichbar ist.

Alle weiteren Informationen rund um die Anmeldung finden sich auch auf der Homepage der Schule www.gymnasium-bergkamen.de unter „Alles zur Anmeldung Ihres Kindes“.




Gruppentreffen der „Pflegenden Angehörigen“ in Heil

Jeden letzten Montag im Monat trifft sich die Gruppe der „Pflegenden Angehörigen“ zu einem Gesprächsnachmittag in der Kapelle in Heil. Das nächste Treffen findet am 31. Januar von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr unter der fachlichen Leitung von Margarete Krabbe statt. Eingeladen sind an diesen Nachmittag Angehörige, die sich in einer Betreuungs- oder Pflegesituation befinden und hierüber gerne in einer Gruppe mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen möchten. Sich über die eigene Situation auszutauschen kann dabei sehr entlastend und unterstützend sein. Neue Angehörige sind jederzeit herzlich willkommen.

Nähere Informationen bekommen Interessierte bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus in Unna. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. (02303) 272829, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de.

Die 3G-Zertifikate sowie der Impfausweis werden am Eingang überprüft.




50.115 Einwohner: Oberaden ist der Gewinner

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Bergkamen ist stabil und hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Zu diesem Ergebnis kommen das Bürgerbüro und die Zentralen Dienste, d.h. die Bereiche der Stadtverwaltung, die für Statistik und Meldeangelegenheiten zuständig sind. Demnach hatten am Stichtag 31.12.2021 in Bergkamen 50.115 Menschen ihren Hauptwohnsitz. Das sind 341 oder 0,68 Prozent weniger als im Vorjahr (50.456).

Eindeutiger Gewinner der Bevölkerungsentwicklung ist Oberaden. Der westlichste der insgesamt sechs Ortsteile hat im Laufe der vergangenen zwölf Monate als einziger zugelegt – von 12.185 auf 12.213 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit repräsentiert Oberaden ziemlich genau ein Viertel der Bergkamener Bevölkerung. Am meisten Menschen leben unverändert in Mitte (17.354), am wenigsten in Heil (525).

Bei der Wanderungsbewegung fällt die Bilanz für 2021 leicht negativ aus: Die Zahl von 2.582 Zuzügen ist geringfügig kleiner als jene der 2.719 Wegzüge. Daraus ergibt sich ein Minus von 137 Personen. Etwas größer ist der negative Saldo, der aus den Geburten und Sterbefällen resultiert: 619 Verstorbenen stehen 415 Neugeborene gegenüber. Keinen Einfluss auf die Einwohnerzahl haben dagegen die insgesamt 1.960 Personen, die innerhalb der Stadt Bergkamen umgezogen sind.




Viele Neuinfektionen, viele Fragen: Corona-Hotline wird ausgebaut

Heute sind der Gesundheitsbehörde 778 neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall gemeldet worden. Verstorben ist heute ein 62-jähriger Mann aus Werne, dessen Impfstatus nicht bekannt ist. In Bergkamen gibt es 156 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Wegen der anhaltend hohen Zahl von täglichen Neuinfektionen, baut der Kreis jetzt seine Corona-Hotline aus:

Wer kürzlich versucht hat, die Corona-Hotline des Kreises zu erreichen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg gehabt haben. Das liegt daran, dass derzeit sehr viele Anrufe eingehen. Nur ein kleiner Teil davon kann beantwortet werden. Deshalb werden die Erreichbarkeiten auf den Nachmittag und den Samstagvormittag ausgeweitet.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Riefen am Montag, 18. Oktober noch 75 Personen an, waren es am Montag, 17. Januar 3.663. Im Oktober sind alle Gespräche beantwortet worden (100 Prozent), im Januar haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immerhin 409 Anrufe beantwortet (11,2 Prozent). Im Schnitt dauert ein Gespräch ungefähr 14 Minuten. Das zeigt: Der Informationsbedarf ist groß. Und: viele Corona-Fälle, viele Fragen.

Hotline wird ausgebaut
Bisher saßen drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Hotline. Sie war montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. Jetzt wird deutlich aufgestockt und die Zeiten der Erreichbarkeit auf den Nachmittag und Samstagvormittag ausgedehnt. Die neuen Erreichbarkeiten der Corona-Hotline des Kreises Unna sind:

Tel.: 0 800 / 10 20 205 oder Tel.: 0 23 03 / 67 62 80
Montags bis freitags: 8 bis 12 Uhr sowie 13 bis 16.30 Uhr
Samstags: 10 bis 13 Uhr
 
Tipp: Vor dem Anruf lesen
Viele Fragen der Anrufer – so die Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen an der Hotline – werden nach kurzer Recherche im Internet bereits beantwortet. Die häufigsten Fragen sind unter www.kreis-unna.de/corona unter „Häufig gestellte Fragen“ aufgelistet. Darunter auch: Was mache ich bei einem positiven Selbsttest? Was tun bei positivem Schnelltest? Was bei positivem PCR-Test?

Erklärt wird im Internet zum Beispiel: Das Gesundheitsamt erfährt vom positiven PCR-Test direkt vom Labor und meldet sich per Brief dann automatisch. In diesem Brief ist das weitere Vorgehen erklärt. Ein aktiver Anruf beim Gesundheitsamt, um über ein positives Ergebnis zu informieren, ist so gar nicht nötig.

Viele weitere Fragen – auch zur Quarantäne bzw. Isolation und wie sich Infizierte und Kontaktpersonen richtig verhalten – werden unter www.land.nrw/corona/faq beantwortet. PK | PKU




Berufskolleg gibt Tipps für den passenden Berufsabschluss

Die Schullaufbahn in der Sekundarstufe I ist beendet: Wie geht es nun weiter? Mit Fragen wie diesen können sich Schülerinnen, Schüler und Eltern am Samstag, 29. Januar, an die Beratungsteams des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs in Werne wenden. Von 8.30 bis 13 Uhr geht es bei dem Informations- und Beratungstag um Abitur, Fachabitur, Fachoberschulreife, den Hauptschulabschluss sowie die Möglichkeit zur Anmeldung über das Portal „Schüler Online“.

Nach der Corona bedingten Absage des Tags der offenen Tür bietet das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg interessierten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich trotzdem umfassend über das Berufskolleg in Werne zu informieren. In einer Beratungswoche ab dem 24. Januar gab es schon die Chance zu digitalen Beratungsgespräche. Am Samstag stehen die Ansprechpartner nun in Präsenz zur Verfügung und informieren über verschiedene Bildungsgänge:

    •  Abitur mit dem Leistungskurs Betriebswirtschaft sowie Sprachen, Informatik und Technik und Berufsabschluss als Assistentin/Assistent für Betriebsinformatik (Doppelqualifikation)
    • Fachhochschulreife mit Berufsabschlüssen in folgenden Berufsfeldern: Informations- und Kommunikationstechnik, Gestaltung mit Mediendesign und Labor- und Verfahrenstechnik
    • Fachhochschulreife in zwei Jahren mit Einblick in die Betriebswirklichkeit an der Fachoberschule für Technik
    • Fachoberschulreife (inklusive möglicher Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe) in der Berufsfachschule in folgenden Fachrichtungen: Elektrotechnik, Farbtechnik, Holztechnik, Kraftfahrzeugtechnik (duale Form- Jahrespraktikumsstelle im Berufsfeld notwendig) und Metalltechnik
    • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 in der Ausbildungsvorbereitung in den Bereichen Farb- oder Holztechnik) oder nach Klasse 10 in der Berufsfachschule mit erster beruflicher Grundbildung in verschiedenen Berufsfeldern
    • Fachschule für Technik (in den Bereichen Umweltschutztechnik und Mechatronik)

Praxisnahe Alternative und Qualifizierung
Damit bietet das Berufskolleg Werne sowie alle Berufskollegs im Kreis Unna eine Alternative zu den allgemeinbildenden Schulformen, deren Fächerkombinationen weniger praxisnah angelegt sind. Zugleich ermöglicht es berufliche Basisqualifizierungen oder Berufsabschlüsse in Kombination mit schulischen Abschlüssen. Weitere Informationsmöglichkeiten gibt es über das Sekretariat ders Kollegs unter Tel. 0 23 89 / 98 96 20 oder über www.berufskolleg-werne.de. Der Beratungstag am Samstag, 29. Januar findet vor Ort am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, Am Becklohhof 18 in Werne statt. PK | PKU




Leserbrief: Waldrodungen für die Waldsiedlung

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

„Waldrodungen für Waldsiedlung. Was sich nach einer widersprüchlichen Überschrift anhört, ist leider Realität. Unlängst wurde darüber berichtet, dass auf dem ehemaligen Zechengelände Grimberg ¾ Rodungsarbeiten beginnen. Zu lesen war von Strauchbestand und Bäumen. Das ein so großer alter Baumbestand betroffen ist, war für viele Bergkamener sicherlich nicht offensichtlich. Passt das zum Thema Klimaschutz? Wäre nicht zumindest der alte Baumbestand zu retten gewesen? Bergkamen hat im Kreis Unna und selbst im NRW Vergleich eine überdurchschnittliche Neuversiegelung an Flächen. Sehr zweifelhaft ist zudem die extensive Wachstumspolitik der Verwaltung in Bergkamen, die größtenteils auch politisch getragen wird. Ein Neubaugebiet nach dem Nächsten wird eröffnet. Gerne dürfte es auch eine Ausweitung der Gewerbefläche geben. Steuermehreinnahmen (Grundsteuer, Gewerbesteuer …) sind die Folge.

Foto: Privat

Das klingt erstmal gut für die Stadt aber ist es das wirklich? Schon jetzt pendeln 18.000 Bergkamener aus dem Stadtgebiet zur Arbeit. Zudem erzeugt jede neue Bauaktivität weitere CO2 Emissionen. Jede neue Heizungsanlage, auch wenn mit einer modernen Wärmepumpe ausgestattet, erzeugt neue Emissionen.

Bürgermeister Bernd Schäfer geht davon aus, dass Bergkamen weiterhin auf einem guten Weg ist, etwas zum Klimaschutz beizutragen ggf. sogar
klimaneutral zu werden. Ich glaube jedem leuchtet ein, dass wir mit dieser Wachstumspolitik gerade das Gegenteil erreichen. Wir steigern unsere Emissionen in Bergkamen, statt diese zu reduzieren. Wie wäre es z.B. mit einer (fast) autofreien Wasserstadt mit einem Carsharing Konzept, wie wäre es mit einer autofrei konzipierten IGA 2027 (Gartenausstellung) statt wieder große Parkplätze zu bauen und einen Radwegeneubau zu loben, an einer Stelle, an der es schon einen Radweg gibt. Von einer Verkehrswende kann in Bergkamen nun wirklich nicht die Rede sein. Es darf die Frage gestellt werden:“ Muss Bergkamen wie ein Unternehmen geführt werden?“ Es sollte die Frage gestellt werden:“ Wie sollen die Emissionen der Bauaktivitäten (Wasserstadt, Waldsiedlung, Erdbeerfeld, Schulze-Bergcamen, Heideschule, Berg-Karree, …) kompensiert werden?“ Es müssen die Fragen gestellt werden:“ Wie will die Verwaltung bis 2030 die CO2 Emissionen in Bergkamen um 70% senken? Mit welchen konkreten Maßnahmen sollen wieviel Tonnen CO2 eingespart werden?“

Andreas Worch