Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind: Bekannte Melodien aus der Welt der Operette und des Musicals im studio theater

Evelyn Werner (Gesang) und Burkhard Niggemeier (Klavier) gestalten am 24. Mai den musikalischen Nachmittag im studio theater.

Zwei Mal ist das Salonmusik-Konzert pandemiebedingt ausgefallen – nun kann es endlich wieder stattfinden. Unter dem Motto „Im Theater ist was los!“ präsentieren Evelyn Werner (Gesang) und Burkhard Niggemeier (Klavier) am Dienstag, 24. Mai, ab 16 Uhr im studio theater bekannte Melodien aus der Welt der Operette und des Musicals.

Einlass ist ab 15 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten sind ab sofort im Rathaus erhältlich und können telefonisch unter 02307/965-433 reserviert oder persönlich abgeholt werden.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bei der städtischen Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ erforderlich. Entweder telefonisch unter 02307/965-433 oder per E-Mail an: t.lackmann@bergkamen.de.
Menschen, die an Demenz erkranken, gleiten allmählich ins Vergessen und können sich nicht mehr orientieren. Eins bleibt jedoch trotz der Erkrankung erstaunlich lange funktionsfähig: das Langzeit-Musikgedächtnis. Dabei kommt es insbesondere auf die emotionale Wirkung der Musikstücke  an. Je mehr Erinnerungen sie wecken und je intensiver sie das seelische Befinden beeinflussen umso besser. Das gilt im Übrigen für alle Menschen, weshalb auch Angehörige und Musikfreunde herzlich zu der Veranstaltung eingeladen sind



Bergkamen-Mitte räumt auf

Nach zwei Corona-Jahren geht es endlich wieder los! An diesem Wochenende wird der Ortsteil Mitte vom Müll befreit. Zu einem Frühjahrsputz lädt der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte alle Bürgerinnen und Bürger und Vereine ein. Am kommenden Samstag, 07. Mai 2022, 10.00 Uhr, findet die traditionelle Müllsammelaktion statt.

An diesem Tage sollen wieder der Stadtpark und das Nordfeld gesäubert werden. Treffpunkt am oberen Teil des Marktplatzes Bergkamen-Mitte ist um 10.00 Uhr. Nach der Veranstaltung sind alle fleißigen Helfer zum Dank für Ihre Teilnahme zu einer deftigen Erbsensuppe eingeladen.

Vorsitzender Kay Schulte hofft, dass auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu dieser gemeinsamen Veranstaltung kommen werden.

 




Gleisbauarbeiten sorgen für Sperrung des Bahnübergangs an der Rotherbachstraße am 9. Mai

Am kommenden Montag, 9. Mai, wird die Rotherbachstraße in Bergkamen-Oberaden auf Grund von Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn AG in der Zeit von 3.30 Uhr bis 24:00 Uhr am dortigen Bahnübergang für den Fahrzeugverkehr gesperrt. In diesem Zeitraum ist der Bereich weiträumig über die Alisostraße, Hammer Straße und Lünener Straße zu umfahren.

Radfahrer und Fußgänger können das Baufeld ohne Einschränkungen passieren.

Die Arbeiten werden mit Ablauf des Tages beendet sein. Die Verkehrsteilnehmer können hiernach den Bahnübergang wieder ohne Einschränkungen befahren.




Nach „wüster Jugend“ wieder angeklagt: Geldstrafe für Betrug an Arbeitsagentur

von Andreas Milk
In seinem Leben habe es damals Probleme gegeben, und deshalb habe er leider etwas geschludert im Umgang mit der Arbeitsagentur. So erklärte der 33-jährige Bergkamener Lars R. (Name geändert) dem Amtsrichter in Kamen das, was im Februar und März 2021 geschehen war. R. bekam in den beiden Monaten von der Agentur Arbeitslosenunterstützung überwiesen, insgesamt rund 2.100 Euro. Dabei hatte er seit dem 1. Februar einen Job bei einer Zeitarbeitsfirma. Es gab einen routinemäßigen Datenabgleich zwischen Arbeitsagentur und Rentenversicherungsträger. Ergebnis war eine Anklage gegen Lars R. wegen Betrugs.

Es sei keine Absicht gewesen, beteuerte der Bergkamener: Er habe eben nicht aufgepasst. Das Geld habe er mittlerweile zurückgeschickt. Ein als Zeuge geladener Mitarbeiter der Arbeitsagentur bestätigte das. Alles recht entspannt also – wenn nicht eine Sache wäre: R.s Vorstrafenregister. Es enthält 16 Eintragungen. Und die lassen – so der Richter – zumindest auf eine „wüste Jugendzeit“ schließen. Los ging es 2004. R. verbüßte Strafen für Raub, Diebstahl, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Danach war einige Jahre Ruhe – dann ging es mit Fahren ohne Führerschein weiter, und das gleich in 24 einzelnen Fällen. Die letzte Verurteilung war 2016 wegen Betrugs: eine Geldstrafe.

Weil diese Sache immerhin schon wieder sechs Jahre zurück liegt, wollte der Richter R. nun für den Betrug an der Arbeitsagentur nicht gleich in Haft schicken. Auch sein Geständnis und die Begleichung der Schadenssumme wirkten sich positiv für R. aus: Es bleibt bei einer Geldstrafe, allerdings einer üppigen. 3.600 Euro muss er zahlen. Lars R. akzeptierte den Richterspruch.

 




Kangoo Jump wieder im Kursangebot des TuS Weddinghofen

Anschnallen und große Sprünge machen, das ist Kangoo Jump

Ab dem 10. Mai 2022 startet bei uns ein neues Kursformat: Kangoo Jump. Er findet wöchentlich von 18:30 bis 19:30 Uhr in der Turnhalle der Pfalzschule in Bergkamen (Pfalzstraße 90) statt. Beim Kangoo Jump wird mit den „Kangoo Jump Rebound Schuhen“ zu toller Musik eine Choreografie gesprungen. Dieser Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet und es sind lediglich längere Socken mitzubringen. Es gilt die aktuell gültige Coronaschutzverordnung.

Für das Kursangebot können Sie sich gerne unter info@tus-weddinghofen.de anmelden.

Weitere Informationen über unsere Kursangebote und den gesamten Verein finden Sie unter www.tus-weddinghofen.de oder kontaktieren Sie uns gerne unter info@tus-weddinghofen.de.




Familienbüro der Stadt Bergkamen startet wieder mit dem Besuchsdienst für Familien mit Neugeborenen

Der Besuchsdienst des Familienbüros der Stadt Bergkamen startet wieder mit den persönlichen Besuchen bei  Familien mit Neugeborenen. Alle Familien, deren Kinder ab April 2022 geborenen wurden, werden zu einem Hausbesuchstermin angeschrieben. Bei diesem Termin wird den Eltern eine Willkommenstasche mit vielen Informationen und aktuellen Angeboten für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern sowie kleinen Geschenken für die Babys überreicht. Die Eltern haben bei diesem Besuch die Möglichkeit wichtige Fragen und Anliegen zu besprechen oder auch Anregungen an das Familienbüro zu geben.

Bei dem Besuch wird auf die Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Coronaschutzverordnung geachtet. Wenn  Eltern einen Besuch, u.a. wegen der derzeitigen Coronalage, nicht wünschen, besteht die Möglichkeit, einen Termin im Familienbüro oder an einem anderen Ort zu vereinbaren oder die Willkommenstasche zugeschickt zu bekommen.




Bürgerbüro bietet künftig auch Hausbesuche für bewegungseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger an

Auf Antrag der CDU-Fraktion steht das Thema „Bürgerkoffer“ auf der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung. Mit diesem „Bürgerkoffer“ können Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter anderem Hausbesuche machen, bei denen bewegungseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Angelegenheiten des Bürgerbüros erledigen können, ohne zum Rathaus kommen zu müssen.

Hier war die Veraltung offensichtlich schneller. Bestellt wurde ein Bürgerkoffer bereits im Januar. Im April kam dann die Nachricht von er Bundesdruckerei, dass es erhebliche Lieferschwierigkeiten gebe, teilte Beigeordnete Christine Busch in einer Vorlage für die nächste Ratssitzung mit. Ausgestattet ist der Bürgerkoffer mit Notebook, Flachbett-Scanner, Ink-Jet-Drucker, Unterschriftenpad, LTE-Router, Änderungsterminal, Webcam und Transport Trolley. Genutzt werden kann er zum Beispiel für die Ausstellung von Melde- oder Lebensbescheinigungen, für die An- und Abmeldung von Hunden, die Beantragung von Führungszeugnissen und insbesondere für die Beantragung von Ausweisdokumenten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel erklärt in dem Antrag, bzw. in der Begründung, dass der Bürgerkoffer auch bei regelmäßigen Sprechstunden des Bürgerbüros außerhalb des Rathauses etwa im Stadtmuseum eingesetzt werden soll.




Bernd Schäfer erkrankt: Trotzdem findet die Veranstaltung „Bürgermeister vor Ort“ auf dem Bergkamener Stadtmarkt heute wie angekündigt statt

Trotz einer kurzfristigen Erkrankung von Bürgermeister Bernd Schäfer findet die Veranstaltung „Bürgermeister vor Ort“ auf dem Bergkamener Stadtmarkt heute wie angekündigt statt. Von 10 bis 12 Uhr werden Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung stehen. Eingeladen sind darüber hinaus die Ortsvorsteher und ein Vertreter der Kreispolizeibehörde Unna.




Realschule Oberaden wandert wieder für Princess Town

Nach dem Hungermarsch ist vor dem Hungermarsch und so durften am Mittwoch die Siebtklässler*innen auf die Halde wandern. Ihr Marsch musste im letzten Jahr coronabedingt leider ausfallen.

Nachdem bereits der 6. Jahrgang vor den Osterferien zum traditionellen Spendenmarsch, leider bei Regenwetter, aufgebrochen waren, machten sich nun etwa 75 Siebtklässler*innen auf den etwa 11 km langen Marsch auf die Halde. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein, begleitet von einigen Lehrer*innen und der Schulhündin Emmi. Vorneweg zeigte der ehemalige Pfarrer Chudaska der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde aus Oberaden, dessen Herzensprojekt die Unterstützung der Schule in Princesstown ist, den Weg, motivierte immer wieder die Schüler*innen und dankte für deren Unterstützung.

Nun ist es die Aufgabe der Schüler*innen, fleißig Spenden für die erlaufenen Kilometer zu sammeln. Die Gesamtsumme wird zusammen mit den Spenden der Sechstklässler*innen zeitnah an die Martin-Luther-Gemeinde überreicht.




Inklusion im ÖPNV: VKU-Projekt veranstaltet Netzwerktreffen

Inklusion im ÖPNV war das Thema eine Netzwerktreffens, zu dem die VKU in den Treffpunkt eingeladen hatte. Foto: VKU

Der Kreis Unna hat die VKU seit 2013 mit der Durchführung des Projektes JederBus beauftragt. Zielsetzung ist es, das Busfahren für Menschen mit Beeinträchtigungen einfacher zu machen. Seit 9 Jahren arbeitet das Inklusionsprojekt der VKU eng mit Einrichtungen, Behindertenbeiräten, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Förderschulen zusammen.

Am 4. Mai trafen sich rund 30 Mitglieder des Netzwerks in der VHS in Bergkamen. Landrat Mario Löhr bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement. „Die Rückmeldung von Betroffenen aus dem Kreis Unna, die aus eigener Erfahrung berichten, ist für den Fortschritt der Inklusion wesentlich. Deshalb freue ich mich, dass so viel Interesse besteht, die Zukunft auch aktiv mitzugestalten“, betonte der Landrat.
Im Anschluss berichtete die Projektleiterin Gaby Freudenreich über die Arbeit der letzten zwei Jahre.

Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der Fahrgastinformation. Auch der Geschäftsführer der VKU, André Pieperjohanns diskutierte interessiert mit. „Es ist uns wichtig, dass alle Menschen unser Angebot nutzen können. Deshalb legen wir Wert auf Barrierefreiheit in unseren Bussen. Der Workshop liefert uns wichtige Erkenntnisse, wo Probleme auftreten können“, sagte Pieperjohanns.

Viele Hindernisse wurden seit Entstehung des Inklusionsprojekts beseitigt. Die Bustüren sind beispielweise durch gelb-schwarze Signalstreifen besser auffindbar für Sehbehinderte. Es finden Sicherheitstrainings und Schulungen für Betroffene, sowie Schulungen für das Fahrpersonal statt. Die komplette Homepage der VKU ist mittlerweile in leichter Sprache verfügbar und verfügt über eine Vorlese-Option. Ebenso gibt es dort Erklärvideos in Gebärdensprache.

Bei Fragen zum VKU – Projekt JederBus können sich Interessierte an Frau Freudenreich wenden. Telefon 0 23 07 / 209-135 oder jederbus@vku-online.de.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: 20 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Protesttag für mehr Inklusion und Barrierefreiheit

Inklusionsbeauftragte Jennifer Schmandt macht auf den Protesttag aufmerksam. Foto: Max Rolke, Kreis Unna

Am 5. Mai 2022 findet zum 30. Mal der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ statt. Das diesjährige Motto: „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“. Darauf weist die Inklusionsbeauftragte des Kreises Unna hin. Denn: An vielen Stellen muss umgedacht werden.

„Gleichstellung bedeutet Gleichbehandlung und eine Angleichung der Lebenswelten an die verschiedenen Bedürfnisse, die mit unterschiedlichen Arten der Behinderung einhergehen“, so Jennifer Schmandt. „Der diesjährige Fokus auf das Thema ‚Barrierefreiheit‘ verdeutlicht, dass wir noch an einigen Stellen Verbesserungsbedarf haben und wir gesellschaftlich noch vieles um- und weiterdenken müssen. In den vergangenen 30 Jahren hat sich zwar schon einiges verändert aber auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch vieles zu tun. Die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung müssen daher sichtbar gemacht werden. Für eine barrierefreie Zukunft für alle.“

30 Jahre Protesttag
Initiiert wurde der Protesttag erstmalig im Jahr 1992 durch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL). In ganz Europa soll an diesem Tag ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass nicht nur alle Menschen gleich sind, sondern sich auch die Lebensverhältnisse so (schnell wie möglich) ändern müssen, damit jeder Mensch barrierefrei leben kann.

Deshalb findet der Protesttag jährlich am 5. Mai statt. Dieses Datum wurde nicht zufällig gewählt. Am 5. Mai ist der Europatag des Europarates. Hierdurch soll die Gleichstellung aller Menschen in Europa zum Ausdruck gebracht werden. In ganz Europa finden an diesem Tag Aktionen statt, um auf die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. Neben vielen kleineren und größeren Veranstaltungen, innerhalb Deutschlands, wird es auch eine große Demonstration in Berlin geben.

Mehr Informationen zu Veranstaltungen in der Region und Materialien zum Herunterladen gibt es unter www.aktion-mensch.de. PK | PKU