Sommerakademie auf der Ökologiestation – Kunst vor Ort 2022

Die Volkshochschulen im Kreis Unna und der Stadt Hamm, das Kulturreferat Bergkamen und das Umweltzentrum Westfalen bieten eine Woche Kunst in der Ökologiestation. Hier können sich Teilnehmende in Aquarellmalerei, Druckgrafik, Holzbildhauerei, Freie Malerei, Steinbildhauerei und Zeichnung ausprobieren und ihre eigenen Werke erschaffen. Von Sonntag den 31. Juli bis Freitag den 5. August 2022 jeweils von 10.00 bis 17.30 Uhr. Plätze sind noch bei Holzbildhauerei und Zeichnen frei! Gerne Anmelden unter: http://www.sommerakademie-kunstvorort.de/




Blumiger Gruß zum Internationalen Frauentag

Mit blumigen Grüßen an die weibliche Belegschaft der Stadtverwaltung Bergkamen erinnern die Gleichstellungsbeauftragte, der Personalrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Schwerbehindertenvertretung an den heute stattfindenden 38. Internationalen Frauentag. „In Sachen Gleichberechtigung ist zwar schon vieles erreicht, aber trotzdem wird über solche Fortschritte kritisch diskutiert oder werden sie im schlimmsten Fall sogar infrage gestellt“, weist Martina Bierkämper, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, auf den unverändert großen Handlungsbedarf hin.

Die Blumen für die weiblichen Beschäftigten würdigen daher nicht nur die bisherigen Anstrengungen und die damit verbundenen Errungenschaften. Sie sind zugleich ein Symbol dafür, dass weiterhin viel zu tun bleibt, um die Benachteiligung von Frauen in manchen gesellschaftlichen Bereichen zu beenden. Die genannten Personen und Gruppen – vom Personalrat bis hin zur Schwerbehindertenvertretung – haben daher allen Grund, an der bewährten Tradition des Blumengrußes zum Internationalen Frauentag festzuhalten.

Die diesjährige Matinee-Veranstaltung zum 38. Internationalen Frauentag ist aufgrund der Corona-Pandemie für den 28. August 2022 geplant. Nähere Informationen zum Termin erfolgen zeitnah zur Veranstaltung.




Spendenaufruf der polnischen Partnerstadt Wieliczka: Freiwillige und Hilfsgüter dringend gesucht

Der Krieg in der Ukraine führt zu großen und täglich neuen Herausforderungen – ganz besonders in Polen. Das Land grenzt unmittelbar an die Ukraine und nimmt daher aktuell die weitaus meisten Geflüchteten auf. Das merkt auch die Bergkamener Partnerstadt Wieliczka. Rund 1.500 Ukrainerinnen und Ukrainer sind dort in den vergangenen Tagen auf der Flucht vor dem Krieg gestrandet. Um sie mit dem Nötigsten versorgen zu können, bittet der stellvertretende Bürgermeister Piotr Krupa die Bergkamener Bevölkerung um Unterstützung.

Dringend erforderlich sind vor allem Babynahrung, Hygieneartikel und Produkte zum Versorgen von Wunden (siehe nachfolgende Übersicht). In den vergangenen Tagen hat sich Bergkamen in beeindruckender Weise mit den Menschen in der Ukraine solidarisch gezeigt. „Diese enorme Hilfsbereitschaft gilt es aufrechtzuerhalten, um jetzt neben den Geflüchteten auch unsere Freundinnen und Freunden in Wieliczka helfen zu können“, setzt Bürgermeister Bernd Schäfer auf die große Solidarität der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger.

Die Stadt Bergkamen trägt ihren Teil dazu bei und stellt einen Lkw zur Verfügung, der bereits am kommenden Freitagmorgen in Richtung Wieliczka starten wird – mit möglichst vielen der dringend benötigten Hilfsgüter an Bord. Diese können bis Donnerstag jeweils von 9-18 Uhr in der zentralen Sammelstelle im ehemaligen Gate to Asia in der Marina Rünthe abgegeben werden. Um den Transport zu erleichtern, bittet die Stadt Bergkamen darum, die Spenden möglichst in Kartons zu verpacken.

Die zentrale Sammelstelle sucht darüber hinaus noch Freiwillige, die am Donnerstag beim Verladen der Hilfsgüter auf den Lkw mit anpacken. Jede helfende Hand ist willkommen! Kontakt: Karsten Quabeck: Telefon 02307/965-234.

Liste der Artikel, die von den Geflüchteten am dringendsten benötigt werden:

  • Lebensmittel für Kinder und Erwachsene
  • Essen für Kinder über 1 Jahr (Babybrei, Babygläser, Fruchtbrei, modifizierte Milch/Pulvermilch)
  • Waschpulver, Waschmittel in Flüssig / Spülmittel
  • Badeseife / Duschgel, flüssige Seife
  • Haarwaschshampoos
  • Zahnpasta
  • Toiletten-/Badreiniger, Feuchttücher, Toilettenpapier
  • Flüssigkeiten zur Raumreinigung
  • Flüssigkeiten zum Waschen von Böden
  • Reinigungstücher / Handtücher
  • Hygieneprodukte für Frauen
  • Verbände (Verbände, Pflaster, Müllbeutel, Flüssigkeiten zur Wunddesinfektion)
    – alles zum Verbinden von Verletzungen, Wunden und Frakturen



Solidarität mit der Ukraine: Mahnwache vor dem Kreishaus

Mahnwache vor dem Kreishaus für den Frieden in der Ukraine. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Rund 1.500 Menschen folgten dem Aufruf von Landrat Mario Löhr und seinen Stellvertretern, sich am Montag, 7. März zu einer Mahnwache vor dem Kreishaus zu versammeln. Der Landrat rief seine Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung dazu auf, die Arbeit ruhen zu lassen. Denn: „Es kann angesichts dieser Aggression keinen Alltag, kein ‚Weiter so!‘ geben. Dieser Krieg verändert Europa, er verändert die Welt – sich hier friedlich zusammenzufinden ist richtig – es ist wichtig“, so der Landrat.

In seiner Rede zeigte sich der Landrat auch beeindruckt von seinem Treffen mit Geflüchteten aus der Ukraine in der Erstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen: Er erwähnte die unfassbaren Schicksale einer geflohenen Mutter mit ihrer krebskranken Tochter und eines afghanischen IT-Fachmanns mit drei Kindern, der nach seiner Flucht aus Afghanistan erneut vor einem Krieg fliehen musste.
 
Hilfe vor Ort
Vor Ort war auch Landrat a.D. Michael Makiolla. Er ist der 1. Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Unna. Er rief dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und den Menschen, die vor dem Krieg fliehen mussten, Unterstützung anzubieten: „Die Hilfsorganisationen bitten darum, in erster Linie Geld zu spenden – so können die Helfer gezielt Dinge kaufen, die vor Ort benötigt werden. Auch Blutspenden hilft und ist zudem eine gute Möglichkeit, sich ganz persönlich solidarisch zu zeigen.“

Eine Übersicht über die Hilfsangebote im Kreis und Spendenmöglichkeiten ist unter www.kreis-unna.de/ukraine zu finden. Dort sind ebenfalls Informationen für ukrainische Geflüchtete zu finden – auch auf Ukrainisch zum Ausrucken und Weiterreichen. PK | PKU




Bergkamen feiert den Frauentag erst im Sommer

Das Bergkamener Frauentagsteam mit Bürgermeister Bernd Schäfer.

Treffen des Bergkamener Frauentagsteams zum 8. März: Im Beisein der Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper und Bürgermeister Bernd Schäfer erinnerte das Bergkamener Frauentagsteam an den Tag, an dem Frauen seit mehr als 100 Jahren weltweit Gleichberechtigung fordern und Ungleichheit und Gewalt anprangern.

Doch gefeiert wird später. Die Vorfreude ist bekanntlich eine der größten Freuden und so gönnen sich die BergkamenerInnnen mit Blick auf den Frauentag ein wenig mehr davon: Sie wollen nicht noch einmal riskieren, dass der Internationale Frauentag dem Diktat der Corona-Pandemie unterliegt. Und verschieben die beliebte und traditionelle Matinée in den August.

„Lieber noch ein wenig warten, und dann wollen wir am 28. August den Bergkamener Frauentag in bewährter Manier feiern“, sagt Martina Bierkämper. Das heißt: An diesem Sonntag steht für die Besucherinnen des Treffpunkts ab 11 Uhr ein besonderer Mix aus Kultur, Gesprächen und viel Zeit zum „einfach nur Frausein“ auf der Tagesordnung. Den Frauentag im August garniert das Comedytheater „Lennhardt + Lennhardt“ aus Witten mit einer Mischung aus komischen Szenen, Stand up vor und mit dem Publikum und Musik.

Zum Frauentag am 8. März gibt es eine Wiederauflage der Postkarten aus dem Vorjahr. Während auf der Vorderseite Astrid Lindgren auch in diesem Jahr dazu auffordert „frech, wild und wunderbar zu sein“ gibt es auf der Rückseite zusätzlich unter dem Stichwort „Save the date“ weitere Angaben zum Bergkamener Frauentag im August – inklusive QR-Code.




7. März 2022: Netzwerk Frau und Beruf im Kreis Unna erinnert an den Equal Pay Day 2022

66 Tage arbeiten Frauen aufs Jahr umgerechnet ohne Lohn, während Männer seit dem ersten Tag ihr Geld bekommen. Somit ist der 7. März der Equal Pay Day, der Tag, an dem beide Geschlechter erstmals gleiches Geld für gleiche Arbeit verdienen.

Und ein Tag, an den auch die Mitglieder des Netzwerks Frau und Beruf, das sich aus den Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden im Kreis sowie des Kreises Unna selbst und den jeweiligen Fachfrauen für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von Agentur für Arbeit, Jobcenter, Kammern, Verbänden und Organisationen zusammensetzt, erinnern.

Der Equal Pay Day ist längst mehr als nur ein Erinnerungstag an dieses Gendergap, diese Geschlechterlücke. Denn diese Lücke schließt sich immer mehr. Der Equal Pay Day wird daher längst genutzt, um gezielt darauf hinzuweisen, dass Frauen generell im Job benachteiligt sind, wenn sie Kinder haben.

„Einen Vater mit drei Kindern fragt man nie, wie er das neben dem Job schaffen möchte. Eine Mutter mit drei Kindern aber schon“, nennt Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit, ein Beispiel. „Die Mutter muss immer pro aktiv sagen, dass sich ihr Mann um die Kinder kümmert. Bei Männern wird vorausgesetzt, dass es schon die Frau tun wird“, ergänzt Tina Riedel, die die gleiche Aufgabe beim Jobcenter hat.

Beide Frauen können Positives berichten: „Es geht bergauf.“ Waren im Kreis Unna vor zehn Jahren 42,9 Prozent der Frauen zwischen 15 und 65 Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt, waren es im vergangenen Jahr laut aktuellster Statistik bereits 54,8 Prozent. Somit schließt sich nach und nach auch die Lücke bei den zukünftigen Rentnerinnen, denn deren Versorgung im Rentenalter liegt noch immer deutlich unter der der Männer.

Denn viele Frauen arbeiten bestenfalls in Teilzeitberufen, meist aber in nicht-sozialversicherungspflichtigen Berufen, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. „Das wirkt sich dann gravierend auf die Altersversorgung aus“, erklärt Tina Riedel vom Jobcenter Kreis Unna. „Durch die eingeschränkte Arbeitszeit zahlt man weniger oder auch nichts in die Rentenversicherung ein“, ergänzt Martina Leyer von der Agentur für Arbeit.

Dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ansteigt, freut die Mitglieder des Netzwerks Frau und Beruf, das sich aus den Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden im Kreis sowie des Kreises Unna selbst und den jeweiligen Fachfrauen für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von Agentur für Arbeit, Jobcenter, Kammern, Verbänden und Organisationen zusammensetzt.

Seit Jahren startet das Netzwerk jährlich zum Equal Pay Day öffentlichkeitswirksame Aktionen, sei es das Verschicken von Postkarten nach Berlin oder die Beklebung eines Linienbusses, um auf Missstände im System hinzuweisen. Sogar nach Berlin reisten Mitglieder des Netzwerks, um mit einem Mitarbeiter der damals zuständigen Ministerin Franziska Giffey über die Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt zu sprechen.

Inzwischen hat sich viel getan. „Noch nie war die Lage für Frauen, die arbeiten wollen, so gut wie jetzt“, sagen Martina Leyer und Tina Riedel als Fachfrauen für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Beim herrschenden Fachkräftemangel ist jede Hand gern gesehen, und Chancen bieten zudem Ausbildungsplatzüberlassungen, Umschulungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote. „Wer kann und will, möge bitte Kontakt aufnehmen“, appelliert Leyer, denn die Agentur für Arbeit bietet längst auch eine Berufsberatung für Erwachsene an. Sei es für Menschen, die sich umorientieren wollen, oder solche, die mehr im Berufsleben erreichen möchten. „Weiterbildung ist auch für Beschäftigte möglich, auch für die ohne Berufsabschluss“, werben die Fachfrauen, dass man dazu nicht einmal mehr kündigen muss.

Die nächsten digitalen Beratungstermine sind:

Ausbildung in Teilzeit, 14. März, von 10 bis 11 Uhr

Zurück in den Beruf – Informationen zum beruflichen (Wieder-)Einstieg, 17. März, 26. April, 16. Mai und 14. Juni, jeweils von 15 bis 16 Uhr.

Den Weiterbildungs-Dschungel durchblicken – Informationen zur Suche einer passenden Weiterbildung und Möglichkeiten einer Förderung (insbesondere auch für Beschäftigte und Arbeitgeber, die an Informationen zur Suche und Förderung eine Weiterbildung / Umschulung während einer Beschäftigung interessiert sind), jeden 3. Mittwoch im Monat jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr.

Da es digitale Veranstaltungen sind, ist eine Anmeldung bei Martina Leyer unter Tel. 02381 910 2167 oder Martina.Leyer@arbeitsagentur.de erforderlich.

 




Schülerinnen und Schüler der Q2 des Gymnasiums beteiligen sich an Spendenaktion für die Ukraine

Johanna Kopp, Martin Kapasazov, Elias Kachouh und Malte Schulze-Frieling beim Kauf der Hilfsgüter für die Menschen, die an der polnisch-ukrainischen Grenze Zuflucht vor dem Krieg suchen.

Innerhalb kürzester Zeit stellten einige Schülerinnen und Schüler der Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen eine große Spendenaktion für die Menschen in der Ukraine auf die Beine und sammelten so insgesamt fast 2000 Euro. Johanna Kopp, Martin Kapasazov und Malte Schulze-Frieling kauften dafür Isomatten, Schlafsäcke, Konserven, Medikamente und mehr, um dabei zu helfen, dass die Menschen an der polnisch-ukrainischen Grenze zumindest mit dem Nötigsten versorgt werden können. „Wir haben die Aktion in unseren Online-Profilen wie Instagram und Snapchat gepostet und über Whatsapp publik gemacht“, erzählen Johanna Kopp, Martin Kapasazov und Malte Schulze-Frieling. Unterstützt wurden die Drei durch den Studenten Elias Kachouh, der über sein privates Netzwerk viele Kontakte zu jungen Leuten an verschiedenen Universitäten in Deutschland herstellen konnte. Durch sein Engagement kam ein Großteil der Spenden zusammen.

Gesammelt wurden die Spenden in der Tanzschule „Indance“ in Dortmund, den Kontakt zur Schule stellte die ehemalige Schülerin, die Abiturientin Kristina Jungkind, über die Lehrkräfte Viktoria Paul und Jan Groesdonk her. Die Hilfsgüter sind mittlerweile bereits an der polnischen-ukrainischen Grenze angekommen.




Blau-gelber Friedensstab: Lichtkunst auf der Halde „Großes Holz“ leuchtet in den ukrainischen Landesfarben

Die Botschaft ist nicht zu übersehen: Seit Samstagabend erstrahlt der höchste Punkt Bergkamens, die Lichtkunst auf der Halde „Großes Holz“, in den Landesfarben der Ukraine. „Damit möchte die Stadt Bergkamen das ausdrücken, was viele Bürgerinnen und Bürger aktuell tief bewegt – großes Mitgefühl und starke Verbundenheit mit den Menschen des schwer vom Krieg gezeichneten Landes“, erklärt Bürgermeister Bernd Schäfer, der den Anstoß zu der Lichtaktion gegeben hat.

Die Bergkamener Solidarität mit der Ukraine strahlt weit ins Umland – aufgrund der aktuellen Witterung sogar noch weiter als sonst – sodass die pulsierenden Farben Blau und Gelb bereits aus großer Entfernung zu erkennen sind. Unter den vielen kreativen Aktionen, die derzeit auf das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung aufmerksam machen, ist die Bergkamener daher eine besonders kraftvolle.

Vor dem Hintergrund der Rückkehr von Krieg, Tod und Vertreibung auf europäischen Boden wäre es der Stadt Bergkamen lieb, unter den vielen Spitznamen der Lichtkunst einen für immer zu streichen: „Lichtschwert des Ruhrgebiets“. Viel passender erscheint die Bezeichnung „Friedensstab“. Denn auch das will die blau-gelbe Beleuchtung den Menschen in nah und fern sagen: „Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege niemals Probleme lösen. Am Ende gibt es nur Verlierer.“

Wie groß die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist, zeigt ein Detail im Zusammenhang mit den Fotos von der blau-gelben Lichtkunst: Der Fotograf, der dafür im Auftrag der Stadt Bergkamen tätig geworden ist, hat sein Honorar zugunsten der Menschen in der Ukraine gespendet. Hier eine Auswahl an Organisationen, die Spenden annehmen und die vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) als seriös eingestuft werden:

  • Ärzte ohne Grenzen e.V. – Médecins Sans Frontières (MSF), Deutsche Sektion, www.aerzte-ohne-grenzen.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE72 3702 0500 0009 7097 00
  • Aktion Deutschland Hilft e.V., www.aktion-deutschland-hilft.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V, www.drk.de, Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • UNO-Flüchtlingshilfe e.V., www.uno-fluechtlingshilfe.de, Sparkasse KölnBonn, IBAN DE78 3705 0198 0020 0088 50 Stichwort: Ukraine-Nothilfe Deutsches Rotes Kreuz, IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Diakonie Katastrophenhilfe, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, Spendenstichwort: Ukraine-Krise
  • SOS-Kinderdörfer weltweit, IBAN DE22 4306 0967 2222 2000 00, Stichwort: Humanitäre Hilfe Ukraine
  • UNICEF, IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00, Stichwort: Ukraine
  • Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, IBAN DE95 3706 0193 0000 0010 31, Stichwort: Kinder in der Ukraine – P 41 A 1
  • Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) & Aktion Deutschland Hilft (ADH), IBAN DE53 2004 0060 0200 4006 00, Stichwort: Nothilfe Ukraine



Kleingartenverein „Im Krähenwinkel“ ehrte treue Mitglieder

V.l.n.r.: Vorsitzender Michael Ludwig, Felix Klose, Thomas Zaliwski, Ehel. Hans Jürgen u.- Sabine Elandt, Elke Wenisch, Jürgen Frank, Stellv. Vorsitzender Manfred Mohaupt, Schriftführer Ben Sygdziak, Ilona Garbacziok und Kassiererin Regina Hartl. Foto: Ralf Lenski

Nach zwei Corona-Jahren fand am vergangenen Samstag erstmals wieder eine Mitgliederversammlung in Präsenz statt. Dabei wurden auch Vereinsmitglieder für Ihre langjährige Treue geehrt. Stolze 40 Jahre Mitgliedschaft können Hans Jürgen und Sabine Elandt aufweisen. Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft zurück blicken kann Jürgen Frank. 20 Jahre sind es bei Darius und Beate Rosmus, Jakob und Tamara Mierau, Wolfgang Sehl sowie Elke Wenisch. Und für ihre 10-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Waldemar und Swetlana Schmidt, Felix Klose und Thomas Zaliwski.

Nach den Geschäftsberichten und einstimmiger Entlastung des Vorstandes standen noch Neuwahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung. Dabei wurde Manfred Mohaupt als stellvertretender Vorsitzender für weitere vier Jahre wiedergewählt. Neuer Schriftführer ist nun Ben Sygdziak. Olga Schander und Siegbert Melnik sind die neuen Kassenprüfer.

Nachdem das Osterfeuer in den vergangenen Jahren nicht stattfinden durfte, laufen jetzt die Planungen für das Osterfeuer am Samstag, 16. April 2022. Das Lichterfest soll am 15. Oktober 2022 stattfinden. Zusätzlich wird in den Sommerferien immer montags in der Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr das Vereinsheim für Gäste und Mitglieder zum Grillen geöffnet.

 




Gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen für Seniorinnen und Senioren geht in die nächste Runde

Das lange Warten hat bald ein Ende. Am Samstag, 19. März, endet die coronabedingte Zwangspause der Veranstaltungsserie „Kaffeeklatsch“, zu der die Stadt Bergkamen alle Seniorinnen und Senioren einlädt. Ab 14.30 Uhr steht dann im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 5, wieder der gemütliche Austausch bei Kaffee und Kuchen auf dem Programm. Wie gewohnt sind für das Treffen drei bis vier Stunden eingeplant, um möglichst vielen interessierten Personen die Teilnahme zu ermöglichen.

Ältere Menschen sind von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in besonderer Weise betroffen. „Unter den reduzierten oder sogar komplett fehlenden Kontakten leiden sie stärker als andere, denn Vereinsamung ist für Ältere kaum zu kompensieren“, bestätigt Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen, der für die Organisation des Kaffeeklatschs verantwortlich ist. Umso wichtiger sei es, jetzt möglichst schnell wieder einen Austausch mit Gleichgesinnten zu ermöglichen.

„Wichtig ist mir, dass sich alle angesprochen fühlen“, betont Lackmann. „Schließlich ist der Kaffeeklatsch eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und vielleicht sogar neue Freunde zu finden.“ Erfreulicherweise gibt es bereits positive Rückmeldungen von einigen Interessierten, die den Kaffeeklatsch von vergangenen Veranstaltungen her kennen. Das lässt auf große Vorfreude und ein rege Teilnahme schließen – beides ist ganz im Sinne von Thomas Lackmann.

Aus organisatorischen Gründen bittet die Stadt Bergkamen alle Interessierten um eine vorherige Anmeldung bei Thomas Lackmann. Entweder telefonisch unter 02307/965-433 oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




Ausbildung geht auch in Teilzeit! Arbeitsagentur und Jobcenter beraten via Skype  

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Woche der Ausbildung“ (14.03.2022 – 18.03.2022) laden Arbeitsagentur und Jobcenter zur virtuellen Beratungsstunde via Skype ein. Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm) und Tina Riedel (Jobcenter Kreis Unna) beantworten am 14. März 2022 um 10:00 Uhr alle Fragen rund um den Einstieg in das Berufsleben und zeigen Möglichkeiten der Teilzeitausbildung auf.

Martina Leyer und Tina Riedel sind als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Einsatz und werben für die Teilzeitausbildung. Martina Leyer erklärt: „Für junge Elternteile ist die Teilzeitausbildung eine super Chance auf einen Berufsabschluss.“ Tina Riedel ergänzt: „Denn wer beruflich gut qualifiziert ist, hat bessere Chancen auf eine langfristige Beschäftigung und eine gute Bezahlung.“

In der Beratungsstunde seien aber nicht nur Elternteile willkommen, sondern grundsätzlich alle Menschen, die Interesse an einer Teilzeitausbildung haben. „Auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann eine Ausbildung in Teilzeit eine gute Option sein“, weiß Marina Leyer und versichert: „Die Möglichkeiten sind vielfältig und wir gehen gerne auf individuelle Fragen ein.

Teilnehmen kann jede/jeder Interessierte mit einer vorherigen Anmeldung per Telefon oder E-Mail bei Frau Leyer oder Frau Riedel. Die Teilnahmebestätigung erfolgt per E-Mail mit den notwendigen Anmeldedaten für das Skype-Programm.

Martina Leyer
(02381) 910 2167
Martina.Leyer@arbeitsagentur.de

Tina Riedel
(02303) 2538 1060
Tina.Riedel@jobcenter-ge-de