Nach den Absagen: Aktionskreis fordert Verwaltungsspitz zum Umdenken auf

Heftige Kritik erntet die Bergkamener Verwaltungsspitze vom Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen. Der hat Vertreter der Verwaltung zu zwei Info-Veranstaltungen eingeladen: „Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bergkamen/Kamen“ am 23. März sowie („Grubenwasserflutung/PCB – Klimawandel und Hochwasserschutz in den Poldergebieten des Bergbaus“ am 30. März jeweils ab 18 Uhr in der Ökologiestation.

Zu beiden Veranstaltungen gab es aus dem Rathaus eine Absage. Kämmerer und Beigeordneter Marc Alexander Ulrich begründet dies mit gesetzlich aufgegeben Zurückhaltung in der Wahlkampfzeit. Wörtlich schreibt er: „Aus rechtlichen Gründen (H i n w e i s e zur Aufgabenerfüllung im öffentlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen aus 2003) sind Angehörige des öffentlichen Dienstes in einem Zeitraum von fünf Monaten vor Wahlen gehalten, sich im Rahmen von politischen Veranstaltungen nicht zu Vorgängen ihres dienstlichen Aufgabenbereiches zu äußern, wenn eine Rückwirkung auf den Wahlkampf möglich ist. Diese ist hier offenkundig gegeben. Daher kommt eine Teilnahme von Mitarbeitenden der Stadt oder des SEB angesichts der anstehenden Landtagswahl in NRW am 15. Mai nicht in Betracht.“

Vor dem Hintergrund eines Briefes des Arnsberger Regierungspräsidenten an die Kommunen fordert der Aktionskreis die Stadt auf, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken, Überschrieben ist diese Brief von der Bezirksregierung mit: „Energieversorgungssicherheit – Überragendes öffentliches Interesse – Schnellstmöglicher Ausbau Erneuerbarer Energien“. Abschließend heißt es in dem Schreiben: „Ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam diese große Herausforderung zu gestalten, die auch unsere Freiheit und Demokratie zu sichern hilft, da wir für alles – auch für die kommunale Daseinsfürsorge – kurzfristig und dauerhaft bezahlbare Energie und Energiesicherheit benötigen“.




Nach Coronapause will der Theaterverein Volksbühne 20 im Herbst die Knastkomödie „Residenz Schloss & Riegel“ spielen

Der neue Vorstand des Theatervereins Volksbühne 20.

Nach der Corona bedingten Zwangspause will der Theaterverein Volksbühne 20 im kommenden Herbst drei Aufführungen auf die Bühne bringen. Gespielt werden soll  im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen die Knastkomödie „Residenz Schloss & Riegel“ von der Theaterautorin Winnie Abel. Die genauen Termine sind in der Abstimmung und werden zu gegebener Zeit noch bekanntgegeben.

Das war eine wichtige Nachricht aus der Jahreshauptversammlung des Theatervereins am vergangenen Wochenende. Im besonderen Focus standen die Vorstadswahlen. Hier die Ergebnissse:

  1. Vorsitzender Michael Jürgens (Wiederwahl)
  2. Vorsitzender Jan Laschober (Neuwahl)
  3. Kassierer Rainer Achsnich (Neuwahl)
  4. Schriftführerin Julia Abraham (Neuwahl)
  5. Schriftführerin Joana Lokatis (Neuwahl)
  6. Spielleiter Rainer Achsnich (Wiederwahl)
  7. Spielleiterin Julia Abraham (Neuwahl)
  8. Bühnenwart Gerd Lokatis (Wiederwahl)
  9. Pressewart/Internet- Winfried Mücke (Wiederwahl)

Beisitzer: Susanne Jürgens,  Gundi Dahn (Neuwahl) 1. Kassenprüferin Erika Höfer, 2.Kassenprüferin Ulrike Mücke

Alle Funktionsträger sind einstimmig gewählt worden.

Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder:

Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder

Folgende langjährige Vorstandsmitglieder sind mit großem Dank für ihre großartige Leistung und Engagement für Verein und Vorstand von dem 1. Vorsitzenden Michael Jürgens verabschiedet worden:

Karin Runte                bisherige 1. Schriftführerin

Gundi Dahn                bisherige 1. Kassierin

Heinz Fichtner            bisheriger 2. Kassierer

Wilfried Schlüchter    bisheriger 1. Bühnenwart

Klaus Lemmler           bisheriger 1. Bühnentechniker

Michael Siedlarek      bisheriger 2. Bühnentechniker

Gundi Dahn ist nach 38-jähriger Vorstandsarbeit aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie hat sich bei den Vereinsmitglieder für das große Vertrauen, das ihr in dieser Zeit entgegengebracht wurde, bedankt. Sie hat nach eigener Darstellung dieses Amt mit viel Freude und Hingabe ausgeführt und möchte Jüngeren nun den Vortritt geben.

Sommerfest

Für alle Vereinsmitglieder ist für den coronabedingter Ausfall der 100-Jahrfeier ein Sommerfest in der Kleingartenanlage „Goldäcker“ in Oberaden geplant. Der Termin ist in der Abstimmung und wird per Einladung mitgeteilt.

Kassenbericht

Die Finanzierung des Vereins steht trotz der schwierigen Zeit auf soliden Füßen. Großer Dank gilt daher allen 81 Vereinsmitgliedern, die dem Verein die Treue gehalten haben.

 




SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek lädt ein zum digitalen Austausch zum Krieg in der Ukraine

Oliver Kaczmarek

Die völkerrechtswidrige Invasion Russlands in der Ukraine bedroht das Leben von Millionen Menschen. Für die Ukrainer*innen geht es in diesen Tagen um ihre Existenz. Dieser Krieg verändert alles: Mit seinem brutalen Angriffskrieg hat Wladimir Putin auch die europäische Friedensordnung angegriffen und die Weltpolitik verändert. Für ganz Europa stehen Frieden und Freiheit auf dem Spiel.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Frank Schwabe, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, möchte der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek in diesen schweren Zeiten zu einer Orientierung beitragen und im Rahmen eines Digitalgesprächs eine Einordnung und Bewertung zu zentralen Fragen vermitteln, die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft derzeit bewegen.

Die Videokonferenz, zu der jede*r herzlich eingeladen ist, findet statt am Dienstag, 22. März 2022, um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist bis zum 21. März an oliver.kaczmarek.ma04@bundestag.de möglich. Die Zugangsdaten werden dann im Anschluss verschickt.




Neue Corona-Infektionen innerhalb des Teams: Stadtbibliothek bleibt weiterhin geschlossen

Die Stadtbibliothek bleibt wegen weiterer Corona-Infektionen innerhalb des Teams aus Sicherheitsgründen weiterhin geschlossen. Es ist geplant, dass sie ab kommenden Dienstag, 22.03. eventuell mit eingeschränkten Zeiten, wieder öffnet. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Veröffentlichungen auf Facebook und auf der städtischen Homepage sowie in der lokalen Presse zu verfolgen.

Telefonisch erreichbar ist die Stadtbibliothek am Mittwoch 16.03. und Donnerstag 17.03. zwischen 10 und 16 Uhr und am Freitag 18.03. zwischen 10 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 02307/983500.

Die Leihfrist der entliehenen Medien wird weiterhin verlängert. Für den Zeitraum der Schließung werden keine Mahngebühren anfallen. Weiterhin kann das Online-Angebot der Stadtbibliothek unter http://bibliothek.bergkamen.de genutzt werden.




„BürgerInnen gegen Rechts Kamen & Bergkamen“ laden zu eine Veranstaltung mit U-Turn ein

Die „BürgerInnen gegen Rechts Kamen & Bergkamen“ laden am 31. März um 19 Uhr zur nächsten Infoveranstaltung in den Treffpunkt an der Lessingstraße ein. Der Titel des Veranstaltung „Was ist Rechtsextremismus? – Hintergründe und pädagogische Handlungsstrategien zum Umgang mit Radikalisierungstendenzen und rechtsextremen Vorurteilen“.

Dazu heißt es in der Einladung: “

Der Vortrag vermittelt eine Einführung in die Ideologieelemente des Rechtsextremismus mit Schwerpunkt auf die Strukturen und politische Strategien der rechtsextremen Szene im Ruhrgebiet. Die Teilnehmer_innen lernen Ursachen und Anzeichen einer möglichen Radikalisierung, Attraktivitätsmomente des Rechtsextremismus für Jugendliche sowie pädagogische Handlungsstrategien für den Umgang mit gefährdeten Jugendlichen kennen. Ein Fokus wird dabei auf die Erkennungszeichen der rechtsextremen Szene gelegt, hierbei werden insbesondere rechtsextreme Codes und Symbole vorgestellt. Ziel des Vortrags ist die Befähigung der Teilnehmer_innen, frühzeitig rechtsextreme Tendenzen in ihrem beruflichen und privaten Umfeld erkennen und angemessen hierauf reagieren zu können.

Nach dem Vortrag ist wie üblich Raum für Diskussionen.

Der Zutritt unterliegt der geltenden Regelung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Referenten:

Frederic Weiher (Sozialwissenschaftler) und Lukas Schneider (Soziologe) sind Berater bei dem von Demokratie Leben! geförderten Modellprojekt U-Turn – Wege aus dem Rechtsextremismus & der Gewalt. U-Turn ist eine Beratungsstelle rund um die Themen Rechtsextremismus, Einstiegsprävention und Ausstiegsberatung für Betroffene und Ratsuchende in Dortmund und dem Kreis Unna.“




Mobile Impfaktion in der Oberadener Moschee war erfolgreich

Auch wenn aktuell andere Themen die Schlagzeilen beherrschen, ist die Corona-Pandemie noch lange nicht beendet. Auf Initiative von Fatma Uyar von der BergAuf-Fraktion organisierten das Gesundheitsamt des Kreises Unna, der städtische Integrationsrat und die DITIB-Moschee-Gemeinde daher eine Impfaktion in der Moschee in Oberaden – mit großem Erfolg:  „Trotz der angekündigten Lockerungen der Corona-Regeln haben sich mehr als 40 Menschen impfen lassen“, freut sich Gemeindevorsitzender Zekeriya Kalabalik über den großen Zuspruch.

Der Vorsitzende begleitete die Impfaktion bis zur letzten Minute. Durch seine Anwesenheit konnte er den bekannten Gesichtern ihre Angst vor der Impfung nehmen und zugleich Fragen in ihrer Muttersprache beantworten. Als äußerst hilfreich erwiesen sich zudem die Aufrufe in den Wochen vor dem Impftermin und die mehrsprachigen Vordrucke mit allgemeinen Informationen zum Thema Impfen, die das Gesundheitsamt beigesteuert hatte.

„Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten war ein wesentlicher Grund für den reibungslosen Ablauf und das Gelingen der Aktion“, bestätigt Mercan Karadag vom Gesundheitsamt des Kreises Unna. Und noch etwas kam sehr gut an: Die leckeren türkischen Köstlichkeiten und der traditionell zubereitete Tee für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Impftermins. Auch kleine Gesten haben manchmal große Wirkung.




Friedhelm Kreft als Chef der IG BAU im Kreis Unna wiedergewählt

Friedhelm Kreft.

ist als Chef des Bezirksverbands Westfalen-Mitte-Süd der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Damit bleibt der 63-Jährige Interessenvertreter für Bauarbeiter, Reinigungskräfte und Beschäftigte aus der Land- und Forstwirtschaft auch im Kreis Unna. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in den Branchen der IG BAU im Kreis aktuell rund 7.600 Menschen – 3.100 von ihnen im Bauhauptgewerbe und 2.700 in der Gebäudereinigung.

Friedhelm Kreft ist gelernter Kfz-Schlosser und hat ebenfalls eine Ausbildung zum Maurer und Fliesenleger abgeschlossen. Seit mehr als 30 Jahren ist der gebürtige Hagener gewerkschaftlich in der Region aktiv, seit 2017 als IG BAU-Bezirksvorsitzender. Kreft hat unter anderem als Betriebsrat in der Mietergenossenschaft Hagen gearbeitet. Ehrenamtlich engagiert er sich neben der Gewerkschaft als Richter am Landesarbeitsgericht in Hamm. Kreft ist verheiratet und hat drei Kinder.

Mit Blick auf die für die Region wichtige Zementindustrie etwa am Standort Erwitte (Kreis Soest) setzt sich der Gewerkschafter für einen umweltfreundlichen Umbau der Branche und den Erhalt der Arbeitsplätze ein. „Die Zementherstellung ist sehr energieintensiv und muss grüner werden. Das darf aber nicht auf Kosten der Jobs gehen“, so Kreft. Wichtig sei deshalb, dass der Staat den Strukturwandel durch Fördermittel unterstütze.

Zugleich gehe es um Verbesserungen in allen Branchen der IG BAU. „Ob auf der Baustelle, in der Reinigungsfirma oder im Malerbetrieb – den Beschäftigten sollte es nicht egal sein, wie ihr Beruf in Zukunft aussieht“, sagt Kreft. Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fielen aber nicht vom Himmel. Der Bezirksvorsitzende appelliert an die Beschäftigten, sich gemeinsam mit der IG BAU für die eigenen Interessen einzusetzen. Das Handwerk in der Region sei in den nächsten Jahren auf Tausende zusätzliche Fachkräfte angewiesen. „Es kann nicht sein, dass sich noch immer viele Beschäftigte unter Wert verkaufen. Vom Fassadenreiniger über den Gartenbauer bis zur Buchhalterin in der Baufirma – Fachleute sollten auf einer tariflichen Bezahlung bestehen“, rät Kreft. Wer zu wenig verdiene, solle sich an die IG BAU vor Ort wenden.

Beschäftigte müssten darüber hinaus stärker mitentscheiden, wie ihr Job in Zukunft aussehe. Ein „Riesen-Thema“ sei hier die Weiterbildung. „Viele Branchen stehen vor einem enormen Umbruch. Ob es um die klimagerechte Sanierung von Altbauten, den Waldumbau im Forst oder die Digitalisierung in der Baubranche geht – wichtig ist, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch zusätzliches Know-how für die Zukunft fit zu machen.“ Neue Trends und Technologien müssten den Beschäftigten zugutekommen, statt Jobs zu gefährden. Beim Wandel der Arbeitswelt sei es unverzichtbar, dass Gewerkschaften und Betriebsräte ein entscheidendes Wort mitredeten, betont Kreft.

Außerdem kündigt der Gewerkschafter an, sich in politische Debatten einzumischen: „Viele Vorhaben der Berliner Ampel-Koalition haben direkte Auswirkungen in unserer Region – von der Wohnungsbau-Offensive über die Umgestaltung der Agrarwirtschaft bis hin zur gesetzlichen Rente. Bei all diesen Themen wird sich die IG BAU Westfalen-Mitte-Süd einbringen und dabei auch der Kommunal- und Landespolitik auf die Finger schauen, gerade auch jetzt im Vorfeld der NRW-Landtagswahl.“�




Pflege- und Wohnberatung: Persönliche Beratung im Bergkamener Rathaus

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 17. März von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter 0800 27 200200 (kostenfrei) wird gebeten.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Museum-Förderverein lädt zur Jahreshauptversammlung ein

Am Mittwoch, 16. März, treffen sich die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums zur Jahreshauptversammlung / Mitgliederversammlung ab 18:00 Uhr im VHS Bildungsheim ,,Treffpunkt“, Lessingstraße 2, Bergkamen.

Unter anderem stehen Informationen über die Neugestaltung bzw. die Umbaumaßnahmen des Museumsgebäudes und die aktuellen Erweiterungen des Römerparks, ein Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2020 / 2021sowie Wahlen innerhalb des Vorstandes auf der Tagesordnung. lnteressenten, dje vielleicht einmal Mitglied werden möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen.




Stadt Bergkamen organisiert Hilfstransport für ukrainische Kriegsopfer: Weitere Spenden dringend erbeten

Die Hilfsbereitschaft der Bergkamener Bevölkerung gegenüber den Kriegsopfern in der Ukraine und den Geflüchteten ist enorm. Unvorstellbar groß ist allerdings auch das Leiden der Zivilbevölkerung. Direkt nachdem am vergangenen Samstag der erste Hilfstransport aus Bergkamen in der polnischen Partnerstadt Wieliczka eingetroffen war, bedankte sich der dortige Bürgermeister Arthur Koziol daher bei seinem Amtskollegen Bernd Schäfer ausdrücklich für die großzügige Unterstützung und startete einen erneuten Spendenaufruf.

„Die Zahl der Flüchtlinge steigt mit jedem neuen Tag. Gleichzeitig verschlechtern sich die Lebensumstände in der Ukraine immer schneller“, berichtet Bernd Schäfer nach dem Telefonat mit den polnischen Partnern. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Bergkamen sofort entschieden, gemeinsam mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern in Wieliczka bereits am kommenden Wochenende einen weiteren Lkw-Hilfstransport in die Ukraine zu schicken.

Um Spenden dafür – akuter Bedarf besteht vor allem bei Hygieneartikeln, Lebensmitteln, Verbandsmaterial sowie warmen Decken und Schlafsäcken (siehe beigefügte Liste) – wird dringend gebeten. Die Spenden können von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9-17 Uhr in der Sammelstelle in der Marina Rünthe (ehemaliges Gate to Asia) abgegeben werden – um das Verpacken und den Transport zu erleichtern, bitte möglichst in Kartons.

Dringend benötigte Produkte für die Ukraine und ukrainische Geflüchtete

  • Lebensmittel für Kinder und Erwachsene
  • Essen für Kinder über 1 Jahr (Babybrei, Babygläser, Fruchtbrei, modifizierte Milch / Pulvermilch)
  • Waschpulver, flüssiges Waschmittel, Spülmittel
  • Badeseife / Duschgel, flüssige Seife
  • Shampoo
  • Zahnpasta
  • Toiletten- / Badreiniger, Feuchttücher, Toilettenpapier
  • Flüssigkeiten zur Raumreinigung
  • Flüssigkeiten zum Waschen von Böden
  • Reinigungstücher / Handtücher
  • Hygieneprodukte für Frauen
  • Verbände (Verbände, Pflaster, Müllbeutel, Flüssigkeiten zur Wunddesinfektion) – alles zum Verbinden von Verletzungen, Wunden und Frakturen
  • Decken und Schlafsäcke



Verkehrsunfallstatistik 2021: Weniger Unfälle, weniger Schwerverletzte, leider mehr Verkehrstote

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die Kreispolizeibehörde Unna am Montag (14.03.2022) die Verkehrsunfallstatistik 2021 für den Kreis Unna (ohne Lünen) vorgestellt. Die gute Nachricht: Die Gesamtunfallzahl, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden und die Anzahl der Schwerverletzten sind gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Anzahl der Verkehrstoten ist gestiegen.

Kurz und kompakt:

   - Gesamtunfallzahl um 279 gesunken (2020: 7.504 / 2021: 7.225)
   - Anzahl der Unfälle mit Personenschaden von 719 auf 702 um 17 
     gesunken
   - Anzahl der Verunglückten von 872 auf 874 um 2 gestiegen
   - Anzahl der Leichtverletzten von 734 auf 738 um 4 gestiegen
   - Anzahl der Schwerverletzten von 136 auf 128 um 8 gesunken
   - Anzahl der Verkehrstoten von 2 auf 8 um 6 gestiegen

„Die Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2021 weist Licht und Schatten auf. Einerseits reduzierte sich die Zahl der Verkehrsunfälle und die Zahl der Schwerverletzten zum Teil deutlich – mit 128 Schwerverletzen wurde beispielsweise ein erfreulicher Tiefstand erreicht. Andererseits starben tragischerweise im vergangenen Jahr acht Menschen im Zuständigkeitsbereich an den Folgen eines Verkehrsunfall – sechs mehr als im Jahr 2020. Dies ist Auftrag und Ansporn zugleich, um unseren Beitrag dafür zu leisten, dass sich die Zahl der Verunglückten – insbesondere der tödlich Verunglückten – weiter reduziert“, betont Polizeioberrat Stephan Werning, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Unna.

„Dabei liegt die Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr zu allererst in den Händen der Verkehrsteilnehmenden. Durch das eigene, umsichtige Verhalten kann jede/jeder massiv Einfluss darauf nehmen, dass Verkehrsunfälle vermieden werden. Hierbei werden wir im Rahmen unser Verkehrssicherheitsarbeit unterstützen – durch präventive Aktionen, aber auch durch konsequente Verkehrsüberwachung. In beide Bereiche wurde in den vergangenen Jahren viel investiert, damit wir unseren professionellen Beitrag dazu leisten, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Denn eines zeigt die Statistik auch: Im Vergleich zum Landesschnitt ist die Teilnahme am Straßenverkehr im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna verhältnismäßig sicher“, erklärt Stephan Werning.

Die komplette Verkehrsunfallstatistik mit umfangreichem Zahlenmaterial für das Jahr 2021 – auch für die einzelnen Kommunen im Kreis Unna – finden Sie unter: https://unna.polizei.nrw