Tag des Apfels bleibt Rekord-Publikumsmagnet

 

Hat eine besondere Tradition beim Tag des Apfels: Frisch gepresster naturtrüber Apfelsaft.

Treue Besucher hat der Tag des Apfels zuhauf. Die strömten auch am Samstag zu Hunderten auf die Ökologiestation in Heil. Mancher parkte dafür schon fast in Rünthe, so groß war der Zuspruch. Denn in fast drei Jahrzehnten hat sich längst herumgesprochen, dass hier etwas geboten wird – und das Wetter garantiert gut ist.

Auch ein Kakadu gehört jetzt zu den Stammgästen – besonders begeistert von der Musik der Steeldrummer.

Unter den neuesten Stammgästen ist auch ein exotischer Vogel. Ein Kakadu beäugte schon im vergangenen Jahr hochinteressiert auf der Schulter seiner Besitzerin, was hier alles vor sich ging. Am Samstag war er wieder da, nicht weniger neugierig. Besonders begeistert war er von der Steeldrum-Gruppe, die trommelnd an den Ständen der fast 80 Aussteller vorbeizog. Die vielen Äpfel dürften es ihm nicht weniger angetan haben.

Pomologe beim Apfeltest.

Die waren der Hauptgrund für den großen Andrang. Die Pomologen hatten auch bei der 28. Auflage des Apfelfestes kaum Zeit für eine Pause. „Die Leute sehen beim Spaziergang Apfelbäume, deren Früchte niemand pflückt – und fragen sich, was es überhaupt für eine Sorte ist“, berichten die Fachleute. Viele hatten Kostproben davon dabei und ließen sich ausgiebig beraten. Auch von Matthias Nüsken, dem angehenden Obstbaumwart. „Der Informationsbedarf ist riesig. Vor allem aber erzählen die Leute, dass sie auf der Suche nach Apfelsorten sind, die sie aus ihrer Kindheit, aus den Gärten der Großeltern kannten, aber ihre Namen nicht wissen.“ Oder sie holten sich am Samstag Rat für die richtige Baumpflege von ihm.

Riesenandrang auf dem gesamten Gelände der Ökologiestation.

Denn die letzten Äpfel werden jetzt gerade gepflückt. Das zeigten die vollen Körbe, die an der Saftpresse auf ihre Verwertung warteten. Auch das ist Tradition beim Tag des Apfels: Literweise frisch gepresster, naturbelassener Apfelsaft. Dabei hatten es nicht alle Apfelbäume leicht in diesem Jahr. Viele Sorten litten unter dem späten Frost im Frühjahr, hatten Schädlingsbefall oder waren von der Trockenheit der letzten Jahre gestresst. Dennoch reichte die Ernte für beeindruckende Vielfalt an den Ständen: Ob als Saft, getrocknet, eingemacht, als Mus auf Reifekuchen oder eingelegt – Äpfel begeisterten in jeglicher Form.

Äpfel präsentieren sich in allen Formen und Zuständen

Ganz neu dabei: Pferdeäpfel.

Sogar als Pferdeäpfel. Die waren zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten. Nicht irgendwelche, sondern die Ausscheidungen von Islandpferden. „Wir haben 60 Pferde auf einem eigenen Gestüt in Fröndenberg, züchten auch selbst. Die Tiere gelten als besonders robust und widerstandsfähig“, sagt der Eigentümer des „Ruhrpottapfels“. Als Naturdünger sind sie deshalb gefragt, weil sie frei von Antibiotika, Hormonen, Spänen oder Stroh sind. Vor allem Kleingartenanlagen gehören zu den Kunden.

Die Kinder hatten vor allem mit den Kürbissen viel Spaß.

Gezüchtete Pflanzen, Selbstgebasteltes, Handarbeiten, Gartendekoration aus Holz oder Stahl, Wild, Goulasch vom besonderen Rind, Gemüse, Gewürze, Käse, Seifen, Selbstbedrucktes: Beim Tag des Apfels gab es nichts, was es rund um den Apfel nicht gibt. Auch die Kürbisse durften als saisonale Kollegen nicht fehlen an den Schnitztischen für die Kinder. Für die gab es zum ersten Mal auch eine eigene Vorleseaktion in der Jurte mit Schauspielbegleitung.

Birgit Manz war stellvertretend für alle Beteiligten von der Naturförderungsgesellschaft über die Biologische Station bis zum Umweltzentrum Westfalen mehr als zufrieden mit dem Zuspruch. „Wir haben immer gutes Wetter, darauf können wir bauen“, freute sie sich über die stetig herbeiströmenden Besucher. Dennoch ist es immer schwieriger auch für die Ökologiestation, Veranstaltungen überhaupt zu stemmen. „Viele Aussteller bekommen kein Personal mehr und die Konkurrenz ähnlicher Veranstaltungen ist groß“, sagt sie. Deshalb arbeiten alle zusammen auch an neuen Ideen wie einer grünen Woche im April rund um gesunde Ernährung.

 




21. Lichtermarkt malt unvergessliche Bilder mit Licht und Feuer

 

Funkensprühende Action auf dem Stadtmarkt.

Eine Waldelfe auf Stelzen ganz für sich allein. Oder eine lauschige Zwiesprache mit einem sprechenden Vogel-Hochhaus. Klitschnass ist nicht nur der Apfel, den die beleuchteten Schaufensterpuppen hinter dem Baumstamm hervorstrecken. Mancher watet bis zu den Knöcheln in Pfützen und Schlamm beim Lichtermarkt. Wer am Freitag Geduld hatte, der wurde belohnt. Nach gut zwei Stunden hörten die ganz schlimmen Sturzbäche auf. Freie Bahn für Feuer, Licht und richtig gute Herbstlaune.

Ohne Schirme war anfangs nicht an einen poetischen Spaziergang durch den Stadtwald zu denken.

Denn auch wenn es punktuell ungebremst durch Gesichter und in die Gummistiefel hineinlief: Die Bergkamener und Besucher aus den Nachbarstädten strömten unablässig Richtung Stadtmarkt. Erst leicht verhalten, dann ungebremst. Kein Wunder, gab es doch auch bei der 21. Auflage des GSW-Lichtermarkt wieder einmal Eindrücke satt für alle Sinne. Eine mehr als reizvolle Melange aus spektakulärer Action und anmutiger Fantasiewelt, die triefendes Ungemach vergessen ließ.

Wunderschöne Geschichten gab es in der St. Elisabeth-Kirche.

Wer es eher poetisch mochte, der war in der St. Elisabeth-Kirche goldrichtig. Felice und Cortes waren mit fliegenden Bällen, Kegeln und Drumsticks singend in längst vergangenen Zeiten und traurig-komischen Begegnungen unterwegs. Da landete kurz mal Ikarus mit Flügeln hinter dem Schlagzeug und erwies sich als geschickter Jongleur vor dem ständig in andere Farben getauchten Altar. Unter den frisch mit Streetart verzierten Stützen des Marktdaches ging es da schon etwas handfester zu. Die Akteure von Cirq’ulation Locale lieferten sich Kämpfe mit flammenden Fackeln, wirbelten mit Überschlägen synchron durch die Luft oder wedelten mit beeindruckender körperlicher Biegsamkeit auf riesigen Stangen umher – das alles vor Funken-Gestöber und Flammenexplosionen.

Die Musik hatte es schwer im strömenden Regen

Barocke Lampen begleiteten die Flaneure im Stadtwald.

Die Musik war allerdings die Leittragende des Abends. Zumindest in der ersten Hälfte hatten Saxophon, Handpan und Gesang hatten unter dem zeitweise beeindruckend prasselnden Wolkenergüssen ohne schützende Dächer schlicht keine Chance. Da blieben die meisten Vorhänge der Bühnen geschlossen. Die Besucher im Stadtwald hatten ohnehin mit im wahrsten Sinne fließenden Hindernissen zu kämpfen hatten. Mancher wurde da von leicht verzweifelten Künstlern auf trockenen Umwegen aus den Lichtinstallationen geklaubt. Andere verhedderten sich gefährlich mit Schirmen bei dem Versuch, den Pfützen in der Standleuchten-Allee zu auszuweichen.

Spiel mit Licht und Schatten.

Ganz Hartgesottene gönnten sich ein Spiel mit dem Lichtprojektor, ein Selfie mit Leuchtmitteln am Körper oder einen kleinen Schattentanz hinter dem tropfenden beleuchteten Stoffvorhängen. Die fabelhaften Fantasy-Stelzenwesen hatten es auch nicht leicht. Ihre federleichten Kostüme waren schon nach dem ersten Nieselregen klitschnass. Mit strahlendem Lächeln stolzierten sie dennoch durch die Menge und verbreiteten neben Faszination auch echte Verzückung. Nur die ganz Nüchternen wollten es nicht so recht glauben: „Was soll das denn sein?“, fragte ein junger Besucher im Kindergartenalter kritisch die Waldelfe, die darauf eine verblüffend direkte Antwort in einer verqueren Fantasiesprache hatte.

Fantasievoll strotzten die Darsteller den anfänglichen Wetterkapriolen beim Lichtermarkt mit viel Licht und guter Laune.

„Wenn das Wetter besser wäre, wäre es hier richtig, richtig, schön“, meinte eine von denen, die sich das Wasser aus dem Gesicht wischen mussten, um überhaupt noch etwas zu sehen. Sie konnte mit etwas Geduld später noch einen neuen Anlauf nehmen, um alle leuchtend bunten poetischen Lichter-, Sprach- und Musikgeschichten im Stadtwald richtig schön genießen zu können.

Der Bergkamener Lichtermarkt ist jedenfalls längst eine feste regionale Institution, die sich die treuen Fans nicht nehmen lassen – egal wie heftig das Wetter zuschlägt. Gut so, denn auch in diesem Jahr war es wieder die perfekte Einstimmung auf die dunkle Jahreszeit. Mit viel Liebe zum Detail, unerschütterlich guter Laune und Bildern, von denen alle noch lange zehren können – Feuerwerk-Abschluss inklusive.




„Wir in Weddinghofen“ feierte 10-jähriges Bestehen in der Kleingartenanlage „Im Krähenwinkel“

Der Vorsitzende von „Wir in Weddinghofen“ Christian Weischede (r.) überreicht dem Vorsitzenden des KGV „Im Krähenwinkel“ Michael Ludwig den ersten Briefkasten.

Der Verein „Wir in Weddinghofen“ feierte vergangenen Samstag sein 10-jähriges Bestehen im Kleingartenverein „Im Krähenwinkel“.

„Es freut uns, dass so viele Mitglieder*innen, Vereine und Institutionen von Weddinghofen mit uns das Vereinsjubiläums feiern wollen“, erzählte der Vorsitzende Christian Weischede. Unter den Anwesenden war auch die Erste Beigeordnete Christine Busch und überbrachte in ihrer Rede einerseits die Glückwünsche der Stadt und andererseits wünschte sie dem Verein alles Gute für eine genauso spannende und erfolgreiche Zukunft: „Die Projekte des Vereins beleben den Ortsteil und wir freuen uns, wenn es diese in mindestens weiteren zehn Jahren genauso tun würden.“

Woran der Verein natürlich auch festgehalten will, unter anderem steht am 2. Dezember der 9. Weddinghofer Weihnachtsmarkt von 15-21 Uhr auf dem Gelände des Albert-Schweitzer-Hauses statt. Einen anderen Ausblick auf zukünftige Projekte gab Christian Weischede ebenfalls. „Wir möchten wieder das ‚Wir‘ stärken. Getreu unserem Motto ‚Menschen helfen Menschen!‘“, erzählt der Vorsitzende „deswegen haben wir vor, in Zusammenarbeit mit den Vereinen, Briefkästen im Ortsteil zu verteilen.“

Der erste Briefkasten wurde bereits vom Vorsitzenden an Michael Ludwig übergeben und von den Feiernden unterzeichnet. Diese Briefkästen sollen die Wünsche und Ideen der Bürger*innen auffangen und weitere Möglichkeiten zur Gestaltung des Ortsteils ermöglichen.




Weite Wege, weite Herzen: Visitation der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Bergkamen

Einen Besuchstag erlebte die evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde in Bergkamen durch das Visitationsteam rund um Superintendent Dr. Karsten Schneider (l.), hier mit den vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde. Foto: Ev. Kirchenkreis Unna

Visitation, so heißt in der evangelischen Kirche der Besuch einer Gemeinde durch den Kirchenkreis. Ziel des Besuches sind eine Bestandsaufnahme und die Unterstützung in den Entscheidungen, die aktuell vor Ort dran sind. In der letzten Oktoberwoche war Visitation in der Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen.

Der Wandel der Gemeindearbeit, Diakonie als Schwerpunkt in der Gemeinde, ein Blick auf die Gebäude, auf Kooperationen und das Ehrenamt, dies waren die Themen für das Besuchsteam aus dem Kreissynodalvorstand, dem Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Unna. Gespräche mit den Mitarbeitenden, haupt- und ehrenamtlichen, standen im Mittelpunkt. „Wir sind gespannt auf den klaren Blick von außen, auf Anregungen für die Gemeindearbeit und die gemeinsame Lust, eine Kirche der Zukunft, die im Sozialraum denkt, zu gestalten.“ so Pfarrer Alexander Jasczyk.

Die Gemeinde hat in der Vergangenheit enorme Veränderungen erlebt: der Wegfall von Pfarrstellen und Gemeindehäusern haben den Alltag der nördlichsten Gemeinde im Kirchenkreis, die sich von Oberaden bis Rünthe erstreckt, nachhaltig verändert. „Inmitten all dieser Herausforderungen haben wir eine beeindruckende Gemeindearbeit erlebt. Trotz großer räumlicher Entfernungen und schwieriger Gebäudesituation engagieren sich so viele Menschen mit weitem Herzen, gerade in diakonischen Aufgaben oder der Jugendarbeit.“ zieht Superintendent Dr. Karsten Schneider ein erstes Resümee. Eine etwas umfangreichere Rückmeldung gibt Schneider der Gemeinde im Gottesdienst am kommenden Sonntag, 29. November, um 10.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Oberaden. Ausführlicher wird das Presbyterium, das Leitungsgremium der Gemeinde, in den nächsten Wochen über die Erkenntnisse der Visitation informiert.

Letztmals fand eine Visitation im Jahr 2009 in der Martin-Luther-Gemeinde statt. Zwei Wochen dauerte damals die Visitation. An die damaligen Erkenntnisse anzuknüpfen, ist kaum möglich. Daher fand erstmals jetzt auch in einer Bergkamener Gemeinde der Besuch als Ein-Tages-Visitation statt. Vor zwei Jahren hat der Ev. Kirchenkreis Unna dieses Format eingeführt. „Es ermöglicht uns, konzentriert und punktuell die Gemeinde zu besuchen und zu beraten. Besonders wichtig ist: die Abstände zwischen den Visitationen werden viel kürzer, die Ergebnisse bleiben umsetzbar und wir sind kontinuierlich im Austausch.“, so beschreibt Superintendent Dr. Karsten Schneider die Erfahrungen nach den ersten Visitationen in dieser Form.




K9 Bambergstraße in Bergkamen: Ende der Baumaßnahme erst Ende November

Die Umleitung für den Bauabschnitt zwei sind über die benachbarten Straßen „Bambergstraße, Landwehrstraße, Werner Straße, Münsterstraße, Nordring (Kamen), Stormstraße und Bergkamener Straße“ geplant. Grafiken Kreis Unna

Im Zuge der Bauarbeiten an der K9 Bambergstraße in Bergkamen wird durch den Kreis Unna die vorhandene Radwegeführung übersichtlicher gestaltet. Die Baumaßnahme, die am Donnerstag, 26. Oktober beginnt, wird voraussichtlich Ende November abschließen.
Ursprünglich war das Ende der Gesamtmaßnahme für den 10. November geplant. Einige Arbeiten, insbesondere die Arbeiten auf der östlichen Seite – verbunden mit einer Vollsperrung – fallen stärker ins Zeitgewicht als gedacht. Zu diesen Arbeiten zählt insbesondere die Herstellung der Entwässerung mitsamt den Anschlüssen an die Kanalisation.

Vollsperrung in Bauabschnitt zwei notwendig
Die Gesamtbaumaßnahme beinhaltet drei einzelne Bauabschnitte, wobei zwei Abschnitte (östlich und westlich) direkt den Knotenpunkt Bambergstraße/Weddinghofer Straße/Nordfeldstraße tangieren.

Zunächst wird ab dem 26. Oktober die westliche Seite auf der Bambergstraße hergestellt, hierzu muss der Verkehr lediglich durch Leitbaken verschoben werden, kann aber den Baubereich passieren.

Im Zuge der Arbeiten auf der östlichen Seite der Bambergstraße muss die Verbindung zwischen Kamen und Bergkamen voll gesperrt werden und wie in der Umleitungsempfehlung dargestellt, umgeleitet werden. Die Umleitung für den Bauabschnitt zwei sind über die benachbarten Straßen „Bambergstraße, Landwehrstraße, Werner Straße, Münsterstraße, Nordring (Kamen), Stormstraße und Bergkamener Straße“ geplant. Die Vollsperrung wird voraussichtlich am 9. November eingerichtet.

Im dritten Baubereich werden lediglich Markierungsarbeiten ausgeführt. Verkehrsrechtliche Einschränkungen wird es hier nicht geben. PK | PKU




Weltklasseartisten und Nachwuchskünstler im studio theater: 12. Bergkamener Weihnachtsvarieté „Alles ist im Fluss“

Bereits als Kinder besuchten die Ukrainer Andrey und Bogdan eine Sportakrobatikschule. Heute gehört das Duo Kalashnyk Brothers mit seiner kraftvollen Hand-auf-Hand-Akrobatik in der Artistenszene zu den Spitzenkönnern und tritt international auf.

Am Samstag, 18. November, geht das schon zur Tradition gewordene 12. Bergkamener Weihnachtsvarieté über die Bühne des studio theaters. Um 19.00 Uhr öffnet sich der Vorhang für ein hochkarätiges, zweistündiges Programm mit Weltklasseartisten und den Kindern und Jugendlichen des Kinder- und Jugendhaus Balu und der Jugendkunstschule Bergkamen.

Außergewöhnlich und sicherlich ein Höhepunkt der Veranstaltung wird der Auftritt der chinesischen Aritstin Junlin Zhang.  Aus übergroßen knochenähnlichen Stäben versteht sie mit meditativer Ruhe ein Gebilde zu konstruieren,  das nur durch eine Feder in Balance gehalten wird.  In einem zweiten Part wird die in Shanghai ausgebildete Künstlerin mit ihrer Antipodenartistik „Flying Umbrellas“ zu sehen sein. Junlin Zhang ist mit ihrer Partnerin als Duo YingLing schon mehrfach mit Goldmedaillen auf Zirkusfestivals ausgezeichnet wurde.

Frisch aus dem GOP Varieté auf die Bühne des studio theater bergkamen kommt, der aus Tadschikistan stammende, Mukhamadi Sharifzoda. Der mehrfach ausgezeichnete Artist ist Equilibrist – die Kunst auf den Händen zu stehen. Mit Anmut und Grazie wird er das Publikum verzaubern.

Aus der Ukraine kommt das Duo Kalashnyk. Sie begeistern als absolut aufeinander abgestimmtes Duo mit perfekter „Hand auf Hand Akrobatik“. Mit Muskelkraft, grandioser Körperbeherrschung und großer Präzision bauen sie sich im Zeitlupentempo zu immer gewagteren Skulpturen auf.

Als Conferencier und Moderator, gleichzeitig Zauberer und Bauchredner,  führt Luke Daimon die anwesenden Gäste charmant und witzig durch das Programm.

Die Akrobatik – und Trampolingruppen aus dem Kinder- und Jugendhaus Balu bereiten sich seit einigen Wochen intensiv auf ihren Auftritt vor.  Mit ihren fantastischen Choreografien werden sie, ebenso wie die Teuto Skipper aus Brackwede mit ihrem Rope Skipping Showprogramm, das Varieté bereichern.

Einlass in das studio theater bergkamen ist ab 17:30 Uhr. Die Veranstaltung ist in zwei Blöcke von jeweils etwa einer Stunde aufgeteilt und unterbrochen durch eine 25minütige Pause. Die dekorierten Räumlichkeiten des Foyers und der Mensa bieten die Möglichkeit sich auf das Thema des Weihnachtsvarietés einzustimmen.

Karten zum Preis für 10 € für Erwachsene und 2,50 € für Kinder gibt es an der Abendkasse oder direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu, Grüner Weg 4, Telefon 02307/60235.

 

 




Öffnungszeiten der GSW-Hallenbäder und Sauna am 1. und 5. November

 Am kommenden Feiertag Allerheiligen am 1. November öffnen die Einrichtungen der GSW wie folgt:

Hallenbad Kamen:                06:30 – 21:00 Uhr

Hallenbad Bergkamen:        06:30 – 09:00 Uhr
11:00 – 17:00 Uhr

Hallenbad Bönen:                  11:00 – 21:00 Uhr

Sauna Bönen:                       10:00 – 22:00 Uhr

Am darauffolgenden Wochenende findet im Hallenbad Bergkamen eine Wettkampfveranstaltung der Wasserfreunde TuRa statt. Das Bad schließt daher am Sonntag, 5. November, bereits um 12:00 Uhr für die Öffentlichkeit.

Weitere Informationen zu den Bädern finden Sie auf www.gsw-wasserwelt.de




MomentMa(h)l: gemeinsames Frühstück in der Friedenskirche am 3. November

MomentMa(h)l: Am kommenden Freitag, 3. November, ab 9.30 Uhr gibt es in der Friedenskirche  ein gemeinsames Frühstück.

Eingeladen sind alle, unabhängig von Alter oder Familienstand. In der Regel werden die Gäste um eine Spende gebeten, um einen Teil der Kosten zu decken.

Um besser planen zu können, bitten die Verantwortlichen aber um eine Voranmeldung bis zum Dienstag vor dem Gemeindefrühstück, entweder im Gemeindebüro (Tel. 984263) oder direkt in der Friedenskirche.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 28. Oktober, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




„LOL – Das Comedy Start-up „Talente von morgen“ auf der Bühne in Bergkamen

„LOL – Das Comedy Start-up“ startet wieder in Bergkamen. Das Publikum darf sich am Freitag, 24. November, um 20.00 Uhr auf eine unterhaltsame Stand up Mixed-Show mit den neuen aufstrebenden Comedians und Comediennes der deutschsprachigen Stand-up Szene freuen.

Die Show wird immer mit 3 – 4 Acts besetzt, wobei eine/r der Künstler*innen auch durch den Abend führt. Intention des Formats ist es, jungen und neuen Talenten eine Bühne zu geben und sie nachhaltig aufzubauen. Die Namen der auftretenden Künstler*innen werden vorab nicht verraten, so dass die Neugier und Spannung für das Publikum bestehen bleibt.

Geboren wurde die Newcomer Show in Bonn, wo sie seit vielen Jahren gemeinsam von der Kabarett-Bühne Haus der Springmaus und Deutsche Post DHL Group im Post Tower veranstaltet wird. Viele Comedians und Comediennes haben dort in ihrer Anfangszeit gespielt, darunter Luke Mockridge, Abdelkarim, Quichotte, Bastian Bielendorfer, Miss Allie, Simon Stäblein, Enissa Amani, Benaissa Lamroubal (RebellComedy), Maxi Gstettenbauer u.v.a.m.

Allein diese Namen beweisen, dass bei der LOL-Show zwar Newcomer*innen auf der Bühne stehen, sich das Blatt jedoch schnell wenden kann, wenn die Künstler*innen auf einmal durchstarten.

LOL – Das Comedy Start-up
Fr. 24.11.2023/ 20.00 UHR
12 € Eintritt / ermäßigt 9 €
studio theater bergkamen
Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder tickets.bergkamen.de

In dieser Reihe wird auch ein Mini-Abonnement für Schüler und Studenten angeboten.
Alle drei Veranstaltungen können zum Sonderpreis von 15 € statt 27 € erworben werden.

Tickets unter: https://tickets.bergkamen.de

Website: www.lol-comedy.de

Instagram: www.instagram.com/lol_comedyshow

Weitere Termine finden im Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum statt:

23.02.2024 / 20.00 UHR
26.04.2024 / 20.00 UHR




Kämmerer legt den Doppelhaushalt 2024/25 vor: Steuern bleiben stabil, Gebühren werden wohl steigen

Sitzen von links: Kämmereileiter Volker Marquardt, Bürgermeister Bernd Schäfer und Kämmerer Marc Alexander Ulrich; dahinter Mitarbeiter:innen der Kämmerei, die an der Erstellung des Doppelhaushalts maßgeblich beteiligt waren.

Die Grundsteuer bleibt in den kommenden zwei Jahren wie die Gewerbesteuer stabil. Die Stadt wird so nicht zusätzlich die durch Krisen gebeutelten Bergkamener Bürgerinnen und Bürger zusätzlich belasten. Das ist eine frohe Botschaft, als am Donnerstag vor der Sitzung des Stadtrats Kämmerer Marc Alexander Ulrich und Bürgermeister Bernd Schäfer den Entwurf für den neuen Doppelhaushalt 2024/25 vorstellten. Beide ließen aber keine Zweifel aufkommen, dass die Einwohner der Stadt mit erheblichen Mehrbelastungen rechnen müssten.

Die Steuern blieben zwar stabil, doch alles, was von Personen mit Motorfahrzeugen bewegt wird wie die Müllabfuhr, werde teurer, erklärte Ulrich, ohne dass die Berechnung der Gebühren für das kommende Jahr bereits vorliegt. Bürgermeister Schäfer geht von etwa 7 bis 8 Prozent mehr aus. Ulrich rechnet aber damit, dass der Rat 2027 an der Steuerschraube drehen muss, damit der Haushalt ausgeglichen ist. Das gelingt in den nächsten Jahren nur durch den Rückgriff auf die Ausgleichsrücklage. Die sei mit zurzeit 37 Millionen Euro nicht unendlich belastbar und voraussichtlich in vier Jahren ohne Erhöhung der Steuern aufgebraucht. Das könne schneller geschehen, je nachdem sich die Inflation, die Zinsentwicklung, die Folgen des Ukraine-Kriegs und anderes mehr negativ auswirken sollten. Zur Unterstützung der Kommunen seien hier das Land und der Bund gefordert.

Bereits im kommenden Jahr muss Ulrich zum Ausgleich rund 10 Millionen aus der Ausgleichrücklage heranziehen und 2025 sogar 15 Millionen Euro. 2024 plant er Ausgaben von insgesamt 184 Mio. Euro bei Einnahmen in Höhe von 174 Mio. Euro. Als einer der wenigen Kommunen im Kreis Unna muss Bergkamen seinen Haushalt nicht von der Aufsichtsbehörde genehmigen lassen. Deshalb gebe es weiterhin Handlungsspielräume.

Erstmals hat die Kämmerei für den Doppelhaushalt einen Nachhaltigkeitsbericht verfasst. „Mit diesem Haushalt werden wir verstärkt in erneuerbare Energien investieren und Maßnahmen zur Energieeinsparung fördern. Zudem werden wir den Ausbau von Fahrradwegen vorantreiben und den öffentlichen Raum grüner gestalten“, kündigte Ulrich an.

In beiden Jahren sind Investitionen der Stadt von fast 100 Mio. Euro vorgesehen. Dies seien konjunkturbelebende Infrastrukturprojekte. Sie bewirkten auch, dass „Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wirtschaft von den kommunalen Aufträgen profitiert. Diese Investitionen haben positive Effekte und tragen zur Stärkung unserer Stadt bei.“

Nachdem Ulrich den Doppelhaushalt in den Rat eingebracht hat, wird von den Fraktionen beraten. Für zusätzlich Wünsche aus der Politik sieht der Kämmerer keine Spielräume, es sei denn, es würden auch Gegenfinanzierungsvorschläge präsentiert. Verabschiedet werden soll der Haushalt in der Ratssitzung am 30. November.