Grüne: Aus kommunalen Grünabfällen soll künftig in Bergkamen klimafreundliches und krisenfestes Biogas werden
Die Grünen möchte, dass die Verwaltung beauftragt wird, nach einer geeigneten Fläche in Bergkamen für die Errichtung einer Anlage für die Vergärung von kommunalen Grünabfällen (Biogas-Anlage) zu suchen. Dazu sollen Gespräche mit dem Kreis Unna, der für die Verwertung von Abfällen zuständig ist und mit der GWA geführt werden.in Bergkamen zu ermöglichen. Ein entsprechende Antrag der Fraktion für den Stadtrat und dem Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz ist dem Bürgermeister zugegangen.
In der Begründung zu diesem Antrag heißt es:
„Auch auf kommunaler Ebene muss alles unternommen werden, was dem politisch vereinbarten 1,5° Ziel hinsichtlich einer CO2 Emissionsminderung dienlich ist, was hilft, das Ziel zu erreichen. Es müssen Wege beschritten werden, die effektiv und nachhaltig sind. Hier weisen wir auf den aktuellen Bericht des Weltklimarats (IPCC) vom Februar 2022 hin.
Für Bergkamen müssen verstärkt auch die unterschiedlichen Möglichkeiten einer klima- und umweltverträglichen Energieerzeugung in den Fokus gerückt werden. Ein Ansatz kann Vergärung von kommunalen Grünabfällen sein, mit dem Ziel, Methangas u erzeugen, um dieses dann in das lokale Gasnetz einzuspeisen oder falls es wirtschaftlicher sein sollte, in Gasmotoren zu verbrennen und so Strom zu erzeugen. Die Einspeisung von Biogas wird helfen, die Abhängigkeit von Einkäufen, auch von russischen Erdgas, zu vermindern und fossiles Erdgas durch Biogas zu ersetzen.“
2. Tarifrunde: BergAUF solidarisiert sich mit den Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste
Zur zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Sozial- und Erziehungsdienste hat das Bergkamener Personenwahlbündnis BergAUF eine Solidaritätserklärung für die Beschäftigten abgegeben. Darin heißt es:
„Liebe Kolleginnen und Kollegen der Sozial- und Erziehungsdienste, Lieber Mitglieder von ver.di,
als überparteiliches, kommunales Personenwahlbündnis in Bergkamen, sprechen wir euch die volle Solidarität im Kampf für eure berechtigten Forderungen in der laufenden Tarifrunde „mehr braucht mehr“ aus.
Die Aufwertung eurer Arbeit, bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung ist notwendig, sowohl für euch und eure Familien genauso wie für alle Familien, denn das wären wichtige Beiträge, um den Mangel an Erziehern schnellstmöglich zu beheben. Über zwei Jahre werden nun die Folgen der Corona-Pandemie auch auf euch abgewälzt, nun kommen die Folgen des menschenverachtenden Kriegs in der Ukraine dazu. Für die Vorbereitung der unmittelbaren Beteiligung an zukünftigen Kriegen durch die Bundeswehr, stellt die Bundesregierung von jetzt auf gleich 100Mrd. Euro bereit, während es bei euch auch weiterhin heißen soll: „Kein Geld da“. Zur Rechtfertigung wird von Karin Welge/SPD als Präsidentin der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber und Oberbürgermeisterin in Gelsenkirchen behauptet, eure Forderungen seien überzogen. Natürlich sind die kommunalen Haushalte oft hoch verschuldet, aber das ist nicht die Verantwortung der kommunal Beschäftigten – ob Erzieher, Baubetriebshof oder Verwaltung – das ist die Verantwortung von Bunds- und Landesregierungen, die den Kommunen Aufgaben auferlegen, ohne die ausreichende Finanzierung zu gewährleisten – das muss grundsätzlich geändert werden, und zwar nicht auf dem Rücken der Beschäftigten.
Bereits bei unserer Kundgebung am 8.März haben wir euren Kampf bekannt gemacht und wünschen euch für eure heute startendende zweite Verhandlungsrunde, sowie weitere Aktionen viel Kampfkraft und Erfolg.“
Info-Veranstaltung zu Thema „Ausbau der erneuerbaren Energien“
Der Aktionskreis Wohnen und Leben lädt alle interessierten Bürger im Kreis Unna/der Stadt Hamm zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Ausbau der Erneuerbaren Energien“ für
Tag: Mittwoch, den 23. März 2022
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Ökostation am Westenhellweg in Bergkamen-Heil (gegenüber Steinkohlekraftwerk)
ein.
Als Referenten konnten gewonnen werden:
– Jochen Bals (Regionalvors. Erneuerbare Energien „Düsseldorf/Ruhrgebiet“) mit einem Impulsreferat
– Nils Hendrik Reuter (Fachhochschule Hamm-Lippstadt) stellt eine Studie „Potential Erneuerbare Energien in Hamm“ vor
– Jochen Baudrexl (Geschäftsführer GSW Kamen-Bönen-Bergkamen) zum aktuellen Stand der Aktivitäten u. in Planung befindlichen Projekte der GSW.
Corona: Es gelten für die Veranstaltung die aktuelle Coronaverordnung des Krs. Unna: 3-G u. Maskenpflicht
Sanitäranlage frisch saniert – Privater Wachdienst hält ein Auge auf die gesamte Freiherr-von-Ketteler-Schule
Begutachtet und für gut befunden: die sanierten Sanitärräume der Freiherr-von-Ketteler-Schule. Foto: Stadt Bergkamen
Die Sanitäranlagen an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Rünthe sind frisch saniert und kaum wiederzuerkennen – mit komplett neuen Fliesen, Waschbecken und WCs. Als eine der ersten konnten sich davon am vergangenen Freitag Vertreter aus Elternschaft, Politik und Verwaltung überzeugen. Insbesondere für die Eltern geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Hatten sie sich doch im vergangenen Jahr besonders stark für die Sanierung eingesetzt und mehr als 300 Unterschriften dafür gesammelt.
Jetzt sind alle zufrieden. Einschließlich der Schülerinnen und Schüler . Sie haben einen zusätzlichen Grund, sich über die gelungene Sanierung zu freuen: hat der WC-Container, den sie seit Beginn der Baumaßnahme Ende September vergangenen Jahres als „stilles Örtchen“ nutzen mussten, nun endlich ausgedient. Außerdem steht ihnen jetzt auch ein barrierefreies WC zur Verfügung – das gab es bislang an der Freiherr-von-Ketteler-Schule nicht.
In die Sanierung hat die Stadt Bergkamen rund 240.000 Euro investiert. Dafür haben insgesamt fast 100 qm Fläche ein völlig neues, zeitgemäßes Gesicht erhalten. Neben dem rund 70 qm großen Sanitärbereich zählen dazu auch das Hausmeisterbüro und ein Abstellraum. Ein privater Wachdienst soll dazu beitragen, dass die gesamte Schule in einem ansehnlichen Zustand bleibt.
Standesamt am Mittwoch ganztägig geschlossen
Aufgrund einer Fortbildung der Mitarbeiter bleibt das Standesamt am Mittwoch, 23. März, ganztägig geschlossen. Am Donnerstag stehen die Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.
Beschäftigte im Gastgewerbe besonders betroffen: In der Pandemie 1.400 Minijobs im Kreis Unna verloren gegangen
Wenn der Cappuccino kein Lächeln mehr hat: Wer in der Gastronomie arbeitet, hat oft nur einen Minijob. Doch in der Pandemie werden solche Stellen oft zur Falle, sagt die NGG. Die Gewerkschaft warnt mit Blick auf die Pläne der Bundesregierung vor mehr „wackeligen Jobs im neuen 520-Euro-Format“. Foto: NGG | Alireza Khalili
Wenn Corona den Job kostet: In der Pandemie ist die Zahl der Minijobs im Kreis Unna deutlich zurückgegangen. Mitte vergangenen Jahres gab es im Kreis rund 33.000 Stellen auf 450-Euro-Basis – das sind 1.400 weniger als zwei Jahre zuvor (minus 4 Prozent). Besonders betroffen ist das Gastgewerbe: Hier gingen im selben Zeitraum 930 Minijobs verloren – ein Einbruch von 24 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
„450-Euro-Kräfte zählen zu den Hauptverlierern der Pandemie. Von der Küchenhilfe im Restaurant bis zur Verkäuferin an der Bäckereitheke – viele Minijobber leben in ständiger Angst, gekündigt zu werden. Dabei haben sie weder Anspruch auf das Arbeitslosen- noch auf das Kurzarbeitergeld“, kritisiert Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. Der Gewerkschafter warnt davor, dass künftig noch mehr Menschen in solche unsicheren Jobs abrutschen könnten und damit zu prekären Bedingungen arbeiten müssten. „Wenn die Bundesregierung die Verdienstgrenze bei den Minijobs anhebt, dann dürfte das viele reguläre Arbeitsplätze verdrängen. Für die Betroffenen, zu einem Großteil Frauen, wird das zur Karrierefalle. Und spätestens im Alter ist Armut vorprogrammiert“, so Gebehart.
Nach den Plänen der Berliner Ampel-Koalition sollen Minijobber künftig 520 statt wie bislang 450 Euro im Monat verdienen können – ohne dafür beispielsweise automatisch arbeitslosenversichert zu sein. Den entsprechenden Gesetzentwurf, über den der Bundestag noch im Frühjahr beraten wird, kritisiert die Gewerkschaft scharf: „Die Politik baut prekäre und krisenanfällige Stellen weiter aus, statt sie einzudämmen. Das ist ein Irrweg – gerade nach den Erfahrungen mit Corona. Viele Minijobber haben bei der Kurzarbeit in die Röhre geguckt oder ihre Stelle verloren.“
Die NGG verweist auf den Koalitionsvertrag. Darin schreiben SPD, Grüne und FDP, es müsse verhindert werden, „dass Minijobs als Ersatz für reguläre Arbeitsverhältnisse missbraucht oder zur Teilzeitfalle werden“. Die Gewerkschaft ruft deshalb die heimischen Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition dazu auf, sich an dieses Versprechen zu halten und „das Gesetz auf solide Füße zu stellen“. Abhilfe könne langfristig allerdings nur eine grundlegende Reform schaffen: Für Minijobs müsse bereits ab dem ersten Euro die Sozialversicherungspflicht gelten. Erst wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden.
Nach Einschätzung von NGG-Regionalchef Torsten Gebehart hätte dies positive Effekte vor Ort: „Die Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs würde dabei helfen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Im Kreis Unna klagen vor allem Hoteliers und Wirte, kein Personal mehr zu finden. Aber Fachleute gewinnt man nicht, indem man kaum abgesicherte Stellen mit wenigen Wochenstunden bietet, sondern reguläre Arbeitsverträge mit Perspektive und sozialem Netz. Davon würden am Ende alle profitieren – die Beschäftigten, die Betriebe und durch höhere Einnahmen auch der Staat und die Sozialversicherungen.“
„Friday for Future“: Veranstaltung zum Klimaschutz am Freitag auf dem Platz der Partnerstädte
Am kommenden Freitag, 25. März ruft „Friday for Future“ wieder zum Globalen Klimastreik auf. Das hat die BI L821n Nein! Und andere Organisationen auf die Idee gebracht, einen Klimatag hier in Bergkamen zu initiieren.
Die Veranstaltung findet auf dem „Platz der Partnerstädte“ vor dem Rathaus statt und beginnt um 15 Uhr.
Geboten werden: Livemusik, Redebeiträge, eine schöne Atmosphäre und ganz viel Information rund ums Thema Klimaschutz. Jede(r) der Lust hat sich zum Thema Klimaschutz zu informieren und auszutauschen, ist herzlich eingeladen.
GSW unterstützen Ukraine-Hilfe der AWO mit Geld- und Sachspende: Stromaggregate der GSW sollen Menschen vor Ort Energie schenken
Jochen Baudrexl (2.v.r), Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen, und Jürgen Braucks (3.v.r., bei der GSW verantwortlich für das Strom-Versorgungsnetz) überreichten die Geld- und Sachspende an die Verantwortlichen der AWO Ruhr-Lippe-Ems, rund um Geschäftsführer Rainer Goepfert (r.). Auf dem Bild sind noch zu sehen (v.l.): Frank Dönninghaus, Lars Sommer, Karin Schäfer sowie Peter Resler (Leiter des AWO-Arbeitskreises Humanitäre Hilfe Unna).
Energie für die Ukraine: Mit einer Sach- und Geldspende beteiligen sich die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) an dem Spendenaufruf der örtlichen AWO Ruhr-Lippe-Ems. Aus dem eigenen Bestand stellen die GSW unter anderem vier Stromaggregate kurzfristig zur Verfügung. „Wir wollen uns solidarisch zeigen und einen Spendenaufruf hier vor Ort unterstützen. Mit der AWO haben wir einen Partner gefunden, der über die nötige Logistik und Infrastruktur verfügt und dafür sorgt, dass die Spende auch dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird“, erklärt Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der GSW.
Dabei lag der Fokus insbesondere auf einer Spende von technischem Equipment, das die Menschen im Kriegsgebiet oder auf ihren Fluchtwegen benötigen. Mit allein einem der insgesamt vier Stromaggregate könne man ein Mehrfamilienhaus mit Licht versorgen oder medizinische Geräte betreiben, gibt Jürgen Braucks, bei der GSW verantwortlich für das Strom-Versorgungsnetz, einige Beispiele. Die Generatoren, die derzeit gar nicht so leicht zu bekommen sind, sowie vier tragbare und aufladbare Taschenlampen und zwei Kabeltrommeln wurden aus dem eigenen Bestand nun an die Stöberei der DasDies GmbH in Kamen übergeben. Von dort aus gehen sie mit Hilfe von Paul Peters, Bönener mit ukrainischen Wurzeln, in einem Kleinbus Richtung Ukraine.
Zielort der Spenden ist schließlich die Großstadt Rovno (Rivne) im Nordwesten des Landes. Dort arbeitet die Schwiegermutter von Paul Peters als Ärztin in einer Einrichtung für behinderte Menschen. Die AWO Ruhr-Lippe-Ems plant unter der Federführung von Peter Resler, Leiter des AWO-Arbeitskreises Humanitäre Hilfe Unna, weitere Spenden-Fahrten in das Kriegsgebiet. „Den nächsten Transport möchten wir gerne finanzieren und spenden zusätzlich 1000 Euro“, verkündete Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der GSW, bei der Übergabe der Sachspenden.
Zirkus und LandArt: Jugendkunstschule lädt zu Ferienprojekten für Kinder ein
Die Jugendkunstschule Bergkamen bietet wieder Osterferienprojekte für Kinder und Jugendliche an.
In der ersten Osterferienwoche wird die Sporthalle des Pestalozzihauses in Bergkamen-Mitte zur Manege für junge Akrobatikbegeisterte. Vom 11. bis 14. April wird die Zirkuspädagogin Andrea Kruck mit ihrem Team von erfahrenen Zirkusleuten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren in die Welt des Zirkus eintauchen. Bei dem Zirkusprojekt können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Stationen kennenlernen wie Trapez, Vertikalseil, Jonglage oder auch Pyramidenakrobatik. Viele Hilfsmittel und Materialien kommen zum Einsatz wie z.B. eine AirTrack Matte, auf der die Kinder Flickflacks oder auch Salti üben können.
In der zweiten Ferienwoche geht es raus in die Natur. Die aus Dortmund stammende Kulturpädagogin Silke Bachner wird vom 19. bis 22. April das LandArt Projekt leiten, das in Kooperation mit dem Umweltzentrum Westfalen auf der Ökologiestation in Bergkamen Heil durchgeführt wird. Kinder ab 8 Jahren können hier mit allen Sinnen die Natur erleben und ihre fantastischen Ideen mit vorhandenen Naturmaterialien kreativ umsetzen. So werden fantasievolle Kunstwerke, Skulpturen und skurrile Wesen aus Rinden, Ästen, Lehm und vielem mehr entstehen.
Beide Projekte finden täglich von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Eine Präsentation des LandArt Projekts ist für Freitag, 22. April um 13:00 Uhr vorgesehen. Die Teilnahme kostet jeweils 30 Euro. Interessierte Kinder können bei der Jugendkunstschule Bergkamen angemeldet werden. Beim LandArt Projekt sind nur noch wenige Plätze frei. Auskünfte gibt die Jugendkunstschule gern unter 02307 28 88 48 oder antwortet auf Mailanfragen an die Mailadresse jugendkunstschule@bergkamen.de.
Wenn alles gut geht, gibt es in den Osterferien auch das beliebte Zirkusprojekt der Jugendkunstschule.
Praxis-Reihe für Erwachsene in der Ökologiestation: Trommeln – Anfängerkurs
An insgesamt fünf Terminen werden die Schlagtechniken (Open / Bass / Slap) gespielt, wodurch sehr tiefe als auch sehr hohe Töne erzeugt werden können. Durch das Erlernen der Schlagtechniken und Rhythmen werden auf spielerischem Weg Koordination und Konzentration gefördert. Auf leichten Übungen aufbauend wird jeder in den lebendigen Rhythmus einer Gruppe eingebunden und kann improvisierend seinen Gefühlen Ausdruck verleihen. Diese Praxis-Reihe wird jeweils Mittwochs am 27. April; 11./18./25. Mai + 1. Juni 2022 in der Zeit 18.30 – 20.00 Uhr in der Ökologiestation angeboten.
Der Teilnehmerbeitrag für die Veranstaltungsreihe beträgt 70 Euro je Teilnehmer. Maximal können 15 Personen an der Veranstaltung teilnehmen.
Leihtrommeln werden gestellt. Leiter des Workshops ist Thomas Uken. Veranstaltungsort ist die Ökologiestation Bergkamen-Heil. Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.
„Akuthilfe Ukraine“ veranstaltet am 26. und 27. März im ehemaligen „Gate to Asia“ einen Kleiderbasar
Die „Akuthilfe Ukraine“ veranstaltet am 26. März von 10 bis 18 Uhr und 27. März von 12 bis 18 Uhim ehemaligen „Gate to Asia“ in der Marina Rünthe mit >Unterstützung des Stadt Bergkamen einen Kleiderbasar. Der Preis beträgt pro Stück einen Euro. Die Einnahmen sind für die Finanzierung der Hilfstransporte bestimmt.
Zu den Gründen erklärt der Sprecher der Akuthilfe Oliver Schröder: „Als Akuthilfe Ukraine Werne und Umland haben wir zu Beginn der kriegerischen Handlungen in der Ukraine zu Spenden aufgerufen, die unsere anfänglichen Lagerkapazitäten (drei private Kellerräume) in kürzester Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht haben.
Sowohl in den privaten Kellerräumen, als auch bei und nach dem Umzug in unser zentrales Sammellager in Bergkamen-Rünthe sowie bei befreundeten Vereinen wurden die Kleiderspenden gesichtet, sortiert und teils auch frisch gewaschen. Jedoch war recht früh klar, der Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. hat hierzu entsprechende Empfehlungen veröffentlicht, dass diese weder an der polnisch-ukrainischen Grenze, noch direkt in der Ukraine benötigt werden.
Für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine betreiben wir in unserem zentralen Sammellager eine Kleiderkammer, aber auch darüber hinaus haben wir im wahrsten Sinne des Wortes Massen an Kleidung, die uns wichtige Lagerfläche für dringend benötigte Hilfsgüter raubt.
Aus diesem Grund laden wir nach Rücksprache und freundlicher Unterstützung der Stadt Bergkamen am 26.03.2022 in der Zeit von 10:00 – 18:00 Uhr und am 27.03.2022 in der Zeit von 12:00 – 18:00Uhr zu einem Kleiderbasar im ehemaligen „Gate to Asia“ in der Marina Rünthe rein. Durch die gestiegenen Energie- und Spritpreise, die in vielen Haushalten an die finanziellen Reserven gehen, bieten wir jedes Kleidungsstück sozialverträglich und auch für den kleinsten Geldbeutel für 1,00€ das Stück an.
Die gesamten Einnahmen kommen selbstverständlich der Hilfe für die Menschen in und aus der Ukraine 1:1 zugute. Sei es bei der Unterstützung hier vor Ort oder durch den Transport von Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze.
Während wir im Kreis Unna über 63 Ukrainerinnen und Ukrainer und deren Gastgeberfamilien unterstützen, konnten wir mit unseren Partnern und freiwilligen Helfern bereits über 8t Hilfsgüter an unseren Kooperationspartner vor Ort, der Immediate Medical and Evacuation Service übergeben, die diese direkt und gezielt in die Ukraine, bspw. zu einem Krankenhaus nach Lviv oder gar bis in die Hauptstadt Kiew bringen.